Makroökonomie 1 Skript: Teil 4

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1 Makroökonomie 1 Skript: Teil 4 Prof. Volker Wieland Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 1 Übersicht II. Die Volkswirtschaft bei langfristiger Betrachtung 4. Aussenwirtschaft: (dieses Skript, 4) III. Die Volkswirtschaft bei kurzfristiger Betrachtung 1. Konjunkturzyklen, AD-AS Modell, Preisstarrheit (dieses Skript, 4) Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 2

2 II.4. Aussenwirtschaft Internationale Güter- und Kapitalströme: Nettoauslandsinvestitionen und Leistungsbilanzsaldo Klassisches Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft Nettoexporte, Wechselkurse und Kaufkraftparität Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 3 Internationale Güterströme Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 4

3 Ländervergleich: 1997 Land Exporte/BIP (%) Land Exporte/BIP (%) United States 12 Switzerland 40 Japan 10 Austria 38 Germany 23 Belgium 73 United Kingdom 29 Luxembourg 91 Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 5 Offenheit der Gütermärkte: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 6

4 Internationale Güter- und Kapitalströme Wichtigste Änderung! Ausgaben und Produktion i.d. offenen VW müssen nicht übereinstimmen Gesamtausgaben für inländ. Produktion Inländisch. Ausgaben für alle Güter Nettoexporte = Output - inländ. Ausgaben Nettoauslandsinvestition = Leistungsbilanzsaldo Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 7 Klassisches Modell: Offene Wirtschaft Erinnerung: geschlossene Wirtschaft (1) Y = F(K,L) (2) C = C(Y-T) (3) I=I(r) Gleichgewicht S = I(r) Kleine off. Wirtschaft, vollkommene Kapitalmobilität kein Einfluss auf Weltmarkt, freier Zugang zu den Weltfinanzmärkten r = Weltzinssatz (r*) Nettoexporte, Ersparnis und Weltzinssatz stehen in Zusammenhang Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 8

5 Daten: Ersparnis und Investitionen: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 9 Nominaler und Realer Wechselkurs Der nominale Wechselkurs ist der relative Preis der Währungen zweier Länder. Der reale Wechselkurs ist der relative Preis der Güter zweier Länder (terms of trade) Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 10

6 Nominaler und Realer Wechselkurs DM und $, Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 11 Nettoexporte und Realer Wechselkurs: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 12

7 Das Kaufkraftparitäten-Theorem Gesetz von der Unterschiedslosigkeit der Preise (Law of One Price) Trifft zu bei handelbaren Gütern Güterarbitrage (Export, Import bis Preis ausgeglichen). Beispiel: Rohstoffe Problem, Dienstleistungen, Miete,... Etc.., Nichthandelbare Güter Kaufkraftparitäten-Theorem: Ausweitung des Law of One Preis auf das Gesamte Preisniveau: ein Euro (oder jede andere Währung) sollte in allen Ländern die gleiche Kaufkraft haben Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 13 The Hamburger Standard Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 14

8 The Economist Standard Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 15 KKP Wechselkurs Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 16

9 III. Die Kurzfristige Analyse der Volkswirtschaft 1. Konjunkturzyklen, AD-AS Modell, Starre Preise 2. Gesamtwirtschaftliche Nachfrage, IS-LM Modell 3. Geld- und Fiskalpolitik im IS-LM Modell 4. Gesamtwirtschaftliches Angebot und Phillips Kurve 5. Die kurzfristige Analyse der Offenen Volkswirtschaft (vielleicht!) Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 17 Konjunkturzyklen kurzfristige Schwankungen von Output und Beschäftigung = Konjunkturzyklus in industrialisierten Ländern schwankt das BIP Wachstum in unregelmässiger Weise, durchschnittliche Länge eines Zyklus (5-8 Jahre) Boom, Kontraktion, Rezession, Erholung im Wechsel, Wendepunkte schwer vorherzusagen AD-AS Modell: einfaches gesamtwirtschaftliches Modell zur kurzfristigen Analyse (Output und Preisschwankungen) Kernelement des Modells: kurzfristig starre Preise Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 18

10 Konjunkturzyklus in Deutschland Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 19 Konjunktur in Deutschland Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 20

11 Konjunktur im Euro-Gebiet Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 21 IFO Index Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 22

12 IFO Index - Rezession Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 23 Konjunkturzyklus in USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 24

13 Konjunkturzyklen Datierung: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 25 Konjunkturzyklen Datierung: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 26

14 Konjunkturzyklen Datierung: USA Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 27 Rezession 01-03: 03: USA - Beschäftigung Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 28

15 Rezession 01-03: 03: USA Industrieproduktion Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 29 U.K.: Trend und Zyklus Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 30

16 Konjunkturzyklen,, Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 31 Konjunkturzyklus - Korrelationen Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 32

17 Kurz- versus Langfristige Betrachtung Allgemein fundamentaler Unterschied zwischen kurzer und langer Frist betrifft Preisanpassung Langfristig: Preise flexibel passen sich Angebots- und Nachfrageveränderungen an Kurzfristig: viele Preise auf vorgegebenen Niveau starr (Angebote mit Dauer, Preislisten, Menu-Kosten, Kaufkontrakte, Lohnkontrakte, etc..) Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 33 Gesamtnachfrage- und Gesamtangebotsmodell Quantitätsgleichung als Gesamtnachfragefunktion M konstant inverse Beziehung zw. P und Y Ableitung der Gesamtnachfragekurve (AD) Verschiebungen der AD Kurve Ableitung der Gesamtangebotskurve (AS) kurz- und langfristiges Angebot Auswirkungen von Nachfrage- und Angebotssckocks Graphische Analyse Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 34

18 Langfristiges Gleichgewicht Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 35 Schwankungen und Stabilisierungspolitik Schwankungen von P und Y resultieren von Verschiebungen der Kurven (exogen) und von Bewegungen entlang der Kurven (endogen) Exogene Änder. = Schocks, die die Wirtschaft treffen Nachfrageschock verschiebt Gesamtnachfrage-kurve, Angebotsschock verschiebt Angebotskurve Stabilisierungspolitik = Versuch Schwankungen durch wi.pol. Maßnahmen zu begrenzen (z.b. M) Beispiele von Angebots- und Nachfrageschocks Prof. Volker Wieland - Makroökonomie 1 Skript 4 / 36

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