Portrait Martin Fröst 4. Martin Fröst Svante Henryson Roland Pöntinen. Samstag 2. April :00

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1 Portrait Martin Fröst 4 Martin Fröst Svante Henryson Roland Pöntinen Sarabande Samstag 2. April :00

2 Bitte beachten Sie: Ihr Husten stört Besucher und Künstler. Wir halten daher für Sie an den Garderoben Ricola-Kräuterbonbons bereit und händigen Ihnen Stofftaschentücher des Hauses Franz Sauer aus. Sollten Sie elektronische Geräte, insbesondere Handys, bei sich haben: Bitte schalten Sie diese zur Vermeidung akustischer Störungen aus. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Bild- und Tonaufnahmen aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet sind. Wenn Sie einmal zu spät zum Konzert kommen sollten, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir Sie nicht sofort einlassen können. Wir bemühen uns, Ihnen so schnell wie möglich Zugang zum Konzertsaal zu gewähren. Ihre Plätze können Sie spätestens in der Pause einnehmen. Sollten Sie einmal das Konzert nicht bis zum Ende hören können, helfen wir Ihnen gern bei der Auswahl geeigneter Plätze, von denen Sie den Saal störungsfrei (auch für andere Konzertbesucher) und ohne Verzögerung verlassen können.

3 Portrait Martin Fröst 4 Martin Fröst Klarinette Svante Henryson Violoncello Roland Pöntinen Klavier Sarabande Samstag 2. April :00 Pause gegen 20:35 Ende gegen 21:30

4 2 Martin Fröst *1970 / Svante Henryson *1963 Prélude für Klarinette, Violoncello und Klavier Martin Fröst / Svante Henryson / Roland Pöntinen *1963 Bach-Arrangements für Klarinette, Violoncello und Klavier: Metamorphosis I (J. S. Bach: Sinfonia für Klavier g-moll BWV 797) Metamorphosis II (J. S. Bach: Invention für Klavier d-moll BWV 775) Metamorphosis III (J. S. Bach: Presto aus der Sonate für Violine g-moll BWV 1001) Fredrik Högberg *1971»It Takes Two«für Klarinette und Tape Johann Sebastian Bach »Schafe können sicher weiden«aus der Kantate»Was mir behagt ist nur die muntre Jagd«BWV 208 (1713) Bearbeitung der Sopranarie für Klavier solo von Ira Levin Svante Henryson / Roland Pöntinen Metamorphosis V (J. S. Bach: Sarabande aus der Sonate für Violoncello C-Dur BWV 1011) Arrangement für Violoncello und Klavier Pause Svante Henryson Off Pist für Klarinette und Violoncello Martin Fröst / Svante Henryson / Roland Pöntinen Metamorphosis IV (J. S. Bach: Sinfonia für Klavier h-moll BWV 801) Arrangement für Klarinette, Violoncello und Klavier

5 3 Anders Hillborg *1954 The Peacock Moment (1997) für Klarinette und Klavier Arrangement für Klarinette, Violoncello und Klavier von Roland Pöntinen, Svante Henryson und Martin Fröst Svante Henryson Black Run für Violoncello Johann Sebastian Bach Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006 (1720) Bearbeitung als Suite für Klavier von Sergej Rachmaninow (Auswahl) Prelude Gavotte Gigue Martin Fröst / Svante Henryson Metamorphosis VI (J. S. Bach: Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006) Arrangement für Klarinette und Violoncello Martin Fröst / Svante Henryson / Roland Pöntinen Metamorphosis VII (C. Ph. E. Bach: Solfegietto für Klavier Wq 117,2) Arrangement für Klarinette, Violoncello und Klavier Johann Sebastian Bach»Jesu bleibet meine Freude«Choral aus der Kantate»Herz und Mund und Tat und Leben«BWV 147 (1723) für Soli, Chor und Orchester Bearbeitung für Klarinette, Bass und Klavier

6 4 Zu den Werken des heutigen Konzerts»Glauben Sie, Bach dreht sich im Grabe herum? Er denkt nicht daran. Wenn Bach heute lebte, vielleicht hätte er den Shimmy erfunden oder zum mindesten in die anständige Musik aufgenommen.«schon in den Goldenen Zwanzigern erkannte ein Bad Boy wie Paul Hindemith, was für ein Jazz-Potential in der Musik Johann Sebastian Bachs steckt. Und prompt machte Hindemith die Probe aufs Exempel. Mit einem knackigen, noch nicht einmal vierminütigen Ragtime für Orchester, für den er eine Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier ausschlachtete und verballhornte bedeutete dieser Ragtime für alle Hüter des abendländischen Klassik-Erbes natürlich eine provokante Ungeheuerlichkeit; man sah Bach damit entehrt und entheiligt. Doch was Hindemith damals als nachweislich erster Komponist wagte, hat längst Schule gemacht. Bach und der Jazz das ist in den Folgejahrzehnten trotz der immer wieder aufziehenden Gegenwinde zu einer wahren Erfolgsstory geworden. Dank einer hochkarätigen Schar von Musikern, die zwischen Bachs Kunstmusik und dem amerikanischen Jazz-Idiom erstaunliche Kontaktstellen und Nervenverbindungen feststellten. Der bis heute wohl berühmteste Dialog zwischen Bach und dem Jazz stammt selbstverständlich von dem Franzosen Jacques Loussier. Play Bach nannte er 1959 sein fortan nimmermüdes Trio-Projekt, mit dem er selbst die geglückten Bach-Adaptionen von Django Reinhardt, Benny Goodman und des Modern Jazz Quartet noch überflügelte. Was übrigens auch ein nicht gerade unbedeutender, kanadischer Bach- Pianist ähnlich sah.»würde Bach heute leben, würde er so spielen«, lobte da Glenn Gould regelrecht apodiktisch den Versuch Loussiers, den Thomaskantor zum Swingen zu bringen. Seitdem sollte der Bach- Virus aber nicht nur endgültig unter Jazz-Musikern ausbrechen, vom»schubidubi«der Swingle Singers bis zum Bundeswehr-Big-Band- Leader Günter Noris. Selbst die Pop- und Rock-Fraktion schnitt sich immer wieder Filetstücke aus den Kantaten und Klavierwerken Bachs, um mit ihnen gewinnbringend die Hitparaden zu stürmen. Ob die Beatles (Yellow Submarine), David Bowie (Pin Ups) oder Procol Harum mit seinem A Whiter Shade of Pale. Bevor nun Martin Fröst mit seiner kleinen (Trio-)Band den großen Bach sogar mit Klezmer oder Rock-Jazz kurzschließt, drängt sich zuvor doch noch eine Kardinalfrage auf: Warum erfreut sich eigentlich Bach wie kein zweiter Komponist aus der»ernsten«musik einer solchen

7 5 Popularität im sogenannten»unterhaltungs«-segment? Ist es dieser improvisatorische Zug, der gerade in seinen Instrumentalwerken mitschwingt? Oder ist es der rhythmische Drive, der sich selbst durch hochkomplex ausgestaltete Tanzformen wie Gavotte oder Bourrée wie ein roter Faden zieht? Über die Gemeinsamkeiten zwischen Bach und seinen Fans in Jazz und Rock hat sich der Musikwissenschaftler Bernward Halbscheffel einmal grundlegend Gedanken gemacht:»da ist zunächst die gleichmäßige Motorik, die ebenso im Jazz wie Rock zu finden ist. Kompositionsmodelle wie die Chaconne oder die Suite bilden einen Schnittpunkt zwischen Bachs Kompositionen und Jazz wie Rock. Die Selbständigkeit der Bass-Linien in Bachs Werken ist Vorbild für viele Jazz- und Rockbassisten. Auch der Generalbass hat gewisse Ähnlichkeiten mit den Leed-Sheets des Jazz, sind doch hier wie dort lediglich Melodie und Harmonik festgelegt, deren Ausformung dem Musiker überlassen wird. Für die Werke Bachs gilt darüber hinaus, dass sie relativ unabhängig von der authentischen oder inzwischen als authentisch geltenden Instrumentation sind: Jazz- wie Rockmusiker transkribieren unterschiedliche Kompositionen für die ihnen jeweils zur Verfügung stehende Besetzung; Bachs Musik verliert darunter nicht an Überzeugungskraft.«Was für den Jazz und Rock gilt, trifft gleichermaßen auch auf die Klassik zu: Bach lässt sich abseits der sogenannten tinformierten, historischen Aufführungspraxis auf nahezu jedem erdenklichen Instrument spielen! Und damit selbst auf einer Klarinette, die sich doch erst in den letzten Lebensjahren von Bach aufschwingen sollte, die Musikwelt zu erobern.»ich hoffe natürlich, dass Bach die Klarinette als Instrument geschätzt hätte«, so Martin Fröst einmal in einem Interview.»Obwohl es natürlich schwer ist, es mit allerletzter Sicherheit zu sagen, denke ich schon: Ja!«Und Fröst dürfte mit seiner Vermutung gar nicht so falsch liegen. Schließlich bringt er dafür selber ausreichend Argumente ins Spiel. Wenn er die Klarinette als Verlängerung seines Atems einsetzt, um die Zeit-Raum-Koordinaten in Bachs Universum lyrisch kantabel oder virtuos gelenkig einzukreisen. Die insgesamt sechs Bach-Metamorphosen, die Fröst gemeinsam mit Pianist Roland Pöntinen und Cellist Svante Henryson zusammengestellt hat, basieren allesamt auf Solo-Werken Johann Sebastian Bachs. Die zwei- und dreistimmigen Sinfonien und Inventionen für

8 6 Cembalo hatte Bach zur spielerischen Unterweisung seines Sprösslings Wilhelm Friedemann komponiert. Die Partiten und Sonaten für Violine solo sowie die Suiten für Violoncello bilden dagegen angesichts ihrer spieltechnischen wie geistigen Herausforderungen für Instrumentalisten längst so etwas wie den Mount Everest der Literatur. In bester Tradition eines barocken Kammermusiktrios erklimmen Fröst, Pöntinen und Henrys0n jedoch nicht nur gemeinsam diese Gipfel. Sie kosten dabei auf ihrer Route jeden wertvollen Moment aus. So sorgt man etwa in dem Arrangement der Sinfonia h-moll BWV 801 für ein wundersam tiefenentspanntes Ebenmaß bei gleichzeitiger Vollkommenheit im Melodischen. Das Presto aus der Violin-Sonate g-moll BWV 1001 bietet hingegen luftige Arabesken und Rhythmus-Brisen. So sehr sich die Musiker aber hier ans Original halten, deutet doch zumindest Svante Henryson immer wieder mit seinen federleichten Pizzicati an, dass man Bach nicht einfach unter modernen Besetzungsvorzeichen heilig sprechen möchte. Das hier noch im Hintergrund mitschwingende Jazz-Flair erhält immerhin seine unüberhörbare Gestalt in der Metamorphosis VI. Plötzlich wird das zugrundeliegende Prélude aus der Violin-Partita E-Dur von einem veritablen Jazz-Groove durchpulst. Wobei Svante Henryson nicht nur für einen lupenreinen Walking-Bass sorgt, sondern auch schon mal so robust die Cello-Saiten in jene Schwingung versetzt, wie man es durchaus vom finnischen Rock-Cello-Quartett Apokalyptica her kennt. Diese musikalische Metamorphose der Bach-Partita ist quasi eine Neubelichtung einer bereits vorliegenden Transkription hatte der russische Komponist und Klaviervirtuose Sergej Rachmaninow mit seiner Klavierfassung von drei Partita-Sätzen an Ferruccio Busoni angeknüpft, der kurz zuvor mit seinen Klavier-Fassungen von Bach- Werken eine bis heute aktuelle Mode auslöste. So stammt die ebenfalls zu hörende Klavier-Einrichtung der Bach-Arie»Schafe können sicher weiden«(aus der Kantate»Was mir behagt ist nur die muntre Jagd«BWV 208) von dem amerikanischen Jorge-Bolet-Schüler Ira Levin. Hat Martin Fröst mit Svante Henryson bewiesen, wie man einem bereits vorliegenden Arrangement ein ganz neues Herz-Rhythmus- System einpflanzen kann, so erweitert man im Laufe des Programms immer mehr den Blickwinkel auf Bach. Und selbst wenn man ihn kaum

9 7 mehr zu erkennen glaubt, sind sein Geist und seine energiespendende Sprache allgegenwärtig. Gerade die schöpferische Übersetzung eines Originalwerks in ein anderes Klangwesen mag Inspirationsquelle für das audiovisuelle Stück It Takes Two des schwedischen Komponisten Fredrik Högberg gewesen sein. Zu elektronischen Sounds, Drum n Bass-Beats und geheimnisvollen Echos löst sich Martin Fröst im Virtuellen auf, wird er als schemenhaft herumwirbelnde Figur auf eine Leinwand projiziert. Und fast wie von einer fremden Macht gesteuert, lösen sich auf einmal die Grenzen zwischen künstlichem und natürlichem Leben auf wenn der bewegungsreiche Drive des zweidimensionalen Tänzers Fröst in seine wahren Glieder und seine Klarinette fährt. Als ein ähnliches Vexierspiel mit Identitäten entpuppt sich auch The Peacock Moment von Anders Hillborg. Zunächst ist es die von Bach entlehnte und auf die Spitze getriebene Motorik, mit der sich die drei Musiker gegenseitig anstacheln bis dem polyrhythmischen Kreisel die Luft ausgeht und man in einer Bach-Phrase friedlich ausatmet. Ganz andere Töne werden hingegen in zwei Kompositionen von Svante Henryson angeschlagen. Off Pist für Klarinette und Violoncello ist ein fetziger und nach vorne treibender Jazz-Fusion-Dialog. Und Henrysons Black Run ist nicht nur Teil einer North American Suite, sondern mit reichlich Country gewürzt. Wer aber glaubt, dass dies jetzt wirklich nichts mehr mit Bach zu tun hat, der sollte unbedingt genau hinhören. Denn auch diese»brandneue Musik«hat für Martin Fröst»ihre kompositorischen Wurzeln in der Musik von Johann Sebastian Bach.«Und wenn am Ende dieser etwas anderen Bach-Hommage dann auch noch sein berühmter, weil innig-schöner Choral»Jesu bleibet meine Freude«in einer Fassung für Fröst und seine Kollegen erklingt, weiß man, dass Fröst mit seiner Vermutung einfach recht hat: Bach hätte die Klarinette geliebt. Reinhard Lemelle

10 8 Martin Fröst Der schwedische Klarinettist Martin Fröst studierte bei Heinz Deinzer in Hannover sowie bei Sölve Kingstedt in Stockholm und gilt heute als einer der international führenden Holzbläser. Er gewann den Ersten Preis beim Concours de Genève und erhielt den Nippon Music Award, den Akzo Nobel Music Award und den Borletti-Buitoni Trust Award. Zu den Höhepunkten dieser Saison und der näheren Zukunft zählen seine Debüts mit dem Minnesota Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic unter Osmo Vänskä, Konzerte mit dem Cincinnati Symphony Orchestra unter Paavo Järvi, dem NHK Symphony Orchestra unter Sir Neville Marriner sowie mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra und dem Radio Chamber Orchestra im Amsterdamer Concertgebouw. Außerdem konzertiert er erneut mit den Göteborger Sinfonikern unter Gustavo Dudamel, dem Oslo Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern unter Vasily Petrenko (bei den Bregenzer Festspielen 2011) und der Academy of St. Martin in the Fields sowie auf Tourneen mit der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Australian Chamber Orchestra. In der Kölner Philharmonie ist Martin Fröst mit gleich vier Konzerten zu hören, in denen er Musik und Tanz auf verschiedene Weise in Verbindung bringt. Vor dieser Residence in Köln war Martin Fröst bereits Artist in Residence bei den Hamburger Symphonikern, den Göteborger Sinfonikern, dem Iceland Symphony Orchestra und am Konzerthaus Dortmund. Höhepunkte der vergangenen Spielzeit waren Konzerte mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Frans Brüggen, mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus sowie erneute Auftritte bei den Festivals in Salzburg und Verbier. Mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo spielte Martin Fröst die Uraufführung von Victoria Borisova-Ollas Golden Dances of Pharaohs. Als gefragter Kammermusiker trat Martin Fröst, der auch für die künstlerische Leitung des Kammermusikfestivals Vinterfest im schwedischen Mora verantwortlich ist, u. a. mit Mitsuko Uchida, Pierre-Laurent Aimard, Leif-Ove Andsnes, Renaud und Gautier Capuçon, Roland Pöntinen, Heinrich Schiff, Christian Tetzlaff, Tabea Zimmermann und Janine Jansen auf. Zudem ist er künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals in Stavanger. In der Kölner Philharmonie war Martin Fröst zuletzt am vergangenen Donnerstag, ebenfalls im Rahmen seienr Portrait-Reihe, zu Gast.

11 9 Svante Henryson Svante Henryson, aufgewachsen im nordschwedischen Umeå, ist Virtuose auf drei Instrumenten und verfügt damit über einen weiten, genreüberschreitenden musikalischen Horizont. Als Teenager spielte er zunächst als Bassist in mehreren Jazzclubs seiner Heimatstadt. Während seines Studiums am Musikcollege wurde er Mitglied des Oslo Philharmonic Orchestra, bei dem er nur kurze Zeit nach seinem Debüt als Solist als Solo-Kontrabassist angestellt wurde. Daneben war er Solobassist beim Norwegischen Kammerorchester unter der Leitung von Iona Brown. Als Cellist ist Svante Henryson gleichermaßen mit dem klassischen Repertoire, dem Jazz und der Rockmusik vertraut. So spielt er im Duo zusammen mit dem indischen Gitarristen Vishwa Mohan Bhatt, in Big-Band-Formationen, aber ebenso auch solistisch mit klassischen Sinfonieorchestern. Als Bassgitarrist arbeitete er u. a. mit Stevie Wonder und Steve Gadd sowie drei Jahre lang mit Yngwie Malmsteen zusammen. Svante Henryson gilt auch als herausragender Improvisationsmusiker und arbeitete als solcher u. a. mit John Balke, Arild Andersen, Tord Gustavsen und Arve Henrikson. Neben dem Konzertieren ist Svante Henryson als Komponist tätig. Sein Schaffen umfasst u. a. zwei Konzerte für Violoncello und eines für elektrischen Bass, eine Reihe sinfonischer Werke sowie Chorund Kammermusik. Zu den Interpreten seiner Musik gehören u. a. Anne Sofie von Otter, Elvis Costello, Martin Fröst und Roland Pöntinen. In der Kölner Philharmonie war Svante Henryson zuletzt im Dezember 2002 zu hören.

12 10 Roland Pöntinen Der schwedische Pianist Roland Pöntinen gab 1981 sein Debüt mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Seither hat er mit führenden Orchestern aus Europa, den USA, aus Korea, Südamerika, Australien und Neuseeland konzertiert darunter Klangkörper wie das Philharmonia Orchestra, das Los Angeles Philharmonic und das Scottish Chamber Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie u. a. Myung-Whun Chung, Rafael Frühbeck de Burgos, Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, Leif Segerstam, Evgeny Svetlanov und David Zinman zusammen. Konzerte führten ihn zu Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Kammermusikfestival in Kuhmo, zum Klavierfestival in La Roque d Anthéron, zur Styriarte in Graz und zum Edinburgh International Festival. Sein Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis György Ligeti, mit Schwerpunkten auf der Klavierliteratur des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Roland Pöntinen ist auch ein gefragter Kammermusiker. Zu seinen regelmäßigen Partnern zählen hier der Geiger Ulf Wallin, mit dem er die Violin sonaten von Max Reger eingespielt hat, der Klarinettist Martin Fröst, Barbara Hendricks und im Klavierduo Love Derwinger. Roland Pöntinen hat über 90 Aufnahmen eingespielt. Zu den jüngsten gehören Einspielungen von Solowerken Busonis, Rachmaninows Etudes-Tableaux sowie die CD Pianorama, eine Sammlung von Klaviermusik, die als Filmmusik Verwendung fand, und eine CD mit Werken von Szymanowski. In der Kölner Philharmonie war Roland Pöntinen zuletzt im Dezember 2010 zu Gast.

13 11 KölnMusik-Vorschau Sonntag 16:00 Sonntags um vier 4 Tom Owen Oboe Gabriel Adorján Violine Bayerische Kammerphilharmonie Reinhard Goebel Dirigent Venanzio Rauzzini Sinfonie D-Dur Johann Christian Bach Sinfonie g-moll op. 6,6 C 12 Thomas Linley Konzert für Violine und Orchester F-Dur Johann Christian Fischer Konzert für Oboe und Orchester Nr. 1 C-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV Donnerstag 12:30 PhilharmonieLunch WDR Sinfonieorchester Köln Hartmut Haenchen Dirigent PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. Medienpartner Kölnische Rundschau. Eintritt frei Sonntag 11:00 Kinder-Abo 4 Konzert für Kinder ab 6 Calefax: Oliver Boekhoorn Oboe Ivar Berix Klarinette Alban Wesly Fagott Raaf Hekkema Saxophon Jelte Althuis Bassklarinette Die Musikwerkstatt Fünf Männer arbeiten hart in einer Musikwerkstatt und haben ziemlich viel zu streiten. Aber worum geht es? Darum, wer der Boss ist und wer am besten spielt. Ein szenisches Konzertprogramm für das junge Publikum. Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.v.»die Musikwerkstatt«ist eine Koproduktion von Oorkaan und Calefax Sonntag 20:00 Piano 5 Radu Lupu Klavier Robert Schumann Papillons op. 2 Bunte Blätter op. 99 Franz Schubert Sonate für Klavier a-moll op. 42 D Samstag 20:00 Jazz-Abo Soli & Big Bands 5 Louis Sclavis cl Gilles Coronado g Benjamin Moussay p Louis Sclavis gilt als einer der bedeutendsten Instrumentalisten des europäischen Jazz. Vor allem seine Interpretationen auf der Bassklarinette haben Kultstatus. Sclavis ist aber auch als Komponist und Bandleader tätig und mischt Kunst- und Volksmusik zu einem eingängig-lässigen Sound.

14 Montag 20:00 Virginie Tarrête Harfe Lukas Schiske Schlagwerk Klangforum Wien Enno Poppe Dirigent Claude Debussy Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streicher Georges Aperghis Le Corps à corps für einen Percussionisten und seine Zarb Gérard Buquet Les danses du temps für Flöte, Klarinette, Harfe, Viola und Violoncello Hanspeter Kyburz Danse aveugle für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier George Antheil Ballet mécanique für vier Pianisten und acht Schlagzeuger Gleich mehrere Klaviere sind damit beschäftigt, einen Bogen durch die französische Auseinander setzung mit dem Thema Tanz zu spannen. Von Tänzen des Impressionisten Debussy aus dem Jahre 1904 und einem Beitrag zum Thema von Gérard Buquet bis hin zu Georg Antheils maschinenseligem»ballet mécanique«reicht das Spektrum dieses Programms. Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.v Montag 20:00 Philharmonie für Einsteiger 5 Frank Peter Zimmermann Violine Piotr Anderszewski Klavier Ludwig van Beethoven Sonate für Violine und Klavier F-Dur op. 24»Frühlingssonate«Karol Szymanowski Mythen op. 30 Drei Dichtungen für Violine und Klavier Robert Schumann Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-moll op. 121 Gemeinsam widmen sich Zimmermann und Anderszewski Szymanowskis»Mythen«und rahmen dessen Dichtungen durch die Klangwelten Beethovens und Schumanns Dienstag 20:00 Le Poème Harmonique: Claire Lefilliâtre Sopran Camille Poul Sopran Sylvia Abramowicz Bassgambe Frédéric Rivoal Orgel, Cembalo Vincent Dumestre Theorbe und Leitung François Couperin Leçons de Ténèbres In der Karwoche las man im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts an drei aufeinanderfolgenden Abenden aus den Klageliedern des Jeremias und löschte nach jedem Gesang eine Kerze, bis an Karfreitag völlige Finsternis im Kirchenraum herrschte. Viele Komponisten schrieben Vokalmusik für diese dramatisch-barocke Liturgie. Die schönste ist vielleicht von Couperin und erklingt kurz vor dem Ende der Fastenzeit bei Kerzenschein in der Philharmonie.

15 Mittwoch 20:00 Orgel plus 4 Salva Sanchis Tanz, Choreographie Tarek Halaby Tanz Manon Santkin Tanz Georgia Vardarou Tanz Bernard Foccroulle Orgel Werke von Bernard Foccroulle, Arnolt Schlick, Pascal Dusapin, Johann Sebastian Bach, Luciano Berio, Dietrich Buxtehude In der Vergangenheit hat die Orgelmusik oft mals Verbindungen zum Tanz und anderen visuellen Künsten aufgenommen. Auf den Spuren dieser Idee, sucht Bernard Foccroulle, Organist und Komponist, nach Dialogmöglichkeiten mit zeitgenössischen Kunstformen Sonntag 20:00 Ostersonntag Mitsuko Uchida Klavier Benefizkonzert zur Veröffentlichung der Faksimile-Ausgabe der Diabelli-Variationen durch das Beethoven-Haus Bonn Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 27 e-moll op. 90 Sonate für Klavier Nr. 14 cis-moll op. 27,2»Mondscheinsonate«Franz Schubert Sonate für Klavier A-Dur D konnte das Beethovenhaus Bonn die Originalhandschrift der Diabelli Variationen von Ludwig van Beethoven aus Privatbesitz erwerben. Der Ankauf eines vergleichbaren Autographs wird sich in den kommenden Jahrzehnten wohl nicht wiederholen.wie schon im Falle der Handschrift von Beethovens Sechster unterstützt die Philharmonie das Beethovenhaus mit einem Benefizkonzert zugunsten der Herstellung eines Faksimiles der Diabelli-Variationen. Nachholtermin für das am entfallene Konzert Dienstag 20:00 Operette und 4 Heike Susanne Daum Corilla Sartinecchi, Primadonna Juan Fernando Gutiérrez Stefano, ihr Mann Stefanie Kunschke Luigia Boschi Stefan Sevenich Agatha, ihre Mutter Susanne Heyng Dorotea Caccini Christoph Kayser Guglielmo Antolstoinolonoff Daniel Fiolka Vincenzo Biscroma, Regisseur Sebastian Campione Orazio Prospero, Dramaturg Derrick Ballard Der Impresario Herrenchor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, München Lukas Beikircher Dirigent Gaetano Donizetti Viva la Mamma! Le convenienze e le inconvenienze teatrali (Die Sitten und Unsitten der Leute vom Theater) Farce in einem Akt. Konzertante Aufführung Donnerstag 12:30 PhilharmonieLunch Kammermusikensemble der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Klasse Prof. Harald Schoneweg PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. Medienpartner Kölnische Rundschau. Eintritt frei

16 Donnerstag 20:00 Baroque Classique 5 Wilke te Brummelstroete Mezzosopran Thomas Zehetmair Violine Orchester des 18. Jahrhunderts Frans Brüggen Dirigent Johann Sebastian Bach Ouvertüre Nr. 3 D-Dur BWV 1068 für drei Trompeten, Pauken, zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1042 Joseph Haydn Sinfonie D-Dur Hob. I:101»Die UhrIl meglio mio carattere«hob. XXIVb:17 Einlagearie der Merlina zu Domenico Cimarosas»L imprsario in angusticsono Alcina«Hob. XXIVb:9 Caratine der Alcina zu Giuseppe Gazzanigas»L isola di AlcinaLa moglie anando è buona«hob. XXIVb:18 Einlagearie der Giannina zu Domenico Cimarosas»Giannina e Besnardone« Freitag 20:00 Bundesjugendorchester Hermann Bäumer Dirigent Anton Bruckner Sinfonie Nr. 8 c-moll WAB 108 Westdeutscher Rundfunk gemeinsam mit KölnMusik Sonntag 20:00 Maifeiertag Alfred Brendel Vortrag und Klavier Die Schule des Hörens Teil 1: Das umgekehrt Erhabene Über die komischen Möglichkeiten der Musik Montag 20:00 Piano 3 David Fray Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier Nr. 9 D-Dur KV 311 Fantasie c-moll KV 475 Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 15 D-Dur op. 28»Pastorale«Sonate für Klavier Nr. 21 C-Dur op. 53»Waldsteinsonate«Nachholtermin für das am ausgefallene Konzert Mittwoch 20:00 Internationale Orchester 4 Antoine Tamestit Viola Orchestre Philharmonique de Radio France Myung-Whun Chung Dirigent Olivier Messiaen Les offrandes oubliées Sinfonische Meditation für Orchester Béla Bartók Konzert für Viola und Orchester op. posth. Sz 120 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-moll op Donnerstag 12:30 PhilharmonieLunch Gürzenich-Orchester Köln Markus Stenz Dirigent KölnMusik gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln Eintritt frei

17 Donnerstag 20:00 Die Kunst des Liedes 5 Philippe Jaroussky Countertenor Jérôme Ducros Klavier OPIUM Mélodies françaises Musik von Hector Berlioz, Ernest Chausson, Camille Saint-Saëns, Reynaldo Hahn, Jules Massenet, Cécile Chaminade, André Caplet, Gabriel Fauré, Florent Schmitt, Guillaume Lekeu, César Franck Opium ist schmerzstillend und beruhigend, sorgt für Tagträume und macht abhängig. Wenn sich Philippe Jaroussky als einer der wenigen Countertenöre auf das Gebiet des französischen Liedes vorwagt, so macht dies unter Umständen auch süchtig, gefährlich ist es aber nicht Freitag 20:00 Philharmonie für Einsteiger 6 Klaus Doldinger sax Ingfried Hoffmann p Klaus Doldinger s Passport Classic: Klaus Doldinger ts, ss Curt Cress dr Wolfgang Schmid b Klaus Doldinger s Passport Today: Kristian Schultze keyb Klaus Doldinger ts, ss Peter O Mara el-g Michel Horneck keyb Patric Scales b Christian Lettner dr Biboul Darouiche perc Ernst Ströer perc & Guests Klaus Doldinger zum Freitag 20:00 Shahram Nazeri Gesang Hossein Alizadeh Tar, Setar Pejman Hadadi Tombak, Frame Drum Mohammad Firoozi Ûd Behnam Samani Daf, Zarbang Kuzeh, Dayere Siamak Jahangiry Ney Sina Jahanabadi Kamancheh Lieder der Freundschaft: Shahram Nazeri und Hossein Alizadeh Ein Wiedersehen mit Meistern der persischen Musik Montag 20:00 Beethovens Streichquartette 6 Artemis Quartett Ludwig van Beethoven Streichquartette A-Dur op. 18, 5, G-Dur op. 18, 2 und e-moll op. 59, 2»Rasumowsky-Quartett Nr. 2« Donnerstag 12:30 PhilharmonieLunch Gürzenich-Orchester Köln Markus Stenz Dirigent KölnMusik gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln Eintritt frei

18 8. bis 15. Mai 11

19 17 So 8. Mai 20:00 Kölner Philharmonie Michael Barenboim Violine MCO Academy NRW Mahler Chamber Orchestra Pierre Boulez Dirigent Maurice Ravel Ma mère l oye (1911) Cinq Pièces enfantines. Für Orchester Arnold Schönberg Konzert für Violine und Orchester op. 36 ( ) Igor Strawinsky Pétrouchka (Originalfassung von 1911) Burleske in vier Bildern für Orchester Im Radio live, WDR 3 Konzert Förderer der MCO Residenz NRW: KUNSTSTIFTUNG NRW MINISTERIUM FÜR FAMILIE, KIN- DER, JUGEND, KULTUR UND SPORT DES LANDES NORDRHEIN-WESTFA- LEN Eine Veranstaltung der KölnMusik im Rahmen von ACHT BRÜCKEN Musik für Köln. KölnMusik Mo 9. Mai 19:30 Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente (Rodenkirchener Brücke) Michael Barenboim Violine Arshia Cont Klangregie Gilbert Nouno Klangregie Pierre Boulez Anthèmes 1 ( ) für Violine solo Johann Sebastian Bach Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll BWV 1004 (1720) Pierre Boulez Anthèmes 2 (1997) für Violine und Live-Elektronik So 8. Mai 22:30 Kölner Philharmonie Ferdinand Grätz Live-Elektronik, sample- und loopbasierte Klänge Tobias Hartmann Live-Elektronik, sample- und loopbasierte Klänge Frankreich-Abend: Mash-up französischer Musik Eintritt frei mit gültiger Konzertkarte

20 18 Mo 9. Mai 21:00 Alter Wartesaal TRIPCLUBBING Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln Oxana Omelchuk Lisa Streich Meng-Chia Lin Matthias Krüger Seunghyuk Lim Sergeij Maingardt Nicolas Tribes Moderation Oxana Omelchuk Neues Werk (2011) Seunghyuk Lim Neues Werk (2011) für Video und Elektronik Meng-Chia Lin Neues Werk (2011) Matthias Krüger»Récital pour une femme seule«(2011) für Zuspiel, Talkbox und Sprecherin Sergeij Maingardt (2011) für Video und Zuspiel Lisa Streich Neues Werk (2011) für»lauscher«und 4 Lautsprecher Präsentiert von StadtRevue Das Kölnmagazin TRIPCLUBBING ist ein Projekt im Rahmen von ON Neue Musik Köln. ON Neue Musik Köln wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, sowie durch die Stadt Köln und die RheinEnergie- Stiftung Kultur. KölnMusik gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln Mo 9. Mai 22:30 Alter Wartesaal Ferdinand Grätz Live-Elektronik, sample- und loopbasierte Klänge Tobias Hartmann Live-Elektronik, sample- und loopbasierte Klänge DJ-Set mit Verwendung von Samples aus dem TRIPCLUBBING-Konzert Eintritt frei mit gültiger Konzertkarte Di 10. Mai 12:30 Rotunde der Sparkasse KölnBonn Johannes Kreidler Louwrens Langevoort Patrick Hahn Moderation Gesprächsrunde mit musikalischem Überraschungsprogramm Eintritt frei Di 10. Mai 16:00 Kölner Philharmonie Christian Grüny Dozent Musik zum Hören oder Musik zum Denken? Zur Frage des Zusammenhangs von Konstruktion und Ästhetik In Kooperation mit der Fakultät für Kulturreflexion Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke

21 19 Di 10. Mai 20:00 Funkhaus Wallrafplatz Susan Bickley Mezzosopran Ensemble intercontemporain Pascal Rophé Dirigent Pierre Boulez Le Marteau sans maître (1953/1955) für Alt und sechs Instrumente. Text: René Char ON Schlüsselwerk der neuen Musik sur Incises ( ) für drei Klaviere, drei Harfen und drei Schlagzeugspieler Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal WDR 3 Mitschnitt Sendetermin wird später bekannt gegeben Gefördert von der Kunststiftung NRW Mi 11. Mai 12:30 Museum für Angewandte Kunst Dietmar Bonnen Klavier, Gesang Alex Aigui Violine Lothar Burghaus Saxophon Wilfried Reichart Moderation Die Generation Boulez: Musik und Film 1968 Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW MusikTriennale Köln gemeinsam mit dem Landesmusikrat NRW und der Kino Gesellschaft Köln Eintritt frei Mi 11. Mai 17:00 Kölner Philharmonie Alexander Gurdon Dozent Musik wird. Sie ist nicht. Aspekte und Ansätze der Interpretationsforschung In Kooperation mit dem Institut für Musik und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dortmund Mi 11. Mai 20:00 Funkhaus Wallrafplatz Quatuor Diotima Naaman Sluchin Violine Yun Peng Zhao Violine Franck Chevalier Viola Pierre Morlet Violoncello Henri Dutilleux Ainsi la nuit ( ) für Streichquartett Pierre Boulez Livre pour quatuor ( ) für Streichquartett (vollständige Version) Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal WDR 3 Mitschnitt Sendetermin wird später bekannt gegeben Gefördert von der Kunststiftung NRW Weitere Veranstaltungen finden Sie unter: achtbruecken.de

22 Philharmonie Hotline koelner- philharmonie.de Informationen & Tickets zu allen Konzerten in der Kölner Philharmonie! Kulturpartner der Kölner Philharmonie Herausgeber: KölnMusik GmbH Louwrens Langevoort Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH Postfach , Köln koelner- philharmonie.de Redaktion: Sebastian Loelgen Corporate Design: Rottke Werbung Textnachweis: Der Text von Reinhard Lemelle ist ein Originalbeitrag für dieses Heft. Fotonachweis: Tina Axelsson S. 9; Mats Bäcker S. 8 und 10 Umschlaggestaltung: Hida- Hadra Biçer Umschlagsabbildung: Torsten Hemke Gesamtherstellung: adhoc Printproduktion GmbH

23 koelner-philharmonie.de Roncalliplatz Köln Philharmonie Hotline in der Mayerschen Buchhandlung Neumarkt-Galerie Köln Mo 11. April :00 Virginie Tarrête Harfe Lukas Schiske Schlagwerk Klangforum Wien Enno Poppe Dirigent Thema Tanz Claude Debussy Danse sacrée et danse profane Georges Aperghis Le Corps à corps Gérard Buquet Les danses du temps Hanspeter Kyburz Danse aveugle George Antheil Ballet mécanique Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.v. 25,- zzgl. VVK-Gebühr Fotos: Kai Bienert

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