Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte. Musterfragenkatalog. Stand: Juli 2015

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1 Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte Musterfragenkatalog Stand: Juli

2 1 Überblick über den deutschen Finanzmarkt 1.1 Welche ussage ist richtig?. Die Börse dezentralisiert den Handel mit Wertpapieren. B. Die Börse bündelt das Kapital der nleger.. Die Börse ermöglicht Unternehmen Fremdkapital aufzunehmen. D. Die Börse ist ein Marktplatz für außerbörsliche Geschäfte. D 1.2 n welchem Markt werden ktien und nleihen börslich gehandelt?. Primärmarkt B. Vollkommener Markt. Terminmarkt D. Kassamarkt D 1.3 Warum ist die Börse ein Sekundärmarkt?. weil die Preise nur von zweitrangiger Bedeutung sind B. weil es zwei Produktgruppen gibt. weil es der zweitgrößte Markt für Finanztitel in Deutschland ist D. weil Wertpapiere in der Regel erst nach der usgabe im zweiten Schritt an der Börse gehandelt werden B 1.4 Von welchen drei Säulen wird die ufsicht über den Wertpapierhandel an der Börse getragen?. ufsichtsrat der Deutsche Börse G, Handelsüberwachungsstelle, Börsenaufsichtsbehörde B. Handelsüberwachungsstelle, Börsenaufsichtsbehörde, BFin. Vorstand der Börse, BFin, Börsenaufsichtsbehörde D. BFin, Handelsüberwachungsstelle, ufsichtsrat der Deutsche Börse G 2

3 D 1.5 Welche ussage zum Kapitalanlagegesetzbuch ist falsch?. Das Kapitalanlagegesetzbuch dient primär dem nlegerschutz. B. Das Kapitalanlagegesetzbuch umfasst die Regulierung von bestimmten Hedgefonds.. Das Kapitalanlagegesetzbuchregelt u. a. die Rechtsform der Kapitalverwaltungsgesellschaften als Kreditinstitute. D. DasKapitalanlagegesetzbuchregelt das Insiderhandelsverbot. 2 ktien B D 2.1 Welche Gründe gibt es für die Wahl einer ktiengesellschaft als Unternehmensform?. Es ist nur geringes Eigenkapital notwendig. B. Das Unternehmen kann eventuell eine große Summe Eigenkapital mobilisieren.. Es sind keine unternehmensinternen ufsichtsstrukturen notwendig. D. Die mögliche Börsennotierung erhöht den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und seiner Produkte. 2.2 Wer hat ein gesetzlich geregeltes Bezugsrecht?. der neue ktionär B. der Vorstand. der ltaktionär D. der Privatanleger 3

4 B 2.3 Was ist der Vorteil eines ktiensplits für das Unternehmen?. Die Stimmrechte verteilen sich auf mehr ktionäre. B. Die ktie wird optisch billiger und damit attraktiver.. Die Dividende pro ktie sinkt und belastet das Unternehmen weniger. D. Das Unternehmen generiert aus dem Split Gewinne für die Rücklagen. 2.4 Welche ussage ist richtig?. ls mögliche Dividende wird der Jahresüberschuss einer G verteilt. B. Über die Zahlung einer möglichen Dividende bestimmt der Vorstand einer G.. ls mögliche Dividende wird der Bilanzgewinn einer G verteilt. D. Eine G ist laut ktiengesetz zur Zahlung einer Dividende verpflichtet. B 2.5 Wie hoch muss das Grundkapital einer G mindestens sein?. EUR B. EUR EUR D. EUR Der Kurs einer ktie steht bei EUR 500. Das Unternehmen beschließt, den Preis der ktie durch einen Split zu senken, um für Kleinanleger wieder an ttraktivität zu gewinnen. Es wird daher beschlossen, einen ktiensplit im Verhältnis 5:1 durchzuführen. Wie hoch ist der Preis einer ktie nach dem ktiensplit?. EUR 100 B. EUR 500. EUR 25 D. EUR 50 4

5 2.7 Wie hoch ist Ihre nominale Beteiligung an einer ktiengesellschaft mit einem Grundkapital von EUR , wenn ktien ausgegeben wurden und Sie 100 ktien besitzen?. EUR 250 B. EUR 2,50. EUR 100 D. EUR 400 R 2.8 Steigende Zinsen führen in der Regel zu fallenden ktienkursen R. Richtig F. Falsch 3 nleihen D 3.1 Was unterscheidet u. a. nleihen von ktien?. nleihen stellen für den Emittenten Fremdkapital dar. B. nleihen bieten eine feste Verzinsung auf den Bilanzgewinn.. nleihen bedeuten für den Käufer eine Unternehmensbeteiligung. D. nleihen stellen über den Kupon eine feste Zinsbelastung für den Emittenten dar. 3.2 Größter Emittent/größte Emittentengruppevon nleihen in Deutschland ist/sind.... Banken B. der Staat. Unternehmen D. die Länder 5

6 3.3 Bei welcher nleihe hat der Emittent das Recht nicht den Nominalwert der nleihe zurückzahlen zu müssen?. Bundesobligation B. Pfandbrief. ktienanleihe D. Schatzbrief 3.4 Was passiert bei steigenden Marktzinsen am nleihenmarkt?. Die Barwerte der nleihen sinken. B. Die Endwerte der nleihen sinken.. Die Endwerte der nleihen steigen. D. Die Barwerte der nleihen steigen. D 3.5 Welches Mindestemissionsvolumen muss ein Jumbo-Pfandbrief mindestens haben?. 100 Millionen Euro B. 250 Millionen Euro. 500 Millionen Euro D. 1 Milliarde Euro 3.6 Der REX stellt den durchschnittlichen Preis von deutschen Staatsanleihen mit Laufzeiten von.... einem halben bis zehneinhalb Jahren dar. B. einem bis zehn Jahren dar.. von zwei bis zehn Jahren dar. D. innerhalb eines Jahres dar. 6

7 3.7 Welches Recht hat der Käufer einer Wandelanleihe?. vorzeitige Rückgabe der nleihe B. Nutzung der Optionsscheine, die der nleihe beigefügt sind. Tausch der nleihe gegen ktien D. keine besonderen Rechte 3.8 Variabel verzinsliche nleihen werden auch.... Zerobonds genannt. B. Straight Bonds genannt.. Floating Rate Notes genannt. D. Flexible Bonds genannt. 4 Optionen und Futures 4.1 Der Handel an Eurex Exchange erfolgt. vollelektronisch. B. auf dem Parkett.. teilweise per omputer. D. nur per Telefon. D 4.2 Ein Put ist für den Verkäufer dieser Option.... das Recht, ein bestimmtes Gut zu verkaufen. B. das Recht, ein bestimmtes Gut zu kaufen.. die Verpflichtung, ein bestimmtes Gut zu verkaufen. D. die Verpflichtung, ein bestimmtes Gut zu kaufen. 7

8 4.3 Ein Put ist für den Käufer dieser Option.... das Recht, ein bestimmtes Gut zu verkaufen. B. das Recht, ein bestimmtes Gut zu kaufen.. die Verpflichtung, ein bestimmtes Gut zu verkaufen. D. die Verpflichtung, ein bestimmtes Gut zu kaufen B 4.4 Im Optionshandel wird von in-the-money-, at-the-money- und out-of-themoney Optionen gesprochen. Eine Option liegt in-the-money, wenn bei alls der Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis notiert. B.... bei Puts der Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis liegt..... bei alls der Kurs des Basiswerts gleich dem Basispreis ist. D.... bei Puts der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis notiert. 4.5 Der innere Wert eines alls berechnet sich aus Preis des Basiswerts Basispreis. B.... Put-Prämie + Zeitwert..... Basispreis Preis des Basiswertes. D....Put-Prämie + Optionspreis. 4.6 Sie haben einen Put gekauft. Basispreis: 100 Optionsprämie: 3 Wie hoch ist der maximale Gewinn?. 3 B. unbegrenzt. 97 D

9 4.7 Sie verkaufen einen Put mit einem Basispreis von 50 Euro. Ihre Prämieneinnahme beträgt 1,50 Euro pro ktie. m Verfalltag steht die ktie bei 55 Euro. Welches Ergebnis haben Sie erzielt?. 1,50 Euro pro ktie Gewinn B. 1,50 Euro Verlust. 3,50 Euro Verlust pro ktie. Ich muss ktien zu einem Preis von 50 Euro liefern, die ich aktuell für 55 Euro an der Börse kaufen muss. Dagegen kann ich lediglich 1,50 Euro erhaltene Optionsprämie rechnen. Macht unterm Strich" einen Verlust von 3,50 Euro. D. 48,50 Euro Verlust 4.8 Mit welcher rt von Geschäft in der freien Wirtschaft lässt sich die Position des Short Put vergleichen?. Geld verleihen B. Hypothekendarlehen. Versicherungen D. Sparverträge 5 nlage- und Hebelprodukte D 5.1 Welcher Optionsposition entspricht aus nlegersicht wirtschaftlich ein Discount-Zertifikat?. Long all B. Short all. Long Put D. Short Put 9

10 B 5.2 Was kennzeichnet Hebelprodukte?. eine unbegrenzte Laufzeit B. ein überdurchschnittliches Gewinnpotenzial. ein überdurchschnittliches Verlustpotenzial D. eine Renditeentwicklung, die der einer Benchmark (Index) entspricht B 5.3 Welche Volatilität ist für den Handel mit Optionsscheinen besonders wichtig?. die indikative Volatilität B. die implizite Volatilität. die historische Volatilität D. die statistische Volatilität 5.4 Wann ist ein Put-Optionsschein aus dem Geld?. Der Preis des Basiswerts ist gleich dem Basispreis. B. Der Preis des Basiswerts ist unterhalb des Basispreises.. Der Preis des Basiswerts ist oberhalb des Basispreises. D. Der Preis des Basiswerts entwickelt sich gegenläufig zum Basispreis. D 5.5 Wann empfiehlt sich der Kauf eines Discount-Zertifikats?. bei niedrigen implizen Volatilitäten und Erwartung steigender impliziten Volatilitäten B. in Erwartung fallender Underlying-Preise. bei hoher impliziter Volatilität und Erwartung sinkender impliziter Volatilität D. in Erwartung konstanter oder leicht steigender Underlying-Preise 10

11 5.6 Was sind die Kennzeichen von Discount-Zertifikaten?. Sie sind beim Kauf günstiger als der aktuelle Preis des Basiswerts. B. Der Kursgewinn nach oben ist nicht begrenzt.. Sie weisen ein geringeres Risiko als die Direktanlage auf. D. Sie haben keinen Risikopuffer. D 5.7 Discount-Zertifikate. bilden die Strategie "overed all Writing". B. haben keine Begrenzung des Kursgewinns.. sind ideal für risikofreudige nleger. D. bieten dem Käufer die Möglichkeit auch bei nur leicht sinkenden Kursen des Basiswerts Gewinne zu erzielen. 5.8 Bei einem Discount-Zertifikat. koppelt der Emittent den Kauf des Basiswerts mit dem Verkauf einer all-option auf den Basiswert. B. koppelt der Emittent den Kauf des Basiswerts mit dem Verkauf eines Puts.. koppelt der Emittent den Verkauf des Basiswerts mit dem Kauf einer all-option. D. koppelt der Emittent den Verkauf des Basiswerts mit dem Verkauf einer all- Option. 11

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