meinungsraum.at Juni 2015 Radio Wien Umweltschutz

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1 meinungsraum.at Juni 2015 Radio Wien Umweltschutz Seite 1

2 Inhalt 1. Studienbeschreibung 2. Ergebnisse 3. Summary 4. Stichprobenbeschreibung 5. Rückfragen/Kontakt Seite 2

3 Studienbeschreibung Seite 3

4 1. Studienbeschreibung Auftraggeber Thematik Zielgruppe Stichprobenmethode Nettostichprobe Interviewdauer Radio Wien Umweltschutz WienerInnen und NiederösterreicherInnen (Speckgürtel) Jahre, repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Schulbildung Panel-Umfrage 300 Computer Assisted Web Interviews ca. 3 Minuten Responserate 53% Feldzeit bis Zitierangabe: bitte zitieren Sie die Studie wie folgt: Umfrage von meinungsraum.at im Auftrag von Radio Wien Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.b. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral. Seite 4

5 Ergebnisse Seite 5

6 Q1 Eigene Maßnahmen: Papiermüll trennen, Altglas sammeln, Sparlampen Welche umweltbewussten Maßnahmen setzen Sie wie oft? 6er-Skala, Angaben in %, n=300, absteigend gereiht nach Top2-Werten 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Papiermüll trennen 74% 11% 7% 4% 2% 0% leere Flaschen in Glascontainer werfen 66% 14% 9% 3% 3% verbrauchsarme Lampen verwenden, nur absolut nötige Lampen brennen lassen 36% 31% 18% 9% 1% auf Klimaanlage verzichten, sparsam heizen 37% 2 20% 10% 3% beim Einkaufen auf Plastiksackerl verzichten 28% 34% 14% 16% 4% Plastikmüll trennen 43% 18% 16% 10% 8% beim Kauf von Elektrogeräten die höchste Energieeffizienzklasse wählen (AAA) 2 29% 22% 1 3% bewusst aufs Auto verzichten, auf andere Verkehrsmittel umsteigen oder zu Fuß gehen 27% 23% 18% 17% 11% Warmwasser sparsam verwenden 22% 2 23% 16% 9% 4% vorwiegend regionale und saisonale Lebensmittel kaufen 10% 36% 28% 18% 3% Biomüll trennen 28% 13% 13% 1 14% 18% umweltschonende Putz- und Waschmittel verwenden 13% 20% 2 21% 1 7% Bioprodukte kaufen 6% 26% 2 26% 12% wenig oder gar kein Fleisch essen 11% 14% 17% 2 19% 14% immer sehr oft häufig manchmal selten nie Seite 6

7 Q2 Aussagen zu Umweltschutz: Umweltschutz im Alltag jeder Beitrag zählt Welcher der folgenden Aussagen können Sie am ehesten zustimmen? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 0% 2 50% 7 100% Es gibt vieles, was man der Umwelt zuliebe in seinem Alltag umsetzen kann, und jeder Beitrag zählt. 62% Es ist wichtig, dass man alles für die Umwelt tut, was einem möglich ist. Manche schädlichen Verhaltensweisen lassen sich ohnehin nicht vermeiden, und dann gleicht sich das zumindest aus. 24% Es ist für den Einzelnen schwer zu durchschauen, wie sich die eigene Lebensweise auf die Umwelt auswirkt. Man sollte vor allem darauf schauen, dass man sich wohl fühlt in seinem Leben. 4% So lange Wirtschaft, Landwirtschaft und Industrie die Umwelt in großem Stil belasten, kann der Einzelne in seinem privaten Umfeld kaum etwas ausrichten 10% Seite 7

8 Q3 Umweltbewusstsein: 62% sind i.d. letzten 10 Jahren umweltbewusster geworden Hat sich Ihr Umweltbewusstsein in den letzten zehn Jahren verändert? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 0% 10% 20% 30% 40% 50% Ja, ich bin heute viel bewusster in meinem Alltag und nehme auch Einschränkungen und Unbequemlichkeiten auf mich dafür. 33% Ja, ich bin heute viel bewusster in meinem Alltag und lasse mir den Umweltschutz auch etwas kosten. Auf Bequemlichkeit will ich dafür aber nicht verzichten. 29% Ich war schon immer sehr umweltbewusst und stets bemüht, alles in meiner Macht stehende für den Umweltschutz zu tun. 27% Umweltschutz hat in meinem täglichen Leben noch nie eine große Rolle gespielt, daran hat sich nichts geändert. 8% Ich war früher viel umweltbewusster in meinem täglichen Leben, das ist mir heute weniger wichtig bzw. nicht mehr möglich umzusetzen. 3% Seite 8

9 Q4 Große Leistungen: Autoverzicht/-reduktion, Mülltrennung, Strom/Energie sparen Welche umweltschützende Maßnahme in Ihrem Alltag halten Sie für Ihre größte Leistung diesbezüglich, für die Sie auch Einschränkungen oder Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen? Spontane Nennung, Angaben in %, n=300 0% 10% 20% 30% 40% 50% Autofahren reduzieren oder ganz verzichten 37% Mülltrennung 23% Strom/Energie sparen 20% Verzicht/Vermeidung von Plastik 8% Regionale Lebensmittel kaufen 7% Weniger/kein Fleisch essen Bio-Lebensmittel kaufen Möglichst wenig wegwerfen (besser verschenken, reparieren..) Sonstiges 2% 8% Weiß nicht/keine Angabe 23% Seite 9

10 Q5 Bedeutung Umweltschutzaspekte: Müllvermeidung/-trennung, Mobilität, Stromsparen Ordnen Sie bitte die folgenden Aspekte des Umweltschutzes in der Reihenfolge der Wichtigkeit. Rankingfrage, Angaben in %, n=300, absteigend gereiht nach Top2-Werten 0% 20% 40% 60% 80% 100% Müllvermeidung, Mülltrennung 38% 2 16% 16% MW=2,2 sparsamer Einsatz des Autos, Vermeiden von Fernreisen, Umstieg auf Öffis und Fahrrad etc. 28% 17% 20% 19% 16% MW=2,8 Stromsparen 13% 30% 26% 16% 14% MW=2,9 umweltbewusster Lebensmitteleinkauf 11% 1 21% 31% 22% MW=3,4 Konsum einschränken, um Ressourcen zu sparen 9% 12% 17% 18% 43% MW=3,7 1=am wichtigsten =am wenigsten wichtig Seite 10

11 Summary Seite 11

12 3. Summary -1 Von bis wurden insgesamt 300 Personen aus Wien/Speckgürtel zum Thema Umweltschutz online befragt Häufigkeit persönlich gesetzter Umweltschutzmaßnahmen: o Insgesamt 8 der WienerInnen trennen immer oder sehr oft ihren Papiermüll. An zweiter Stelle der am häufigsten persönlich umgesetzten Umweltschutzmaßnahmen liegt leere Flaschen in Glascontainer werfen 80% tun dies immer oder sehr oft. Energiesparende Lampen verwenden und diese nicht länger als nötig brennen lassen tun 67%. 62% heizen sparsam oder verzichten auf die Klimaanlage und ebenso viele verzichten immer/sehr oft auf das Plastiksackerl beim Einkauf. Plastikmüll trennen 61% immer oder sehr oft. 54% achten beim Kauf von Elektrogeräten auf die höchste Energieeffizienzklasse. Die 3 Maßnahmen die am seltensten praktiziert werden sind: umweltschonende Putz- und Waschmittel verwenden (33%), Kauf von Bioprodukten (32% immer oder sehr oft) und der Verzicht auf Fleisch (2 immer oder sehr oft). Generell nimmt das Umweltbewusste Handeln mit steigendem Alter zu. Alle Mülltrennungs- und Spar-Maßnahmen, die von der älteren Zielgruppe der 50-65jährigen sehr konsequent umgesetzt werden, werden von jüngeren 14-29jährigen viel seltener berücksichtigt. Aussagen: o 62% meinen, es gibt viele Umweltschutzmaßnahmen, die man in seinem Alltag umsetzen kann und jede dieser Maßnahmen zählt. 24% denken, dass es wichtig ist, dass man alles für die Umwelt tut was einem selbst möglich ist, da man auf manches ohnehin keinen Einfluss hat. Dass man selbst wenig Wirksames tun kann, denken nur 14% der WienerInnen. Eigenes Umweltbewusstsein in den letzten 10 Jahren: o Insgesamt schätzen 62% ihr Umweltbewusstsein viel höher ein als vor 10 Jahren: 33%, also ein Drittel der WienerInnen denkt, dass sie heute viel umweltbewusster sind als vor 10 Jahren und dass sie heute für dieses Umweltbewusstsein auch mehr Einschränkungen und Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen. 29% meinen dass sie in ihrem Alltag viel umweltbewusster sind und sich den Umweltschutz auch etwas kosten lassen. 27% waren schon immer umweltbewusst und tun nach ihrer Einschätzung alles in ihrer Macht stehende für den Umweltschutz. Nur 11% denken dass Umweltschutz keine besondere Rolle in ihrem Leben spielt oder dass sie früher umweltbewusster waren. Größte eigene Umweltschutz-Leistung: o 37% halten den Verzicht aufs Autofahren oder dessen Reduktion für ihre größte Umweltschutzleistung für die sie Unbequemlichkeit oder Einschränkung in Kauf nehmen. An zweiter Stelle steht für 23% Mülltrennung als größte Alltags-Umweltschutzleistung knapp vor Strom/Energie sparen mit 20%. 23% können keine umweltschützende Maßnahme nennen die sie als große persönliche Leistung sehen. Bedeutendste Umweltschutzaspekte: o Die wichtigste Umweltschutzmaßnahme ist für 63% Mülltrennung und Müllvermeidung. An zweiter Stelle steht für 4 ein geändertes Mobilitätsverhalten (sparsamer Auto-Einsatz, vermeiden von Fernreisen, Nutzung von Öffis/Fahrrad.. etc.). 43% erachten das Stromsparen für am Wichtigsten/wichtig. 26% stufen den umweltbewussten Einkauf von Lebensmitteln als am Wichtigsten/wichtig ein und 21% die Einschränkung des Konsums um Ressourcen zu sparen. Seite 12

13 Stichprobenbeschreibung Seite 13

14 4.1 Stichprobenbeschreibung Geschlecht Alter Bezirk Sample Size 300 männlich 48% weiblich 52% Sample Size 300 Jünger als 14 Jahre 0% Jahre 7% Jahre 21% Jahre 23% Jahre 23% Jahre 17% Jahre 8% älter als 65 Jahre 0% Sample Size , 4-9. Bezirk 12% 2., 3., 20. Bezirk 14% 21., 22. Bezirk 1 10., 11. Bezirk 13% Bezirk 17% , 23. Bezirk 16% Speckgürtel 13% Schulbildung Sample Size 300 Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule, Polytechnikum) 7% Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne Matura) 29% Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 31% Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College,...) 6% Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 27% Berufstätigkeit Haushaltsgröße Kinder im Haushalt Sample Size 300 Vollzeit berufstätig (30+ Stunden/Woche) 57% Teilzeit berufstätig (bis 29 Stunden/Woche) 11% Lehrling 1% Schüler 4% Student 11% In Umschulung 1% Zurzeit Arbeitslos 4% In Pension 8% Im Haushalt tätig 3% Anderes, nicht berufstätig 1% Sample Size Person 2 2 Personen 41% 3 Personen 14% 4 Personen 14% Mehr als 4 Personen 6% Sample Size 300 keine Kinder unter 14 Jahren 79% 1 Kind 10% 2 Kinder 10% 3 Kinder 1% 4 Kinder 0% mehr als 4 Kinder 1% Seite 14

15 5. Rückfragen/Kontakt Studienleitung: Mag. Roland Führer Tel: +43 (0) Mobil: +43 (0) Mail: Web: Seite 15

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