Auswertung der Patientenbefragung des Vereins Gesund in Brandenburg an der Havel e.v.

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1 Auswertung der Patientenbefragung des Vereins Gesund in Brandenburg an der Havel e.v. Oktober 2007 Ziel des Projektes ist es, die allgemeine Situation zu ermitteln und den Gesundheitsstandort Brandenburg an der Havel weiter zu entwickeln. Befragungszeitraum: Januar Juni 2007 Datenbasis: 235 Fragebögen Zielgruppe: Patienten aus Brandenburg/Havel und dem Umland Studentisches Projekt der FH Brandenburg unter Leiter von Prof. Dr. Jürgen Schwill

2 Die Struktur der Teilnehmer entspricht weitgehend der Struktur der Nutzer der medizinischen Einrichtungen von Brandenburg an der Havel 9,4% Wohnort Altersgruppen 40,0% 35,3% 26,4% 64,3% Brandenburg Umland 30,0% 20,0% 10,0% 0,0% ,6% 17,9% 20,9% ,4% ,0% 4,3% Geschlecht Versicherungsstatus 39,1% 6,8% 7,2% männlich weiblich gesetzlich privat 56,6% 86,0% 2

3 Die Teilnehmer haben zahlreiche Leistungen genutzt und können das medizinische Angebot der Stadt einschätzen. Welche medizinischen Leistung haben Sie im letzten Quartal genutzt? Hausarzt 137 Zahnarzt 91 Städtisches Klinikum 64 Augenarzt 63 Internist 51 Orthopäde 51 Gynäkologe 50 HNO-Arzt 38 Physiotherapeut 37 Dermatologe 31 Chirurg 17 Asklepios Fachklinik 8 Reha-Einrichtung 4 Urologie 4 keine Leistung 3 Rheumatologie 2 Nuklearmedizin 2 3

4 Auch aus der Region haben 46,8% die Angebote von Brandenburg an der Havel genutzt Haben sie im letzten Quartal medizinische Leistungen außerhalb von Brandenburg/Havel genutzt? 6,0% 25,1% 68,9% 100% 80% 23,2% 53,2% 60% 40% 76,8% 46,8% 0% Brandenburg Umland 4

5 Sowohl die Patienten der Region, als auch der Stadt sprechen sich deutlich für eine örtlich zentralisierte Medizinversorgung aus. Würden Sie eine zentrale oder eine dezentrale Versorgung bevorzugen? 17,0% 18,3% 64,7% zentral dezental 100% 80% 27,27% 12,50% 60% 40% 72,72% 87,50% dezentral zentral 0% Brandenburg Umland 5

6 Brandenburg an der Havel muss aber, nach Meinung der Befragte, das medizinische Angebot weiter ausbauen. Gibt es Behandlungsbereiche, die ausgebaut werden müssten? Welche Bereiche sollten ausgebaut werden? 30,6% 43,0% 26,4% 100% 80% 40,4% 35,1% 60% 40% 59,6% 64,9% 0% männlich weiblich 6

7 Die Versorgung kann noch besser werden, insbesondere die Patienten aus der Stadt selbst sehen das Angebot kritisch. Wie beurteilen Sie die medizinische Versorgung in Brandenburg/Havel allgemein? 40,0% 20,0% 0,0% 5,5% 35,7% 29,4% nicht ausrei... 80% 60% 40% 0% 18,7% 9% 4% 10,6% 31% 48% 37% 28% nicht 23% 100% 80% 60% 40% 0% weiblich männlich 12% 4% 47% 35% 19% 39% nicht 22% 21% Umland Brandenburg 7

8 Das medizinische Netzwerk funktioniert in Brandenburg an der Havel und die Notfallversorgung wird als bis beurteilt. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und den Kliniken in Brandenburg/Havel? 40,0% 30,0% 20,0% 10,0% 0,0% 9,8% 39,6% 21,7% nicht 10,2% 18,7% Wie beurteilen Sie die medizinische Notfallversorgung in Brandenburg/Havel? 40,0% 20,0% 0,0% 9,8% 38,3% 17,4% nicht 9,4% 25,1% 8

9 Das Vertrauen in die medizinische Leistungsfähigkeit des Klinikums ist sehr hoch, nur vergleichsweise Wenige würden sich nicht hier operieren lassen. Würden sie eine Operation in Brandenburg/Havel durchführen lassen? 8,9% 19,6% 71,5% 100% 22,4% 20,7% 100% 80% 60% 40% 18,8% 81,2% 24,0% 76,0% 80% 60% 40% 77,9% 79,3% 0% männlich weiblich 0% Brandenburg Umland 9

10 Die Patienten, die Vorbehalte haben, hörten vor allem von anderen schlechte Meinungen, nur 2,1% haben selber schlechte Erfahrungen gemacht. 10

11 Über 70% aller Patienten beurteilen die gesundheitliche Betreuung als sehr und, obwohl die wenigsten die Ärzte bewusst auswählen, sondern durch Überweisung kennen lernen. Wie beurteilen Sie die Betreuung in der Praxis / Klinik insgesamt? 60,0% 40,0% 20,0% 0,0% 11,9% 48,9% 21,7% nicht ausre... 8,5% 8,9% 13,0% 120,0% 100,0% 80,0% 60,0% 40,0% 20,0% 0,0% Wie sind Sie auf die Praxis / Klinik aufmerksam geworden? 4,0% 14,2% 12,5% 50,9% 55,7% 21,7% 27,3% nicht 13,3% 4,5% weiblich männlich 21,0% 62,0% Überweisung Bekannte Ärzteführer Zeitung 11

12 Privatversicherte Patienten genießen wohl einen Vorteil bei Wartezeit und Terminvergabe, nicht aber bei der gesundheitlichen Versorgung. Konnten Sie Unterschiede feststellen bezüglich der Behandlung von privat und gesetzlich versicherten Patienten? 11,0% 48,0% 41,0% 100% 80% 47,1% 43,8% 60% 40% 52,9% 56,2% 0% gesetzlich versichert privat versichert 12

13 Die Wartezeit bis zu einem Behandlungstermin ist beim Facharzt noch immer zu lang. Beim Hausarzt können 60% innerhalb einer Woche behandelt werden. Wie lange ist die durchschnittliche Wartezeit bei Ihrem Hausarzt auf einen Termin? 7,7% drei Monate zwei Monate bis zu einem Monat bis zu zwei Wochen bis eine Woche keine Wartezeit 1,7% 3,4% 8,5% 16,6% 23,8% 37,9% Wie lange ist die Wartezeit auf einen Termin beim Facharzt? 14,0% mehr als drei Monate 9,4% drei Monate 16,2% zwei Monate bis zu einem Monat bis zu zwei Wochen 8,5% 11,5% 28,5% bis eine Woche 6,4% keine Wartezeit 5,5% 13

14 Auch die Wartezeiten in der Praxis sind bei Hausärzten kürzer. Wie lange ist die durchschnittliche Wartezeit bei Ihrem Hausarzt? mehr als 90 Minuten 5,9% 8,5% Minuten Minuten 0-30 Minuten 21,7% 29,8% 34,0% Wie lange ist die durchschnittliche Wartezeit in der Facharztpraxis? 7,7% mehr als Minuten Minuten 18,4% 23,8% Minuten 37,0% 0-30 Minuten 12,8% 14

15 Die Sprechzeiten werden überwiegend als bis beurteilt. Die Erreichbarkeit für Behinderte beurteilen die Betroffenen überwiegend positiv. Wie beurteilen Sie die Sprechzeiten der Praxis? 40,0% 30,0% 20,0% 10,0% 0,0% 4,7% 36,6% 30,2% nicht ausre... 13,2% 15,3% Wie beurteilen Sie die Erreichbarkeit für Behinderte? 60,0% 40,0% 20,0% 0,0% 3,4% 15,7% 15,7% 17,4% nicht ausrei... 47,7% 15

16 Insgesamt hatten die Patienten wenig zu verbessern, wenn man von der Ärztedichte und den Wartezeiten absieht. Gut gefällt mir in Brandenburg/Havel? Verbesserungsvorschläge der Befragten! 16

17 Ein Projekt auf Initiative des Vereins Gesund in Brandenburg e.v. in Kooperation mit der Fachhochschule Brandenburg Studentisches Projektteam: Daniell Dilewski Andre Fester Alexander Mehr Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Schwill Bewertung und Gestaltung: Gustav Greve 17

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