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1 Web 2.0 ff. ff. in in der Unternehmenskommunikation Prof. Dr. Martin Michelson h_da From: Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 1

2 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 2

3 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies https://www.xing.com/profile/martin_michelson Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 3

4 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 4

5 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 5

6 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 6

7 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 7

8 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 8

9 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 9

10 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 10

11 Die Web 2.0 Begriffswelt Web 2.0 (Web 3 4..) Soziale Netzwerke, Communities Weblogs Wikis Social Software Enterpise 2.0 Knowledge Management RSS Feeds Podcasts Mashups VoIP, Instant Messaging Social booksmarking, tagging, Folksonomies Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 11

12 Lässt sich Kommunikation und Wissen managen? Data and information may be managed, and information resources may be managed, but knowledge (what we know) can never be managed, except by the individual knower, and even then, only imperfectly. [Wilson, T.D.: The nonsense of knowledge management, 2002] Traditionell approaches have tended to see information and knowledge as something existing independent of the user, which can be accessed, stored, classified and managed by reference to its objective characteristics. [Tredinnick, L.: Web 2.0 and Business, 2006]. In the business world, it is a common dictum that if you cannot document it, you cannot manage it. Documentation of knowledge is crucial to managing knowledge. It becomes obvious that it is extremely important to manage those assets [Powell, T.: The Knowledge Matrix, 2007]. Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 12

13 Web 2.0 im Unternehmen: Ziele Prozessorientierte Kommunikation und Kollaboration Wissensaustausch, Optimierung des Wissensmanagement Identifikation der Mitarbeiter Verbesserte informationstechnische Verfahren und Anwendungen Vernetzung von Personen und deren Aktivitäten (Community Bildung) Interaktion mit Kunden Customer added value Neue Geschäftsmöglichkeiten (z.b. Nischenmärkte) Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 13

14 Probleme herkömmlicher Ansätze Kommunikation entsteht aus Kommunikationsbedürfnis Wissen = Kenntnisse, Erfahrungen, Ansichten, Ideen Bestreben der Dokumentation, Strukturierung und Kodifizierung expliziten und impliziten Wissens Übertragung von Unternehmensstrukturen und Zuständigkeiten auf Kommunikations- und Wissensmanagement Zentrale redaktionelle Prozesse Tradierte informationstechnische Verfahren und Anwendungen Zentrale Steuerung bringt wenig Erfolg Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 14

15 Ansätze in Kommunikation und Wissenstransfer Traditioneller Ansatz Management des Prozesses Zentrale Administration Zentrale Qualitätskontrolle Produzent <--> Rezipient von Information Definierte Strukturen Definierte Metadaten Beitrag von wenigen Aktueller Ansatz Sozialer Prozess, Vernetzung Nutzer generierte Inhalte Qualitätskontrolle durch die Nutzer Produzent = Rezipient von Information Dezentrale Strukturen Tagging (Folksonomy) Beitrag von vielen (?) Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 15

16 Wikis Was ist ein Wiki? Erweiterbare Sammlung verlinkter Webseiten Eintragungen und Änderungen durch jeden (berechtigten) Benutzer, keine Rollenverteilung zwischen Leser und Autor Web-Browser zum Navigieren, Suchen, Lesen, Editieren Keine zentrale Kontrolle, Entwicklung durch alle aktiv Beteiligten Diverse freie Open-Source-Software (z.b. MediaWiki) Diverse kommerzielle Systeme speziell für Unternehmen (z.b. Confluence) Eine Form von Groupware und CMS mit einfacher Struktur Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 16

17 Wikis in Unternehmen Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 17

18 Wikis in Unternehmen Wesentliche Unterschiede zu öffentlichen Wikis Kein Enzyklopädie-Charakter Festgelegte Strukturen Festgelegte Regeln Geschlossene(n) Nutzergruppe(n) Unterschiedliche Benutzerrechte Keine Anonymität Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 18

19 Anwendungsbereiche Wissensmanagement: Erfassung von wenig strukturiertem Organisationswissen Dokumentationssystem Informationssystem Austauschforum Kollaboratives Erstellen von Dokumenten Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 19

20 Inhaltliche Gebiete Fachthemen, Hintergundwissen Projektentwicklung und -dokumentation Technische Fragen Tipps und Tricks Gelbe Seiten: Überblick über Experten innerhalb und außerhalb des Unternehmens Auf jeden Fall: Essensplan der Kantine / Tagesmenue der umliegenden Restaurants Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 20

21 Strukturierung, Erschließung, Navigation Wikipedia Katagorien auptseite Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 21

22 Strukturierung, Erschließung, Navigation Inhaltsverzeichnisse Lexikastrukturen Kategorien und Unterkategorien Schlagworte (Metadaten) Formatvorlagen Inhaltsverzeichnis Wiki IHK Darmstadt. (Quelle: Präsentation Dr. Andrea Dirsch- Weigand, IHK Darmstadt) Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 22

23 Kulturelle und organisatorische Voraussetzungen Unternehmenskultur und prozesse müssen geeignet sein Integration in die strategischen Ziele des Unternehmens: Förderung durch die Geschäftsleitung Integration in laufende Arbeitsprozesse: Keine zusätzliche Belastung, Erleichterung der Aufgaben Bereitschaft der Mitarbeiter zur aktiven Beteiligung Anreizverfahren IT-Unterstützung bei Installation und Betrieb Nutzergruppen mit unterschiedlichen Rechten Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 23

24 Technische Voraussetzungen Integration in die bestehende IT-Infrastruktur Web-Server Zentrale (elementare) und dezentrale (gruppenbezogene) Nutzerverwaltung Leistungsfähige Datenbank Beispiele Wiki Software Dokuwiki Mediawiki Twiki Social Text Confluence Zwiki.. Wiki Software Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 24

25 Woran scheitert ein Wiki? Lösung passt nicht zur vorhanden Infrastruktur, ist nicht integriert Keine Akzeptanz des Wissenstransfers Unwille zu Veränderungen (Arbeitsweise, Kontrollstrukturen, Kommunikationsprozessen) Fehlende Vorreiter und Botschafter Keine Unterstützung durch Leitungsebene Persönliche Leistung wird höher bewertet als Unterstützung von Teamleistung Geringe Beteiligung Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 25

26 Beispiel: Fraport Skywiki Quelle: Wieland Stützel, Fraport Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 26

27 Beispiel: Skywiki Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 27

28 Beispiel: Bereichs-Wiki Merck KGaA Quelle: Dr. Klemens Bley, Merck KgaA Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 28

29 Wiki-Projekt der Studiengänge IuW / ISE Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 29

30 Kursprojekt Markt- /Wettbewerbsbeobachtung, ITAM, México Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 30

31 Struktur Markt- / Wettbewerbsbeobachtung Branchen / Märkte Profile Interne Reports Veröffentlichte Reports Unternehmen Profile Interne Reports Veröffentlichte Reports Personen Profile Interner Profile Externer Quellen Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 31

32 Weitere Entwicklungen: Web X. Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 32

33 Web 3.0 Was ist das? Diverse Definitionen z.b. John Markoff: Web 3.0 = Web KI Oder auch: Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 33

34 Web 3.0 / Semantisches Web Maschinelles Lernen, Interaktion Mensch - Maschine Verknüpfung dezentraler Informationsquellen, Visualisierung von Zusammenhängen Automatisierte Extraktion, Interpretation und Kontextverknüpfung von Daten unterschiedlicher Formate (Texte, Bilder, Videos, Musik, Programme) Teilautomatische Verfahren zur Erschließung, Metadatengenerierung Werkzeuge: Mustererkennung, Linguistik, Ontologien Beispiel: Übersetzungsprogramme Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 34

35 Semantisches Wiki im Unternehmen Anreicherung der inhaltlichen Einheiten (Texte, Textabschnitte, Bilder, Links) um Metadaten Verknüpfung von verteilten Inhalten (Beispiel: Gemeinsamkeit Innsbruck und Leipzig Krakau als Partnerstadt) Unterstützung bei der Recherche Indirekte Expertenausweisung über die Analyse von Beiträgen, Webseiten, Links für Projektteams Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 35

36 Semantisches Wiki im Unternehmen Modell eines sematischen Wikis Quelle: sembase.at Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 36

37 Weitere Entwicklungen: Web X. Virtuelle Welten Persönliche Assistenten Finde- / Antwortmaschinen Personalisierte Software Selbstständiges Recherchieren und Analysieren von Informationen Frühwarnungen / Empfehlungen (z.b. in der Wettbewerbs- / Marktbeobachtung).. Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 37

38 Finde- / Antwortmaschinen Beispiel Wolfram Alpha wolframalpha.com Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 38

39 HAL 9000 Eine Vorstellung aus dem Jahr1968 vom Jahr Web 2.0 ff. in der Unternehmenskommunikation 39

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