Daniel Heß. Donnerstag, den 16. November Verein zur Förderung der privaten Internet Nutzung e.v. Wie funktioniert das Internet?

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1 Daniel Heß Verein zur Förderung der privaten Internet Nutzung e.v. Donnerstag, den 16. November 2006

2 Was ist Ein globales Netzwerk von Computern und Kommunikationsgeräten Quelle für eine fast unendliche Menge von Informationen Nicht von einer zentralen Organisation kontrolliert Paketorientiert Basis für viele unterschiedliche Dienste Nicht auf ein Betriebs- oder Computer-System beschränkt Selbst organisierend Kein rechtsfreier Raum Verhältnismäßig alt (Grundidee von 1969)

3 Entstehung des Militärisches Projekt der USA mit Ursprung in den 60er Jahren (durch den Sputnik Schock ausgelöst) Seit den frühen 70er Jahren ist Europa und seit 1983 auch Deutschland angeschlossen Das heute noch verwendete TCP/IP-Protokoll wurde 1982 eingeführt. Das Domain Name System (DNS) wurde 1984 eingeführt. Seit 1994 im Großraum Dortmund für Mitglieder des PING e.v. kostengünstig nutzbar Seit Mitte der 90er Jahre immer mehr auch in Privathaushalten zu finden Seit Ende der 90er Jahre über kommerzielle Anbieter (z.b. AOL und T-Online) zu erreichen

4 Wachstum des Rechner Jan 70 Apr 73 Jul 76 Nov 79 Feb 83 Jun 86 Sep 89 Jan 93 Apr 96 Jul 99 Nov 02 Abbildung: Anzahl der Teilnehmer

5 Verbindungs- vs. Paketorientiert Telefon (Ursprünglich) Verbindungsorientiert Internet Paketorientiert

6 Die IP-Adresse(n) Telefonnummer des Alle Adressen sind weltweit eindeutig (mit Ausnahme spezieller privater Adressen) Um im Internet kommunizieren zu können, benötigt jedes teilnehmende Gerät eine IP-Adresse 32 Bit (Version 4) (2 32 = Adressen) lang Beispiel Bits: Binär: Hex: A 2 Dezimal:

7 Übertragungszeit messen ping: Kommandozeilen-Programm zur Laufzeitmessung Anlehnung an das Sonar, ein Paket wird gesendet und die Zeit bis zur Antwort gemessen ping PING ( ) from : 56(84) bytes of data. 64 bytes from ( ): icmp_seq=0 ttl=248 time=9.520 msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=1 ttl=248 time=9.524 msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=2 ttl=248 time=9.903 msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=3 ttl=248 time= msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=4 ttl=248 time= msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=5 ttl=248 time= msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=6 ttl=248 time=9.551 msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=7 ttl=248 time=9.695 msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=8 ttl=248 time= msec 64 bytes from ( ): icmp_seq=9 ttl=248 time= msec --- ping statistics packets transmitted, 10 packets received, 0% packet loss round-trip min/avg/max/mdev = 9.520/18.092/52.666/ ms

8 Übertragungsweg bestimmen traceroute: Kommandozeilen-Programm zur Wegbestimmung Es werden schrittweise beteiligte Router identifiziert traceroute traceroute to ( ), 30 hops max, 38 byte packets 1 e1-0-cr1 ( ) ms ms ms ( ) ms ms ms 3 fra20isp6.versatel.de ( ) ms ms ms 4 fra20isp6.versatel.de ( ) ms ms ms 5 de-cix2.ffm.plusline.net ( ) ms ms ms 6 heise1.f.de.plusline.net ( ) ms ms ms 7 heise1.f.de.plusline.net ( ) ms!x * ms!x

9 AS5300 Einwahl beim Provider Telefonnetz CiscoSystems Einwahl-Hardware des Providers Wählverbindung Modem (ISDN) Terminaladapter DSL-Modem (Benutzt nur den Anschluss nicht das Netz)

10 Arten der Einwahl Geschwindigkeit: Art: Benötigte Hardware: Geschwindigkeit: Art: Benötigte Hardware: Geschwindigkeit: Art: Benötigte Hardware: Modem bis zu 56 KBit/s Telefon Wählverbindung Modem Analoger Telefonanschluss ISDN 64 oder 128 KBit/s Telefon Wählverbindung Terminaladapter / ISDN-Karte ISDN-Anschluss DSL 768 KBit/s 16 MBit/s Standleitung DSL-Modem (Netzwerkkarte) DSL-Anschluss vom DSL-Provider

11 100 COL CiscoSystems AS5300 Beispielhafter Aufbau eines Providers CiscoSystems Internet Cisco 7000 SERIES erver z.b. Server des Providers Server 1 Webserver Ether 10/100! Power Telefonnetz Einwahlrechner Server 2 Mailserver

12 Die wichtigsten DNS - Domain Name System Dezentraler Namensdienst des 1984 eingeführt um die schnell wachsende Anzahl an Computern im Internet effizient durch Namen adressieren zu können

13 Domain Name System subdomain second-level Domain root toplevel Bietet eine strukturierte Benennung für die Computer im Internet Ist dezentral, die DNS-Server sind über die Welt verteilt (Root-Nameserver und z.b. com/net/org) Jede Toplevel-Domain hat einen oder mehrere Verwalter (Denic für de) Wird von anderen Diensten wie z.b. WWW und genutzt

14 Kleiner Ausschnitt aus dem DNS

15 Die wichtigsten WWW - World Wide Web Die bekannten Webseiten 1991 am Europäischen Kernforschungsinstitut (Genf, Schweiz) entwickelt Programme: Browser - Firefox, Internet Explorer u.a.

16 Wachstum des World Wide Web Webseiten Dez 90 Okt 92 Aug 94 Jul 96 Mai 98 Mrz 00 Feb 02 Dez 03 Abbildung: Anzahl der Webseiten im Internet

17 Adressen im Internet (URL) Protokoll http ftp news Hostname Computer mit dem Inhalt Datei / Pfad Name des Inhalts auf dem Computer Ist die gebräuchlichste Form des URI (Uniform Resource Identifier). Gibt eindeutig an, wo eine Information im Internet gespeichert ist. Nicht alle Teile müssen vorhanden sein, fehlende Teile werden geraten. Meist ziemlich lang und kompliziert: Lesezeichen benutzen.

18 Abruf einer Webseite IP-Adresse von DNS-Server GET /weiterbildung/ moved GET /aktiv/weiterbildung/ Daten (Webseite)

19 Die wichtigsten - Elektronische Post Die schnellen Textnachrichten 1972 in den USA entwickelt Programme: Client - Thunderbird, Outlook u.a.

20 und SMTP Benutzer Rechner Benutzername des Teilnehmers Hostname des Mailservers Zur Teilnahme an wird eine Postfach auf einem Mailserver benötigt Provider stellen ihren Kunden meist ein Postfach in ihrer Domain zur Verfügung z.b.: Der Mailserver des Providers ist ein virtuelles Postamt Er stellt s an andere Mailserver zu Er nimmt s über SMTP entgegen und sortiert sie in die Postfächer der Benutzer Um dem Spamaufkommen Herr zu werden bieten Provider Mailfilter an, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können

21 Weg einer

22 Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

23 Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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