STEPHANSBOTE. In dir, Herr, lass mich leben und bleiben allezeit, so wirst du mir einst geben des Himmels Wonn und Freud.

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1 STEPHANSBOTE Gemeindebrief für die Evangelische Kirchengemeinde in den Orten Schweinsberg, Niederklein, Erfurtshausen und Rüdigheim November 2012 In dir, Herr, lass mich leben und bleiben allezeit, so wirst du mir einst geben des Himmels Wonn und Freud. Ev. Gesangbuch Nr. 516 Vers 7

2 EINLADUNG ZU EINEM GOTTESDIENST ANLÄSSLICH DER INBETRIEBNAHME UNSERER NEUEN KIRCHENHEIZUNG AM SONNTAG, DEN 4. NOVEMBER UM UHR IM ANSCHLUSS LADEN WIR ZU EINEM STEHKAFFEE IN DIE PFARRSCHEUNE EIN. HERZLICHEN DANK sagen wir allen Spenderinnen und Spendern, die dazu beigetragen haben, dass die Erneuerung der Heizung durchgeführt werden konnte. Durch Ihre Bereitschaft, dieses große Projekt finanziell zu unterstützen, konnte die Sanierung abgeschlossen werden. Damit wurde auch viel getan für die bauliche Erhaltung unserer Stephanskirche. Wir freuen uns auf weitere schöne Gottesdienste in ihren alten Mauern und hoffen, dass auch nachfolgende Generationen sich zum Lobe Gottes in der Kirche versammeln werden. Im Namen des Kirchenvorstandes Ihre Pfarrerin P. Zimmer

3 FRAUENKREIS Freitag um Uhr in der Pfarrscheune 9. November 30. November (Weihnachtsbastelei) Mittwoch um Uhr in der Pfarrscheune 31. Oktober 28. November (Weihnachtsbastelei) FRAUENHILFE SENIORENFRÜHSTÜCK Donnerstag von 9.00 Uhr bis Uhr 8. November und 6. Dezember Wir freuen uns über neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer. KONFIRMANDENUNTERRICHT Hauptkonfirmanden: Wochenunterricht: Wöchentlich Dienstag um Uhr Blockunterricht: Samstag, 17.Nov. von Uhr bis Uhr Vorkonfirmanden: Krippenspielprobe: Wöchentlich Donnerstag um Uhr ab dem 15. Nov. KINDERGARTEN Laternenumzug: Montag, den 12. November um Uhr ab Kindergarten. Abschluss auf dem Pfarrhof. Unsere Kindergartenleiterin heißt jetzt nicht mehr Frau Jarkow, sondern Frau Gerlach. Sie hat am 13. Oktober in der ev. Kirche in Lischeid geheiratet. Wir wünschen ihr und ihrem Ehemann von Herzen Gottes Segen für den gemeinsamen Lebensweg. Foto: Chr. Hofmann

4 Im Alltag wird der Gedanke an den Tod gern gemieden, im Kirchenjahr aber hat er einen festen Platz. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist ein Gedenktag für die Verstorbenen, der auch die eigene Sterblichkeit mit in den Blick rückt. In den evangelischen Gottesdienstordnungen wird der letzte Sonntag des Kirchenjahres als Ewigkeitssonntag bezeichnet, weil sich mit der Trauer und der Erinnerung an die Verstorbenen das Nachdenken über Tod und Leben, die Zeit und die Ewigkeit verbindet. Im evangelischen Gottesdienst werden die Namen der Toten des vergangenen Jahres verlesen. In den Predigten und Andachten kommen die Grenzen des menschlichen Lebens zur Sprache, wie auch die Hoffnung auf Leben nach dem Tod. Die liturgische Farbe des Ewigkeitssonntags ist grün - als Farbe der Hoffnung. Der Ewigkeitssonntag ist in allen deutschen Bundesländern geschützt als sogenannter stiller Feiertag. Das heißt, dass im öffentlichen Leben, beispielsweise für die Gastronomie oder musikalische Darbietungen, besondere Einschränkungen gelten. In diesem Sinne plädieren auch die Kirchen dafür, mit der Weihnachtsbeleuchtung und den Weihnachtsmärkten erst nach dem Ewigkeitssonntag zu beginnen. Denn das neue Kirchenjahr beginnt erst mit dem ersten Adventssonntag und Advent ist im Dezember, so das Motto einer Kampagne der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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6 UNSERE GOTTESDIENSTE 4. November Uhr Schweinsberg Kollekte: Eigene Gemeinde 11. November Uhr Schweinsberg Uhr Niederklein Kollekte: Eigene Gemeinde 18. November Volkstrauertag Uhr Schweinsberg, Friedhofshalle mit Chor Kollekte: Kriegsgräberfürsorge und Dienst f. d. Frieden 21. November Buß- und Bettag Uhr Schweinsberg Kollekte: Diakonisches Werk der EKKW 25. November Ewigkeitssonntag Uhr Schweinsberg Abendmahlsgottesdienst mit Chor Kollekte: Diakonisches Werk der EKKW 2. Dezember 1. Advent Aufnahme der neuen Konfirmanden Uhr Schweinsberg Uhr Niederklein Kollekte: Brot für die Welt BUSS- UND BETTAG Der Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, elf Tage vor dem ersten Advent, ist Buß- und Bettag. An diesem Tag des Kirchenjahres soll Zeit und Raum sein, über Fehler und Irrwege im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben nachzudenken und eine Kurskorrektur oder Umkehr zu beschließen. Christen betrachten ihr Leben im Licht ihres Glaubens und loten aus, womit sie hadern und worauf sie hoffen. Dafür wenden sie sich im Gebet an Gott. Als feste Größe im Kirchenjahr erinnert der Buß- und Bettag daran, dass Momente der Besinnung, der Versöhnung und der Umkehr für den Einzelnen wie für das gesellschaftliche Zusammenleben wichtig sind im Leben. In diesem Sinne hat der Bußund Bettag auch als Werktag seine Bedeutung als kirchlicher Feiertag nicht verloren. Die liturgische Farbe des Buß- und Bettages ist lila, als Farbe der Einkehr und Buße; im Gottesdienst wird kein Halleluja gesungen. Ein protestantischer Buß- und Bettag wurde das erste Mal 1532 in Straßburg offiziell eingeführt und dann lange Zeit an unterschiedlichen Tagen und zu aktuellen Anlässen, wie etwa während des Dreißigjährigen Krieges, begangen. Einer Statistik aus dem Jahr 1878 zufolge gab es damals in 28 Ländern noch 47 verschiedene Bußtage an 24 verschiedenen Tagen. Diese regional abweichenden Termine vereinheitlichte die preußische Generalsynode 1892 auf einen Buß- und Bettag am letzten Mittwoch des Kirchenjahres. Der Mittwoch galt immer als Tag des Verrats Jesu und hatte deshalb, wie auch der Freitag als Tag der Kreuzigung, den Charakter eines Buß- und Fastentags. Seit dem Zweiten Weltkrieg galt der Buß- und Bettag in den meisten Bundesländern, ab 1981 dann in allen, als gesetzlicher Feiertag bis er 1995 gestrichen wurde, um den Beitrag der Arbeitgeber zur 1995 eingeführten Pflegeversicherung finanziell aufzufangen. Nur Sachsen hat ihn als arbeitsfreien Feiertag bis heute erhalten.

7 1. ADVENT ERÖFFNUNG DER SAMMLUNG FÜR BROT FÜR DIE WELT Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat. Sprüche 19, 17 IMPRESSUM Stephansbote Gemeindebrief der Ev. Kirchengmeinde Schweinsberg erscheint 5x pro Jahr v. i. S. d. P. Pfarrer G. Zimmer, Schweinsberg Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen Auflage: 900 St.

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