neurologische Grundlagen Version 1.3

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1 neurologische Version 1.3 ÜBERBLICK: Überblick: Steuersystem des menschlichen Körpers ZNS Gehirn Rückenmark PNS VNS Hirnnerven Sympathicus Spinalnerven Parasympathicus 1

2 ÜBERBLICK: Neurone = Nervenzellen nicht teilungsfähig! Reiz: Spannung mV Aufgabe Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung von Reizen Motoneuron Nervenzellen und Synapsen 2

3 SYNAPSEN Verbindung von Nervenzellen Präsynaptischer Endkopf Synaptischer Spalt Synapsen und NEUROTRANSMITTER = Botenstoffe Weitergabe von Informationen zwischen Nervenzellen Aufnahme durch Rezeptoren an der postsynaptische Membran Wirkung: Exzitatorisch = erregend inhibitorisch = hemmend Vorkommen/ Wirkort Acetylcholin ZNS: Kognition, Lernen, Antrieb PNS: vermittelt Signale zw. Nerven und Muskeln Adrenalin ZNS: noch nicht genau bekannt, wahrscheinlich Blutdruckregulation PNS: Stresshormon im sympathischen System Wirkung erregend Mangel an Acetylcholin bei Alzheimer- Patienten erregend oder hemmend Noradrenalin Entsteht aus Dopamin erregend oder hemmend ZNS: Steuerung von Aufmerksamkeit, Wachheit, Bei Menschen, die an ADHS leiden, werden Motivation, Emotion Medikamente eingesetzt, die den PNS: Stresshormon im sympathischen System (Kampf / Noradrenalin- und Dopamin-Spiegel im Flucht) anheben Dopamin Entsteht aus der Aminosäure Tyrosin ZNS: Bewegungssteuerung, Belohnungssystem (auch Drogenwirkung), Motivation, Arbeitsgedächtnis PNS: Steuer- und Regelvorgänge (u.a. Durchblutung der Organe) Erregend oder hemmend Bei Parkinson-Patienten führt Dopamin- Mangel im Gehirn dazu, dass Bewegungsimpulse nicht mehr richtig weiter gegeben werden Serotonin Gamma- Amino- Buttersäure (GABA) Glutamat Vorkommen/ Wirkort Wird aus der Aminosäure Tryptophan erzeugt ZNS: beeinflusst fast alle Hirnfunktionen mit Stimmung, Appetit, Schmerz, Schlaf-Wach- Rhythmus, Sexualverhalten, Temperatur PNS: Blutdruckregulation (über Spannung der Gefäßwende) ZNS: wichtigster hemmender, hemmt und reguliert dadurch Aktivität anderer Nervenzellen, körpereigenes Beruhigungsmittel ZNS: wichtigster erregender ; an fast allen Hirnfunktionen beteiligt: Sinneswahrnehmung, Bewegungssteuerung, Lernen, Gedächtnis Wirkung erregend oder hemmend Bei Depressionen ist die Konzentration dieses Botenstoffes oftmals verringert. Antidepressiva setzen hier an, verhindern die Wiederaufnahme von Serotonin in die Zellen und heben somit den Spiegel an. Kohlenhydratreiche Kost erhöht die Tryptophan- Verfügbarkeit; Entzug von KH kann Schlafstörungen und Depressionen aufgrund des fehlenden Serotonins bewirken Hemmend Setzt die Erregbarkeit der Nervenzellen herab; Gegenspieler von Glutamat Erregend Bei Alzheimer-Patienten ist die Freisetzung und Aufnahme von Glutamat beeinträchtigt. Glutamat ist evtl. auch an der Entstehung von epileptischen Anfällen beteiligt. 3

4 ÜBERBLICK: (ZNS): Gehirn Gehirn Rückenmark Sitz des größten Teils des s Oberflächenvergrößerung Zellkörper = grau Axone + Dendriden = weiß (ZNS): Gehirn Großhirn: Denkfunktion, Persönlichkeit, Bewusstsein, Sehen, Hören, Willkürmotorik Kleinhirn: Bewegungsabläufe Stellung im Raum Hirnstamm: Vegetative Zentren Thalamus: Tor zum Bewusstsein Hypothalamus und Hypophyse: Steuerung Hormondrüsen, Regulation Wehentätigkeit, Milchbildung Brust, Blutdruckregulation Limbisches System: Wahrnehmung, Wertung und Verarbeitung von Emotionen 4

5 (ZNS): Rückenmark Beginn: Hinterhauptsloch Graue + weiße Substanz Vorderhorn: motorische NZ Hinterhorn: sensible NZ Seitenhorn: sympathische NZ Spinalnerv Cauda equina mit Liquor Liquorentnahme: unter L4 ÜBERBLICK: (PNS) Hirnnerven Spinalnerven Hirnnerven Austritt aus Löchern der Schädelbasis 12 Hinrnerven Spinalnerven Motorische und sensible Versorgung des Körpers 5

6 ÜBERBLICK: (VNS) Sympathicus Parasympathicus Sympathicus Stresssituationen Parasympathicus Ruhefunktion 6

7 Sympathikus vs. Parasympathikus 7

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