Eine Open-Source-Lösung für sichere Mobiltelefonie

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1 Eine Open-Source-Lösung für sichere Mobiltelefonie Projekt aus dem Projektstudium der WI-Masterstudenten Alexander Höftmann, Christine Mummert, Christian Paschke, Mario Stemmler und Günter-Ulrich Tolkiehn Vortrag Fachbereichskolloquium , G.-U. Tolkiehn, all rights reserved

2 Projektidee und Randbedingungen Ziel: Lizenzfreie, sichere Telefonie für Standard-Mobiltelefone Restriktionen: Mit einem Team von vier Entwicklern in zwei Semestern à 6 CP realisierbare Lösung, (i.e 2 x 4 x 180 Arbeitsstunden) Keine Krypto-Code-Entwicklung Erste Phase: SIP Telefonie über WLAN, LAN Zweite Phase: SIP Telefonie über Internet, Verwendung von GPRS, peer-to-peer Seite 2

3 Motivation Seite 3 Globale, noch immer wachsende Verbreitung Wird für alles benutzt, auch für vertrauliches Vertraulichkeit vom Grundgesetz geschützt Von Sicherheit wird allgemein ausgegangen Chart source: photo source:

4 Motivation Schwachpunkt Luftschnittstelle Viele ältere Mobilsysteme bereits gehackt GSM dagegen immer noch sicher(?) Seit wurden auch auf GSM erfolgreiche brute force attacks bekannt 12/2009 wurde auf der 263C in Berlin über einen erfolgreichen hack mit kommerziellen PCs mit berichtet (cluster aus 40 PCs mit CUDA Grafikkarten, drei Monate Rechenzeit) Seite 4 1 see e.g. 2 Chris Paget and Karsten Nohl 2009, see e.g.

5 Motivation Seite 5 Anregung durch den Saarbrückener Security- Spezialisten ATMedia Weitere Projekte für secure mobile communication in den letzten zwei Jahren.: In 2/2008: DH Ryu and SG Nam bericten über ihr Projekt Implementation of Wireless VoIP System based on VPN mit Standard PC s mit Linux und open source Software in 12/2009: Rollout von 5250 sicheren Mobiltelefonen für die Bundesregierung (mittels voice over CSD) CeBIT 2010: Deutsche Telekom kündigt ihr secure VoIPsystem SiMKo2 an Ebenfalls dort: Die Telefonbau Arthur Schwabe GmbH stellt ihre Mobikrypt Lösung für sichere mobile Telefonkonferenzen an

6 Unser Ansatz: Seite 6 VoIP, nicht GSM Telefonie oder CSD Offene Standard-PDA-Plattformen Openmoko Mobiltelefone mit Android Phase 1: Voice over WLAN on Android Asterisk als Nebenstellenlage /OpenSSL in TUN (L3) mode Zunächst nur auf LAN/WLAN Phase 2: Alles andere Hinaus ins Internet, Internet-zu-Internet GPRS statt WLAN, serverlose peer-to-peer Lösung

7 IP-telephony mit SIP nach Lehrbuch Seite 7

8 Phase 1: Asterisk WLAN WLAN Seite 8

9 Erste Ergebnisse Sprachqualität: Erster Eindruck: Wie GSM. Quantitative Messungen stehen noch aus Delay (~500ms), abhängig von Codec (G.711 oder GSM) und Verschlüsselung, erste Ergebnisse noch unverstanden Inanspruchnahme der Systemressourcen, ebenfalls noch nicht voll verstanden: Verschlüsselung: <10% CPU SIP/RTP: 80-90% CPU Seite 9

10 Phase 2, a: Vom WLAN ins Internet Seite 10 WLAN WLAN Internationale Tests (Jaroslawl, Bhubaneswar) in Vorbereitung

11 Phase 2, b: WLAN/VoIP via GPRS WLAN GPRS Asterisk Seite 11 SGSN: Serving GPRS Support Node GGSN: Gateway GPRS Support Node Internationale Tests (Jaroslawl, Bhubaneswar) in Vorbereitung

12 Phase 2, b: VoIP via GPRS both ends GPRS GPRS Asterisk Seite 12 In Bearbeitung

13 Phase 2, c: Serverless, peer-to-peer GPRS GPRS? Seite 13 Gewünscht, aber noch kein konkreter Lösungsansatz

14 Phase 2, d: Via Internet, GW to PSTN? Asterisk WLAN WLAN Seite 14 Nicht beabsichtigt

15 Punkte weiteren Interesses Seite 15 MOS (quantitative Messungen) Abhängigkeit des Delays von Codec und Verschlüsselungsverfahren Jitter (bisher keine Daten) Packet loss rates (bisher keine Daten) Priorisierung (in Abstimmung mit dem HRZ) Handover capability (ebenso) Consumption of system resources Stromverbrauch / Batteriebetriebsdauer Connectivity tests Zurverfügungstellung eigener ROMs Brauchbarkeit für End-User

16 Das erfolgreiche Team von links: Christian Paschke Christine Mummert Alexander Höftmann Mario Stemmler Seite 16

17 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!...und bitte Fragen / Kommentare! Günter-Ulrich Tolkiehn Sip: Our own SIP server addresses on request Seite 17

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