Personalkonzept. Foto: Boris Golz

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1 Personalkonzept Foto: Boris Golz

2 INHALT DAS UNTERNEHMEN 1. Urlaubsregelung 2. Arbeitszeiterfassung und Überstunden 3. Wochenendeinsätze 4. Bereitschaftsdienst 5. Arbeitsschutzkleidung 6. Entgeltfortzahlung bei Erkrankung eines Kindes 7. Neue Rahmenbedingungen Auszubildende 8. Mitarbeitergenussrechte innerhalb der PROKON-Gruppe 9. Sonstiges

3 URLAUBSREGELUNG NEU - Erhöhung des Urlaubsgrundanspruchs auf PROKON Niveau: Gehaltsempfänger / Mitarbeiter Normalschicht: 28 Tage + 2 x 0,5 Tage am 24. und 31. Dezember = 29 Tage Mitarbeiter im 4-Schicht-System: 30 Tage Die neue Regelung tritt rückwirkend zum 01. Januar 2013 in Kraft und betrifft nur bis heute ungekündigte Arbeitsverträge.

4 URLAUBSREGELUNG Zusätzlicher Urlaubsanspruch: 1 Urlaubstag zusätzlich pro vollendeten 5 Jahren Betriebszugehörigkeit 1 Urlaubstag zusätzlich nach Vollendung des 50. Lebensjahres Beispiel: Ein 52-jähriger Mitarbeiter im 4-Schicht-System mit 10-jähriger Betriebszugehörigkeit hat 33 Tage Urlaubsanspruch: 30 Tage Grundanspruch + 2 Tage wegen Betriebszugehörigkeit (2 x 5 Jahre) + 1 Tag wegen Alter > 50 Jahre

5 URLAUBSREGELUNG Zur Info: wenn die GF für alle Mitarbeiter des BÖW einen Grundurlaubsanspruch von 28 Tagen festlegt, haben laut Berechnungsformel des Bundesarbeitsgerichts BÖW Mitarbeiter im 4-Schicht-System einen Urlaubsgrundanspruch von lediglich 26,6 Tagen, Normalschicht 4-Schicht-System Jahrestage Wochenendtage -104 Feiertage (werktags) -10 Freischichten -117 Ø Sollarbeitstage

6 ARBEITSZEITEN & ÜBERSTUNDEN Wegfall der elektronischen Zeiterfassung: Abschaffung der elektronischen Zeiterfassung ab dem kein Ein- und Ausloggen mehr an den elektronischen Terminals. Was bedeutet das für die Mitarbeiter? Unterscheidung nach Personalkategorien Personalkategorie 1: Mitarbeiter 4-Schicht-System Personalkategorie 2: Verwaltung, Team-und Abteilungsleiter, Abwicklung, Labor, sonstige Mitarbeiter Technik, Kantine & Reinigung Für die Fahrer bleibt alles wie gehabt!

7 ARBEITSZEITEN & ÜBERSTUNDEN Mitarbeiter der Kategorie 1 Personalkategorie 1 (Mitarbeiter 4-Schicht-System): Die monatliche Vergütung des Mitarbeiters wird grundsätzlich auf Basis des Schichtplans / der geplanten Arbeitszeit berechnet. Eine Ansparung von Überstunden ist nicht mehr möglich. In Ergänzung zu dem persönlichen Schichtplan ist ein Stundenzettel zu führen, um Abweichungen von der planmäßigen Arbeitszeit (z.b. wegen Urlaub, Krankheit, sonstigen Fehlzeiten, betrieblich erforderlicher Mehrarbeit etc.) zu erfassen. Auf dem Stundenzettel erfasste Abweichungen sind von dem jeweiligen Schicht- / Team- / Abteilungsleiter abzuzeichnen. Bis zum 3. des Folgemonats werden die Stundenzettel von den Teamleitern an die Personalabteilung & dann an die Lohnbuchhaltung weitergeleitet. Dies ist Voraussetzung für die Auszahlung von Lohnzuschlägen!! Zuschlagsberechnung wie bisher rückwirkend im Folgemonat

8 ARBEITSZEITEN & ÜBERSTUNDEN Mitarbeiter der Kategorie 1 Regelung Überstundenabbau : Mitarbeiter kann bis zum wählen: a) Überstundenabbau durch Freizeitausgleich bis zum b) Überstundenabbau durch Auszahlung Wenn bis zum keine Rückmeldung vom Mitarbeiter erfolgt, werden angesparte Überstunden automatisch ausgezahlt. Ab dem werden alle auf dem Stundenzettel bestätigten Überstunden automatisch mit dem Lohn ausgezahlt.

9 ARBEITSZEITEN & ÜBERSTUNDEN Mitarbeiter der Kategorie 2 Arbeitszeitregelung Personalkategorie 2 (Verwaltung, Teamleiter, Abteilungsleiter, Labor, Kantine, Reinigungskräfte) Einführung von Vertrauensarbeitszeit Ab dem keine Arbeitszeiterfassung mehr Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit wird eigenverantwortlich & unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange erbracht Überstunden sind mit Gehalt abgegolten und ggf. durch einen flexibleren Umgang mit Arbeitszeiten durch Freizeit zu kompensieren (innerhalb von drei Monaten) Einheitlicher Nachtrag für alle Arbeitsverträge in Vorbereitung (bisher uneinheitliche Regelungen)

10 ARBEITSZEITEN & ÜBERSTUNDEN Mitarbeiter der Kategorie 2 Übergangsregelung Überstunden Personalkategorie 2 (in Abhängigkeit von Passus im aktuellen Arbeitsvertrag): Fall a): Überstunden lt. Vertrag mit Gehalt abgegolten Abschaffung Arbeitszeitkonto mit Einführung Vertrauensarbeitszeit & Erhöhung des Urlaubsanspruchs Fall b): Überstunden können lt. Vertrag durch Freizeitausgleich abgegolten werden Überstundenabbau durch Freizeitausgleich bis zum 30. September 2013 möglich. Fall c): Überstunden können lt. Vertrag durch Freizeitausgleich oder zusätzliche Vergütung abgegolten werden Überstundenabbau durch Auszahlung oder Freizeitausgleich bis zum 30. September 2013 möglich.

11 WOCHENENDEINSÄTZE 1. Ausgleichsregelung für Wochenendeinsätze bei Messen, Veranstaltungen, Dienstreisen etc. Pro Tag Wochenendeinsatz kann ein Ausgleichstag innerhalb der folgenden 12 Wochen genommen werden 2. Ausgleichsregelung für betrieblich erforderliche Wochenendeinsätze (Technik, Labor, Abwicklung, etc.) Es ist ein Stundenzettel für Wochenendeinsätze zu führen als Basis für die Berechnung von Zuschlägen für WE-Arbeit Ansonsten gilt: Die Mehrarbeit am Wochenende ist im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit durch Freizeit zu kompensieren in Übereinstimmung mit den betrieblichen Erfordernissen.

12 BEREITSCHAFT NEU - Einführung eines Bereitschaftsdienstes für außerplanmäßige Einsätze (außerhalb der regulären Arbeitszeit) am Wochenende und Feiertagen geplante Einführung eines Instandhaltungsteams Gespräche bzgl. Bereitschaftsdienst werden mit den betreffenden Mitarbeitern geführt

13 ARBEITSSCHUTZKLEIDUNG Wegfall der bisherige Pauschale für Arbeitsschutzkleidung Arbeitskleidung sind Arbeitsmittel, die GF hält Nettoabzüge für Arbeitskleidung der Mitarbeiter als sozial ungerechtfertigt Die neue Regelung tritt zum 01. Juni 2013 in Kraft.

14 ENTGELTFORTZAHLUNG BEI ERKRANKUNG EINES KINDES Angleichung an die PROKON-Regelung bei Erkrankung eines Kindes unter 12 Jahren PROKON gewährt Eltern 5 Tage 100%-ige Entgeltfortzahlung bei Erkrankung des Kindes Der Krankenschein ist umgehend ab dem 1. Tag der Der Krankenschein ist umgehend ab dem 1. Tag der Erkrankung des Kindes einzureichen

15 NEUE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR AUSZUBILDENDE Neue Ausbildungsvergütung und Ausbildungskonzept ab neue Rotations- und betriebsinterne Ausbildungspläne Ansprechpartner nach Fachgebiet überbetriebliche Qualifikationen/Schulungen im Rahmen der Ausbildung Erhöhung Ausbildungsvergütung: 1. Lehrjahr: 652,80 2. Lehrjahr: 688,00 3./4. Lehrjahr: 724,00 Wegfall der Azubi-Prämie

16 SONSTIGES Mitarbeiter haben künftig die Möglichkeit, Leistungen unserer Werkstatt für private Zwecke in Anspruch zu nehmen Für die private Inanspruchnahme unserer Werkstatt inkl. Personal und Arbeitsmittel werden zukünftig 30,00 / Std. berechnet Kosten für Material werden gesondert berechnet

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