4. psychenet-symposium. 30. Juni 2015 Forschungs-und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle Prof. Dr. Tilo Böhmann M.Ec.Soc.St.

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1 4. psychenet-symposium 30. Juni 2015 Forschungs-und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle Prof. Dr. Tilo Böhmann M.Ec.Soc.St. Oksana Tokar

2 Gliederung 1. Stabstelle 2. Ergebnisse 3. Diskussion 2

3 STABSTELLE 3

4 Ziele der Stabstelle Forschungs-und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle Unterstützung des Transfers von Versorgungsinnovationen aus Psychenet an andere Standorte Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden der Dienstleistungssystementwicklung zu diesem Zweck 4

5 Aufgaben der Forschungs-und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle 1. Unterstützung der Gesundheitsnetze bei der Identifikation und Verbesserung übertragbarer Netzwerkelemente* 2. Systematische Beschreibung und Publikation der Netzwerkelemente in einer Webdatenbank 3. Ermittlung der Zusammenhänge zwischen einzelnen Elementen und Bildung sinnvoller Cluster der Elemente (Module) 4. Untersuchung des Netzwerkmanagements, um die Möglichkeiten zur Übertragung und Integration einzelner Netzwerkelemente sowie größerer Cluster aufzuzeigen *1. Ressourcen (z.b. IT-Werkzeuge, Patienteninformationen), 2. Aktivitäten (z.b. Abstimmungs- und Verwaltungsprozesse) 5

6 ERGEBNISSE 7

7 Innovative Webdatenbank Netzwerkelemente Netzwerkelemente sind Ressourcen und Aktivitäten, die in psychenet-teilprojekten entwickelt wurden oder speziell für jedes Teilprojekt angepasst wurden. Insgesamt 186 Netzwerkelemente Beispiele für Ressourcen: IT-Werkzeuge und Informationsmaterialien, Checklisten, Leitlinien, Screening-Bögen usw. Beispiele für Aktivitäten: Beratungs- und Schulungsangebote, Qualitätszirkel, Supervisionen, Tag der offenen Türen, usw. Zugang zu Netzwerkelementen für externe Interessenten aus anderen Standorten durch eine Webdatenbank der Netzwerkelemente 8

8 Webdatenbank Netzwerkelemente. Zugang unter psychenet.de Systematische Darstellung aller 186 Elemente von psychenet und deren Beschreibung Ansprechpartner / Bezugsquellen für alle Elemente Komfortabler Zugriff über psychenet.de Strukturierte Darstellung der Eigenschaften von Elementen anhand verschiedener Spalten Möglichkeit die Tabelle nach diversen Eigenschaften der Elemente zu sortieren und zu filtern 9

9 Webdatenbank Netzwerkelemente. Beispiel Element Flowchart für Behandlung der Depressionen Definition: Ein Flowchart für Behandlung der Depressionen ist eine laminierte Karte mit Patientenflow und wichtigsten Screeningfragen zur Depressionsdiagnostik TB1 Beispielhafte strukturierte Beschreibung in der Webdatenbank. Das Element Flowchart und seine Eigenschaften(Spalten in der Webdatenbank): eine Ressource(Typ) und Manual (Kategorie) kann in Deutschland eingesetzt werden (Räumliche Nutzbarkeit) krankheitsspezifisch(schwerpunkt) Einsatz nach Bedarf (Dauer/Frequenz der Nutzung) Entwicklung durch das Projektteam des Teilprojektes 7 (Entwickler) Entwicklung für Hausärzte (Zielgruppe) Nutzung durch Hausärzte (Nutzer) 10

10 Folie 10 TB1 Was für ein Flowchar? Tilo Böhmann;

11 Modularisierung Einzelne Netzwerkelemente sind kleinste elementare Bausteine mögliche Übertragung auf elementarer Ebene Netzwerkelemente können in größeren Bausteinen zusammengefasst werden mögliche Komplexitätssenkung durch Übertragung umfangreicher Bausteine (Module) Teilprojektübergreifende Synergien können in großen teilprojektübergreifenden Modulen abgebildet werden Ziel: Reduktion der Komplexität durch Modularisierung auf teilprojektspezifischer und teilprojektübergreifender Ebene Vorgehen: Modulbildung für alle Teilprojekte von psychenet Die Modularisierungfasst eng zusammenhängende Netzwerkelemente zu Modulen (sinnvoller Cluster) in einem Verfahren der Modulbildung zusammen, die gemeinsam übertragen werden können oder müssen. 11

12 Schritt 1. Erfassung der Elementzusammenhänge Netzwerkelemente Diagnostik-Checkliste Netzwerkelement 2 Zusammenhang Entwickler Zusammenhang Nutzer Stärken des Zusammenhangs Flowchart sehr stark mittel stark kein Zusammenhang Netzwerkelement 1 Zusammenhang Zielgruppe Operative Interdependenz 13

13 Schritt 2. Modulbildung auf Teilprojektebene(TP7 Depression) Alle Elemente des Teilprojektes (N = 33) Alle Zusammenhänge der Elementenpaare 1 Modul Aufklärung 2 Modul Mitgliedermanagement 3 Modul Integrierte Behandlung 4 Modul Leitliniengerechte Behandlung Modul Schulungen Modul 6 Psychotherapeutische Telefonunterstützung Modul Deprexis Modul S3-Leitlinie 9 Modul Psychotherap. Telefonunterstützung

14 in progress Schritt 3. Komplexitätsreduzierung durch Modularisierung Teilprojekte Netzwerkelemente Teilprojektbezogene Module Teilprojektübergreifende Module 1. Aufklärung und Bildung Interaktives Internetportal Betriebliche Gesundheit Hausärztliche Versorgung Selbst- und Familienhilfe Gesundheitsnetz Psychose 7. Gesundheitsnetz Depression Gesundheitsnetz somatoforme Störungen Gesundheitsnetz Magersucht und Bulimie Gesundheitsnetz Alkohol im Jugendalter Summe

15 PUBLIKATIONEN 19

16 Publikationen Publikationen Tokar, O. and Böhmann, T. (2013) Service System Integration in Mental Health Care. A Survey ofmedical Research Literature and ItsImplications for Service Research, Proceedingsofthe13th International Research Symposium on Service Excellence in Management, Karlstad, Sweden Dörbecker, R., Tokar, O., Böhmann, T. (2014) Evaluation der Multiple Domain Matrix Methode zur Modularisierung von Dienstleistungen am Beispiel eines Versorgungsnetzwerks für psychische Erkrankungen, Proceedingsder Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) Dörbecker, R., Tokar, O. and Böhmann, T. (2015) Deriving Design Principles for Improving Service Modularization Methods Lessons Learnt from a Complex Integrated Health Care Service System, Proceedingsofthe23rd European Conference on Information Systems 2015; Münster 20

17 Publikationen Publikationen Tokar, O., Böhmann, T. andtronvoll, B. (2015) Facilitating Service Systems Integration with Service Boundary Objects: An Empirical Exploration in Mental Health Care, Proceedingsofthe14th International Research Symposium on Service Excellence in Management, Shanghai, China Tokar, O., Dörbecker, R., Böhmann, T. und Härter, M. (2015) Übertragung von Versorgungsinnovationen aus dem Hamburger Netz für psychische Gesundheit auf andere Gesundheitsregionen, Psychiatrische Praxis, akzeptiert für Publikation 21

18 DISKUSSION 22

19 Schlussfolgerungen Systematische Erhebung und Beschreibung der Netzwerkelemente in einer Webdatenbankschafft Transparenz und Verständnis für den Aufbau und Betrieb von Versorgungsinnovationen. Aus psychenet können sowohl einzelne Netzwerkelemente als auch Module, die sich aus mehreren Netzwerkelementen starken Zusammenhangs zusammensetzen, in andere Gesundheitsregionen übertragen werden. 23

20 Forschungsaussichten Interdisziplinäre Schnittmenge zwischen Versorgungsforschung und Dienstleistungsforschung Aus Sicht der Dienstleistungsforschung Beitrag zur Entwicklung und Integration komplexer Dienstleistungssysteme Konkrete Weiterführung Weiterentwicklung von Methoden für die Analyse und Modularisierung von Dienstleistungssystemen Integration von Dienstleistungssystemen am Beispiel der integrierten Versorgung durch Netzwerkelemente als Gemeinschaftsressourcen an der Grenze verschiedener Dienstleistungssysteme 24

21 DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT 25

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