Hürdenlauf zwischen zwei Welten

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1 Social Media und Web 2.0 in der Verwaltung? Mitmachen. Karin Engelhardt Hürdenlauf zwischen zwei Welten Karin Engelhardt 1

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3 3 Fragen, die uns beschäftigen: Weshalb einsteigen? Und wenn, dann Wie? Warum (gefühlt) lieber nicht? 3

4 Welche anstehenden Aufgaben können wir mittels Web Social Media besser - bzw. mit Mehrwert lösen? Und wenn, dann Wie? 4

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7 Überschrift Ausgangssituation 7

8 Einerseits

9 Überall Internet. Kostet nix. Facebook. 901 Mio User. einige wenige Unternehmen punkten mit hohen Marktanteilen.

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11 wir reden mit.

12 gefordert wird (nicht nur seit dem Memorandum "Transparency and Open Government" von Barack Obama 2009) die drei Prinzipien von Open Government: Transparenz Partizipation, Zusammenarbeit

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14 Andererseits

15 Es scheint so, dass der Staat sich in eine Trutzburg zurückgezogen hat, während die Bevölkerung bei Facebook, Google+ und Twitter das Private in die Welt schleudert. Aus Vortrag Fan-Pages der öffentlichen Hand Teil eines rechtskonformen, sinnvollen E-Government von Ministerialdirigentin Cornelia Weis Speyer

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18 Obwohl die Nutzer den Schutz ihrer Privatsphäre generell für wichtig halten, übertragen sie diese Sorge um ihre privaten Informationen nicht in ihr Handeln in den sozialen Online-Netzwerken Aus Vortrag Gesellschaftliche Risiken: SocialWeb zwischen Privatisierung des Öffentlichen und Veröffentlichung des Privaten von Prof. Dr. Petra Grimm, Hochschule der Medien, Stuttgart, Speyer

19 ABER will ich. reicht nicht aus.

20 Fortschritt ist die Mutter von Problemen. Gilbert Keith Chesterton, ( ), englischer Kriminalautor, Erzähler und Essayist Nichts, was der menschliche Fortschritt hervorbringt, erhält die Zustimmung aller. Christoph Kolumbus, ( ), italienischer Seefahrer in spanischen Diensten, gilt als Entdecker Amerikas

21 Ist die Verwaltung fit? Rechtlich, technisch, medial, vernetzt? Größter Medienbruch aller Zeiten?

22 Ideal wäre... - Facebook wäre rechtskonform (Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter Schleswig- Holstein, würde einen eigenen Facebookauftritt betreiben ) -Schutzprinzipien der Kommunikation sind gewährleistet - alle haben eine gemeinsame Basis - Die Verwaltung kann digital, denkt vernetzt und arbeitet multimedial

23 und die Bürger und Unternehmen vor Ort ebenso.

24 Was also tun? Die Dosis macht das Gift

25 Wir sehen unsere Aufgaben Transparenz und Offenheit Inputs von außen sammeln Mit der Bürgerschaft ins Gespräch kommen Themen besetzen / Trends erkennen Kunden und Bürger stärker an die kommunalen Aktivitäten binden

26 Schritt für Schritt! Zuerst zuhören mitlesen Gesetzmäßigkeiten erkunden verstehen Budget Rechtsanwendung Leistungsfähigkeit Instrumente Strukturen Ressourcen Prozesse Verantwortlichkeiten Themen Ziele Kultur 26

27 Nur Überschrift wer die Funktionsweise der Tools versteht kann den Hebel richtig ansetzen. 27

28 Leitmotive der Coburger Informations- und Partizipationsservices Nutzung der Onlinemedien, um Offenheit und Vernetzung der lokalen Gemeinschaft zu fördern und Brücken zu bauen Akteure und Bürger der Stadt ermutigen, sich in das Gemeinschaftsleben einzubringen konkrete Anwendungen zielen auf direkte Vorteilen für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Coburg ab

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33 Leitmotive der Coburger Informations- und Partizipationsservices Besonderes Augenmerk legen wir auf lokale Vernetzung und Zusammenarbeit (Arbeitsmarktinitiative, Bündnis für Familie ) Diese sollen optimal durch die digitalen Medien unterstützt werden. Vernetzung online offline hat oberste Prio technische Innovation ist zweitrangig Wir lernen gemeinsam.

34 Mut zu scheitern. Etwas mehr Mut zu scheitern. Ein klein wenig mehr Mut zu scheitern. Sascha Lobo

35 Coburg gefällt mir Facebook & CO im Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung

36 2008 Spektrum der Anwendungen Innenstadtportal CityGuideCoburg Facebook Mittagspausenführer Portal + FB Wifög Portal + FB Tourismus Facebook Tourismus Twitter Baustellenblog Kreativstadtplan

37 Strategiephase Sammeln von ausreichend Information und Ideen! Zielsetzung: Was wollen wir erreichen? Organisation wer übernimmt was? 37

38 Marketingziele Information und Kommunikation! Schneller als über Social-Media-Plattformen erhält man kaum Feedback! Steigerung der Bekanntheit der Unternehmen Förderung der Online-Präsenz Verbesserung des Images Verbesserung der Suchmaschinenergebnisse Steigerung der Besucherzahlen auf der Webseite September

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40 Zielgruppe & Themen Zielgruppe sind Einkäufer und Shoppingfreudige in und aus Coburg Bewusste Beschränkung auf das Thema Einkaufen! Vorteil dieser Form des Marketings ist, dass keine hohen Kosten für teure Werbekampagnen entstehen, man aber schnell Inhalte transportieren kann => Wo gibt es Neue Geschäfte, Wen wünscht man sich als Nachfolger für einen Leerstand, wo gibt s die besten Schnäppchen im Schlussverkauf, Wer hat das leckerste Eis, was passiert bei den verkaufsoffenen Sonntagen, wann startet das Late-Night-Shopping etc. die Themen gehen nie aus! Ein weiterer Vorteil ist, dass die Möglichkeit besteht, ein direktes Feedback schnell und einfach nach einstellen eines Artikels zu erhalten Viele Einzelhändler und Gastronomen aus Coburg arbeiten inzwischen mit facebook September

41 Die Checkliste / Redaktionsplan September

42 Synergieeffekte suchen mit bestehenden Profilen September

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47 1130!

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54 2008 Spektrum der Anwendungen Pflegeplatzbörse Freiwilligenbörse Kita-Börse Berufsorientierungsbörse (Praktikas) Schulplattform (unterrichtsbegleitende Angebote aus der Bürgerschaft) Präventionsbörse (Akteure / Angebote, z.b. Drogenberatung) Familienbörse (Akteure / Angebote zum Thema Familie) Digitales Stadtgedächtnis (Mehrgenerationenprojekt als multimediale Zeitreise)

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56 Digitales Stadtgedächtnis Plattform für Projekte mit Geschichtsbezug

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58 Geschichte einmal anders Multimediale Zeitreise Zeitzeugen erzählen ein lebendiges Bild des historischen und des gegenwärtigen Coburg Schnittstelle zwischen der Coburger Vergangenheit und der Gegenwart

59 Digitales Stadtgedächtnis Plattform für Projekte mit Geschichtsbezug Ansicht Jugend Ansicht Senioren Historische Fakten Zeitleiste / Ort / berühmte Personen Persönliche Geschichten Erlebnisse Digitales Stadtgedächtnis als Brücke zwischen Alt und Jung: Filme Bilder Bücher Karten Orte - über Projekte an Schulen - in Vereinen - Tandems in Mehrgenerationenhäusern Interviews mit Zeitzeugen, Veste Coburg, - nicht Landesbibliothek, abgeschlossen Staatsarchiv Historische Gesellschaft, St. Augustin, AWO Seniorentreff Initiative Stadtmuseum, Stadtarchiv

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63 Blick hinter verschlossene Türen

64 Kooperationspartner Historische Gesellschaft Stadtarchiv Initiative Stadtmuseum Schloss Callenberg St. Augustin Landesbibliothek Staatsarchiv Tourismus Coburg Kunstsammlungen der Veste AWO Seniorentreff Autoren zahlreicher historischer Arbeiten Unter der Schirmherrschaft von Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha

65 Erfolgsfaktoren / Erfahrungen sehr einfach aufgebaut, um technische Hemmschwellen nieder zu halten kontinuierlicher Kümmerer und Koordinator erforderlich großes Augenmerk auf Online- und Offline- Kombination alle Projekte werden mit Offline-Veranstaltungen begleitet kein Anspruch, alles online möglich zu machen

66 ERGEBNIS einer langen Vorbereitungsphase Wir wissen, für wen wir 2.0 wie warum mit welcher Strategie und nach welchen Regeln einsetzen können! 66

67 Vision STADT-Verwaltung Beweglich soll sie sein Erklärend und unterstützend soll sie sein Mut und Weitblick soll sie haben Gemeinsam mit viele Akteuren Ideen entwickeln, die vielen Menschen Vorteile bringen Lust, etwas völlig neues auszuprobieren Sorgfältig alle Rolle prüfen und respektieren Ganzheitlich denken Nachhaltigkeit vor Augen dem Gemeinwohl dienend

68 Den Fortschritt verdanken wir Menschen, die entweder gefragt haben: warum, oder: warum nicht? Robert Lembke ( ), dt. Fernsehmoderator u. Journalist, Chefredakteur u. Fernsehdir. Bayer. Rundfunk Der Fortschritt geht nicht rückwärts. Aus England

69 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Im Internet unter

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