IGEL Universal Management Suite 4

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1 IGEL Universal Management Suite 4 Intelligente und einheitliche Verwaltung für physikalische und logische Thin Clients (konvertierte Thin Clients, PCs und Nettops)

2 Innovative Lösungen wie die IGEL Universal Management Suite (UMS) spiegeln die Ideale der aktuellen Thin Client- Praxis wider: schnell zu implementieren, einfach zu bedienen, standardisierbar, skalierbar und sicher. Die IGEL Universal Management Suite 4 (UMS 4) unterstützt alle gängigen Technologiestandards, Thin Client-Bauformen und sogar zu logischen Thin Clients konvertierte PCs und Nettops. Auf diese Weise lassen sich physikalische Desktop- Umgebungen trotz heterogener Hardware einheitlich und konsequent fernadministrieren inklusive der Settings aller in der Firmware enthaltenen Softwaretools und -clients. Führendes Know-how in einer offenen Lösung Als Thin Client-Spezialist misst IGEL dem Thin Client-Management eine essentielle Rolle innerhalb von IT-Konzepten bei, die auf Remote Computing, virtuellen Desktops oder Cloud Computing basieren. Aus diesem Grund bietet IGEL die Universal Management Suite kostenfrei mit seiner Thin Client Hard- und Software an. Hinsichtlich einer hohen Zukunftsfähigkeit läuft die IGEL Universal Management Suite plattformunabhängig auf allen gängigen Serverbetriebssystemen von Microsoft und Linux. Um bestehende Synergien zu nutzen, unterstützt sie darüber hinaus auch Verzeichnisdienste wie Microsoft Active Directory. Den universellen Charakter der Administrationslösung unterstreicht IGEL ferner durch ihren Aufbau: Die Java-basierte Universal Management-Benutzeroberfläche fungiert als Remote-Managementkonsole und gestattet eine Systemverwaltung auf jedem Endgerät mit Java Runtime Environment. Dahinter liegen ein oder mehrere Universal Management-Server. Diese wiederum greifen auf eine oder mehrere Konfigurationsund Profildatenbanken zu. Für diese Aufgabe lassen sich auch vorhandene Datenbanken nutzen, darunter Oracle, Microsoft SQL Server 2008 / 2008 R2, PostgreSQL und Apache Derby 10. Über die Dreiteilung der UMS in Konsole, Server und Datenbank erzielt IGEL letztendlich eine besonders hohe Datenintegrität innerhalb der Lösung und bietet damit eine sichere Basis zur Weiterverarbeitung der Daten. Effiziente Fernadministration Je höher der Anteil der zentralen Administration ist, desto höher sind auch die Einsparungen in Thin Client-Umgebungen. Eine wesentliche Anforderung an moderne Managementlösungen bildet deshalb eine lückenlose Fernkonfigurierbarkeit sämtlicher Firmwarekomponenten, die ein Thin Client bietet. Bezogen auf seine LX-Modellreihe hat IGEL dieses Ziel bereits zu hundert Prozent realisiert. Die auf Microsoft Windows Embedded Standard 7 und Microsoft Windows Embedded Standard 2009 basierenden Clients lassen sich ebenfalls sehr umfangreich und komfortabel fernadministrieren. Dies betrifft nicht nur die gebräuchlichsten Einstellungen, z.b. für Citrix ICA-, Microsoft RDP- und Browser-Sitzungen, sondern gilt unter anderem auch für den VMware View Client, integrierte Media Player oder Sicherheitslösungen wie Smartcard-Authentifizierung oder VPN-Client. Selbst der integrierte VoIP-Client wird unterstützt. Für größere, verteilte Infrastrukturen sind insbesondere die Kriterien Skalierbarkeit und ortsunabhängiger Zugang wichtig. Die IGEL Universal Management Suite verwaltet eine unbeschränkte Zahl an Endgeräten. Das Shadowing einzelner Thin Client-Oberflächen, beispielsweise für den Helpdesk-Support, ist auch auf lokalen PCs via IGEL VNC Viewer möglich. IGEL Universal Management Suite klassische Ansicht 2/5

3 Darstellung der Thin Clients mit ihren jeweiligen Einstellungen und den zugewiesenen Profilen Einfache Bedienung und Automatisierung Die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit seiner Managementlösung stellt IGEL über eine besonders einfache und transparente Handhabung sicher, die eine intuitive Bedienung ermöglicht. Die Inbetriebnahme der Software erfolgt über einen Wizard und nimmt inklusive Datenbankinstallation nur etwa 20 Minuten in Anspruch. Das GUI (Graphical User Interface) der Managementkonsole wurde nahezu 1:1 dem tatsächlichen Thin Client-Setup nachgebildet. Spezielle Softwareschulungen sind daher meist nicht notwendig. Kostensenkend wirken sich außerdem zahlreiche praktische Automatisierungs- und Planungsfunktionen aus. Zu festgelegten Zeiten sind so unter anderem ausführbar: Ein- und Ausschalten (Wake-on-LAN bzw. Shutdown), Neustart oder das automatisierte Ausführen eines Updates. Ein weiteres Automatisierungsfeature bildet das Asset Management. Die UMS erfasst selbstständig sämtliche Hardwareinformationen, lizenzierte Features sowie installierte Hotfixes und hält sie für den Export bereit. Updates: schlank und ausfallsicher Für verteilte Organisationen mit einem großen Netz an Niederlassungen, Filialen oder Außenstellen stellt IGEL effiziente Updatemechanismen bereit, die insbesondere schmalbandige Verbindungen schonen. Beim so genannten Buddy-Update fungieren einzeln aktualisierte IGEL LX Thin Clients als Update- Server für andere Thin Clients im örtlichen LAN, so dass neue Firmware-Pakete nur jeweils einmal zum Standort übertragen werden müssen. Mithilfe des Partial Updates lassen sich IGEL Thin Clients mit Windows Embedded Standard 2009 oder Windows Embedded Standard 7 mit einem partiellen Firmwarepaket anstelle des kompletten Images über das Netzwerk aktualisieren. Auf diese Weise erfordert beispielsweise das Update eines einzelnen Protokollclients nicht gleich die Übertragung der gesamten Firmware. Für eine bequeme und sichere Aktualisierung der Thin Client- Firmware sorgt darüber hinaus der von IGEL bereitgestellte Fail-Safe Update-Mechanismus: Selbst nach einem unterbrochenen Update-Prozess (z.b. Stromausfall oder Verlust der Netzwerkverbindung) bleibt das Gerät funktionsfähig. Beim nächsten Start wird der Update-Vorgang automatisch abgeschlossen. Profilbasiertes Management Die Nutzerverwaltung gilt als ein Schlüsselkriterium für die Effizienz einer Thin Client-Managementsoftware. Auch diese Aufgabe bildet IGEL in der eigenentwickelten Administrationslösung ab. Einstellungsprofile lassen sich komfortabel definieren und anschließend sofort per Drag & Drop weiteren Thin Clients zuordnen. So lassen sich auch Abteilungswechsel einzelner Mitarbeiter administrativ einfach und schnell vornehmen. Mit Hilfe einer Import- und Exportfunktion können bewährte Konfigurationen (einzeln oder alle gemeinsam) sogar als Vorlage bzw. Schablone an andere Filialen oder Netzwerke weitergegeben werden. Damit lassen sich Konfigurationszeiten auf ein Minimum reduzieren. Einen weiteren Vorteil bringt die Rechtevergabe für Administratoren: Mit diesem Differenzierungsmerkmal erweist IGEL insbesondere größeren Organisationen einen Dienst, die unterschiedliche Administrationslevel abbilden wollen. So lassen sich beispielsweise verschiedene, im Active Directory hinterlegte, Berechtigungsgruppen für Trainees oder Helpdesk-Mitarbeiter erstellen und verwalten. Multi-User Szenarien einrichten Für Unternehmen, die pro Thin Client mehrere Profile unterscheiden müssen, bietet IGEL das Firmware-Feature Shared Workplace an. Dies ist beispielsweise im Schichtbetrieb oder in Callcentern sinnvoll, wo sich mehrere Benutzer einen Arbeitsplatz teilen und unterschiedliche Anforderungen haben, wie zum Beispiel Spracheinstellungen, Maustastenbelegung etc. Ein weiteres Einsatzfeld bilden Roaming-Umgebungen, in denen die Anwender häufig den IT-Arbeitsplatz wechseln, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, an Schalterplätzen, Kassen oder Rezeptionen. Als optional lizensierbares Feature der IGEL Thin Client-Software erlaubt das Shared Workplace Feature die nutzerabhängige Konfiguration anhand von Einstellungsprofilen, die in der IGEL UMS angelegt und mit den Benutzerkonten im Active Directory verknüpft werden. Nach der Anmeldung des Nutzers konfiguriert sich der Shared Workplace Thin Client automatisch über den UMS Server mit dem in der UMS Datenbank hinterlegten Einzel- bzw. Gruppenprofil. Die Zuordnung der Einstellungsprofile zum User erfolgt mithilfe der IGEL Universal Management-Konsole bequem und einfach per Drag & Drop. Im Sinne einer größtmöglichen Flexibilität und Kosteneffizienz erlaubt die IGEL 4.0 auch die Verwaltung gemischter Umgebungen, bestehend aus Shared Workplace Clients und normalen Clients. Mit zunehmender Anzahl an Shared Workplace Arbeitsplätzen empfiehlt IGEL die Nutzung der neuen UMS-Extension High Availability. 3/5

4 IGEL Universal Management Suite mit Extension High Availability UMS server 1 UMS Datenbank UMS server 2 UMS load balancer (redundant) UMS server 3 Hochverfügbares Management Eine Hochverfügbarkeit des Thin Client-Management gewährleistet die kostenpflichtig verfügbare UMS Extension High Availability. Die ab IGEL UMS 4.0 verfügbare Programmerweiterung adressiert große Thin Client-Umgebungen, in denen neue Einstellungen simultan an mehr als 500 Thin Clients ausgerollt werden müssen, oder in denen der ausfallsichere Roll-out neuer Einstellungen geschäftskritisch ist. Die technische Umsetzung basiert auf einem Verbund mehrerer UMS- Managementserver. Ein vorgeschalteter UMS Load Balancer übernimmt die Lastverteilung und stellt somit sicher, dass jeder Thin Client jederzeit neue Einstellungen erhalten kann selbst wenn sich zum Arbeitsbeginn mehrere tausend Geräte gleichzeitig über LAN, WLAN oder WAN am UMS-Server anmelden und nach neuen Konfigurationsprofilen oder Firmware-Updates suchen. Hinsichtlich maximaler Prozesssicherheit und Hochverfügbarkeit empfiehlt IGEL, auch den UMS Load Balancer sowie die UMS-Datenbank redundant auszulegen. Sicherheit und Datenschutz Die Kommunikation zwischen Remote-Managementserver und Thin Client erfolgt bei IGEL zertifikatsbasiert und SSLverschlüsselt, um die Geräte vor einer nicht-berechtigten oder unbeabsichtigten Neukonfiguration zu schützen. Das Zertifikat wird bei der ersten Anmeldung des Thin Clients am UMS-Server zwischen beiden Instanzen ausgetauscht. Im Sinne einer örtlich ungebundenen Fernadministration erfordert die SSL- Kommunikation via http und FTP keine Neukonfiguration von Routern und Firewalls. Die Sicherung der in der UMS-Datenbank gespeicherten Profile und Settings ist im XML-Format über eine Export-Funktion möglich. Minimale Roll-out Zeiten Die Kosten einer Server Based Computing-Einführung hängen in direktem Maße von der Effizienz des Roll-outs ab. Unternehmen bestimmter Branchen wie beispielsweise Logistikdienstleister oder auch schnell expandierende Firmen sehen diese Variable gar als geschäftskritischen Faktor an. In solchen Fällen darf die unproduktive Umstellungszeit eines rund um die Uhr verfügbaren Arbeitsplatzes nur wenige Minuten in Anspruch nehmen. Um dies zu erreichen, ist es möglich die neuen Thin Clients bereits vor dem ersten Kontakt mit dem Netzwerk vorzukonfigurieren. Dies ist sogar bereits vor der physikalischen Verfügbarkeit des Gerätes möglich, denn die IGEL Thin Clients lassen sich entweder auf Basis des jeweiligen Subnetzes, oder basierend auf einer durch IGEL bereitgestellten MAC-Adressenliste automatisch einer Gruppe zuordnen. So vorbereitete Roll-outs erfordern lediglich den physikalischen Anschluss und das Einschalten des Thin Clients. Danach steht der Arbeitsplatz umgehend mit den zugewiesenen Einstellungen zur Verfügung. Kontinuierliche Weiterentwicklung Bereits heute offeriert IGEL eine der führenden Managementlösungen im Thin Client-Umfeld, die für alle Modelle einheitlich ist und eine ausgewogene Mischung aus hoher Funktionalität, Effizienz und intuitiver Bedienerfreundlichkeit bietet. Parallel zu neuen Softwareclients, -tools und Protokollen, die IGEL kontinuierlich aus der Kundenpraxis heraus einführt, wird auch die IGEL Universal Management Suite laufend optimiert, erweitert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit bietet IGEL seinen Kunden auch in punkto Management eine herausragende Zukunftssicherheit und einen noch schnelleren Return on Investment. 4/5

5 Das IGEL Universal Desktop-Konzept aa Ob Server Based Computing, virtuelle Desktops oder Cloud Computing die Universal Desktops von IGEL arbeiten mit unterschiedlichsten zentralen IT-Infrastrukturen zusammen. Für eine hohe Zukunftssicherheit sorgen insbesondere die leistungsfähige Hardware und Grafikperformance der Designgeräte sowie ihre laufend weiterentwickelte Firmware. Die Auswahl des passenden Modells kann bedarfsabhängig und kosteneffizient erfolgen dank diverser Bauformen, Betriebssysteme, alternativer Firmwareausstattungen (Tools, Clients und Protokolle) und zahlreicher Hardware-Optionen. Nicht zuletzt überzeugen die IGEL Universal Desktops durch ihren minimalen Energieverbrauch, lange Einsatzzeiten und die im Lieferumfang enthaltene Remote- Managementlösung IGEL Universal Management Suite. Umfangreiche Peripherieunterstützung aa IGEL Universal Desktops lassen sich in verschiedenste Peripherieumgebungen einbinden. Mehrere USB-Ports, Audio-Ein- und -Ausgänge sowie mindestens eine DVI-I-Schnittstelle gehören zur Standardausstattung. Dank optionalem Y-Videokabel sind sämtliche Modelle Dualview-fähig, Widescreen-Formate werden ebenfalls unterstützt. Darüber hinaus bietet IGEL USB-Seriell- bzw. USB-Parallel-Adapter, optionale Sockelfüße sowie integrierte Smartcard-Reader und unterstützt externe Sicherheitslösungen. Letztere erweitern die Konnektivität um WLAN und/oder eine zusätzliche serielle- bzw. parallele Schnittstelle. Für einen räumlich flexiblen Einsatz sind neben VESA-Montagevorrichtungen auch Gummifüße für den horizontalen Betrieb erhältlich. PCIe- Steckplatz Mic-in Stereo-out Serielle Anschlüsse USB 2.0 RJ45 Ethernet PS/2-Tastatur Display Port DVI-I-Monitor Stromversorgung Vorderseite: Zwei USB 2.0-Anschlüsse Deutschland (Zentrale) IGEL Technology GmbH Hanna-Kunath-Str. 31 D Bremen I Deutschland Tel +49 (0) Fax +49 (0) Großbritannien IGEL Technology Ltd Merlin House I Brunel Road Theale I Reading I Berkshire RG7 4AB I United Kingdom Tel +44 (0) Fax +44 (0) USA IGEL Technology America, LLC 2106 Florence Avenue Cincinnati OH I USA Tel Fax Kostenfrei (nur US): GET IGEL Singapur IGEL Technology Care of: C. Melchers GmbH & Co. Singapore Branch 101 Thomson Road # 24-01/05 United Square Singapore Tel Fax Hongkong IGEL Technology Care of: Melchers (H.K.) Ltd Shun Tak Centre I West Tower Connaught Road C. Hong Kong I China Tel Fax IGEL ist eine geschützte Marke der IGEL Technology GmbH. Alle Hardware- und Software-Namen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Alle sonstigen genannten oder anders erkennbaren Marken, eingetragenen Waren- und/oder Dienstleistungsmarken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. I 02/2012 IGEL Technology 99-DE-22-2

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