Verbinitiale Wortstellung in den Sprachen der Welt

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1 1 / 22 Verbinitiale Wortstellung in den Sprachen der Welt Konzipierung, Gestaltung und Präsentation von Postern Anke Himmelreich & Barbara Stiebels Universität Leipzig, Institut für Linguistik

2 2 / 22 Inhaltsverzeichnis 3 Gestaltung 1 Einführung 2 Inhalt 4 Beispiele 5 Präsentation

3 3 / 22 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung

4 4 / 22 Zweck von Postern Ein Poster soll dem Betrachter schnell und anschaulich die Resultate einer wissenschaftlichen Arbeit vermitteln. Ein Poster ist ein illustriertes Abstract (Kurzzusammenfassung) einer Forschung. (Stiebels (2009); Purrington ( ))

5 5 / 22 Was muss ein Poster können klar organisiert und schnell erfassbar sein (in max. 10 Minuten lesbar) ohne Vortrag verständlich sein einen klaren inhaltlichen Punkt darlegen in 1-2 Metern Abstand lesbar sein attraktiv, ästhetisch, ansprechend sein dem Betrachter in Erinnerung bleiben (Stiebels (2009))

6 6 / 22 Inhaltsverzeichnis 2 Inhalt

7 7 / 22 Welche Informationen? Vorbereitung Welche Informationen soll mein Poster zusammenfassen? 1 Was ist das wichtigste, interessanteste, überraschendste Resultat meiner Forschung? 2 Wie kann ich die Ergebnisse grafisch darstellen (Grafiken, Karten, Fotos, Diagramme,...)? 3 Welche Informationen kann ich dem Betrachter zusätzlich zum Poster zur Verfügung stellen? (

8 8 / 22 Gliederung Klare Gliederung: Möglichst klare Trennung inhaltlich verschiedener Dinge (z.b. Resultate vs. Methodik) Verständliche Einführung in die Problematik Take-Home-Message in einem Satz und grafisch auffällig (evtl. bereits im Titel) Gliederung unter Beachtung grafischer Aspekte

9 9 / 22 Wichtige Abschnitte eines Posters Titelei: Titel (Orientierungspunkt für Betrachter, auffällig, zentriert); Name, Affiliation, Autor(en); Datum, Name Veranstaltung Einführung: Hintergrund, Fragestellung Material und Methoden: Daten, Korpora, statistische Tests, Experimentaufbau Ergebnisse, Diskussion: kurz und bündig Literatur: kleinerer Font Stiebels (2009)

10 10 / 22 Text Nicht zu viel Text (max Wörter) Anordnung der Informationen in Listen, nicht als Fließtext Alle Grafiken beschriften Purrington ( )

11 11 / 22 Inhaltsverzeichnis 3 Gestaltung

12 12 / 22 Farben Schriftfarbe: Text am besten schwarz, Überschriften dürfen farbig sein, sollten sich aber gut vom Hintergrund abheben. Hintergrund: Schrifthintergrund weiß oder in sehr hellem neutralen Ton (z.b. grau, beige, pastell), sonstiger Hintergrund darf auch in Akzentfarbe sein Akzente: Farbakzente werden genutzt, um bestimmte Punkte hervorzuheben, z.b. um Rahmen um bestimmte wichtige Teile zu ziehen, oder wichtigen Text (z.b. Überschriften) hervorzuheben. Farbkombinationen: Nicht zu viele Farben kombinieren, ideal sind 2-3 neutrale Farben + eine Akzentfarbe Barrierefreiheit: Farbfehlsichtigkeiten beachten

13 13 / 22 Schriftbild Font: Titel und Überschriften serifenlos, Text in Serifenfont, maximal 2 verschiedene Fonts Schriftgröße: Titel aus 5-6 Metern Abstand lesbar (6-7mm), Text aus 1-2 Metern Abstand lesbar (ca mm) Hervorhebungen: Fettdruck, Farbe (andere Arten der Hervorhebungen nicht gut sichtbar, können benutzt werden, wenn ihnen eindeutige Funktion zugeordnet sind: z.b. Kapitälchen in Glossen)

14 14 / 22 Anordnung Spalten: Kürzere Zeilen lesen sich besser, daher ist eine Einteilung in Spalten sinnvoll (3-4) Leserichtung: von links nach rechts, bei Teilung innerhalb von Spalten: von oben nach unten Grafiken: Breite an Textbreite ausrichten, gut zum Auflockern von Textpassagen, sollten Untertitel tragen Alignment: Elemente schließen bündig ab, Symmetrie Abgrenzungen: Wichtige Elemente können umrahmt werden, zu viele Boxen vermeiden.

15 15 / 22 Programme zur Postererstellung InDesign LaTeX (z.b. Dokumentenklasse a0poster, Paket beamerposter) PowerPoint Scribus PosterGenius

16 16 / 22 Inhaltsverzeichnis 4 Beispiele

17 17 / 22 Inhaltsverzeichnis 5 Präsentation

18 18 / 22 Umgebung Abbildung 1: Typische Postersession auf Konferenz (Imhof (2005))

19 19 / 22 Präsentationsstil Präsentation ist wie Kurzvortrag (max. 15 Minuten) (Hinweise zu Vorträgen: assmann/teaching/ss15/02_vortraegestruktur.pdf) Bei Postersessions wird man häufig durch Fragen des Publikums unterbrochen. Man sollte Fragen beantworten können, dann mit Vortrag fortfahren. Vortrag evtl. nach Interesse des Betrachters ausrichten (Schwerpunkt auf Daten, Methoden, Diskussion etc.) Ca. die Hälfte aller Fragen sind Verständnisfragen.

20 20 / 22 Handout Handout für Interessierte keine Verkleinerung des Posters, sondern Handout für einen Vortrag

21 21 / 22 Referenzen Imhof, Eduard (2005): Poster Presentations. In: M. Davis, ed., Scientific Papers and Presentations. Academia Press, San Diego, pp Purrington, Colin ( ): Designing conference posters. Stiebels, Barbara (2009): Hinweise für Poster. Ms., ZAS Berlin.

22 22 / 22 Links

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