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1 Deutsche verschenken ihre Rente Ergebnisse einer telefonischen Repräsentativbefragung unter deutschen Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren (Befragungszeitraum: ) Durchgeführt von PSEPHOS Institut für Markt-, Politik- und Sozialforschung GmbH im Auftrag von Fidelity Worldwide Investment 1 Fidelity Worldwide Investment

2 Gliederung Nur 38 Prozent der Erwerbstätigen nutzen die bav: Folie 3 68 Prozent der Erwerbstätigen setzen auf private Altersvorsorge: Folie 4 Nur 4 Prozent der Gesamtrente kommt aus der bav: Folie 5 Beispielrechnung Karl Krause : Folie 6 71 Prozent der Befragten kennen nicht die Höhe ihrer Rente: Folie 7 81 Prozent überschätzen die Höhe ihrer Altersbezüge: Folie 8 Gewerkschaften sind wichtig für die bav: Folie 9 Für 70 Prozent spielt die bav keine Rolle bei der Arbeitsplatzwahl: Folie Prozent kennen sich nicht mit der bav aus: Folie Prozent beklagen mangelnde Flexibilität: Folie 12 Für 52 Prozent sind Ertrag und Sicherheit wichtig: Folie 13 Appendix: Berechnungsgrundlage, Rahmenbedingungen 2 2 Fidelity Worldwide Investment

3 Nur 38 Prozent der Erwerbstätigen sparen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge für ihren Ruhestand. Nehmen Sie an betrieblicher Altersvorsorge teil? Anspruch auf bav: Derzeit haben 17,5 Mio. Arbeitnehmer Anspruch auf eine Zusatzrente. Das sind knapp zwei Drittel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Land. Seit 2002 sichert das BetrAVG Arbeitnehmern einen Anspruch auf Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge. Daher muss jeder Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, mindestens eine Direktversicherung. Jeder Dritte (32 Prozent) erklärt, dass sein Arbeitgeber keine betriebliche Altersvorsorge anbietet, jeder Zehnte hat sich bewusst gegen eine entschieden. 3 3 Fidelity Worldwide Investment

4 68 Prozent der Erwerbstätigen setzen auf private Altersvorsorge. Sorgen Sie privat vor, z. B. indem Sie für das Alter sparen, eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen oder Immobilien gekauft haben? 4 4 Fidelity Worldwide Investment

5 Nur 4 Prozent der gesamten Bezüge im Alter kommen in Deutschland aus der betrieblichen Vorsorge. Woher beziehen Rentner ihr Einkommen?* Deutschland Dänemark Niederlande USA Erwerbseinkommen Private Altersvorsorge Betriebliche Altersvorsorge Gesetzliche Rente Christian Wrede, Sprecher der Geschäftsführung von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland:: Die Vernachlässigung der betrieblichen Altersvorsorge muss ein Ende haben. Dass es auch anders geht, zeigt der Blick zu unseren europäischen Nachbarn: In den Niederlanden stammt schon heute ein Drittel der Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge in Dänemark sind es immerhin 17 Prozent. Wenn wir verhindern wollen, dass die Deutschen ihren Lebensstandard im Alter dramatisch zurückschrauben müssen, sind hierzulande Werte von 25 bis 30 Prozent unumgänglich. In den Niederlanden stammen schon heute ein Drittel (29 Prozent) der Rente aus betrieblicher Altersvorsorge, in Dänemark sind es immerhin schon 17 Prozent. * Rundungsbedingt ergeben die Werte für Deutschland keine 100 Prozent. Zum Erwerbseinkommen der USA liegen keine Daten vor. Daten aus dem Jahr 2006, Quellen: Deutsches Institut für Altersvorsorge (DIA), 2009; Deutsche Rentenversicherung Bund; (Angaben in Prozent) 5 5 Fidelity Worldwide Investment

6 Monatlich 52 Euro bav erhöhen die Rente um 12 Prozent - Beispielrechnung Durchschnittsverdiener: Einzahlung in die betriebliche Altersvorsorge (ab )* 2 Prozent** Beitrag Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung): 52 mtl. 2 Prozent Matching-Beitrag Arbeitgeber: 52 mtl. in die private Vorsorge mit Riester-Rente (Vertragsbeginn 2002) Riesterbeitrag: 52 mtl./ 624 p.a. Staatliche Zulage***: 7,17mtl./ 86 p.a. Karl Krause Alter: 37 verheiratet, 1 Kind Bruttoeinkommen (soz.vers. pflichtig): p.a./ mtl. Nettoeineinkommen**: mtl. Rente bezogen auf das letzte Nettoeinkommen im Alter von 67: Auszahlung im Alter 67 Rente aus gesetzlicher Rentenversicherung Bruttorente****: mtl. Nettorente: mtl. Private Vorsorge mit Riester-Rente Bruttorente****: 145 mtl. Nettorente: 102 mtl. Rente aus betrieblicher Altersvorsorge Kapitalbetrag*****: Bruttorente: 357 mtl. Nettorente: 225 mtl. Rentenlücke bezogen auf letztes Nettoeinkommen mit gesetzl. Rentenversicherung: 874 mtl. mit gesetzl. und privater Riester-Vorsorge: 772 mtl. mit gesetzl. Rentenversicherung und bav: 649 mtl. * Einbringung in FF Target Fund 2040; Performanceannahme: 6 Prozent p.a. ** nach Abzug Altersversorgungsbeitrag (Riesterbeitrag) **** Preisbereinigt nach heutigen Verhältnissen *** 6 Ehegatten getrennte Zulage; Kinderzulage bei Ehegattin ***** Preisbereinigt, bei Einbringung in Leibrentenversicherung 6 Fidelity Worldwide Investment 46,4% 53,6% gesetzliche Rente 41% 5,4% 53,6% gesetzliche & private 34,5% 11,9% 53,6% gesetzliche & bav Monatlich 52 Euro plus Arbeitgeber- Förderung in eine betriebliche Altersvorsorge investiert, bringen Karl Krause deutlich mehr Rente als wenn er die 52 Euro in eine private Riester- Rente plus staatl. Förderung steckt.

7 71 Prozent der Befragten haben nur ungefähre oder keine Vorstellungen über die Höhe ihrer gesamten Altersbezüge. Wissen Sie denn ziemlich genau oder ungefähr, wie hoch Ihre Altersbezüge insgesamt (also an gesetzlicher plus betrieblicher plus privater plus staatlich geförderter Altersvorsorge) in etwa sein werden, d. h. wie hoch Ihre Einkünfte nach Eintritt ins Rentenalter alles in allem sind? 71 Prozent 7 7 Fidelity Worldwide Investment

8 Vier von fünf Deutschen (81 Prozent) überschätzen die voraussichtliche Höhe ihrer Altersbezüge massiv. Was glauben Sie: Wie viel Prozent Ihres jetzigen Nettolohns bzw. -gehalts werden Ihre Altersbezüge zusammengenommen (insgesamt) in etwa ausmachen? 81 Prozent Reale Rentehöhe und Vorsorgelücke: Bereits 2007 hat der Fidelity Real- Index ergeben, dass die Deutschen bei Rentenbeginn im Schnitt lediglich 56 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens vor dem Ruhestand unter Berücksichtigung aller drei Altersvorsorge-Säulen erreichen. Ohne Verstärkung der privaten und betrieblichen Vorsorge droht damit eine Rentenlücke von 44 Prozent. 8 8 Fidelity Worldwide Investment

9 Gewerkschaften kommt eine entscheidende Rolle beim Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge zu. Nehmen Sie an betrieblicher Altersvorsorge teil? Jedes zweite Gewerkschaftsmitglied (46 Prozent) nutzt schon heute betriebliche Altersvorsorge, Nicht-Mitglieder kommen nur auf einen Wert von 34 Prozent. Auch aktiv entscheiden sich nur halb so viele Gewerkschaftsmitglieder (5 Prozent) gegen eine bav wie Nicht-Gewerkschaftsmitglieder (10 Prozent). 9 9 Fidelity Worldwide Investment

10 Für 70 Prozent der Erwerbstätigen spielt betriebliche Altersvorsorge bei der Arbeitgeberwahl keine oder kaum eine Rolle. Bei der Auswahl meinen Arbeitgebers hat das Angebot an betrieblicher Altersvorsorge auch eine Rolle gespielt. 70 Prozent Fidelity Worldwide Investment

11 Vier von fünf Befragten (78 Prozent) verfügen über unzureichende Kenntnisse. Wie würden Sie selbst Ihren Informationsstand über betriebliche Altersvorsorge allgemein einschätzen? 78 Prozent Fidelity Worldwide Investment

12 Jeder vierte Deutsche schreckt wegen mangelnder Flexibilität vor der betrieblichen Altersvorsorge zurück. Warum haben Sie sich gegen eine betriebliche Altersvorsorge entschieden? 25 Prozent Fidelity Worldwide Investment

13 Für die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) zählt vor allem die Balance von Ertrag und Sicherheit bei der Altersvorsorge. Wenn Sie ein Produkt für Ihre Altersvorsorge auswählen (egal ob private oder betriebliche), welches Kriterium spielt für Sie die wichtigste Rolle? Fidelity Worldwide Investment

14 Appendix 14 Fidelity Worldwide Investment

15 Grundlagen der Beispielrechnung Durchschnittsverdiener nach Rentenversicherungsbericht 2010 verheiratet / ein Kind Steuerklasse III Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht kirchensteuerpflichtig freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert Inflationsentwicklung: 2 Prozent p.a. Gehaltsentwicklung entspricht Annahmen des Rentenversicherungsberichts 2010 jährlichen Anhebung des Eckwerts in der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht bis 2024 den Annahmen des Rentenversicherungsberichts 2010 danach 1,9 Prozent p.a. Altersrente mit 67 Jahren, 45 Entgeltpunkte (GRV) alle Darstellungen preisbereinigt Nettowerte nach heutigen Verhältnissen des EStG und SGB, unter Bereinigung der kalten Progression Fidelity Worldwide Investment

16 Die Rahmenbedingungen der Altersvorsorge Sinkende Geburtenrate Umlagefinanziertes System kann nicht mehr funktionieren Steigende Lebenserwartung Es wird mehr Geld im Alter benötigt, aber es gibt keine genaue Planung, wie lange Geld benötigt wird; Belegschaft wird älter (Produktivitäts- und Innovationsverlust, steigende Kosten) Gesellschaftliche Strukturen verändern sich Flexibilität der Arbeitnehmer, Familien sind nicht mehr Netz im Alter Finanzmärkte Verunsicherung der Anleger seit der Finanzkrise Realwirtschaft Beschäftigungsrückgang und geringere Erwerbseinkommen schmälern die Renteneinkommen; Umlagefinanzierte Altersvorsorge ist nicht mehr möglich Öffentliche Haushalte Müssen Finanzinstitute unterstützen und Konjunkturprogramme finanzieren; können keine Rentengarantie mehr geben Quelle: Statistisches Bundesamt 2011 Mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit, wurde man 1881: knapp über 40 Jahre alt, 1910: knapp über 60 Jahre alt und 1999: knapp über 80 Jahre alt Fidelity Worldwide Investment

17 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Fidelity Worldwide Investment Unternehmenskommunikation Jörg Moberg Telefon Telefax https://www.fidelity.de/presse MK Fidelity Worldwide Investment

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