Operationelle Niedrigwasservorhersage

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Operationelle Niedrigwasservorhersage"

Transkript

1 Operationelle Niedrigwasservorhersage für das Neckareinzugsgebiet Von Manfred Bremicker, Peter Homagk und Karl Ludwig Wie sich anlässlich der extremen Niedrigwasserverhältnisse im Jahre 2003 im Neckareinzugsgebiet zeigte, ist die aktuelle Entwicklung des Niedrigwassers eine wesentliche Information für die Wasserwirtschaft, Industrie und Bevölkerung. Die Hochwasser- Vorhersage-Zentrale der Landesanstalt für Umweltschutz Baden- Württemberg veröffentlicht deshalb seit August 2003 täglich Abflussvorhersagen für den Neckar und seine wichtigsten Zuflüsse. 1 Einleitung Das ca km 2 große Neckareinzugsgebiet liegt fast zur Gänze in Baden-Württemberg. Es ist in bedeutenden Teilen stark besiedelt, allein in der Region Stuttgart leben knapp 3 Mio. Menschen. Extreme Niedrigwasser von ca. 1 l / s / km 2 sind für größere Gebietsteile beobachtet worden. Eine gesicherte Wasserversorgung kann unter diesen Umständen nur durch Wasserüberleitungen von ca. 6,3 m 3 /s aus anderen Einzugsgebieten gewährleistet werden, was zu einer graduellen Verbesserung der Niedrigwassersituation führt. Dennoch ist insbesondere bei extremen Niedrigwasserereignissen deren aktuelle Entwicklung und Vorhersage von wesentlichem Interesse für eine Reihe damit verbundener Fragestellungen, z. B. für weitergehende Anstrengungen zur Stabilisierung der Güteverhältnisse im Neckar [6] sowie für die ggf. erforderliche Einschränkung industrieller und landwirtschaftlicher Wasserentnahmen aus dem Neckar und seinen Zuflüssen. Die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale der Landesanstalt für Umweltschutz Baden- Württemberg stellt daher seit Mitte 2003 nach erfolgter interner Erprobung täglich aktuelle Niedrigwasservorhersagen für den Neckar und seine wichtigsten Zuflüsse ins Internet ein. Mit der Aufnahme des Testbetriebes steht deutschlandweit erstmalig eine operationelle Niedrigwasservorhersage für ein mittelgroßes Flussgebiet zur Verfügung, teilte der baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller im August 2003 mit [13]. Die Vorhersagen umfassen einen Zeitraum von sieben Tagen und werden unter der Internetadresse für rund 30 Pegel im Neckargebiet bereitgestellt. 2 Konzeption und Anwendung von Wasserhaushaltsmodellen für Baden-Württemberg Grundlage der operationellen Niedrigwasservorhersage stellt ein Wasserhaushaltsmodell für das Neckargebiet dar. Mit der systematischen Entwicklung und Anwendung solcher großräumiger, hochaufgelöster Wasserhaushaltsmodelle hat das Land Baden-Württemberg bereits im Jahre 1997 begonnen (Bild 1). Zielsetzung war dabei die Erstellung von Wasserhaushaltsmodellen für die gesamte Landesfläche von Baden-Württemberg, mit denen einerseits für eine Reihe von wasserwirtschaftlichen und umweltrelevanten Fragestellungen Basisdaten bereitgestellt werden könnten und die andererseits zu einer schlüssigeren und rationelleren Bearbeitung wasserwirtschaftlicher Planungen beitragen. Nach Überlegungen zu grundsätzlichen Möglichkeiten des Aufbaus von Wasserhaushaltsmodellen [11] und zur Beurteilung der zweckmäßigen Modellauflösung unter Berücksichtigung der möglichen Modellstruktur und des notwendigen Datenbedarfs wurde dafür das Wasserhaushaltsmodell LARSIM [4] mit relativ hoch auflösendem 1-km-Quadratraster gewählt. Entsprechend besteht z. B. das Wasserhaushaltsmodell für das Einzugsgebiet des Neckars aus rund Teileinzugsgebieten (für jedes werden bis zu 16 unterschiedliche Landnutzungen berücksichtigt) und rund km Gewässerteilstrecken (Bild 2). Damit konnte der Vorgabe entsprochen werden, ein Modell für Planungs- und Analyseaufgaben sowie für den operationellen Einsatz bereitzustellen, mit dem die Einzelkomponenten des Wasserkreislaufes (Niederschlag, Schnee, Verdunstung, laterale Transporte im Boden, Transport in Gewässern etc.) mit vergleichsweise hoher Auflösung in ihrer zeitlich-räumlichen Verteilung beschrieben werden können. Inzwischen liegen solche Modelle für Baden-Württemberg flächendeckend vor. Ergebnisse dieser Wasserhaushaltsmodelle sind für eine Reihe unterschiedlicher Analysen und Produkte einsetzbar, von denen hier kurz eine Übersicht gegeben wird: Offline-Anwendungen Bereitstellung von Grundlagen für allgemeine wasserwirtschaftliche Planungen und Entscheidungen (Hochwasserschutz, Niedrigwassersteuerung bzw. -anreicherung, Beurteilung dezentraler Hochwasserrückhaltungen etc.) [1]. Schaffung von Möglichkeiten zur Beurteilung der Umweltsituation bzw. frühzeitigen Trenderkennung (Auswirkungen von Klimaänderungen, Landnutzung, Stoffeinträge und sonstige anthropogene Einflüsse) [7,12]. 40

2 Bereitstellung von Abflussdaten für Gewässergütesimulationen [3,5]. Online-Anwendungen Längerfristige Abflussvorhersagen (mehrtägig, evtl. im Bereich von Wochen). Alarm- und Warndienste (Hochwasser, Niedrigwasser, in weiterer Folge extreme Gütezustände). Ankoppelung operationeller Gewässergütemodelle (Temperatur, Sauerstoff etc.). Steuerung wasserwirtschaftlicher Anlagen, z. B. Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken, Steuerung von Wärmekraftwerken, ggf. auch von größeren Kläranlagen. Aktuelle, tägliche Informationsdienste für Behörden und die Öffentlichkeit. Eine Reihe dieser Anwendungen ist bereits realisiert worden, weitere werden derzeit für die Anwendung vorbereitet. Insbesondere für die aufgeführten Online- Anwendungen ist die operationelle tägliche Abflussvorhersage und die damit verbundene tägliche Adaptierung des hydrologischen Gebietszustandes die Vorraussetzung. 3 Die Hochwasser-Vorhersage- Zentrale des Landes Baden- Württemberg Der operationelle Einsatz des Wasserhaushaltsmodells zur täglichen Abflussvorhersage für das Neckargebiet erfolgt bei der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg (HVZ). Eine Übersicht der wesentlichen Aufgaben der HVZ bei Hochwasser enthält [8, 9]. Die Berechnung der täglichen Abflussvorhersagen, die für Niedrig- und Mittelwassersituationen gültig sind, erfolgt automatisiert unter Nutzung von meteorologischen und hydrologischen Messdaten aus einem online-abrufbaren Messnetz sowie der Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) [2, 10]. Die Abflussvorhersagen umfassen einen Zeitraum von sieben Tagen und werden im Folgenden vereinfacht als Niedrigwasservorhersagen bezeichnet (Bild 3). Die Vorhersagen geben Informationen zum mittelfristig erwarteten Rückgang der Wasserstände bei weiterer Trockenheit bzw. zu möglichen Wasserstandsanstiegen, die das Wasserhaushaltsmodell aufgrund vorhergesagter Niederschläge berechnet. Bild 1: Wasserhaushaltsmodelle in Baden-Württemberg Eingangsdaten für die Berechnungen sind aktuelle Messdaten für Wasserstand, Abfluss, Niederschlag, Lufttemperatur, Globalstrahlung, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchte und Luftdruck. Alle verwendeten Messdaten sind ungeprüfte Rohdaten aus dem Pegelmessnetz und den Klimastationen im Luftmessnetz des Landes Baden- Württemberg sowie dem Ombrometer- Operational Low-Flow-Forecast for the Neckar River Basin by Manfred Bremicker, Peter Homagk and Karl Ludwig netz, das gemeinsam vom Deutschen Wetterdienst und dem Land betrieben wird (Bild 4). Als meteorologische Eingangsdaten nach dem Vorhersagezeitpunkt werden die numerischen Kurz- und Mittelfristvorhersagen des DWD (aus dem LM- Modell für die ersten 48 Stunden und As the extreme low-flow-situation in the year 2003 in the Neckar river basin with a catchment of about km 2 showed, the actual development of low-flows is an essential information for water resources authorities, industry and the public. The Flood-Forecast-Center of the Institute for Environmental Protection of the German federal state of Baden-Württemberg therefore publishes since august 2003 daily runoff forecasts for the Neckar and its essential tributaries. 41

3 aus dem GME-Modell für den 3. bis 7. Tag) verwendet. Im Gegensatz zu den Hochwasservorhersagemodellen werden im Wasserhaushaltsmodell alle Komponenten des Wasserkreislaufs berücksichtigt, da bei Niedrigwasser auch die Pflanzenverdunstung sowie der Grundwasserabfluss eine Rolle spielen. Bild 2: Systemdaten des Wasserhaushaltsmodells (Beispiele hier: Geländemodell, Landnutzung, Gewässernetz, Raster-Teileinzugsgebiete) Zur Erzielung einer präzisen Niedrigwasservorhersage sind die bei geringen Abflüssen relevanten hydrologischen Besonderheiten des Neckargebiets in das Modell integriert. So werden z.b. die Abweichungen zwischen dem ober- und unterirdischen Einzugsgebiet für die Karstgebiete im Randbereich der Schwäbischen Alb vereinfacht berücksichtigt. Ebenso werden Wasserüberleitungen aus benachbarten Einzugsgebieten (z. B. Bodensee-Fernwasserversorgung) sowie Wasserüberleitungen zwischen einzelnen Teilgebieten des Neckargebietes in vereinfachter Form berücksichtigt. Die insgesamt 25 Stauhaltungen des Neckars auf der ca. 200 km langen Strecke flussabwärts von Plochingen sind über gesonderte Berechnungsmodule im Modell eingearbeitet, um deren hydraulischen Eigenschaften sowohl bei Wellenlaufzeiten als auch bei Laufzeiten aufgrund mittlerer Fließgeschwindigkeiten zu erfassen. Die z. T. sehr kurzfristigen Abflussschwankungen aufgrund von Schleusungsvorgängen bzw. der Regelung von Wasserkraftwerken sind im Modell nicht erfasst. Die Verlässlichkeit der Niedrig- und Mittelwasservorhersagen nimmt entsprechend der Aussagegenauigkeit der verwendeten Wettervorhersagen mit zunehmendem Vorhersagezeitraum ab. Darüber hinaus ist die räumlich Auflösung der ab dem 3. Tag verwendeten GME-Niederschlagsvorhersage deutlich geringer als die der davor verwendeten LM-Vorhersage, was zusätzlich die Vorhersagequalität beeinträchtigt. Insgesamt kann aber festgestellt werden, dass die Niedrigwasservorhersagen für die Pegel im Einzugsgebiet des Neckars mit guter Verlässlichkeit berechnet werden konnten (s. Abschnitt 4). Bild 3: Pegel für das Wasserhaushaltsmodell Neckar Im Januar 2004 wurde eine entsprechende tägliche Abflussvorhersage für die baden-württembergischen Oberrheinzu- 42

4 flüsse sowie den Oberrhein von Basel bis Mannheim in den operationellen Betrieb überführt. Auch für die übrigen Flussgebiete in Baden-Württemberg werden die bereits vorliegenden Wasserhaushaltsmodelle für den operationellen Einsatz vorbereitet, so dass auch hier zukünftig tägliche Abflussvorhersagen berechnet werden können. Die operationelle, kontinuierliche Berechnung der Wasserhaushaltsgrößen eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, auch die Hochwasservorhersage zukünftig weiter zu verbessern (z. B. Bodenfeuchtebestimmung zur Hochwasserwarnung für kleine Einzugsgebiete). 4 Beispiele für operationelle Niedrigwasservorhersagen Die Bilder 5 und 6 zeigen Ergebnisse einer operationellen Niedrigwasservorhersage. Dabei wurden die vom Wasserhaushaltsmodell berechneten 7-Tages- Vorhersagen auf Grundlage der vom DWD routinemäßig flächendeckend übermittelten LM- bzw. GME-Vorhersagen für Niederschlag und Klima erzeugt. Für eine Auswahl von Pegeln wird die vorhergesagte Ganglinie jeweils der tatsächlich gemessenen gegenübergestellt, wobei die vorhergesagten Abflusswerte in Anlehnung an den im Modell verwendeten Berechungszeitschritt, als Stundenwerte dargestellt sind. Die Messwerte sind hingegen als gleitende Tagesmittel aufgetragen, um die durch anthropogene Einflüsse hervorgerufenen kurzfristigen Abflussschwankungen in der Darstellung zu begrenzen. Bild 4: Online-abrufbares meteorologisches Messnetz in Baden-Württemberg Bild 5 zeigt eine Vorhersage vom August 2003 für die im Modell berücksichtigten Neckarpegel. Für die drei Pegel Rottweil, Wendlingen und Plochingen werden plausible Vorhersagen für die ersten vier Tage erzielt. An den stromabwärts gelegenen Pegeln Lauffen und Rockenau steigt der gemessene Abfluss am an, ohne wie an den oberhalb gelegenen Pegeln (einschließlich Seitenzubringern) wieder abzufallen, was möglicherweise die Folge von Abflussregulierungen in den staugeregelten Bereichen des Neckars ist. Derartige Abflussregulierungen werden von dem vorliegenden Modell nicht erfasst, weshalb in diesem Beispiel für die folgenden Tage eine Unterschätzung der tatsächlichen Abflüsse vorliegt. Die durch Niederschlag hervorgerufene Abflusserhöhung zum Ende des Vorher- Bild 5: NW-Vorhersagen für Neckarpegel, Beispiel August

5 Erhöhung des Abflusses, für den liefert das Modell eine größenmäßig stimmige Vorhersage mit verspätetem Anstieg, die Vorhersage für den wird aufgrund der verwendeten LM- bzw. GME-Vorhersage überschätzt und am kommt es dann zu einer adäquaten Vorhersage des bevorstehenden Hochwasser. Hier wird deutlich, dass das Modell auf Basis einer verlässlichen Niederschlagsvorhersage auch für eine Hochwasserfrühwarnung geeignet ist. Bild 8 zeigt die Visualisierung einer Abflussvorhersage für den Pegel Wendlingen / Neckar wie sie routinemäßig im Internet erfolgt. Die Simulation zeigt die Abflussverhältnisse im Juni Bild 6: NW-Vorhersagen für Kocherpegel, Beispiel Oktober Nutzung täglicher Abflussvorhersagen Die Nutzungsmöglichkeiten von Niedrigwasservorhersagen hängen stark vom möglichen Vorhersagezeitraum ab (Zeitbereich zwischen dem Vorhersagezeitpunkt und einem zukünftigen Zeitpunkt, für den noch eine Vorhersage mit brauchbarer Genauigkeit möglich ist). Die Definition einer brauchbaren Vorhersagegenauigkeit orientiert sich an den konkreten Nutzungen bzw. den Nutzern der Vorhersagen. Nach Dauer des Vorhersagezeitraumes kann man grob drei Arten von NW-Vorhersagen unterscheiden: Kurzfristvorhersagen etwa bis 3 Tage Mittelfristvorhersagen etwa bis 1 Woche Langfristvorhersagen etwa bis 3 Wochen Bild 7: Vorhersagen zu unterschiedlichen Zeitpunkten für den Pegel Lauffen / Neckar im Januar 2004 sagezeitraumes wird rechtzeitig durch das Modell angekündigt, wobei das Ereignis quantitativ aber nicht präzise erfasst wird. Ursache dafür ist maßgeblich die Unsicherheit der verwendeten mittelfristigen Niederschlagsvorhersage. Für die Pegel entlang des Kochers ist im Bild 6 eine Vorhersage vom Oktober 2003 dargestellt. Hier liegt der Vorhersagezeitpunkt im abfallenden Ast einer Abflusserhöhung. Das Modell bildet für alle dargestellten Pegel das anfänglich schnelle Auslaufen der Welle ebenso wie den langsamen Abflussrückgang auf ein niedrigwassertypisches Abflussniveau angemessen nach. Die bereits bei der Vorhersage für den August 2003 auftretende Ungenauigkeit der Niederschlagsvorhersage ist ebenso deutlich im Bild 7 zu erkennen, in der täglich aufeinander folgende Abflussvorhersagen für den Pegel Lauffen für das Hochwasserereignis im Januar 2004 abgebildet sind. Die Vorhersage für den zeigt aufgrund zu geringen Niederschlagsinputs noch keine wesentliche Operationelle Kurzfristvorhersagen werden in Deutschland für einige größere Flüsse wie Rhein, Donau, Elbe seit langer Zeit berechnet, allerdings mit eher großräumiger Zielsetzung und ohne Verwendung detaillierter Wettervorhersagen. Mit einem Detailliertheitsgrad wie hier für das Neckareinzugsgebiet beschrieben, wurden operationelle Kurzfristvorhersagen bisher lediglich im Einzelfall für spezielle wasserwirtschaftliche Fragestellungen eingesetzt (z. B. für das Einzugsgebiet der Ruhr zur Steuerung von Talsperrensystemen). Nutzer von Kurzfristvorhersagen sind vor allem für die Einhaltung von Wasserrechten zuständige Behörden, Einleiter und sonstige Wassernutzer sowie die Schifffahrt und Energiewirtschaft. 44

6 Potenzielle Nutzer von Mittel- und Langfristvorhersagen sind: Das Transportwesen z. B. für die Schifffahrt als Entscheidungshilfe zur frühzeitigen Planung von Lade- und Entladevorgängen bzw. ggf. bei der Bereitstellung alternativer Transportmittel. Die Energiewirtschaft, z. B. zur Optimierung der Einsatzplanung thermischer Kraftwerke ggf. in Kombination mit Speichern oder Speicherkraftwerken sowie für die Entwicklung neuer Steuerstrategien für den Einsatz von Speicherkraftwerken. Die Versorgungsplanung, z. B. für eine verbesserte Arbeitsplanung in Betrieben, die gegenüber kritischen NW- Zuständen empfindlich sind, eine verbesserte Bewässerungswirtschaft (Vorziehen von Beregnung vor kritische NW-Zustände), die Steuerung von Einleitern (eventuelle Zwischenspeicherung), die Regelung durch Speicher (NW-Aufhöhung), sowie für verbesserte Entscheidungsmöglichkeiten beim Einsatz von Mehrzweckspeichern etc. 6 Ausblick und weitere Anwendungen Die hier diskutierten operationellen Niedrigwasservorhersagen unter Verwendung des Wasserhaushaltsmodells LARSIM sind Grundlage weitergehender Verwendungen, die von der Wasserwirtschaftsverwaltung Baden-Württembergs überwiegend bereits bearbeitet werden. Beispiele dafür sind: Verbesserung der Hochwasservorhersage: Durch tägliche Aktualisierung von Daten der Bodenfeuchtigkeit und ggf. auch der Schneedeckenverteilung. Hochwasser-Frühwarnung: Durch Verwendung der täglich aktualisierten Bodenfeuchtedaten in Zusammenhang mit der Niederschlagsvorhersage des DWD zur Hochwasserwarnung für die Folgetage. Berechnung der Grundwasser-Neubildung: Das Wasserhaushaltsmodell berechnet neben den Bodenfeuchte-Zuständen auch die Grundwasserneubildung mit hoher flächenhafter Auflösung. Hierdurch werden Basisdaten für den Betrieb von Grundwassermodellen zur Verfügung gestellt. Ankoppelung von Gewässergüte-Modellen: Die Weiterverwendung der operationellen Niedrigwasservorhersagen für den Bild 8: Ergebnisdarstellung im Internet (Beispiel Pegel Wendlingen / Neckar) Neckar liegt hier in erster Linie in der Realisierung einer Wassertemperaturvorhersage für den Bereich des staugeregelten Neckars, evtl. in weiterer Folge die Entwicklung einer Sauerstoffvorhersage. Daneben stehen eine Reihe anderer Aufgaben an, z. B. relativ kurzfristig die Erstellung operationeller Niedrigwasservorhersagen für andere Gebiete Baden- Württembergs oder z. B. mittelfristig die Weiterverwendung der entwickelten Modelle im Zusammenhang mit Aufgaben gemäß der Wasserrahmenrichtlinie. Literatur [1] ATV-DVWK-Arbeitsgruppe Niedrigwasser, 2003: Anthropogene Einflüsse auf Niedrigwasser. Wasserwirtschaft 10/2003, S [2] Bartels H., Weigl E., 1998: Verbesserung von Hochwasservorhersagen durch hydrometeorologische Daten. Teil I: Entwicklung und Bereitstellung hydrometeorologischer Daten und Produkte für die Hochwasservorhersage. Deutsche Gewässerkundliche Mitteilungen 42, 1998, H.1, S [3] Behrendt, H., Huber, P., Ley, M. Opitz, D., Schmoll, O., Scholz, G., Uebe, R., 1999: Nährstoffbilanzierung der Flussgebiete Deutschlands. UBA-Texte 75/99. [4] Bremicker, M., 2000: Das Wasserhaushaltsmodell LARSIM Modellgrundlagen und Anwendungsbeispiele. Freiburger Schriften zur Hydrologie, Band 11. Institut für Hydrologie der Universität Freiburg. [5] Eisele M., 2003: Stoffhaushalt und Stoffdynamik in Flusseinzugsgebieten. Freiburger Schriften zur Hydrologie, Band 18, Institut für Hydrologie, Universität Freiburg. [6] Gewässerdirektion Neckar, 2003: Gütezustand der Fließgewässer im Neckareinzugsgebiet. Integrierende Konzeption Neckareinzugsgebiet (IKoNE), Heft 5, Eigenverlag. [7] Haag I., Gerlinger K., Kolokotronis V., 2004: Auswirkungen von Windwurfschäden auf Hochwasserabflüsse am Beispiel des Enz-Nagold-Gebiets. Zur Veröffentlichung eingereicht in: Wasserwirtschaft. [8] Homagk P., 1996: Hochwasserwarnsystem am Beispiel Baden-Württemberg. Geowissenschaften 14 (1996), Heft 12, S [9] Homagk P., Ludwig K., 1998: Operationeller Einsatz von Flussgebietsmodellen bei der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg. In: Wasserwirtschaft 88 (1998) 4, S [10] Homagk P., Moser M., 1998: Verbesserung von Hochwasservorhersagen durch hydrometeorologische Daten. Teil II: Möglichkeiten und Verbesserung von Hochwasservorhersagen durch die Einbeziehung von hydrometeorologischen Daten und Produkten. Deutsche Gewässerkundliche Mitteilungen 42, 1998, H.1, S [11] IBL, 1997: Wasserhaushaltsmodelle in Baden-Württemberg Einsatzmöglichkeiten und Umsetzung, Dr.-Ing. Karl Ludwig, Beratender Ingenieur, Karlsruhe, im Auftrag der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (unveröffentlicht). [12] Kolokotronis V., 2001: Wasserhaushaltsmodelle als Instrument für Abflussprognosen Beispiele aus Baden-Württemberg. In: Klimaveränderungen und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft, KLIWA- Bericht 1: Fachvorträge beim KLIWA- Symposium am 29. und in Karlsruhe, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg. [13] UVM, 2003: Niedrigwasservorhersage im Neckargebiet Gütedaten und Niedrigwasservorhersage im Internet. Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg, Pressemitteilung vom

7 / VERANSTALTUNGEN Anschriften der Verfasser: Dr. Manfred Bremicker Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Postfach Karlsruhe Dr.-Ing. Peter Homagk Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Postfach Karlsruhe Dr.-Ing. Karl Ludwig Beratender Ingenieur Wasserwirtschaft-Wasserbau Herrenstraße Karlsruhe Tel.: / Fax: / Living Lakes Konferenz bis , Columbia River Wetlands, Kanada Die internationalen Experten für den Schutz von Seen und Feuchtgebieten treffen sich im diesjährigen Herbst in den Columbia River Wetlands in Kanada. Die Veranstaltung wird von der Living Lakes Partnerorganisation East Kootenay Environmental Society (EKES) in Kooperation mit dem Global Nature Fund (GNF) organisiert. Schwerpunktthemen des Kongresses sind die nachhaltige Land- und Wassernutzung im Tourismus sowie die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen für Wasserressourcen. Naturschützer und Wasserwirtschaftler werden darüber diskutieren, wie Entwicklung und Wachstum zu gestalten ist, dass auch zukünftige Generationen sich noch an Feucht- und Seengebieten erfreuen können. Es soll die Erkenntnis vermittelt werden, dass gesunde Seen und Feuchtgebiete ein Teil dynamischer wirtschaftlicher Zukunft sind, und dass die Verantwortung für umweltfreundliche wirtschaftliche Aktivitäten bei der Wirtschaft, den Gemeinden und den Regierungen liegen. Bei der konkreten Zielstellung der Living Lakes Konferenz 2004 geht es unter anderem darum, die ökologische Bedeutung der Columbia River Wetlands international zu erhöhen und eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Ideen unter den internationalen, nationalen und regionalen Delegierten zu den Trends, Herausforderungen und Best-Practice-Beispielen von Fremdenverkehrsentwicklungen in Seengebieten der ganzen Erde zu schaffen. Gleichzeitig ergibt sich mit den internationalen, nationalen und regionalen Delegierten die Gelegenheit, die Rolle der Wirtschaft im ökologisch und gesellschaftlich verantwortlichem Umgang mit Wasser- Ökosystemen zu diskutieren. Der Veranstaltungsort Columbia River Feuchtgebiete liegt im Zentrum der Kanadischen Rocky Mountains. Sie sind eines der größten intakten Feuchtgebiete Nordamerikas und bieten Lebensraum für Tausende verschiedener Tier- und Pflanzenarten. Die Columbia River Wetlands sind seit dem Jahr 2000 Mitglied im Living Lakes Netzwerk. Die internationale Organisation mit Sitz in Deutschland hatte kürzlich den Chapala-See in Mexico zum Bedrohten See des Jahres 2004 erklärt. Seit Jahren verliert dieses Gewässer sein Lebenselixier: das Wasser. Es war früher doppelt so groß wie der Bodensee. Heute sind drei Viertel seines Wasservolumens verschwunden. Von Dörfern aus, die früher direkt am Ufer lagen, ist der See heute kaum noch zu sehen. Verantwortungsloser Umgang mit dem Wasser, Korruption und kurzsichtige Profitorientierung haben den Trinkwasserspeicher für 6 Millionen Menschen schon fast zerstört. Ein riesiges Staudamm-Projekt soll nun das Wasser für die Menschen bereitstellen, die heute noch aus dem Chapala-See versorgt werden. Das ist wirtschaftlich unsinnig, unsozial und eine ökologische Katastrophe. Die einheimischen Fischer sitzen immer öfter auf dem Trockenen. Fischarten wie der Popoche, die früher tonnenweise aus dem See gefischt wurden, sind heute wegen des Wassermangels und dem giftigen DDT fast ausgestorben. Verschiedene kleinere Seen und Feuchtgebiete wurden in Zentral-Mexiko bereits trockengelegt, so dass der Chapala-See ein letztes Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten bietet. Rund 80 Vogelarten, darunter Gelbkehlchen, Schmuck- und Silberreiher und bis zu Nashornpelikane rasten oder überwintern in dieser einzigartigen Seen-Region. Über 2 Millionen Wasservögel passieren jährlich den Chapala- See auf ihrem Zug. Inzwischen haben die mexikanischen Projektpartner einen Aktionsplan zur Rettung des Sees erarbeitet. Es besteht die Vision, dass der Lago de Chapala sein natürliches Volumen von acht Milliarden Kubikmeter Wasser wieder erreichen soll. Ziel der 5 Kontinente umfassenden Umweltinitiative Living Lakes ist der Schutz der Trinkwasserreserven unserer Erde. Eine Untersuchung der UN besagt, dass schon heute über 1,4 Mrd. Menschen zu wenig oder schlechtes Wasser haben. Hier setzt das internationale Seennetzwerk Living Lakes an und zeigt Wege zum wirkungsvollen Schutz der größten und wichtigsten Seen unserer Welt auf. Eine weltweite Initiative für unsere Zukunft. Derzeit gehören dem Netzwerk 24 Partnerseen und 5 assoziierte Partner an. gk Kontakt: 1. Global Nature Fund (GNF), Bettina Jahn, Fritz-Reichle-Ring 4, D Radolfzell, Tel.: ( ) , Fax: ( ) globalnature.org Internet www. livinglakes.org 2. EKES Canada, Anne Levesque, Box 74, Invermere, BC, V0A 1K0, Canada, Tel.: / , Fax: / , telus.net Internet: 46

Hochwasserfrühwarnung und Hochwasservorhersage in Baden-Württemberg

Hochwasserfrühwarnung und Hochwasservorhersage in Baden-Württemberg Hochwasserfrühwarnung und Hochwasservorhersage in Baden-Württemberg Von Manfred Bremicker, Peter Homagk und Karl Ludwig Die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz

Mehr

Hochwasserinformationen und Hochwasservorhersage. Dr. Manfred Bremicker, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage

Hochwasserinformationen und Hochwasservorhersage. Dr. Manfred Bremicker, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage Hochwasserinformationen und Hochwasservorhersage in Baden-Württemberg Dr. Manfred Bremicker, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage 0 Hochwasserinformationen und Hochwasservorhersage Informationsbereitstellung

Mehr

Zentral informieren - dezentral handeln: Aufbau Hochwasserinformationsdienst LANUV NRW. Sebastian Spitzer, Bernd Mehlig

Zentral informieren - dezentral handeln: Aufbau Hochwasserinformationsdienst LANUV NRW. Sebastian Spitzer, Bernd Mehlig Quelle: DWD Zentral informieren - dezentral handeln: Aufbau Hochwasserinformationsdienst LANUV NRW Sebastian Spitzer, Bernd Mehlig Hochwasserrisikomanagement in Nordrhein-Westfalen - Wo stehen wir? - Wo

Mehr

LARSIM Workshop 2017

LARSIM Workshop 2017 LARSIM Workshop 2017 Verbesserungspotentiale hinsichtlich der Abflussbildung bei Starkregen Manfred Bremicker, Ute Badde Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg Norbert Demuth

Mehr

Eisvorhersage für Schifffahrtskanäle

Eisvorhersage für Schifffahrtskanäle Referat M2 - Wasserhaushalt, Vorhersagen und Prognosen Veranlassung Eisvorhersage für Schifffahrtskanäle Als Folge der gemäßigten Klimabedingungen in Deutschland ist auch während der Wintermonate die Nutzung

Mehr

Vorhersage- und Abschätzungszeiträume

Vorhersage- und Abschätzungszeiträume Vorhersage- und Abschätzungszeiträume - Erfahrungen aus dem Hochwasser Januar 2011 - DR. MANFRED BREMICKER REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Darstellung der Vorhersage-Unsicherheit und Länge

Mehr

Erfahrungen aus dem HW Mai / Juni 2013

Erfahrungen aus dem HW Mai / Juni 2013 Erfahrungen aus dem HW Mai / Juni 2013 aus Sicht der HVZ Baden-Württemberg Ute Badde, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage Niederschlagsereignis [mm/ 60 h] Gefallener Niederschlag in 60h Pforzheim-Ispringen

Mehr

Gemeinsame Wasserstandsvorhersage der Bodensee-Anlieger

Gemeinsame Wasserstandsvorhersage der Bodensee-Anlieger erschienen in: BfG-Schriftenreihe 6/2004: Wasserstands- und Abflussvorhersage in grenzüberschreitenden Flussgebieten, Kolloquium am 9.12.2003, S. 28-33. Gemeinsame Wasserstandsvorhersage der Bodensee-Anlieger

Mehr

Flussgebietsforum Oldenburg

Flussgebietsforum Oldenburg Flussgebietsforum Oldenburg Gundela Nostiz Was und warum mussten wir verbessern? Ergebnis der Bestandsaufnahme 2009 Oberflächengewässer ganz überwiegend nicht im guten ökologischen und chemischen Zustand.

Mehr

F. Klingel, S. Greassidis, S. Jaschinski, C. Jolk, A. Borgmann, H. Stolpe

F. Klingel, S. Greassidis, S. Jaschinski, C. Jolk, A. Borgmann, H. Stolpe GIS als Lösungsansatz für die Entwicklung eines Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystems für das Integrierte Wasserressourcenmanagement in Vietnam F. Klingel, S. Greassidis, S. Jaschinski, C. Jolk,

Mehr

Langzeitverhalten der Hochwasserabflüsse Ergebnisse aus KLIWA

Langzeitverhalten der Hochwasserabflüsse Ergebnisse aus KLIWA 122 KLIWA-Symposium 2000 Langzeitverhalten der Hochwasserabflüsse Ergebnisse aus KLIWA Helmut Straub Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe In jüngster Vergangenheit traten in verschiedenen

Mehr

HYDROLOGISCHE PROGNOSEN

HYDROLOGISCHE PROGNOSEN HYDROLOGISCHE PROGNOSEN REINHOLD GODINA BMLFUW ABTEILUNG IV/4 - WASSERHAUSHALT 3.5.2016 --- 1 --- HYDROLOGISCHE PROGNOSEN - ÜBERBLICK Themen meines Vortrages: 1. DIE HYDROGRAFIE BEOBACHTET PERMANENT 2.

Mehr

Ein Instrument zur Störfallvorsorge - Entwicklung und Überprüfung-

Ein Instrument zur Störfallvorsorge - Entwicklung und Überprüfung- Das Informationssystem Bodensee 1 Ein Instrument zur Störfallvorsorge - Entwicklung und Überprüfung- Kolloquium Bodenseeforschung 2008 08. Oktober 2008 Langenargen Ulrich Lang Ingenieurgesellschaft Prof.

Mehr

Hochwasservorhersagezentrale

Hochwasservorhersagezentrale Hochwasservorhersagezentrale Dipl.-Ing., M.B.Eng. NLWKN, Betriebsstelle Hannover-Hildesheim Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN 20.02.2014 Stand der HWVZ Einrichtung 1. Oktober 2009 Betrieb mit 3 Vollzeitstellen

Mehr

Hydrologische Perspektiven in der Zusammenarbeit von Nachbarländern. Dr. André Weidenhaupt Präsident der IKSMS, Wasserdirektor von Luxemburg

Hydrologische Perspektiven in der Zusammenarbeit von Nachbarländern. Dr. André Weidenhaupt Präsident der IKSMS, Wasserdirektor von Luxemburg Hydrologische Perspektiven in der Zusammenarbeit von Nachbarländern Dr. André Weidenhaupt Präsident der IKSMS, Wasserdirektor von Luxemburg Hydrologische Perspektiven in der Zusammenarbeit von Nachbarländern

Mehr

Änderungen des natürlichen Wasserdargebotes in der Elbe unter Klimawandel

Änderungen des natürlichen Wasserdargebotes in der Elbe unter Klimawandel Nationale GLOWA Konferenz in Potsdam Änderungen des natürlichen Wasserdargebotes in der Elbe unter Klimawandel Fred F. Hattermann Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Gliederung Einführung Das Modell

Mehr

in der LUBW sowie Modellneuerungen

in der LUBW sowie Modellneuerungen Operationeller WHM-Betrieb in der LUBW sowie Modellneuerungen Dr. Manfred Bremicker Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg 76185 Karlsruhe, Griesbachstr. 1 -Inhalt - Operationeller

Mehr

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Meteorologie & Klimaforschung IMK-IFU, Garmisch-Partenkirchen High-Tech-Offensive Zukunft Bayern Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation

Mehr

Gemäß der Hochwassermeldeordnung /7/, /8/ sind folgende Alarmstufen und zugehörige Maßnahmen für den Pegel Erfurt-Möbisburg festgelegt.

Gemäß der Hochwassermeldeordnung /7/, /8/ sind folgende Alarmstufen und zugehörige Maßnahmen für den Pegel Erfurt-Möbisburg festgelegt. 1 4.4.3 Alarmpläne für kleine Gewässer 4.4.3.1 Hochwasserinformationssystem Erfurt In der ThürWAWassVO ist in 6 Absatz 5 festgelegt: "Die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte haben die

Mehr

Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015

Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015 Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015 Daniel Eilertz (HYDRON), Angela Sieber (HYDRON), Daniel Varga (LUBW) REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Januarhochwasser 2015 Schneeverhältnisse

Mehr

Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences

Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences Fachbereich II Mathematik - Physik Chemie Masterarbeit von Dipl.-Ing. Ingrid Maus zur Erlangung des Grades Master of Computational Engineering

Mehr

1. Dynamische Energiesysteme

1. Dynamische Energiesysteme Optimierung thermischer Solaranlagen durch Simulation Dr.-Ing. Gerhard Valentin Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH www.valentin.de Solar Energy, Tagung für Architekten und Ingenieure 1. Dynamische Energiesysteme

Mehr

Landesweite LARSIM-Wassertemperaturmodelle für Baden-Württemberg

Landesweite LARSIM-Wassertemperaturmodelle für Baden-Württemberg Landesweite LARSIM-Wassertemperaturmodelle für Baden-Württemberg Ute Badde (LUBW), Dirk Aigner, Ingo Haag (HYDRON) YDRON UMWELT und W ASSERW IRTSCHAFT Entwicklung von Wärmemodellen in BW Operationelle

Mehr

Vergleichende Hochwasser-Vorhersagetests für das Neckargebiet

Vergleichende Hochwasser-Vorhersagetests für das Neckargebiet Ingo Haag HYDRON GmbH Inhalt: (1) Einführung: Ausgangslage und Ziele (2) Vorgehen und Methoden (3) Ergebnisse (4) Zusammenfassung und Folgerungen Einführung: Ausgangslage Für die Hochwasser-Vorhersage

Mehr

von Peter Homagk 34 Fachbeiträge 3. Erfahrungsaustausch Einleitung

von Peter Homagk 34 Fachbeiträge 3. Erfahrungsaustausch Einleitung 34 Fachbeiträge 3. Erfahrungsaustausch 1998 Aufbau der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden- Württemberg sowie Möglichkeiten und Verbesserungen von Hochwasservorhersagen durch Einbeziehung von hydrometeorologischen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1. Skript... 2. 2. Wirkungsgefüge...6. 3. Glossar... 7. 4. Quellen... 7

Inhaltsverzeichnis. 1. Skript... 2. 2. Wirkungsgefüge...6. 3. Glossar... 7. 4. Quellen... 7 Inhaltsverzeichnis 1. Skript... 2 2. Wirkungsgefüge...6 3. Glossar... 7 4. Quellen... 7 1. Skript Der Jordan In dem folgenden Podcast stellen wir euch den Wasserkonflikt um den, im Nahen Osten liegenden

Mehr

LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien

LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn 2017 Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien in LARSIM 1.2 Nachführung durch die ARIMA-Korrektur im Wasserhaushaltsmodell

Mehr

Wasserwirtschaftsamt Weilheim. Vergleich LME ALMO Sep. 2007

Wasserwirtschaftsamt Weilheim. Vergleich LME ALMO Sep. 2007 Vergleich LME ALMO Sep. 2007 Map-D-Phase Im Rahmen des Projektes Map-D-Phase standen uns ab dem 29.08.07 zum Test Daten des Schweizer Modells ALMO parallel zu den LME Vorhersagen zur Verfügung. Nach dem

Mehr

Weg zum Ziel der EG-WRRL

Weg zum Ziel der EG-WRRL Weg zum Ziel der EG-WRRL Der Schutz und die Bewirtschaftung der Gewässer soll künftig aus einer einheitlichen Betrachtung ganzer Flussgebietseinheiten heraus vorgenommen werden. Eine Flussgebietseinheit

Mehr

Potenziale der Wasserkraft im Neckar-Einzugsgebiet

Potenziale der Wasserkraft im Neckar-Einzugsgebiet Eine Studie in Zusammenarbeit von: Büro am Fluss e. V., Johannes Reiss Büro Gewässer & Fisch, Uwe Dußling Fichtner GmbH & Co. KG, Dr. Stephan Heimerl Auftraggeber: Dr. Stephan Heimerl, Fichtner Water &

Mehr

LfU Hydrologische Vorhersagemodelle 69

LfU Hydrologische Vorhersagemodelle 69 LfU Hydrologische Vorhersagemodelle 69 7. Hydrologische Vorhersagemodelle 7.1. Überblick zur Modelltechnik Dr.-Ing. Karl Ludwig, Beratender Ingenieur, Karlsruhe In diesem Beitrag werden die Besonderheiten

Mehr

Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz

Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin Bundesamt für Naturschutz TAG der HYDROLOGIE 2015, Universität Bonn,

Mehr

LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien

LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien LARSIM-Anwendertreffen Dornbirn 2017 Kapitel 1: Modellnachführung und Beeinflussung der operationell vorhergesagten Abflussganglinien in LARSIM 1.1 Nachführung des Wasserdargebots und der Gebietsspeicher

Mehr

Berücksichtigung von Kläranlagen- Trockenwetterabflüssen für die operationelle Wasserhaushaltsmodellierung. Referent: Dipl.-Geoökol.

Berücksichtigung von Kläranlagen- Trockenwetterabflüssen für die operationelle Wasserhaushaltsmodellierung. Referent: Dipl.-Geoökol. Berücksichtigung von - Trockenwetterabflüssen für die operationelle Wasserhaushaltsmodellierung Referent: Dipl.-Geoökol. Daniel Varga Zielsetzung Dreisam bei Freiburg Niedrigwassersituationen werden aufgrund

Mehr

Wasserpreise Nachweis der Kostendeckung Grenzen und Herausforderungen am Beispiel der Umsetzung in Niedersachsen

Wasserpreise Nachweis der Kostendeckung Grenzen und Herausforderungen am Beispiel der Umsetzung in Niedersachsen Wasserpreise Nachweis der Kostendeckung Grenzen und Herausforderungen am Beispiel der Umsetzung in Niedersachsen Dr. Ann Kathrin Buchs Referat 24 Oberflächen- und Küstengewässer, Meeresschutz Die Anforderung

Mehr

KLIMAVERÄNDERUNG UND KONSEQUENZEN FÜR DIE WASSERWIRTSCHAFT: Projektrahmen. Bereich Ö : Öffentlichkeitsarbeit

KLIMAVERÄNDERUNG UND KONSEQUENZEN FÜR DIE WASSERWIRTSCHAFT: Projektrahmen. Bereich Ö : Öffentlichkeitsarbeit KLIMAVERÄNDERUNG UND KONSEQUENZEN FÜR DIE WASSERWIRTSCHAFT: Projektrahmen Bereich Ö : Öffentlichkeitsarbeit Bereich A : Ermittlung bisheriger Veränderungen des Klimas und des Wasserhaushalts (Langzeitverhalten)

Mehr

Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03.

Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03. Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 Angela Sieber (Hydron GmbH) Dr. Manfred Bremicker (LUBW) LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03.11 Verwendung

Mehr

Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland. Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz

Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland. Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz 2. REKLIM Konferenz Klimawandel in den Regionen Leipzig 08.09.2011 Motivation

Mehr

Pressemitteilung. Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse

Pressemitteilung. Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse Pressemitteilung Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse Analyse der Ökoeffizienz von Äpfeln aus Deutschland, Italien, Neuseeland, Chile und Argentinien Ertrag,

Mehr

Zum Aufbau des Vortrages: Aktuelle Situation Handlungsoptionen Restriktionen

Zum Aufbau des Vortrages: Aktuelle Situation Handlungsoptionen Restriktionen Konzepte zum naturverträglichen Hochwasserund Auenschutz Aktuelle Situation, Handlungsoptionen und Restriktionen aus technischer Sicht Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik Prof. Dr. Ing. Nestmann

Mehr

Proceedings zum Kongress Wasser Berlin 2006, 3. - 7. April 2006. Steuerungsstrategien für die Rückhaltemaßnahmen am Oberrhein

Proceedings zum Kongress Wasser Berlin 2006, 3. - 7. April 2006. Steuerungsstrategien für die Rückhaltemaßnahmen am Oberrhein Proceedings zum Kongress Wasser Berlin 2006, 3. - 7. April 2006 Steuerungsstrategien für die Rückhaltemaßnahmen am Oberrhein Dr.-Ing. Peter Homagk, Dr. Manfred Bremicker Landesanstalt für Umwelt, Messungen

Mehr

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen 1 von 5 05.02.2010 11:10 Der Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen M. KOB, M. VORLÄNDER Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig 1 Einleitung Die Maximalfolgenmeßtechnik ist eine spezielle

Mehr

1 Einleitung. 2 Anmeldung

1 Einleitung. 2 Anmeldung Deployment-Portal 1 Einleitung Das Deployment-Portal von MODUS Consult bildet die zentrale Plattform zum Austausch von Programmobjekten wie Servicepacks und Programmanpassungen. Mit Hilfe von personalisierten

Mehr

Grenzüberschreitende Grundwasserressourcen: Ansätze für ein kooperatives Management auf dem afrikanischen Kontinent

Grenzüberschreitende Grundwasserressourcen: Ansätze für ein kooperatives Management auf dem afrikanischen Kontinent Grenzüberschreitende Grundwasserressourcen: Ansätze für ein kooperatives Management auf dem afrikanischen Kontinent Mathias Polak Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Sektorvorhaben

Mehr

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Unter dem Begriff Klima verstehen wir die Gesamtheit der typischen Witterungsabläufe an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region über

Mehr

Was bedeutet für uns grün?

Was bedeutet für uns grün? reen Was bedeutet für uns grün? Grüne Chemie bezeichnet chemische Produkte und Verfahren, die dazu dienen, Umweltverschmutzung zu verringern oder ganz zu vermeiden. Einen weltweiten Industriestandard zur

Mehr

Requirements stemming from QPF user community

Requirements stemming from QPF user community . Werner Schulz / Dr. Manfred Bremicker, Flood Forecasting Centre Baden-Württemberg, Karlsruhe Requirements stemming from QPF user community Werner Schulz State Institut for Environmental Protection Griesbachstr.

Mehr

Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06.

Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06. Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06. 2013 ) Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Rössler, sehr geehrter

Mehr

Organische Photovoltaik: Auf dem Weg zum energieautarken Haus. Referat von Dr. Gerhard Felten. Geschäftsleiter Zentralbereich Forschung und

Organische Photovoltaik: Auf dem Weg zum energieautarken Haus. Referat von Dr. Gerhard Felten. Geschäftsleiter Zentralbereich Forschung und 27. Juni 2007 RF 70602 Organische Photovoltaik: Auf dem Weg zum energieautarken Haus Referat von Dr. Gerhard Felten Geschäftsleiter Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung anlässlich des Starts

Mehr

Das Zeitbudget der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Scheidungs- und. Folgesachen

Das Zeitbudget der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Scheidungs- und. Folgesachen Das Zeitbudget der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Scheidungs- und Folgesachen Kurzfassung des Gutachtens im Auftrag des Bundesminsteriums der Justiz August 2001 Erstattet von Prof. Dr. Christoph

Mehr

Aufbau einer Klimadatenbank für Sachsen-Anhalt

Aufbau einer Klimadatenbank für Sachsen-Anhalt Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Wasserwesen, Institut für Hydrologie und Meteorologie, Professur Meteorologie 2. Workshop Klimaänderung und Anpassung in Sachsen-Anhalt Aufbau einer Klimadatenbank

Mehr

Hochwasser im Mai/Juni 2013

Hochwasser im Mai/Juni 2013 Hochwasser im Mai/Juni 2013 Aspekte/Erfahrungen bei der Vorhersage mit Larsim -Anwenderworkshop 2014 KIT Institut für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Hydrologie Hochwasser 2013 Bilder 2 Vergleich

Mehr

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche?

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? 6 Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? Mit dem Jahresgespräch und der Zielvereinbarung stehen Ihnen zwei sehr wirkungsvolle Instrumente zur Verfügung, um Ihre Mitarbeiter zu führen und zu motivieren

Mehr

Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg

Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg Daniel Eilertz (HYDRON) LUBW - REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der

Mehr

Virtuelles Alpenobservatorium als Beitrag zur Beobachtung und zum Verständnis des Klimawandels im alpinen Raum

Virtuelles Alpenobservatorium als Beitrag zur Beobachtung und zum Verständnis des Klimawandels im alpinen Raum Virtuelles Alpenobservatorium als Beitrag zur Beobachtung und zum Verständnis des Klimawandels im alpinen Raum Prof. Dr. Michael Bittner Regionalkonferenz Alpen Klimaforschung Bayern München im Oktober,

Mehr

Hydrologische Prozesse und Formen

Hydrologische Prozesse und Formen Stefan Manser Ernst Stauffer Hydrologische Prozesse und Formen Eine powerpointgestützte Unterrichtssequenz 1. Einführung Hochwasser entstehen immer durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Der Niederschlag

Mehr

Methodik zur zeitnahen Abschätzung von Überflutungssituationen infolge von Deichbrüchen

Methodik zur zeitnahen Abschätzung von Überflutungssituationen infolge von Deichbrüchen Methodik zur zeitnahen Abschätzung von Überflutungssituationen infolge von Deichbrüchen Magdeburg, 03. Juni 2015 UniWasser, Kaiserslautern geomer GmbH, Heidelberg Hochschule Magdeburg-Stendal Gliederung»

Mehr

Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg

Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg - Kommunikation von (unsicherer) Frühwarnung und (verlässlicherer) Vorhersage - Dr. Manfred Bremicker, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage

Mehr

Januar-Hochwasser 2018 in Deutschland 3. Update

Januar-Hochwasser 2018 in Deutschland 3. Update Hochwasserbericht 16:00 Januar-Hochwasser 2018 in Deutschland 3. Update Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung vom 10. bis zum 20. Januar führen nun Warmlufteinfluss, ergiebige Niederschläge und die

Mehr

Länderübergreifende operationelle Hoch- und Niedrigwasservorhersage für den Bodensee

Länderübergreifende operationelle Hoch- und Niedrigwasservorhersage für den Bodensee Angela Sieber, Peter Homagk, Clemens Mathis und Martin Pfaundler Länderübergreifende operationelle Hoch- und Niedrigwasservorhersage für den Bodensee Seit der operationellen Inbetriebnahme des länderübergreifenden

Mehr

Klimaveränderung (k)ein Fall für das Risikomanagement kontaminierter Sedimente? Susanne Heise, HAW-Hamburg

Klimaveränderung (k)ein Fall für das Risikomanagement kontaminierter Sedimente? Susanne Heise, HAW-Hamburg Klimaveränderung (k)ein Fall für das Risikomanagement kontaminierter Sedimente? Susanne Heise, HAW-Hamburg Welche Klimaveränderungen sind zu erwarten? Niederschlag Relative Veränderung des Niederschlags

Mehr

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03)

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) 20.5.2003 Amtsblatt der Europäischen Union C 118/5 Mitteilung der Kommission Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) Durch diese Mitteilung soll

Mehr

Wasser-Agenda 21 die schweizerische Wasserwirtschaft in der Zukunft. Eawag: Das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs

Wasser-Agenda 21 die schweizerische Wasserwirtschaft in der Zukunft. Eawag: Das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs Wasser-Agenda 21 die schweizerische Wasserwirtschaft in der Zukunft Eawag: Das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs 05/07/2007 2 Wasser im Jahr 2030 05/07/2007 3 Wasser im Jahr 2030 05/07/2007 4

Mehr

ALEMÃO. TEXT 1 Der Klimawandel Die Welt verändert sich. In den letzten 100 Jahren ist die Temperatur um durchschnittlich 1 Grad gestiegen

ALEMÃO. TEXT 1 Der Klimawandel Die Welt verändert sich. In den letzten 100 Jahren ist die Temperatur um durchschnittlich 1 Grad gestiegen ALEMÃO TEXT 1 Der Klimawandel Die Welt verändert sich +0,4 +0,2 +0,0 0,2 0,4 1900 1920 1940 1960 1980 2000 In den letzten 100 Jahren ist die Temperatur um durchschnittlich 1 Grad gestiegen In den letzten

Mehr

13. Wahlperiode 19. 05. 2004

13. Wahlperiode 19. 05. 2004 13. Wahlperiode 19. 05. 2004 Antrag der Fraktion der SPD und Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums Entwicklung der Geothermie in Baden-Württemberg und Erdwärmeprojekt in Bad Urach Antrag Der Landtag

Mehr

Ermittlung und Visualisierung von Vorhersageunsicherheit bei der HVZ BW. Daniel Varga (Hydron) LUBW - Referat 43 - Hydrologie, Hochwasservorhersage

Ermittlung und Visualisierung von Vorhersageunsicherheit bei der HVZ BW. Daniel Varga (Hydron) LUBW - Referat 43 - Hydrologie, Hochwasservorhersage Ermittlung und Visualisierung von Vorhersageunsicherheit bei der HVZ BW Daniel Varga (Hydron) LUBW - Referat 43 - Hydrologie, Hochwasservorhersage Veröffentlichung im Routinebetrieb Vorhersage und Abschätzung

Mehr

Einleitung. Methodik. Die Teilnehmerbefragung wurde im Rahmen von Stichproben durchgeführt. Die zurückgesandten Antworten waren anonymisiert.

Einleitung. Methodik. Die Teilnehmerbefragung wurde im Rahmen von Stichproben durchgeführt. Die zurückgesandten Antworten waren anonymisiert. Einleitung Mit dem Programm zur Förderung von Informations- und Schulungsveranstaltungen schafft das Bundesministerium für Wirtschaft bereits seit Jahren für kleine und mittlere Unternehmen Anreize, das

Mehr

Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung

Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung Norbert Demuth Verwendung von Radarniederschlagsdaten in der Ingenieurhydrologie, Symposium am 21. April 2017 in Wiesbaden Folie 1 Gliederung

Mehr

Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert?

Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert? SEITE 1 Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert? Horizonte 2008 24./25. November 2008 in Berlin SEITE 2 Hypoport-Konzern: Vereinigte Kraft aus Plattformen und Finanzvertrieb Unternehmensbereiche

Mehr

Unverändert bestehen Transportbehinderungen für größere Schiffseinheiten. Eine durchgreifende Änderung dieser Lage ist nicht in Sicht.

Unverändert bestehen Transportbehinderungen für größere Schiffseinheiten. Eine durchgreifende Änderung dieser Lage ist nicht in Sicht. Niedrigwasser-Berichtsperiode 28.10. Erneutes leichtes Absinken der Pegelstände Niedrigwasser des Rheins in Bonn vor der Kulisse des Siebengebirges (Bild: E. Nilson, BfG) Deutschlandweit waren in den zurückliegenden

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Ulrich Scheele ARSU GmbH Bremerhaven 20. November 2013 Integriertes Klimaschutzkonzept (IKS) des Regionalforum Bremerhaven

Mehr

Der Klimawandel in Baden-Württemberg

Der Klimawandel in Baden-Württemberg Der Klimawandel in Baden-Württemberg 1. Klimaszenarien Baden-Württemberg 221 25 Es ist unbestritten, dass sich durch den anthropogen verursachten Treibhauseffekt in den nächsten ca. 1 Jahren u.a. die mittlere

Mehr

ABFLUSSVORHERSAGE- UNSICHERHEITEN IM OPERATIONELLEN BETRIEB

ABFLUSSVORHERSAGE- UNSICHERHEITEN IM OPERATIONELLEN BETRIEB ABFLUSSVORHERSAGE- UNSICHERHEITEN IM OPERATIONELLEN BETRIEB Analysen mit ProFoUnD Margret Johst, LUWG Rheinland-Pfalz Dirk Aigner, Hydron GmbH LARSIM-Anwenderworkshop Karlsruhe am 18./19. März 2014 Gliederung

Mehr

Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels

Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels Informationsveranstaltung 04. Juli 2007 Leonhard Rosentritt Wasserwirtschaftsamt Hochwasserschutz Aktionsprogramm

Mehr

Das Führungsplanspiel

Das Führungsplanspiel Diagnostik Training Systeme Das Führungsplanspiel Das Führungsplanspiel ist ein Verfahren, in dem Teilnehmer ihre Führungskompetenzen in simulierten, herausfordernden praxisrelevanten Führungssituationen

Mehr

Jan Ehmke Doktorandenworkshop 2008 St. Andreasberg, 10.03.2008

Jan Ehmke Doktorandenworkshop 2008 St. Andreasberg, 10.03.2008 Ermittlung dynamischer Fahrzeiten für die City-Logistik Jan Ehmke Doktorandenworkshop 2008 St. Andreasberg, 10.03.2008 Inhalt Einführung Planung in der City-Logistik Erhebung dynamischer Fahrzeiten Konzeption

Mehr

Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten

Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten Markus von Brevern toposoft GmbH Kandelfeldstraße 82 52074 Aachen mvb@toposoft.de Abstract: Vorgestellt wird eine vollautomatische Datendrehscheibe für Raster-

Mehr

Hochwasservorhersage für den Rhein vom Bodensee bis zur niederländischen Grenze

Hochwasservorhersage für den Rhein vom Bodensee bis zur niederländischen Grenze Hochwasservorhersage für den Rhein vom Bodensee bis zur niederländischen Grenze Dr. Andreas Meuser (LfU Rheinland-Pfalz) Dr. Manfred Bremicker (LUBW) Folie 0 Gliederung 1. Überblick über Rhein-Einzugsgebiet

Mehr

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren Wilhelm Kleppmann Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren ISBN-10: 3-446-41595-5 ISBN-13: 978-3-446-41595-9 Leseprobe Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41595-9

Mehr

Delft-FEWS im operationellen Einsatz für die energiewirtschaftliche Planung. Haberl, Aachen 23.10.2014

Delft-FEWS im operationellen Einsatz für die energiewirtschaftliche Planung. Haberl, Aachen 23.10.2014 Delft-FEWS im operationellen Einsatz für die energiewirtschaftliche Planung Haberl, Aachen 23.10.2014 Über vier Fünftel des VERBUND-Stroms stammen aus Wasserkraft 127 Wasserkraftwerke sind 90% unseres

Mehr

Berechnung von Unsicherheitsbändern durch Kombination von Ensemble-Technik und ProFound-Analyse

Berechnung von Unsicherheitsbändern durch Kombination von Ensemble-Technik und ProFound-Analyse Berechnung von Unsicherheitsbändern durch Kombination von Ensemble-Technik und ProFound-Analyse DANIEL VARGA REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Operationeller Betrieb an der HVZ BW Vorhersagen

Mehr

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn

empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn VARICON -Stuttgart / München empfiehlt sich als Partner der mittelständischen Industrie für den Aufbau eines Employer-Brandings wenn - die Suche nach leistungsfähigen neuen Mitarbeitern immer aufwendiger

Mehr

White-Paper zur Studie Lean-IT

White-Paper zur Studie Lean-IT White-Paper zur Studie Lean-IT Riesiges Verbesserungspotential in der Durchführung von IT-Projekten In Zusammenarbeit der Universität Hohenheim mit mm1 Consulting & Management Königstraße 10c D-70173 Stuttgart

Mehr

WENDIA ITSM EXPERT TALK

WENDIA ITSM EXPERT TALK WENDIA ITSM EXPERT TALK DIE ABBILDUNG VON SERVICES IN DER CMDB: LEITFADEN ZUR KONZEPTION VON SERVICEMODELLEN LOTHAR BUHL FCS CONSULTING GMBH Die Abbildung von Services in der CMDB: Leitfaden zur Konzeption

Mehr

Klimawandel in Mitteldeutschland

Klimawandel in Mitteldeutschland Klimawandel in Mitteldeutschland A. Marx, I. Meinke & M. Maneke (HZG), I. Kühn, D. Schäfer, J. Pommerencke, G. Jäckel 2. REKLIM Jahrestagung, Leipzig, 08.09.2011 Gemessene Mitteltemperatur Deutschland

Mehr

OPTIMIERUNGEN FÜR DEN BEREICH DER AUSWEISUNG DER EEG-UMLAGE ( 5 UND 6)

OPTIMIERUNGEN FÜR DEN BEREICH DER AUSWEISUNG DER EEG-UMLAGE ( 5 UND 6) Stellungnahme zum Referentenentwurf der Verordnung zur Weiterentwicklung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz OPTIMIERUNGEN FÜR DEN BEREICH DER AUSWEISUNG DER EEG-UMLAGE

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst Hydrometeorologie Die Hydrometeorologie ist ein Teilgebiet der Meteorologie, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Vorgängen im Wasserkreislauf und den hydrologischen

Mehr

Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre

Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre Die Unternehmensstrategie Die Ziele der nächsten Jahre j u n [Wecken g kreativ individuell Die Unternehmensstrategie ist ein sehr weit gefasster Begriff in der Wirtschaft, doch ist für die meisten Unternehmen,

Mehr

Trends & Entwicklungen im Application Management

Trends & Entwicklungen im Application Management Trends & Entwicklungen im Application Management Name: Klaus Holzhauser Funktion/Bereich: Director Application Management Organisation: Pierre Audoin Consultants (PAC) Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Mehr

Positionspapier Big Data

Positionspapier Big Data TeleTrusT-interner Workshop Berlin, 05.06.2014 Positionspapier Big Data Oliver Dehning, antispameurope GmbH Leiter der AG Cloud Security Definition Big Data Big Data bezeichnet große Datenmengen (Volume)

Mehr

Die Verschuldung des Landes Thüringen

Die Verschuldung des Landes Thüringen Harald Hagn Referat Sonderaufgaben und statistische Analysen Telefon: 03 61 37-8 41 10 E-Mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de Die Verschuldung des Landes Thüringen Der vorliegende Aufsatz gibt einen

Mehr

An die Kreditgenossenschaften. Forsbach, 06.08.2015. Sehr geehrte Damen und Herren,

An die Kreditgenossenschaften. Forsbach, 06.08.2015. Sehr geehrte Damen und Herren, Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsakademie Raiffeisenstr. 10-16 51503 Rösrath Rundschreiben A206/2015 An die Kreditgenossenschaften Ansprechpartner Abteilung Sven Langner Vertrieb-Training- Coaching

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

Die Hintergründe dafür liegen unseres Erachtens bei mehreren gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskursen, denen wir uns stellen:

Die Hintergründe dafür liegen unseres Erachtens bei mehreren gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskursen, denen wir uns stellen: Geschäftsfeldziel 2013/2014: "wieder wohnen" setzt sich seit längerer Zeit mit dem Thema der Beteiligung von NutzerInnen auseinander. Konkret geht es um die Beteiligung an der Leistungsbewertung sowie

Mehr

Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention

Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention Ziel des Coaching-Projekts: Der Druck sowohl auf Firmen als auch auf den einzelnen Mitarbeiter ist heute extrem hoch. Scheinbar ohne Vorwarnung

Mehr

Befunde des Projekts Externe Evaluation/Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen

Befunde des Projekts Externe Evaluation/Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen Kathrin Dedering, Nina Fritsch & Christian Weyer Befunde des Projekts Externe Evaluation/Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen Abschlusstagung des BMBF-Förderschwerpunktes SteBis, 15./16.11.2013,

Mehr

Wassertemperaturvorhersagen für den Mittelrhein aus dem Wärmemodell LARSIM

Wassertemperaturvorhersagen für den Mittelrhein aus dem Wärmemodell LARSIM Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie Wassertemperaturvorhersagen für den Mittelrhein aus dem Wärmemodell LARSIM LARSIM-Anwenderworkshop, 19. und 20. März 2015, Straßburg s Matthias Kremer, Dezernat

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr