Schulprogramm der KGS Kupfergasse. Mobilitäts- und Verkehrserziehung an der KGS Kupfergasse

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1 Mobilitäts- und Verkehrserziehung an der KGS Kupfergasse Die Mobilitäts- und Verkehrserziehung umfasst Aspekte der Sicherheits- und der Sozialerziehung, der Umwelterziehung, der Gesundheitsförderung und der Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit für eine verantwortungsvolle Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Straßenverkehr. Ziel der Mobilitätserziehung ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten und umweltfreundlichen Umgang mit Mobilität zu befähigen. 1 Neben diesem wichtigen Ziel im Rahmen der Umweltorientierung und Nachhaltigkeit von Mobilität spielen die 1994 von der Kultusministerkonferenz festgelegten Bereiche Soziales Lernen, und Gesundheitserziehung und Sicherheitserziehung eine Rolle im Verkehrsunterricht. 2 Über die traditionellen Elemente einer sicherheitsorientierten Verkehrserziehung hinaus gilt es, die Kinder für eine Humanisierung des Verkehrs zu sensibilisieren. Im Rahmen der Mobilitätsbildung geht es darum, eigene und Verhaltensmuster von anderen kritisch zu reflektieren, den Sinn und das Einhalten von (Verkehrs-)Regeln nachzuvollziehen und zu verstehen, gesundheitsfördernde Fortbewegungsmöglichkeiten zu kennen, problematische Verkehrssituationen im Schulumfeld zu erforschen und sich ggf. mit Hilfe von Lehrerinnen, Lehrern und Eltern für Verbesserungen einzusetzen. Es geht auch darum die Auswirkungen des Straßenverkehrs auf Klima, Umwelt und die sozialen Lebensbedingungen von Kindern und Erwachsenen kritisch zu betrachten. Um Schülerinnen und Schüler zu einer nachhaltigen und reflektierten Wahl der Verkehrsmittel zu befähigen, benötigen sie positive Erfahrungen mit dem Zu-Fuß-Gehen, dem Radfahren sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 1 Philipp Spitta: Mobilitätserziehung, in: Baier, H.; Gärtner, H.; Marquardt-Mau, B.; Schreier, H. (Hrsg.): Umwelt, Mitwelt, Lebenswelt im Sachunterricht, Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1999, S vgl. NRW Rahmenvorgaben zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung

2 Umsetzung im Unterricht Die Mobilitäts- und Verkehrserziehung der KGS Kupfergasse ist eine fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe. Sie wird in vielen Bereichen des Unterrichts und im Rahmen einer Verkehrswoche als Projekt umgesetzt. Der fächerübergreifende Unterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern sich insbesondere unter Einbeziehung der Fächer Sachunterricht und Sport mit Fragen der Mobilität auseinanderzusetzen. Sachunterricht Im Sachunterricht umfasst die Mobilitäts- und Verkehrserziehung vor allem den Bereich Raum, Umwelt und Mobilität und dort die Schwerpunkte Schulweg und Verkehrssicherheit und Verkehrräume und Verkehrsmittel. Der Unterricht an der KGS Kupfergasse ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan angegebenen Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase bzw. am Ende der Klasse 4 möglichst erfüllen. Am Ende der Schuleingangsphase können die Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg beschreiben und zeichnen. Sie dokumentieren Verkehrszeichen, vergleichen sie, erklären ihre Bedeutung und beachten sie. Sie wenden optische und akustische Zeichen und geltende Verkehrsregeln als Fußgänger im Straßenverkehr an. Mit dem Roller fahren sie einen Parcour auf dem Schulhof. Bis zum Ende der Klasse 4 wenden die Schülerinnen und Schüler die Verkehrsregeln sicher an und verhalten sich in Verkehrssituationen normgerecht. Sie beschreiben und diskutieren die Verhaltensweisen von Verkehrsteilnehmern in Bezug auf verkehrsgerechte sowie umweltfreundliche Aspekte. Die Möglichkeiten des ÖPNV kennen und nutzen sie und können ihre Aufgabe und Bedeutung benennen und reflektieren. Sie beherrschen das Fahrrad motorisch sicher, nehmen an der Radfahrausbildung teil und verhalten sich verkehrsgerecht. 3 Sport Im Fach Sport beinhaltet die Mobilitätserziehung 3 vgl. Lehrplan Sachunterricht Grundschule,

3 a) den Bereich Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen und dort der Schwerpunkt Die Sinne üben und die Bedeutung der Wahrnehmungsfähigkeit für den Bewegungsvollzug erfahren. Dieser Bereich beinhaltet, dass die Schülerinnen und Schüler sich bis zum Ende der Schuleingangsphase im Raum bewegen und dabei optische, akustische und taktile Reize in Bewegungszusammenhängen als Wahrnehmungshilfen nutzen. Sie erfahren Raumdimensionen in der Bewegung und entdecken Raumwege. Am Ende der Klasse 4 können die Schülerinnen und Schüler sich sicher im Raum bewegen. Sie behalten die Bewegungssicherheit auch dann, wenn die akustische und/ oder die optische Wahrnehmungsfähigkeit eingeschränkt oder ausgeschaltet wird. b) den Bereich Gleiten, Fahren Rollen und dort die Schwerpunkte elementare Erfahrungen von Gleichgewicht, Balance und Körperschwerpunkt vermitteln und angemessen mit Geschwindigkeit und Risiko umgehen. Bis zum Ende der Schuleingangsphase lernen die Schülerinnen und Schüler Fahreigenschaften verschiedener Fahrgeräte kennen und nutzen diese in einfach strukturierten Bewegungssituationen (z.b. in Bewegung und wieder zum Stillstand kommen, Fahrtrichtung ändern, Kurven fahren, Hindernissen ausweichen). Sie beachten die grundlegenden Sicherheitsaspekte und beschreiben diese (z.b. Sturzsituationen erkennen und vermeiden, Fallen üben). Bis zum Ende der Klasse 4 bewegen sich die Schülerinnen und Schüler koordiniert und benutzen Fahrgeräte in komplexen Bewegungssituationen sicher. Sicherheitsaspekte beachten sie. 4 Der für unsere Schule zuständige Polizist, Herr Hauptkommissar Schalke, ist bei vielen Mobilitätsaktionen unterstützend und beratend beteiligt: Schulwegtraining 4 vgl. Lehrplan Sport Grundschule,

4 Zu Beginn des Schuljahres macht Herr Schalke die Kinder der ersten Schuljahre auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam und übt mit ihnen das sichere Überqueren der Straße und das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Radfahrausbildung Im vierten Schuljahr überprüft Herr Schalke die Fahrräder und Helme der Kinder auf Verkehrssicherheit. Er beobachtet und berät die Kinder bei der praktischen Fahrradprüfung. Die Schüler der Jahrgangsstufe 4 befahren einen Rundkurs von ca. 1 km im Bereich der Schule und müssen an markanten Punkten (Kreuzungen, Einmündungen, Zebrastreifen usw.) an vorgegebene Aktionen durchführen (Handzeichen geben, anhalten, Vorfahrt gewähren usw.). Eltern sind als Streckenposten eingeteilt und dokumentieren das Verkehrsverhalten der Schüler. Elternabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler Vor Beginn des Schuljahres stellt Herr Schalke den Eltern der neuen Erstklässler auf einem Elternabend die Bedeutsamkeit des sicheren Schulwegs und des richtigen und umsichtigen Verhaltens der neuen Erstklässler im Straßenverkehr dar. Denk- und Dankzettelaktion Zu Beginn des neuen Schuljahres erhalten Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, Denk- und Dankzettel. Diese roten und grünen Zettel werden vor Schulbeginn bis kurz nach Schulbeginn (7.30 Uhr bis 8.15 Uhr) von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 4 an die Eltern verteilt. Einen Denkzettel erhalten die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und dabei das Auto direkt vor dem Schulgebäude parken. Dankzettel erhalten Eltern, die ihre Kinder zu Fuß begleiten und darauf achten, dass ihre Kinder selbständig und sicher am Straßenverkehr teilnehmen. Herr Schalke begleitet die Denk- und Dankzettelaktion, führt Gespräche mit Eltern, berät die Kinder und bereitet die Aktion mit den durchführenden Kindern nach. Mobile Verkehrsschule 4

5 An mehreren Tagen im Schuljahr wird von Seiten der mobilen Verkehrsschule Fahrräder, Roller und Material zum Markieren von Straßen sowie Verkehrsschilder zur Verfügung gestellt. Die Schüler aller Jahrgangsstufen üben verschiedene Verkehrssituationen praktisch ein und erlangen einen besseren Umgang mit Rollern und Fahrrädern. Der Unterricht an der KGS Kupfergasse geht von der Rolle der Schülerinnen und Schüler als Verkehrsteilnehmer aus. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 nehmen vor allem als Fußgänger und Mitfahrer im Auto und Bus oder Bahn am Straßenverkehr teil. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 und 4 erweitern ihren Aktionsradius und benutzen das Fahrrad, Busse und Bahnen. Im Mittelpunkt aller Jahrgangsstufen stehen das Schulwegtraining und die Radfahrausbildung. 5

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