Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung in Hessen

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1 Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung in Hessen Datenbasis: Befragte in Hessen Erhebungszeitraum: 1. bis 29. Oktober 2013 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK Gesundheit 27 Prozent der befragten Bürger sind mit der ärztlichen Versorgung in Hessen sehr zufrieden, 52 Prozent sind damit eher zufrieden. 15 Prozent der Hessen sind mit der ärztlichen Versorgung in ihrem Bundesland eher unzufrieden und 4 Prozent sehr unzufrieden. Ältere äußern tendenziell etwas häufiger als Jüngere, mit der ärztlichen Versorgung in Hessen sehr zufrieden zu sein. Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung in Hessen Abb.1: Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung in Hessen 27% 52% 4% 1 sehr zufrieden eher zufrieden eher unzufrieden sehr unzufrieden Mit der ärztlichen Versorgung in Hessen sind sehr eher eher sehr *) zufrieden zufrieden unzufrieden unzufrieden % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium

2 11 Prozent der Befragten geben an, dass sie in den vergangenen 12 Monaten überhaupt keine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen haben. 16 Prozent waren einmal beim Arzt oder im Krankenhaus. Die relativ meisten (46 %) haben in den letzten 12 Monaten zwei- bis fünfmal einen Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht. 17 Prozent waren sechsbis zehnmal dort, 5 Prozent elf- bis zwanzigmal und weitere 5 Prozent mehr als 20 Mal. Häufigkeit des Arztbesuches in den letzten 12 Monaten Abb.2: Häufigkeit des Arztbesuches in den letzten 12 Monaten 16% 46% 11% 17% gar nicht einmal zwei- bis fünfmal sechs- bis zehnmal elf- bis zwanzigmal mehr als 20 Mal In den vergangenen 12 Monaten waren in ärztlicher Behandlung (beim Hausarzt, Facharzt oder im Krankenhaus) gar ein- zwei- bis sechs- bis elf- bis mehr als *) nicht mal fünfmal zehnmal zwanzigmal 20 Mal % % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter

3 Danach gefragt, was aus ihrer Sicht beim Arztbesuch oder bei der Behandlung im Krankenhaus nicht zufriedenstellend war, wird am häufigsten die Erfahrung genannt, dass der Arzt sich zu wenig Zeit genommen hat (26 %). Jeweils 14 Prozent monieren, dass der Arzt sie nicht gründlich genug untersucht hat und dass nicht über Risiken oder mögliche alternative Behandlungsmethoden aufgeklärt wurde. 11 Prozent meinen, der Arzt hätte ihnen die Behandlung nicht verständlich genug erklärt. 9 Prozent hat gestört, dass sie nicht über eine weitere Nachbehandlung informiert wurden. 8 Prozent bemängeln, dass sie nicht auf mögliche Zusatzkosten für private Zusatzleistungen hingewiesen wurden. 5 Prozent hat gestört, dass sie zu früh aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Was war beim Arztbesuch oder bei der Behandlung im Krankenhaus nicht zufriedenstellend? Abb.3: Unzufriedenheit beim Arztbesuch oder im Krankenhaus Arzt hat sich zu wenig Zeit genommen 26% keine gründliche Untersuchung 14% keine Info über mögl. Risiken oder Behandlungsmethoden 14% Behandlung nicht verständlich genug erklärt keine Information über weitere Nachbehandlung keine Information über mögliche Zusatzkosten 9% 8% 11% zu frühe Entlassung aus dem Krankenhaus 0% 10% 1 20% 2 30% Folgende Dinge haben sie gestört: Der Arzt Der Arzt Ich wurde Der Arzt Ich wurde Ich wurde Ich wurde *) hat sich hat mich nicht über hat mir nicht über nicht auf zu früh zu wenig nicht mögliche die eine mögl. Zusatz- aus dem Zeit für gründ- Risiken Behand- weitere kosten für Krankenmich ge- lich oder lung nicht Nachbe- private haus nommen. genug Behandlungs- verständlich handlung Zusatz- entlassen. unter- methoden genug informiert. leistungen sucht. informiert. erklärt. Informiert. % % % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 3

4 41 Prozent sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen sehr gut (8 %) oder gut (33 %) funktioniert. Aus Sicht von 31 Prozent klappt das zufriedenstellend. Nur wenige (11 %) Prozent sind der Meinung, das deren Zusammenarbeit nur schlecht (9 %) oder sehr schlecht (3 %) funktioniert. Zusammenspiel von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen Abb.4: Zusammenspiel Ärzte, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen 33% 8% 3% 9% 31% sehr gut gut befriedigend schlecht sehr schlecht Das Zusammenspiel von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen in Hessen funktioniert sehr befrie- sehr *) gut gut digend schlecht schlecht % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium

5 38 Prozent fühlen sich bei der Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Behandlungsmöglichkeit durch ihre Krankenkasse sehr gut oder gut unterstützt und beraten. 16 Prozent stufen diese Beratungsleistung als befriedigend und 13 Prozent als schlecht oder sehr schlecht ein. Beratung bei der Suche nach einer geeigneten Behandlungsmöglichkeit Abb.5: Beratung durch Krankenkasse bei der Suche einer geeigneten Behandlungsmöglichkeit 11% 27% 8% 16% sehr gut gut befriedigend schlecht sehr schlecht Bei der Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Behandlungsmöglichkeit fühlen sich durch ihre Krankenkasse unterstützt und beraten sehr befrie- sehr *) gut gut digend schlecht schlecht % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) an 100 Prozent fehlende Angaben = kann ich nicht beurteilen, ich habe eine solche Beratungsleistung meiner Krankenkasse noch nie in Anspruch genommen 5

6 Danach gefragt, welche Dinge ihnen in den kommenden Jahren im deutschen Gesundheitswesen besonders wichtig sind, nennen 83 Prozent die schnelle Terminvergabe bei Fachärzten oder im Krankenhaus und 81 Prozent eine Orientierung der medizinischen Behandlung an den Bedürfnissen der Patienten. 75 Prozent halten stabile Krankenkassenbeiträge und 72 Prozent den technischen Fortschritt bei der medizinischen Versorgung für besonders wichtig. Deutlich seltener wird ein größeres Angebot an alternativen Behandlungsmethoden mit Blick auf die kommenden Jahre als besonders wichtig eingestuft (52 %). Das deutsche Gesundheitssystem in Zukunft Abb.6: Folgende Dinge sind in Zukunft besonders wichtig schnelle Terminvergabe bei Fachärzten oder im Krankenhaus Orientierung der med. Behandlung an den Bedürfnissen der Patienten 83% 81% stabile Krankenkassenbeiträge 7 technischer Fortschritt bei der med. Versorgung 72% größeres Angebot alternativer Behandlungsangebote, z.b. Naturheilverfahren 52% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% In den kommenden Jahren sind ihnen im deutschen Gesundheitswesen folgende Dinge besonders wichtig: schnelle Orien- stabile tech- größeres *) Termin- tierung Kranken- nischer Angebot vergabe der med. kassen- Fort- alterbei Fach- Behand- bei- schritt nativer ärzten lung an träge bei der Behandlungsoder im den Be- med. angebote, Kranken- dürfnissen Versor- z.b. Naturhaus der gung heil- Patienten verfahren % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium

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