NEIN! ZU SEXUELLER BELÄSTIGUNG. Universität St.Gallen

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1 NEIN! ZU SEXUELLER BELÄSTIGUNG Universität St.Gallen

2 ANRECHT AUF EIN UNBEEINTRÄCHTIGTES ARBEITSUMFELD Geschätzte Universitätsangehörige Geschätzte Studierende Verbale und körperliche Belästigungen verletzen die Integrität jedes Menschen. Für betroffene Frauen und Männer sind sexuelle Diskriminierungen mit einem Verlust an Arbeitsplatzqualität und Studienfreiraum verbunden. Alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten unserer Universität haben ein Anrecht auf ein unbeeinträchtigtes Arbeits- und Studienumfeld. Deshalb engagieren wir uns mit präventiven Massnahmen für eine Sensibilisierung im Umgang mit sexueller Belästigung. Wir informieren, um Einschränkungen am Arbeits- und Studienplatz vorbeugen zu können. Mit der vorliegenden Broschüre möchten wir Ihnen Hinweise und Informationen geben, damit auch Sie, als betroffene oder mitwissende Person, Ihre Verantwortung wahrnehmen können. Die Universitätsleitung

3 WAS IST SEXUELLE BELÄSTIGUNG Sexuelle Belästigung zeigt sich in sehr subtilen Formen. Von Belästigung wird gesprochen, wenn eine Tatperson nicht akzeptiert, dass ihr Verhalten einer anderen Person lästig ist. Dies kann sich auf der verbalen und /oder körperlichen Ebene abspielen. Eine Person wird verletzt und gedemütigt, wenn ihre physische und / oder psychische Integrität nicht respektiert wird.

4 WO WIRD SEXUELLE BELÄSTIGUNG SICHTBAR?.. durch Sprüche und Witze, die Personen aufgrund Ihres Geschlechts erniedrigen und gering schätzen.. bei unerwünschten zufälligen Berührungen.. bei gezielten körperlichen Berührungen und Nötigungen.. durch anzügliche Blicke und Bemerkungen.. durch Vorzeigen und Verbreiten von Bildern, Schriften und Internetseiten, die Personen auf ihre Geschlechtsmerkmale reduzieren.. durch Annäherungen, mit denen Vorteile versprochen oder Nachteile angedroht werden, wie zum Beispiel der Entzug von Anerkennung und Unterstützung

5 WESHALB ENTSTEHT SEXUELLE BELÄSTIGUNG? Sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen haben mit Machtverhältnissen zu tun. Sie sind eine Demonstration von Macht und treten dort auf, wo Abhängigkeiten bestehen und Machtansprüche im Spiel sind. Sie können als Waffe im offenen und versteckten Konkurrenzkampf eingesetzt werden. Geduldete sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen reproduzieren gegebene Machtverhältnisse.

6 BEDINGUNGEN, DIE BELÄSTIGUNG UND DISKRIMINIERUNG BEGÜNSTIGEN Viele Menschen denken, es sei besser, unangebrachte Verhaltensweisen anderer nicht zu thematisieren. Sie glauben, dies würde die Diskriminierung nur noch verstärken. Damit sich jedoch die Regeln des Zusammenlebens verbessern können, ist es notwendig, Tabus zu brechen und miteinander zu sprechen. Es gehört zu den Merkmalen der sexuellen Belästigung, dass die Tatperson ihre Handlung bagatellisiert, und das Opfer das Geschehene tabuisiert. Eine direkte Reaktion oder ein klares Nein wird der betroffenen Person oft als Empfindlichkeit angelastet. Betroffene sind auf das Verständnis von Kolleginnen und Kollegen angewiesen. In hierarchischen Strukturen und Abhängigkeitsverhältnissen ist es wichtig, solchen Mechanismen besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da sonst gerade verbale Diskriminierungen schleichend Teil der Betriebskultur werden.

7 WAS SIND DIE FOLGEN?.. Sexuell belästigte und diskriminierte Personen sehen oft nur den Ausweg, sich ein anderes Umfeld zu suchen. Dies kann zur Folge haben, dass sie sich innerlich verschliessen, auf eine Karriere verzichten oder ihr Studium abbrechen... Sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen hemmen die Lust am Arbeiten, am Studieren und nehmen betroffenen Personen ganz allgemein den Mut, sich gesellschaftlich zu engagieren... Von sexueller Belästigung und Diskriminierung Betroffene trauen sich weniger, Ansprüche zu äussern und Wünsche zu verwirklichen... Sexuell belästigte Personen machen sich selbst oft schwere Vorwürfe. Dies führt zu einer gravierenden Selbstentwertung.

8 WAS KÖNNEN SIE ALS BETROFFENE PERSON TUN? Ein wichtiger Schritt ist, dass Sie sich jemandem mitteilen. Sprechen Sie mit einer Kollegin oder einem Kollegen über die Belästigungen. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, wenn Sie sich eine klare Beurteilung der Situation nicht zutrauen. Denken Sie daran, dass Sie immer das Recht haben, Nein zu sagen. Reagieren Sie möglichst sofort und bestimmt. Lassen Sie sich nicht für sexuelle Belästigungen, die Ihnen widerfahren, verantwortlich machen. Eigene Schuldzuweisungen wie Ich muss mich halt anders kleiden oder vielleicht bin ich zu empfindlich und Ähnliches hindern Sie daran, eine Veränderung einzuleiten. Glauben Sie nicht, dass Grenzen persönlicher Integrität unterschiedlich empfunden werden. Untersuchungen zeigen, dass Frauen wie Männer die gleichen Handlungen als belästigend und diskriminierend empfinden. Tatpersonen wissen daher sehr genau, ob ihre Handlungen korrekt sind oder nicht.

9 WAS KÖNNEN SIE ALS BEOBACHTERIN / BEOBACHTER TUN? Unterstützen Sie Frauen und Männer, die sich gegen unerwünschte verbale und körperliche Verhaltensweisen wehren. Zeigen Sie Betroffenen gegenüber Solidarität, denn es erfordert sehr viel Mut, sich gegen subtile oder grobe Herabwürdigungen zu wehren. Machen Sie das Betriebsklima zum Thema einer Team- oder Abteilungssitzung. Verurteilen Sie Tatpersonen nicht. Diskriminierendes Verhalten ist ein Zeichen von Ohnmacht. Sprechen Sie, wenn möglich, diese Personen an. Bei schwereren Fällen informieren Sie den Personaldienst. Suchen Sie auch als Beobachterin /als Beobachter im Zweifelsfall das Gespräch mit einer aussenstehenden Person.

10 TATPERSONEN HABEN EIN RECHT, ERNST GENOMMEN ZU WERDEN Wenn Sie sich als Tatperson erkennen, verstricken Sie sich nicht in Schuldgefühle. Nehmen Sie Ihre Empfindungen ernst und übernehmen Sie Verantwortung. Kontaktieren Sie eine Fachstelle, denn allein finden Sie nur schwer aus dem Gewaltkreislauf. Es gibt einen Ausweg aus Ohnmacht und Scham.

11 BERATUNGSSTELLEN F ACHSTELLE FÜR DIE GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN UND MÄNNERN Universität St.Gallen Gatterstrasse St.Gallen Telefon LEITUNG PERSONALDIENST Universität St.Gallen Dufourstrasse St.Gallen Telefon MÄNNERBÜRO OSTSCHWEIZ Magnihalden 14 Postfach 9004 St.Gallen Telefon

12 Text: Fachstelle für die Gleichstellung der Universität St.Gallen Gestaltung: Markus Traber, St.Gallen Druck: Niedermann Druck AG, St.Gallen

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