So optimieren Sie Ihren Produktmix (PMO)

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1 Management Briefing So optimieren Sie Ihren Produktmix (PMO) Bringen Sie Ihren PMO-Prozess mit diesen praktischen Tipps auf Touren PRODUKTIONSPLANUNG UND -STEUERUNG

2 Produktmixoptimierung (PMO) scheint so einfach zu sein. Doch der Schein trügt Was könnte schließlich einfacher sein als durch eine kleine lineare Programmierung zu dem Produktmix zu gelangen, der Ihren Gewinn maximiert? Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich bei einer Optimierung des Produktmix eingefahrene Abläufe ändern. Dem stellen sich oftmals jene in den Weg, die sich von überzeugenden Argumenten für eine Änderung des Status Quo nicht beeindrucken lassen. Im Laufe der Jahre haben wir bei vielen Unternehmen für eine erfolgreiche Produktmixoptimierung gesorgt. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie Ihren PMO-Prozess auf Touren bringen und Ihre Geschäftsziele erreichen. SUPPLY-CHAIN-PLANUNG UND -OPTIMIERUNG 2

3 Zwei kritische Funktionen Wenn es Ihnen mit der Optimierung Ihres Produktmix ernst ist, wäre es jetzt an der Zeit, sich an die Erstellung von What-if-Szenarien zu machen. Zunächst einmal sollten wir mit einem Missverständnis aufräumen: Produktmixoptimierung ist kein mathematisches Problem mit nur einer richtigen Lösung. So kann es beispielsweise sein, dass Ihre Berechnungen ergeben, dass Sie an einen bestimmten Kunden nicht mehr verkaufen sollten. In der Realität sieht es aber so aus, dass eben dieser Kunde anderweitig, in erheblichem Maße, zu Ihrem Umsatz beiträgt. Anstelle einer einzigen richtigen Lösung fördert die szenarienbasierte Planung bzw. What-if-Planung die Beteiligung und das Engagement der betreffenden Akteure: Sämtliche Annahmen sind sichtbar und können kritisch geprüft werden Sachdienlicher Input seitens der Abteilungen, von Finanzen bis Operations, kann ohne weiteres berücksichtigt werden und liefert so neue Erkenntnisse Die Auswirkungen verschiedener Optionen auf die KPIs sind auf einen Blick ersichtlich und können zwecks strategischer Ausrichtung beurteilt werden Es ist kaum möglich, die Bedeutung von What-if- Szenarien zu überschätzen, insbesondere wenn die Ergebnisse in Grafiken und Diagrammen dargestellt werden, in denen: die Annahmen so hervorgehoben werden, dass sie auf einen Blick geprüft werden können die Auswirkungen verschiedener Optionen greifbar werden Fazit: Wenn es Ihnen mit der Optimierung Ihres Produktmix ernst ist, wäre es jetzt an der Zeit, sich an die Erstellung von What-if-Szenarien zu machen. Lesen Sie weiter und lernen Sie die zwei kritischen Funktionen kennen, die nur mit einer schnellen und mühelosen Szenarienplanung möglich sind. SUPPLY-CHAIN-PLANUNG UND -OPTIMIERUNG 3

4 1. Ihre Produktmixoptimierung ist bedarfsgesteuert Nutzen Sie Ihre Freiheiten auf der strategischen Planungsebene optimal aus, indem Sie sich mit möglichst vielen What-if-Szenarien befassen. Die Zeiten, in denen Produktmixoptimierung hieß, einen Unternehmensberater zu engagieren, der alle paar Jahre den Produktmix prüfte, sind vorbei. Angesichts sich schnell verändernder Märkte ist es wichtiger denn je, den eigenen Produktmix wieder und wieder an den Bedarf der Kunden anzupassen. Und zwar regelmäßig. Voraussetzungen dafür sind: die Bereitschaft querzudenken und das jeweils vorherrschende Produktmixparadigma aufzugeben die Fähigkeit schnell und ohne großen Aufwand Alternativen zu analysieren und zu vergleichen Dabei werden die besten Ergebnisse erreicht, wenn der Produktmix auf allen drei Planungsebenen geprüft wird, d. h. bei der langfristigen strategischen Planung, bei der operativen Jahresplanung und bei der Absatzund Vertriebsplanung. Bei der strategischen Planung und der Jahresplanung liefern die Analyse und die Optimierung des Produktmix: wertvolle Erkenntnisse über die Folgen der verschiedenen Strategien wichtige Anhaltspunkte dafür, wie die Lieferkette angepasst, neue Möglichkeiten genutzt oder die Kostenstruktur verändert werden kann, beispielsweise durch die Erschließung anderer Märkte oder die Eröffnung/ Schließung von Lagern Bei der Absatz- und Vertriebsplanung erleichtern die Analyse und die Optimierung des Produktmix die Priorisierung der richtigen Produkte, Kunden und Absatzsegmente. Tipp: Umfassende Änderungen im Produktmix werden in vielen Fällen durch frühere Lieferkettenentscheidungen und die für die Realisierung der Änderungen erforderliche Zeit behindert. Nutzen Sie Ihre Freiheiten auf der strategischen Planungsebene optimal aus, indem Sie sich mit möglichst vielen What-if-Szenarien befassen. SUPPLY-CHAIN-PLANUNG UND -OPTIMIERUNG 4

5 2. Sie berücksichtigen bei der Bestimmung des optimalen Mix alle relevanten Details Um den optimalen Produktmix zu erhalten, müssen mehrere, sich möglicherweise widersprechende Ziele unter einen Hut gebracht werden, unter anderem: Minimierung des Betriebskapitals Gewinnmaximierung Gewinnung von Marktanteilen Verbesserung der Erfüllung der Kundenwünsche Steigerung der Produktionsvolumina Risikostreuung Die größten Erfolgschancen haben Sie, wenn Sie: die richtige Detailtiefe für Ihre Analyse wählen Als hilfreiche Faustregel gilt: Fassen Sie möglichst stark zusammen, aber behalten Sie genügend Details für eine sinnvolle Übersicht über den angestrebten Produktmix bei. alle relevanten Kosten untersuchen Welche Auswirkungen haben beispielsweise: - Währungsschwankungen? - die Energiekosten an verschiedenen Standorten? - die Rohmaterialkosten? - die Lagerhaltungskosten? - die Transportkosten? Haben Sie alle relevanten Informationen zu folgenden Punkten berücksichtigt: - Engpässe? - Lieferanten? - Lagerhaltungsbeschränkungen? - Verderbliche Warenbestände? Anders ausgedrückt: Lässt sich der Produktmix realisieren? einen unmittelbaren Einblick gewinnen, wie sich verschiedene Optionen auf Ihre KPIs auswirken Wenn Ihr Unternehmen ein klassischer Vertreter der Unternehmen ist, die wir bereits zuhauf kennengelernt haben, so haben Sie vielleicht mehrere tausend Produkte im Angebot. Eine Produktmixanalyse auf der untersten Produktklassifikationsebene ist nicht nur enorm aufwändig sondern auch überflüssig. Einige Kosten lassen sich möglicherweise nur schwer beziffern, sie sollten aber dennoch berücksichtigt werden. Zum Beispiel: Wie würden sich mögliche Komplikationen bei der Produktion an einem neuen Standort auf die Produktionskosten auswirken? die Möglichkeiten und Grenzen Ihrer gesamten Lieferkette berücksichtigen Das theoretisch optimale Ergebnis, das den größten Gewinn einbringt, ist auf Grund bestehender Kundenverträge gegebenenfalls nicht realisierbar. Ein effektives Planungstool sollte in der Lage sein, auf sinnvolle KPIs, wie z. B. die Anzahl der betroffenen Verträge und die mit dem Vertragsbruch verbundenen Kosten, hinzuweisen. SUPPLY-CHAIN-PLANUNG UND -OPTIMIERUNG 5

6 Die größten Erfolgschancen haben Sie, wenn Sie die Möglichkeiten und Grenzen Ihrer gesamten Lieferkette berücksichtigen. Sind Sie bereit für eine Produktmixoptimierung, die funktioniert? Dann nutzen Sie unser Informationsangebot im Internet unter oder setzen schreiben Sie uns an Standorte: Web: SUPPLY-CHAIN-PLANUNG UND -OPTIMIERUNG 6

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