Neue Zeitung. UNGARNDEUTSCHES WOCHENBLATT 58. Jahrgang, Nr. 23 Preis: 200 Ft Budapest, 6. Juni 2014

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1 Neue Zeitung UNGARNDEUTSCHES WOCHENBLATT 58. Jahrgang, Nr. 23 Preis: 200 Ft Budapest, 6. Juni 2014 Júlia Pôcze und Regina Bartha aus Budapest erreichen mit starken Argumenten das Internationale Finale des deutschsprachigen Wettbewerbs Jugend debattiert international. Aus dem Inhalt Ungarndeutsche Christliche Nachrichten Seite 11 Erfolgreiche Begegnungen Seite 2 Soll in Ungarn die Regelung über den gewohnheitsmäßigen Aufenthalt im öffentlichen Raum zurück - genommen werden? Über diese Frage stritten sich am 28. Mai die besten jungen Debattanten Ungarns im Landesfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert international. Júlia Pôcze aus dem Tamási-Gymnasium, Budapest setzte sich zusammen mit der zweitplatzierten Regina Bartha aus dem Karinthy-Gymnasium, Budapest mit Fairness und guten Argumenten durch. Im Ok - tober werden sie Ungarn beim Internationalen Finale des deutschsprachigen Wettbewerbs in Warschau vertreten. Aktivitäten des Deutschen Volksverbandes in Maria-Theresiopel Seite 2 Unermüdlicher Einsatz für die Ungarndeutschen Dr. Josef Fehérvári Seite 3 Unter der DDR-Flagge am Plattenseeufer Drei wunderschöne Jahre Seite 4 Im vollen Saal des bereits vierten ungarischen Landesfinales an der Andrássy-Universität wurde engagiert und kontrovers, aber auch fair und sachlich debattiert. Vier junge Redetalente lieferten spannende Argumente pro und kontra über die Regelung des gewohnheitsmäßigen Aufenthalts im öffentlichen Raum. Siegerin Júlia Pôcze mit Zsolt Bóta Júlia trat überzeugend gegen die Regelung ein und beeindruckte die Jury mit ihren Debattierkünsten. Von den erworbenen Fähigkeiten in deutscher Sprache können Júlia und Regina nicht nur in ihrem weiteren Leben, sondern auch beim Internationalen Finale des Wettbewerbs Gebrauch machen. Dort treffen sie im Oktober 2014 auf die besten Debattanten aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine. Wenn Erwachsene miteinander debattieren, ist es fruchtbringend, wenn das Jugendliche tun, ist es hoffnungstragend: Die Nachwende-Generation wird sich gewiss (Fortsetzung auf Seite 12) Minispielzeit der Deutschen Bühne Ungarn Seite 5/6 Die Kontinuität der Bruchpunkte Seite 6 Ein weltumspannendes Netzwerk Die letzte Hauptversammlung hielt der VDA Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland am 31. Mai im sehr schönen Haus Schlesien in Königswinter ab. Die letzte, weil nach einer beschlossenen Satzungsänderung fortan die Mitgliederversammlung den Verwaltungsrat wählt, der wiederum den Vorstand und den Bundesvorsitzenden bestellt. Dies geschah jetzt, weil der seit 1994 amtierende Bundesvorsitzende Hartmut Koschyk zurücktrat, da er zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten bestimmt wurde. Koschyk Verwaltungsratsvorsitzender Peter Iver Johannsen, übernahm vor zwanzig Jahren den Posten des Bundesvorsitzenden, als dem VDA die Gefahr der Auflösung drohte Brähmig, VDA-Geschäftsführerin Petra Meßbacher Hartmut Koschyk, der neue Bundesvorsitzende Klaus daran erinnerte Verwaltungsratsvorsitzender Peter Iver und der Präsident des Hessischen Landtags Norbert Johannsen beim Abschiedsempfang für Koschyk am 30. Kartmann Foto: I. F. Mai, der als Ehrenvorsitzender und als Mitglied des Verwaltungsrates weiterhin dem VDA verbunden bleibt. (Fortsetzung auf Seite 4) Zum Glück leben die Traditionen der Ahnen noch Seite 12 Ahnen und Erben Ein VUK-Sommercamp für 9- bis 14-jährige Kinder Seite 13 Romantik, Realismus und Moderne Seite 15

2 2 G E M E I N S C H A F T E N D E R U N G A R N D E U T S C H E N NZ 23/2014 Über erfolgreiche Begegnungen der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn in Bayern e.v. konnte der Landesvorsitzende Hans Schmuck auf der Mitgliederversammlung berichten. BdV- Landesgeschäftsführer Alexander Korisansky bezeichnete die Schritte Ungarns bei der Einführung des Gedenktages für die ungarndeutschen Opfer der Vertreibung als vorbildlich. Die bayerische Staatsministerin Emilia Müller nannte dies ein wichtiges Signal, um das gesellschaftliche Bewusstsein für das Schicksal der Heimatvertriebenen wach zu halten. Schmuck hob hervor, dass nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Georg Hodolitsch neben der Organisation erfolgreicher Veranstaltungen auch viele wichtige Kontakte zu anderen Organisationen und Behörden gepflegt werden konnten. Er konnte über zahlreiche Aktivitäten und regen Austausch auf vielen Ebenen berichten. Dazu gehören u.a. das Bayerisch-Ungarische Forum, die Teilnahme am Symposium im Haus des Deutschen Ostens (HDO), am BdV-Dialog mit Ministerpräsident Horst Seehofer und am Gedankenaustausch in der Arbeitsgruppe Vertriebenenpolitik und Partnerschaftsbeziehungen im Bayerischen Landtag. Ein besonderes Highlight unter den Veranstaltungen war die Gedenksteineinweihung zu Flucht und Vertreibung im Februar 2013 und die 40-Jahr-Feier der Pußtawamer Trachtengruppe in Pußtawam im April Im Haus der Do - nauschwaben in Haar fand im Winter 2012/2013 eine Ausstellung von ungarndeutschen Trachtenbildern Erfolgreiche Begegnungen Resümee der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn Botschafter Dr. József Czukor mit Landesvorsitzendem Hans Schmuck von Helmut Heil statt. Und man beteiligte sich an der Organisation und Neugestaltung der dortigen ungarndeutschen Stube. Im Sudetendeutschen Haus in München fand im März des vergangenen Jahres ein Gespräch statt, zu dem der Bundesvorsitzende der Su - detendeutschen Landsmannschaft Franz Pany eingeladen hatte. Der Einladung folgten der ungarische Parlamentspräsident László Kövér, der ungarische Botschafter in Berlin Dr. József Czukor und Ministerialdirigent Paul Hansel vom Bayerischen Staatsministerium für Ar - beit und Soziales. Hans Schmuck und Georg Hodolitsch von der LDU-Bayern berichteten dabei über ihre Erfahrungen mit der Landesselbstverwaltung der Un garn - deutschen und aus ihrer Arbeit in der Landsmannschaft. Bei der Podiumsdiskussion im Haus des Deutschen Ostens am 11. Feber 2014 zum Thema Gedenktag in Ungarn an die Vertreibung der Ungarndeutschen referierten der Parlamentsabgeordnete Dr. György Csóti, Dr. Márta Fata vom Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Direktor des Instituts für deutsche Kultur Südosteuropas e.v. LMU München, BdV-Landesvorsitzender Christian Knauer und Gabriele Scherer, Direktorin des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baja. Es moderierte Privatdozent Dr. Andras Weber, Direktor des HDO München. Im November 2012 hielt Angela Korb, Akademikerin aus Budapest, einen Vortrag über das Thema Partnerschaften in Europa Internationale Zusammenarbeit mit deutschen Minderheiten. Eingeladen wurde sie vom Förderverein Heimatmuseum Geretsried und der LDU-Bayern. Der Vortrag fand in der Presse große Beachtung. Georg Hodolitsch berichtete über ein BdV-Seminar im Kloster Banz zum Thema Von der Erlebnis- zur Bekenntnisgeneration. Vorsitzender Schmuck würdigte in besonderer Weise auch die vorzügliche Arbeit der Trachtengruppe der Deutschen aus Ungarn in Geretsried. Durch ihre Teilnahme an verschiedensten Veranstaltungen vermittelt sie auf lebendige Weise die Traditionen der Ungarndeutschen. Sie sei eines der besten Aushängeschilder für das reichhaltige kulturelle Erbe, das es auch für die junge Generation zu erhalten gilt. Viele Teilnehmer nahmen im Anschluss die Gelegenheit wahr, das sehr gut gestaltete Donau - schwäbische Museum in Haar mit seiner ungarndeutschen Stube, die von Vorstandsmitglied Josef Schüler und seiner Gattin Irene in sehr engagierter Weise betreut wird, zu besichtigen. H. Sch. Ungarndeutsche Stube in Haar Aktivitäten des Deutschen Volksverbandes in Maria-Theresiopel Das Haus des Deutschen Volksverbandes in Maria-Theresiopel/Subotica, in der Provinz Woiwodina in Serbien, ist der Hauptsitz. Die Mitglieder des Verbandes nennen dieses Zentrum einfach Deutsches Haus. Es enthält eine Bibliothek, mehrere Büroräumlichkeiten, ein Klassenzimmer bzw. einen Festsaal für Sprachkurse, Tribünen, Veranstaltungen und weiteres mehr. Das ist ein Zentrum der deutschen Kultur, Sprache, Sitten und Bräuche in der Woiwodina! Über die wichtigsten Aktivitäten vom 1. Dezember 2013 bis 1. Juni 2014 im Haus des Verbandes wird hier berichtet. Deutschkurse Im Haus des Deutschen Volksverbandes kann man ab Frühling kostenlose Deutschkurse mit 58 Teilnehmer/innen in zwei verschiedenen Stufen besuchen: Anfängerstufe und Konversationsstufe. Klassischer Musikabend 17 Kinder und Jugendliche haben unter der Leitung von Andrea Der am 16. Mai ein Konzert mit klassischer Musik (Bach, Mozart u. a. Klavier, Flöte und Violine) gegeben. Der große Saal im Haus war bis auf den letzten Platz besetzt. Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Nationalrat Neun Vereine der deutschen Minderheit in Serbien haben im Hauptsitz des Deutschen Volksverbandes ein Protokoll über die Zusammenarbeit im Bereich Kultur und Bildung mit dem Nationalrat der Deutschen Minderheit in Serbien unterzeichnet. Freundschaftsverein von Deutschen, Kroaten und Italienern Im April wurde in Maria-Theresiopel der Freundschaftsverein der Deutschen, Kroaten und Italiener in Serbien gegründet. Hauptsitz des Vereins ist das Deutsche Haus. Bei der Gründungsversammlung wurden Antun Horvat, Sekretär des Kroatischen Kulturzentrums in Neusatz, zum Präsidenten, Pietro-Pero Andreatti, Vorsitzender des Vereins der Italiener in Serbien, und Rudolf Weiss, Präsident des Deutschen Volksverbandes, zu Vizepräsidenten gewählt. Zusammenarbeit zwischen zehn nationalen Minderheiten Im März wurde die Allianz der Vereine der nationalen Gemeinschaften in Subotica gegründet. Der Deutsche Volksverband ist eines der Gründungsmitglieder der Allianz. Das Protokoll über die Gründung haben folgende Volksgruppen unterzeichnet: Kroaten, Magyaren, Romas, Ruthenen, Juden, Makedonier, Bosniaken, Montenegriner, Bunjewatzen und die Deutschen.

3 NZ 23/2014 G E M E I N S C H A F T E N D E R U N G A R N D E U T S C H E N 3 Unermüdlicher Einsatz für die Ungarndeutschen Dr. Josef Fehérvári Im Alter von 67 Jahren verstarb am 28. Mai Dr. Josef Fehérvári. Er wird am 13. Juni um Uhr auf dem Friedhof zu Altofen zu Grabe getragen. Dr. Josef Fehérvári wurde 1947 in einer Handwerkerfamilie aus Tschip/Szigetcsép auf der Donauinsel Tschepele geboren. Er begann am ungarndeutschen Klassenzug des Fünfkirchner Klara-Leôwey-Gymna - siums zu lernen und maturierte am Deutschen Nationalitätenklassenzug im Budapester Eötvös-József-Gymnasium. Er studierte an der Eötvös-Loránd-Universität Staats- und Rechtswissenschaft. Seit 1975 wohnte er mit seiner Familie in Altofen. Fehérvári wirkte in verschiedenen lokalen, regionalen und Landesorganisationen der Ungarndeutschen aktiv mit. Nach dem Systemwechsel in Ungarn war er Mitbegründer des Deutschen Kulturvereins in Budapest, des Sankt Gerhard Werkes Ungarn gründete er in seinem Wohnort den Braunhaxler-Verein zur Pflege der Deutschen Traditionen von Altofen. Von war er Vorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung Altofen-Krottendorf, drei Wahlperioden hindurch war er Mitglied bzw. stellvertretender Vorsitzender der hauptstädtischen Deutschen Selbstverwaltung und eine Wahlperiode lang Mitglied der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Er setzte sich für die Förderung des Deutschunterrichts in verschiedenen Bildungsinstitutionen ein. Dr. Fehérvári legte großen Wert auf die Pflege der Musiktraditionen. Er sang in zwei Chören mit. Er hielt vielenorts Vorträge über die Geschichte der Ungarndeutschen, unterstützte die Herausgabe von Büchern zur Geschichte und Kultur unserer Volksgruppe, organisierte Traditionspflege- Programme (Krumpieren-Kiritog in Alt - ofen), Chortreffen, Fahrten zu befreundeten Vereinen, Kulturgruppen, baute Kontakte zu Deutschen in den Nachbarländern aus und pflegte sie zu den vertriebenen Ungarndeutschen. Erinnerungswürdig ist die Schachtelfahrt zu Ehren der Ahnen auf der Donau. Er verfasste Artikel. Er war unermüdlich, wenn es darum ging, Sprache und Kultur des Ungarndeutschtums zu pflegen und zu fördern. Für seinen Einsatz erhielt er Auszeichnungen, den Preis für das Deutschtum in Budapest, für das Deutschtum im Komitat Pest und 2011 konnte er am Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen auch die Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum übernehmen. Birgit Nössing wird IMH-Botschafterin SKY-Moderatorin unterstützt interkulturelle Medien weltweit Die Internationale Medienhilfe (IMH) ist die Vereinigung und Selbsthilfeorganisation der deutschsprachigen Medien im Ausland und der fremdsprachigen Medien im Inland. Die IMH-Medien dienen der Völkerverständigung und erreichen pro Tag mehrere Millionen Menschen in allen Erdteilen. Laut medium magazin ist die in den 90er Jahren gegründete IMH das einzige weltweite Mediennetzwerk, dessen Sitz sich in Deutschland befindet. Für die Nichtregierungsorganisation arbeiten Ehrenamtliche in aller Welt. Björn Akstinat, Leiter und Gründer der IMH: Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch von Birgit Nössing (Foto) unterstützt werden und sie sich als neue Botschafterin und Schirmherrin für die Belange unserer Mitgliedsmedien einsetzen möchte. Birgit Nössing (31) ist Moderatorin des Sportnachrichtenkanals beim Abo-Fernsehsender SKY in Unterföhring bei München. Zuvor war sie für N24, Pro7 und verschiedene Zeitungen tätig. Ich bin in Südtirol geboren und eine der ersten Stationen auf meinem Berufsweg war eine deutschsprachige Auslandszeitung. Als Angehörige einer Minderheit in Italien weiß ich genau, wie wertvoll interkulturelle Medien sind. Leider wird dieser Wert noch von zu wenigen erkannt, erklärt Nössing und sagt weiter: Gerade im WM-Land Brasilien, wo Deutsch die zweithäufigste Muttersprache ist, sind die deutschsprachigen Zeitungen, Zeitschriften und Radioprogramme stark gefährdet, weil sie keinerlei staatliche Unterstützung bekommen. Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. András Masát Bundespräsident Joachim Gauck hat Prof. Dr. András Masát, Rektor der Andrássy Universität Budapest (AUB), in Anerkennung langjähriger Verdienste in der deutsch-ungarischen Wissenschafts- und Bildungspolitik das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Botschafter Dr. Matei I. Hoffmann (links) überreichte am 26. Mai die Auszeichnung in feierlichem Rahmen. Prof. Dr. Masát hat sich vor allem als Leiter des ungarischen Kulturinstituts in Berlin, dem Collegium Hungaricum, und als Vorstandsmitglied der Internationalen Vereinigung der Germa - nis tik (IGV) für die Wissenschafts- und Kulturvermittlung zwischen Ungarn und Deutschland eingesetzt. Auch als Rektor der deutschsprachigen AUB in Budapest hat er in herausragender Weise die deutsche Sprache als Wissenschaftssprache sowie den akademischen Austausch von Studenten und Wissenschaftlern gefördert. Foto: Deutsche Botschaft Mode Eine Reality Show mit Frauen, die Kleidungsstücke einkaufen gehen, und ein Stylist, der dies mit Argus - augen verfolgt. Das geht die ganze Woche hindurch und am Ende dieser steht eine Gewinnerin fest, die laut Punktezahlen, welche die Mitstreiterinnen vergeben, die Beste geworden ist. Die Herausforderung im Ganzen ist der Teil, wo die Frauen einzeln, alleine einkaufen gehen da entpuppt sich nämlich die Einstellung, das (in manchen Fällen eher mangelnde) Selbstbewusstsein, die Denkweise, auch der Geschmack. Denn der Vorgang wird von den Kontrahentinnen individuell kommentiert, so kann man binnen einer Sendung die jeweilige Person kennenlernen. Eigentlich weiß man durch die Art und Weise der Kommentare, wie die eine oder andere tickt. Bei der Bewertung geht es jedes Mal heiß zu, nicht genug, dass Meinungen kommentiert werden, auch harte Kritik fällt, dabei gilt stets der eigene Geschmack, somit stehen diese Kommentare oft nicht im Einklang mit der Beurteilung des Stylisten. Kritik zu üben ist das Einfachste! Aber genauso wie Eigenlob stinkt ist es nicht egal, ob die Kritik ausübende Person auch selbstkritisch ist. Selbstkritik ist meiner Meinung nach eine lobenswerte Charaktereigenschaft. Doch im Alltag treffen wir oft Menschen, deren Handlungen frei von Selbstkritik sind. Es ist menschlich, Fehler zu machen, aber zu diesen auch zu stehen, ist nicht immer ganz einfach. Und manchmal fällt es auch nicht leicht, Argumente der anderen Person zu akzeptieren. Fehler entstehen durch Handlungen, wer nichts macht, kann auch keine Fehler machen, heißt es im Volksmund aber ist Nichts machen nicht eigentlich der größte Fehler? Und in diesem Zusammenhang ist die Kritik einer Person, die durch fehlende Handlungen unweigerlich eine laut ihrer Meinung gehobene Stellung einnimmt, nicht unbedingt akzeptabel. Die Meinungsbildung ist wichtig, aus Kritik kann man lernen, sie kann als hilfreiche Stütze angenommen werden. Ich wäre sehr froh, wenn Selbstkritik in Mode käme, und wenn nicht Möchtegern-Experten als Laien die Meinung hegten, eine bestimmte Sparte eines Faches vollkommen und unfehlbar zu beherrschen. Aber solange diese Reality Shows noch ihre Bewerberinnen finden, scheinen viele ohne Selbstkritik in den Spiegel zu gucken ist mein Eindruck! Ich würde gerne mal eine Nachricht lesen, dass statt der Verdummungs- Programme ein Rundtischgespräch über brisante gesellschaftliche Themen stattfindet, da Erstere mangels Interesse aus dem Programmplan gestrichen wurden. ng Ihre Bemerkungen zu unseren Themen erwarten wir an

4 4 G E M E I N S C H A F T E N D E R U N G A R N D E U T S C H E N NZ 23/2014 Unter der DDR-Flagge am Plattenseeufer Drei wunderschöne Jahre Ausstellung von Alltagsgegenständen aus der DDR Ausgelassene Stimmung beim Schiffsausflug auf dem Plattensee Man staunte nicht schlecht in Balatonfüred angesichts der großen Gruppe, die unter der DDR- Flagge zum Hafen schlenderte. Manche glaubten, einer Filmaufnahme zuzuschauen. Aber es handelte sich um 250 TeilnehmerInnen des dreitägigen Landestreffens im Hotel Annabella, um Mitglieder und Freunde des Vereins NDKs Magyarok. Zwischen 1967 und 1983 verpflichteten sich Zehntausende von jungen ArbeiterInnen, drei Jahre in Betrieben der DDR zu arbeiten, wo großer Arbeitskräftemangel herrschte. Aussicht auf Arbeit, Abenteuerlust, Sprachlernen, Kennenlernen eines anderen Landes, einer anderen Kultur, Freundschaften und Liebschaften, gutes Einkommen, neue Haushaltsgeräte, die man in Ungarn nicht kannte, neues Motorrad, MZ, das in Ungarn besonders beliebt war, oder sogar ein neuer Trabant, worauf man auch in Ungarn jahrelang warten musste. Und man war jung! Wohl deshalb gelten für viele damalige ArbeiterInnen diese Jahre als wunderschöne Jahre, die manche auch gern verlängerten. Viele fanden die Liebe und ließen sich in der DDR nieder oder brachten meistens die Ehefrau nach Ungarn mit. Bereits das 7. Mal kommt man jährlich zum dreitägigen Treffen, um in Nostalgie zu schwelgen, alte KollegInnen, Freunde zu treffen, Fotos anzuschauen. Manche haben alle Stempel im Pass, der extra für die Landestreffen hergestellt wurde. Vor allem diejenigen, die an einem Ort oder im gleichen Betrieb arbeiteten, halten zusammen, organisieren gemeinsame Programme. Bei diesen Treffen entstand der Wunsch, einen eigenen Verein zu gründen, dazu kam es Die Erinnerungen an die Jahre in der DDR stehen immer wieder im Mittelpunkt. Eine Ausstellung mit Haushaltsgeräten, Fahnen, Ausweisen, Alltagsgegenständen zieht immer wieder die Teilnehmer an. Ein Treffen mit Mitgliedern eines MZ-Motorklubs ließ heiße Motorradfahrten heraufbeschwören. In einem Quiz stellt sich immer wieder heraus, dass die Städte und der damalige Alltag noch immer präsent sind im Gedächtnis. Denn die Kontakte zu den Arbeitskollegen, zu den Betrieben (sofern sie noch vorhanden sind) rissen nicht ab. Immer wieder fährt man zu Besuch nach Deutschland. Und seit Jahren werden an den einstigen Wirkungsstätten auch Bäume der Erinnerung gepflanzt. Einer steht sogar in der Nähe des Fernsehturmes auf dem Berliner Alexanderplatz. Dies alles stellt ein besonderes Kapitel in den deutsch-ungarischen Beziehungen dar, die zu erforschen und zu dokumentieren sich unbedingt lohnt. Beim diesjährigen Treffen legte György Tóth eine solche Sammlung von Berichten, Protokollen, Fotos vor: Az NDK-ra gondolsz majd egyszer... Zur guten Stimmung beim Treffen trug auch die Ungarndeutsche Tanzgruppe aus Saar beim Abschlussabend bei. Das nächste Programm ist eine Weinlese vom September in Harkány. Weitere Infos auf: Ein weltumspannendes Netzwerk (Fortsetzung von Seite 1) Der Jugendaustausch vor allem mit Ländern in Südamerika oder in Namibia ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Vereinstätigkeit. Eine wichtige Brücke zu den Auslandsdeutschen bildet die lesenswerte und interessant gestaltete Zeitschrift Globus, die viermal im Jahr erscheint. In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen vergab der VDA einen Medienpreis, gab das Handbuch auslandsdeutscher Me - dien heraus, ermöglichte einen Auftritt der Deutschen Bühne Ungarn aus Seksard mit einem Stück über Wallenberg im Admiralspalast in Berlin, unterstützt das Dirigentenseminar für Leiter von auslandsdeutschen Chören, einen deutschen Kindergarten in der Slowakei oder eine Jugendbegegnungsstätte in Siebenbürgen. Auch wenn die Zahl der Mitglieder zurückgeht, bleibt der VDA ein weltumspannendes Netzwerk, dem fortan der aus Sachsen stammende Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig (CDU) als Bundesvorsitzender vorsteht. Brähmig ist als Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion mit den Angelegenheiten der Auslandsdeutschen vertraut. Auch die III. Messe Auslandsdeutscher Kulturarbeit, die in der Tagungsstätte stattfand, diente dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Erinnerungen an die Jugendzeit kommen beim Anblick der Motorräder auf Foto: I. F. BMI-Defibrillator rettete Leben Zur rechten Zeit am rechten Ort, nämlich in der Arztpraxis von Dr. Péter Nagy in Ratzpeter/Újpetre, befand sich eine Frau, als bei ihr ein Herzstillstand eintrat. Und der Doktor tat das Richtige: Er und seine Frau, die ihm als Assistentin beistand, begannen innerhalb kürzester Zeit mit Wiederbelebungsmaßnahmen, und zwar mit dem Defibrillator, den wir, zusammen mit anderen ärztlichen Geräten eines Vorsorgepakets, 2008 aus Mitteln des deutschen Bundesministeriums des Innern erhalten haben. Alle sind dankbar: die Frau, die wiederbelebt wurde, und der es inzwischen wieder gut geht, der Arzt Dr. Nagy, und wir, die unsererseits auch so ein wohltuend gutes Gefühl haben der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und dem deutschen Bundesministerium des Innern. Deutsche Selbstverwaltung Ratzpeter

5 NZ 23/2014 G E S C H I C H T E N 5 Minispielzeit der Deutschen Bühne Ungarn Schlagzeilen An zwei Tagen wurden die vier Stücke, die in diesem Jahr in Seksard an der Deutschen Bühne Premiere hatten, während der Minispielzeit am 29. und 30. Mai noch einmal vorgestellt. Am Donnerstag konnten sich die Besucher den gesellschaftskritischen Bandscheibenvorfall ein Abend für Leute mit Haltungsschäden und das Märchen Momo ansehen, am Freitag folgten dann das Stück über verzweifelte Singles auf ihrer Suche nach der großen Liebe Metadolce und der Klassiker Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare. Alle vier Vorstellungen waren gut besucht, nicht zuletzt deshalb, weil viele der Angehörigen der aus Deutschland und Österreich stammenden Schauspieler gekommen waren. Auch die Seksarder ließen es sich nicht nehmen, das derzeitige Ensemble noch einmal live zu erleben. Denn leider bedeutet die Minispielzeit dieses Jahr einen großen Abschied: Sechs der dort engagierten Schauspieler kehren in ihr Heimatland zurück. Tom Pilath zum Beispiel war bereits seit 2011 an der Deutschen Bühne. Er spielte in mehr als 15 Stücken mit. Besonders beeindru - ckend und tiefgreifend war seine Hauptrolle in Kafkas Der Käfer als Gregor Samsa, die er mit großer Bravour umsetzte. Oft spielte er auch mehrere Rollen in einem Stück. Neben seiner Bühnentätigkeit engagierte sich Pilath besonders für die Veranstaltung 5min, einen Talentwettbewerb, bei dem einem jeden für fünf Minuten die Bühne gehört. 5min fand jeweils am letzten Freitag des Monats statt. Das Maskottchen Ötci, die Giraffe, die unbedingt etwas vorführen will, wurde von Dezsô Horváth, Tom Pilath und Raul Ionescu zum Leben erweckt. Der Gewinner wurde jeweils vom Publikum gewählt und erhielt Eintrittskarten für die weiteren Veranstaltungen der Spielzeit. Pilath wirkte bereits in verschiedenen Filmproduktionen mit. So gewann sein Kurzfilm Lovagolni 2013 den ersten Platz beim Filmfestival Digi 24. Im gleichen Jahr erhielt er den Preis des Theaterensembles. Er macht neben seiner schauspielerischen Tätigkeit auch Musik und schreibt. Er wird ab Sommer 2014 in Berlin wohnen. Robert F. Martin, der seit einem Jahr an der Deutschen Bühne engagiert ist, wird sich in Berlin mit ihm eine Wohnung teilen. Die beiden haben sich in Seksard kennengelernt und über die offziellen Bühnenarbeiten hinaus viel kreative Zeit miteinander verbracht. Auch er besitzt bereits Erfahrung im Filmgeschäft, die er ab Juni 2014 weiter ausbauen möchte. Martin spielte an der Deutschen Bühne in ingesamt fünf Stü - cken mit. In Metadolce war es die Hauptrolle, da verkörperte er den Helden, was bedeutete, dass er unzählig viele verschiedene Männertypen, vom Schüchternen über den Draufgänger bis zum Trinker, darstellte. Doch nicht nur in diesem Raphael Joeb, Kata Lotz und Michael Kehr in Bandscheibenvorfall Stück, das sich mit der Beziehung zwischen Männern und Frauen, die auf der Suche nach dem Richtigen/der Richtigen sind, beschäftigt, war er zu sehen. Unvergessen bleiben auch seine Darstellung in Ingrid Lausunds Bandscheibenvorfall als Hufschmidt und seine sehr amüsante Rollenumsetzung als Zettel in Ein Sommernachtstraum. Am Ende der Minispielzeit wurde er mit dem Preis des Theaterensembles ausgezeichnet. Drillingsgeschichten Das Schuljahr ist vorüber Der Österreicher Raphael Koeb, der seinen Wohnort ebenfalls für ein Jahr nach Ungarn verlegte, konnte sich am Freitagabend über den Preis des Schauspielers 2013/2014 freuen, der ihm von der aus Birgit Durand (ZAV), László Gergely (Regisseur) und György Karsai (Theaterkritiker) bestehenden Jury überreicht wurde. Der überaus charismatische und sympathische Koeb spielte in vier Stücken mit und lieh Kafkas Käfer seine Stimme. Neben der Schauspielerei arbeitet er als Sprecher für Hörspiele und Werbungen. Auch Christine Heller wird Seksard verlassen. Sie spielte die Hauptrolle Heldin in Metadolce, die kleine Gerda in Andersens Märchen Die Schneekönigin, die taffe Schmitt im Bandscheibenvorfall und Doppelrollen in Momo und Ein Sommernachtstraum. Sie hat sich in Ungarn in Jágó, einen jungen Hund aus einem Budapester Tierheim verliebt, der sie auf ihren neuen Wegen begleiten wird. Auch sie hat bereits Erfahrung in Film- und Audioproduktionen gesammelt. Caroline Schneider, die bei vielen deutschen Fernsehproduktionen und bei etlichen Kurzfilmen mitspielte, bevor sie nach Seksard kam, fand hier nicht nur Rollen, die ihr gut stehen, wie z. B. ihre Hauptrolle in Momo, die sie entzückend, echt und unglaublich sympathisch darstellte, sondern auch ihre große Liebe. So verlässt sie die Deutsche Bühne mit einem Babybauch, den sie bei der Minispielzeit kaum noch verbergen konnte. Mit ihrem ungarischen Freund werden sie nach Deutschland ziehen. Hoffentlich (Fortsetzung auf Seite 6) Es ist kaum zu glauben, aber wir haben das zweite Schuljahr hinter uns gebracht. Wir mussten in diesem Jahr lernen mit Noten umzugehen, und ich weiß nicht, ob ich oder die Kinder damit schlechter klar gekommen sind. Es war wohl von vornherein abzusehen, dass die Kinder nicht gleich abschneiden, doch den Unterschied schwarz auf weiß zu sehen, ist doch etwas anderes. Ich beneide Länder oder Schulen, wo die Schüler gar keine Noten bekommen in der Unterstufe, obwohl, den Kopf in den Sand zu stecken ist wahrscheinlich auch nicht die richtige Lösung. Das Klischee ist bei uns klar zu sehen, die Heidi ist bei den Aufgaben fleißig, pünktlich und genau, hat aber mit Mathe wenig am Hut, dafür sind die Jungs besser in Mathe und in Aufgaben, wo Logik gefragt ist, schreiben aber total unleserlich und mit einer Rechtschreibung, die keine Negativgrenzen kennt. Ich dachte immer, eine 5 ist eine gute Note, inzwischen versuche ich mich davon zu überzeugen, dass auch eine 4 eine gute Note ist. Hoffentlich muss ich mich nicht bald auch mit einer 3 anfreunden. Christina Arnold Nina Hagen (Foto) musste mehrere Konzerte aufgrund einer Krankheit absagen. Ein Arzt hat sie für mehrere Wochen krankgeschrieben und ihr viel Ruhe verordnet. Die aktuellen Auftritte mit der Wild Romance- Produktion mussten damit kurzfristig abgesagt werden. Woran die 59- Jährige genau leidet, ist nicht bekannt. Allerdings sagte ihr Manager Journalisten gegenüber, dass sich die Fans keine Sorgen zu machen brauchten, es sei nichts Lebensbedrohliches. Thomas Anders und Dieter Bohlen haben nach Jahren des Streits endlich Frieden geschlossen. Mit dem erfolgreichen Pop-Duo Modern Talking eroberten sie in den 80ern die Charts, doch zwischen den beiden Sängern hatte es immer wieder gekracht und das führte bereits 1987 zur Trennung der Erfolgsband feierten die gereiften Musiker ein gemeinsames Comeback, bevor sie 2003 erneut bekannt gaben, von nun an getrennte Wege zu gehen. Heute seien die Streitigkeiten von damals allerdings vergessen, verriet Anders in einem Interview. Das Kriegsbeil sei zwar vergraben, doch ein neues gemeinsames Projekt sei nicht geplant. Annemarie Eilfeld (Foto) hat sich mit einem Tattoo von ihrer großen Liebe verabschiedet. Die ehemalige DSDS -Kandidatin hat sich von ihrem Freund, dem Handballer Steffen Cieszynski, getrennt. Das Beziehungs-Aus hat sie sich symbolisch auf ihren Nacken tätowieren lassen. Dort sieht man nun ein zerrissenes Herz, in dem sich Flügel abzeichnen, und die Worte Es geht vorbei. Es ist bereits das zweite Tattoo der 24-jährigen Sängerin, die sich aktuell auf Tour durch Deutschland und Österreich befindet. Moderatorin Nazan Eckes ist schwanger. Die junge Deutschland sucht den Superstar -Moderatorin gab nun offiziell bekannt, dass sie und ihr Ehemann Julian Khol ihren ersten Nachwuchs erwarten. Die 38- Jährige befindet sich schon im fünften Monat. In einem Interview verriet sie, sie habe am Anfang mit Übelkeit und nun mit Heißhungerattacken zu kämpfen. Die Moderatorin und ihr Ehemann heirateten 2012 nach vier Jahren Beziehung. Mónika Óbert

6 6 B U C H B E S P R E C H U N G / B Ü H N E NZ 23/2014 Die Kontinuität der Bruchpunkte Buchpräsentation von Réka Marchuts Töréspontok Eine gute Meinung hat Professor Dr. Pál Pritz (Doktor der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der ELTE) über das vor kurzem erschienene Buch Töréspontok (Bruchpunkte) von Réka Marchut, Mitarbeiterin des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Bei der Buchpräsentation am 28. Mai im Budapester Haus der Ungarndeutschen hob Professor Pritz, der Doktorvater der Historikerin, in der vorgestellten Arbeit die gelungene Balance zwischen globaler Geschichte sowie Ortsgeschichte hervor. Eine weitreichende Präzision der Datenverarbeitung sei bei Marchut zu verzeichnen. Die Sensibilität der Erwägung der Standpunkte von anderen gehöre zum Beruf des Historikers. Professor Pritz schilderte die Kluft zwischen den von den Historikern erforschten sowie aufgearbeiteten Tatsachen sowie dem Standpunkt der die historischen Ereignisse Erlittenen. Die Aufgabe des Historikers sei nicht die Bestätigung der Schuld der einzelnen Akteure. Eine umfangreiche Präsentation des Buches sowie die Positionierung von Töréspontok auf der Palette der ungarischen Geschichtsschreibung nahm Dr. Ferenc Eiler (Historiker, Mitarbeiter des Instituts für Minderheitenforschung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften) vor. Das auf Marchuts Promotionsarbeit basierende Buch behandelt drei schicksalhafte Jahrzehnte (von den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zur Vertreibung) im Leben von sechs ungarndeutschen Gemeinden in der Umgebung von Budapest. Neue Ergebnisse im Falle der Politikbzw. Makrogeschichte seien nicht zu erwarten, Forschungsdesiderate stellten eher die Religions- und Gesellschaftsgeschichte in dieser Beziehung dar. Aspekte der Mikroebene und der regionalen Ebene fänden bei der jungen Historikergeneration Einzug. Als wichtige Quelle hob Dr. Eiler die Gattung des Tagebuchs hervor. Ein lobenswerter Aspekt der Arbeit sei die Stellungnahme zu Themen, die die Meinungen der Historiker selbst teilen, wie beispielsweise die Potsdamer Beschlüsse (und damit verbunden die Involvierung der ungarischen Regierung in die Vertreibung), die Volkszählung von 1941 oder die Volksbund-Mitgliedschaft. Die Autorin Réka Marchut sprach über ihre Eindrücke in Bezug auf die bislang stattgefundenen Buchpräsentationen in Wudersch, in Nagykovácsi und an der ELTE, wo jedes Mal ein anderes Publikum sein Interesse bekundete. Sie wertete die Präsentation im HdU als eine Mischung aus Fachpublikum und interessierten Laien bzw. teilweise Angehörigen der Erlebnisgeneration. Réka Marchuts Zielsetzung mit dem Buch war die Kontinuität in der Diskontinuität, der Unterbrechung zu finden, um über das weitreichende Spektrum des Historikers bezüglich der Schuldfragen hinaus Klarheit zu verschaffen. Das zahlreich erschienene Publikum im HdU sowie die anschließende Diskussionsrunde, die auch bei einem Glas Wein weitergeführt wurde, bezeugten den bestehenden Anspruch, historische Facharbeiten auch in breiten Kreisen vorzustellen. Minispielzeit der Deutschen Bühne Ungarn (Fortsetzung von Seite 5) kann man sie bald auch wieder auf dem Bildschirm oder auf Bühnen bewundern. Michael Kehr wird nach einem Jahr in Ungarn ebenfalls Adieu sagen. Der charismatische Schauspieler, der bereits vor seiner Zeit in Seksard in unzähligen Theaterstü - cken mitspielte, konnte an der Deutschen Bühne unter anderem in Momo und Ein Sommernachts - traum bewundert werden. Seine Rolle als Kruse in Bandscheibenvorfall war besonders authentisch interpretiert. Einer seiner größten beruflichen Erfolge war die Hauptrolle in dem Kurzfilm Auf dem Weg, der am 18. April 2013 den Reiff-Medien-Preis erhielt. Die langjährig engagierte Katalin Lotz, Dezsô Horváth und Florentin Ionescu bleiben der Deutschen Bühne weiterhin erhalten. Ab der neuen Spielzeit wird also neuer Wind auf der dortigen Bühne wehen. Das alte Ensemble wird zum letzten Mal am 7. Juni auf dem POSZT in Fünfkirchen mit dem Stück Metadolce zu sehen sein. Katharina Kellig Fragen an Tom Pilath, Robert F. Martin und Raphael Koeb Welches Stück hat Ihnen in der (den) Spielzeit(en) besonders viel Freude gemacht und warum? Martin: Metadolce, weil ich dort so viele Charaktere spielen konnte. Pilath: Momo hat mir am meisten Spaß gemacht. Da gibt es eine Stelle, an der ich jedes Mal was anderes spielen kann, aus dem Stegreif. Außerdem war es eine tolle Zusammenarbeit mit meinen Spielpartnern und der Regisseurin. Koeb: Die größte Herausforderung für mich als Schauspieler und Mensch war Bandscheibenvorfall. Ich hatte Freude daran, die zum Teil absurden Situationen auf der Bühne ausleben zu dürfen. Was nehmen Sie mit aus Ungarn? Pilath: Eine Teflonpfanne, Kakaopulvervorrat, Paprikapulvervorrat vom Wochenmarkt, fünf Liter Apfelsaft, falls der noch in die Tasche passt und eine neue Fremdsprache. Koeb: Eine Portion Selbstsicherheit und einen überfüllten Koffer. Welchen Einfluss hatte die an der DBU verbrachte Zeit auf Ihre Karriere? Martin: Ich habe viel über Teamverhalten und Probenatmosphäre gelernt. Meine Arbeitsweise als Schauspieler hat sich auch etwas verändert. Ich bin gespannt, wie sich das auf die Karriere auswirkt. Ich weiß auf jeden Fall eher, was ich machen möchte und was nicht. Pilath: Ich habe einige Vorsprechen abgelehnt, weil ich keine Zeit hatte. Dafür bin ich jetzt an meinem dritten Budapester Filmprojekt beteiligt. Es sind nur kleine Rollen, aber die hätte ich nicht gekriegt, wenn ich in Deutschland gewesen wäre. Koeb: Da wir als Schauspieler meist abhängig sind vom Urteil anderer, wird sich das in naher Zukunft herausstellen. Was war das schönste Ereignis in Ihrer Zeit in Ungarn? Koeb: Oh, da gibt es zu viele, um ein Konkretes rauszufiltern! Ich habe meine Freizeit in vollen Zügen genossen mit Ausflügen, Essen, Wein, Musik, etc. Martin: Das Schönste war natürlich, am 30. Mai von meinen lieben Kollegen den Ensemblepreis 2014 zu bekommen. Der Essensgutschein muss noch eingelöst werden, aber ich freue mich, dies gemeinsam mit ihnen zu tun. Das ist wirklich toll. Pilath: Da gibt es so vieles. Vielleicht mit Kata Lotz und den jungen Amateuren Stromausfall zu inszenieren. Werden Sie Seksard und die DBU besuchen kommen? Koeb: Ja klar! Wenn es sich ergibt, komme ich auf jeden Fall! Ich habe mich in Budapest verliebt und werde, falls ich die Stadt besuche, einen Abstecher nach Seksard machen! Pilath: Weiß ich nicht. Aber bestimmt irgendwann einmal. Am liebsten dann als Regisseur. Aber da muss ich noch ein bisschen Erfahrung sammeln und die Intendantin fragen. Martin: Ja! Entweder schon im Herbst für die lang erwartete Fortsetzung der Zusammenarbeit der DBU und dem Theater Offensive Salzburg mit dem Stück Equus oder in zehn Jahren in einer Boulevardkomödie, das würde mich freuen. Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Pilath: Schreiben, Filme machen, schau spielen. Ich werde als freischaffender Schauspieler arbeiten, aber parallel bewerbe ich mich noch an Filmhochschulen. Vielleicht fange ich auch einfach an Filme zu drehen. Mal sehen. Martin: Noch mehr Geld. Koeb: Arbeiten. Wenn Sie Ungarn in einem Satz beschreiben müssten, wie würde dieser Satz lauten? Koeb: Verwirrte Gastfreundlichkeit! Martin: Úgy még sohasem volt, hogy valahogy ne lett volna. The Show must go on. Pilath: Depressive, fröhliche, offene und verschlossene Menschen treffen sich in einer leicht hügeligen Landschaft in einer Tanya, um miteinander zu musizieren. Das ist jetzt das erste, was mir eingefallen ist.

7 NZ 23/2014 U N G A R N D E U T S C H E C H R I S T L I C H E N A C H R I C H T E N 11 Ungarndeutsche Christliche Nachrichten 537 Himmel und Erde Was steht ihr hier und schaut in den Himmel? (Apg 1,11) In diesen Tagen spielt der Himmel eine große Rolle, gleich zwei kirchliche Feste ziehen ihre Kreise: erst Christi Himmelfahrt und nun Pfingsten. Beim ersteren wird der Blick auf den auffahrenden Jesus von der Erde zum Himmel gelenkt, beim letzteren kommt der Heilige Geist der oft als Taube dargestellt wird vom Himmel auf die Erde. Ich muß zugeben, daß ich in letzter Zeit oft auch zum Himmel hinaufblicke, an den die Wolken oft genug schöne und bizarre Bilder zeichnen. Gleichzeitig weiß ich natürlich, daß der Blick vielleicht in die falsche Richtung geht. Was steht ihr hier und schaut in den Himmel? fragen die Engel die Jünger, die Jesus nachsehen. Denn der Himmel oder das Reich Gottes gehören in eine andere Kategorie als die Orte, die wir sonst kennen, so wie Gott selbst sich nicht mit unseren Mitteln wahrnehmen oder beschreiben lässt. Schon Ort ist irreführend. Himmel ist... ja, wer kann das schon sagen? Wir können nur in Gleichnissen und Bildern davon reden, so wie es auch Jesus getan hat. Vielleicht ist es besser, zu sagen: Himmel geschieht. Himmel geschieht, wenn Menschen einander in Liebe begegnen, wenn Feindschaften aufgekündigt werden, wenn Grenzen fallen. Himmel geschieht, wo Menschen sich trotz Sprachunterschieden verstehen lernen, wo Begeisterung die Lähmung überwindet, wo Mut die Hoffnungslosigkeit vertreibt. Himmel ist unsere eigentliche Heimat, unser Ursprung vor aller Entfremdung. Der Himmel ist die Erde, so wie Gott sie gemeint hat. Die Kraft des Himmels aber ist der Heilige Geist. Zu Pfingsten feiern wir also die anstehende Umwälzung Gottes, seine Revolution des Hier und Jetzt, die Veränderung unserer Welt. Am Ende wird Gott bei uns wohnen und der Unterschied zwischen Himmel und Erde wird aufgehoben sein. Frohe Pfingsten der ganzen Welt! Ihr Pfarrer Michael Heinrichs Kroisbach: Einsegnung der Säule der Himmelskönigin und Kranzniederlegung am Vertreibungsdenkmal Am Vorabend von Christi Himmelfahrt fand in der Kirche zu Kroisbach ein deutschsprachiger Gottesdienst zum Kirchtag statt. Mitgewirkt hat auch der Deutsche Gesangs- und Kulturverein unter der Leitung von Katalin Harcz. Nach dem Gottesdienst am 31. Mai haben Pfarrer Imre Kálmán aus Ödenburg und Lajos Butsy aus Kroisbach die restaurierte Säule der Himmelskönigin eingeweiht, die noch in den 1930er Jahren von einem Blitz getroffen Als nach der Türkenherrschaft die drei großen Bau-Bischöfe György Széchényi, Ágost Keresztély und allen voran Ferenc Zichy die Rekonstruktion der Kathedrale in Raab in Angriff genommen und parallel dazu in Kroisbach ihre Sommerresidenz aufgebaut hatten, wurde auch die Rekonstruktion und Erweiterung der Kirche in Kroisbach durchgeführt. An den Arbeiten beteiligten sich die gleichen Künstler und Meister, die auch in Raab an der Kathedrale mitgearbeitet hatten. Dies ist an den Stilelementen des Kircheninneren auch deutlich erkennbar. Infolge einer Verordnung von Maria Theresia mussten aus epidemiologischen Gründen alle Friedhöfe innerhalb der Ortschaften aufgelöst werden. Der Friedhof neben der Kirche wurde damals geschlossen, außerhalb der Stadtmauer wurde ein neuer angelegt. Auf dem frei gewordenen Kirchplatz wurde um das Jahr 1800 an der Südseite eine Statue des Johannes von Nepomuk aufgestellt, an der Nordseite wurde eine Mariensäule errichtet. Hinter der Säule wurde eine Kastanie gepflanzt. In den 1930er Jahren wurde auch der Baum vom Blitz getroffen. Der Blitzeinschlag hat die Säule entzweit und die Marienstatue zer - brach. Die Gläubigen aus Kroisbach ließen diese nie wieder renovieren, sie ließen dort stattdessen eine Marienstatue aus Lourdes aufstellen, die bis heute in der Holznische am Kircheneingang zu sehen ist. Die Deutsche Selbstverwaltung von Kroisbach hat sich der Pflege und der Bewahrung der Traditionen des hiesigen Deutschtums verschrieben. Dazu gehören neben der Sprache seit über 20 Jahren auch die Kultur, die Musik und die Lieder sowie die Architektur. Vor acht Jahren ist man auf dem Hof der Pfarrei durch Zufall auf den Sockel der verschollenen Marienstatue worden und zunehmend verfallen war. Anschließend wurden auf dem Madonna-Platz am Vertreibungsdenkmal vom Kroisbacher Heimatverein, den Vertriebenen und ihren Angehörigen Kränze niedergelegt. Am Abend ging es dann im Biergarten Puskás mit einem Kulturprogramm weiter, bei dem der deutsche Chor, die Bläser der Gemeinde und das Blasorchester aus dem deutschen Söhnstetten aufgetreten sind. Einsegnung der Säule Foto: Németh Péter Kranzniederlegung am Vertriebenendenkmal und den zylinderförmigen Körper der ursprünglichen Säule gestoßen. Man hat sofort versucht, die erforderlichen Mittel für eine Rekonstruktion aufzutreiben, die nun abgeschlossen wurde. Zu dem 1,5 Millionen Forint teuren Vorhaben hat außer der Selbstverwaltung von Kroisbach auch der Kroisbacher Heimatverein einen Beitrag geleistet. Der Sockel und die zylinderförmige Säule sind im Original erhalten geblieben, die Statue ist der etwas jüngeren, aber im Stil durchaus ähnlichen Marienstatue an der Straße nach Sopronkövesd nachempfunden. An dem Sockel steht folgender Text: Säule der Himmelskönigin. Restauriert durch die Unterstützung der Selbstverwaltung und der Deutschen Nationalitäten-Selbstverwaltung von Kroisbach und durch die Unterstützung des Kroisbacher Heimatvereins (Steinheim am Albuch, Deutschland). Neugeweiht am

8 12 J U G E N D NZ 23/2014 Zum Glück leben die Traditionen der Ahnen noch Volkskundecamp des Budapester Deutschen Nationalitätengymnasiums Im Budapester Deutschen Nationalitätengymnasium wurde zum ersten Mal ein Volkskundecamp organisiert. So konnten Freunde der Volkskunde und die Mitglieder unseres Chores insgesamt 25 Schüler zwei wunderbare Tage im Komitat Branau, in der Schwäbischen Türkei verbringen. Teilnehmer des Volkskundecamps mit Blaufärbermeister Johann Sárdi in Großnarad Das Camp wurde in dem kleinen ungarndeutschen Dorf Litowr/Liptód veranstaltet. Von der traurigen Geschichte der Ungarndeutschen blieb auch dieses winzige Dorf nicht verschont. Obwohl die Bevölkerungszahl des früher blühenden Dorfes nur knapp 200 Menschen beträgt, bewahren sie das kulturelle Erbe, die Traditionen und die Mundart weiterhin. Wir haben uns auf eine live Zeitreise gemacht, um hautnah einiges aus dem Leben unserer Ahnen zu erfahren. Unsere Unterkunft war ein schwäbisches Haus, das im Rahmen des ländlichen Tourismus mit großem Erfolg von der Familie Markesz betrieben wird. Nach unserer Ankunft haben wir in dem zauberhaften Taldorf eine tolle Führung bekommen. In der Kirche haben wir überall deutsche Wandgemälde und Messbücher gesehen. Wir haben erfahren, dass die Messe bis heute in Deutsch zelebriert wird. Danach haben wir in der Galerie die Bräuche ein bisschen näher kennengelernt und die Werke eines (ins Dorf gezogenen) Künstlers bewundert. Am Nachmittag waren wir schon ziemlich hungrig. Die Bohnennudeln mit Hefeknedl haben uns sehr geschmeckt. Als Dessert haben wir von schwäbischen Frauen das Ba - cken von Strudli gelernt. Während die Strudel im Backofen waren, gossen wir Kerzen und die Geschicktesten versuchten auch die Stickerei. Nach dem Strudelessen hat Nóra Rutsch, Dozentin an der Fünfkirchener Universität, einen Vortrag über die Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen gehalten. Wir hatten auch Gäste aus Lant schuk/ Lánycsók, die diese Geschehnisse miterlebt haben. Bei ihren Berichten kamen auch uns die Tränen. Als ein besonderes Erlebnis sehe ich, dass ich mit ihnen auch die Mundart üben konnte. Unsere Musiklehrerin hat auch ungarndeutsche Volkslieder gesammelt. Nach dem Abendessen haben wir eine kleine Überraschung für unsere Lehrerinnen vorbereitet. Von den örtlichen Frauen haben wir ein noch unbekanntes Lied, und zwar Auf dem offene Pissele gelernt und gesungen. Die Mädchen haben die Volkstracht anprobiert: Sie haben sich gefühlt, als ob sie auf einer Hochzeit oder auf einer Sonntagnachmittags- Unterhaltung wä - ren. In der Nacht haben wir in Litowr mit schwäbischer und bayerischer Musik echte Oktoberfeststimmung gezaubert. Am Morgen muss - ten wir uns nach einem leckeren Bauernfrühstück von den netten Litowrern verabschieden. In Großnarad/Nagynyárád wartete nämlich das nächste Programm auf uns. Hier haben wir Johann Sárdi, den König der Blaufärberei, besucht. Anschließend gingen wir nach Gereschlak/Geresdlak, wo wir das Heimatmuseum, das Puppenmuseum, die Tuch- und Wandschonersammlung und das Lebkuchendorf besichtigten. Wir danken auch auf diesem Wege für die interessante Führung! Zum Schluss wurden uns in Seik/Szajk schwäbische Kipfel und eine kleine Weinprobe angeboten. Ich denke, wir sind mit unvergesslichen Erlebnissen und Erfahrungen nach Hause gekommen. Jetzt wissen wir schon, wie eine lebendige, spannende Volkskundestunde aussieht. In unserem Falle waren es ja fast zwei Tage! Gott sei Dank, dass es diese alte Lebensweise noch gibt, die Traditionen der Ahnen auch im 21. Jahrhundert noch leben, und nicht nur in den Büchern nachzulesen sind. Ein herzliches Dankeschön für unsere Lehrerinnen: Erika Guoth-Fridrich, Zsuzsanna Gyôrfi und Zsuzsanna Bozzai! Nächstes Jahr treffen wir uns wieder! Wir danken auch herzlichst für die Unterstützung seitens der Deutschen Selbstverwaltung in Pestelisabeth, dank der unser Camp zustandekommen konnte! Martin Majeczki Júlia Pôcze und Regina Bartha aus Budapest erreichen mit starken Argumenten das Internationale Finale des deutschsprachigen Wettbewerbs Jugend debattiert international. TeilnehmerInnen am Landesfinale mit den Förderern des Debattierwettbewerbs (Fortsetzung von Seite 1) in einer debattenfreudigen Umgebung sozialisieren, würdigte der Schirmherr Zsolt Bóta vom Außenministerium das Projekt. Jugend debattiert international ist ein Wettbewerb für Deutschlernende aus Sekundarschulen in Mittel- und Osteuropa. Das Projekt will die Jugendlichen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen anregen und die Sprachkenntnisse der Deutschlernenden verbessern. Die Debatte ist ein Beitrag zur politischen Bildung und bietet Deutschlehrern spannende Unterrichtsstoffe. Jährlich nehmen ungefähr Schüler aus insgesamt acht Ländern teil. Jugend debattiert international Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Es wird in Ungarn durch die Hanns-Seidel-Stiftung, E.ON Hungária, Audi Akademie, Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und Konrad-Adenauer- Stiftung unterstützt. Weitere Informationen zu /Jugend debattiert international/: <http://www.jugend-debattiert.eu gbjoq6a9qa Abschied von Ödenburg Entsprechend den hundertjährigen Schemnitzer studentischen Traditionen nahmen die Absolventen der Westungarischen Universität mit einem Fa - ckelzug von Ödenburg Abschied. Foto: Németh Péter

9 NZ 23/2014 G J U G E M E I N S C H A F T J U N G E R U N G A R N D E U T S C H E R 13 Ahnen und Erben Ein VUK-Sommercamp für 9- bis 14-jährige Kinder Liebe Kinder, wir laden euch auch in diesem Sommer recht herzlich in unser Camp ein, das der Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK) organisiert. Wenn du dich dafür interessierst, wie unsere Ahnen gelebt haben, wenn du neugierig bist, welche Werte in ihrem Leben wichtig waren, alte und neue Spiele, traditionelle und moderne Handwerke kennen lernen möchtest und gerne singst, tanzt und spielst, Deutsch sprichst oder zumindest lernst, dann komm mit uns nach Gunaras! Neben den oben genannten Tätigkeiten kannst du T-Shirts bemalen, kannst unter anderen den Siebdruck, das Batiken, Perlenschnüren, Töpfern und Filzen ausprobieren, daneben kannst du das Leben und die Bräuche der ehemaligen und heutigen Ungarndeutschen kennen lernen. Damit du dich nicht verlassen fühlst, kannst du den Alltag in fiktiven Familien erleben. Vormittags kannst du dich mit traditionellem Gewerbe in verschiedenen Zünften vertraut machen, aber auch nachmittags und abends erwarten dich vielfältige Programme. Wenn das Wetter uns gnädig ist, können wir auch baden gehen. Abends erwarten dich lustige Wettbewerbe und natürlich Lagerfeuer mit viel Gesang. Du hast auch die Möglichkeit, deine Deutschkenntnisse spielerisch zu erweitern. Ort des Camps: Dombóvár-Gunaras Zeit: August 2014 Teilnahmebeitrag: HUF (Ermäßigung für Geschwister!) selbständige An- und Abreise Campleiter: Károly Novák Weitere Informationen und Anmeldung: VUK Villi Adrienn, 7100 Szekszárd, Széchenyi u. 32. Tel.: 30/ , Du solltest dich bitte möglichst bald anmelden, weil die Reihenfolge der Voranmeldung zählt! Servicestelle Jugendbeteiligung sucht neue Mitarbeiter Über die Servicestelle Jugendbeteiligung hat die GJU bereits in einem früheren Artikel berichtet sowie über Projekte und die Arbeit der Servicestelle informiert. Nun werden in der Servicestelle Jugendbeteiligung zwei Stellen frei, für die engagierte junge Menschen gesucht werden. Hier die Informationen zum Stellenangebot: Ab dem 01. September werden zwei Stellen bei der Servicestelle Jugendbeteiligung als Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr Politik frei. Aufgaben im Wesentlichen: - Planung und Durchführung von Veranstaltungen - Mitarbeit und Mithilfe bei größeren Projektvorhaben - den Verein repräsentieren (z. B. durch Teilnahme an Veranstaltungen, Arbeitstreffen, Gremien, etc.). Außerdem teilen die Mitarbeiter folgende Bereiche untereinander auf: Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Newsletter erstellen, Social Media- und Home - pagebetreuung und s beantworten) und Finanzen (z. B. Verwaltung der Online-Buchhaltung, anfallende Rechnungen überweisen und Mithilfe bei der Abrechnung von größeren Projekten). Bei der Arbeit erwartet die Bewerber: eigene Ausgestaltung der Aufgaben, hohe Eigenverantwortung und ein Arbeitsplatz im Büro in Berlin. Haben wir Interesse für diese Stellen geweckt? Dann informiert euch schnell auf der Homepage über die Bewerbung! Viel Erfolg beim Bewerben! GJU Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher Präsidentin: Tekla Matoricz, Pécs, Mikes Kelemen u Internet-Adresse: Verantwortlich für die GJU-Seite: Melitta Hengl, An die ARBEIT!? 14. Pfingstakademie Jugendbeteiligung Vom 6. bis 10. Juni dreht sich die 14. Pfingstakademie Jugendbeteiligung unter diesem Motto um die Fragen: Was ist überhaupt Arbeit? Welchen Stellenwert soll Arbeit im Leben haben? Ist Beteiligung nicht auch Arbeit? Wie lassen sich Ehrenamt und Arbeit/Schule vereinbaren? Gemeinsam mit Jugendlichen soll eine kritische Diskussion über die auf Arbeit, Leistung und Effektivität basierende Gesellschaft geführt werden, und nach Perspektiven für eine gelungene Jugendbeteiligung zwischen steigendem Druck und neuen Partizipationsmöglichkeiten gesucht werden. Erfahrungen austauschen, sich weiterbilden, Anregungen für neue Projekte bekommen und mit Experten aus Politik und Praxis diskutieren das alles steht auf dem Programm der 14. Pfingstakademie Jugendbeteiligung im wannseeforum, zu der bis zu 80 engagierte, junge Menschen aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen werden. Die Pfingstakademie Jugendbeteiligung ist eine Veranstaltung des wannseeforum. Sie wird unterstützt von der Jugendpress Deutschland, der Youth Bank Deutschland, dem SV-Bildungswerk und Young Voice TGD und der Servicestelle Jugendbeteiligung. Erasmus+ JUGEND IN AKTION Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Junge Menschen können mit Erasmus+ JUGEND IN AKTION Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung entwickeln. Sie sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mitzugestalten. Das Programm will Solidarität über Grenzen hinweg vermitteln und junge Menschen anregen, als aktive europäische Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tragen erheblich zur Bewältigung der großen Herausforderungen bei, die Europa heute und in den nächsten Jahrzehnten bevorstehen. In diesem Zusammenhang wurde des EU-Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum entwickelt. Das Programm soll zur Bewältigung der folgenden Herausforderungen beitragen: Bekämpfung der zunehmenden Arbeitslosigkeit (insbesondere unter jungen Menschen) Aufbau von Sozialkapital bei jungen Menschen Stärkung und Befähigung junger Menschen zu aktiver Teilnahme an der Gesellschaft. Die Unterstützung von Systemformen in den beteiligten Ländern unter Berücksichtigung der vereinbarten Vorgaben auf europäischer Ebene setzt eine klare Führung und eine gemeinsame Vision von Behörden und Akteuren voraus, die mit einer umfassenden Zusammenarbeit unter Nutzung der verfügbaren Instrumente einhergehen wird. Außerdem müssen Jugendorganisationen und Jugendarbeitern Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung und zur Zusammenarbeit geboten werden, damit sie professioneller arbeiten und die europäische Dimension der Jugendarbeit stärken können. Erasmus+ soll zum einen den Programmländern helfen, die Potenziale des europäischen Human- und Sozialkapitals wirksam zu nutzen, und zum anderen durch die Unterstützung von Aktivitäten zum formalen, nichtformalen und informellen Lernen in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung und im Jugendbereich zum Grundsatz des lebenslangen Lernens beitragen. Außerdem erhöht das Programm die Chancen für den Ausbau der Zusammenarbeit mit Partnerländern und für verstärkte Mobilität, insbesondere im Hochschul- und Jugendbereich. Im Bereich Jugend werden verschiedene Aktionen organisiert: Mobilitätsprojekte für junge Menschen (Jugendaustausch und europä - ischer Freiwilligendienst) Europäischer Freiwilligendienst Aktivitäten im Rahmen von Großereignissen strategische Partnerschaften Kapazitätsaufbau im Jugendbereich und Treffen von jungen Menschen mit Entscheidungsträgern im Bereich Jugend. Insgesamt wird das Projekt Erasmus+ Aktionen sowie die Zusammenarbeit im Rahmen der Strategie,,Europa 2020 und deren Leitinitiative (,,Jugend in Bewegung,,,Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigung ) unterstützen. Das Programm wird auch dazu beitragen, die Ziele der Strategie,,Allgemeine und berufliche Bildung 2020, der EU-Jugendstrategie und des auswärtigen Handelns der EU zu verwirklichen. Am Programm können Einzelpersonen (vor allem Studierende, Praktikanten, Auszubildende, Schüler, erwachsene Lernende, junge Menschen, Freiwillige, Hochschullehrer und Lehrkräfte sowie Ausbilder, Jugendarbeiter und Personen, die im Bereich Jugend tätig sind, teilnehmen. Erreicht werden diese Personen über Organisationen, Institutionen, Einrichtungen und Gruppen, die die Aktivitäten organisieren. Das Programm steht zwei unterschiedlichen Gruppen von Akteuren offen: Teilnehmer (Einzelpersonen) und teilnehmende Organisationen.

10 14 W I R E M P F E H L E N NZ 23/2014 Komitat Branau Veranstaltungen im Juni 6., Freitag: Feierliche Erneuerung des Partnerschaftsvertrages Eislingen Willand (Kulturhaus von Villány) 8., Sonntag, Uhr: Pfingstfest Branauer Stimmungsparade in Deutschbohl/Bóly 14. u. 15., Samstag, Sonntag: 5. Ungarndeutsches Stifolderfest in Feked 15., Sonntag, Uhr: Deutsche Kirmes Wallfahrt nach Kemend/Máriakéménd (Wallfahrtskirche) 15., Sonntag: Antonikirmes Branauer Stimmungsparade in Haschad/Hásságy 21., Samstag, 9.00 Uhr: Treffen der Kantoren und Chorleiter in Nadasch/Mecseknádasd (Bechli- Gasthaus) 22., Sonntag, Uhr: Deutschsprachige heilige Messe in Fünfkirchen/Pécs, Innenstädtische Kirche, Széchenyi-Platz Musikalische Mitwirkung: Kirchenchor aus Kleindorog/Kisdorog 28., Samstag: 5. Jubiläum des Heimatmuseums in Schomberg/Somberek Die Reisetätigkeit Franz Liszts als Konzertpianist und Klaviervirtuose war gewaltig und ebenso erstaunlich. Er bereiste Europa von Raiding über Paris bis hin zu Glasgow, Konstantinopel, Kiew, Kopenhagen und Gibraltar. Franz Liszt war eine der bekann- Dr. Zoltán Müller Facharzt für HNO-Krankheiten Hoher Blutdruck in der Schwangerschaft Liszt Festival Raiding 2014 Das Geburtshaus und die Konzerthalle in Raiding Foto: I. F. testen Persönlichkeiten Europas. Das Liszt Festival Raiding 2014 im Geburtsort des Komponisten bringt zahlreiche Begegnungen mit Publikumslieblingen. Die Erfolgsgeschichte der Wiener Akademie unter ihrem lisztomanischen Dirigenten Martin Haselböck wird mit interessanten Querverbindungen zu Schubert fortgesetzt. Phil-Blech, das sensationelle Blechbläserensemble der Wiener Philharmoniker, belebt mit einzigartigem Konzertprogramm das Liszt Festival Fr. 13. Juni Uhr Liszt & Schubert Orchesterzyklus I, Vokalzyklus I Orchester Wiener Akademie, Dirigent: Martin Haselböck Bernarda Bobro, Sopran; Julian Prégardien, Tenor Sa. 14. Juni Uhr Orfeo ed Euridice Orchesterzyklus II, Vokalzyklus II Orchester Wiener Akademie, Dirigent: Martin Haselböck Elisabeth Kulman, Mezzosporan (Orpheus) Eva Liebau, Sopran (Euridice) Christina Stegmaier, Sopran (Amor) So. 15. Juni Uhr Kammermusikzyklus III Phil Blech Blechbläserensemble der Wiener Philharmoniker Leitung: Anton Mittermayr Mehr Info: Jeder weiß, dass die Bluthochdruckkrankheit eine häufige Erkrankung ist. Die Krankheit ist wegen der hohen Häufigkeit heutzutage sowohl in Ungarn als auch in ganz Europa eine Volkskrankheit geworden. Das Problem ist so bedeutend, dass die Weltorganisation für Gesundheit das Jahr 2011 zum Jahr der Bluthochdruckkrankheit deklariert hatte. Hoher Blutdruck kann aber auch während der Schwangerschaft auftreten. Wenn der Blutdruck nach der 20. Schwangerschaftswoche ansteigt, wird das Schwangerschaftsbluthochdruck genannt. Wenn der Blutdruck vor der 20. Schwangerschaftswoche ansteigt, bedeutet dies, dass er schon vorher existierte. Der Blutdruck ist hoch, wenn zwei Messungen Blutdruckwerte von mehr als 140/90 ergeben. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche Krankheit zu bekommen, ist bei Übergewichtigen viel größer. Warum ist der hohe Blutdruck in der Schwangerschaft bedenklich? Die Krankheit kann zum Tod der Mutter während der Schwangerschaft, der Geburt und dem Wochenbett führen. Außerdem kann sie die Funktion der Nachgeburt ungünstig beeinflussen, da sie zu Wachstumsproblemen des Babys führen kann, weil das Baby nicht genügend Nährstoff bekommt. Was soll man tun? Es ist wichtig, den Blutdruck häufig zu messen. Falls Schwangerschaftsbluthochdruck auftritt, werden Medikamente verschrieben, um den Blutdruck einzustellen. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts größer. Nach der Geburt wird der Blutdruck nach 12 Wochen voraussichtlich wieder in den Normalzustand zurückkehren. Die Heimatzeitung der Deutschen aus Ungarn Neue Zeitung Ungarndeutsches Wochenblatt. Gegründet im September 1957 Herausgeber: Neue Zeitung Stiftung Chefredakteur: Johann Schuth Adresse/Anschrift: Budapest VI., Lendvay u. 22 H-1062 Telefon Sekretariat: +36 (06) 1/ Mobil: +3630/ Internet: Druckvorlage: Neue Zeitung Stiftung/Héra István Druck: Croatica Kft. Anzeigen und Vertrieb: Neue Zeitung Stiftung Monika Hucker +36 (06) 1/ Index: 25/646.92/0233, HU ISSN Mitglied der weltweiten Arbeitsgemeinschaft Internationale Medienhilfe (IMH-NETZWERK) Gedruckt mit Unterstützung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Gefördert aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland DEUTSCHSPRACHIGES RADIOPROGRAMM Die deutschsprachige Radiosendung von Radio Fünfkirchen ist landesweit zu hören. Treffpunkt am Vormittag meldet sich täglich von 10 bis 12 Uhr. Sonntags können die werten Zuhörer das beliebte Wunschkonzert hören. Zweiwöchentlich werden deutschsprachige Messen übertragen. In Südungarn und bei Budapest hören Sie die Sendungen auf MW/AM 873 khz, über Marcali und Szolnok wird das Programm auf MW/AM 1188 khz ausgestrahlt. Man kann im Internet die deutschsprachige Sendung live hören und gesendete Magazine herunterladen. Telefon Live: DEUTSCHSPRACHIGES FERNSEHPROGRAMM UNSER BILDSCHIRM Die deutschsprachige Fernsehsendung Unser Bildschirm meldet sich dienstags um etwa Uhr im mtv. Achten Sie bitte auf den Zeitpunkt! Wiederholung mittwochs um 6 Uhr im Duna TV. Vertrieb Zu bestellen bei: Neue-Zeitung-Stiftung Budapest, Lendvay u. 22 H Außerhalb von Budapest: Auf den Postämtern In Budapest: Levél-és Hírlapüzletági Igazgatóság, Budapesti Hírlap Osztály, Budapest, 1846 Fax: Telefon: Sie finden die Neue Zeitung in Geschäften der Post und von Lapker Zrt. Einzelpreis: 200 Ft Jahresabonnement: Ungarn: 8220 Ft Europa: 110 Euro Deutschland: KUBON UND SAGNER Abt. Zeitschriftenimport D München * Unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos werden weder aufbewahrt noch zurückgeschickt

11 NZ 23/2014 W I R E M P F E H L E N 15 Die Kunsthalle Krems präsentiert rund 260 Arbeiten aus der deutschen Privatkollektion von Bernd und Verena Klüser. Das bayerische Ehepaar aus München er Jurist, sie Kunsthistorikerin sammelt seit vier Jahrzehnten exklusiv Zeichnungen, die seit den 1500er Jahren bis heute entstanden sind. Obwohl die Ausstellung mit den großen Namen der italienischen Renaissance beginnt und mit den weltberühmten internationalen Zeitgenossen endet, beschäftigen wir uns diesmal nur mit den deutschen Meistern zwischen Romantik und Expressionismus. Caspar David Friedrich: Reetge - deck te Kate und Mann mit Pfeife am Zaun (1815) Romantik, Realismus und Moderne Deutsche Zeichnungen der Sammlung Klüser in Krems Franz Kobell: Landschaft mit Ruine (undatiert) Aus der betreffenden Studie des Kunsthistorikers Peter Prange im 303-seitigen, reich bebilderten Begleitkatalog der Ausstellung erfahren wir, dass sich in der so genannten Goethezeit in den Jahren um 1800 die Zeichnung endgültig zum autonomen Kunstwerk entwickelte und auch als Sammlerobjekt hoch begehrt war. Johann Wolfgang von Goethe war auch passionierter Sammler von Zeichnungen, zudem selbst ein begabter Zeichner reiste er nach Rom, wo er bei dem Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein gastierte. Anfang des nächsten Jahres reisten die beiden nach Neapel, wo sie den englischen Gesandten und Sammler Sir William Hamilton und seine wunderschöne, sehr viel jüngere Lebensgefährtin Emma Hart kennen lernten, die von Tischbein mit schwarzer Kreide, dem Ideal antiker Skulpturen entsprechend, im klassischen Profil mehrfach verewigt wurde. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde unabhängig voneinander in Paris und Wien der Bleistift erfunden und zum bevorzugten Zeicheninstrument für eine ganze Künstlergeneration, was zur Verbreitung realistischer Tendenzen beitrug. Seitdem wurden Landschaften nicht mehr in den Künstlerateliers oder in den Klassen der Kunstakademien nach Vorlagen geübt, sondern direkt in der Natur gezeichnet. Im Gegensatz zu Rom oder Paris fehlte in Deutschland ein nationales Kulturzentrum, statt dessen bildeten sich aufgrund einer Vielzahl von souveränen Kleinstaaten regionale Schulen heraus. Diese Ent - wick lung fand ihren Höhepunkt in Caspar David Friedrich, dessen kleines Skizzenblatt Reetgedeckte Kate und Mann mit Pfeife am Zaun (1815) aus dem neu entdeck - ten Pommerschen Skizzenbuch stammt, das er während einer Herbst reise in die Heimat benutzte. Neben Dresden und Berlin bildete sich in München eine Form der Landschaftszeichnung heraus, für deren Entwicklung die Auseinandersetzung mit der Natur im 1792 eröffneten Englischen Garten ebenso eine große Rolle spielte wie die Erkundung des Münchener Umlandes. Protagonisten dieser Tendenz waren u. a. die Brüder Ferdinand und Franz Kobell, Johann Georg von Dillis sowie Carl Rottmann. Am Ende des Jahrhunderts näherte sich Wilhelm Leibl durch flächenhafte Auflösung der Formen in Licht den impressionistischen Bestrebungen. Die Kuratorin Stephanie Damianitsch ist Expertin besonders der Zeichnungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Um die deutschen Expressionisten charakterisieren zu können, zitiert sie aus der 1909 von Ernst Ludwig Kirchner verfassten Programmschrift der Dresdner Künstlergruppe Brücke und hält die schnelle und reduziert gesetzte Linie für die wichtigste Ausdrucksform der Nachkriegsjahre. Kirchners die Wirklichkeit kritisch reflektierender Strich findet trotz gegebener formaler Unterschiede in Georg Grosz und Max Beck - manns Zeichnungen eine geistige Parallele. István Wagner Die Ausstellung Zurück in die Zukunft Zeichnungen von Tiepolo bis Warhol Die Sammlung Klüser ist in der Kunsthalle Krems bis 29. Juni zu besichtigen. Beiträge für DK 2015 erwartet Beiträge mit sehr guten Originalfotos über die Tätigkeit der Selbstverwaltungen, Vereine, Bildungsinstitutionen und Kulturgruppen, zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Jugendarbeit und kirchlichem Leben der Ungarndeutschen, Geschichten in der Mundart und Hochsprache aus dem Alltagsleben werden für das Jahrbuch der Ungarndeutschen, den Deutschen Kalender 2015 bis zum 20. Juli 2014 erwartet. Senden Sie bitte den Beitrag per oder auf CD an die Redaktion Neue Zeitung Budapest VI., Lendvay u. 22 H Mit dem Vermerk DK Bitte gute Fotos in JPG-Format schicken bis zu 2-3 MB groß! Bei einer Auflösung von 72 dpi muß das Bild eine Mindestbreite von 500 mm haben! Schreiben Sie bitte die Bildunterschriften ans Ende des Beitrags! Danke für die Mitarbeit! Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: Porträt der Emma Hart (undatiert)

12 16 W I R E M P F E H L E N NZ 23/2014 Einladung zum 14. Internationalen und interdisziplinären Graduiertenkolloquium zur Kultur und Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas Akademie Mitteleuropa, Bad Kissingen, 29. bis 31. Oktober 2014 Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, die eine geis - tes- oder sozialwissenschaftliche Abschlussarbeit zur Kultur- und Beziehungsgeschichte der Deutschen im östlichen Europa mit ihren Nachbarn vorbereiten, werden eingeladen, im Rahmen des 14. Interdisziplinären Graduiertenkolloquiums die Konzeption und Methodik ihres Vorhabens zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Sie können dabei mit Fachleuten in einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch treten, der sowohl zur inhaltlichen als auch zur methodischen Präzisierung des Vorhabens beiträgt, zumal Forschende aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen wie Germanistik, Mittlere und Neuere Geschichte, Zeitgeschichte, Kirchengeschichte, Politik-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Kunst- und Kulturgeschichte, Architektur, Literatur- und Sprachwissenschaft, Ethnologie, Soziologie etc. zusammentreffen. Fragestellungen zu ethnischen, religiösen und sprachlichen Wechselwirkungen sowie interdisziplinäre Herangehensweisen sollen eine zentrale Rolle spielen. Der räumliche Schwerpunkt betrifft jene Gebiete Ostmittel- und Südosteuropas, in denen im Laufe der Jahrhunderte auch deutschsprachige Gemeinschaften existieren oder existiert haben, die in vielfältigen Wechselwirkungen mit ihren Nachbarn standen. Von den Referentinnen und Referenten wird eine maximal 20 Minuten lange, problem-, quellen- und methodenorientierte Vorstellung ihrer laufenden Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit erwartet, die unter Mitwirkung von Experten aus dem Umfeld der Veranstalter diskutiert werden soll. Deutsche Sprachkenntnisse sind für die Teilnahme erforderlich, Präsentationen und Diskussionsbeiträge sind jedoch auch in englischer Sprache möglich. Im Interesse der Intensität des fachlichen Austauschs ist die Zahl der Teilnehmenden auf 20 begrenzt. Die Tagung beginnt am 29. Oktober (Mittwoch) mit dem Abendessen und endet am 31. Oktober (Freitag) nach dem Mittagessen. Die Übernahme der Kosten für An- und Abreise sowie des Aufenthaltes stehen unter dem Vorbehalt der Förderzusage durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Für eine Teilnahme mit eigenem Vortrag bitten wir bis zum 1. September 2014: eine inhaltliche Skizze des gerade bearbeiteten Forschungsprojekts (1-2 Seiten) und einen tabellarischen fachlichen Lebenslauf einzureichen, die vollständige Privat- und ggf. Dienstadresse, den Namen der Universität und des Betreuers der Arbeit mitzuteilen sowie die voraussichtlichen Reisekosten und die Art der Anreise anzugeben. Grundsätzlich können sich auch Teilnehmende der letztjährigen Kolloquien bewerben, sofern ihre Arbeiten noch nicht kurz vor dem Abschluss stehen und gegenüber der früheren Präsentation neue Erkenntnisse bieten. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird bis zum 1. Oktober 2014 bekanntgegeben. Das Tagungsprogramm mit weiteren organisatorischen Hinweisen wird den Teilnehmenden in der zweiten Oktoberhälfte zugesandt. Die Bewerbungsunterlagen und eventuelle Rückfragen werden per Post oder erbeten an: Gustav Binder, Akademie Mitteleuropa e.v., Alte Euerdorfer Straße 1, Bad Kissingen, Deutschland, Telefon 0049/971/ , Ungarndeutsches Chor- und Tanztreffen in Krottendorf Der Verein Krottendorf lädt herzlich zum Ungarndeutschen Chor- und Tanztreffen in Krottendorf/Békásmegyer am 7. Juni ein. Treffpunkt um Uhr vor der Kirche heiliger Josef (Budapest III., Templom u. 18). Kurzer Spaziergang im Altdorf. Bei der Feier zum 250. Jahrestag der Einsegnung der Kirche singen die teilnehmenden Gruppen je ein Lied. Die Teilnehmer ziehen zum Gemeinschaftshaus Krottendorfs, unterwegs tanzt die Tanzgruppe aus Pußtawam begleitet von der Kapelle. Das Kulturprogramm beginnt um Uhr im Gemeinschaftshaus, eröffnet durch Bürgermeister Balázs Bús. Mitwirkende: Krottendorf Tanzhaus, Singkreis des Deutschklubs Weindorf, die Lustigen Schorokscharer Holzhackerburschen, Rosmarein-Chor aus Mátyásföld, Chor aus Tolna, Männerchor aus Schorokschar, Volkstanzgruppe aus Pilisszentkereszt, Chor aus Pußtawam, Deutscher Chor aus Untergalla, Tanzgruppe und Blas kapelle aus Pußtawam, Braunhaxler-Chor aus Altofen, Sonnenblume- Tanzgruppe aus Kalasch, Ludwig-Hollós-Chor aus Krottendorf, Blaskapelle Saar. Pfingstprogramme mit der Heimattöne-Kapelle 7. Juni: Pfingsten mit Wein Weinfest in Trautsondorf/Hercegkút, Gomboshegy. Beim Kulturprogramm, das um Uhr beginnt, begleiten wir die örtliche Heimat-Tanzgruppe. Ab Uhr veranstalten wir einen einstündigen musikalischen Umzug von Keller zu Keller. Zwischen und Uhr spielen wir ein Konzert auf der Bühne vor den Kellern. Wer ungarndeutsche Musik gern hat und gerne Wein trinkt, wird herzlich erwartet. 8. Juni: Straßenfest in Gyál neben dem Rathaus. Zwischen und Uhr findet im Zentrum von Gyál ein Straßenfest statt. Hier wird es Stände mit verschiedener Life-Volksmusik geben. Unser Stand, wo wir musizieren, wird bayerisch aussehen, dazu gehören sowohl bayerisches Bier als auch Speisen sowie deutsche und auch ungarndeutsche Musikstücke. Fotos in der Stallgalerie Die Johann-Lux-Stallgalerie, Kalas/Kalaznó, Béke u. 94, lädt am 14. Juni um 17 Uhr ein zur Vernissage Metamorphose, Tradition und Umwandlung Verbindung der alten und neuen Zeiten. Gezeigt werden alte Kalaser Archivfotos aus Frankfurt Von der Hochzeit bis zur Geburt und das Tagebuch einer Hebamme, Erinnerung an Margarethe Daechert, eine Hebamme aus Kalas. Zu sehen sein werden des weiteren Fotos von zwei Frankfurter Fotografen mit Kalaser Wurzeln: Sabine Daechert: Transparenz und Günther Daechert: Wege. Eröffnungsrede: Monika Ambach, Direktorin des Ungarndeutschen Kulturund Informationszentrums Begrüßung: Máté Ambrus, Bürgermeister von Kalaznó

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