Vorwort Einleitung Gudrun Wansing und Matthias Windisch. Teil 1: Konzeptionelle Entwicklungen und rechtliche Aspekte

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1 Vorwort Einleitung Gudrun Wansing und Matthias Windisch Teil 1: Konzeptionelle Entwicklungen und rechtliche Aspekte Selbstbestimmte Lebensführung und Einbeziehung in das Gemeinwesen Normative Grundsätze und konzeptionelle Perspektiven Gudrun Wansing 1 Einleitung Selbstbestimmte Lebensführung Lebensführung von Menschen mit Behinderungen Möglichkeiten, Anforderungen und notwendige Ressourcen Einbeziehung in das Gemeinwesen Sozialräumliche Bedingungen der Lebensführung Literatur Personenzentrierung als sozialpolitische Programmformel Zum Diskurs der Eingliederungshilfereform Markus Schäfers 1 Einleitung »Von der institutionellen zur personalen Perspektive«zur genetischen Bedeutung von Personenzentrierung Personenzentrierung im Kontext von Eingliederungshilfereform und Bundesteilhabegesetz Zur Bedeutung von Personenzentrierung im sozialpolitischen Diskurs Personenzentrierung als richtungweisende Programmformel Personenzentrierung als Bedarfsorientierung Personenzentrierung als personenbezogene Leistungserbringung

2 5 Personenzentrierung im sozialpolitischen Diskurs: Konsequenzen für ambulante Angebote Literatur Alltag und Lebenswelt als zentrale Bezugspunkte professionellen Handelns im Kontext gemeinwesenorientierter Unterstützung Albrecht Rohrmann und Hanna Weinbach 1 Einleitung Die Zuständigkeit für Behinderung Paradigmen der Behindertenhilfe Selbstbestimmung als Hinweis auf Anomalien des herrschenden Paradigmas Begründung professioneller Zuständigkeit durch die Annahme einer wesensmäßigen Andersartigkeit Zum Anregungspotential des Konzeptes der Lebensweltorientierung Handlungs- und Strukturmaximen der Sozialen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen Literatur Leitorientierung und Grenzprobleme der Selbstbestimmung in der ambulanten Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf Matthias Windisch 1 Einleitung Begriff und Aspekte der Selbstbestimmung Selbstbestimmung und Persönliche Assistenz Selbstbestimmung und ambulante Pflege Selbstbestimmung und Unterstützung der eigenständigen Lebensführung im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens Rechtliche Aspekte und Grenzprobleme von Selbstbestimmung Gesetzliche Regelungen zu Recht und Grenzen der Selbstbestimmung Grenzprobleme der Selbstbestimmung am Beispiel Persönlicher Assistenz Literatur Ambulante Unterstützung im Spiegel von Leistungsgesetzen Felix Welti 1 Einleitung Rechtliche Barrieren

3 2.1 Numerus Clausus der Leistungsformen und Leistungserbringer bei Sachleistungen der Pflegeversicherung Begrenztes Volumen beim Pflegegeld Restriktionen beim Persönlichen Budget im Pflegeund Teilhaberecht Verständnis der Pflegebedürftigkeit in der Pflegeversicherung Mehrkostenvorbehalt in der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege Vergütungssystem Zuständigkeit Sektorentrennung Objekt- und Sektorenorientierung von Investitionsförderung Objektorientierung der Aufsichtsbehörden und des Verbraucherschutzes Schluss Literatur Teil 2: Praxisbezogene Entwicklungen und Untersuchungsergebnisse Das Recht, ein Leben mit Persönlicher Assistenz selbst gestalten zu können eine Frage der Leistungserbringung oder der Menschenrechte? Uwe Frevert 1 Einleitung Persönliche Assistenz das Sechs-Kompetenzen-Modell Probleme bei der Umsetzung der Persönlichen Assistenz Die Menschenrechte und das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN- Behindertenrechtskonvention) UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre rechtliche Relevanz UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre Bedeutung für die Persönliche Assistenz in der deutschen Übersetzung Folgen der unterschiedlichen Bedeutung des Begriffs Persönliche Assistenz Menschenrechte und Grundgesetz Literatur

4 Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe am Beispiel des Landschaftsverbandes Rheinland Dieter Schartmann 1 Einleitung Der personenzentrierte Ansatz Grundsatz und Haltung Personenzentrierte Steuerungsinstrumente Das Fallmanagement Das Hilfeplaninstrument der IHP Die Hilfeplankonferenz Die Regionalkonferenz Fachleistungsstundensystematik Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen sowie Sozialpsychiatrische Zentren Weitere Aspekte im Zusammenhang von Personenzentrierung und Partizipation Weiterentwicklung der Personenzentrierung Literatur Regionale Teilhabeindikatoren für eine teilhabeorientierte Steuerung der Eingliederungshilfe Petra Gromann und Andrea Deuschle 1 Einleitung Methodische Grundlage der Untersuchungsergebnisse zur teilhabeorientierten Steuerung Ziel einer teilhabeorientierten Steuerung Das Zielprinzip Teilhabe stellt»inklusion vor Ort«her Gemeinsames Steuern setzt Transparenz voraus Fazit Literatur Integrierter Teilhabeplan (ITP) als Verfahren zur individuellen Teilhabeplanung Anspruch, Umsetzungserfahrungen und Probleme Matthias Windisch 1 Einleitung Konzeptuelle Aspekte des ITP-Instruments Ziele und Prozessorientierung Indikatoren der individuellen Bedarfsermittlung Finanzierung der Leistungen zur Bedarfsdeckung Umsetzungserfahrungen und Kritik zum ITP-Instrument Die Sicht von Leistungsberechtigten Die Sicht von Professionellen Fazit Literatur

5 Chancen und Grenzen der»ambulantisierung«ergebnisse einer empirischen Studie Daniel Franz und Iris Beck 1 Einleitung Das Ambulantisierungsprogramm Auswirkungen der Veränderungen Selbst- und Mitbestimmung Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung Arbeitsteilung und Aufgaben von Fachkräften Settings für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf Fazit und Ausblick Literatur Ambulante Dienste für behinderte Menschen Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven Christian Huppert 1 Einleitung Angebots- und Begriffsvielfalt in Ambulanten Diensten Persönliche Assistenz Offene Hilfen Beratung Zur Geschichte Ambulanter Dienste Aufbau Ambulanter Dienste Staatliche Förderung der Dienste Strukturelle Kennzeichen der Dienste Leistungserbringung an den Schnittstellen der Sozialgesetzbücher Teilhabe und Inklusion Herausforderungen für Ambulante Dienste Offene Hilfen Inklusion im Konjunktiv Akteure in der ambulanten Behindertenhilfe Vernetzte Kompetenzzentren im Gemeinwesen Fazit und Ausblick Literatur Peer Counseling als Methode zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung ein Beratungskonzept und seine Wirkweisen Micah Jordan und Mario Schreiner 1 Einleitung Definition und Grundsätze von Peer Counseling Entstehung und Verbreitung des Peer Counseling Aktueller Diskurs zum Peer Counseling

6 5 Empirische Forschung zu den Wirkweisen von Peer Counseling Forschungsstand Das Projekt Peer Counseling im Rheinland Erste empirische Ergebnisse Bedeutung des Peer Counseling zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung Literatur Autorenverzeichnis

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