Prof. Dr. Uwe Murmann. Lösungskizze Hausarbeit StR I Sommersemester Tatkomlex I: Der Tod der D. Strafbarkeit des B

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1 Prof. Dr. Uwe Murmann Lösungskizze Hausarbeit StR I Sommersemester 2012 Tatkomlex I: Der Tod der D Strafbarkeit des B A. Strafbarkeit des B nach 212 Abs. 1 1 zulasten der D Indem B einen Schuss auf D abfeuerte, könnte er sich eines Totschlags nach 212 Abs. 1 strafbar gemacht haben. I. Objektiver Tatbestand Der tatbestandsmäßige Erfolg, der Tod der D, ist eingetreten. Auch ist der Schuss kausal für den Tod der D, da er nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Tod entfiele. Denn der Schuss führte zum Blutverlust, der wiederum die Bewusstlosigkeit und das Stürzen in den Gartenteich nach sich zog. Fraglich ist, ob der Tod dem Verhalten des B auch objektiv zurechenbar ist. Eine objektive Zurechnung verlangt, dass der Täter eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich im Erfolg niederschlägt. 2 B hat durch das Abfeuern eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen. Auch müsste sich die durch den Schuss geschaffenen Gefahr im Tod der D niedergeschlagen haben. Dagegen könnte sprechen, dass D nicht unmittelbar an den Schussverletzungen gestorben ist, sondern ertrank. Man könnte der Ansicht sein, dass einer Schussverletzung nicht die Gefahr innewohnt, zu ertrinken. Jedoch ist zu beachten, dass erst die Schussverletzung dazu führte, dass bei D ein Blutverlust eintrat, der widerum zur Bewusslosigkeit und dem Stürzen in den Gartenteich führte. Es liegt nicht außerhalb der Lebenserfahrung, dass ein von einem Schuss Getroffener in einen Teich fällt und daraufhin stirbt. Somit hat sich die von B durch die Abgabe des Schusses geschaffene Gefahr im Tod der D realisiert. Daher ist der Tod von D dem Verhalten des B objektiv zurechenbar. 1 ohne Bezeichnung sind solche des StGB. 2 Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn

2 a.a. ist bei entsprechender Argumentation vertretbar. In diesem Fall müsste sich eine Versuchsprüfung anschließen. Somit hat B den objektiven Tatbestand des 212 erfüllt. Hingegen dürfte das Mordmerkmal der Heimtücke, 211 Abs. 2, 2. Gr., 1. Var. zu verneinen sein. Heimtückisch handelt, wer die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers in feindlicher Willensrichtung bewusst ausnutzt. 3 Es lässt sich dem Sachverhalt nicht entnehmen, dass B die Arglosigkeit der D bewusst ausnutzte. Mangels genauer Angaben im Sachverhalt ist es nicht falsch, das Mordmerkmal der Heimtücke überhaupt nicht anzusprechen. II. Subjektiver Tatbestand Fraglich ist, ob B auch Vorsatz hinsichtlich der Tötung der D hatte. Hier bestehen Bedenken, da B die D mit ihrer Schwester verwechselte. Da B lediglich über die Identität des Opfers irrte, jedoch das tatsächlich anvisierte Opfer traf, liegt ein sog. error in persona vor. 4 Dieser wirkt sich nur dann auf den Vorsatz aus, wenn keine Gleichwertigkeit zwischen dem vorgestellten und getroffenen Tatobjekt besteht. 5 B stellte sich vor, einen Menschen zu töten. Dies gelang ihm auch. Wegen Gleichwertigkeit von vorgestelltem und getroffenem Tatobjekt scheidet ein Tatumstandsirrtum nach 16 Abs. 1 S. 1 aus. Somit handelte B auch vorsätzlich hinsichtlich der Tötung der D. III. Rechtswidrigkeit/Schuld B handelte auch rechtswidrig und schuldhaft. IV. Ergebnis Indem B den Schuss auf D abfeuerte, hat er sich nach 212 Abs. 1 strafbar gemacht. Strafbarkeit des A A. Strafbarkeit des A nach 212, 25 Abs. 2 3 BGHSt 2, 251f.; 50, 16, Siehe dazu Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn

3 Indem A den B zur Tötung der C aufforderte, könnte er sich eines Totschlags in Mittäterschaft nach 212, 25 Abs. 2 zulasten der D strafbar gemacht haben. A hat nicht selbst geschossen. Ihm könnte jedoch das Verhalten des B nach 25 Abs. 2 zugerechnet werden. Voraussetzung hierfür ist ein mittäterschaftlicher Tatbeitrag des A. Die h.m. in der Literatur verlangt für Mittäterschaft, dass dem Beteiligten Tatherrschaft an dem Tatgeschehen zukommt. Tatherrschaft ist danach das vom Vorsatz umfasste In-den-Händel-Halten des tatbestamdsmäßigen Geschehensablaufs. 6 Danach läge kein mittäterschaftlicher Tatbeitrag des A vor. A war bei der unmittelbaren Tatausführung nicht anwesend. Auch beschränkte sich seine Beteiligung auf die Aufforderung zur Tötung der C. Sein Tatbeitrag ist daher als untergeordnet anzusehen. Auch nach der von der Rspr. vertretenen eingeschränkt subjektiven Theorie läge kein mittäterschaftlicher Beitrag des A vor. Die Rspr. nimmt eine Mittäterschaft nur an, wenn der Täter die Tat als eigene will, also mit Täterwillen handelt und sich dieser Wille in der Tatausführung objektiviert niederschlägt. Kriterien hierfür sind der Umfang der Beteiligung sowie das Vorliegen von Tatherrschaft. 7 Auch nach der Rspr. wäre somit ein mittäterschaftlicher Beitrag abzulehnen, da sich ein bei A bestehender Täterwille nicht in den äußeren Umständen niederschlug. Die bloße Aufforderung zur Tötung der C genügt hierfür nicht. Somit hat sich A nicht wegen Totschlags in Mittäterschaft strafbar gemacht. a.a. ist bei entsprechender Argumentation vertretbar. B. Strafbarkeit des A nach 212, 211, 26 Indem A den B zur Tötung der C aufforderte, könnte er sich aber wegen Anstiftung zum Mord aus Habgier strafbar gemacht haben. I. Tatbestand 1. Anstiftung zum Totschlag Zunächst kommt eine Strafbarkeit wegen Anstiftung zum Totschlag in Betracht. Ein Totschlag des B, also eine vorsätzliche rechtswidrige Haupttat liegt vor. Auch hat A den Tatentschluss des B hervorgerufen, mithin den B zur Tat bestimmt. 6 Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn BGHSt 36, 363,

4 A handelte auch vorsätzlich hinsichtlich seiner Anstiftungshandlung. Fraglich ist jedoch, ob er auch hinsichtlich der Haupttat vorsätzlich handelte. Bedenken bestehen, da Haupttäter B einem für ihn unbeachtlichen error in persona unterlag. Es ist umstritten, wie sich ein für den Haupttäter unbeachtlicher error in persona für den Anstifter auswirkt: Die Rspr. sieht den error in persona des Vordermanns als für den Anstifter unbeachtlich an. 8 Dieser Ansicht folgend wäre ein doppelter Anstiftervorsatz zu bejahen. Nach der herrschenden Literatur wird hingegen eine aberratio ictus des Anstifters angenommen. 9 Danach käme nur eine Strafbarkeit wegen versuchter Anstiftung sowie fahrlässiger Tötung in Betracht. 10 Andere wiederum differenzieren: Ein unbeachtlicher error in persona des Anstifters liege nur dann vor, wenn der Anstifter dem Haupttäter konkrete Angaben hinsichtlich der Individualisierung des zu tötenden Opfers mitgegeben und sich der Angestiftete an diese Vorgaben gehalten habe. 11 Nur wenn der Haupttäter bei der Ausführung der Tat von den Vorgaben des Anstifters abgewichen sei, stelle sich der Tatverlauf für den Anstifter als aberratio ictus dar. 12 Auch dieser Ansicht folgend wäre bei A ein unbeachtlicher error in persona gegeben. Denn A hat B zum Zwecke der Identifizierung ein Foto seiner Ehefrau mitgegeben. B hat sich auch an die A gemachten Identifizierungsvorgaben gehalten, da er einen Menschen tötete, welcher der C nach dem äußeren Erscheinungsbild glich. Für die Ansicht der Rpsr. lässt sich anführen, dass der Anstifter das Geschehen bewusst aus der Hand gibt. 13 Die Verwechslung des Opfers durch einen Angestifteten liegt nicht außerhalb dessen, was nach der allgemeinen Lebenserfahrung erwartet werden kann. 14 Somit ist nicht ersichtlich, warum der Irrtum des Angestifteten eine andere Bewertung der Tat des Anstifters gerechtfertigt. 15 Für die differenzierende Ansicht spricht insbesondere, dass sie den Grund der Strafbarkeit für die Anstiftung berücksichtig: 16 Der Anstifter, welcher dem Haupttäter genaue Vorgaben zur Individualisierung des Opfers gemacht hat, hat das 8 BGH 37, 214, 217 f. 9 Z.B. Lackner/Kühl, 27. Aufl. 2011, 26 Rn Zum Teil wird jedoch auch eine Anstiftung zum Versuch bejaht, vgl. dazu Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn. 117; Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn BGHSt 37, 214, BGHSt 37, 214, BGHSt 37, 214, Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn

5 Risiko dafür geschaffen, dass der Haupttäter eine Person tötet, welche den Vorgaben entspricht. 17 Nur wenn der Haupttäter sich an die Vorgaben hält, realisiert sich auch die vom Anstifter durch das Bestimmen geschaffene Gefahr. 18 Da die Rspr. und die differenzierende Ansicht zu dem gleichen Ergebnis kommen, bedarf es zwischen Ihnen keiner Entscheidung. Somit wirkt sich der error in persona des B für den A nicht aus. A handelte daher mit doppeltem Anstiftervorsatz. 2. Anstiftung zum Mord A könnte sich zudem wegen Anstiftung zum Mord aus Habgier strafbar gemacht haben. Habgier ist das ungezügelte rücksichtslose Streben nach Gewinn um den Preis eines Menschenlebens aus ungehemmter, triebhafter Eigensucht. 19 Haupttäter B hat selbst nicht aus Habgier gehandelt. Jedoch handelte A aus Streben nach Gewinn um den Preis eines Menschenlebens, also aus Habgier. Denn A wollte in den Genuss des Erbes seiner Ehefrau kommen. Es kommt daher eine Anwendung des 28 in Frage. Das Mordmerkmal der Habgier ist als täterbezogenes Merkmal ein besonderes persönliches Merkmal i.s.d. 14 Abs Es stellt sich jedoch die Frage, ob im vorliegende Fall 28 Abs. 1 oder 28 Abs. 2 Anwendung findet. Hierfür ist das Verhältnis von Mord und Totschlag entscheidend. Die Rspr. sieht Mord und Totschlag als selbstständige Delikte an. 21 Danach begründen täterbezogene Mordmerkmale die Strafbarkeit des Täters, sodass grds. 28 Abs. 1 Anwendung findet. Da jedoch 28 Abs. 1 die Konstellation, in der allein der Haupttäter das täterbezogene Mordmerkmal verwirklicht, nicht erfasst, kann 28 Abs. 1 hier nicht angewendet werden. 22 Es bliebe daher bei einer Strafbarkeit des A wegen Anstiftung zum (bloßen) Totschlag. Die Literatur versteht den Mord hingegen als Qualifikation des Totschlags. 23 Danach fände 28 Abs. 2 Anwendung, da täterbezogene Mordmerkmale die Strafbarkeit schärfen i.s.d. 28 Abs. 2. Es käme durch Anwendung des 28 Abs. 2 zu einer Tatbestandsverschiebung. A wäre danach strafbar wegen Anstiftung zum Mord aus Habgier, 212, 211, 26, 28 Abs Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn BGHSt 10, 399; 29, Fischer, 59. Aufl. 2012, 211 Rn BGHSt 50, 1, Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn. 81; Rengier, BT II, 13. Aufl. 2012, 5 Rn. 4; Geppert, Jura 2008, 34, 37. 5

6 Die Rspr. begründet ihre Ansicht vor allem mit der systematischen Stellung des 211 vor 212. Hierbei wird jedoch verkannt, dass der Mord vor allem deshalb vor 212 geregelt ist, um dem besonderen Unrechtsgehalt des Mordes Ausdruck zu verleihen. 24 Letztlich lassen sich keine nachvollziehbaren Gründe für die Ansicht der Rspr. finden. 25 Daher ist mit der Literatur der Mord als Qualifikation des Totschlags anzusehen. Somit kommt es durch Anwendung des 28 Abs. 2 zu einer Tatbestandsverschiebung. A hat daher den Tatbestand einer Anstiftung zum Mord aus Habgier erfüllt. II. Rechtswidrigkeit/Schuld Auch handelte A rechtswidrig und schuldhaft. III. Ergebnis Indem A den B zur Tötung seiner Ehefrau aufforderte, hat er sich wegen Anstiftung zum Mord aus Habgier zulasten der D nach 212, 211, 26, 28 Abs. 2 strafbar gemacht. Sieht man den error in persona des Vordermanns für den Hintermann als beachtlich an, käme man zu einer Strafbarkeit des A wegen fahrlässiger Tötung zulasten der D sowie Anstiftung zum versuchten Mord aus Habgier. Strafbarkeit der C Indem C ihre Schwester in den Carport lockte, könnte sie sich wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft, 212 Abs. 1, 25 Abs. 1 Var. 2 strafbar gemacht haben. C hat nicht selbst auf ihre Schwester geschossen. Ihr könnte jedoch das Verhalten des B nach 25 Abs. 1 Var. 2 zuzurechnen sein. Voraussetzung hierfür ist, dass C die Tat durch einen anderen, also durch B begangen hat. Dies setzt voraus, dass C sich des B als Werkzeug bedient hat und ihr gegenüber B eine überlegene Stellung zukommt. 26 Bedenken bestehen hier, da B im vorliegenden Fall volldeliktisch handelte. Der error in persona ist für ihn unbeachtlich. Es könnte sich jedoch eine Tatherrschaft der C daraus ableiten, dass es ihr gelang, bei B einen (unbeachtlichen) 24 Murmann, Grundkurs Strafrecht, 21 Rn. 8; Zöller, Jura 2007, 305, 312 f. 25 Lackner/Kühl, 27. Aufl. 2011, vor 211 Rn. 22. Die Rspr. scheint sich dieser Einsicht wohl nun nicht mehr in vollem Umfang zu verschließen: So hat der BGH in BGH NJW 2006, 1008, 1013 selbst eingeräumt, dass durchaus Gründe dafür bestehen, im Mord eine Qualifikation des Totschlags zu sehen. 26 Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn

7 error in persona in Bezug auf D hervorzurufen. Wie die Fälle des manipulierten error in persona zu behandeln sind, ist umstritten: 27 Zum Teil wird bei bewusster Herbeiführung eines error in persona Nebentäterschaft des Manipulierenden angenommen. 28 Andere wiederum erkennen in der Manipulierung eine Überlegenheit des Hintermannes, also eine mittelbare Täterschaft. 29 Für eine mittelbare Täterschaft lässt sich insbesondere anführen, dass es dem Hintermann letztlich gelingt, eine bisher ungefährdete Person in eine für diese gefährliche Falle zu locken. 30 Der Hintermann beherrscht das Geschehen, weil nur er das Geschehen durchblickt und den error in persona des Tatmittlers letztlich provoziert. Die besseren Argumente sprechen daher für die Annahme einer mittelbaren Täterschaft. C hat sich daher, indem sie D in die Garage lockte, wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft nach 212 Abs. 1, 25 Abs. 1 Var. 2 strafbar gemacht. a.a. ist bei entsprechender Argumentation vertretbar. Strafbarkeit des K K hat sich nicht strafbar gemacht. Als einziger Tatbestand kommt 138 Abs. 1 in Betracht, da K Kenntnis von einer Tat nach 138 Abs. 1 Nr. 5 ( 212 bzw. 211) erlangte. Jedoch hat K der Bedrohten, der C, sein Wissen sofort angezeigt. Weil eine Strafbarkeit des K offensichtlich nicht in Betracht kommt und 138 ein exotisches Delikt darstellt, ist es vertretbar, 138 überhaupt nicht anzusprechen. Ergebnis Tatkomplex I: B hat sich strafbar gemacht wegen Totschlags, 212 Abs. 1. A ist strafbar wegen Anstiftung zum Mord aus Habgier, 212, 211, 26, 28 Abs. 2. C hat sich wegen Totschlags in mittelbarer Täterschaft, 212 Abs. 1, 25 Abs. 1 Var. 2 strafbar gemacht. Tatkomplex II: Der Streit in der Küche Strafbarkeit des A 27 Siehe dazu Murmann, Grundkurs Strafrecht, 27 Rn Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn Schönke/Schröder/Heine, 28. Aufl. 2010, 25 Rn. 23; Roxin, Täterschaft und Tatherrschaft, 8. Aufl. 2006, S. 214 ff.; Kühl AT, 6. Aufl. 2008, 20 Rn Schönke/Schröder/Heine, 28. Aufl. 2010, 25 Rn

8 Indem A den Teller auf C werfen wollte, könnte er sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 22, 23 Abs. 1 strafbar gemacht haben. Die Tat ist nicht vollendet, da A niedergeschlagen wurde, bevor er seine Frau verletzten konnte. Die Versuchsstrafbarkeit folgt aus 224 Abs. 2, 23 Abs. 1. I. Tatbestand 1. Tatentschluss A handelte mit Tatentschluss hinsichtlich einer Körperverletzung der C. Denn er wollte ihr eine üble unangemessene Behandlung, welche das körperliche Wohlbefinden bzw. die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich gefährdet, also eine körperliche Misshandlung i.s.d. 223 Abs. 1 zufügen. 31 Auch müsste A Tatentschluss gehabt haben, die Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeugs zu begehen. Ein gefährliches Werkzeug ist jeder bewegliche Gegenstand, der nach Art der konkreten Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen. 32 Der von A in der Hand gehaltene Porzellanteller stellt solch ein gefährliches Werkzeug dar, da dieser geeignet ist, bei der Zertrümmerung auf dem Kopf einer anderen Person bei dieser erhebliche Verletzungen herbeizuführen. A hatte daher Tatentschluss hinsichtlich der Begehung einer gefährlichen Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr Unmittelbares Ansetzen Auch hat A zur Tat unmittelbar angesetzt i.s.d. 22, da er subjektiv die Schwelle zum Jetzt-geht`s-los überschritten hat und objektiv nach seiner Vorstellung der tatbestandsmäßige Erfolg ohne weitere Zwischenschritte eintreten konnte. 33 II. Rechtswidrigkeit/Schuld Auch handelte A rechtswidrig und schuldhaft. III. Rücktritt A ist auch nicht strafbefreiend vom Versuch nach 24 Abs. 1.S. 1 zurückgetreten. 31 Zur Definition der körperlichen Misshandlung Lackner/Kühl, 27. Aufl. 2011, 223 Rn Fischer, 59. Aufl. 2012, 223 Rn. 8; Murmann, Grundkurs Strafrecht, 22 Rn Vgl. Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn

9 IV. Ergebnis Somit hat sich A wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 22, 23 Abs. 1 strafbar gemacht. Strafbarkeit der C Indem C die gläserne Salatschüssel auf dem Kopf ihres Ehemannes zerschlug, könnte sie sich wegen gefährlicher Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2 strafbar gemacht haben. I. Tatbestand Das Zerschlagen der Schüssel auf dem Kopf des A stellt eine üble unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt dar. C hat ihren Mann daher körperlich misshandelt i.s.d. 223 Abs. 1. Auch erfolgte die Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeugs i.s.d. 224 Abs. 1 Nr. 2, weil eine Glasschüssel nach Art der konkreten Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen beim Opfer herbeizuführen. Zudem handelte C vorsätzlich hinsichtlich der Umstände des objektiven Tatbestandes. II. Rechtswidrigkeit Das Verhalten der C könnte jedoch durch Notwehr nach 32 gerechtfertigt sein. 1. Notwehrlage Eine Rechtfertigung nach 32 setzt zunächst eine Notwehrlage voraus. Eine Notwehrlage verlangt gem. 32 Abs. 2 einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff. Angriff ist die Bedrohung rechtlich geschützter Interessen durch menschliches Verhalten. 34 Das drohende Werfen des Tellers durch A stellt eine solche Bedrohung der Rechtsgüter der C, also einen Angriff dar. Auch war der Angriff gegenwärtig, da er unmittelbar bevorstand. 35 Auch war der Angriff des A rechtswidrig, da er im Widerspruch zur Rechtsordnung stand Fischer, 59. Aufl. 2012, 32 Rn. 5; Murmann, Grundkurs Strafrecht, 25 Rn Zu Definition der Gegenwärtigkeit des Angriffs siehe Murmann, Grundkurs Strafrecht, 25 Rn Zur Definition der Rechtswidrigkeit des Angriffs siehe Murmann, Grundkurs Strafrecht, 25 Rn

10 2. Notwehrhandlung Auch müsste eine Notwehrhandlung vorliegen. Das Zerschlagen der Schüssel richtete sich gegen den Angreifer A. Auch war die Handlung der C zur Abwendung des Angriffs erforderlich, weil C keine milderen, gleich wirksamen Mittel zur Verfügung standen. Fraglich ist, ob der Schlag mit der Schüssel auch geboten war. Hier könnte das Notwehrrecht von C wegen der engen persönlichen Beziehung zu A (Ehegatten) eingeschränkt sein. Teilweise wird eine solche Beschränkung angenommen mit der Folge, dass der Notwehr Übende zunächst dem Angriff ausweichen muss und erst nach erfolgloser Schutzwehr zur Trutzwehr übergehen darf. 37 Hiergegen lässt sich anführen, dass der Angriff in solch einer engen Beziehung als besonders verwerflich anzusehen ist, da der Angreifer selbst eine Garantenstellung für den Notwehr Übenden innehat. 38 Hier dürfte C den Einschränkungen jedoch ohnehin gerecht geworden sein, sodass eine Streitentscheidung entbehrlich ist: Ein Ausweichen dürfte ihr nicht möglich gewesen sein, da ihr Ehemann genau hinter ihr stand und den Teller zu werfen entschlossen war. Auch Schutzwehr dürfte im vorliegenden Fall nicht erfolgversprechend gewesen sein. Daher liegt eine gebotene Notwehrhandlung i.s.d. 32 vor. 3. Notwehrwille Die ganz h.m. verlangt für eine Rechtfertigung zudem, dass der Täter wenigstens Kenntnis von den Umständen der Notwehrlage hat. 39 Begründet wird dies damit, dass das bloße Vorliegen der Rechtfertigungslage nur den Erfolgsunwert entfallen lässt. 40 Zu einem Entfallen auch des Handlungsunwerts kommt es nur dann, wenn der Täter zumindest in Kenntnis der Umstände der Notwehrlage handelt. 41 C wusste hier nicht um den Angriff ihres Ehemanns. Sie handelte daher ohne Notwehrwillen. Es ist umstritten, welche Folgen das Fehlen des Notwehrwillens bei gleichzeitig objektiv gerechtfertigtem Verhalten hat. Zum Teil wird eine Strafbarkeit wegen vollendeter Tat angenommen. 42 Andere wiederum bestrafen den Täter wegen 37 Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn Murmann, Grundkurs Strafrecht, 25 Rn Kühl, 6. Aufl. 2008, 7 Rn Kühl, 6. Aufl. 2008, 7 Rn. 124; Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn Kühl, 6. Aufl. 2008, 7 Rn. 124; Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn BGH NStZ 2005, 332,

11 Versuchs. 43 Letztere Ansicht verdient den Vorzug. So ist die Situation vergleichbar mit der Situation des Versuchs: 44 Da der Täter objektiv im Einklang mit der Rechtsordnung (nämlich in Einklang mit den objektiven Voraussetzungen des Rechtfertigungsgrunds) handelt, entfällt der Erfolgsunwert. Mangels subjektiven Rechtfertigungswillens verwirklicht der Täter lediglich einen Handlungsunwert. 45 Daher hat sich C nur wegen versuchter gefährliche Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 22, 23 strafbar gemacht. Aufbautechnisch ist es vertretbar, es nach der Darlegung des Streits bei einer Feststellung der bloßen Versuchsstrafbarkeit zu belassen und auf eine gesonderte Versuchsprüfung zu verzichten. Ebenso ist es aber möglich, der Streitentscheidung (wenn der Versuchslösung gefolgt wird) eine gesonderte Versuchsprüfung folgen zu lassen. 46 III. Ergebnis Indem C die Schüssel auf dem Kopf ihres Ehemannes zerschlug, hat sie sich wegen versuchter gefährliche Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 22, 23 Abs. 1 strafbar gemacht. Ergebnis Tatkomplex II A und C haben sich jeweils wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung nach 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 22, 23 Abs. 1 strafbar gemacht. 43 Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn. 279; Joecks, StGB, 9. Aufl. 2010, vor 32 Rn Kühl, 6. Aufl. 2008, 6 Rn. 15; Joecks, StGB, 9. Aufl. 2010, vor 32 Rn Kühl, 6. Aufl. 2008, 6 Rn Für letztere Aufbauvariante spricht sich Wessels/Beulke, 41. Aufl. 2011, Rn. 280 aus. 11

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