Willkommen zum Strategischen Management sozialer Organisationen Teil II 1

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1 Willkommen zum Strategischen Management sozialer Organisationen Teil II 1 Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 1

2 Angebote im Wintersemester 2007/8 Lb 4 (Gesellschaftswiss. Grundlagen der Sozialen Arbeit) Grundstudium, Sozialökonomik Do. 3 Hauptstudium Strat. Management sozialer Organisationen II (14 tägig) Do. 4/5 *E* Int. Social Work Do. 2 Organisationsgründung (14 tägig) Do 4/5 Globalisierung (Studium Generale) Mi 4/5 Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 2

3 Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 3

4 Folien zu jedem Abschnitt können mit Acrobat Reader abgerufen werden von: fb4/ansprechpartnerinnen/professorinnen.html Göler von Ravensburg Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 4

5 Klausur am 17. Januar 2008 Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 5

6 Strategisches Management Sozialer Organisationen Überblick Strat. Management I: 1. Einführung 2. Selbstverständnis/Zielsetzung/Betätigungsfelder/ Normen & Werte 3. Die Produktion Sozialer Dienstleistungen 4. Manager/ Management/ Organisation als System 5. Planung und Kontrolle Strat. Management II: 6. Organisation und Führung (1,2) 7. Personaleinsatz (3,4) 8. Kostenmanagement (4) 9. Finanzplanung (5) 10.Qualitätsmanagement (6,7) Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 6

7 Strategisches Management Sozialer Organisationen Überblick Strat. Management I: 1. Einführung 2. Selbstverständnis/Zielsetzung/Betätigungsfelder/ Normen & Werte 3. Die Produktion Sozialer Dienstleistungen 4. Manager/ Management/ Organisation als System 5. Planung und Kontrolle Strat. Management II: 6. Organisation und Führung 7. Personaleinsatz 8. Kostenmanagement 9. Finanzplanung 10.Qualitätsmanagement Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 7

8 Lesetipps zu diesem Abschnitt Eschenbach, Rolf (Hrsg.)(1998): Führungsinstrumente für die Nonprofit Organisation. Bewährte Verfahren im praktischen Einsatz, Stuttgart, Teil II Kap.2, S Knorr, Friedhelm, Scheibe-Jaeger, Angela: Sozialökonomie. Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen für die soziale Arbeit, Frankfurt am Main 2002, S Pruss, Klaus-Dieter: Stärkung der pädagogischen Arbeit durch Controlling; in: Schubert, Herbert (Hrsg.): Sozialmanagement. Zwischen Wirtschaftlichkeit und fachlichen Zielen. 2. überarb. Auflage, Wiesbaden, Verl. für Sozialwissenschaften 2006, S (Schubert, Herbert: Steuerung sozialpädagogischer Dienstleistungen Entzauberung des Managementbegriffs; in: Schubert, Herbert (Hrsg.): Sozialmanagement. Zwischen Wirtschaftlichkeit und fachlichen Zielen. 2. überarb. Auflage, Wiesbaden, Verl. für Sozialwissenschaften 2006, S ) (Engelhardt, Hans Dietrich: Organisationsmanagement; in: Hauser/ Neubarth/ Obermair: Sozial-Management. Praxis-Handbuch soziale Dienstleistungen, Neuwied 2000, S.42-73) Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 8

9 Organisation und Führung Inhalte: Begrifflichkeiten und konzeptionelle Probleme Organisatorische Strukturgestaltung Das Individuum in der Organisation: Motivation und Verhalten Gruppenverhalten Vorgesetztenverhalten Organisationskultur Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 9

10 Organisation und Führung Begrifflichkeiten und konzeptionelle Probleme Organisatorische Strukturgestaltung Das Individuum in der Organisation: Motivation und Verhalten Gruppenverhalten Vorgesetztenverhalten Organisationskultur Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 10

11 Gängige Definition von Führung = die Koordination des organisatorischen Handelns durch den Einsatz von Ressourcen und Amtsmacht Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 11

12 Organisation und Führung Begrifflichkeiten und konzeptionelle Probleme Organisatorische Strukturgestaltung Organisatorischer Wandel Das Individuum in der Organisation: Motivation und Verhalten Gruppenverhalten Vorgesetztenverhalten Organisationskultur Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 12

13 Kriterien für Organisation nach Staehle, W.H. 1994, S.400: Formelle Mitgliedschaft Subjektives Zugehörigkeitsgefühl Selbstidentifizierung als Mitglied Häufigkeit der Interaktionen mit anderen Mitgliedern Grad der Abhängigkeit von der Organisation Maß der persönlichen Bindung an die Organisation Umfang der Tätigkeit für die Organisation Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 13

14 Organisatorische Strukturgestaltung Reduktion von Umweltkomplexität => erhöhter Binnenkomplexität Differenzierung Integration Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 14

15 Organisatorische Strukturgestaltung - Vorgehensweise Was heißt effizient organisieren? (Differenzierung) Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung Prozeßmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 15

16 Effizient organisieren Fallweise generelle Regelungen => je variabler die betrieblichen Tatbestände, umso mehr fallweise Regelung ist nötig => Je gleichartiger u. regelmäßiger, umso mehr generelle Regelung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 16

17 Was heißt effizientes Organisieren? Erfolg organisatorischer Regelungen Unterorganisation Überorganisation Organisatorischer Regelungsgrad Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 17

18 Effizient organisieren Fallweise generelle Regelungen => je variabler die betrieblichen Tatbestände, umso mehr fallweise Regelung ist nötig => Je gleichartiger u. regelmäßiger, umso mehr generelle Regelung Generelle Regelung = z.b. Geschäftsverteilungspläne, Stellenbeschreibungen, allg. Dienstanweisungen, Betriebsordnungen und Organigramme Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 18

19 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung Prozeßmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 19

20 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung (=> Organigramm) Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung Prozeßmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 20

21 Aufbauorganisation:Einliniensystem Amtsleitung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 21

22 Aufbauorganisation:Einliniensystem mit Stabsstelle Amtsleitung Stabstelle bspw. Sozialplanung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 22

23 Aufbauorganisation:Mehrliniensystem Amtsleitung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Abteilungsleitung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 23

24 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme (siehe Knorr/Jäger, S.172: Produktplan eines Jugendamtes) Selbstabstimmung Prozeßmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 24

25 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung (siehe Eschenbach, Rolf (Hrsg.)(1998): Führungsinstrumente für die Nonprofit Organisation. Bewährte Verfahren im praktischen Einsatz, Stuttgart, Teil II Kap.2) Prozeßmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 25

26 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung Prozessmanagement Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 26

27 Ziele Input Auslöser Prozess Output Ergebnis Bedingungen Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 27

28 QM-Ziele entwickeln, Schlüsselprozesse auswählen Qualitätsziele Leitbild Abteilungssziele Bestimmung, Gewichtung und Auswahl von Schlüsselprozessen geregelte bzw.verbesserung von Schlüsselprozessen Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 28

29 Formen der Prozessdarstellung - Flussdiagramm/ Flow Chart Der Prozess wird in logische Teilschritte zerlegt. Durch definierte Symbole werden Prozessschritte und Elemente in ihrer Zuordnung dargestellt. Es können Ergebnis- oder Tätigkeitsdarstellungen gewählt werden. Auslöser für den Prozess Entscheidung Tätigkeit oder Ergebnis Dokumente Schnittstelle Sprungstelle Prüfraute Prozessende Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 29

30 Quartalsabrechnung mit dem Jugendamt Prozeßverantwortliche: Quartalsende, z.b xxxxxxxxx Kassenbericht Kostenbewilligungen Alles da? nein Handlungsbedarf bei Projekten Ja Belege Rechnungserstellung Original an Kostentr./ Kopien an GF usw. Projektunterlagen Quartalsabrechnung Kostenrechnung Kostenträger GF, Verwaltung, Projekte Bestätigung durch Kostenträger Geldeingang durch Kostenträger Kontrollblatt Bankauszug Controllliste Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 30

31 Beschreibung von Prozessen Beschreiben Sie den Prozess Fragen: Woran sollte ich denken, bevor ich anfange, einen Prozess zu beschreiben? Was heißt Prozessverantwortung haben? Wer und was ist mir hilfreich? Wie kann ich systematisch vorgehen? Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 31

32 Prozessintegration => Case Management Ganzheitlicher Aufgabenvollzug Möglichst wenige Hierarchiestufen = flache Hierarchien = Integration von Positionen u. Aufgaben Case worker bzw. Case team Nutzung mod. Info-technologie Spezialisierungsprinzip wird nicht gänzlich aufzugeben sein => Schnittstellen!! Ersatz vertikaler (zw. Funktionen) durch horizontale (zw. Prozessen) Schnittstellen Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 32

33 Organisatorische Strukturgestaltung Was heißt effizientes Organisieren? Integration Hierarchiebildung Abstimmung durch Programme Selbstabstimmung Einflussgrößen der Organisationsgestaltung Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 33

34 Organische versus mechanistische Organisationsformen Quelle: Steinmann/ Schreyögg 2000 S.437 Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 34

35 Organische versus mechanistische Organisationsformen Selbstabstimmungsprozesse Quelle: Steinmann/ Schreyögg 2000 S.437 Programme Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 35

36 Fragen zur 1. Veranstaltung: Inwiefern stehen Differenzierung und Integration in einem Spannungsverhältnis zueinander? Welche Voraussetzungen muß ein Einsatz genereller Regeln beachten? Was spricht gegen steile Hierarchien, was dafür? Was versteht man unter Selbstabstimmung? Macht die Prozessorganisation die Integrationsaufgabe überflüssig? Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 36

37 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Strategisches Management sozialer Organisationen II Prof. Dr. N. von Göler 37

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