Personal 50plus. Aktuelle Themen. Alter, Zeit und Gesellschaft. Potenziale erkennen, Motivation erhalten, Gesundheit fördern

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1 Personal 50plus Aktuelle Themen Potenziale erkennen, Motivation erhalten, Gesundheit fördern Prof. Dr. Georg Schürgers, Hamburg 1 2 Hohe Bedeutung von Wissen und Bildung Beschleunigung von Prozessen und schneller Wandel Wichtigkeit von Innovation und Kreativität Dauernde Anpassung an neue Marktsituationen 3 Globalisierung und Vernetzung Qualität kommunikativer und kooperativer Prozesse im Unternehmen als wesentlicher Wettbewerbsvorteil Weitgehende Automatisierung bzw. Auslagerung der Produktion Verlängerung der Lebensarbeitszeit Dienstleistungsorientierung Mentale Gesundheit hochqualifizierter Mitarbeiter 4 6 Alter, Zeit und Gesellschaft 5 1

2 7 8 Die Anzahl der über 80- jährigen Bundesbürger hat in den letzten 47 Jahren um 275 Prozent zugenommen Seit 1964 hat sich zudem die fernere Lebenserwartung 80-Jähriger nahezu verdoppelt und beträgt heute immerhin noch acht Jahre. Schönes Alter Selbst die Ältesten der Alten werden immer mehr: Während Bundespräsident Lübke 1965 gerade einmal 224 Jubilaren zum 100. Geburtstag gratulieren konnte, sieht sich das Bundespräsidialamt aktuell mit etwa dieser Jubilare konfrontiert, und weitere Menschen sind sogar noch älter Die Hälfte der bereits 60-Jährigen hat gute Chancen, mindestens 88 Jahre alt zu werden, die Mehrheit der 30-Jährigen kann mit mehr als 95 Jahren rechnen, und jedes zweite Neugeborene wird voraussichtlich die ersten Jahre des nächsten Jahrhunderts erleben. Es gibt Hinweise darauf, dass medizinisch-technische Entwicklungen zusammen mit verbesserten Lebensbedingungen die körperliche und geistige Vitalität im Alter deutlich steigern. Der psychophysische Gesundheitszustand eines aktuell 70-Jährigen entspricht im Durchschnitt demjenigen eines 65-Jährigen vor 30 Jahren 60-Jährige bei Marathonläufen sind heute nicht selten und erreichen die Spitzenwerte der Olympioniken von vor 70 Jahren Rentner in Deutschland studieren und fast ein Viertel der Älteren benutzen das Internet

3 Fragt man die Betroffenen selbst, so geben rund 80 Prozent aller über 60-Jährigen an, keine gesundheitlichen Beschwerden zu haben. Jeder zweite Mann und zwei von fünf Frauen sind mit ihrer Gesundheit sehr zufrieden oder zufrieden, selbst wenn sie bereits zwischen 70 und 79 Jahre alt sind. Zwei Drittel der über 70- Jährigen meinen, gesünder zu sein als ihre Altersgenossen, und ebenso viele sind der Ansicht, ihr Leben selbstbestimmt und unabhängig zu gestalten. Nach: Winter, Maik H.-J. Demographischer Wandel und pflegerische Versorgung im Alter: Zentrale Ressourcen und Herausforderungen Deutsches Ärzteblatt online, , Entwicklung körperlicher und mentaler Gesundheit im Prozess des Älterwerdens Alter, Gesundheit und Krankheit Erhebliche interindividuelle Unterschiede: Bio-psycho-soziale Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit Quelle: VDR-Statistik Rentenzugang

4 Älter werden zwischen Altern und Wachsen Die Bedeutung persönlicher Überzeugungen: Chronologisches vs. subjektives Alter Rollen und gesellschaftliche Erwartungen Deutsches Ärzteblatt 13 vom Entwicklung über 50 - Geht das? Vorurteile 50plus Best Ager vs. Altes Eisen Der defizitorientierte Blick: Das (med.) Abbau- und Verschleiß-Modell Entwicklungspsychologie 50plus Mentale und kognitive Veränderungen:... und ewig entwickeln wir uns weiter

5 Fachwissen plus Erfahrungswissen Detailwissen plus Wissensnetzwerke Potenziale 50plus Wissenshorizonte plus Kreativität Menschenkenntnis plus Beziehungsnetze Integrierte Persönlichkeit plus emotion. Stabilität Lebenserfahrung plus Werteorientierung Tempo und Beschleunigung Physische Belastbarkeit Einschränkungen 50plus Veränderungen und Umstellungen? Mentale Belastbarkeit? Anpassung und Einordnung? Angst vor der Veränderung Gewohnheiten und Rituale Probleme 50plus Innere Kündigung und Warten auf das "Ende" Burnout und Rückzug in die Krankheit Demotivation Integration "Jung" und "Alt"

6 Wissens- und Erfahrungsspeicher nutzen und abfragen Chancen 50plus Wissensnetzwerke anschließen Kreativität ermöglichen Psychosoziale Kompetenzen nutzen Werteorientierung ausbauen plus Kampagne: Einstellungen verändern und Bewusstsein schaffen Strategien 50plus Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle entwickeln Motivation fördern und erhalten: Burn-On statt Burn-Out 33 Dialoge fördern: Alte Häuptlinge - Junge Häuptlinge 34 Präventives Gesundheitsmanagement im Unternehmen Kooperatives Prozessmanagement im Unternehmen: Alt und Jung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Georg Schürgers Alois-Schoppe-Weg Möhnesee Tel Fax

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