Verleihung des BKK Innovationspreises Gesundheit 2016 Armut und Gesundheit am 13. September 2017 in Frankfurt a. M.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Verleihung des BKK Innovationspreises Gesundheit 2016 Armut und Gesundheit am 13. September 2017 in Frankfurt a. M."

Transkript

1 Verleihung des BKK Innovationspreises Gesundheit 2016 Armut und Gesundheit am 13. September 2017 in Frankfurt a. M. 1. Preisträger: Tanja Krause Thema: Gesundheit Behinderung Teilhabe. Soziale Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen (Masterarbeit) Abstract: Eine große Bandbreite an Studien zeigt einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit eines Menschen und seines sozialen Status, in der Hinsicht, dass Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status eine schlechtere Gesundheit aufweisen. Dabei wirkt laut Literatur nicht der sozioökonomische Status direkt, sondern indirekt durch materielle, psychosoziale und verhaltensbezogene Faktoren auf die Gesundheit ein. Hinzu kommen weitere Faktoren, wie die gesundheitliche Versorgung, die Vulnerabilität bestimmter Personengruppen oder das Geschlecht, deren Einfluss auf die Gesundheit diskutiert werden. In internationalen Veröffentlichungen werden in diesem Zusammenhang auch Behinderung und Beeinträchtigung als relevante Variablen angeführt, in der deutschen Forschung finden diese Faktoren jedoch keine Erwähnung. Daher beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der These, dass Menschen mit Behinderungen eine benachteiligte Gruppe in Bezug auf Gesundheit sind. Gemeint sind hier insbesondere Erkrankungen, die im Laufe des Lebens bei jedem Menschen auftreten können und somit behinderungsunspezifisch sind, also nicht direkt aus der Behinderung resultieren. Vor allem drei Mechanismen wurden herausgestellt, die zu einem solchen negativen Zusammenhang zwischen Behinderung und Gesundheit führen können: Erstens tragen Menschen mit Behinderungen ein höheres Risiko, einen niedrigeren sozioökonomischen Status aufzuweisen, was wiederum als maßgebliche soziale Determinante von Gesundheit gesehen wird. Zweitens kann die Art der Behinderung, unabhängig vom sozioökonomischen Status, zusätzlich Auswirkungen auf die materiellen, verhaltensbezogenen und psychosozialen Faktoren haben, die die Gesundheit eines Menschen beeinflussen. 1

2 Drittens deuten eine Vielzahl an Hinweisen aus der Praxis darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen in der gesundheitlichen Versorgung mit mannigfachen Barrieren konfrontiert werden, die zu einer qualitativ schlechteren Versorgung führen und sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Vieles weist darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen eine vulnerable Gruppe in Bezug auf Gesundheit sind, es fehlen allerdings differenzierte Studien zum tatsächlichen Gesundheitszustand dieser Personengruppe sowie zu Barrieren in der Gesundheitsversorgung und deren Auswirkungen, um diese These zu überprüfen. Dabei ist das Herausarbeiten vulnerabler Gruppen speziell für die Entwicklung präventiver Maßnahmen zur Herstellung gesundheitlicher Chancengleichheit und somit auch sozialer Gerechtigkeit von großer Bedeutung. 2

3 Verleihung des BKK Innovationspreises Gesundheit 2016 Armut und Gesundheit am 13. September 2017 in Frankfurt a. M. 2. Preisträger: Irene Moor Thema: Gesundheitliche Ungleichheiten im Kindes- und Jugendalter: Trends und Mechanismen (Dissertation) Abstract: Hintergrund: Soziale Ungleichheiten in der Gesundheit von Heranwachsenden haben maßgeblichen Einfluss auf die zukünftigen Gesundheitschancen. Das Monitoring dieser Ungleichheiten ist essentiell, um zu überprüfen, ob sich Problemlagen weiter verschärfen oder ob bisherige (sozial-)politische Maßnahmen zur Verringerung dieser Ungleichheiten Wirkung zeigen. Dabei müssen Maßnahmen bei den Ursachen der Ungleichheiten ansetzen, v.a. haben sich materielle, psychosoziale und verhaltensbezogene Faktoren als zentrale Ansätze erwiesen. Ziel der Dissertation ist daher (1) die Beschreibung gesundheitlicher Ungleichheiten im Jugendalter im Zeitverlauf sowie (2) die Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten durch materielle, psychosoziale und verhaltensbezogene Faktoren. Methodik: Die Analysen beruhen auf den nationalen und internationalen HBSC-Daten mit Informationen von Heranwachsenden im Alter von ca. 11, 13 und 15 Jahren. Berücksichtigt wurden bis zu fünf HBSC-Surveys (1994, 1998, 2002, 2006, 2010) mit einer Fallzahl zwischen ca und Heranwachsenden aus Deutschland bzw. bis zu 37 Ländern. Für das systematische Review erfolgte eine Suche in den Metadatenbanken Pubmed und Web of Science ( ). Von 1720 Treffern wurden elf in das Review eingeschlossen. Ergebnisse: Sowohl in Deutschland als auch im europäischen und nordamerikanischen Raum zeigen sich gesundheitliche Ungleichheiten im Jugendalter, die in den letzten zwei Jahrzehnten in der Mehrheit der betrachteten europäischen Länder konstant geblieben sind bzw. sich in einigen Ländern vergrößert haben. Materielle, psychosoziale und verhaltensbezogene Faktoren können einen großen Teil der gesundheitlichen Ungleichheiten im Jugendalter erklären. Den materiellen Lebensumständen wird die größte Relevanz zugeschrieben, da diese nicht nur direkt auf die Gesundheit wirken, sondern auch indirekt über psychosoziale Faktoren und das Gesundheitsverhalten. 3

4 Diskussion/Schlussfolgerung: Bisherige Maßnahmen konnten nicht zu einer Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheiten bei Kindern und Jugendlichen beitragen. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass vor allem das Gesundheitsverhalten fokussiert wurde und materiellen/ strukturellen Lebensbedingungen nicht ausreichend Rechnung getragen wurde. Strategien zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheiten sollten stets multifaktoriell auf alle drei Mechanismen ausgerichtet sein. 4

5 Verleihung des BKK Innovationspreises Gesundheit 2016 Armut und Gesundheit am 13. September 2017 in Frankfurt a. M. 3. Preisträger: Janina Schratt Thema: Der Einfluss des sozioökonomischen Status (SES) auf das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen eine systematische Übersichtsarbeit (Bachelorarbeit) Abstract: Ziel: Soziales Ungleichgewicht und das damit verbundene Wohlstandsgefälle innerhalb einer Gesellschaft hat maßgeblich Folgen für die physische und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die vorliegende Arbeit liefert eine deskriptive Zusammenfassung bisheriger Befunde über den Zusammenhang eines niedrigen sozioökonomischen Status (SES) mit der Entwicklung verschiedener psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei werden internalisierende Störungen (inklusive emotionale Störung, Depression und Angststörungen) und externalisierende Störungen (inklusive ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und Verhaltensstörungen) identifiziert, die in besonders großem Zusammenhang mit dem SES stehen. Zudem wird die Rolle verschiedener SES-Merkmale (Index oder einzelne Indikatoren wie familiäres Einkommen, elterliche Bildung, elterlicher Beschäftigungsstatus, familiäre materielle Ressourcen) im Zusammenhang mit dem psychischen Outcome bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Methode: Eingeschlossen wurden 29 Studien, publiziert im Zeitraum von 2005 bis 2016, in deutscher oder englischer Sprache. In den Untersuchungen wurde mindestens ein individuumsbezogener, objektiver Indikator des familiären SES berücksichtigt. Zudem wurde bei dem mentalen Outcome der Kinder und Jugendlichen das Auftreten mindestens einer psychischen Störung untersucht. Ergebnisse: In 27 von 29 Studien wurde ein bedeutsamer negativer Zusammenhang zwischen dem familiären SES und der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefunden, das heißt je niedriger der SES, desto höher die psychischen Auffälligkeiten der Probanden. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zum Teil große bis mittlere Effekte für emotionale Störungen sowie internalisierende Störungen im Allgemeinen. Die stärksten Befunde für externalisierende Störungen, mit zum Teil hohen Effekten, werden für die Entwicklung von ADHS sowie Verhaltensstörungen bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen berichtet. Das familiäre Einkommen sowie die elterliche Bildung stellen dabei 5

6 die wichtigsten Prädiktoren für die Auftretenswahrscheinlichkeit internalisierender sowie externalisierender Störungen dar. Diskussion/Schlussfolgerung: In der vorliegenden Übersichtsarbeit wird die Unterschiedlichkeit der Ergebnisse deutlich, die unter anderem auf die Erhebung verschiedener SES- Indikatoren der Probanden zurückzuführen ist. Infolge dessen wird zudem die Vergleichbarkeit der Befunde eingeschränkt. Dennoch zeigt diese Arbeit erneut die Dringlichkeit frühkindlicher Präventionsmaßnahmen sowie Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher weltweit. 6

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gender Mainstreaming in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Cornelia Lange Robert Koch-Institut 10. November 2005 Berlin, 12. November 2002 Cornelia Lange Gliederung Was bedeutet GM in der Gesundheitsberichterstattung

Mehr

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Gesundheitsziel: Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen Voraussetzungen zur Stärkung der Zahngesundheit schaffen Kapitel 23: Zahngesundheit

Mehr

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter Christian Deindl, Universität zu Köln Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter DGS Trier, Oktober 2014 Hintergrund Die Geburt eines Kindes Arbeitslosigkeit Auszug aus dem Elternhaus Haben Auswirkungen

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie

Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie Rosemarie Felder-Puig 1 Inhalte dieses Vortrags Seelische Gesundheit von österreichischen

Mehr

Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region

Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region Faktenblatt Kopenhagen, 16. Juni 2014 Neue evidenzbasierte Instrumente zum Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte in der Europäischen Region Auch wenn sich die Gesundheitsindikatoren in der Europäischen

Mehr

Raum und Handlung: Bericht über ein Arbeitstreffen Gehrke, J., Hommel, B., May, M., Mecklenbräuker, S. & Werner, S.

Raum und Handlung: Bericht über ein Arbeitstreffen Gehrke, J., Hommel, B., May, M., Mecklenbräuker, S. & Werner, S. Raum und Handlung: Bericht über ein Arbeitstreffen Gehrke, J., Hommel, B., May, M., Mecklenbräuker, S. & Werner, S. Der Begriff der Raumkognition umschreibt ein aktuelles und zunehmend attraktives Gebiet

Mehr

3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014)

3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014) 3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014) Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. Konrad Adenauer Liebe Teilnehmer und Interessierte

Mehr

Von alleine wächst sich nichts

Von alleine wächst sich nichts Von alleine wächst sich nichts aus Lebenslagen von (armen) Kindern und Jugendlichen und gesellschaftliches Handeln bis zum Ende der Sekundarstufe I Auszug aus der Präsentation zum Abschluss der 4. Phase

Mehr

Erfolgsmessung bei niederschwelligen Existenzgründungen

Erfolgsmessung bei niederschwelligen Existenzgründungen Erfolgsmessung bei niederschwelligen Existenzgründungen Mario Gottwald, f-bb Vortrag im Rahmen der Fachtagung Wie können Existenzgründerinnen und gründer effektiv unterstützt werden? am 27. März 2007 in

Mehr

Carsten G. Ullrich (Universität Mannheim): Die Reichweite der Solidarität Die soziale Akzeptanz der Arbeitslosenversicherung

Carsten G. Ullrich (Universität Mannheim): Die Reichweite der Solidarität Die soziale Akzeptanz der Arbeitslosenversicherung Carsten G. Ullrich (Universität Mannheim): Die Reichweite der Solidarität Die soziale Akzeptanz der Arbeitslosenversicherung WSI-Herbstforum, Berlin 2005 thesenförmige Zusammenfassung (1) Vorbemerkung:

Mehr

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Inhalte 1. Rehabilitation und Rückkehr an den Arbeitsplatz 2. Stufenweise Wiedereingliederung

Mehr

Warum ist das Thema Bewegung während der Pubertät so wichtig?

Warum ist das Thema Bewegung während der Pubertät so wichtig? Faktenblatt Kopenhagen, 29. April 2012 Warum ist das Thema Bewegung während der Pubertät so wichtig? Körperliche Betätigung ist lang- wie kurzfristig für die physische und psychische Gesundheit von entscheidender

Mehr

Altwerden in der Migration: Zwischen Autonomie und Verwundbarkeit

Altwerden in der Migration: Zwischen Autonomie und Verwundbarkeit Altwerden in der Migration: Zwischen Autonomie und Verwundbarkeit Christoph Reinprecht, Mag. Dr., außerordentlicher Universitätsprofessor für Soziologie an der Universität Wien Studium der Soziologie an

Mehr

Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich

Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich Krankenstand und Präsentismus im Kontext von Unternehmenskultur in Österreich Thomas Leoni JKU Linz 14.3.2014 Inhalte der Präsentation 1. Begriffsdefinitionen und theoretischer Hintergrund Unternehmenskultur

Mehr

Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern

Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern Jeffrey Butler Matthias Brockstedt Ursula Uhlig BA Mitte von Berlin BA Mitte Qualitätsentwicklung, tsentwicklung, Planung

Mehr

Identifizierung von Risiko- und Potenzialbereichen für psychische Belastungen

Identifizierung von Risiko- und Potenzialbereichen für psychische Belastungen Identifizierung von Risiko- und Potenzialbereichen für psychische Belastungen Gesichertes und ungesichertes Wissen potenzieller Gesundheitsrisiken psychischer Belastungen Renate Rau Das Projekt ist Teil

Mehr

Konzeptwerkstatt für Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Konzeptwerkstatt für Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz Konzeptwerkstatt für Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz Von der Handlungshilfe zu Praxis: Konzeptwerkstatt zur Implementierung einer Genderperspektive in die Praxis - Vorstellung und Analyse von

Mehr

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Dr. Christine Hagen 2. PALME-Fachtagung, 25. September 2009 Gliederung 1. Daten und Fakten zur Situation der Kinder 2. Gesundheitsrelevante Risiken 3.

Mehr

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner.

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner. KNo W- HoW Studie Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen Ergebnisbericht Leseprobe Ronald Gleich Reinhard Wagner Andreas Wald Christoph Schneider Arnd Görner INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 4 Einleitung

Mehr

Arm und krank? Wie sozial ist unser Gesundheitswesen?

Arm und krank? Wie sozial ist unser Gesundheitswesen? Helmholtz Zentrum München M - Deutsches Forschungszentrum für f r Gesundheit und Umwelt Institut für f r Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen A. Mielck Arm und krank? Wie sozial ist unser

Mehr

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt?

Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Gibt es einen Mickey Mantle Effekt? Hanming Fang, Yale Universität Mike Keane, Techinsiche Universität Sidney Ahmed Khwaja, Duke Universität Martin Salm, MEA, Universität Mannheim Daniel Silverman, Universität

Mehr

IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben

IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben IAB-Workshop Älterwerden in der Arbeit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für ein langes Erwerbsleben Altersspezifische Unterschiede in der durch Berufsstress vermittelten Beziehung zwischen Bildung

Mehr

"Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel

Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen zum Risikofaktor Bewegungsmangel "Lüdenscheider Aktivitätsfragebogen" zum Risikofaktor Bewegungsmangel Höltke/Jakob Sportmedizin Hellersen 2002 Vorbemerkungen Vorrangiges Ziel der Gesundheitsvorsorge ist es heutzutage in den Industrienationen

Mehr

Armut und Gesundheit. Soziale Determinanten der Gesundheit

Armut und Gesundheit. Soziale Determinanten der Gesundheit Armut und Gesundheit Armut verringert die Chance auf ein gesundes Leben. Von Armut betroffen sind in der Schweiz vor allem Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche, Langzeitarbeitslose, ältere Frauen,

Mehr

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Hinweise: Alle Vorschläge können gerne abgewandelt oder kombiniert werden. Wenden Sie sich bei Interesse

Mehr

Wassilios E. Fthenakis: Väter. Band 1: Zur Psychologie der Vater-Kind-Beziehung. Deutscher Taschenbuch Verlag

Wassilios E. Fthenakis: Väter. Band 1: Zur Psychologie der Vater-Kind-Beziehung. Deutscher Taschenbuch Verlag Wassilios E. Fthenakis: Väter Band 1: Zur Psychologie der Vater-Kind-Beziehung Deutscher Taschenbuch Verlag Band 1 Vorwort XV I. Zur Geschichte der Vater-Kind-Beziehung - Theorien und Erklärungsversuche

Mehr

Akupunktur in der Schwangerschaft

Akupunktur in der Schwangerschaft EVIDENZ KOMPAKT Akupunktur in der Schwangerschaft EVIDENZ KOMPAKT - Akupunktur in der Schwangerschaft Autoren Dr. Barbara Buchberger, MPH Laura Krabbe, MA EsFoMed GmbH das Essener Forschungsinstitut für

Mehr

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Ausgangslage LRS werden häufig spät erkannt, weswegen Kinder entsprechend spät in Hilfe erhalten

Mehr

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Ziele des Workshops Begriffsklärungen Austausch zum aktuellen Stand Vorstellung verschiedener Möglichkeiten

Mehr

Effekte der Dauer und der Qualität berufspraktischer Vorerfahrungen auf den Studienerfolg beruflich Qualifizierter (BQ)

Effekte der Dauer und der Qualität berufspraktischer Vorerfahrungen auf den Studienerfolg beruflich Qualifizierter (BQ) Effekte der Dauer und der Qualität berufspraktischer Vorerfahrungen auf den Studienerfolg beruflich Qualifizierter (BQ) Tagung: Studium ohne Abitur: Studium und Beruf nicht-traditioneller Studierender,

Mehr

Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom)

Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom) Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom) Inhalt A Themenbereich Führung... 2 A.1 Merkmale, Ursachen und Folgen negativen Führungsverhaltens... 2 A.2 Führung... 2

Mehr

(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.02.1982 in der Fassung vom 17.09.1999) Präambel

(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.02.1982 in der Fassung vom 17.09.1999) Präambel Grundsätze für die Durchführung von Sportförderunterricht sowie für die Ausbildung und Prüfung zum Erwerb der Befähigung für das Erteilen von Sportförderunterricht (Beschluss der Kultusministerkonferenz

Mehr

Dr. Erwin Buchinger Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung Fernstudium als Beitrag zur barrierefreien Bildung

Dr. Erwin Buchinger Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung Fernstudium als Beitrag zur barrierefreien Bildung Dr. Erwin Buchinger Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung Fernstudium als Beitrag zur barrierefreien Bildung Präsentation im Rahmen der Tagung! Wie behindert(engerecht) ist ein

Mehr

Florian Frötscher und Demet Özçetin

Florian Frötscher und Demet Özçetin Statistische Tests in der Mehrsprachigkeitsforschung Aufgaben, Anforderungen, Probleme. Florian Frötscher und Demet Özçetin florian.froetscher@uni-hamburg.de SFB 538 Mehrsprachigkeit Max-Brauer-Allee 60

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

source: http://boris.unibe.ch/46025/ downloaded: 7.11.2015 14. Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie

source: http://boris.unibe.ch/46025/ downloaded: 7.11.2015 14. Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie source: http://boris.unibe.ch/46025/ downloaded: 7.11.2015 14. Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie 1. 4. September 2013 Impressum FernUniversität in Hagen Universitätsstraße 33 58097 Hagen Telefon:

Mehr

Fritz Haverkamp EFH Bochum

Fritz Haverkamp EFH Bochum Fritz Haverkamp EFH Bochum Inklusion Partizipation u. Interdependenz Wissenschaftliche metatheoretische Grundlagen der Medizin: Therapie im Kontext von Inklusion Krankheit Status Entwicklungsstörung =Partizipationsrisiko

Mehr

Sicherheit gegen Leistung entsteht in der Arbeitnehmermitte ein neuer Beschäftigungskontrakt?

Sicherheit gegen Leistung entsteht in der Arbeitnehmermitte ein neuer Beschäftigungskontrakt? Sicherheit gegen Leistung entsteht in der Arbeitnehmermitte ein neuer Beschäftigungskontrakt? M.A. Janine Bernhardt, IAAEG Trier Dr. Alexandra Krause, SFB 580, Jena Sektionstagung Soziale Ungleichheit

Mehr

Littering. Merkmale, Ursachen, Prävention. Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach

Littering. Merkmale, Ursachen, Prävention. Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach Littering Merkmale, Ursachen, Prävention Prof. Dr. Elke van der Meer, PD Dr. Reinhard Beyer & Dr. Rebekka Gerlach Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Psychologie, Lehrstuhl Kognitive Psychologie

Mehr

HBSC Factsheet Nr. 04/2012

HBSC Factsheet Nr. 04/2012 HBSC Factsheet Nr. 04/2012 Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis bei österreichischen Schülerinnen und Schülern: Konsum legaler und illegaler Drogen als Risikoverhalten bei Jugendlichen Die personale

Mehr

Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten

Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten Inhalt A Themenbereich Führung... 1 A.1 Merkmale, Ursachen und Folgen negativen Führungsverhaltens... 1 A.2 Führung... 2 A.3 Exploration impliziter Führungstheorien

Mehr

DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round

DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round DGPPN-Kongress Berlin - 23.11.2007 Presse-Round Round-Table 'Psyche und Gesundheit' Wie macht uns die Gesellschaft krank? Die Bedeutung von Arbeit und persönlichen Beziehungen Johannes Siegrist Institut

Mehr

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer - Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojektes - Fachtagung: Chancen für Ältere? Neue Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktsituation

Mehr

NEET - Jugendliche: Problemausmaß, Charakteristika und Handlungsstrategien

NEET - Jugendliche: Problemausmaß, Charakteristika und Handlungsstrategien NEET - Jugendliche: Problemausmaß, Charakteristika und Handlungsstrategien All we NEET is...? Barrieren & Chancen für Jugendliche in Bildung & Beruf Dennis Tamesberger (AK OÖ) Wien, 27. Mai 2015 Übersicht

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 13

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 13 7 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 13 Abbildungsverzeichnis... 15 1. Kapitel: Fundament des wissenschaftlichen Arbeitens... 17 1.1. Definition von Wissenschaft... 18 1.1.1. Bedeutung

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit?

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Anna Wirtz und Friedhelm Nachreiner Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologische Forschung

Mehr

Kinder als Angehörige psychisch Kranker

Kinder als Angehörige psychisch Kranker Kinder als Angehörige psychisch Kranker Eva Brockmann Dipl.- Sozialpädagogin /-arbeiterin Wissenschaftliche Mitarbeiterin www.katho-nrw.de Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn

Mehr

Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig

Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig IQWiG-Herbst-Symposium Köln, 29.-30. November 2013 Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig Thomas Kohlmann Institut für Community Medicine Universität Greifswald

Mehr

Corporate Publishing in der Schweiz

Corporate Publishing in der Schweiz Corporate Publishing in der Schweiz Instrumente, Strategien und Perspektiven Eine Studie des IPMZ der Universität Zürich im Auftrag des 1 Überblick über die Stichprobenziehung Befragungszeitraum: Juni

Mehr

GESUNDHEIT ZAHLT SICH AUS - DER WEG ZUM GESUNDEN UNTERNEHMEN. Prof. Dr. Peter Rudolph 19.02.2015

GESUNDHEIT ZAHLT SICH AUS - DER WEG ZUM GESUNDEN UNTERNEHMEN. Prof. Dr. Peter Rudolph 19.02.2015 GESUNDHEIT ZAHLT SICH AUS - DER WEG ZUM GESUNDEN UNTERNEHMEN Prof. Dr. Peter Rudolph 19.02.2015 Agenda 1 Unternehmen im Wandel 2 Gesundheit und Arbeit 3 Gesundheitsförderung 4 Betriebliches Gesundheitsmanagement

Mehr

Kriterien Kumulative Dissertation im Bereich Betriebswirtschaft Stand: 01.01.2013

Kriterien Kumulative Dissertation im Bereich Betriebswirtschaft Stand: 01.01.2013 Kriterien Kumulative Dissertation im Bereich Betriebswirtschaft Stand: 01.01.2013 Ausgearbeitet von: a.univ.-prof. Dr. René Andeßner, Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller, Univ.-Prof. Dr. Dorothea

Mehr

Gestaltungsempfehlungen

Gestaltungsempfehlungen Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien I Gestaltungsempfehlungen Überblick Auswahl der Empfehlungen Gestaltungseffekte Empirische

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement 2.0: Welche Maßnahmen bringen die beste Wirkung? MATERNUS-Klinik, 18.06.2014 Prof. Dr.

Betriebliches Gesundheitsmanagement 2.0: Welche Maßnahmen bringen die beste Wirkung? MATERNUS-Klinik, 18.06.2014 Prof. Dr. ernhard Badura, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Betriebliches Gesundheitsmanagement 2.0: Welche Maßnahmen bringen die beste Wirkung? MATERNUS-Klinik, 18.06.2014 Prof. Dr.

Mehr

Gelingendes Leben im Alter: Selbst gewählt und selbstbestimmt?

Gelingendes Leben im Alter: Selbst gewählt und selbstbestimmt? Gelingendes Leben im Alter: Selbst gewählt und selbstbestimmt? Ruth Gurny 21. Mai 2008 Fokus des Referats Welche gesellschaftlichen Faktoren bestimmen die Alltagsgestaltung (auch) im Alter? Wie wesentlich

Mehr

Wie geht s den Mädchen?

Wie geht s den Mädchen? Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt Fachstelle Frau & Gesundheit Wie geht s den Mädchen? Dr. Babette Schneider Fachstelle Frau & Gesundheit Wie geht s den Mädchen? 4 von 5 Mädchen

Mehr

Titel. Untertitel. Gesundheit und Lebensstil von Jugendlichen der Stadt Zürich: Resultate der Schülerbefragung 2012/13

Titel. Untertitel. Gesundheit und Lebensstil von Jugendlichen der Stadt Zürich: Resultate der Schülerbefragung 2012/13 Titel Untertitel Gesundheit und Lebensstil von Jugendlichen der Stadt Zürich: Resultate der Schülerbefragung 2012/13 Befragungsdesign - Population / Grundgesamtheit Alle Schüler/innen aus allen 7 Schulkreisen

Mehr

Depressionsspezifische Kosten und deren Einflussfaktoren auf der Basis von GKV-Routinedaten

Depressionsspezifische Kosten und deren Einflussfaktoren auf der Basis von GKV-Routinedaten Depressionsspezifische Kosten und deren Einflussfaktoren auf der Basis von GKV-Routinedaten K. Kleine-Budde 1, R. Müller 1, J. Moock 1, A. Bramesfeld 2, W. Rössler 3 1 Kompetenztandem Vernetzte Versorgung,

Mehr

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe

Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe Ulfert Hapke Robert Koch Institut (RKI) Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring Inhalt des Vortrags Studien zum Monitoring

Mehr

Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt

Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt Höhe der neu zugegangenen Erwerbsminderungsrenten 2000-2014 Durchschnittliche Zahlbeträge in /Monat* nach Zugangsjahr, alte und neue Bundesländer,

Mehr

Bepanthen-Kinderförderung und Universität Bielefeld veröffentlichen neue Stress-Studie:

Bepanthen-Kinderförderung und Universität Bielefeld veröffentlichen neue Stress-Studie: Presse-Information Bayer Vital GmbH Unternehmenskommunikation 51368 Leverkusen Deutschland Tel. +49 214 30-1 www.gesundheit.bayer.de Bepanthen-Kinderförderung und Universität Bielefeld veröffentlichen

Mehr

Auswirkungen von Regulationsstörungen und gestörten Beziehungen

Auswirkungen von Regulationsstörungen und gestörten Beziehungen Auswirkungen von Regulationsstörungen und gestörten Beziehungen Dr. E. Fremmer-Bombik, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Regensburg/Amberg Kreis der Sicherheit Wie Eltern auf die Bedürfnisse ihres

Mehr

12. Sitzung: Erziehen aus Sicht der Inklusion

12. Sitzung: Erziehen aus Sicht der Inklusion 12. Sitzung: Erziehen aus Sicht der Inklusion Prof. Dr. Kerstin Ziemen Dr. Anke Langner Kim Müller-Florath Modul: Erziehen, 1. Semester Inhalt 1. Blitzlicht 2. Fragebogen zur eigenen Perspektive auf Behinderung

Mehr

Kummer cum laude? TK-CampusKompass 2015

Kummer cum laude? TK-CampusKompass 2015 Kummer cum laude? TK-CampusKompass 2015 Techniker Krankenkasse, Unternehmenskommunikation, 28. Oktober 2015 Inhalt TK-Gesundheitsberichterstattung 3 Gesundheitsreport & CampusKompass 4 Studienaufbau 5

Mehr

Phänomen Wohnungseinbruch was wir wissen und (noch) nicht wissen

Phänomen Wohnungseinbruch was wir wissen und (noch) nicht wissen K R I M I N O L O G I S C H E S F O R S C H U N G S I N S T I T U T N I E D E R S A C H S E N E.V. Phänomen Wohnungseinbruch was wir wissen und (noch) nicht wissen Jun.-Prof. Dr. Tillmann Bartsch Arne

Mehr

B2B Cockpit. Swissness Mai 2014

B2B Cockpit. Swissness Mai 2014 B2B Cockpit Swissness Mai 2014 Management Summary für Studienteilnehmer Studie unterstützt durch: Die Studien-Initianten Die KMU SWISS AG hat zum Ziel, KMUs zusammenzuführen und im Rahmen diverser Veranstaltungen

Mehr

Zufriedenheitsforschung

Zufriedenheitsforschung Zufriedenheitsforschung Seminarvortrag im Rahmen des Seminars: Statistische Herausforderungen sozialwissenschaftlicher Studien (Vorbereitungsmaterial) Joachim Copony Betreuerin: Andrea Wiencierz Institut

Mehr

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich

Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Public-Health-Ansatz Bedeutung für den Suchtbereich Gesundheitsdepartement Basel-Stadt Gesundheitsdienste / Abt. Prävention Dr. med. Thomas Steffen Suchtbilder Aus welchem Blickwinkel sehen wir die Welt?

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Zusammenhang von sozialer Lage und Teilnahme an Kultur-, Bildungs- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche

Zusammenhang von sozialer Lage und Teilnahme an Kultur-, Bildungs- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche Dr. Dietrich Engels ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Zusammenhang von sozialer Lage und Teilnahme an Kultur-, Bildungs- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche Gliederung:

Mehr

Instrumente des Altersübergangs und Hindernisse in der Umsetzung. Dr. Thilo Fehmel

Instrumente des Altersübergangs und Hindernisse in der Umsetzung. Dr. Thilo Fehmel Instrumente des Altersübergangs und Hindernisse in der Umsetzung Dr. Thilo Fehmel Übergänge in die Rente flexibel und abgesichert? Fachtagung, Hans Böckler Stiftung Hannover, 30. und 31. Januar 2014 Studie:

Mehr

Impressum. Die Studie wurde 2008 im Auftrag der Plattform PferdAustria verfasst. Projektleitung:

Impressum. Die Studie wurde 2008 im Auftrag der Plattform PferdAustria verfasst. Projektleitung: Die soziale Bedeutung des Pferdes in Österreich Impressum Die Studie wurde 008 im Auftrag der Plattform PferdAustria verfasst. Projektleitung: Gabie Peiskammer, Felix Josef Triconsult Ges.m.b.H. A-80 Wien,

Mehr

Volker Kleinert - ausgebildete/r Trainer/in des do care! -Konzepts nach Dr. Anne Katrin Matyssek

Volker Kleinert - ausgebildete/r Trainer/in des do care! -Konzepts nach Dr. Anne Katrin Matyssek Volker Kleinert - ausgebildete/r Trainer/in des do care! -Konzepts nach Dr. Anne Katrin Matyssek Fahracker 18 35260 Stadtallendorf kleinert@gesundheits-investment.de Tel.: 0163/7607229 Kontaktdaten 2tägiges

Mehr

Gesundheitsmonitor 2005

Gesundheitsmonitor 2005 Jan Böcken, Bernard Braun, Melanie Schnee, Robert Amhof (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2005 Die ambulante Versorgung aus Sicht von Bevölkerung und Ärzteschaft Disease-Management-Programme in der gesetzlichen

Mehr

Verdichtung, Verlängerung und Flexibilisierung. Dr. Beate Beermann

Verdichtung, Verlängerung und Flexibilisierung. Dr. Beate Beermann Verdichtung, Verlängerung und Flexibilisierung Dr. Beate Beermann Was ist Arbeitszeit?? Arbeit findet immer in der Zeit statt!!! Damit ist die Zeit eine entscheidende Größe der Belastungsfolgen z. B. MAK-Werte

Mehr

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben Befragung von Großbetrieben in Deutschland Unternehmen stehen heute angesichts vielfältiger Lebensentwürfe von Arbeitnehmern vor gestiegenen Herausforderungen, qualifizierte Beschäftigte nicht nur zu gewinnen,

Mehr

Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen in Österreich

Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen in Österreich Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen in Österreich 25% der Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, in absoluten Zahlen betrifft dies 408.000 Kinder

Mehr

Einführung in die Philosophie der ICF-CY

Einführung in die Philosophie der ICF-CY Möglichkeiten und Grenzen von ICF-CY innerhalb der interdisziplinären Frühförderarbeit sowie Voraussetzungen für deren Implementierung an Ihrer Frühförderstelle Einführung in die Philosophie der ICF-CY

Mehr

Berlin, im Mai 2013. Bestehende überregionale Strukturen können zur Vernetzung genutzt und weiterentwickelt werden.

Berlin, im Mai 2013. Bestehende überregionale Strukturen können zur Vernetzung genutzt und weiterentwickelt werden. Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und der gesetzlichen Krankenversicherung zur Zusammenarbeit im Bereich Primärprävention und Gesundheitsförderung in der Kommune Berlin, im Mai 2013 Der Schutz

Mehr

Energieeffizienz in Tirol

Energieeffizienz in Tirol Energieeffizienz in Tirol 1 Energieeffizienz in Tirol Trends und Potenziale im Bereich des Stromverbrauchs und der Energieeffizienz in Tirol 1 Abstract In der Untersuchung werden Trends in der Effizienzsteigerung

Mehr

Factsheet. Familienbewusstsein von Unternehmen und betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik. 4.

Factsheet. Familienbewusstsein von Unternehmen und betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik. 4. Familienbewusstsein von Unternehmen und betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik Ergebnisse einer repräsentativen Unternehmensbefragung Factsheet 4. März 2013 Im Auftrag

Mehr

Ernährungskompetenz im Unternehmen Hintergründe, Definition und Vermittlung

Ernährungskompetenz im Unternehmen Hintergründe, Definition und Vermittlung Eine Marke von Ernährungskompetenz im Unternehmen Hintergründe, Definition und Vermittlung Aktuelle Studien und Hintergrundinformationen Arbeitstreffen Corporate Health Netzwerk in Köln In Kooperation

Mehr

Ergebnisse des Forschungsprojektes zum Thema Lese- Rechtschreibstörung

Ergebnisse des Forschungsprojektes zum Thema Lese- Rechtschreibstörung Ruhr Universität Bochum Arbeitseinheit für Entwicklungspsychologie Dipl.-Psych. Melanie Schmitz & Dipl.-Psych. Katrin Bruchhage +49 (0)234-32-22450 melanie.schmitz@rub.de katrin.bruchhage@rub.de Ergebnisse

Mehr

Das machen doch alle!

Das machen doch alle! Das machen doch alle! Littering - Ursachen & Prävention Projektleitung HU: Prof. Dr. van der Meer, Dr. Beyer, Dr. Gerlach Projektleitung Reinigungsunternehmen: Fr. Nimke-Sliwinski (BSR), Herr Foerges (AWB)

Mehr

"Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin?"

Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin? "Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin?" RE Horch, MG Jeschke, J Kopp, AD Bach Abteilung für Plastische und Handchirurgie Leiter Prof. Dr. R.E. Horch Universitätsklinik Erlangen Einleitung

Mehr

Konsum und Verschuldung in der Schweiz

Konsum und Verschuldung in der Schweiz Konsum und Verschuldung in der Schweiz RADAR 201 Konsum und Verschuldung in der Schweiz Wer konsumiert in der Schweiz am meisten und zahlt seine Schulden am zuverlässigsten? Der Radar 201 «Konsum und Verschuldung

Mehr

Gesundheitsberichterstattung und Monitoring

Gesundheitsberichterstattung und Monitoring Gesundheitsberichterstattung und Monitoring am Beispiel des Vierten Gesundheitsberichts des Kantons Bern Herbsttagung 2012 VBGF, 20. September 2012 Yvonne Grendelmeier und Manfred Neuhaus Abteilung Grundlagen,

Mehr

Normales, krankhaftes, optimales Altern

Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales Altern : Erreichen der durchschnittlichen Lebensspanne bei lediglich altersbedingt üblichen Funktionseinbußen. Krankhaftes Altern : Auftreten von Krankheitssymptomen,

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Max. Gesamtpunktzahl: 28 (bestanden mit 14 Punkten) Matrikelnummer: - Bei Antwortmöglichkeiten mit müssen Sie jeweils alle die Kästchen

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

Identitätsentwicklung im Spannungsfeld von Berufswahl, Ausbildung und Berufseintritt

Identitätsentwicklung im Spannungsfeld von Berufswahl, Ausbildung und Berufseintritt Identitätsentwicklung im Spannungsfeld von Berufswahl, Ausbildung und Berufseintritt Dr. C. Zoelch Lehrstuhl für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Mehr

Reiseorganisation und Buchungsverhalten

Reiseorganisation und Buchungsverhalten Reiseorganisation und Buchungsverhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Ergebnisse einer Online - Befragung von 3.076 Haushalten in Deutschland, Österreich und Schweiz Feldzeit: August/September

Mehr

Chancen- und Risikoberufe für Ältere?

Chancen- und Risikoberufe für Ältere? Chancen- und Risikoberufe für Ältere? Befunde aus dem Projekt Work & Age Golo Henseke, Jens Neuhaus, Thusnelda Tivig Universität Rostock Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels Wissenschaft

Mehr

Abschlussarbeitsthemen (Master, Diplom) an den Lehrstühlen für Wirtschaftspädagogik

Abschlussarbeitsthemen (Master, Diplom) an den Lehrstühlen für Wirtschaftspädagogik Bitte benutzen Sie die Datei Themenpräferenzen zur Versendung Ihrer Präferenzen für bestimmte Themen an den Organisator Stanley Friedemann (stanley.friedemann@uni-mainz.de). Abschlussarbeitsthemen (Master,

Mehr

Eine empirische Analyse für den deutschen Markt. von. Dr. Alexander Hick

Eine empirische Analyse für den deutschen Markt. von. Dr. Alexander Hick Der Einfluss von Fondsrankings und -ratings auf das Mittelaufkommen von Aktienfonds Eine empirische Analyse für den deutschen Markt von Dr. Alexander Hick Fritz Knapp Verlag Frankfurt am Main Abbildungsverzeichnis

Mehr

Mediennutzung im Ost-West-Vergleich ein Test der These von der Populationsheterogenität am Beispiel von Fernsehen und Tageszeitungen

Mediennutzung im Ost-West-Vergleich ein Test der These von der Populationsheterogenität am Beispiel von Fernsehen und Tageszeitungen Mediennutzung im Ost-West-Vergleich ein Test der These von der Populationsheterogenität am Beispiel von Fernsehen und Tageszeitungen VORTRAG ZUM 3. WORKSHOP DES MEDIENWISSENSCHAFTLICHEN LEHR- UND FORSCHUNGSZENTRUMS

Mehr