TZDO in Stockholm ausgezeichnet

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1 tz und ko Medizin-Businesspreis für B & S Analytik Seite 4 Innovation-Award geht an Klastech Seite 8 Nachrichten und Berichte rund um TechnologieZentrum und TechnologiePark standort do EffizienzCluster LogistikRuhr erfolgreich Seite 14 Februar-März 2010 Erster Preis für Ausbau von Technologie-Clustern TZDO in Stockholm ausgezeichnet

2 editorial inhalt Liebe Leserinnen, liebe Leser! In einem ausgedehnten Wirtschaftsraum wie der Ruhrregion ist die Logistik ein entscheidender Erfolgsfaktor. Insofern freut es mich sehr, dass der EffizienzCluster LogistikRuhr unter besonderer Mitwirkung des Fraunhofer-Instituts für Material fluss und Logistik IML im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewonnen hat. Dieser Erfolg wird in Zukunft wichtige Impulse für die Region und den Standort Dortmund setzen, der heute bereits zu den bedeutendsten logistischen Zentren in Europa gehört. Darüber hinaus führen wir derzeit Gespräche, uns mit dem TechnologieZentrumDortmund (TZDO) an der Erweiterung des vom NRW-Innovationsministerium geförderten Logistik-Campus des Fraunhofer IML und der Technischen Universität (TU) Dortmund zu beteiligen durch den Aufbau eines Gründerzentrums für Logistik. Ein weiterer, großer Erfolg bedeutet die Prämierung der Projektskizze TIE-IN im Rahmen des Förderwettbewerbs ElektroMobil.NRW. Die Realisierung dieser unter Federführung der TU Dortmund entwickelten Projektidee ermöglicht den Bau eines Test- und Prüfzentrums für Elektromobilität am Standort des TZDO. Doch der Auszeichnungen nicht genug: Durch die Teilnahme an einer weltweiten Benchmarking- Studie hat auch das TZDO selbst gepunktet. Auf internationalem Parkett wurde ihm in Stockholm der erste Preis für die Schlüsselfunktion im Ausbau von Technologie-Clustern überreicht. Das TechnologieZentrum hat sich damit gegenüber 50 Inkubatoren aus 23 Ländern durchgesetzt. Des Weiteren erhielt Klastech-Karpushko Laser Technologies ein Unternehmen aus der MST.factory dortmund den renommierten European Technology Innovation of the Year 2009 Award von Frost & Sullivan. Den zweiten Platz im bundesweiten Wettbewerb für Geschäftspläne in der Medizinwirtschaft 2009 belegte außerdem das Team Atemluftdiagnostik der B & S Analytik GmbH aus dem BioMedizinZentrumDortmund. Viel Spaß bei der Lektüre der aktuellen TZDOnews wünscht Ihnen tz und ko: TZDO in Stockholm ausgezeichnet Lunch-Workshop beleuchtet Arbeitsrecht Seite 3 Medizin-Businesspreis für B & S Analytik Protagen besetzt Vorstand und Aufsichtsrat neu Servicecluster für Biotech BIO.Academy.NRW startete im BMZ Köpfe des TZDO: Dr. Michael Massow Seite 4-5 Zweiter Förderwettbewerb Logistik gestartet 50 Mal DiaLOG: Innovative Logistik Kulturwerkstatt fördert individuelle Begabungen KITZ.do: Fremde Welten erforscht Mandat-Buch für internationalen Markt Seite 6-7 Klastech gewinnt Innovationspreis Nano-Forschungszentrum in Asturien Nano-Konferenz in Mailand Mobilitätskonzept für TechnoPark Seite 8-9 Proform zeigt hybride Bauteile Hannover Messe: TZDO gleich zwei Mal vertreten Kongress Stanztechnik Albonair-Gebäude: Rohbau steht Seite standort do: tecteam zieht auf PHOENIX West Begegnungszentrum der TU Dortmund Prof. Tekkaya in Akademie gewählt Förderwettbewerb EnergieForschung.NRW Seite EffizienzCluster LogistikRuhr erfolgreich Biologie-Schüler trainierten für Bio-Olympiade TU-Erfolg bei ElektroMobil.NRW Richtfest am Dortmunder U Seite tzdo übersicht: Standorte/Kompetenzzentren Seite 16 Ihr Guido Baranowski impressum Herausgeber TechnologieZentrumDortmund GmbH Emil-Figge-Straße 76-80,, Tel.: 0231/ Fax: 0231/ verantw. Guido Baranowski Redaktion Zilla Medienagentur GmbH, Dortmund Jürgen Wallinda-Zilla (Leitung), Roland Kentrup, Matthias Sassenberg, Tobias Böcker Grafik und Layout Gestaltmanufaktur GmbH, Dortmund Armin Hingst (verantwortlich), Arndt Weiß Druck Koffler + Kurz MedienManagement GmbH, Dortmund Erscheinungsweise sechsmal jährlich Bildnachweise Bauunternehmung Freundlieb, BioIndustry e.v., BioMedizinZentrumDortmund, B & S Analytik, CINN, Club of Excellence, Fraunhofer IML, Kanzlei Schlüter Graf & Partner, Klastech, Kulturwerkstatt, Mandat, networker westfalen, Protagen, Rhenus, Stadt Dortmund, Startbahn MedEcon Ruhr GmbH, Thomas Lange, Technische Universität Dortmund, TechnologieZentrumDortmund, tecteam, Westfalenhallen Dortmund, Wirtschaftsförderung Dortmund Pressetexte, Anregungen und Hinweise zu den Rubriken der TZDOnews nimmt die Redaktion gerne unter oder 0231/ entgegen. Die nächste TZDOnews erscheint am >2<

3 toptermin Vom 16. bis 18. Mai 2010 findet die Tagung des ADT-Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologieund Gründerzentren in Dortmund statt. Rund 120 Mitglieder werden sich in verschiedenen Foren zum Thema Innovationszentren zwischen volkswirtschaftlichem Nutzen und betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit austauschen. Zum Rahmenprogramm wird neben einer Sightseeing-Tour unter dem Motto Das neue Dortmund der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des TechnologieZentrumDortmund gehören. tz und ko TZDO in Stockholm ausgezeichnet Über den Erfolg in Stockholm freuen sich (v.r.) Rainer Große-Kampmann und Simone Herrmann vom TZDO sowie Jurymitglied Heinz Fiedler, Präsident SPICE Group. Der erste Preis für die Schlüsselfunktion im Ausbau von Technologie-Clustern ging am 19. November 2009 in Stockholm an das TechnologieZentrumDortmund (TZDO). Die internationale Jury des Technopolicy Networks würdigte im Rahmen des Conference Dinners zur Verleihung des Best Practices in Science Based Incubation 2009 das TZDO mit dieser Auszeichnung. Aufgrund seiner nachweisbar guten Ergebnisse konnte das TZDO mit seiner Einreichung zum Schwerpunktthema: Der Inkubator als Dreh- und Angelpunkt für erfolgreiche regionale, nationale und internationale Clusterentwicklung auf internationalem Parkett punkten. Weltweit hatten sich mehr als 50 Inkubatoren aus 23 Ländern an dieser Benchmarking-Studie beteiligt. Am Beispiel des Auf- und Ausbaus eines kooperationsfreudigen Netzwerkes rund um das BioMedizinZentrumDortmund hat sich das TZDO zum wiederholten Male dem weltweiten Vergleich gestellt. Nach einer Platzierung im Bereich der Mikrosystemtechnik im Jahr 2006 hat das TZDO durch die Teilnahme an einer offiziellen Studie renommierter international aktiver Forschungsinstitute nun auch hier Weltklasse nachgewiesen. Gerade im Bezug auf das Leitthema der Konferenz, Inkubatoren als Booster für Innovation und Wachstum auf regionaler und internationaler Ebene, konnte das TZDO seine Mittlerfunktion zwischen Wissenschaft und Wirtschaft besonders anhand der erfolgreichen Ergebnisse von Netzwerken rund um seine spezifizierten Kompetenzzentren gegenüber den Jurymitgliedern aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Schweden überzeugend darlegen. Lunch-Workshop beleuchtet Arbeitsrecht Direktionsrecht, Urlaub, Kündigungsschutz, betriebliche Übung und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für viele Unternehmen ist das Arbeitsrecht ein eher unbekanntes Terrain. Der Lunch-Workshop am 10. Februar 2010 von 11 bis 14 Uhr im TechnologieZentrumDortmund (TZDO), Seminarraum 2070, sorgt hier für Aufklärung. Mit entsprechendem Wissen auf dem Gebiet des Arbeitsrechts können Unternehmen nicht zuletzt auch viel Geld sparen. Referent Rechtsanwalt Daniel Gehlhaar, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner der Kanzlei Schlüter Graf & Partner in Dortmund, gibt einen Überblick über die wichtigsten Bereiche des Arbeitsrechts und Hilfestellungen zur Umsetzung in der betrieblichen Praxis. Gehlhaar berät und vertritt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in sämtlichen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und nimmt durch zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften immer wieder Einfluss auch auf die Weiterentwicklung des Rechts. Für die Veranstaltung inklusive Mittagsbuffet wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro erhoben. Rechtsanwalt Daniel Gehlhaar, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner der Kanzlei Schlüter Graf & Partner in Dortmund >3<

4 toptermin Eine Informationsveranstaltung zur dritten Wettbewerbsrunde Hightech.NRW findet am 4. Februar 2010 im TechnologieZentrum- Dortmund statt. Ab 14:00 Uhr erhalten Interessierte im Saal 1 des Gebäudes Emil-Figge-Straße 80 Informationen zum Wettbewerb, der unter dem Motto Gesucht - die besten Ideen für Exzellenz und internationale Sichtbarkeit des Innovationsstandortes NRW steht. Veranstalter des Wettbewerbs ist das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. tz und ko Medizin-Businesspreis für B & S An Den 2. Preis im bundesweiten Wettbewerb für Geschäftspläne in der Medizinwirtschaft 2009 konnte jetzt das Team Atemluftdiagnostik der B & S Analytik GmbH aus dem BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) erringen. Der Preis ist mit Euro dotiert und schließt eine Zertifizierung ein. Das vierköpfige Team Atemluftdiagnostik um Dr. Jörg Ingo Baumbach, Geschäftsführer der B & S Analytik GmbH, hat die Vision, die ausgeatmete Luft des Menschen, neben den bisher gängigen Blut- und Urinwerten, als Informationsträger über den Gesundheitszustand zu etablieren. Zehn Milliliter ausgeatmete Luft sollen in weniger als zehn Minuten Gesamtanalysezeit Auskunft über den Gesundheitszustand, Stoffwechselprozesse und Medikamentenwirkung geben. Nahziel ist die Zulassung als anerkanntes Diagnoseverfahren bei Krankenkassen. Die B & S Analytik GmbH wurde Anfang 2009 als Spin off des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften ISAS e.v. gegründet und hat im April 2009 mit dem Bezug der Räumlichkeiten im BMZ ihre Geschäfte aufgenommen. An dem bundesweiten Businessplan-Wettbewerb Medizinwirtschaft hatten 66 Teams aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland teilgenommen. Der Wettbewerb ist Teil der Startbahn Gründerwettbewerbe.Med. Ziel des von der Startbahn MedEcon Ruhr getragenen und der Europäischen Union und dem Land NRW geförderten Projektes ist es, zukunftsweisende medizinwirtschaftliche Ideen mit Marktpotential in eine aussichtsreiche Startposition zu bringen. Dr. Jörg Ingo Baumbach, Geschäftsführer B&S Analytik, und Gabriele Sprave, Prokuristin B&S Analytik, freuen sich über die Auszeichnung. Protagen besetzt Vorstand und Aufsichtsrat neu Die Protagen AG mit Sitz im BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) beruft zwei neue Vorstandsmitglieder. Dr. Peter Schulz-Knappe, bislang CSO bei Proteome Sciences plc., wechselte zum Jahresbeginn zu Protagen. Er wird dort als neues Vorstandsmitglied die operative Verantwortung für den Bereich Diagnostik übernehmen. Gleichzeitig wurde Martin Blüggel, Mitgründer und COO der Protagen AG, in den Vorstand berufen. Er wird in Zukunft den Bereich Protein Services geschäftsführend leiten. Die neue Aufgabenverteilung in der Geschäftsführung der Protagen AG unterstreicht die neue strategische Positionierung in der Diagnostik und als zuverlässiger Partner der Pharmaindustrie, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Müllner und fügt ergänzend >4< Neue Vorstände (v. l.): Dr. Peter Schulz-Knappe und Martin Blüggel. Neuer Aufsichtsrat (re.): Dr. Thomas Schweins hinzu: Mit Peter Schulz-Knappe haben wir einen international anerkannten Experten für Biomarker und deren zielführende Weiterentwicklung in neuartige in-vitro Diagnostika für das Unternehmen gewinnen können. Zeitgleich wird mit der Berufung von Dr. Thomas Schweins, Mitglied des Executive Committee von Qiagen und Vice President Marketing & Strategy, der Aufsichtsrat komplettiert und um einen exzellenten Experten des globalen Diagnostikgeschäftes erweitert. Schweins ist Biochemiker und arbeitete vor seiner Position bei Qiagen im Bereich Pharma/Health Care der Boston Consulting Group sowie als Projektmanager bei Hoechst/Aventis. In den letzten vier Jahren hat sich Protagen als GMP-zertifiziertes Proteinanalyselabor im internationalen Markt fest etablieren können und gehört zu den bevorzugten Partnern der Pharma- und Biotech-Industrie. Zudem wurde mit UNIarray eine einzigartige Technologieplattform zur Entwicklung neuartiger Diagnostika auf der Basis von indikationsspezifischen Autoantikörpermustern in Patientenseren entwickelt.

5 topnews Das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) sucht ab März 2010 Unternehmen, die Praktikumsplätze für Jugendliche ab der neunten Klasse zur Verfügung stellen. Das Praktikum soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich mit naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Studiengängen auseinanderzusetzen. In zwei von den drei Praktikumswochen werden die Jugendlichen im KITZ.do experimentieren, um dann in der dritten Woche die praktische Umsetzung in den Betrieben zu erleben. Unternehmen, die Praktikanten Einblicke in ihre Arbeit gewähren wollen, erhalten nähere Informationen bei Dr. Ulrike Martin, Tel. (0231) , alytik köpfe des TZDO Dr. Michael Massow Dr. Michael Massow ist seit Dezember 2009 als Projektmitarbeiter im TechnologieZentrumDortmund tätig. Dabei unterstützt der Biochemiker sowohl das Team des BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) als auch das Team des e-port-dortmund sowie der B1st Software- Factory-Dortmund. Er ist neben der Akquisition von neuen Unternehmen insbesondere für die Betreuung der im BMZ bzw. e-portdortmund / B1st ansässigen Firmen zuständig. Dabei steht er u.a. für die Unternehmen als Ansprechpartner in Sachen Gründungs-, Finanzierungs- und Förderberatung zur Verfügung. Tel. (0231) Servicecluster für Biotech Die 11. Mitgliederversammlung des BioIndustry e. V. findet am 10. März 2010 im Bio- MedizinZentrumDortmund (BMZ) statt. BioIndustry blickt auf eine erfolgreiche Dekade zurück und stellt die Ergebnisse der internen Umstrukturierung und Neupositionierung vor. Seit seiner Gründung 1999 hat sich der Verein von einem industriell geprägten Themencluster zu einem schlagkräftigen Servicecluster für die Biotechnologie im Ruhrgebiet entwickelt. Den Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten bildet nun die Förderung der Biotechnologie in allen Anwendungsfällen in Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Forschung sowie der für die Anwendung wichtigen Technologien. Die Mitglieder erhalten gezielte Unterstützung für ihre Fragen im Tagesgeschäft sowie für die strategische Weiterentwicklung ihrer Unternehmen und Projekte. Dieser Entwicklung trägt das neue Erscheinungsbild und die Kommunikationslinie des Vereins Rechnung. Der Internetauftritt wurde zum Jahresbeginn neu gestaltet. Außerdem erscheint nun regelmäßig der Newsletter BioIndustry Aktiv. BioIndustry lädt dazu ein, die Biotechnologie im Ruhrgebiet gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern aktiv zu gestalten. Interessierte sind herzlich eingeladen, Kontakt mit der Geschäftsstelle aufzunehmen und die Veranstaltungen in der Region zu besuchen. Die aktuellen Termine werden auf der Website bekannt gegeben. Diskutierten über Kooperationsverträge (v.l.): Dr. Stefan Müllner (Geschäftsführer Protagen AG), Dr. Wolfgang Jaek (Leiter Technologietransfer Forschungszentrum Jülich GmbH), Dr. Frauke Hangen (BioRiver e.v.) und Rechtsanwalt Thomas Meinke (Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabinghaus und Partner). BIO.Academy.NRW startete im BMZ BIO.Academy.NRW, so nennt sich ein neues Veranstaltungsformat des BIO.NRW Clusters. Das BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) war am 8. Dezember 2009 Gastgeber und zusammen mit dem BioIndustry e.v. Kooperationspartner der Auftaktveranstaltung. Im Fokus der vom BioRiver e.v. organisierten BIO.Academy.NRW stehen aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist, Kooperationen und Technologietransfer in der Biotechnologie voranzutreiben. Um Kooperationsverträge bei F&E Projekten ging es beim Auftakt im BMZ. F&E Projekte von Industrie und Wissenschaft spielen eine bedeutende Rolle für innovative Branchen wie der Biotechnologie. Allerdings können unterschiedliche Philosophien und Zielsetzungen der beteiligten Parteien sowie unklare Regelungen der Zusammenarbeit zu Missverständnissen und gegenseitiger Unzufriedenheit führen. Über 50 Teilnehmer folgten der Einladung von BIO.NRW nach Dortmund. Im BMZ informierten sie Experten aus Wissenschaft und Unternehmen in spannenden Praxisberichten über Besonderheiten und kritische Punkte eines Kooperationsvertrages. Die ausführlichen Gespräche im Anschluss an die Veranstaltung verdeutlichten den vorhandenen Informationsbedarf der Teilnehmer und rundeten den erfolgreichen Auftakt der BIO.Academy.NRW im BMZ ab. >5<

6 toptermin Säumige Kunden, schlechte Zahlungsmoral, hohe Außenstände diese Probleme betreffen fast alle Unternehmen: Vor allem wenn es sich um Stammkunden hält, die man nicht verprellen möchte, tun sich viele Unternehmen schwer damit, schwere Geschütze aufzufahren. Der 3rd Wednesday am 17. März 2010 ab Uhr im e-port-dortmund gibt handfeste Tipps. Mahnung, Inkasso, Kunde weg? Christiane Henneken, Inhaberin Henneken & Partner Rechtsanwälte, zeigt in ihrem Vortrag über effektives Forderungsmanagement die richtigen Lösungen auf. Im Anschluss präsentieren sich beim e-port-pitch fünf Gründer in jeweils zwei Minuten. tz und ko Zweiter Förderwettbewerb Logistik gestartet Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2008 führt das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium zum zweiten Mal den Förderwettbewerb Logistik.NRW durch. Unter dem Motto Gesucht: Die besten Ideen für innovative Logistik richtet sich dieser überwiegend an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ziel des Wettbewerbs ist es, die Entwicklung von innovativen Dienstleistungen und Produkten zu fördern. Einerseits soll die Vernetzung der Unternehmen untereinander, andererseits die Zusammenarbeit der KMUs mit Forschungseinrichtungen gefördert werden, um aus deren Innovationen marktfähige Produkte entstehen zu lassen. Ein weiteres Ziel der Landesregierung ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Bereichs Logistikwirtschaft in Nordrhein-Westfalen sowie deren stärkere Verzahnung mit der Gesamtwirtschaft. Schon im ersten Förderwettbewerb in den Jahren 2008 und 2009 zeigte sich die enorme Leistungs- und Innovationsfähigkeit der Akteure in NRW. Insgesamt wurden 18 Projekte mit mehr als 70 Projektpartnern prämiert. Schwerpunktthemen waren dabei unter anderem das Leercontainerhandling, die Schaffung trimodaler Flächen zur Verknüpfung der Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserweg, sowie der innovative Einsatz von Funkchip-Systemen (RFID). Die Einreichungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb endet am 15. April Mal DiaLOG: Innovative Logistik Am 23. Februar 2010 wird im e-port-dortmund Jubiläum gefeiert, wenn dort die 50. DiaLOG-Veranstaltung mit gleich zwei namhaften Referenten stattfindet. Mit Michael Brockhaus begrüßt DiaLOG nicht nur einen Top-Manager der deutschen Logistik-Branche. Brockhaus repräsentiert auch den ehemaligen Hausherren im Gebäude, ohne den es den e- port-dortmund und den DiaLOG nicht gegeben hätte: Die Rhenus-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 3,1 Mrd. Euro zu den führenden europäischen Logistikdienstleistern. Mit Beschäftigten ist Rhenus an über 290 Standorten präsent. Zusätzlich erwartet die Besucher ein Beitrag zum Logistikstandort Dortmund von Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund und langjähriger Unterstützer und Kooperationspartner des e-port-dortmund. Udo Mager, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Dortmund (li.), und Michael Brockhaus, Vorstand Rhenus AG & Co. KG. Seit rund sieben Jahren informiert die DiaLOG-Reihe regelmäßig über aktuelle Trends und neue Technologien in der Transport- und Logistikbranche. Ihren Ursprung hatte die Veranstaltung 2001 mit dem Projekt Dialogorientierte Qualifizierung im Netzwerk Logistik. Was damals mit etwas sperrigem Namen begann, hat sich zu einem etablierten Forum und Netzwerk der Logistikbranche im Raum Dortmund entwickelt. Das Erfolgsrezept dabei waren nicht nur die vielen spannenden Vorträge und Referenten aus der Praxis, sondern vor allem der intensive, teils kontroverse Austausch untereinander. >6<

7 topnews Dr. Guido Quelle, geschäftsführender Gesellschafter der Mandat Managementberatung GmbH (Mandat) mit Sitz im TechnologieZentrumDortmund, ist jetzt in die German Speakers Association (GSA) aufgenommen worden. Die GSA versteht sich als internationale Plattform von Rednern, Trainern und Coaches und ist über den Dachverband IFFPS mit über Experten weltweit verbunden. Um den Zugriff auf das 20-jährige Mandat Know-how zu vereinfachen, geht Quelle neue Wege: Wir haben eine monatliche Serie einstündiger Vorträge gestartet, an der man live per Telefon teilnehmen kann, erläutert der Dortmunder Berater. Mandat sei damit in Deutschland Vorreiter. Kulturwerkstatt fördert individuelle Begabungen Unser Angebot ist überfällig, sagt Angelika Neuse, zusammen mit Claudia Schmidt Initiatorin des Projektes Kulturwerkstatt. Von ihrem Starterbüro des PreIncubatorCenter (PINC) im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) aus wollen die beiden Existenzgründerinnen in Dortmund eine Ausbildungs- und Produktionsstätte für Musiker und Künstler mit und ohne Behinderung etablieren. Das Potential im Ruhrgebiet ist riesengroß und unser Angebot wird auf entsprechende Nachfrage stoßen, ist sich Claudia Schmidt sicher. Während unserer Tätigkeit als Lehrbeauftragte der Fakultät Rehabilitationswissenschaften/ Musik der TU Dortmund haben wir erkannt, wo die besonderen Schwierigkeiten von Menschen mit Behinderung liegen, im kulturellen Bereich beruflich Fuß zu fassen. Häufig scheitert es bei ihnen daran, dass sie erforderliche Schulabschlüsse nicht erlangen konnten. Dadurch ist der Weg zur Universität, Musikhochschule oder anderen künstlerischen Ausbildungsstätten verschlossen, ergänzt Angelika Neuse. Im Gegensatz zu herkömmlichen Werkstätten sieht das Duo den Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit nicht auf einer primär handwerklichen Ausbildung. Vielmehr soll es um die künstlerische Entwicklung der zukünfti- Das Projekt Kulturwerkstatt setzt auf die Förderung von Musikern und Künstlern mit und ohne Behinderung. gen Auszubildenden mit einem jeweils auf die individuellen Begabungen und Fähigkeiten jedes Einzelnen abgestimmten Lehrangebot gehen. KITZ.do: Fremde Welten erforscht Die unendlichen Weiten des Weltalls faszinieren Kinder. Anlässlich des Jahres der Astronomie verlieh das Kinderund Jugendtechnologiezentrum in Dortmund (KITZ.do) in Zusammenarbeit mit der Dortmundstiftung am 10. Dezember 2009 den Mini-Nobelpreis für kleine Weltraumforscher. Aus drei Dortmunder Grundschulen (Petri, Elsa-Brändström und Diesterweg) erforschten seit Oktober die 4. Klassen fremde Welten und die Sphären der Astronomie, um an dem KITZ.do-Wettbewerb 2009 Das Jahr der Astronomie Wir erforschen fremde Welten teilnehmen zu können. Die Grundschüler schufen Mondlandschaften mit Astronauten, Gemälde und Bücher zum Thema, ein Maskottchen namens Galaktikus und backten Süßes aus der Weltraumbäckerei wie Saturnringe und Venusplätzchen. Sie wurden zu Experten, die über unser Sonnensystem besser Bescheid wissen als mancher Erwachsene, sagt die Organisatorin des Wettbewerbs und KITZ.do-Mitarbeiterin Claudia Lein. Zusammen mit dem ersten Preis gewannen die beiden 4. Klassen der Petri-Grundschule ein Tellurium mit der Planetendarstellung. Mit dem Wettbewerb gelang es dem KITZ.do, das Interesse an Naturwissenschaften bei den Kindern zu wecken. Mandat-Buch für internationalen Markt Die Mandat Managementberatung GmbH mit Sitz im Technologie- ZentrumDortmund stellt ihr erstes englischsprachiges Buch vor. Plan Lead Grow Systematic Approaches to Success, so der Titel des international verfügbaren Buches. Basis des neuen Mandat- Werkes ist das im Frühjahr 2009 veröffentlichte deutschsprachige Buch Planen Führen Wachsen mit Methode zum Erfolg. Dr. Guido Quelle stellt sein erstes englischsprachiges Buch vor. Wir haben Planen Führen Wachsen um einige Kapitel bereinigt, die für unsere internationalen Leser wegen des rein deutschen Bezugs nicht so interessant gewesen wären. Dafür wurden neue Kapitel mit internationalem Bezug ergänzt, erläutert der Autor Dr. Guido Quelle. Quelle, geschäftsführender Gesellschafter von Mandat, geht mit der Veröffentlichung zusammen mit seinen Co-Autoren konsequent den Weg der weiteren Internationalisierung seiner Beratungsgesellschaft. Plan Lead Grow enthält mehr als 30 Beiträge zu den Themenfeldern Strategie, Führung, Organisation, Innovation und Wachstum. Erhältlich ist das im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat erschienene Buch zum Preis von 24,90 Euro im Buchhandel oder direkt bei Mandat. >7<

8 toptermin Der Lunch-Workshop am 10. März 2010 steht ganz im Zeichen von Public Relations : Medienexperte Jürgen Wallinda-Zilla, Geschäftsführer der Zilla Medienagentur GmbH, wird den Workshop-Teilnehmern wichtige Tipps und Tricks zum Thema PR für kleine und mittelständische Unternehmen vom Umgang mit den Medien und zunehmender sozialer Verantwortung (CSR)" vermitteln. Die Veranstaltung findet von 11 Uhr bis 14 Uhr im TechnologieZentrumDortmund, Raum 2070, statt. Anmeldungen sind unter möglich. tz und ko Innovationspreis für Laserentwicklungen Die Klastech-Karpushko Laser Technologies aus der MST.factory dortmund erhält für ihre Laserentwicklungen den renommierten European Technology Innovation of the Year 2009 Award der Londoner Analysten von Frost & Sullivan. Forschung und Entwicklung auf Weltniveau das ist die Botschaft hinter dem Preis, der am 8. Dezember 2009 in London an das Dortmunder Unternehmen Klastech verliehen wurde. Die weltweit seit über vier Jahrzehnten tätige Marktforschungs- und Marktanalyse-Organisation Frost & Sullivan, deren Berater mehr als 300 Marktsegmente betreuen, verleiht jedes Jahr Awards in verschiedenen Kategorien. Der European Technology Innovation of the Year Award hat sich weltweit in der Fachpresse und der Investoren-Szene sowie im Markt und bei Kunden als anerkannter Preis etabliert. Diese Auszeichnung auf Basis von objektiven Bewertungsgrundlagen hat uns vollkommen überrascht und ehrt uns, so Professor Fedor Karpushko, Gründer, CEO und technologischer Kopf von Klastech. Die Beurteilung der herausragenden Lasertechnologie von Klastech durch externe Geschäftspartner wird durch diesen Award natürlich erleichtert und hilft uns auch dabei, neue Kunden zu akquirieren, ist Ralf Rohmert, CFO und Geschäftspartner von Professor Karpushko, überzeugt. Klastech hat die Fachund Industriewelt bereits mehrmals mit neuen Festkörperlasern auf sich aufmerksam gemacht, etwa durch die Markteinführung eines UV- und eines Ruby-Lasers auf der diesjährigen Messe Laser 2009 in München. Die Zeichen für das Unternehmen mit seinen derzeit 20 Mitarbeitern stehen weiterhin auf Expansion. Neue, innovative Produkte, für die bereits jetzt eine große Nachfrage besteht, werden in den Markt eingeführt. Das Unternehmen Klastech war einer der ersten Mieter der 2005 eröffneten MST.factory dortmund. Für Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, ist der Award für Klastech auch eine Bestätigung des Technologiestandortes Dortmund. Es zeigt sich, dass die Er- Bei der Verleihung des Innovationspreises in London (v.l.): Prof. Fedor Karpushko, Gründer und CEO von Klastech mit Bill Stringer, Practice Director bei Frost & Sullivan. Im Rahmen der Experten-Konferenz des EU- Projekts nano4m (Nanotechnology for Market), die am 14. und 15. Januar 2010 in Asturien/Spanien stattfand, nutzten Dr. Thomas Richter, Leiter der MST.factory dortmund, und Dr. Heinz Brückelmann, Kommunikation/Beratung TechnologieZentrumDortmund, die Möglichkeit, die Aktivitäten des Forschungszentrums für Nanomaterialien und Nanotechnologie (CINN) kennenzulernen. Das CINN, eine gemeinsame Initiative des spanischen nationalen Forschungsrates CSIC, der Universität Oviedo und der Landesregierung des Fürrichtung der MST.factory dortmund eine wegweisende Entscheidung für den Technologiestandort Dortmund war. Auf PHOENIX West sei hier der ideale Standort für Hightech-Unternehmen, die ihre Ideen erfolgreich in marktfähige Produkte umwandeln wollen. Nano-Forschungszentrum in Asturien Christopher Lillotte (re.) stellte Dr. Thomas Richter (2.v.l.) und Dr. Heinz Brückelmann (3.v.l.) und anderen deutschen Besuchern das spanische Forschungszentrum CINN vor. stentums von Asturien, wurde Anfang 2008 gegründet und konzentriert seine Forschung maßgeblich auf das kontrollierte Design multifunktionaler Materialien für Anwendungen im Bereich der Biomedizin, der Raumfahrt oder der erneuerbaren Energien. Christopher Lillotte, Leiter der Abteilung für Projektmanagement und Innovation des CINNs, gab den deutschen Gästen einen Überblick über die Tätigkeiten des CINN. Lillotte baute Anfang der 90er Jahre das UmweltZentrumDortmund mit auf. >8<

9 topnews Eine neue Buslinie von DSW21 verbindet von Dortmund-Hörde aus das Gelände PHOENIX West mit der Technischen Universität und dem TechnologieZentrumDortmund. Die Linie 445, die mehrmals täglich über den Ortsteil Barop fährt, besitzt dabei zahlreiche Verknüpfungspunkte: zum regionalen Schienenverkehr, zur Stadtbahn, zur H-Bahn sowie zu 16 weiteren Buslinien. Die Fahrzeiten können auf den Internetseiten von DSW21 eingesehen werden. Das Elektro-Fahrzeug Carasimora zeichnet sich durch seine besondere Nachhaltigkeit aus. Mobilitätskonzept für TechnoPark Die Mobilität im TechnologieParkDortmund wird weiter verbessert: Das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) beteiligt sich an dem Aktionsprogramm Mobilitätsmanagement des Bundesministeriums für Umwelt. Im Rahmen dieses Programms, das viele unter der Wortmarke effizient mobil kennen, kommt das TZDO in den Genuss einer kostenlosen Erstberatung für ein Mobilitätsmanagementkonzept für den TechnologieParkDortmund. Das Programm will mit Maßnahmen vor allem auf der betrieblichen Ebene den Kfz-Verkehr reduzieren und nachhaltiger organisieren. Der erste Schritt ist eine umfassende Bestandsaufnahme des Verkehrsgeschehens, insbesondere der Mitarbeitermobilität. Diese wird über eine Onlinebefragung erhoben und anonymisiert ausgewertet. Parallel erfolgt eine Wohnstandortanalyse. Sie gibt Auskunft gibt über die räumliche Verteilung und die Wegeentfernung der Mitarbeiter zum TechnologiePark. Die Daten sind Grundlage für ein Mobilitätskonzept TechnologiePark, das zusammen mit den ansässigen Betrieben, dem TZDO, der Wirtschaftsförderung und der Verkehrsplanung der Stadt Dortmund entwickelt wird. In einem Workshop Anfang März 2010 im TZDO sollen standortbezogene und betriebliche Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden. Standortbezogene Maßnahmen können von allen Betrieben genutzt werden, wie z.b. die Einführung einer speziellen Mitfahrerbörse für den TechnologiePark, den ge- meinsamen Kauf von Job-Tickets für Kleinund Kleinstbetriebe (Ticketpooling), Car Sharing-Angebote und Leihfahrräder. Darüber hinaus sollen für zwei bis drei ausgewählte Betriebe spezifische Maßnahmen entwickelt werden. Interessierte Firmen können sich jetzt beim TZDO, Martina Blank, Tel. (0231) , melden. Der Einsatz lohnt sich: Für das beste Konzept aus den bundesweit 100 Beratungen des Programms winkt ein Preis von Euro. Die Mittel sind dann zur Umsetzung von Mobilitätsmanagementmaßnahmen einzusetzen. Aber auch ohne Preisgeld gewinnen alle Beteiligten: Durch geeignete Maßnahmen können die Mobilitätskosten der Betriebe und der Be- Für den Innovationsstandort Technologie- ParkDortmund soll jetzt auch das bundesweit innovativste Mobilitätskonzept entstehen. schäftigten deutlich gesenkt werden. Außerdem werden die Zufriedenheit und die Gesundheit der Mitarbeiter gestärkt sowie das Image des Standortes weiter verbessert, wenn Stress, Lärm, Staub und Abgase reduziert werden können. Jeder kann jetzt dazu beitragen, dass für den Innovationsstandort TechnologiePark auch das innovativste Mobilitätskonzept entsteht. Nano-Konferenz in Mailand Dr. Heinz Brückelmann, Kommunikation/Beratung TechnologieZentrumDortmund (TZDO), vertrat das TZDO auf der internationalen Konferenz des italienischen Programms Nanotechnology in Chemical Industry (N.I.C.), die am 2. und 3. Dezember 2009 in Mailand stattfand. Die Konferenz wurde veranstaltet von Federchimica, dem italienischen Verband der chemischen Industrie, in Kooperation mit 44 öffentlichen und privaten Partnern. Brückelmann gab auf der Konferenz einen Überblick über den Nanotechnologie-Standort Dortmund und stellte die Aktivitäten der MST.factory dortmund vor. Federchimica und die MST.factory dortmund haben vor drei Jahren eine Kooperation über den gegenseitigen Austausch von Technologie und Wissen abgeschlossen. Weitere Zielsetzungen dieser strategischen Partnerschaft sind die Initiierung von Kooperationsprojekten zwischen italienischen und deutschen Unternehmen auf dem Gebiet der Nanotechnologie sowie die Unterstützung von Start-ups. >9<

10 topnews Die beiden Softwareunternehmen TradeSpark und tradesignal präsentieren auf der E-world energy & water, der Leitmesse für die Energie- und Wasserwirtschaft, eine neue Version der Datenschnittstelle TS2TS, mit der eine Verbindung von fundamentaler und technischer Analyse im Energiemarkt möglich ist. Die TradeSpark GmbH & Co. KG ist ein Software- und Beratungsunternehmen mit Sitz im TechnologieZentrumDortmund und langjähriger Erfahrung in der Systementwicklung für große Energiehandelshäuser. tz und ko Nach der erfolgreichen Premiere der Proform 2008 geht die Kongressmesse vom 8. bis 11. Juni 2010 in die zweite Runde. Proform zeigt hybride Bauteile Die Proform startet in die zweite Runde. Die Kongressmesse für die Verfahrensintegration von Stanz-, Dreh- und Spritzgießtechnik wird vom 8. bis 11. Juni 2010 in der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfinden. Die Fachmesse widmet sich der integrierten Verarbeitung von Metall und Kunststoff in der industriellen Fertigung. Gezeigt wird der gesamte Technologieverbund der entsprechenden Produktionstechniken hybrider Bauteile. Nach der erfolgreichen Premiere der Proform 2008, die mehr als Fachbesucher empfing, kann die Messe Westfalenhallen Dortmund auch für die zweite Auflage auf das Interesse wichtiger Schlüsselbranchen zählen. Die Proform gilt als maßgebliche Branchenplattform auch für Kommunikation und Vernetzung. Dazu sagt Stefan Baumann, Geschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund: Wir zeigen den Nutzen der Verfahrensintegration auf. Uns geht es darum, einen Raum zu bieten, der Menschen und innovative Ideen zusammenbringt. Wir sind Kontaktvermittler. Denn der Bedarf nach Austausch ist unter den Vertretern des bislang weitgehend getrennt arbeitenden Branchen Metall- und Kunststoffverarbeitung groß. Hannover Messe: TZDO gleich zwei Mal vertreten Das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) wird auch in diesem Jahr wieder gleich zwei Mal auf der Hannover Messe vertreten sein. Das weltweit wichtigste Technologieereignis findet vom 19. bis 23. April 2010 in Hannover statt. Das Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund wird sich mit verschiedenen Partnerunternehmen auf dem Landesgemeinschaftsstand Produktion.NRW in Halle 16 präsentieren. Das TZDO wird zusätzlich mit der MST.factory dortmund auf dem Gemeinschaftsstand der IVAM, Fachverband für Mikrotechnik, in Halle 6 am Stand B1 vertreten sein. Die zentralen Themen der Hannover Messe 2010 sind Industrieautomation, Energietechnologien, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Partnerland ist in diesem Jahr Italien. Vom 19. bis 23. April 2010 wird sich das TechnologieZentrumDortmund auf der diesjährigen Hannover Messe präsentieren. >10<

11 topnews Wechsel in der Geschäftsführung von Boehringer Ingelheim microparts: Zum Jahresanfang übernahm Dr. Heiko Rengel den Vorsitz der Geschäftsführung bei Boehringer Ingelheim microparts. Zuvor leitete er die Inhaler-Produktion am Unternehmensstandort in Dortmund. Er folgt auf Dr. Douglas Khoo, der neue Aufgaben im Konzern übernimmt. Kongress Stanztechnik Der Kongress Stanztechnik findet am 26. und 27. April 2010 im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt. Auf dem zweitägigen Kongress mit begleitender Fachausstellung werden die neusten Entwicklungen der Stanztechnik vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte und Entscheider aus Produktion, Entwicklung und Unternehmensführung. Sie bietet ein Spektrum übergreifender Fachvorträge mit dem Erfahrungspotential hochkarätiger Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Veranstalter sind das Kompetenz- und Innovationszentrum für die StanzTechnologie Dortmund e.v. (KIST) und der Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen der Technischen Universität München. Anlässlich ihres Treffens zur Kulturhauptstadt 2010 in der International School of Management besuchten die Mitglieder der Marketing-Clubs (MC) Dortmund, Bochum und Essen anschließend das Filmstudio des mehrfach preisgekrönten Filmemachers Prof. Adolf Winkelmann. Im benachbarten TechnologieZentrumDortmund begaben sie sich auf eine virtuelle Reise ins Dortmunder U. Auf den Besuch freuen sich (v.l.n.r.) der Bochumer MC-Präsident Martin Poettgen, Heinz H. Grüter, Vizepräsident des MC Essen, der Dortmunder MC-Präsident Horst Müller, Prof. Adolf Winkelmann, Katina Kamke von der Agentur CP Compartner, Benedikt Stampa, Intendant des Dortmunder Konzerthauses, MC-Ehrenpräsident Peter Cristofolini aus Essen und Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG Ruhr Tourismus GmbH. Albonair-Gebäude: Rohbau steht Trotz des strengen und schneereichen Winters schreiten die Arbeiten für den Neubau der Immobilie für die Firma Albonair auf dem Gelände PHOENIX West voran. Die Rohbauarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein, so dass bereits im Frühjahr 2010 das Richtfest gefeiert werden kann. Im Herbst 2010 soll die Immobilie dann von den derzeit rund 60 Albonair-Mitarbeitern bezogen werden. Die aktuell noch im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) beheimatete Albonair GmbH, die sich auf die Entwicklung und Produktion von Abgasnachbehandlungssystemen spezialisiert hat, wird auf PHOE- NIX West ein eigenes Bürogebäude mit angeschlossener Produktionshalle erhalten. Das vierstöckige Gebäude entsteht direkt neben dem Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP). In Zusammenarbeit mit der TZ-Invest Dortmund GmbH, die Bauherr des Objekts ist, wurde das neue Gebäude, in das Albonair als langfristiger Mieter einziehen wird, nutzerspezifisch geplant. Trotz des strengen Winters mit Schnee und Eis schreiten die Arbeiten auf der Baustelle Albonair (im Bild oben rechts) voran. >11<

12 topnews ez Systems, Mieter im TechnologieZentrumDortmund (TZDO), gewinnt die Red Herring Global 100 Auszeichnung. Die Auszeichnung richtet sich an die weltweit 100 vielversprechendsten Technologieunternehmen in Bezug auf Innovationskraft und Marktveränderungspotential. Red Herring ist ein globales Medienunternehmen, das High-Tech-Innovatoren, Unternehmensinvestoren und Business-Entscheidungsträger mittels verschiedener Foren vereint. ez Systems, mit Zentrale im norwegischen Skien, ist das größte Open-Source-Content-Management-Softwareunternehmen der Welt. Die deutsche ez Systems GmbH, von der aus Zentral- und Osteuropa betreut wird, hat ihren Sitz im TZDO. standort do tecteam zieht auf PHOE Die tecteam GmbH, mit zwei Gesellschaften ein führender Anbieter von Dienstleistungen und Weiterbildungsangeboten im Bereich Technischer Dokumentation, zieht auf das Gelände PHOENIX West. An der Antonio-Segni-Straße entsteht momentan ein viergeschossiger Neubau mit rund Quadratmetern Gesamtfläche. Die drei oberen Stockwerke sind bereits für das Unternehmen reserviert, das 470 Quadratmeter große Erdgeschoss ist noch unvermietet. Mit seiner Klinkerfassade soll sich das Gebäude zukünftig harmonisch in die Umgebung von MST.factory dortmund sowie den beiden denkmalgeschützten Altobjekten, einem ehemaligen Laborgebäude und der alten Waschkaue, eingliedern. Realisiert wird das vom Architekturbüro Schamp & Schmalöer geplante Objekt von der Bauunternehmung Freundlieb, dem Gewinner des Dortmunder Wirtschaftspreises Den Umzug aus den bisherigen Räumen Im Defdahl in Dortmund plant tecteam für Ende dieses Jahres. Die 1987 gegründete tecteam Gesellschaft für Technische Dokumentation mbh zählt namhafte Unternehmen der Investitionsgüter- Die zweite Generation des Club of Excellence (CoE) der TU Dortmund startete am im TechnologieZentrumDortmund mit einer Kick Off-Veranstaltung. Erweitert um die Fakultäten Bio- und Chemieingenieurwesen und Elektro- und Informationstechnik haben nun Studierende aus vier Fakultäten neben den bereits genannten noch die Fakultäten Maschinenbau und Wirtschaftsund Sozialwissenschaften die Möglichkeit, sich für den CoE zu bewerben. Der CoE dient der Förderung besonders begabter und engagierter Studierender. Im direkten Austausch mit Partnerunternehmen aus der Region können Studierende im Rahmen von Workshops, Praktika und Studienabschlussarbeiten ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen weiterentwickeln und ihr persönliches Netzwerk erweitern. Begegnungszentrum der TU Nach nur acht Monaten Bauzeit und innerhalb des Kostenrahmens von 1,2 Millionen Euro wurde am 16. Dezember 2009 das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) an der Technischen Universität Dortmund (TU) feierlich eröffnet. Für den Bau hatten der Vorstand der Freundegesellschaft und das Rektorat der TU erfolgreich in vielen persönlichen Gesprächen um finanzielle Unterstützung bei Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen geworben und bisher Spenden und Zuwendungen in einer Höhe von rund Euro eingeworben. Die Verwendung von Studienbeiträgen ( Euro) für den Bau des IBZ unterstreicht die konstruktive Zusammenarbeit mit den Studierenden bei der Planung und Umsetzung des IBZ. Das IBZ ist ein Ort für intensive Kontakte zwischen den Studierenden untereinander und mit den regionalen Wirtschaftsunternehmen. Derzeit sind an der TU rund Studierende, die ihren Schulabschluss in anderen Ländern gemacht haben. Mit dem eigenständigen Gebäude entsteht eine Ressource für Architekt Prof. Christoph Mäckler (v.l.), Jose Carlos Najera, Austauschstudent aus Mexiko, Prof. Bodo Weidlich, Vorsitzender der Freunde-Gesellschaft, TU-Rektorin Ursula Gather und Dipl. Ing. Martin Cors erklärten das IBZ für eröffnet. die TU, Stadt und Region, durch die das große internationale Potential der TU optimal genutzt werden kann. Mit einer Gesamtfläche von 675 Quadratmetern, die sich auf einen großen Veranstaltungssaal, einen Foyerbereich, drei Seminarräume und eine integrierte Küche verteilen, bietet das IBZ eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Durchführung von Veranstaltungen mit internationalem Bezug. International/IBZ >12<

13 NIX West industrie zu ihren Kunden. Für sie erstellt der Dienstleister hauptsächlich Gebrauchsanweisungen. Die tecteam Bildungsinstitut für Technische Kommunikation GmbH bildet seit über 20 Jahren technische Redakteure aus. Zusammen mit der Donau-Universität Krems aus Österreich bietet das Unternehmen den berufsbegleitenden Universitätslehrgang Master of Science Technische Kommunikation an. Der geplante Neubau an der Antonio-Segni- Straße aus Blickrichtung Westen. Förderwettbewerb EnergieForschung.NRW Der Förderwettbewerb EnergieForschung.NRW innovative Energietechnologien für morgen ist am 14. Dezember 2009 gestartet. Mit dem Wettbewerb will das Land Nordrhein-Westfalen weitere Forschungs- und Entwicklungsimpulse zur Stärkung des Zukunftsmarktes Energie geben. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Innovationskraft kleiner und mittelständischer Unternehmen in NRW. Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen Produkt- oder Prozessinnovationen entlang der Wertschöpfungsketten beschleunigen und überbetriebliche Kooperationen anstoßen. Themenschwerpunkte des Wettbewerbs sind die Anwendung von Simulationstools in der Energietechnik und der Energieökonomik, die Be- und Verarbeitung von Hochtemperaturmaterialien in der Energietechnik, die Nutzung von Hochtemperaturprozesswärme in Verbindung mit fossiler, nuklearer und solarer Kraftwerkstechnik sowie die biologische Erzeugung von Energieträgern. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 18. März 2010 einreichen. energieforschung2009 Prof. Tekkaya in Akademie gewählt Prof. A. Erman Tekkaya ist in die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech) gewählt worden. Die Akademie hat 13 neue Mitglieder aufgrund herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Technikwissenschaften in ihre Reihen aufgenommen. Mit Prof. A. Erman Tekkaya vom Institut für Umformtechnik und Leichtbau ist auch ein Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund unter den neu gewählten Mitgliedern. acatech vertritt die Interessen der deutschen Technikwissenschaften im Inund Ausland. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Prof. A. Erman Tekkaya überzeugte mit herausragenden Leistungen.

14 topnews Das Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW) Geschäftsbereich der Wirtschaftsförderung Dortmund und etablierter Lotse für Unternehmen durch die Verwaltung ist seit Dezember 2009 Einheitlicher Ansprechpartner für Betriebe und Gründer aus ganz Europa. Hintergrund ist die EU-Dienstleistungsrichtlinie, die Unternehmen durch neue Service-Angebote europaweit bei Verwaltungsverfahren unterstützt. Neben dem DLZW hilft das neue Internetportal zu Fragen hinsichtlich aller Unternehmensphasen. standort do EffizienzCluster LogistikRuhr Einen großen Erfolg feiert der Effizienz- Cluster LogistikRuhr: Das Netzwerk hat am 26. Januar 2010 den Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung gewonnen. Damit hat sich das Konsortium für die kommenden fünf Jahre Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro gesichert. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Herausforderungen von Untere Reihe (v.l.): Dr. Joachim Wessel, Deutsche Post DHL; Erich Staake, Duisburger Hafen; TU-Rektorin Prof. Ursula Gather; Prof. Bernd Noche, Uni Duisburg-Essen; Klaus Kumme, Zentrum für Logistik und Verkehr; Darüber: Prof. Rolf Dobischat, Uni Duisburg-Essen; Prof. Uwe Clausen, Fraunhofer IML; Thorsten Hülsmann, Wirtschaftsförderung Dortmund; Darüber: Prof. Jakob Rehof, Fraunhofer ISST; Prof. Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen; Prof. Dr. Michael ten Hompel und Lars Nagel, Fraunhofer IML; Udo Mager, Wirtschaftsförderung Dortmund; Dr. Christian Jacobi, agiplan. morgen im Sinne individueller Warenversorgung, Mobilität und Produktion mit 75 Prozent der Ressourcen von heute ökologisch und sozial verträglich zu meistern. Der Initiator des Clusters, Prof. Michael ten Hompel vom Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, erklärt: Jetzt gilt es, den Schwung aus der Wettbewerbsvorbereitung nahtlos in die Projekte zu übertragen. Durch die Entwicklung und Vermarktung von Produkten soll bis 2015 ein Marktpotential von über zwei Milliarden Euro ausgeschöpft werden. Bei den Clusterpartnern werden so neue Arbeitsplätze entstehen. Das Netzwerk vereint Kompetenzen von 124 Unternehmen sowie 18 Forschungs- und Bildungseinrichtungen und wird von den Landesregierungen NRW und Hessen begleitet. Zusätzliche Unterstützung kommt unter anderem von den Wirtschaftsförderungen, dem Initiativkreis Ruhr, den Fraunhofer-Instituten IML und ISST in Dortmund, dem Zentrum für Logistik und Verkehr der Uni Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund. Sehr zufrieden über den Ausgang ist NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: Der EffizienzCluster leistet aus dem Ruhrgebiet heraus einen wegweisenden Impuls für die drittgrößte Branche Deutschlands und wird zum Ausgangspunkt für Wachstum und Unternehmensgründungen. Biologie-Schüler trainierten für Bio-Olympiade In weißen Kitteln und mit Schutzbrillen forschten Nordrhein-Westfalens beste Biologie- Schülerinnen und -Schüler an den Experimentiertischen im Kinder- und Jugend-Technologiezentrum (KITZ.do) und dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI) in Dortmund. Die elf Teilnehmer, die sich für die dritte Runde der internationalen Biologieolympiade in Kiel qualifiziert haben, forschten drei Tage lang unter dem Motto Farbexplosionen in der Natur. Unter der Leitung von Dorothee Koberg aus dem KITZ.do-Team lernten die Nachwuchsforscher, wie sich zum Beispiel Blatt-Pigmente unter Lichteinfluss verhalten. Das Seminar diente als Vorbereitung für den Forschungs-Wettbewerb und wird von der Bayer Schering Pharma AG finanziell unterstützt. Ende Februar in Kiel treten die Sieger aus NRW gegen 34 weitere Bio-Fans aus ganz Deutschland an. Ihr Ziel ist die Qualifikation für das Finale in Korea. >14<

15 topnews Im Rahmen des Wettbewerbs Aufbau von Projektmanagementstrukturen für EU-Forschungsprojekte an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen überzeugten die Fachhochschule (FH) Dortmund und die Technische Universität (TU) Dortmund. Vier Konzepte für eine Entlastung von Spitzenforschern bei EU-Vorhaben hat das NRW-Innovationsministerium ausgezeichnet zwei unter Beteiligung der Dortmunder Hochschulen. Deren Realisierung wird in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert. TU-Erfolg bei ElektroMobil.NRW Sechs TU-Lehrstühle sind in verschiedenen Bereichen der Elektromobilität tätig. Die Batterie- und Fahrzeugentwicklung, Stromtankstellen und Ladekonzepte der Zukunft standen im Mittelpunkt des Förderwettbewerbs ElektroMobil.NRW. Eine der am 22. Januar prämierten Projektideen entwickelte ein Konsortium unter Federführung der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund. Dabei geht es um die ganzheitliche Betrachtung der Elektromobilität vom Fahrzeug über die Ladestationen bis hin zum elektrischen Versorgungs- und Kommunikationsnetz, erklärt Dekan Prof. Torsten Bertram. Sechs Lehrstühle der TU-Fakultät forschen und entwickeln in verschiedenen Bereichen der Elektromobilität. An deren erfolgreicher Projektskizze TIE-IN, einer Technologie- und Prüfplattform für ein Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, sind die RWE AG, mehrere Automobilzulieferer aus dem elektrotechnischen Bereich, die EMC Test NRW GmbH und das TZDO beteiligt. Geplant ist der Aufbau eines Test- und Prüfzentrums für Elektromobilität unter einem ganzheitlichen Blickwinkel am Standort des TZDO im engen Schulterschluss mit der TU Dortmund. Eine unabhängige Jury zeichnete 22 von insgesamt 54 Projektskizzen aus. Diese werden mit 46,5 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln unterstützt. Wir wollen die innovativsten Projekte mit größtmöglicher Wertschöpfung für die beteiligten Cluster Automotive.NRW und EnergieRegion.NRW fördern, sagt NRW- Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Über gibt es weitere Informationen. Richtfest am Dortmunder U Am 27. Januar feierten 120 Bauleute sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung das Richtfest am Dortmunder U. Für die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wurde damit der Endspurt eingeleitet: Die erste Begegnung mit der Öffentlichkeit ist im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas für den 9. Mai geplant. Bürgermeisterin Birgit Jörder, begrüßte unter den rund 500 Gästen auch NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, der in seiner Festansprache die neuartige Verbindung von Wissenschaft, Kunst, Bildung und Wirtschaft im U-Turm hervorhob. Diese habe die EU und das Land veranlasst, das Projekt finanziell zu fördern. Mit seinem multifunktionalen Nutzungskonzept und der außergewöhnlichen architektonischen Bearbeitung dieses industriellen Zweckbaus sei das Dortmunder U zudem eines der herausragenden Projekte der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR Ab Ende Mai sind an der Außenfassade Adolf Winkelmanns Fliegende Bilder zu erleben. Hinzu kommen zwei Installationen des Dortmunder Film-Künstlers im Foyer und in der so genannten Kunstvertikalen. networker: neuer Geschäftsführer Neuer Geschäftsführer des networker westfalen e.v. ist Detlef Greuel (Foto), vormals Prokurist beim Gerling Konzern. Zu seinen Aufgaben zählen die Betreuung der Mitglieder sowie deren gezielte Unterstützung und Vernetzung. Abschlüsse von Kooperationen und die Organisation von Veranstaltungen bilden weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit für den IT-Branchenverband im Kammerbezirk Dortmund. Über das Richtfest freuen sich (v.l.) Polier Clemens Büscherhoff, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Fritz Pleitgen, Bürgermeisterin Birgit Jörder und Architekt Prof. Eckhard Gerber. >15<

16 kontakt TechnologieZentrumDortmund GmbH Emil-Figge-Straße tzdo übersicht Telefon: 0231/ Fax: 0231/ Standorte/Kompetenzzentren TechnologieZentrumDortmund Gebäude I Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ BioMedizinZentrumDortmund Gebäude I Emil-Figge-Straße 76a Telefon: 0231/ TechnologieZentrumDortmund Gebäude II + III Emil-Figge-Straße 80 Joseph-von-Fraunhofer-Straße 13/13a Telefon: 0231/ BioMedizinZentrumDortmund Gebäude II Otto-Hahn-Straße 15 Telefon: 0231/ Zentrum für Mikrostrukturtechnik (MST) Hauert 7 Telefon: 0231/ e-port-dortmund Mallinckrodtstraße Dortmund Telefon: 0231/ Zentrum für Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ Zentrum für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) EMC Test NRW GmbH Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ B1st Software-Factory-Dortmund Rheinlanddamm Dortmund Telefon: 0231/ MST.factory dortmund PHOENIX West Konrad-Adenauer-Allee Dortmund Telefon: 0231/ Robotik- und Automatisierungs Center Dortmund (RACe) Emil-Figge-Straße 76 Telefon: 0231/ Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) PHOENIX West Carlo-Schmid-Allee Dortmund Telefon: 0231/

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