Vorlesung Grundlagen der Fachdidaktik Arbeit-Wirtschaft-Technik

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1 Vorlesung Grundlagen der Fachdidaktik Arbeit--Technik Zeit: Montags, 14:15-17:45 Raum: Kl. Hörsaal, Bismarckstraße 1 Hauptziel des Moduls Überblick zu theoretischen Grundlagen des sunterrichts bei gleichzeitiger Berücksichtigung ihrer unterrichtspraktischen Relevanz Inhalte siehe Mindmap und VHB- Lernumgebung 2 1

2 Wichtige Daten entfällt :30-16:00 Uhr: Klausur Wiederholungsklausur voraussichtlich in der letzten Woche der vorlesungsfreien Zeit (in Nürnberg) 3 Weiteres zum Konzept Aktive Beteiligung erwartet à Vorbereitet kommen (oder gar nicht) Gewisse Flexibilität bzgl. Präsenszeit inhaltlichen Schwerpunkten methodischer Gestaltung Klausurfragen 4 2

3 Wichtige Informationsquellen Folien und ggf. weitere Materialien: (Passwort wird in der Lehrveranstaltung mitgeteilt) Vertiefungslektüre wird in den jeweiligen Sitzungen mitgeteilt Methodik-Lernumgebung: Bei VHB registrieren, das dort angegebene Passwort verwenden 5 Aufgaben/Informationen zur kommenden Sitzung Gegenstand: Konzepte Ökonomischer Bildung Planspiel Aufgaben: Zur VHB-Lernumgebung anmelden Literaturdurcharbeiten, siehe Folgefolie Vorlesung Grundlagen der der Fachdidaktik: Überblick und und Grundlagen 6 6 3

4 Vorbereitungsaufgabe Literatur I Kruber, K. (2005): Hinführung zu Denken in ökonomischen Kategorien als Aufgabe des sunterrichts. S in Weitz, B. (Hrsg.): Standards in der ökonomischen Bildung Aufgaben: - Zusammenfassen - Verständnisfragen festhalten - Auf Leitfragen eingehen: - Was ist der Lebenssituationsansatz in der ÖB? - Was ist das Spezifische des ökonomischen Denkens (bzw. das Besondere der Ökonomischen Bildung)? - Was ist mit - Was ist gemeint mit... - Denken in Kategorien der ökonomischen Verhaltenstheorie - Denken in Systemzusammenhängen - Denken in ordnungspolitischen Zusammenhängen - kategorialer Erschließung ökonomischer Lebenssituationen. - Was könnte sich aus dem Artikel für die Unterrichtspraxis ergeben? 7 Vorbereitungsaufgabe Literatur II Karpe, J.; Krol, G. (1999): Funktionsbedingungen moderner Gesellschaften und Neue Institutionenökonomik als Herausforderungen für die ökonomische Bildung. S Es genügen S Leitfragen - Welche Funktionen haben Institutionen? - Welchen Beitrag leistet die Neuere Institutionenökonomik für die Ökonomische Bildung? 8 4

5 Fragen, Wünsche, offene Punkte 9 Erste Fragen zum Einstieg: Was ist ÖB? Was ist das Spezifische/Besondere daran? Was sollten Inhalte und Ziele des sunterrichts sein? (Warum) Sollte Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen verortet sein? Ca. 15 Minuten in Kleingruppen diskutieren 10 5

6 11 Planspiel piece of cake Ausgangssituation Ihr Unternehmen stellt Kuchen her Sie sind verantwortlich für Produktion und Verkauf Insgesamt sind vier Unternehmen auf dem Markt Kuchen können nicht gelagert werden à nach der Periode gehen alle unverkauften Kuchen verloren 12 6

7 Planspiel piece of cake Verkaufsrelevantes Die Kunden sind nicht bereit, mehr als 80 pro Kuchen auszugeben. Es besteht eine Nachfrage von Kuchen pro Periode Vom Preis hängt die absetzbare Menge gemäß folgender Preis-Absatz-Funktion ab: günstigster Anbieter: zweitgünstigster Anbieter: 50% der Nachfrage 30% der Nachfrage drittgünstigster Anbieter: 15 % der Nachfrage teuerster Anbieter: 5% der Nachfrage Bleibt noch Nachfrage übrig, weil ein günstigerer Anbieter seine Nachfrage nicht befriedigen kann, geht diese auf den nächstgünstigeren Anbieter über. 13 Spielverlauf Zu Beginn: Entscheiden Sie sich für eine Produktionstechnologie Zeit: 7 Minuten Jede Runde während des Spiels (max. 7 Runden) Entscheiden Sie sich für die Anzahl der herzustellenden Kuchen und für den Verkaufspreis Der Spielleiter teilt Ihnen die Anzahl der abgesetzten Kuchen und Preise mit Füllen Sie die Entscheidungskarte aus ermitteln Sie Ihren Erfolg reflektieren Sie Ihre Entscheidung Zeit pro Runde: 8 Minuten (Verspätete Abgaben bleiben unberücksichtigt) 14 7

8 Spielverlauf Mitteilung der Ergebnisse Reflexion in Gruppen Präsentation der Ergebnisse im Plenum 15 Entscheidungskarte: F i r m a / G r u p p e: Fixkosten der Spielperiode in : variable Kosten je Einheit in : Entscheidungskarte Verkaufspreis Anzahl der produz. Einh. Zahl der Verkauften Einh. Zahl der produz. Einh. variable Kosten insges. fixe Kosten der Periode Gesamtkosten Verkaufspreis je Einheit Anzahl der verk. Einh. Verkaufserlöse Erfolg (Verk.erl. - Ges.kosten) kumulierter Erfolg S p i e l r u n d e n : Gewinn- und Verlustrechnung S p i e l r u n d e n :

9 Wickert Maschinenbau GmbH Auszug aus dem Produktionsprogramm Unser Unternehmen ist Weltmarktführer für Kuchenherstellungsmaschinen. Wir haben derzeit vier Maschinen im Programm, die Sie erwerben können. Alle haben eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 7 Perioden. Modell AXJ 2000 Dieses Glanzstück unserer Produktpalette kann bis zu Kuchen pro Periode herstellen. Aufgrund der hohen Effizienz fallen pro Kuchen Kosten von nur14,60 Euro an. Für Wartung und Abschreibung des Kaufpreises müssen Sie mit Euro pro Periode rechnen. Modell BCD 1414 Luxury Edition Dieses Modell kann neben Kuchen auch Plätzchen undbrot herstellen, mit einerkapazität von biszu Einheiten pro Periode. Die Herstellung eines Kuchens Kosten 19,20 Eurobei Fixkosten von Euro. 17 Modell Ecoman M1 Mit einer Kapazität von max Stück pro Periode fallen bei dieser Produktionstechnologie variable Kosten in Höhe von 18,60 Euro an, während pro Periode mit Euro gerechnet werden muss. Modell Ecoman Z3 Mit einer Kapazität von max Stück pro Periode fallen bei dieser Produktionstechnologie variable Kosten in Höhe von 24,50 Euro an, während pro Periode mit Euro gerechnet werden muss. Modell Smart XJ Dieses Einsteigermodell bietet bei einer Kapazität von 800 Stück mit Euro die niedrigsten laufenden Kosten. Pro Kuchen werden 28,40 Euro benötigt. Entscheiden Sie sich für eine Maschine und halten Sie Ihre Gründe schriftlich fest! Bedenken Sie: Sie können Ihre Entscheidung im Laufe des Planspiels nicht mehr ändern! 18 9

10 Reflexion Gruppe Gewinner Analysieren Sie die Ursachen Ihres Erfolgs Würden Sie in einem erneuten Spiel andere Entscheidungen treffen? Welche? Gruppe 2. Platz Zeigen Sie auf, ob dieser Markt für die Gesamtheit der Unternehmen lukrativ war. Wie könnten die Unternehmen höhere Gewinne erwirtschaften? Welche Konsequenzen hätten dauerhaft hohe Gewinne für die Marktkonstellation? 19 Gruppe 3. Platz Was haben Sie mit Hilfe des Planspiels gelernt? Welchen Nutzen haben Planspiele/Modelle in der schulischen Wirklichkeit? Nennen Sie Ansatzpunkte zur Verbesserung des Planspiels. Gruppe Verlierer Analysieren Sie die Ursachen Ihres Misserfolgs. Wo müssten Sie in einem neuen Spiel anders handeln? Begründen Sie! Erstellen Sie eine Folie zur Präsentation und legen Sie fest wer präsentiert! 20 10

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