Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven"

Transkript

1 Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven Renate Mayntz im Gespräch mit Christoph Deutschmann und J. Nicholas Ziegler Moderation: Ralph Bollmann Mai 2011 RENATE MAYNTZ ist die Gründungsdirektorin des MPIfG (1985). Seit 1997 forscht sie hier als emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied. In ihren aktuellen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Aspekten der Globalisierung und Governance auf nationaler und internationaler Ebene. CHRISTOPH DEUTSCH MANN, Emeri tus der Uni ver sität Tübin gen, beschäftigt sich aktuell mit den Themen Sozio logie kapitalistischen Wachstums, Unter neh mertum und Finanz krise. Seine Forschungs schwer punkte liegen in den industriellen Arbeits beziehungen, der Sozio logie des Managements und der Wirtschafts sozio logie. J. NICHOLAS ZIEGLER lehrt vergleichende Politikwis senschaft an der University of California in Berkeley. Im Wintersemester 2010/2011 war er Scholar in Resi dence am MPIfG. Er beschäftigt sich mit der Theorie politischer Regu lie rung und der Frage, welche Bedeutung organisierte Interessengruppen in Reformprozessen haben. RALPH BOLLMANN ist Korres pondent für Wirt schaftspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Sonn tags zeitung. Von 2002 bis 2011 leitete er zuerst das In landsressort, dann das Parla mentsbüro der taz in Berlin. Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven 9

2 Vor drei Jahren, nach der Lehman-Pleite, hatten die Deutschen Angst um ihr Geld. In diesem Jahr stehen ganze Staaten vor dem Bankrott, und wir haben mona te lang über den Atomausstieg diskutiert. Sind wir in Bezug auf die Fi nanz krise zu sorglos? MAYNTZ: Dass sich die Aufmerksamkeit auf anderes konzentriert, liegt am abstrakten Charakter des Finanzsystems. Von den explodierten Kraftwerksblöcken haben wir Bilder, von den Blasen auf den Finanzmärkten nicht. DEUTSCHMANN: Gemeinsam ist den beiden Krisen allerdings die Unsicherheit, wie es nun weitergeht. Wir wissen nicht, ob der Reaktor schon unter Kontrolle ist. Ähnlich ist es bei der Bankenkrise, da haben wir nur die Schuldenlast auf die Staaten verlagert. DAX-Tiefststand am 3. März Die große Anzeigetafel in der Börse in Frankfurt am Main gibt den zwischenzeitlichen DAX-Tiefstand mit 3667,86 Punkten an. Der DAX war unter die Marke von 3700 Punkten und damit auf den niedrigsten Stand seit Mitte August 2004 gerutscht. 10 Interview

3 Ist es ein deutsches Phänomen, dass die Finanzkrise kaum noch interessiert? ZIEGLER: Auch in Amerika wurde das Thema sehr bald durch den Streit um die Gesundheitsreform abgelöst. Im Gegensatz dazu war die Aufmerksamkeit für die Finanzkrise sehr kurzlebig und nicht von einem tieferen Verständnis geprägt. Eher von einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit darüber, dass die breite Bevölkerung nun für Risiken haften soll, die sie nicht verursacht hat. Viele US-Bürger glauben, dass Obama dafür verantwortlich war obwohl es die Bush-Regierung war, die im Herbst 2008 die Rettungspakete durchpaukte. In Wahrheit sind nicht die Politiker für die Staatsschulden verantwortlich, sondern die Banken? ZIEGLER: Der Hauptpunkt ist, dass die Steuereinnahmen durch die Krise eingebrochen sind während man gleichzeitig die Ausgaben nicht kürzen will, um die Krise nicht weiter zu verschärfen. Die Schlüsselfrage ist, ob die Konjunktur wieder anspringt und wie man die Steuereinnahmen erhöhen kann. Während in Deutschland die Steuern durch den Aufschwung wieder sprudeln? DEUTSCHMANN: Auch bei uns ist die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand durch die Rettungsaktionen von 76 auf 84 Prozent des jährlichen Sozialprodukts gestiegen. Gut, die Commerzbank zahlt ihre Hilfen jetzt zurück. Für andere gilt das nicht. Es wäre naiv zu glauben, dass nicht wenigstens ein Teil dieses Geldes verloren geht. In den letzten vier Jahrhunderten gab es vierzig große Abstürze auf den Finanz märkten. Gehören solche Krisen zum Kapitalismus einfach dazu? DEUTSCHMANN: Grundsätzlich schon. Kapitalismus heißt Investition, und In vesti tion heißt Profiterwartung. Je besser sich diese Hoffnungen erfüllen, desto leichtfertiger werden die Akteure. Irgendwann bekommt jemand kalte Füße, und die Dynamik entwickelt sich in die umgekehrte Richtung. Aber die aktuelle Krise geht über diese normalen Zyklen hinaus, sie hängt mit einem Buddenbrooks-Effekt zusammen. Das müssen Sie erklären. DEUTSCHMANN: Damit meine ich das ungeheure Wachstum der In Deutschland pri va ten Vermögen, verursacht durch den sozialen Aufstieg breiter sinkt die Zahl derer, Schichten in den vergangenen Jahrzehnten und durch die demografische Entwicklung, die den Anteil der wirtschaftlich Aktiven an schaft noch etwas die in der Realwirt der Bevölkerung sinken lässt. Die Finanzvermögen sind in allen unternehmen wollen west lichen Ländern zwei- bis dreimal stärker gewachsen als das und dafür einen Sozialprodukt. Selbst in Deutschland trägt der Finanz- und Immobilien sektor inzwischen 30 Prozent zum Sozialprodukt bei, mehr als Kredit aufnehmen. die Industrie. Dagegen sinkt die Zahl der Leute, die in der Realwirtschaft noch etwas unternehmen wollen und dafür einen Kredit aufnehmen. MAYNTZ: Deshalb sind die Renditen, die ein Anleger sich wünscht, mit dem klassischen Bankgeschäft gar nicht mehr zu erwirtschaften. Hinzu kommt, dass sich die ganze Alters versorgung verändert hat. Es gibt riesige Pensionsfonds, die das Ver mögen der Ver sicherten anlegen und bestimmte Renditevorgaben erfüllen müssen. All dies hat die Banken motiviert, neue Finanzinstrumente zu entwickeln. Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven 11

4 Also haben die Verbraucher die Bankenkrise selbst verursacht, indem sie sich von Unternehmern in Rentiers verwandelten? DEUTSCHMANN: Ich sage nicht, dass die Mittelschichten an ihrem eigenen Unglück schuld sind. Man muss unterscheiden zwischen dem, was jemand mit seinem Handeln beabsichtigt und dem, was ungewollt daraus folgt. Das Problem ist nicht, wie ich als Einzelner mein Geld investiere, sondern dass es so viele Leute gleichzeitig tun. Dann müsste die Lage in Amerika doch viel besser sein: Dort wächst die Bevölkerung, und die Bereitschaft ist viel höher, sich auch mal zu verschulden. ZIEGLER: Schon. Aber die amerikanischen Haushalte nehmen die Kredite auch nicht auf, um damit unternehmerisch tätig zu werden. Sie verbrauchen das Geld für den Konsum oder investieren es weiter auf den Finanzmärkten. Die amerikanischen Haushalte verbrauchen ihre Kredite für den Konsum oder inves tieren sie weiter auf den Finanzmärkten. Hatten die Kreditverbriefungen eine innere Logik, weil es auf diesem Weg möglich war, den europäischen Kapitalüberschuss zur Deckung des amerikanischen Geldbedarfs heranzuziehen? DEUTSCHMANN: So hat man das vor der Krise gesehen. Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke brachte diesen Gedanken 2005 in einer Rede auf den Punkt. Er sagte, Länder wie Deutschland oder Japan können ihre riesigen Gewinne aus dem Exportgeschäft im Inland doch gar nicht mehr anlegen. Auch einige Schwellenländer haben inzwischen hohe Kapitalüberschüsse. Was die USA tun, ist nur die Kehr seite dieser Überliquidität. Irgendjemand muss die Kapitalströme ja aufnehmen. Deshalb verdienen die Amerikaner es nicht, beschimpft zu werden. Inzwischen wissen auch die Amerikaner, dass hohe Verschuldung ein Problem sein kann. Wenn sie das überschüssige Kapital der anderen Weltregionen nicht mehr aufnehmen, was geschieht dann? MAYNTZ: Nun, durch den Crash auf den Finanzmärkten wurden doch große Summen aus dem Verkehr gezogen. Das Kapital der Banken hat sich beispielsweise massiv reduziert, das Vermögen der großen amerikanischen Universitäten ist ebenfalls stark dezimiert. DEUTSCHMANN: Für einzelne Körperschaften mag das zutreffen. Aber insgesamt sind die Vermögen heute nicht kleiner als vor fünf Jahren weder bei den institutionellen Investoren noch bei den privaten Anlegern. Das haben sie nicht zuletzt den staat lichen Rettungsaktionen zu verdanken. Weshalb die Anleger nun sehr viel Geld in die Staatsanleihen gesteckt haben, die für Bankenrettung und Konjunkturprogramme aufgelegt wurden. Aber was geschieht, wenn auch diese Papiere nicht mehr als sicher gelten? DEUTSCHMANN: Ungleichgewichte mögen sich für eine gewisse Dauer stabilisieren lassen, aber nicht auf ewig. Wir sind immer noch in einer Situation, in der wir einen Überhang an Forderungen haben. Die Frage ist nur, ob wir sie in einer halbwegs geregelten Form abbauen, durch eine geregelte Umschuldung etwa. Oder ob wir nur mit einer Katastrophe aus dieser Situation herauskommen, durch Inflation oder einen neuen Crash. Leider scheint mir das zweite Szenario derzeit realistischer zu sein. 12 Interview

5 Proteste gegen die Finanzpolitik der Bundesregierung im Mai 2010 vor dem Berliner Finanzministerium Hat es dann Sinn, das System durch immer größere Rettungsschir me zu stabilisieren? Oder sollte man den Schnitt lieber gleich Man hat Irland machen? gerettet, damit MAYNTZ: Da haben die Nationalstaaten unterschiedliche Interessen, keine große Bank von einem solchen Crash wären sie sehr ungleich betroffen. Eine pleitegeht. geordnete Abwicklung der Verbindlichkeiten kann aber nur funktionieren, wenn sie global abgestimmt ist. Da sitzt die Politik wieder in der Verflechtungsfalle. DEUTSCHMANN: Ich finde schon, dass die Kritik von Ökonomen an den Rettungsschir men zum Teil berechtigt ist. Heute ist das Gläubigerrisiko an den Kapitalmärkten so gut wie verschwunden. Es wird immer über die griechische Regierung gelästert, über ihre Verschuldungsneigung und ihre Korruption. Aber das Ganze hätte nicht passieren können ohne die Banken, die das Land jahrelang generös finanziert haben obwohl sie das alles doch wussten! MAYNTZ: Weil sie damit rechnen konnten, dass im Zweifelsfall die Staaten einspringen. Ich überspitze jetzt ein wenig: Man hat Irland gerettet, damit keine große Bank pleitegeht. Das war eine Aktion zur Bankenrettung, verkauft als Staatsrettung. DEUTSCHMANN: Die Regierung hat nüchtern kalkuliert. Wenn sie hinterher wieder die Banken retten muss, wird am Ende alles noch viel teurer. ZIEGLER: Nicht nur die einzelnen Nationalstaaten sind heute eng vernetzt, auch der private und der öffentliche Sektor. Deshalb gibt es keine einfachen Lösungen, die Akteure müssen immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig operieren. Es gibt dramatische Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern in Bezug auf ihre Risikokultur, auf ihren Umgang mit Unsicherheit. Wer die Ungleichgewichte auf den Finanzmärkten abbauen will, muss das alles berücksichtigen. Es hat drei Jahrzehnte gedauert, bis die Finanzmärkte so verflochten waren wie heute. Da können wir nicht erwarten, dass es innerhalb von ein paar Monaten Lösungen gibt. Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven 13

6 Zehntausende protestieren im November 2010 in Dublin gegen das irische Sparpaket. Irland hatte aufgrund der schweren Finanzkrise als erstes Land Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragt. Die Erfahrung zeigt, dass man Reformen immer nur in einer akuten Krise durchsetzen kann. Sind wir über diesen Punkt nicht längst hinaus? ZIEGLER: Nur wenn die Fragilität der Märkte offensichtlich ist, kann die Politik Veränderungen legitimieren. Das stimmt. Aber langfristig brauchen wir einen Kulturwandel, was das Selbstbild der Finanzelite betrifft hin zu mehr Verantwortungsbewusstsein. Das lässt sich nicht einfach per Gesetz verordnen. Langfristig brauchen wir einen Kulturwandel, was das Selbstbild der Finanzelite betrifft hin zu mehr Verantwortungsbewusstsein. Es gibt nichts, was die Politik kurzfristig tun kann ganz konkret, an einzelnen Stellschrauben? ZIEGLER: Einige der komplexen Finanzprodukte unterliegen ja schon einer strengeren Aufsicht als vor der Krise. Sie müssten aber auch transparenter gehandelt werden, etwa als nachvollziehbare Transaktionen über zentrale Clearing gesellschaften statt im Schattenreich der Banken. Die OECD-Länder müssten auch mehr für die Kleinanleger tun, die einen viel schlechteren Zugang zu den nötigen Informationen haben. MAYNTZ: Ich weiß nicht, ob Transparenz hier wirklich hilft. Was heißt das denn auf den heutigen Finanzmärkten? Eine solche Flut an Information kann kein Mensch verarbeiten selbst wenn die Akteure bereit und in der Lage wären, sie zur Verfügung zu stellen. DEUTSCHMANN: Die Kernforderungen sind doch viel bescheidener. Niemand glaubt, dass man auf dem Finanzsektor vollständige Transparenz im Sinne effizienter Märkte herstellen kann wie es sich die klassische Ökonomie einmal vorgestellt hat. Aber wenn man die Risiken schon nicht überschauen kann, dann muss man sie wenigstens begrenzen. Zum Beispiel, indem man das normale Kreditgeschäft 14 Interview

7 der Banken vom Investmentgeschäft trennt. Das würde sie wenigstens daran hindern, mit den normalen Spareinlagen ihrer Kunden riskante Spekulationsgeschäfte zu betreiben. MAYNTZ: Das wäre aber nicht mehr Transparenz, sondern Vereinfachung. In Deutschland ginge so etwas im Übrigen gar nicht. Wir haben nun mal die Tradition der Universalbanken, mit allen Geschäftsfeldern unter einem Dach. In den USA ist die Bankenregulierung weiter? ZIEGLER: Das Pendel schlägt in Amerika weiter zurück, aber nur, weil es vorher weiter in die andere Richtung ausgeschlagen war. Wenn man alles dereguliert hat, dann sind eben auch mehr Schritte zurück zu einer stärkeren Überwachung nötig. So wird es etwa eine neue Behörde für den Verbraucherschutz im Finanzsektor geben. Brauchen wir so etwas in Europa auch? MAYNTZ: Schärfere Vorschriften für das Eigenkapital werden immerhin kommen, wenn das Basel-III-Abkommen wirklich umgesetzt wird. Aber acht Prozent der Bilanzsumme sind noch immer viel zu wenig, der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat deutlich mehr als zehn Prozent verlangt. Auch die Schweiz will jetzt höhere Quoten vorschreiben. Immer mit dem Risiko, dass durch die verschärften Gesetze kurzfristig noch mehr Banken in Probleme kommen, weil sie die Anforderungen nicht erfüllen können? MAYNTZ: Es wird für manche Banken nicht leicht sein, derartige Eigenkapitalanteile aufzubauen. Die Befürchtung ist auch, dass dann noch mehr Transaktionen in das System der Schattenbanken gehen. Die Institute argumentieren ja immer, dass sie dadurch einen Wettbewerbsnachteil hätten. Aber warum machen sie das nicht selbst zu einem Merkmal von Solidität sodass sich die Anleger lieber solchen Banken anvertrauen, die über ein hohes Eigenkapital verfügen? Die Banken müssen einen hohen Eigenkapitalanteil zum Merkmal von Solidität machen sodass sich die Anleger lieber solchen Banken anvertrauen. Bei der langfristigen Regulierung, die den Staat nichts kostet, ist also zu wenig passiert? Und bei den kurzfristigen Rettungs aktionen, die sehr teuer waren, hat die Politik zu viel des Guten getan? DEUTSCHMANN: In der akuten Krise konnte sie nicht anders handeln. Es gab ja kein Lehrbuch für eine solche Situation. Man musste erst einmal tun, was am dringlichsten erschien. Das haben die Beteiligten gar nicht so schlecht gemacht. Auch wenn ihnen erst jetzt allmählich klar wird, was da eigentlich geschehen ist. MAYNTZ: Das müssen Sie ganz ernst nehmen. Es gibt Situationen, in denen man sofort etwas tun muss. Es war zum Beispiel absolut richtig, dass Frau Merkel 2008 die Einlagen der deutschen Sparer garantiert hat ohne dass das in irgendeiner Form rechtlich abgesichert war. In der Griechenland-Krise konnte man 2010 ebenfalls nicht warten. Da können Sie nicht erst langwierig Gesetze verabschieden und ausgefeilte Regelungen treffen, die künftige Krisen verhindern sollen. So etwas braucht Zeit, auch weil dafür meist internationale Absprachen nötig sind. Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven 15

8 Der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou auf dem Wirtschaftsforum in Paris im Januar Papandreou sagte, Griechenland suche nach einer europäischen Lösung zur Bewältigung seiner Krise und beabsichtige nicht unmittelbar, den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe zu bitten. Zuvor hatte das griechische Parlament trotz heftiger Proteste ein neues Milliarden-Sparpaket zur Konsolidierung der Staatsfinanzen im Umfang von 4,8 Milliarden Euro beschlossen. DEUTSCHMANN: Inzwischen bewegt sich ja manches in die richtige Richtung. Im Europäischen Stabilitätsmechanismus, der 2013 in Kraft treten soll, ist für den Fall eines Staatsbankrotts die Beteiligung der Gläubiger vorgesehen. Also alles gut? MAYNTZ: Überhaupt nicht. Was wir auf den Finanzmärkten jetzt machen, ist so etwas wie Deichbau gegen künftige Tsunamis. Aber für die erwarteten Flutwellen sind die Dämme noch immer viel zu niedrig. In der Soziologie gab es zuletzt eine große Skepsis gegenüber der Steuerungsfähigkeit von Politik. Veranschlagen Sie die Rolle des Staates jetzt wieder höher? MAYNTZ: Da hätten Sie uns gründlich missverstanden. Wir haben gesagt, was nötig wäre, und gleichzeitig, warum es nicht geschieht. An der Debatte hat sich nichts geändert. Interessiert sich denn die Politik für Ihre Ratschläge? MAYNTZ: Sie nimmt zur Kenntnis, was gesagt wird. Aber sie steht in Handlungszwängen. Sie kann die Vorschläge nicht umsetzen, oft darf sie es nicht einmal wollen schon wegen der Konsequenzen dieser Entscheidungen für andere Problemfelder, die von der Politik ebenfalls zu bearbeiten sind. 16 Interview

9 Hätten wir ein anderes Gespräch geführt, wenn Wirtschaftswissenschaftler an diesem Tisch säßen? ZIEGLER: Die Ökonomen hätten jedenfalls mehr auf uns gehört, als sie es noch vor ein paar Jahren taten. Sie sind sich nicht mehr ganz so sicher, dass sie mit ihren Modellen alles erklären können. Aber die Wirtschaftswissenschaft ist nicht identisch mit der Finanzelite. Und es gibt leider sehr wenige Anzeichen dafür, dass die Praktiker in den Banken auf Wissenschaftler hören, wenn es nicht ihren kurzfristigen Profitinteressen dient. DEUTSCHMANN: Die Mainstream-Ökonomen wurden durch die Krise auf dem falschen Fuß erwischt. Da sind wir als Soziologen besser vorbereitet einfach weil wir wissen, dass individuelles Handeln und die Folgen dieses Handelns auseinanderfallen können. Kommt die Wissenschaft immer zu spät wie der Gerichtsmediziner, der zwar die Todesursache feststellt, aber den Toten nicht mehr zum Leben erweckt? MAYNTZ: Die Entwicklung von Gesellschaften lässt sich nicht vorhersagen, das ist nun mal so. Diese Erwartung bleibt genauso illusorisch wie der Anspruch an umfassende und effektive Regulierung, der oft an die Politik herangetragen wird. Finanzkrise und Staatskrise: Deutsche und amerikanische Perspektiven 17

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 TOP ZP 1: 2./3. Lesung - BRRD-Umsetzungsgesetz Für eine echte Europäische Bankenunion Vizepräsidentin Ulla Schmidt: Zu dem BRRD-Umsetzungsgesetz

Mehr

SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript

SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript Autor: Gesprächspartner: Redaktion: SWR Studio Berlin Birgit Wentzien Sendung: Samstag,.2010, 18.30 18.40 Uhr, SWR2 2 SWR2 Interview der Woche vom 11.12..2010

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben!

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! Ausgabe 2/2011 1/2012 Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! (Sirliane, 15 Jahre) Liebe Freunde und Mitglieder

Mehr

Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch?

Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch? Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch? Prof. Dr. Sebastian Dullien Konferenz Neue Wirtschaftspolitik in der EU: Wohlstand für Wen? 28. Juni 2011, Wien Programm 1. Die Euro-Krise: Mehr als eine

Mehr

Claus Vogt Marktkommentar - Ausgabe vom 24. Oktober 2014

Claus Vogt Marktkommentar - Ausgabe vom 24. Oktober 2014 Claus Vogt Marktkommentar - Ausgabe vom 24. Oktober 2014 Ich bleibe dabei: Die Aktienbaisse hat begonnen Jetzt wird es ungemütlich: Fallende Aktienkurse sind noch das geringste Übel Salami-Crash: Zwei

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

EU und Euro am Abgrund Teil 8

EU und Euro am Abgrund Teil 8 EU und Euro am Abgrund Teil 8 Die Übernahme der griechischen Staatsschulden (Euro-Rettungspaket 1) und die Bürgschaft für die anderen PIIGS 1 -Staaten (Rettungspaket 2) werden den Euro nicht retten, sie

Mehr

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Nach einer Rettungsaktion im Jahre 2010 wurde im Februar 2012 ein weiteres Griechenlandpaket beschlossen. Die Euro-Staaten erklärten sich bereit, Griechenland

Mehr

Rede am Freitag, den 12. November 2010. Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines

Rede am Freitag, den 12. November 2010. Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Rede am Freitag, den 12. November 2010 Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 17.04.2012

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 17.04.2012 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen?

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Statement Dr. Rolf Kroker Leiter Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Die Befürworter einer Finanztransaktionssteuer versprechen

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

Europa-Krise: Deutsche Lebensversicherungen bedroht

Europa-Krise: Deutsche Lebensversicherungen bedroht 1 von 6 16.11.2011 15:23 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/michael-grandt/europa-krise-deutsche-lebensversicherungenbedroht.html, gedruckt am Mittwoch, 16. November 2011 31.05.2011 Europa-Krise:

Mehr

Finanzkrise und (k)ein Ende Grexit, Geldschwemme und andere seltsame Vorgänge

Finanzkrise und (k)ein Ende Grexit, Geldschwemme und andere seltsame Vorgänge Finanzkrise und (k)ein Ende Grexit, Geldschwemme und andere seltsame Vorgänge Prof. Dr. Ulrich Brasche Economics / European Integration FH Brandenburg brasche@fh-brandenburg.de Brasche: Debt-overhang and

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

BRÜDERLE-Interview für den Tagesspiegel

BRÜDERLE-Interview für den Tagesspiegel Presseinformation Nr. 772 14. August 2011 BRÜDERLE-Interview für den Tagesspiegel BERLIN. Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer BRÜDERLE gab dem Tagesspiegel (heutige Ausgabe) das folgende

Mehr

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir vollziehen einen echten Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur

Mehr

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise Carola Ferstl die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort................................. 11 Teil I Rund um die Finanzkrise...................

Mehr

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag Carola Ferstl i O O ' O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O LJ DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort 11 Teil I Rund

Mehr

Finanzmarktkapitalismus

Finanzmarktkapitalismus Finanzmarktkapitalismus Berliner MieterGemeinschaft 16.4 2011 1 Themen 1. Realökonomie und Finanzüberbau 2. Finanzgetriebene Kapitalakkumulation Herrschaft des Finanzkapitals 3. Blasenökonomie - Schuldenkrise

Mehr

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw.

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. - 1 - Problemdimensionen im Weltfinanzsystem Dirk Solte Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. Instabilität des Weltfinanzsystems? Das erste Kriterium ist die Liquidität, also die

Mehr

EUD-konkret 2/2010. Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands. 1. Warum braucht Griechenland Geld?

EUD-konkret 2/2010. Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands. 1. Warum braucht Griechenland Geld? EUD-konkret 2/2010 Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands 1. Warum braucht Griechenland Geld? 1 2. Warum setzt sich die Europa-Union Deutschland für die Unterstützung Griechenlands ein?

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen

Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen Finanzmärkte und Postwachstumsökonomie Evangelische Akademie Villigst 26. April 2012 Peter Wahl Weltwirtschaft Ökologie & Entwicklung Berlin Auf den ersten

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro?

Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro? Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro? Griechenland ist quasi zahlungsunfähig! Italien, Spanien, Portugal, England, Irland und Osteuropa sind krank und leiden

Mehr

Das Mackenroth-Theorem

Das Mackenroth-Theorem Das Mackenroth-Theorem Kai Ruhsert, 11/2007 1 Das Prinzip der umlagefinanzierten Rentenversicherung (I) Rentenbeiträge GRV Renten Die GRV (Gesetzliche Renten- Versicherung) zieht die Beiträge von den sozialversichert

Mehr

Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse -

Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse - Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse - Michael Schröder Frankfurt School of Finance & Management und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Frankfurt, 16. Mai 2011 Überblick Warum

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar FINANZKRISE LÄSST IMMOBILIENBRANCHE BOOMEN In Zeiten finanzieller Unsicherheit kaufen Menschen verstärkt Immobilien. Nicht nur private Anleger sondern auch Staaten versuchen dadurch, ihr Geld zu sichern.

Mehr

Selbstständig als Immobilienmakler interna

Selbstständig als Immobilienmakler interna Selbstständig als Immobilienmakler interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 Persönliche Voraussetzungen... 8 Berufsbild... 9 Ausbildung... 10 Voraussetzung für die Tätigkeit als Immobilienmakler...

Mehr

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis«

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis« 1 »«wollte Werner Wildschwein wissen.»es gibt einige wenige Finanzberater, die die Situation genau kennen und ihre Klienten entsprechend beraten. Wenn du von einem solchen beraten werden willst, dann schreib

Mehr

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter.

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter. . Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Was ist richtig. Was ist falsch? Oft hört man den Satz, dass sozialdemokratische Antworten eben komplizierter seien als konservative. Aber ist das

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?

Mehr

Zusatzmaterialen zur Folge 06. Sparen bis zum Untergang? Reformpolitik in der Krise

Zusatzmaterialen zur Folge 06. Sparen bis zum Untergang? Reformpolitik in der Krise Zusatzmaterialen zur Folge 06 Sparen bis zum Untergang? Reformpolitik in der Krise Zusatzmaterialen zur Folge 06 Sparen bis zum Untergang? Reformpolitik in der Krise Interessierte Hörerinnen und Hörer

Mehr

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor!

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor! Peter von Karst Mehr Geld verdienen! So gehen Sie konkret vor! Ihre Leseprobe Lesen Sie...... wie Sie mit wenigen, aber effektiven Schritten Ihre gesteckten Ziele erreichen.... wie Sie die richtigen Entscheidungen

Mehr

Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko

Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko Vorsorgeexperte Bernd Raffelhüschen im Interview Die Rente ist sicher Die Wirtschaftskrise hat viel privates Vermögen vernichtet. Und an den Staat als Retter im Alter

Mehr

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart Mein Ereignis im Markt, nach dem ich handle, lautet: 3 tiefere Hoch s über dem 50-er GD. Zuerst muss das Ereignis im Markt

Mehr

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden.

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. ME Finanz-Coaching Matthias Eilers Peter-Strasser-Weg 37 12101 Berlin Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. http://www.matthiaseilers.de/ Vorwort: In diesem PDF-Report erfährst

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

des Titels»Die Krise ist vorbei«von Daniel Stelter (978-3-89879-875-4) 2014 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, München Nähere

des Titels»Die Krise ist vorbei«von Daniel Stelter (978-3-89879-875-4) 2014 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, München Nähere des Titels»ie Krise ist vorbei«von aniel Stelter (978-3-89879-875-4) des Titels»ie Krise ist vorbei«von aniel Stelter (978-3-89879-875-4) So nutzen Sie das Buch Ohne große Worte zeigen Abbildungen die

Mehr

Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa.

Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. 7. Juni Europawahl Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Europawahl am 7. Juni ist eine Richtungsentscheidung. Es geht um die

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Eric Romba Hauptgeschäftsführer VGF Verband Geschlossene Fonds e.v. Symposium Herausforderungen und Innovationen bei Investments in unternehmerische Beteiligungen

Mehr

Constant-Maturity-Swap (CMS)

Constant-Maturity-Swap (CMS) Constant-Maturity-Swap (CMS) Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch

Mehr

WIE IST DIE IDEE ZU DIESEM BUCH ENTSTANDEN, UND WARUM SCHREIBE ICH DIESES BUCH? 15. 1. Warum braucht man eigentlich Geld? 19

WIE IST DIE IDEE ZU DIESEM BUCH ENTSTANDEN, UND WARUM SCHREIBE ICH DIESES BUCH? 15. 1. Warum braucht man eigentlich Geld? 19 Inhalt WIE IST DIE IDEE ZU DIESEM BUCH ENTSTANDEN, UND WARUM SCHREIBE ICH DIESES BUCH? 15 TEIL 1: BASISWISSEN GELD UND VERMÖGENSANLAGE 1. Warum braucht man eigentlich Geld? 19 2. Wie viel ist mein Geld

Mehr

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren.

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren. Vorwort Ich möchte Ihnen gleich vorab sagen, dass kein System garantiert, dass sie Geld verdienen. Auch garantiert Ihnen kein System, dass Sie in kurzer Zeit Geld verdienen. Ebenso garantiert Ihnen kein

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

Wie viel Haus kann ich mir leisten? Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 07:45 Uhr - Aktualisiert Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 15:06 Uhr

Wie viel Haus kann ich mir leisten? Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 07:45 Uhr - Aktualisiert Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 15:06 Uhr Sie haben sich entschlossen, ein Haus zu kaufen oder zu bauen? Eine gute Entscheidung aber auch eine sehr weitgehende. Die nächsten Jahre (oder besser Jahrzehnte) werden Ihr Leben durch diese Entscheidung

Mehr

Staatsschulden in der Eurozone

Staatsschulden in der Eurozone Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 95 Staatsschulden in der Eurozone 90 85 Beginn der Wirtschaftsund Finanzkrise 80 75 70 65 60 1997 2008 2012 Quelle: Ameco-Datenbank Grafik: Andrej Hunko,

Mehr

Die Antwort auf den Klimawandel: ein nachhaltiger Investitionschub

Die Antwort auf den Klimawandel: ein nachhaltiger Investitionschub Die Antwort auf den Klimawandel: ein nachhaltiger Investitionschub Carlo Jaeger, PIK, ECF Nachhaltige Geldanlagen 2009 11. November, Frankfurt School of Finance & Management Die Antwort auf den Klimawandel:

Mehr

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 1 MAVEST WOCHENBERICHT 38. KW 2011 MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 (25. September 2011) Die Volatilität ist zurück. In der Berichtswoche traf es Rohstoffe ganz besonders hart. Die Kursbewegungen

Mehr

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c.

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c. 2. Bank und Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel VIII: Liquidität Inhaltsverzeichnis 2. Bank und 2. Bank und Das vorangehende Kapitel beschäftigte

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

0.09 Die Parteien Und mein Geld!

0.09 Die Parteien Und mein Geld! Plusminus: Die Parteien - und mein Geld / Folge 6: Energie Autor: Michael Houben Kamera: Manfred Pelz, Jens Nolte Schnitt: Tom Schreiber Berichtsinsert bei Länge: 6.39 Letze Worte:... nichts im Programm.

Mehr

KVP Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

KVP Kontinuierlicher Verbesserungsprozess KVP Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Kerstin Stangl 0010455 1 Allgemeines über KVP 1.1 Was ist KVP? KVP hat seinen Ursprung in der japanischen KAIZEN Philosophie (KAIZEN, d.h. ändern zum Guten). KAIZEN

Mehr

Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise Yanis Varoufakis, Stuart Holland, James K. Galbraith Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise Ein New Deal für Europa! Nach dem spektakulären Regierungswechsel in Griechenland ist die Aufregung

Mehr

Personalentwicklung wenn nicht jetzt, wann dann?

Personalentwicklung wenn nicht jetzt, wann dann? Personalentwicklung wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt die Potenziale Ihrer Mitarbeiter erkennen, nutzen und fördern ein Beitrag von Rainer Billmaier Personalentwicklung ist alles andere als ein Kostenfaktor

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Vermögensverwalterin im Interview Frauen haben oft ein besseres Händchen

Vermögensverwalterin im Interview Frauen haben oft ein besseres Händchen Vermögensverwalterin im Interview Frauen haben oft ein besseres Händchen von Jessica Schwarzer 19.04.2014 Wo kommt die Rendite her? Diese Frage treibt konservative Anleger und ihre Berater um. Vermögensverwalterin

Mehr

des Titels»Des Bankers neue Kleider«von Anat Admati und Martin Hellwig (978-3-89879-825-9) 2013 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH,

des Titels»Des Bankers neue Kleider«von Anat Admati und Martin Hellwig (978-3-89879-825-9) 2013 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, Inhalt Vorwort... 11 Dank... 17 Kapitel 1: Die Kaiser des Bankwesens sind nackt... 21 Des Bankers neue Kleider... 26 Warum es auf die Sicherheit der Banken ankommt... 35 TEIL I: Schulden, Bankwesen und

Mehr

Schon wieder wird hier im Bundestag über viel Geld entschieden, sehr viel Geld: Milliarden für Griechenland. Jetzt müssen Sündenbocke her.

Schon wieder wird hier im Bundestag über viel Geld entschieden, sehr viel Geld: Milliarden für Griechenland. Jetzt müssen Sündenbocke her. Panorama Nr. 725 vom 06.05.2010 Griechenland: Chronik eines absehbaren Desasters Anmoderation Anja Reschke: Das ist ja ein schwieriges Thema für unsere Politiker. Wie verkaufen wir das der Bevölkerung.

Mehr

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Die Vereinigten Staaten schienen sich zwar recht schnell wieder von den Rückschlägen der kollabierenden Finanzmärkte 2008/2009 zu erholen doch im Laufe

Mehr

Jeden Cent sparen. Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide

Jeden Cent sparen. Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide Jeden Cent sparen Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort Seite 3 2. Essen und Trinken Seite 4-5 2.1 Außerhalb essen Seite 4 2.2

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa. Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa. Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1 von 35 I. Begrüßung Dauer: max. 2 Minuten Dank fürʻs Kommen und Interesse ggf. Vorstellung

Mehr

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe»

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Schweiz am Sonntag / MLZ; 12.07.2015; Seite 2 Sonntags-Thema «Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Der deutsche Starökonom Heiner Flassbeck, ehemals Chefökonom der

Mehr

Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen

Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen 1 Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 4 Wichtige Informationen über das Network Marketing... 5 Auf der Suche nach einer seriösen Partnerfirma...

Mehr

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung!

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung! ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten Versicherungsberater Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur

Mehr

Jetzt kann ich nicht investieren!

Jetzt kann ich nicht investieren! Jetzt kann ich nicht investieren! Eigentlich würde man ja gern anlegen Aber in jeder Lebenslage finden sich Gründe, warum es leider ausgerechnet jetzt nicht geht: die Ausbildung, der Berufsstart, die Weiterbildung,

Mehr

Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland

Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland Das Zweite GfK Finanzmarktpanel in Zusammenarbeit mit Schroders September Studiendesign Durchführendes Institut: GfK Marktforschung im Auftrag von Schroders Durchführungszeitraum:

Mehr

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst 5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst Von LRS - also Lese-Rechtschreib-Schwäche - betroffene Kinder können einen Nachteilsausgleich beanspruchen. Das ist erst einmal gut. Aber wir sollten

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass.

Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass. Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass. Willkommen Wer Werte schaffen will, muss Werte haben. Es freut uns, dass Sie sich für Reuss Private interessieren. Wir sind ein unternehmerisch geführter unabhängiger

Mehr

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, März 2012

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, März 2012 Wege aus der Krise AG Eurokrise, März 2012 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen: Teufelskreis der Krise und Konstruktionsfehler der Eurozone Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich

Mehr

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen 08. November 2011, Frankfurt a.m. Volkswirtschaft, Makroökonomie Der Eurogipfel: die wichtigsten Resultate Wichtige Fortschritte, aber Herausforderungen bleiben groß:

Mehr

WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT?

WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT? PRIVATE EQUITY GESELLSCHAFTEN, HEDGEFONDS, SCHATTENBANKEN & CO WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT? Prof. Dr. Mechthild Schrooten Hochschule Bremen, DIW Berlin Agenda

Mehr

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben?

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG Arbeitslos? Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? Wir könnten das, wenn das Einkommen reichen würde. Wir hören

Mehr

~~ Swing Trading Strategie ~~

~~ Swing Trading Strategie ~~ ~~ Swing Trading Strategie ~~ Ebook Copyright by Thomas Kedziora www.forextrade.de Die Rechte des Buches Swing Trading Strategie liegen beim Autor und Herausgeber! -- Seite 1 -- Haftungsausschluss Der

Mehr

Dafür ist ein Tier gestorben

Dafür ist ein Tier gestorben Dafür ist ein Tier gestorben Desirée B. im Gespräch mit Marcel G. Desirée B. und Marcel G. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide bereiten sich auf ihr Fachabitur vor. Marcel G. hat zuvor

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Carsten Roth. Schritt für Schritt zur persönlich abgestimmten Geldanlage. Eine Einführung. interna. Ihr persönlicher Experte

Carsten Roth. Schritt für Schritt zur persönlich abgestimmten Geldanlage. Eine Einführung. interna. Ihr persönlicher Experte Carsten Roth Schritt für Schritt zur persönlich abgestimmten Geldanlage Eine Einführung interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Einführung.......................................... 7 1. Weshalb sollten

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 125-1 vom 24. November 2011 Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, zum Haushaltsgesetz 2012 vor dem Deutschen Bundestag am 24. November

Mehr

Heiner Flassbeck. starke Thesen. zum Euro, zur Wirtschaftspolitik. und zum. deutschen Wesen

Heiner Flassbeck. starke Thesen. zum Euro, zur Wirtschaftspolitik. und zum. deutschen Wesen Heiner Flassbeck starke Thesen zum Euro, zur Wirtschaftspolitik und zum deutschen Wesen WESTEND Inhalt Einleitung 9 Die große Frage unserer Zeit: Hat der globale Kapitalismus einen Wendepunkt erreicht?

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

ERFOLGREICH MIT INVESTMENT- FONDS

ERFOLGREICH MIT INVESTMENT- FONDS Markus Gunter ERFOLGREIH MIT INVESTMENT- FONDS Die clevere Art reich zu werden MIT INVESTMENTLEXIKON FinanzBuch Verlag 1 Wozu sind Investmentfonds gut? Sie interessieren sich für Investmentfonds? Herzlichen

Mehr

Das deutsche Banken-und

Das deutsche Banken-und Das deutsche Banken-und Finanzsystem Im Spannungsfeld von internationalen Finanzmärkten und regionaler Orientierung Proseminar Wirtschaftsgeographie SS 2011 von Andreas Trapp 1 Stern View (2011) Proseminar

Mehr