Der Einfluss neuer Medien auf die Glücksspielindustrie Das neue Geschäftsfeld der Peer-to-Peer-Wetten. Diplomarbeit

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1 Der Einfluss neuer Medien auf die Glücksspielindustrie Das neue Geschäftsfeld der Peer-to-Peer-Wetten Diplomarbeit eingereicht bei PD Dr. Hans-Dieter Groffmann Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main von cand. rer. pol. Sinisa Pavlekovic Jordanstr Frankfurt 069 /

2 - II - Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV Tabellenverzeichnis...V Abkürzungsverzeichnis... VI 1 Einleitung Problemstellung Ziel und Gang der Untersuchung Einordnung und Definition Begriff des Glücksspiels Definition Abgrenzung zum Gewinnspiel Einzelne Formen des Glücksspiels Die deutsche Glücksspielindustrie Marktüberblick Wirtschaftliche Bedeutung von Glücksspielen Glücksspiel im Internet Online-Glücksspielindustrie Vergleich der traditionellen Spiele mit dem Online-Angebot Casinos Lotterien Sportwetten Herausforderungen für das Glücksspiel im Internet Forderungen an den elektronischen Zahlungsverkehr Schutz vor Hackern Schaffung von Vertrauen Regulierung des Online-Glücksspielmarktes Rechtliche Problematik von Glücksspielen im Internet Glücksspiel über neue Medien Interaktives Fernsehen Mobile Gambling Internet-Poker Peer-to-Peer Wetten Internet-Poker-Markt Die Spieler Turnierspiel vs. Ring Game Play Merkmale der Internet-Poker-Industrie Geringe Opportunitäts- und Grenzkosten Hohe Grenzerlöse... 42

3 - III Konstante Preise Variable Unternehmensstrukturen Variable fixe Kosten Homogenes Gut Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg Kritische Masse Unternehmensstruktur Bonuszahlungen Traditionelle Werbung Zusammenfassung Anhang Literaturverzeichnis Ehrenwörtliche Erklärung... 69

4 - IV - Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Marktanteile Deutschland... 9 Abbildung 2 Geschätzte Umsätze für das Glücksspiel im Internet Abbildung 3 Geschätzte Online-Glücksspieleinnahmen nach Segment für Abbildung 4 Geschätzte Umsätze für das Glücksspiel über mobile Medien Abbildung 5 Marktüberblick Abbildung 6 Durchschnittliche Anzahl von Spielern während Höchstzeiten Abbildung 7 Ring Game Pot Total pro Monat Abbildung 8 Vergleich der Ring Game Spieler mit Turnierspielern Abbildung 9 Pokernetzwerk und Pokerraum Abbildung 10 Anteil der Pokeranbieter mit Features Abbildung 11 Wachstum der Pokerseiten in absoluten Zahlen von Februar bis Oktober Abbildung 12 Wachstum von Pokerräumen und Pokernetzwerken von Feb. bis Oktober

5 - V - Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Öffentliche Einnahmen im Glücksspielbereich Tabelle 2 Gesamtanzahl der Spieler und jährlicher Umsatz Tabelle 3 Affiliate Tabelle 4 Durchschnittliche Einnahmen pro Tag und pro Spieler Tabelle 5 Vergleich der angebotenen Special Features Tabelle 6 Vergleich der angebotenen Special Features Tabelle 7 Durchschnittlichen Anzahl an Spielern zu jeder Zeit Tabelle 9 Bonuszahlungen von etablierten Pokeranbietern Tabelle 10 Bonuszahlungen von neuen Pokeranbietern Tabelle 11 Vergleich der durchschnittlichen Tagesumsätze... 61

6 - VI - Abkürzungsverzeichnis BGH DLTB DeSIA DVB FIFA GPRS itv LotterieStV MHP P2P StGB SMS WAP WSOP Bundesgerichtshof Deutscher Lotto- und Totoblock Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft Digital Video Broadcast Federation International Football Association General Packet Radio Service interaktives Fernsehen Lotterie Staatsvertrag Multimedia Home Platform Peer-to-Peer Strafgesetzbuch Short Message Service Wireless Application Protocol World Series of Poker

7 - 1-1 Einleitung 1.1 Problemstellung Bis in die Mitte der neunziger Jahre war der Staat der einzige Anbieter von Glücksspielen in Deutschland. Unter dem Deckmantel der Suchtprävention besteht der deutsche Staat auf seinem Glücksspiel Monopol. Doch seitdem sich das Internet rasant in der ganzen Welt verbreitet hat, haben sich die Rahmenbedingungen drastisch verändert. Neue Anbieter sind in den Markt eingetreten und bieten nahezu jede Form des Glücksspiels über das Internet an. Obwohl das Anbieten von Glücksspielen ohne Lizenz in Deutschland verboten ist, gibt es kaum rechtliche Möglichkeiten dieses Angebot an Glücksspiel zu verhindern. Die Anbieter haben ihre Firmensitze auf Inselstaaten errichtet, die Glücksspiellizenzen verkaufen. Diese so genannten Offshore- Glücksspielanbieter können ihr Spiele somit weltweit anbieten. Abgesehen von den Glückspielen im Internet sind noch weitere Märkte über neue Medien entstanden, die sich aber in den nächsten Jahren noch beweisen müssen. Wetten über mobile Medien und das Wetten über das interaktive Fernsehen, das im August 2005 in Deutschland auf Sendung gegangen ist. Neben den traditionellen Spielen wie Black Jack, Roulette, Bingo, Automatenspielen und Sportwetten werden noch weitere neue Spielformen angeboten, die auf eine enorme Nachfrage gestoßen sind. Das größte Wachstumspotential und die höchsten Umsatzrenditen erzielt das Geschäftsfeld des Online-Pokers. Es werden mittlerweile über 2 Milliarden Umsatz im Jahr durch diese Form des Peer-to-Peer Betting erzielt, und es wird nach Schätzungen von Branchenexperten in fünf Jahren das Zehnfache sein. Das Online-Pokern unterscheidet sich grundlegend von den restlichen Glücksspielen, die angeboten werden. Die Spieler wetten nicht wie üblich gegen den Anbieter, sondern sie wetten gegeneinander. Durch das Angebot von Glücksspiel über neue Medien haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Der Staat steht nun in Konkurrenz zu den privaten Anbietern, die große Vorteile gegenüber dem Angebot des Staates haben. Die privaten Anbieter werden weiterhin nicht reguliert und kaum staatlich kontrolliert.

8 Ziel und Gang der Untersuchung Das Ziel der Arbeit ist es die Entwicklungen der Glücksspielindustrie darzustellen, die durch den Einfluss neuer Medien entstanden ist. Zu diesen neuen Medien zählen das Internet, die mobilen Medien und das interaktive Fernsehen. Bezogen auf das Internet wird das Glücksspiel auf die Umsetzbarkeit der angebotenen Spielformen hin überprüft und es soll auf die Herausforderungen von Glücksspiel im Internet, auf die rechtlichen Probleme sowie auf die fehlende Regulierung eingegangen werden. Im weiteren Verlauf werden die neuen Medien, mobile Wetten und interaktives Fernsehen auf ihre Umsetzbarkeit in der Glücksspielindustrie überprüft und der momentane Stand aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Online-Poker Industrie. Im Fokus steht die Untersuchung der Merkmale des Internet-Pokers und die Erfassung der Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg. In Kapitel 2 wird zunächst der Begriff des Glücksspiels betrachtet. In diesem Abschnitt wird eine Definition von Glücksspiel und die Abgrenzung zum Gewinnspiel vollzogen sowie ein Überblick über die relevanten Spielformen gegeben. In 2.2 wird der deutsche Glücksspielmarkt vorgestellt. Zunächst wird ein Marktüberblick erstellt und in die wirtschaftliche Bedeutung des Glücksspiels in Deutschland diskutiert. Das Kapitel 3 befasst sich mit dem Glücksspiel über das Internet. In Kapitel 3.1 wird ein kurzer Überblick über den Online-Glücksspielmarkt gegeben. In 3.2 wird das Angebot an traditionellen Glücksspielen mit dem Angebot an Online-Glücksspielen verglichen. Im Kapitel 3.3 wird auf die Herausforderungen für das Glücksspiel im Internet eingegangen. Die Umsetzung des elektronischen Zahlungsverkehrs, der Schutz vor Hackern und die Schaffung von Vertrauen zählen zu den Herausforderungen, die an dieser Stelle untersucht werden. Das Kapitel 3.4 befasst sich mit der Regulierung des Online- Glücksspielmarktes. Zum Abschluss dieses Kapitels wird auf die rechtliche Problematik von Glücksspielen im Internet eingegangen. Im vierten Kapitel werden die neuesten Medien, über die Glücksspiel angeboten wird, vorgestellt. In Kapitel 4.1 wird das Wetten über das interaktive Fernsehen betrachtet. Es wird der deutsche Markt vorgestellt und die zukünftigen Entwicklungen werden vorgestellt. Ein weiterer Wachstumsmarkt ist das Anbieten von Wetten über mobile Medien. Dieses wird in Kapitel 4.2 vorgestellt.

9 - 3 - Das Kapitel 5 befasst sich mit dem Online-Poker-Markt. In wird der Online-Poker Markt umrissen. Im Folgenden Kapitel werden die Kunden von Online-Poker-Anbietern vorgestellt. Im Kapitel wird eine Abgrenzung zwischen dem Turnierspiel und dem bekannten Ring Game vollzogen. Das Kapitel 5.2 befasst sich mit den Merkmalen der Internet-Poker-Industrie. In wird auf die geringen Opportunitäts- und Grenzkosten eingegangen, die ein Anbieter im Online-Poker-Markt hat. Weiterhin wird im nächsten Abschnitt die Generierung der hohen Grenzerlöse analysiert, die ein Anbieter nach Aussage von Branchenexperten hat. In wird das Phänomen der konstanten Preise im Online-Poker-Markt diskutiert. Im Folgenden Kapitel werden die verschiedenen Unternehmensstrukturen vorgestellt. In werden die fixen Kosten betrachtet, die ein Anbieter bei Markteintritt zu tragen hat. Abschließend wird überprüft, inwiefern das Gut Internet-Poker ein homogenes Gut ist. Im Kapitel 5.3 werden die Einflussfaktoren auf den Unternehmensgewinn vorgestellt. Die Relevanz der Erreichung der kritischen Masse wird in aufgezeigt. Im folgenden Unterkapitel wird überprüft, ob die gewählte Unternehmensstruktur einen Einfluss auf den Gewinn hat. Im Kapitel wird analysiert, ob Bonuszahlungen die Spielerbasis erhöhen und somit den Gewinn steigern. Zum Abschluss wird die Einflussnahme der traditionellen Werbung auf den Unternehmensgewinn überprüft.

10 - 4-2 Einordnung und Definition Zu Beginn der Arbeit wird in 2.1 der Begriff des Glücksspiels erörtert. In 2.2 folgt eine Einführung in die deutsche Glücksspielindustrie. 2.1 Begriff des Glücksspiels In diesem Abschnitt wird der Begriff des Glücksspiels erörtert. In steht die Definition des Glücksspiels im Mittelpunkt. Im darauf folgenden Abschnitt wird eine Abgrenzung zum Gewinnspiel vollzogen. Im Kapitel wird abschließend ein Überblick über alle für den deutschen Markt relevanten Spielformen geschaffen Definition Eine Definition des Glücksspiels war bis vor kurzer Zeit gesetzlich nicht fixiert. Seit Juli 2004 ist der neue Lotterie Staatsvertrag (LotterieStV) in Kraft getreten. In 3 Abs. 1 S. 2 LotterieStV steht, dass Glücksspiel vorliegt, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. 1 Folglich müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein. Es muss sich um ein Spiel handeln. Um an diesem Spiel teilnehmen zu können muss der Spieler einen nicht unerheblichen, entgeltlichen Einsatz bezahlen und der Gewinn muss vom Zufall abhängen. 2 Der entgeltliche Einsatz muss dem Veranstalter zufließen und erheblich sein. Die Erheblichkeitsgrenze liegt nach Ansicht der deutschen Rechtssprechung zwischen 0,05 und 2,50. Es genügt ein versteckter Einsatz, also durch die Berechnung von Telefongebühren bei der Schaltung einer 0190er-Rufnummer, doch so fehlt es bei Teilnahme per Postkarte an dem entgeltlichen Einsatz, da das Porto für den Transport bestimmt ist. 3 Der Zufall muss das ausschließliche oder überwiegende Kriterium sein, das über den Erfolg entscheidet. 4 So ist ein Schachturnier mit entgeltlichem Einsatz und einem Preis 1 Bahr (2005), S Vgl. Bahr (2005), S Vgl. Bahr/Schroeter (2004), S Bahr/Schroeter (2004), S. 3.

11 - 5 - für den Gewinner kein Glücksspiel, da der Ausgang der Partie allein vom Können der Spieler abhängt. Bei einem Quiz mit Preisfrage ist der Erfolg demnach auch nicht vom Zufall abhängig, sondern größtenteils vom Intellekt des Spielers. Nur durch korrekte Beantwortung der Frage kann der Spieler gewinnen. Kann die Frage von jedermann ohne Anstrengung beantwortet werden (z.b. Frage: Was ist 1 + 1?, Antwort: 2 ), so stellt die Preisfrage keine sachliche Einschränkung dar und das Quiz bleibt trotz Preisfrage zufallsbezogen und zählt zu den Glücksspielen, sofern auch ein Einsatz zur Teilnahme notwendig ist. Die Quizfrage muss somit gewissen Mindestanforderungen genügen Abgrenzung zum Gewinnspiel Die Abgrenzung zum Gewinnspiel ist formal relativ einfach. Es handelt sich immer um ein Gewinnspiel, wenn entweder kein Zufallselement gegeben oder kein entgeltlicher Einsatz zu bezahlen ist. In der Praxis gibt es wegen dem Merkmal des Zufalls große Probleme. Bei neuen Spielformen, bei denen Zufalls-, Geschicklichkeits- und Wissenselemente gemischt werden, ist zwischen Glücks- und Gewinnspiel häufig schwer zu trennen. 6 Für Gewinnspiele ist im Gegenteil zu Glücksspielen keine Lizenz notwendig und infolgedessen wird häufig versucht Glücksspiele als Gewinnspiele zu tarnen. Im Bereich des Versandhandels ist das häufig der Fall. Durch das Verwenden eines gemeinsamen Formulars für Teilnahme am Gewinnspiel und Bestellung liegt der Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs vor, da der Kunde sich genötigt fühlt zu bestellen, wenn er am Gewinnspiel teilnehmen möchte. 7 Dies weist wettbewerbsrechtliche Mängel auf und verstößt somit gegen 1 UWG: So darf bei der Teilnahme an einem Gewinnspiel grundsätzlich kein Kaufzwang ausgeübt werden. Ein solcher unlauterer Zwang ist zu bejahen, wenn die Teilnahme vom Kauf einer Ware, von Inanspruchnahme einer Dienstleistung oder allgemein einem Vertragsabschluss abhängig gemacht wird. 8 5 Vgl. Bahr/Schroeter (2004), S Vgl. Bahr (2005), S Vgl. Bahr/Schroeter (2004), S Bahr/Schroeter (2004), S. 5.

12 Einzelne Formen des Glücksspiels Im Folgenden werden einzelne Formen des Glücksspiels vorgestellt. Angefangen mit der Sportwette/Oddset über Lotterien, Pferdewetten, Spielbanken/Casino-Spiele bis hin zu Automatenspielen. Sportwette/Oddset Bei den Sportwetten wird auf den Ausgang von Sportereignissen gesetzt. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es sich juristisch gesehen um keine Wette 9 handelt, sondern um ein Spiel. Die Sportwette hat die Unterhaltung und Gewinnmaximierung zum Ziel und dient nicht der Erledigung eines Meinungsstreites. 10 Odd ist englisch und bedeutet Gewinnchance, set ist ebenfalls aus dem Englischen und bedeutet feste Gewinnquote. Es hat sich in Deutschland eingebürgert Sportwetten auch als Oddset-Wetten zu bezeichnen, da in diesem Segment mit festen Gewinnquoten gespielt wird. Mittlerweile verbinden die Kunden Oddset-Wetten mit den staatlich lizenzierten Sportwetten Betreibern, weil sie überwiegend mit diesem Begriff werben. Bis auf die staatlich lizenzierten Anbieter und die Buchmacher, die eine Lizenz aus den Tagen der DDR besitzen, bewegen sich alle anderen Anbieter/Sportwettenvermittler in einer juristischen Grauzone. Die rechtliche Situation von Sportwetten ist außerordentlich komplex und wird deshalb in einem eigenen Abschnitt behandelt. Lotterien Bei einer Lotterie hat die Mehrzahl von Personen vertragsmäßig die Möglichkeit, nach einem bestimmten Spielplan gegen einen entsprechenden Einsatz einen Geldgewinn zu erlangen. 11 Unter dem Begriff Lotterien sind eine Vielzahl von Einzelspielarten zusammengefasst: traditionelle Lotterien, Zahlenlotto und Totowetten Spiel und Wette haben gemeinsam, dass sie von einem ungewissen oder streitigen Ereignis abhängig sind. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Wette der bloßen Erledigung eines Meinungsstreites dient. Hauptmotiv ist der Streit sowie die Lust, die Überzeugung von der Richtigkeit der aufgestellten Behauptung bewährt zu sehen und dem Gegner zu beweisen, dass man bei dem Streit im Recht war. Beim Spiel dagegen steht der Zeitvertreib oder die Gewinnerzielung im Vordergrund. 10 Vgl. Bahr (2005), S Schönke/Schröder/Eser/Heine, 287 StGB, Rn Vgl. Hattig, M. (1999), S. 6.

13 - 7 - Bei Lotterien werden die Bedingungen, wie Ablauf und Höhe des Einsatzes, bereits verbindlich vom Veranstalter festgelegt. Bei der traditionellen Lotterie werden die Gewinner durch Ziehung von Losen ermittelt. Beim Zahlenlotto hingegen muss der Spieler eine zufallsbedingte Zahlenreihe tippen, und bei den Totowetten kann der Teilnehmer in Form ganzer Zahlen- oder Ergebnisreihen Sportwettkämpfe vorhersagen. 13 Pferderennwetten Pferderennwetten gehören zu den ältesten Glücksspielen der Welt und stammen ursprünglich aus England und Frankreich. 14 Bei den Pferderennwetten gilt es zwischen dem System der privaten Buchmacher und der Totalisatorwette, der amtlichen Wettstelle auf Pferderennbahnen, zu unterscheiden. Beim System der Buchmacher gibt jeder einzelne Buchmacher selbst die Gewinnquote vor, wohingegen beim Totalisator alle Wetten in einem großen Topf gesammelt werden und dementsprechend die Gewinnquote bestimmt wird. 15 Spielbanken/Casino-Spiele Der umsatzstärkste Bereich der Glücksspielindustrie sind die Spielbanken 16 bzw. Casinos. Der europäische Markt wird hauptsächlich durch Deutschland, England und Frankreich bestimmt. 17 Der deutsche Spielbankensektor befindet sich komplett in den Händen des Staates, damit eine vermeintlich bessere Kontrolle ausgeübt werden kann. Die bekanntesten Spiele sind Roulette, Baccara, Black Jack, Poker und in kleinem Ausmaß Automatenspiele. 18 Automatenspiele Bei Automatenspielen verschafft sich der Spieler zumeist durch den Einwurf einer Münze die Chance, Gewinne zu erzielen. Das berühmteste Beispiel hierfür ist der ein- 13 Vgl. Bahr, M. (2005), S Ca. 85 % des europäischen Pferderennwettmarktes sind auf diese beiden Staaten zurückzuführen (Stand 1995), Vgl. Hattig, M. (1999), S Vgl. Bahr, M. (2005), S Der Begriff Spielbank wird nur im deutschsprachigen Bereich verwendet, während Casino vor allem im angloamerikanischen, aber auch im sonstigen internationalen Ausland verwendet wird. 17 Vgl. Hattig, M. (1999), S Vgl. Bahr, M. (2005), S. 23.

14 - 8 - armige Bandit, der auch Slot-Machine genannt wird. Zu unterscheiden sind Automaten in Spielbanken, das so genannte kleine Spiel und Geldspielautomaten, die in Spielhallen und Gaststätten aufgestellt sind. 2.2 Die deutsche Glücksspielindustrie In diesem Kapitel wird beginnend ein Marktüberblick über die Glücksspielindustrie in Deutschland gegeben. Im folgenden Unterkapitel wird die wirtschaftliche Bedeutung der Glücksspielindustrie in Deutschland betrachtet und die Problematik der Monopolstruktur im Glücksspielwesen aufgezeigt Marktüberblick Der Gesamtumsatz des Glücksspielbereiches belief sich im Jahre 2003 auf ca. 27 Mrd. 19. Den größten Umsatz erwirtschaften die Spielbanken mit 40 %, gefolgt vom Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) mit ca. 30 % und den Geldspielautomaten mit ca. 20 %. Die restlichen Umsätze der anderen Bereiche finden im einstelligen Prozent- Bereich statt. Interessanter und aussagekräftiger als die Umsätze ist für eine Marktanteilsberechnung im Glücksspielsektor der Bruttospielertrag. Das ist die Summe der Spieleinsätze abzüglich aller ausgezahlten Gewinne. Der Bruttospielertrag belief sich in 2003 auf ca. 9 Mrd.. Die deutschen Spielbanken erzielten davon knapp 960 Mio.. Online-Casinos dürften nach Schätzungen der DeSIA 20 etwa 150 Mio. an Spielerträgen auf sich gezogen haben. 21 Die Staatlichen Lotterie- und Wettumsätze beliefen sich auf ca. 10 Mrd.. 22 Bei einer durchschnittlichen Ausschüttungsquote von 50 % beläuft sich der Bruttospielertrag auf 5 Mrd.. Verlässliche Umsatzangaben über vermittelte Sportwetten der Buchmacher und anderer in Deutschland ansässiger Anbieter sind nicht verfügbar. Gleiches gilt auch für den stark wachsenden Markt von Sportwetten im Internet. Laut Schätzungen der 19 Vgl. Jahrbuch Sucht (2004), S Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft. 21 Vgl. DeSIA (2003), S Umsatz inklusive Norddeutsche und Süddeutsche Klassenlotterie.

15 - 9 - DeSIA dürfte dieser Markt die Mrd. Grenze an Umätzen bereits überschritten haben. Bei einer unterstellten Gewinnmarge von 15 % ergibt sich ein Bruttospielertrag von mindestens 150 Mio.. 23 Die deutschen Automatenhersteller haben 2003 Umsätze von 5,7 Mrd. 24 eingespielt. Bei einer Ausschüttungsquote von 60 % entspricht dies einem Bruttospielertrag von 2,3 Mrd.. Unbedingt hinzuzurechnen sind die statistisch nicht erfassten Bruttospielerträge von den Veranstaltern gewerblicher Gewinnspiele, den Medienanbietern. Laut Schätzungen der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) beliefen sich die Umsätze für 2003 auf ca. 600 Mio.. Da die Ausschüttungsquoten nicht offen gelegt werden, ist anzunehmen dass keine 20 % zur Ausschüttung kommen. Somit liegt der Bruttospielertrag bei annähernd 500 Mio.. 25 In der folgenden Abbildung sind die Marktanteile des Jahres 2003 in einer Grafik dargestellt. Marktanteile im Glücksspiel 2003 (Gesamtvolumen Mrd. 9) Gewinnspiele Mio % Sportwetten Mio % Automatenaufsteller Mio % Spielbanken Mio % Online-Casinos Mio % Lotto Mio % Abbildung 1 Marktanteile Deutschland (Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an DeSIA (2003), S. 17) 23 Vgl. DeSIA (2003), S Bezogen auf Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten. 25 Vgl. DeSIA (2003), S. 17.

16 Die Abbildung veranschaulicht, dass der umsatzstärkste Sektor, die Spielbanken, nur 11 % Marktanteil bezogen auf die Bruttospielerträge hat. Aus diesem Grunde zählen die angebotenen Spiele der Spielbanken zu den fairsten Spielmöglichkeiten der Welt. Der Bankvorteil 26 beträgt bspw. beim Roulette lediglich 2,7 % und das Automatenspiel hat Auszahlungsquoten zwischen 92 % und 96 %. Die durchschnittliche Auszahlungsquote bei Spielbanken liegt bei etwa 90 %. Beim DLTB werden nur 50 % des eingesetzten Geldes wieder ausgezahlt, und bei den so genannten Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten sind es etwa 60 %, wodurch diese beiden Bereiche zu den lukrativsten und marktanteilsstärksten zählen. An der Grafik ist gut zu erkennen, dass bereits 10 % der Bruttospielerträge durch angebotene Glücksspiele neuer Medien eingespielt werden. Die Gewinnspiele der Medienanbieter haben mit 6 % den größten Anteil. In Kapitel 4 wird die zukünftige Relevanz des interaktiven Fernsehens genauer untersucht. Die Online-Casinos und Online- Sportwetten gehören mit mittlerweile ca. 4 % Marktanteilen zu den stark wachsenden Märkten und werden in Kapitel 3 genauer erörtert Wirtschaftliche Bedeutung von Glücksspielen Die Glücksspielindustrie in der Bundesrepublik Deutschland ist gekennzeichnet durch ihre öffentlich-rechtliche Monopolstruktur. Dies ist in 284 StGB verankert und führt dazu, dass sich der Offline-Glücksspielmarkt fast vollständig in den Händen des Staates befindet. Einzig relevante Ausnahme sind die Automatenspiele. 27 Wie im vorigen Kapitel erwähnt wurde, hat die Glücksspielindustrie einen Umsatz von etwa 27 Mrd. generiert. 28 Ein erheblicher Teil der Einnahmen fließt dem Staat zu. Aus diesem Grunde und verstärkt durch die leeren Kassen von Bund und Länder lehnt der Staat eine Liberalisierung des Glücksspielrechtes ab und versucht die öffentlich-rechtliche Monopolstruktur beizubehalten. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Entwicklung der öffentlichen Einnahmen im Glücksspielbereich. 26 Der Bankvorteil ist der durchschnittliche Einsatzverlust des Spielers. 27 Vgl. Bahr (2005), S Vgl. DeSIA (2003), S. 18.

17 Jahr Mrd , , , , , ,519 Tabelle 1 Öffentliche Einnahmen im Glücksspielbereich (Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Jahrbuch Sucht (2004), S. 97) In den letzten dreißig Jahren sind die staatlichen Einnahmen um fasst 700 % gestiegen, und beliefen sich 2002 auf ca. 4,5 Mrd. Tendenz steigend. Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass ein erheblicher Teil der Einnahmen gemeinnützigen Zwecken 29 an Dritte ausgeschüttet wird. Eine Liberalisierung des Glückspielrechtes würde die Einnahmen senken und somit eine Kürzung der gemeinnützigen Finanzierung zur Folge haben. Dies ist auch das traditionelle Argument, neben der Spielsucht-Bekämpfung, das zur Aufrechterhaltung des staatlichen Monopols angeführt wird. 30 Dennoch handelt der Staat seit einigen Jahren vielmehr als reiner Unternehmer, der seine Gewinne maximieren will. Dies zeigt sich anschaulich im Bereich der Sportwetten. Für das Marketing staatlicher Sportwettenbetreiber werden Millionen-Etats bereitgestellt. Fernseh-, Zeitungs- und Stadionwerbung sind an der Tagesordnung. Der DLTB hat mit der FIFA einen Vertrag geschlossen, durch den öffentlichkeitswirksame Werbekampagnen durchgeführt werden sollen. Es wird z.b. mit dem Nationaltrainer geworben. Eine staatliche Präventions- und Suchtbekämpfung ist nicht erkennbar. Das Glücksspiel wird nicht verhindert, sondern massiv gefördert. Es wird vielmehr versucht die Gewinne zu maximieren und die Konkurrenten am Markteintritt zu hindern. So besitzt allein der DLTB ein Filialnetz von über Annahmestellen Der Anteil, der an gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet wird, wird auf Länderebene festgelegt. Die Werte liegen zwischen 0 % und 23 %. 30 Vgl. Bahr, M. (2005), S Vgl. Bahr, M. (2005), S. 33.

18 Der DLTB ist das Paradebeispiel für das in Deutschland bestehende staatlich abgesicherte Glücksspielkartell. 32 Das Glücksspielrecht ist weitestgehend den Ländern unterstellt, und aus diesem Grunde wurde in jedem der 16 Bundesländer ein eigenes Lottound Totounternehmen gegründet. Diese Unternehmen haben sich vertraglich zum DLTB zusammengeschlossen. Jedes Unternehmen ist innerhalb seiner Landesgrenzen selbstständig und verfügt über ein eigenes Vertriebsgebiet. Die Vereinigung zum DLTB dient zur Poolung der Spieleinsätze und somit den reizvollen Millionengewinnen. 33 Im Bereich der Sportwetten ist das Monopol ins Wanken geraten. Der Europäische Gerichtshof hat durch das Gambelli-Urteil in 2003 für große Aufregung auf der Seite der staatlichen Monopolisten gesorgt. Die Richter betonten in aller Deutlichkeit, dass es europarechtswidrig ist, wenn ein Staat sich einerseits auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beruht, andererseits aber zur Teilnahme an Glücksspielen animiert, um daraus selber Gewinne zu erzielen. 34 In Kapitel 3 wird auf die Auswirkungen des Gambelli-Urteils genauer eingegangen. Das Glücksspiel ist wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht mehr wegzudenken. Es ist zur alltäglichen Realität geworden. Dies gibt die Tatsache wieder, dass das Bundesamt für Statistik im Jahre 1999 Glücksspiele in die Liste der Waren und Dienstleistungen für den Warenkorb zur Berechnung der Preisindizes aufgenommen hat Glücksspiel im Internet Der Neue Markt geht in die Geschichte als eines der größten in sich zusammenfallenden ökonomischen Kartenhäuser aller Zeiten ein. Vor vier Jahren war die Internet- Glücksspielindustrie eine der zahlreichen Cash-Cows am Markt, doch eine der wenigen, die nie die nötige Anerkennung erhalten hat. Doch nach dem Zusammenbruch des Kartenhauses New Economy musste der Markt anerkennen, dass die Internet Glücksspielindustrie eines der wenigen Asse im Kartenhaus war. 32 Vgl. Adams/Tolkemitt (2001), S Vgl. Bahr, M. (2005), S Vgl. Bahr, M. (2005), S Vgl. Statistisches Bundesamt (1999), S. 1.

19 In diesem Kapitel wird zu Beginn der Markt der Online-Glücksspielindustrie betrachtet. Im Folgenden wird ein Vergleich der traditionellen landbasierten Spielformen mit dem Angebot der Online-Anbieter vollzogen. In 3.3 wird auf die Herausforderungen vom Glückspiel im Internet eingegangen. Das Kapitel 3.4 beschäftigt sich mit der Regulierung der Online-Glücksspielindustrie. Abschließend wird ein Überblick über die rechtliche Problematik von Glücksspielen im Internet gegeben. 3.1 Online-Glücksspielindustrie Glücksspiel im Internet gibt es in 2005 mittlerweile seit zehn Jahren. Die Industrie kann jährliche Wachstumsraten von bis zu 40 % aufweisen. Zu den Anbietern des Internet- Glücksspiels zählen Sportwettenanbieter, Lotterien, Online-Casinos und Anbieter von Pokerseiten, die teilweise auch bei den Online-Casinos mit integriert sind. Die größten Wachstumsraten und Gewinne werden mit dem neuen Geschäftsmodell der Peer-to- Peer Wetten, den Pokerseiten generiert. Dem Internet-Poker-Markt wird aus diesem Grunde das Kapitel 5 gewidmet. Nach Schätzungen des Marktforschungsinstitutes Christiansen Capital Advisors wird die Online-Glücksspielindustrie 2005 Umsätze in Höhe von etwa 10 Mrd. $ generieren. Das wären im Vergleich zu 2002 mehr als das doppelte. Die Abbildung 2 gibt die Entwicklung der geschätzten Umsätze von 2001 bis 2010 wieder Balestra, M. /Smith, K. (2004), S. 26.

20 Abbildung 2 Geschätzte Umsätze für das Glücksspiel im Internet (Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Balestra/Smith (2004), S. 27) In 2005 sind die Umsätze der Internet-Glücksspielindustrie nach Schätzungen des Marktforschungsinstitutes Christiansen Capital Advisors wie folgt aufgeteilt. Die Sportwetten generieren weltweit mit 3,69 Milliarden $ die größten Umsätze. Die Online-Casinos sind mit 3,09 Milliarden knapp dahinter und die Lotterien werden 2,19 Milliarden $ an Umsätzen generieren. 37 Geschätzte Online-Glücksspieleinnahmen nach Segment für 2005 (in Milliarden USD) Casino $ 3,09 Lotterien $ 2,19 Andere $ 0,89 Sportwetten $ 3,69 Abbildung 3 Geschätzte Online-Glücksspieleinnahmen nach Segment für 2005 (Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Balestra/Smith (2004), S. 27.) 37 Balestra, M./Smith, K. (2004), S. 27.

21 Vergleich der traditionellen Spiele mit dem Online-Angebot In Deutschland ist das Angebot an Glücksspielen im Jahre 2005 so groß wie noch nie zuvor. Zu den angebotenen Spielformen zählen Lotterien, Sportwetten, Pferdewetten und die zahlreichen Glücksspiele, die in Spielbanken angeboten werden, wie Roulette, Black Jack, Baccara, Poker und Automatenspiele. Um erfolgreich zu sein, müssen die im Internet angebotenen Glücksspiele konkurrenzfähig im Vergleich zu den landbasierten Spielformen sein. Aus diesem Grunde werden in diesem Kapitel die traditionellen Spiele mit den Online-Glücksspielen im Hinblick auf die Zugänglichkeit, Qualität des Spiels, Atmosphäre, Vertrauen und die Preise miteinander verglichen Casinos Online-Casinos bieten softwarebasierte Video Faksimiles von den meisten Casino- Spielen, wie Automatenspiele, Black Jack, Roulette und Würfelspiele an. Im Gegensatz zu den Live-Spielen im Casino wird der Spielausgang durch einen Zufallszahlengenerator ermittelt. 38 Die Online-Casinos haben im Bezug auf die Zugänglichkeit einen großen Vorteil gegenüber den landbasierten Casinos. Ein Spieler kann 24 Stunden am Tag von zu Hause aus online spielen. Der Vorteil ist in Städten wie Las Vegas nicht besonders groß, da es dort eine große Anzahl von Casinos gibt. Doch je weiter sich ein Spieler von einem landbasierten Casino entfernt befindet, desto größer ist der Vorteil von den Online- Casinos. In Ländern, in denen Glücksspiel verboten ist, ist der Vorteil am größten. 39 Wird die Qualität des Spiels miteinander verglichen, sind die landbasierten Casinos im Vorteil. Es kann bei Online-Casinos zu Verzögerungen im Spiel kommen, falls die Verbindung zum Internet zu langsam ist. Es sollten wegen der schnellen Verbindungen, die heutzutage Standard geworden sind, und der verbesserten Datenkompression keine Verzögerungen im Spiel entstehen, doch kommt es vor, dass die Online-Casinos Probleme mit ihren Servern haben und das Spiel entweder zu langsam oder gar nicht zu Stande kommt. Ein weiterer Nachteil ist, dass manche Spiele sich nicht gut dazu eignen im 38 Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S. 34.

22 Internet gespielt zu werden. Bei Black Jack z.b. kann der Spieler ein Programm benutzen, das die Karten zählt, und sich somit einen Vorteil dem Casino gegenüber verschaffen. Deshalb sind die Anbieter gezwungen öfter als in landbasierten Casinos die Kartendecks virtuell auszutauschen, was den Online-Casinos einen größeren Bankvorteil verschafft. Somit sind bei Black Jack die Auszahlungsquoten von landbasierten Casinos größer, was dazu führen kann, dass die Spieler es im Internet nicht spielen. 40 Die Atmosphäre eines landbasierten Casinos ist mit dem Spielen in einem Online- Casino nicht vergleichbar. Spieler, denen die Atmosphäre wichtig ist, werden nicht online spielen. Es gibt aber viele Spieler, denen eine Live-Atmosphäre nicht wichtig ist oder die nicht die Möglichkeit haben ein Casino zu besuchen. 41 Das Vertrauen der Spieler ist von zwei Merkmalen abhängig. Von der Ehrlichkeit und der Fairness der Anbieter. Was zwei grundverschiedene Konzepte sind. Ein Casino kann ehrlich, aber nicht fair sein. Eine Slot-Machine z.b. ist ehrlich, wenn der Ausgang des Spiels nicht vorherbestimmt ist. Jedoch Fairness verlangt von einem Spiel, dass es so ausgelegt ist, dass das Casino keinen unangemessenen Vorteil gegenüber dem Spieler hat. Bei landbasierten Casinos hat sich eine Auszahlungsquote von 95 % eingebürgert. Das Casino hat einen Profit von 5 %, was fair ist. Online-Casinos haben teilweise unfaire Auszahlungsquoten, wodurch sie enorme Gewinne generieren können. Dadurch dass immer mehr Online-Casinos eröffnet werden, wird ein Konkurrenzkampf entstehen, wodurch die Auszahlungsquoten den landbasierten Anbietern angeglichen werden. 42 Die Preise sind bei den Casinos mit den Auszahlungsquoten gleichzusetzen. Wie gerade geschildert, gibt es viele Anbieter, die unfaire Spiele anbieten. Aber einige der großen Online-Casinoanbieter konkurrieren bereits über die Preise miteinander. Sie haben auf ihren Internetseiten alle Auszahlungsquoten angegeben, wodurch eine Transparenz und somit eine Handhabe des Vergleiches ermöglicht wird Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S. 36.

23 Zusammenfassend haben die landbasierten Casinos Vorteile bei der Qualität des Spiels, der Atmosphäre, beim Vertrauen und bei den Preisen. Doch haben die Online-Anbieter den größten Vorteil auf ihrer Seite: die Zugänglichkeit. Dieser Vorteil wird die Online- Casinobranche weiter wachsen lassen. Es werden aber eher neue Spieler, die bisher keine Erfahrung mit Glücksspiel haben, als Kunden gewonnen, als dass traditionelle Casinospieler auf die Online-Plattform wechseln werden Lotterien Die möglichen Spielformen von Lotterien wurden in Kapitel 2.4 betrachtet. Die Zahl an reinen Internet Lotterien ist zurzeit noch gering. Es gibt aber die Möglichkeit bei den staatlichen Lotterien per Internet teilzunehmen. Mehrere Staaten bieten dies an, doch erlauben sie nur ihren eigenen Bürgern an der Lotterie teilzunehmen. In Deutschland dürfen nur Personen per Internet teilnehmen, die einen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben. 44 Es macht kein Unterschied in Deutschland per Internet oder per Annahmestelle zu spielen, es ist nur ein weiterer Vertriebskanal. Der folgende Vergleich wird demnach nur zwischen den reinen Internet und den staatlichen Lotterien vollzogen. Bezogen auf die Qualität des Spieles haben die Internet Lotterien einen erheblichen Nachteil. Ihnen ist es nicht möglich Jackpots in der Größenordnung staatlicher Lotterien anzubieten. Die staatlichen Lotterien können für ihre Produkte werben, was den Internet Lotterien nicht erlaubt ist. Infolgedessen ist die Spielerbasis bei Internet Lotterien viel kleiner und sie können nicht wie die staatlichen Anbieter in Deutschland Jackpots in Höhe von bis zu 30 Mio. anbieten. Internet Lotterien bieten den Spielern jedoch die Möglichkeit an, mehrmals täglich an Ziehungen teilzunehmen. 45 Bei der Zugänglichkeit haben die reinen Internet Lotterien keinen Vorteil gegenüber den staatlichen, weil, wie eben beschrieben, die staatlichen Lotterien auch das Internet als weiteren Vertriebskanal aufgenommen haben. 46 Beim Vertrauen haben die reinen Internet Lotterien die gleichen Probleme wie die Online-Casinos. Die staatlichen Lotterien sind zweifelsohne sehr gut überwacht und es gibt keinen Zweifel, ob es fair und ehrlich durchgeführt wird Vgl. Lotto Hessen (2005), S Vgl. Cabot A. (2004a), S. 37.

24 Die staatlichen Lotterien haben die gleiche Zugänglichkeit wie die reinen Internet Lotterien, besitzen vollstes Vertrauen der Spieler und bieten viel größere Jackpots an. Letzten Endes müssen die privaten Lotterieanbieter über den Preis mit den staatlichen Lotterien in den Wettbewerb treten. Die staatlichen Lotterien sind mit einer Ausschüttungsquote von 50 % exorbitant teuer. Die privaten Lotterien bieten bessere Quoten an, wodurch sie den staatlichen Lotterien Kunden abwerben. Wenn in naher Zukunft sich einige Internet Lotterien einen Markennamen erschaffen können, der mit Vertrauen assoziiert wird, können sie zu einem ernsten Konkurrenten für die staatlichen Anbieter werden Sportwetten Der legale deutsche Sportwettenmarkt ist zum größten Teil in der Hand des Staates. Hauptsächlich bietet der staatliche Anbieter Oddset Fußballwetten an. Im kleinen Maße kann auch auf Tennis, Formel 1 und andere Sportarten gewettet werden. Oddset steht in Konkurrenz mit den Anbietern von Sportwetten im Internet. Neben den teilweise legalen Anbietern, die eine DDR-Lizenz haben, wie BetandWin, wird der Markt von den illegalen Sportwettenanbietern aus dem Internet bestimmt. Die illegal operierenden Anbieter haben Lizenzen im Ausland, die laut deutscher Rechtssprechung keine Gültigkeit in Deutschland besitzen. Sie betreiben trotzdem auch landbasierte Wettannahmestellen, die die Wetten sammeln und per Internet ins Ausland übermitteln. In Kapitel 3.5 wird die rechtliche Situation genauer betrachtet. Neben der Möglichkeit bei Internet-Sportwettenanbietern nach dem Buchmacherprinzip 49 zu wetten, hat sich im Internet ein neues Geschäftsmodell, die so genannte Wettbörse 50 etabliert. Bei diesem Wettmodell fungiert der Anbieter als Broker nach dem ebay-modell. Zu den größten Anbietern gehört betfair.com. Im Gegensatz zu den traditionellen Buchmachern ist es per Wettbörsen auch möglich auf das Nicht-Eintreten eines Ereignisses zu wetten. Bei betfair.com gibt es also Back-Wetten (auf Eintreten des Ereignisses, z.b. Eintracht Frankfurt gewinnt) und Lay-Wetten (auf Nichteintreffen des 46 Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S Vgl. Cabot A. (2004a), S Der Buchmacher gibt feste Quoten vor. 50 Engl. Betting Exchange.

25 Ereignisses, z.b. Eintracht Frankfurt gewinnt nicht, also Unentschieden oder Niederlage). Ein Spieler könnte z.b. auf Sieg von Eintracht Frankfurt setzten. Er gibt die Quote vor, und es muss sich ein anderer Spieler finden der die Quote annimmt und den Gegenpart einnimmt, damit die Wette zustande kommt. Dementsprechend setzt er auf Unentschieden oder Niederlage. Der Anbieter fungiert als Vermittler zwischen den Spielern und bekommt eine Kommission (ca. 5 %) auf die Nettogewinne der Spieler. Dieses Geschäftsmodell wird wie das Internet-Poker den Peer-to-Peer Wetten zugerechnet. Bei den P2P Wetten agieren die Spieler direkt gegeneinander und nicht gegen den Anbieter. 51 Im Gegensatz zu den Online-Casinos oder Internet-Lotterien haben die Spieler Vertrauen zu den Sportwettenanbietern im Internet, da die Anbieter keinen Einfluss auf die Spielerergebnisse haben können. Weiterhin ist der Markt transparent, wodurch die Spieler die Quoten schnell mit anderen Anbietern vergleichen können und dadurch durchweg faire Quoten angeboten werden. Die Quoten den Internetanbieter sind besser als die der staatlichen und das ist der hauptsächliche Grund, weshalb die staatlichen Anbieter im Vergleich als Verlierer aus dem Rennen gehen. 3.3 Herausforderungen für das Glücksspiel im Internet Glücksspiel im Internet ist ein erfolgreiches Geschäftsfeld. Die momentanen Gewinne der Glückspielanbieter belegen dies. Für die enormen Gewinne müssen die Online- Glücksspielanbieter nicht nur die am Markt üblichen Hindernisse überwinden, sondern haben noch mit weiteren externen Einflüssen zu kämpfen. Einerseits haben sie die gleichen Widerstände wie jedes andere Unternehmen, das im Bereich des E-Commerce tätig ist, zu überwinden. Wenn z.b. ein Kunde ein Buch online kauft, macht sich der Kunde um die Sicherheit seiner persönlichen Informationen im gleichen Maße Sorgen wie ein Kunde, der ein Konto bei einem Online-Casino eröffnet Vgl. Betfair.com (2005), S Vgl. Cabot, A. (2004b), S. 25.

26 Doch andererseits haben die Online-Glücksspielanbieter einzigartige Herausforderungen zu überwinden. Einige dieser Herausforderungen werden im Folgenden genauer betrachtet. Forderungen an den elektronischen Zahlungsverkehr Schutz vor Hackern Schaffung von Vertrauen Forderungen an den elektronischen Zahlungsverkehr Beim Glücksspiel ist in aller Regel ein Einsatz zu bezahlen, um einen Preis zu gewinnen. Die Systeme müssen die Einsätze vom Kunden zum Anbieter und die Gewinne vom Anbieter zum Kunden transferieren. Aus der Sicht des Kunden müssen die Systeme folgende Kriterien erfüllen. Unmittelbarkeit abgesehen von großen Lotterie- oder progressiven Jackpot- Auszahlungen müssen Glückspielanbieter eine sofortige Auszahlung von Gewinnen anbieten. Spieler werden den Anbieter wechseln, wenn ihre Gewinne nicht unmittelbar auf ihrem Konto gutgeschrieben werden und für eine Auszahlung bereit stehen. 54 Sicherheit es ist für den Online-Glücksspielanbieter sehr wichtig für die Sicherheit des Zahlungsverkehrs garantieren zu können. Die Spieler werden zögern sich bei einem Online-Casino anzumelden, wenn sie Zweifel an der Sicherheit des Systems haben. 55 Kosteneffizienz die Kosten des Zahlungsverkehrs müssen unrelevant in Bezug zu der Größe des Einsatzes sein. Wenn das nicht der Fall ist, könnten die Transaktionskosten zu groß sein und die von Online-Casinos angebotenen Spiele könnten nicht mit den Produkten der Offline-Casinos konkurrieren Vgl. Cabot, A. (2004b), S Vgl. Cabot, A. (2004b), S Vgl. Cabot, A. (2004b), S Vgl. Cabot, A. (2004b), S. 26.

27 Anonymität viele Online-Spieler möchten anonym bleiben. Das basiert auf dem fehlenden Vertrauen gegenüber den Online-Anbietern, das sie die persönlichen Informationen für nicht angedachte Zwecke verwenden könnten. Die Spieler möchten in aller Regel nicht, dass auf der Kreditkartenabrechnung der Name des Casinos auftaucht. Das kann rechtliche oder steuerliche Gründe haben oder das Online-Glücksspiel soll vor der eigenen Frau geheim gehalten werden. 57 Verfügbarkeit den Spielern muss eine Vielzahl von Methoden des elektronischen Zahlungsverkehrs zur Auswahl gestellt werden. Banküberweisung, Kreditkarten oder eine der zahlreichen Internetbanken müssen von den Glücksspielanbietern als Möglichkeit angeboten werden. 58 Die Zahlungssysteme der Anbieter müssen anhand dieser Kriterien angepasst sein. Weiterhin hängt der langfristige Erfolg der Internet Glücksspielindustrie im großen Maße von der Weiterentwicklung der Sicherheitsstandards bei Zahlungssystemen ab. In den nächsten Jahren wird der Zahlungsverkehr zwischen Spieler und Anbieter wahrscheinlich nur noch über Internetbanken vollzogen werden. Die Amerikanische Regierung hat, da Online-Glücksspiel in vielen amerikanischen Staaten verboten ist, allen in Amerika angesiedelten Kreditkarteninstituten (z.b. American Express) und Payment Service Providern (z.b. Paypal) untersagt ihren Service Online-Glücksspielunternehmen anzubieten. Die amerikanische Anti-Gaming Lobby ist bereits dabei den restlichen Kreditkartenanbieter, die nicht in den USA ansässig sind, unter Druck zu setzen, dass sie ihren Service Online-Casinos nicht mehr anbieten. Es wird bei Gelingen dann nur noch über Internetbanken wie Neteller Ldt. oder WireFire Ldt. möglich sein bei Online- Glücksspielanbietern einzuzahlen. Die Online-Glücksspielindustrie hat dies erkannt und versucht dem massiv vorzubeugen, indem Kunden Bonuszahlungen erhalten, wenn sie 57 Vgl. Cabot, A. (2004b), S Vgl. Cabot, A. (2004b), S. 26.

28 über eine Internetbank beim Glücksspielanbieter einzahlen. Es wird demgemäß versucht die Kunden zum Eröffnen eines Kontos bei Internetbanken zu bewegen Schutz vor Hackern Ein weiters Problem der Online-Glücksspielanbieter sind die Versuche von Hackern 60 in ihr System einzudringen und sie selbst und die Spieler zu betrügen. Keine andere Branche wird so häufig von Hackern angegriffen wie die Online-Glücksspielindustrie. Die Hacker versuchen in das System einzudringen um den Zufallszahlengenerator zu verändern oder seinen Algorithmus zu beobachten um seine Schwächen zu finden und sie dann auszunutzen. 61 Wie im vorigen Abschnitt erwähnt, ist die Sicherheit der persönlichen Daten den Spielern am wichtigsten, und genau auf diese Daten, wie Kreditkarteninformationen, haben es die Hacker unter anderem abgesehen. Ein mögliches Szenario wäre, dass ein Hacker Einsätze stiehlt ohne dabei entdeckt zu werden. Wenn ein Spieler z.b. 100 $ beim Black Jack setzt, könnte der Hacker die Ü- bermittlung des Einsatzes abfangen, 90 $ auf sein Phantomkonto überweisen und die restlichen 10 $ werden als Wetteinsatz zum Online-Casino transferiert. Um zu vermeiden entdeckt zu werden, würde der Hacker die Rückübertragung vom Operator abfangen und sie verändern, damit beim Spieler 100 $ als Einsatz erscheint. Gewinnt der Spieler, transferiert sich der Hacker 100 $ auf sein Konto und wenn er verliert nimmt er sich die 90 $, denn der Operator ist im Glauben, dass der Spieler nur 10 $ gesetzt hat, und der Spieler ist im Glauben 100 $ gesetzt zu haben. Der Betrug könnte nur aufgedeckt werden, wenn der Spieler gewinnt und er bei der Auszahlung auf sein Bankkonto den Betrag vermisst Vgl. Cabot A. (2004b), S Das Wort Hacker hat zwei Bedeutungen. Ursprünglich war damit ein Computerspezialist gemeint der Codes programmieren oder entschlüsseln konnte. Später wurden Personen damit assoziiert, die illegal in andere Computer oder Systeme eindringen um Informationen zu stehlen. In dieser Arbeit wird das Wort Hacker für Personen verwendet, die illegal in Computer oder Systeme eindringen um Informationen zu entwenden. 61 Vgl. Cabot A. (2004b), S Vgl. Cabot A. (2004b), S. 27.

29 Das Ziel der Anbieter ist es die bestehenden Sicherheitslücken zu schließen, doch können sie bisher keinen 100 % Schutz garantieren. Es gilt immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein um es den Hackern so schwer wie möglich zu machen Schaffung von Vertrauen Die Online-Glücksspielindustrie hat ein Imageproblem. Seitdem bekannt geworden ist, dass zwei Anbieter eine kriminelle Vergangenheit inklusive Bankbetrug haben und ihnen Kontakte zum organisierten Verbrechen nachgesagt werden, ist die Frage, ob der Anbieter ehrlich und fair agiert, in dieser Branche berechtigt. 64 Bei allen angebotenen Spielen ist die Ehrlichkeit des Anbieters sehr wichtig. Die Programmierer des Anbieters können den Zufallszahlengenerator beeinflussen und somit die Gewinnquote für den Anbieter erhöhen. Das ist möglich, weil die Anbieter von keiner Behörde kontrolliert werden, wie die Offline Casinos. Ein Casino, das in Deutschland, USA oder Australien steht, wird durch die jeweilige Regierung kontrolliert. Die Online-Casinos befinden sich meist auf Inselstaaten, die keine Kontrolle ausüben. Es muss von Seiten der Anbieter versucht werden das Vertrauen soweit aufzubauen, dass die Spieler guten Gewissens spielen können. Eine Lösung des Problems bietet die Firma Quixotic Solutions Ldt. an. Ihr Produkt ü- berwacht den Zufallszahlengenerator. Dieses Programm benötigt Instruktionen vom Client (z.b. Computer des Spielers) und des Hosts (z.b. Computer des Online-Casinos) um daraufhin die Spielergebnisse zu generieren. Der Spieler kann sich jetzt sicher sein, dass der Zufallszahlengenerator nicht manipuliert ist. Dies wäre eine Möglichkeit den Anbieter vom Betrügen abzuhalten, doch muss der Spieler dem dritten Anbieter vertrauen, dass die Software auch hält, was sie verspricht. 65 Die Spieler sind sich des Risikos bewusst und setzen ihr Geld lieber bei großen und vertrauenswürdigen Anbietern, die sich ihr Vertrauen erarbeitet haben, wie z.b. Sportingbet oder Golden Palace Casino. 63 Vgl. Cabot A. (2004b), S Vgl. Balestra M./Cabot A. (2004), S Vgl. Balestra M./Cabot A. (2004), S. 30.

30 Die Lösung der Probleme könnte eine staatliche Regulierung der Online- Glücksspielindustrie sein, doch ist es bis dahin ein weiter Weg. In Kapitel 3.4 wird auf diese Problematik genauer eingegangen. 3.4 Regulierung des Online-Glücksspielmarktes Das Online-Glücksspiel ist in den meisten Staaten verboten. Dennoch hält dieses Verbot die Spieler keineswegs vom Spielen bei Online-Glücksspielanbietern ab. Die momentane Einstellung der Staaten, die ihre Einwohner vor Glücksspiel durch Verbote schützen wollen, funktioniert nicht. Rechtlich ist es den Staaten kaum möglich gegen die Anbieter vorzugehen, da die Firmensitze im Ausland sind und die Verbote ohnehin gegen die globalen Handelsregeln verstoßen. Die WTO hat im April 2005 im Fall Antigua gegen die USA entschieden, dass das Verbot von Internet-Glücksspiel in den USA nach globalen Handelsregeln unzulässig und diskriminierend ist. Dieser Entscheid der Welthandelsorganisation könnte dazu führen, dass die USA Internet-Glücksspiel langfristig regulieren wird, anstatt es zu verbieten. Dies ist bis heute aber nicht geschehen. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Risiko von Glücksspiel durch Minderjährige, Betrug und Geldwäsche in den Griff bekommen. 66 Die Online-Glücksspielanbieter sind an einer Regulierung nur teilweise interessiert. Aber viele große Glücksspielanbieter, die ihre Casinos in staatlich regulierten Ländern betreiben, würden gerne in den Online-Glückspielmarkt eintreten, doch bleibt es ihnen verwehrt, da sie sonst ihre landbasierten Lizenzen verlieren könnten. Diese Anbieter würden sich einer Regulierungsbehörde untergliedern. Doch Anbieter, die nur online agieren, sehen sich nicht gezwungen reguliert zu werden, da es für sie mehr Kosten nach sich ziehen würde. Der einzige Grund für die Offshore-Glücksspielanbieter sich den Vorschriften anzupassen ist, dass eine regulierte Online-Glücksspielinternetseite einen höheren Wert für den Spieler schaffen würde. Die Spieler könnten sich sicher 66 News Release (2005), S. 1.

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