Modes And Effect Analysis)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Modes And Effect Analysis)"

Transkript

1 Gefahrenanalyse mittels FMEA (Failure Modes And Effect Analysis) Vortragender: Holger Sinnerbrink Betreuer: Holger Giese Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 1

2 Gliederung Motivation Einordnung des Verfahrens Prinzip von FMEA und FMECA Vorstellung des Verfahrens am Beispiel Anwendbarkeit auf Software Zusammenfassung Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 2

3 Motivation In sicherheitskritischen Systemen besteht Notwendigkeit die ordnungsgemässe Funktion des Systems belegen (wenn möglich beweisen) zu können Risiken eines Systems für Nutzer oder Dritte Personen muss untersucht werden Bei hochgradig sicherheitskritischen Systemen ggf. Prüfbarkeit des Systems durch staatliche Stellen notwendig systematische Ansätze notwendig Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 3

4 Einordnung von FMEA Gefahrenursachen Auswirkungen von Komponentenversagen bekannt bekannt Beschreibung des Systemverhaltens unbekannt Deduktive Analyse (Fehlerbaumanalyse) Auswirkungen von Komponentenversagen unbekannt Induktive Analyse (FMEA) Explorative Analyse (HAZOP) Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 4

5 Beschreibung von FMEA Induktives Verfahren: Identifikation der Einzelkomponenten eines Gesamtsystems Für jede Komponente: Identifikation aller möglichen Fehler mit den jeweiligen Ursachen Auswirkungen des Fehlers auf die jeweilige Komponente sowie auf das Gesamtsystem tabellarische Darstellung der Ergebnisse Anmerkungen zu den Auswirkungen bzw. zur Systemverbesserung Angabe von Ausfallwahrscheinlichkeiten möglich Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 5

6 Beschreibung von FMECA (Failure Modes, Effects and Criticality Analysis) Basiert auf FMEA Erweitert FMEA: Besondere Beachtung kritischer Fehler quantitative Analyse Betrachtet Möglichkeiten der Risikominimierung Isoliert Teilbereiche eines Systems, die besonders kritisch sind Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 6

7 Beispiel Sicherheitskritisches System: chemischer Reaktor Kritischer Fehler: Anstieg von T 2 über kritisches Niveau Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 7

8 Hauptkomponenten des Systems S 1 : HNO 3 System: Ventil V 1 Wärmetauscher (innere Rohrleitungen) S 2 : Wasserversorgung: Pumpe druckluftbetriebenes Ventil V 2 Wärmetauscher (äusserer Mantel) S 3 : Sicherheitssystem S 4 : Kontrollsystem S 5 : Hilfsysteme S 6 : Umwelt Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 8

9 Bsp: : FMEA für HNO 3 System (S 1 ) Systemkomponente Funktion Fehlerfälle mögliche Ursachen direkte Auswirkungen Seiteneffekte Name Funktion Ventil V1 HNO 3 Zufluss stoppen Typ elektr. betriebenes Auf-Zu Ventil Zustände Offen (normal) Geschlossen (zu wenig Kühlwasser) Unbeabsichtigtes Schliessen Ventil schliesst nicht mech. Fehler elektr. Fehler Control-Fehler S 3 -Fehler s.o. + Verlust der Spannungsversorgung (48 V oder 380 V) (S 5 ) HNO 3 Fluss unterbrochen V 1 kann nicht mehr geschlossen werden, bei Wassermangel => T 2 kritisch Kontrollsystem (S 4 ) muss V 2 öffnen Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 9

10 Systemkomponente Funktion Fehlerfälle mögliche Ursachen Auswirkungen Seiteneffekte Zustände Offen (normal) Typ elektr. betriebenes Auf-Zu Ventil Unbeabsichtigtes Schliessen mech. Fehler elektr. Fehler Control-Fehler S 3 -Fehler HNO 3 Fluss unterbrochen Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 10

11 Funktion Systemkomponente Fehlerfälle mögliche Ursachen direkte Auswirkungen Seiteneffekte Typ elektr. betrieebenes Auf-Zu Ventil Zustände Geschlossen (zu wenig Kühlwasser) Ventil schliesst nicht s.o. + Verlust der Spannungsversorgung (48 V oder 380 V) (S 5 ) V 1 kann nicht mehr geschlossen werden, bei Wassermangel => T 2 kritisch Kontrollsystem (S 4 ) muss V 2 öffnen Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 11

12 FMEA für Wasserversorgung (S 2 ) Funktion Systemkomponente Fehlerfälle mögliche Ursachen direkte Auswirkungen Seiteneffekte Name Pumpe Typ E-Motor Ausfall der Pumpe Mech. Fehler Elektr. Fehler Stromausfall (6.6 kv) (S 5 ) Funktion Kühlwasserzirkulation Kühlwasserfluss unterbrochen Sicherheitssystem (S 3 ) muss V 1 schliessen (S 1 ) Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 12

13 Anmerkungen zum Beispiel Ausfall mehrerer Komponenten nur indirekt berücksichtigt, z.b: Fehler: Ausfall der Kühlwasser-Pumpe: Effekt: Kühlwasserfluss unterbrochen Seiteneffekt: Sicherheitssystem (S 3 ) muss V 1 schliessen (S 1 ) Anmerkung: falls S 3 ebenfalls ausgefallen => T 2 kritisch kritische Situation aufgrund mehrer ausgefallener Komponenten sind in der Tabelle nicht explizit genannt, => genaue Betrachtung der Seiteneffekte notwendig Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 13

14 Anmerkungen zum Beispiel (2) In zusätzlicher Spalte: Anmerkungen, z.b. zu: Risiken bei Ausfall mehrer Komponenten Risiken durch common mode Fehler Betrachtungen zur Verbesserung des Systems allgemein (inkl. Zuverlässigkeit) Im besonderen: Vorschläge zur Beseitigung von Risiken Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 14

15 Eigenschaften von FMEA Vorteile systematische Identifizierung aller Auswirkungen des Versagens einzelner Komponenten Ergebnis: u.a. Übersicht über alle Fehlerfälle und deren Ursachen Auswirkungen der Fehler Ergebnisse von FMEA (Fehlerfälle) können als Eingangsdaten für andere Verfahren genutzt werden (z.b. Fehlerbäume) Kann einfach zu FMECA verfeinert werden Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 15

16 Eigenschaften von FMEA (2) Nachteile Aufwendiges, teures Verfahren detaillierte Kenntnisse des Systems zur Durchführung der Analyse notwendig vollständige Systemspezifikation notwendig erkennt nur einzelne Fehler, keine mehrfachen oder common mode Fehler Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 16

17 FMECA Beispiel Beispieltabelle zu FMECA: Zusätzliche Angabe von: - Fehlerwahrscheinlichkeit - Gefährlichkeit des Fehlers Funktion mögliche Ursachen Systemkomponente Fehlerfälle Auswirkungen Wahrscheinlichkeit Level Name Pumpe Typ E-Motor Ausfall der Pumpe Mech. Fehler Elektr. Fehler Stromausfall (6.6 kv) (S 5 ) Funktion Kühlwasserzirkulation Kühlwasserfluss unterbrochen, S 3 muss V 1 schliessen kritisch Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 17

18 Anwendbarkeit auf Software Konzept nur schwer auf Software anzuwenden: Einzelne Komponenten von Software sind nicht voneinander unabhängig Weiteres Vorgehen: Identifikation aller möglichen Fehlerfälle mit den jeweiligen Ursachen Feststellung der Auswirkungen auf die jeweilige Komponente UND Seiteneffekte => Für (komplexe) Software: UNMÖGLICH Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 18

19 Anwendbarkeit auf Software (2) Auswertung der Ergebnisse (falls Analyse möglich): tabellarisch viel zu komplex Grosser Nachteil: FMEA erkennt nur einzelne Fehler Realität (bes. Software): mehrere Fehler (abhängige + unabhängige) common mode Fehler => beides leistet FMEA nicht Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 19

20 Fazit FMEA gut geeignet für: Prüfung einzelner besonders wichtiger Systemkomponenten hochgradig sicherheitskritische Systeme, in denen einzelne Fehler ein Risiko darstellen Erarbeitung eines Fehlerkataloges => Eingabe für weitere Verfahren Analyse der Zuverlässigkeit von Systemen möglich: Einbringung von Fehler-Wahrscheinlichkeiten Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 20

21 Fazit (2) FMECA: besonderen Berücksichtigung risikoreicher Elemente geringe Eignung von FMEA für: hochkomplexe Systeme, da sehr aufwändig Vernachlässigung des Faktors Mensch : fehlerhafte Bedienung des Systems unberücksichtigt keine Berücksichtigung mehrfacher, abhängiger Fehler, daher auch kaum geeignet für Softwaresysteme Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 21

Testen eingebetteter Systeme

Testen eingebetteter Systeme Seminar Qualitätsmanagement in der Softwaretechnik Testen eingebetteter Systeme Jens Rolfes rolfes@web.de Gliederung! Grundlagen! Präventive Analysemethoden! Messende Testtechniken! Fazit Testen eingebetteter

Mehr

KAPITEL 7. Einführung in die Gefährdungs-Analyse. 7.1 Einführung. Jan Sanders 2010

KAPITEL 7. Einführung in die Gefährdungs-Analyse. 7.1 Einführung. Jan Sanders 2010 KAPITEL 7 Einführung in die Gefährdungs-Analyse Jan Sanders 2010 7.1 Einführung Diese Einführung in die Gefährdungsanalyse (engl. Hazard Analysis) soll einen kurzen Überblick über 3 grundlegende, oft verwendete

Mehr

Schwachstellenanalyse (SSA) Kapitel-Inhalt. Techniken der Schwachstellenanalyse. Brainstorming. Strichlisten. Paretoanalyse.

Schwachstellenanalyse (SSA) Kapitel-Inhalt. Techniken der Schwachstellenanalyse. Brainstorming. Strichlisten. Paretoanalyse. Schwachstellenanalyse () 1 Techniken der Schwachstellenanalyse 2 -Inhalt Techniken der Schwachstellenanalyse Brainstorming Strichlisten Paretoanalyse Ishikawa-Diagramm Checklisten FMEA und FMECA Im Rahmen

Mehr

Folie 1: Fehlerbaumanalyse (FTA) Kurzbeschreibung und Ziel Die Fehlerbaumanalyse im Englischen als Fault Tree Analysis bezeichnet und mit FTA

Folie 1: Fehlerbaumanalyse (FTA) Kurzbeschreibung und Ziel Die Fehlerbaumanalyse im Englischen als Fault Tree Analysis bezeichnet und mit FTA Folie 1: Fehlerbaumanalyse (FTA) Kurzbeschreibung und Ziel Die Fehlerbaumanalyse im Englischen als Fault Tree Analysis bezeichnet und mit FTA abgekürzt dient der systematischen Untersuchung von Komponenten

Mehr

Integrierte modellgestützte Risikoanalyse komplexer Automatisierungssysteme

Integrierte modellgestützte Risikoanalyse komplexer Automatisierungssysteme Universität Stuttgart Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. P. Göhner Integrierte modellgestützte Risikoanalyse komplexer Automatisierungssysteme Dipl.-Ing. Michael

Mehr

Risikoanalyse im Licht der neuen Medizinprodukterichtlinie

Risikoanalyse im Licht der neuen Medizinprodukterichtlinie 3. Fms Regionalforum, 23. Mai 2008, Leipzig Risikoanalyse im Licht der neuen Medizinprodukterichtlinie Erfahrungen eines Prüfinstituts zu neuer Qualität & Sicherheit im ingenieurtechnischen Team Bildungsangebote

Mehr

Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge

Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge Tobias Brandenburger Proseminar Künstliche Intelligenz Gliederung: 1. Motivation 2. Begriff: Fehleranalyse 3. Qualitative Modelle 4. KI-Methoden

Mehr

Oracle 9i Real Application Clusters

Oracle 9i Real Application Clusters Oracle 9i Real Application Clusters Seite 2-1 Agenda Einführung Verfügbarkeit / Skalierbarkeit Clusterarchitekturen Oracle Real Application Clusters Architektur Requirements Installation und Konfiguration

Mehr

Modulpläne im Teilprojekt Sicherheitssystemtechnik

Modulpläne im Teilprojekt Sicherheitssystemtechnik Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung Modulpläne im Teilprojekt Sicherheitssystemtechnik Risikoanalyse und Technische Sicherheit Albert-Ludwigs-Universität Freiburg In Kooperation mit Dr. Ivo Häring,

Mehr

Leseprobe. Hans-Joachim Pfeufer. FMEA Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse. Herausgegeben von Gerd F. Kamiske. ISBN (Buch): 978-3-446-44253-5

Leseprobe. Hans-Joachim Pfeufer. FMEA Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse. Herausgegeben von Gerd F. Kamiske. ISBN (Buch): 978-3-446-44253-5 Leseprobe Hans-Joachim Pfeufer FMEA Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse Herausgegeben von Gerd F. Kamiske ISBN (Buch): 978-3-446-44253-5 ISBN (E-Book): 978-3-446-44170-5 Weitere Informationen oder

Mehr

Gefahrenanalyse mittels Fehlerbaumanalyse

Gefahrenanalyse mittels Fehlerbaumanalyse UNIVERSITÄT PADERBORN Die Universität der Informationsgesellschaft Institut für Informatik Arbeitsgruppe Softwaretechnik Warburger Str. 100 33098 Paderborn Gefahrenanalyse mittels Fehlerbaumanalyse Ausarbeitung

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes

Grundlagen des Datenschutzes Vorlesung im Sommersemester 2009 an der Universität Ulm von 2. Grundlagen der IT-Sicherheit Grundlagen der IT-Sicherheit Geschichte des Datenschutzes Anforderungen zur IT-Sicherheit Datenschutzrechtliche

Mehr

Quality Risk Management ICH Q 9 /Annex 20

Quality Risk Management ICH Q 9 /Annex 20 Quality Risk Management ICH Q 9 /Annex 20 Dr. Petra Rempe Bezirksregierung Münster Gliederung 1. Definition und allgemeine Grundsätze 2. Risikomanagementprozess nach ICH Q 9 2a Risikobeurteilung 2b Risikokontrolle

Mehr

6. Fehler 6a. FMEA Fehlermöglichkeits- und Einflußanalyse

6. Fehler 6a. FMEA Fehlermöglichkeits- und Einflußanalyse 6. Fehler 6a. FMEA Fehlermöglichkeits- und Einflußanalyse Worum geht es? Was bringt die FMEA? Die FMEA ist eine zielgerichtete Methode, mit der mögliche Fehler frühzeitig ermittelt werden. In einer frühen

Mehr

Nüchtern betrachtet führt jegliche Wissenschaft lediglich zum vorläufig letzten Irrtum. (Kafka)

Nüchtern betrachtet führt jegliche Wissenschaft lediglich zum vorläufig letzten Irrtum. (Kafka) Nüchtern betrachtet führt jegliche Wissenschaft lediglich zum vorläufig letzten Irrtum. (Kafka) Funktionale Sicherheit bei baurechtlich vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Anlagen Folie: 1 Funktionale

Mehr

FMEA- Einführung und Moderation

FMEA- Einführung und Moderation Martin Werdich (Hrsg.) FMEA- Einführung und Moderation Durch systematische Entwicklung zur übersichtlichen Risikominimierung (inkl. Methoden im Umfeld) Mit 109 Abbildungen PRAXIS VIEWEG+ TEUBNER Inhalt

Mehr

Sicherheit & Zuverlässigkeit

Sicherheit & Zuverlässigkeit Fakultät Elektrotechnik & Informationstechnik Institut für Automatisierungstechnik, Professur für Prozessleittechnik Sicherheit & Zuverlässigkeit Einführung VL PLT-2 Professur für Prozessleittechnik Übersicht

Mehr

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements Klecksen nicht klotzen Zwei einfache Risikokennzahlen für große Engagements Dominik Zeillinger, Hypo Tirol Bank Die meisten Banken besitzen Engagements, die wesentlich größer sind als der Durchschnitt

Mehr

Prozessindustrie EN 61508 / EN 61511. VL PLT2, SS 2012 Professur für Prozessleittechnik

Prozessindustrie EN 61508 / EN 61511. VL PLT2, SS 2012 Professur für Prozessleittechnik Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie EN 6508 / EN 65 VL PL2, SS 202 Professur für Prozessleittechnik ik Übersicht PL-Schutzeinrichtungen Sicherheitsgrundnorm h it EN 6508 Funktionale Sicherheit

Mehr

Vorlesung "Verteilte Systeme" Sommersemester 1999. Verteilte Systeme. 13. Fehlertoleranz. Verteilte Systeme, Sommersemester 1999 Folie 13.

Vorlesung Verteilte Systeme Sommersemester 1999. Verteilte Systeme. 13. Fehlertoleranz. Verteilte Systeme, Sommersemester 1999 Folie 13. Verteilte Systeme 13. Fehlertoleranz Motivation Kunde () Verteiltes System = Redundanz Rechnern Kommunikationsnetzen Grundidee Einzelne Komponente k fällt mit einer Wahrscheinlichkeit p aus Ausfallwahrscheinlichkeit

Mehr

Risiko- und Gefahrenanalyse und deren Berücksichtigung beim Entwurf von Sicherheitskritischen Systeme. Kelen-Yo Rodrigue

Risiko- und Gefahrenanalyse und deren Berücksichtigung beim Entwurf von Sicherheitskritischen Systeme. Kelen-Yo Rodrigue Risiko- und Gefahrenanalyse und deren Berücksichtigung beim Entwurf von Sicherheitskritischen Systeme Kelen-Yo Rodrigue Überblick Einleitung Präsentation des Neigemoduls des Shuttles Systemanforderungen

Mehr

Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO 2: 112251)

Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO 2: 112251) Fakultät Technik 1 Studiengang Maschinenbau Prodekan Prof Dr-Ing W Elmendorf Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO

Mehr

sens@home Automatisierte Assistenz in Gefahrensituationen das Projekt sens@home: Technische Anforderungen und Nutzereinbindung

sens@home Automatisierte Assistenz in Gefahrensituationen das Projekt sens@home: Technische Anforderungen und Nutzereinbindung Automatisierte Assistenz in Gefahrensituationen das Projekt sens@home: Technische Anforderungen und Nutzereinbindung sens@home Vortrag auf Fachtagung: Mehr Lebensqualität und Autonomie für ältere Menschen

Mehr

Musterlösungen Vieweg-Buch IT-Risiko-Management mit System

Musterlösungen Vieweg-Buch IT-Risiko-Management mit System Kontrollfragen und Aufgaben zu Kapitel 10 Lösung zu Frage 1 Neben den Risiken sind in einem IT-Sicherheitskonzept beispielsweise folgende Anforderungen zu berücksichtigen: Leistungsvorgaben (z.b. definiert

Mehr

Schulungen zur IEC 61508

Schulungen zur IEC 61508 Schulungen zur IEC 61508 Funktionale Sicherheit Automation, Software, Halbleiter und branchenübergreifend Komplettes Trainingsprogramm von TÜV SÜD Inhouse und/oder modular TÜV SÜD Automotive GmbH Warum

Mehr

FMEA. Fehlermöglichkeits- und. Einflussanalyse

FMEA. Fehlermöglichkeits- und. Einflussanalyse PS Qualitätsmanagement FMEA Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse Harald Panhofer 1 Einleitung 1 1 Einleitung Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (englisch: Failure Mode and Effects Analysis)

Mehr

Softwaretechnik. Vertretung von Prof. Dr. Blume Fomuso Ekellem WS 2011/12

Softwaretechnik. Vertretung von Prof. Dr. Blume Fomuso Ekellem WS 2011/12 Vertretung von Prof. Dr. Blume WS 2011/12 Inhalt Test, Abnahme und Einführung Wartung- und Pflegephase gp Vorlesung Zusammenfassung Produkte und Recht (Folien von Prof. Blume) 2 , Abnahme und Einführung

Mehr

Schienenfahrzeuge sicher steuern Ein methodischer Ansatz für Sicherheitsbetrachtungen

Schienenfahrzeuge sicher steuern Ein methodischer Ansatz für Sicherheitsbetrachtungen Schienenfahrzeuge sicher steuern Ein methodischer Ansatz für Sicherheitsbetrachtungen Dipl. Wirtsch.-Ing. Stefan Schrank Alstom LHB GmbH Plattform Regio CITADIS TM Salzgitter Dr.-Ing. Michael Meyer zu

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2009: Vergleich Fehlerbaum und Angriffsbaum 7.1 Fehlerbaum Erstellen Sie eine Fehlerbaum (Fault Tree Analysis) zu dem Fehlerereignis "mangelnde Verfügbarkeit

Mehr

Modernes LifeCycle- Risikomanagement. Anforderungen und Herausforderungen

Modernes LifeCycle- Risikomanagement. Anforderungen und Herausforderungen Modernes LifeCycle- Risikomanagement Anforderungen und Herausforderungen ÖRRG ÖRRG 2015 2015 VTU VTU Engineering Engineering GmbH GmbH Brigitte Brigitte Gübitz Gübitz www.vtu.com Inhalt Anforderungen und

Mehr

Universität Paderborn Die Universität der Informationsgesellschaft. Validierung und Verifikation (inkl. Testen, Model-Checking, Theorem Proving)

Universität Paderborn Die Universität der Informationsgesellschaft. Validierung und Verifikation (inkl. Testen, Model-Checking, Theorem Proving) Universität Paderborn Die Universität der Informationsgesellschaft Analyse, Entwurf und Implementierung zuverlässiger Software und (inkl., Model-Checking, Theorem Proving) Torsten Bresser torbre@uni-paderborn.de

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement 7.1 Risikoportfolio Vertraulichkeit Aufgabe: Gegeben seien folgende Werte einer Sicherheitsanalyse eines IT-Systems hinsichtlich

Mehr

(Failure Modes and Effects Analysis)) 1 von 5

(Failure Modes and Effects Analysis)) 1 von 5 (Failure Modes and Effects Analysis)) 1 von 5 Ziel: Weg: Reduzierung/Vermeidung von Fehlern beim Entwickeln von Produkt- und Prozesslösungen Systematische präventive Analyse, Erfassung von potentiellen

Mehr

FTA- FAULT TREE ANALYSIS

FTA- FAULT TREE ANALYSIS FTA- FAULT TREE ANALYSIS Im Gegensatz zur FMEA, die insbesondere die intuitive Fehlerfindung im Team unterstützt, ist die Fehlerbaumanalyse eine wissenschaftliche Methode. Dabei geht man von einem unerwünschten

Mehr

Ausarbeitungarbeit. Pascal Behrmann Software FMEA und Fehlerbaumanalyse

Ausarbeitungarbeit. Pascal Behrmann Software FMEA und Fehlerbaumanalyse Ausarbeitungarbeit Pascal Behrmann Software FMEA und Fehlerbaumanalyse Fakultät Technik und Informatik Department Informatik Faculty of Engineering and Computer Science Department of Computer Science Pascal

Mehr

PLATO AG Funktionales Sicherheitsprojekt & System-FMEA

PLATO AG Funktionales Sicherheitsprojekt & System-FMEA PLATO AG Funktionales Sicherheitsprojekt & System-FMEA Umsetzung in einem Datenmodell Claudia Lange PLATO AG Die PLATO AG auf einem Blick Software- und Dienstleistungsunternehmen mit Methoden- und Softwarelösungen

Mehr

PAAG/HAZOP. Originalliteratur. Dr. Joachim Sommer. Fachbereich Anlagen und Verfahrenstechnik

PAAG/HAZOP. Originalliteratur. Dr. Joachim Sommer. Fachbereich Anlagen und Verfahrenstechnik PAAG/HAZOP Dr. Joachim Sommer Fachbereich Anlagen und Verfahrenstechnik Originalliteratur 1 Was bedeutet PAAG? Vermeiden von Störungen durch: Prognose von Abweichungen Auffinden der Ursachen Abschätzen

Mehr

Lohnt sich Requirements Engineering?

Lohnt sich Requirements Engineering? Lohnt sich Requirements Engineering? Seminar Messbarkeit von Anforderungen am Fachgebiet Software Engineering Wintersemester 2007/2008 Betreuer: Eric Knauss Oleksandr Kazandzhi Gliederung Einleitung Messen

Mehr

Die qualitative Fehlerbaumanalyse am Beispiel einer Präsentation. -Sandra Mierz-

Die qualitative Fehlerbaumanalyse am Beispiel einer Präsentation. -Sandra Mierz- Die qualitative Fehlerbaumanalyse am Beispiel einer Präsentation -Sandra Mierz- Gliederung Definition Anwendungsgebiete der Fehlerbaumanalyse Vorgehen Fehlerbaum erstellen Fehlerbaum auswerten Vorteile

Mehr

Requirements Engineering (Anforderungstechnik)

Requirements Engineering (Anforderungstechnik) 5 Requirements Engineering Einführung 5.1 Was ist Requirements Engineering? Erste Näherung: Requirements Engineering (Anforderungstechnik) ist das systematische, disziplinierte und quantitativ erfassbare

Mehr

Qualitätssicherung von Software (SWQS)

Qualitätssicherung von Software (SWQS) Qualitätssicherung von Software (SWQS) Prof. Dr. Holger Schlingloff Humboldt-Universität zu Berlin und Fraunhofer FOKUS 20.6.2013: Sicherheitsnormen Folie 2 Fragen zur Wiederholung Wie funktioniert ein

Mehr

Use Case-basierte Ausfalleffektanalyse von sicherheitsbezogenen eingebetteten Systemen

Use Case-basierte Ausfalleffektanalyse von sicherheitsbezogenen eingebetteten Systemen Use Case-basierte Ausfalleffektanalyse von sicherheitsbezogenen eingebetteten Systemen Dipl.-Ing. (FH) Ephraim Balz, MSc STZ Softwaretechnik Im Gaugenmaier 20 73730 Esslingen Ephraim.Balz@stz-softwaretechnik.de

Mehr

Return on Quality Wirtschaftlichkeit qualitätssichernder Maßnahmen in Prozessketten

Return on Quality Wirtschaftlichkeit qualitätssichernder Maßnahmen in Prozessketten QUALITY-APPS Applikationen für das Qualitätsmanagement Probieren und Studieren Return on Quality Wirtschaftlichkeit qualitätssichernder Maßnahmen in Prozessketten Autor: Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing In

Mehr

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und rege Diskussionen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und rege Diskussionen. Fehlerbaumanalyse Technische Risiken qualitativ und quantitativ betrachten Qualitätsmanagement Vertiefungsseminar 7. Juli 2015 Einleitende Worte Die Fehlerbaumanalyse (FBA), auch Fault Tree Analysis (FTA)

Mehr

Risikomanagement-Studie für Österreich. Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken

Risikomanagement-Studie für Österreich. Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken Risikomanagement-Studie für Österreich Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken 1 Umfrage Risikomanagement Im Sommer 2010 wurde in Zusammenarbeit mit Quality Austria eine

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

Einbinden der Why-Because-Analyse bei der Untersuchung von Produktsicherheitsmängeln

Einbinden der Why-Because-Analyse bei der Untersuchung von Produktsicherheitsmängeln Einbinden der Why-Because-Analyse bei der Untersuchung von Produktsicherheitsmängeln Ernesto De Stefano Untersuchung von Produktsicherheitsmängeln Wann wird die Why-Because-Analyse eingesetzt? 1 Sicherheitsmangel

Mehr

Elektronische Sicherheitssysteme

Elektronische Sicherheitssysteme Josef Börcsök Elektronische Sicherheitssysteme Hardwarekonzepte, Modelle und Berechnung f 2., überarbeitete Auflage Hüthig Verlag Heidelberg Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 1.1 Gründlegende Forderungen

Mehr

Vorlesung Wirtschaftsprüfung. Prüfungsplanung. 1Prof. Dr. H. R. Skopp, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, HS Landshut

Vorlesung Wirtschaftsprüfung. Prüfungsplanung. 1Prof. Dr. H. R. Skopp, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, HS Landshut Vorlesung Wirtschaftsprüfung Prüfungsplanung 1Prof. Dr. H. R. Skopp, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, HS Landshut Definition: Unter Planung ist der Entwurf einer Ordnung zu verstehen, nach der die eigentliche

Mehr

FEHLERBAUMANALYSE TECHNISCHE RISIKEN QUALITATIV UND QUANTITATIV BETRACHTEN

FEHLERBAUMANALYSE TECHNISCHE RISIKEN QUALITATIV UND QUANTITATIV BETRACHTEN FEHLERBAUMANALYSE TECHNISCHE RISIKEN QUALITATIV UND QUANTITATIV BETRACHTEN QUALITÄTSMANAGEMENT 19. APRIL 2016 EINLEITENDE WORTE Die Fehlerbaumanalyse (FBA), auch Fault Tree Analysis (FTA) genannt, spielt

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes. Musterlösung zur 6. Übung im SoSe 2012: Risikomanagement

Grundlagen des Datenschutzes. Musterlösung zur 6. Übung im SoSe 2012: Risikomanagement und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 6. Übung im SoSe 2012: Risikomanagement 6.1 Fehlerbaum Aufgabe: Erstellen Sie eine Fehlerbaum (Fault Tree Analysis) zu dem Fehlerereignis "mangelnde Verfügbarkeit

Mehr

Gefahrenanalyse mittels HAZOP anhand eines Beispiels

Gefahrenanalyse mittels HAZOP anhand eines Beispiels Universität Paderborn Informatik AG Schäfer Gefahrenanalyse mittels HAZOP anhand eines Beispiels Seminar im WS 03/04: Analyse, Entwurf und Implementierung zuverlässiger Software Betreuer: Dr. Holger Giese

Mehr

Fachtagung Safety in Transportation Leitfaden für die IT Sicherheit auf Grundlage IEC 62443

Fachtagung Safety in Transportation Leitfaden für die IT Sicherheit auf Grundlage IEC 62443 Fachtagung Safety in Transportation Leitfaden für die IT Sicherheit auf Grundlage IEC 62443 DKE UK 351.3.7 Hans-Hermann Bock 1 Braunschweig, 06.11.2013 Anwendungsbereich der Vornorm (1) Diese Vornorm ist

Mehr

SAFEYTEAMS-Newsletter Nr. 5

SAFEYTEAMS-Newsletter Nr. 5 CE-Kennzeichnung I Gefahrenanalysen I Maschinen-Prüfungen I Workshops I Seminare SAFEYTEAMS-Newsletter Nr. 5 Thema Bedeutung des Performance-Levels (PL) Definition nach Norm EN 13849: Diskreter Level,

Mehr

Erfolgsfaktoren einer risikobasierten Instandhaltung

Erfolgsfaktoren einer risikobasierten Instandhaltung Erfolgsfaktoren einer risikobasierten Instandhaltung 22. ÖVIA Kongress vom 7. - 8. Oktober 2008 Referent: Dipl.-Ing. Andreas Theis Kontakt IFINKOR - Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik

Mehr

2.7! Überwachung und Diagnose

2.7! Überwachung und Diagnose Überwachung! Systemzustand überwachen! unerwünschte oder unerlaubte Systemzustände erkennen! Gegenmaßnahmen einleiten! Fehlererkennung möglich vor einer Störung oder einem Ausfall 1 Aufbau von Fahrer mwelt

Mehr

Failure Mode and Effects Analysis (FMEA) Zweck der FMEA ist die Entdeckung, Bewertung und Beseitigung potentieller Fehler bei der Entwicklung,

Failure Mode and Effects Analysis (FMEA) Zweck der FMEA ist die Entdeckung, Bewertung und Beseitigung potentieller Fehler bei der Entwicklung, Failure Mode and Effects Analysis () Zweck der ist die Entdeckung, Bewertung und Beseitigung potentieller Fehler bei der Entwicklung, Fertigung und Montage neuer Produkte. Man unterscheidet die System-,

Mehr

Deckblatt. - der Katalysator Ihres Erfolgs! FMEA. Fehler-Möglichkeits- und Einfluß-Analyse

Deckblatt. - der Katalysator Ihres Erfolgs! FMEA. Fehler-Möglichkeits- und Einfluß-Analyse Deckblatt FMEA Fehler-Möglichkeits- und Einfluß-Analyse Begriffserklärung: Risiko Risiko Wagnis, die Möglichkeit, dass eine Handlung

Mehr

Evaluation nach Maß. Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses

Evaluation nach Maß. Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses Evaluation nach Maß Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses Beitrag zur IFQ-Jahrestagung Bonn, 1.1.008 Validität im Kontext des BMBF-Foresight-Prozesses Validität Fähigkeit eines Untersuchungsinstrumentes,

Mehr

Risikomanagement im Krankenhaus

Risikomanagement im Krankenhaus Risikomanagement im Krankenhaus Ein MUSS für den technischen Leiter Übersicht 1. Wer bin ich 2. Einleitung 3. Methodik 4. Organisation 5. Risikopolitik 6. Praktische Beispiele 7. Neue Themenfelder nach

Mehr

Ein einfaches Modell zur Fehlerfortpflanzung

Ein einfaches Modell zur Fehlerfortpflanzung Ein einfaches Modell zur Fehlerfortpflanzung Jens Chr. Lisner lisner@dc.uni-due.de ICB / Universität Duisburg-Essen AK Fehlertoleranz 11/2006 p. Problemstellung Üblich bei der Formalisierung von Systemen:

Mehr

Theorie und Praxis zur FMEA-Methode im Maschinenbau

Theorie und Praxis zur FMEA-Methode im Maschinenbau Theorie und Praxis zur FMEA-Methode im Maschinenbau Dr.-Ing. Michael Eisfeld MSc, Kassel, www.e3p.de Kurze Einleitung Methodisches Vorgehen Zusammenfassung Copyright Eisfeld Ingenieure 9. Fachtagung der

Mehr

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS)

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS) Seite 1 6.4.5 6.4.5 System (CMS) Grundlage eines CMS ist die Compliance. Ein CMS enthält jene Grundsätze und Maßnahmen, die auf den von den gesetzlichen Vertretern festgelegten Zielen basieren und ein

Mehr

1.6.5 Die zeitliche Einordnung der FMEA-Arten... 18 1.7 System-Theorie... 18 1.7.1 Hardwareansatz... 18 1.7.2 Funktionsansatz...

1.6.5 Die zeitliche Einordnung der FMEA-Arten... 18 1.7 System-Theorie... 18 1.7.1 Hardwareansatz... 18 1.7.2 Funktionsansatz... Inhaltsverzeichnis 1 Einführung in das Thema................................................ 1 1.1 Vergleich Einsatz FMEA zu weiteren Entwicklungstools.................. 2 1.2 Warum FMEA?.....................................................

Mehr

ISO 5500x-Normenfamilie

ISO 5500x-Normenfamilie ISO 5500x-Normenfamilie 5 Fakten zur ISO 5500x-Normenfamilie ISO 55000 - Overview, principles and terminology ISO 55001 - Requirements ISO 55002 - Guidelines on the application of ISO 55001 Generelles

Mehr

Gollwitzer. Ingenieurbüro für Technische Dokumentation

Gollwitzer. Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Gollwitzer Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Tec h nisc he D oku men tatio n al sw erkz eug Über uns Unser Ingenieurbüro wurde im Februar 2014 gegründet. Wir verfolgen die Philosophie der ganzheitlichen

Mehr

Die Fehlerbaumanalyse wird für Zuverlässigkeits- und Sicherheitsanalysen eingesetzt.

Die Fehlerbaumanalyse wird für Zuverlässigkeits- und Sicherheitsanalysen eingesetzt. Grundlagen Die Fault Tree Analysis, kurz FTA (Fault Tree Analysis), wurde ursprünglich im Laufe der sechziger Jahre im Bereich der amerikanischen Telekommunikationsund Flugzeugindustrie entwickelt. Erst

Mehr

2 Ausfalleffektanalyse nach DIN 25 448 (FMEA)

2 Ausfalleffektanalyse nach DIN 25 448 (FMEA) 2 Ausfalleffektanalyse nach DIN 25 448 (FMEA) Zum Zweck der qualitativen Bewertung von Systemen hinsichtlich des Ausfalls einzelner Bauelemente, auch schon im Entwurfsstadium, wurde die FMEA (failure mode

Mehr

zu konzipieren und umzusetzen. Gerne unterstützen wir Sie auch persönlich sprechen Sie uns an.

zu konzipieren und umzusetzen. Gerne unterstützen wir Sie auch persönlich sprechen Sie uns an. Rexroth unterstützt Maschinen- und Anlagenhersteller mit Know-how und individueller Beratung. Der Leitfaden 10 Schritte zum Performance Level hilft Ihnen, systematisch und normgerecht Risiken zu bewerten,

Mehr

Teststrategie festlegen und Teststufen aufeinander abstimmen

Teststrategie festlegen und Teststufen aufeinander abstimmen Testen Teststrategie festlegen und Teststufen aufeinander abstimmen Bereich Projektplanung und -steuerung Aktivität Projekt planen Ziele Effiziente Testausführung Vermeidung von doppelter Arbeit schnell

Mehr

Projektaufgabe - Basisimplementierung

Projektaufgabe - Basisimplementierung Projekt Entwicklung verteilter Softwaresysteme mit Web Services SoSe2008 - Projektaufgabe - 14. April 2008 Verteilte Systeme und Informationssysteme (VSIS) Department Informatik Universität Hamburg Projektaufgabe

Mehr

Gothaer KMU-Studie 2015 Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG Jürgen Binnewies, CALIS research & consulting GmbH

Gothaer KMU-Studie 2015 Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG Jürgen Binnewies, CALIS research & consulting GmbH Gothaer KMU-Studie 2015 Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG Jürgen Binnewies, CALIS research & consulting GmbH Köln, 23. November 2015 Inhalt 1. Hintergrund der KMU-Studienreihe

Mehr

E-Business Seminar SS 2005

E-Business Seminar SS 2005 E-Business Seminar SS 2005 Beschreibung von Interorganisationalen Informationssystemen (IOIS) und Industriestrukturen Vorgetragen von Martin Leenders Bearbeiteter Text: Contours of diffusion of electronic

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes. Vorlesung im Sommersemester 2011 an der Universität Ulm von Bernhard C. Witt

Grundlagen des Datenschutzes. Vorlesung im Sommersemester 2011 an der Universität Ulm von Bernhard C. Witt Vorlesung im Sommersemester 2011 an der Universität Ulm von 2. Grundlagen der IT-Sicherheit Grundlagen der IT-Sicherheit Geschichte des Datenschutzes Anforderungen zur IT-Sicherheit Datenschutzrechtliche

Mehr

Risikomanagement und minderung durch strategisches Facility Management

Risikomanagement und minderung durch strategisches Facility Management Risikomanagement und minderung durch strategisches Facility Management Based on the White Paper Risk Management and Mitigation through Strategic Facility Management This paper deals with risk management

Mehr

3 Berücksichtigung anerkannter Standards / Normen / Nachweise 3.1 Methoden des Risikomanagements

3 Berücksichtigung anerkannter Standards / Normen / Nachweise 3.1 Methoden des Risikomanagements Datum: Unternehmen: Adresse: Straße, PLZ, Ort Produkt Auditor/in: Name Unterschrift Bezeichnung 1 Anwendungsbereich xxxxxxxx Diese Checkliste dient dem Auditteam als Vorgabe und Hilfe zur sachgerechten

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen

Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen Vortrag im Rahmen des I. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft am 30.03.2011 in Straubing Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen Universität Kassel Fachgebiet Abfalltechnik

Mehr

Grundlagen der technischen Risikoanalytik

Grundlagen der technischen Risikoanalytik Grundlagen der technischen Risikoanalytik Basismethoden der Risikoanalytik (Forts.) Fault Tree Analysis (FTA), Fehlerbaumanalyse Problematik Für hochzuverlässige oder neuartige Systeme liegen keine direkt

Mehr

Vorhersagemodell für die Verfügbarkeit von IT-Services

Vorhersagemodell für die Verfügbarkeit von IT-Services Vorhersagemodell für die Verfügbarkeit von IT-Services Magdeburg Research and Competence Cluster Very Large Business Applications Lab Fakultät für Informatik Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme

Mehr

[ open style of IT ] s t y l i t e w a y

[ open style of IT ] s t y l i t e w a y 1 Stylite: Ihr IT-Partner. [ Team-Management mit egroupware [ Softwareprogrammierung [ IT-Outsourcing, Terminalservices [ Internet- und Mailservices [ Sicherheitskonzepte und Standortvernetzung [ Linux-Consulting,

Mehr

1. Qualitätssicherung bei der Organisation der Unternehmensberatung. 1.1. Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Besorgnis der Befangenheit Grundsatz:

1. Qualitätssicherung bei der Organisation der Unternehmensberatung. 1.1. Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Besorgnis der Befangenheit Grundsatz: Qualitätssicherung in der Unternehmensberatung Bei der Qualitätssicherung der Unternehmensberatung ist zwischen der Organisation der Unternehmensberatung allgemein (Ziffer 1) und der Abwicklung einzelner

Mehr

Risikodiversifikation. Steffen Frost

Risikodiversifikation. Steffen Frost Risikodiversifikation Steffen Frost 1. Messung Risiko 2. Begriff Risiko 3. Standardabweichung 4. Volatilität 5. Gesamtrisiko 6. Systematische & unsystematisches Risiko 7. Beta und Korrelation 8. Steuerung

Mehr

Common Safety Methods Herausforderungen und Hindernisse. Dipl.-Math. Markus Talg Dipl.-Ing. Markus Pelz

Common Safety Methods Herausforderungen und Hindernisse. Dipl.-Math. Markus Talg Dipl.-Ing. Markus Pelz Common Safety Methods Herausforderungen und Hindernisse Dipl.-Math. Markus Talg Dipl.-Ing. Markus Pelz CSM - Herausforderungen und Hindernisse > 1. Dezember 2011 > Folie 1 Inhalt Forderungen des Regelwerks

Mehr

Firewall-Management im Rahmen einer Prozessorganisation

Firewall-Management im Rahmen einer Prozessorganisation Firewall-Management im Rahmen einer Prozessorganisation Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades des Doktors der Naturwissenschaften am Fachbereich IV der Universität Trier vorgelegt von Diplom-Wirtschaftsinformatiker

Mehr

Supply Risk Managements

Supply Risk Managements Frühwarnsysteme als Bestandteil eines effektiven Supply Risk Managements Dr. Andreas Wels BME-/IHK-Forum Risikomanagement im Einkauf, Chemnitz, 25ster September 2008 Dr. Andreas Wels Frühwarnsysteme als

Mehr

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Oracle White Paper März 2009 Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Executive Summary In diesem White Paper werden anhand eines Beispiels die Vorteile

Mehr

Methodische Fragen zur frühen Nutzenbewertung nach 35a SGB V

Methodische Fragen zur frühen Nutzenbewertung nach 35a SGB V Die frühe Nutzenbewertung nach AMNOG Rechtssymposium des G-BA, Berlin, 16. Nov. 2010 Methodische Fragen zur frühen Nutzenbewertung nach 35a SGB V Jürgen Windeler AMNOG Nutzenbewertung für Arzneimittel

Mehr

8 Kenngrößen eines Sicherheitssystems

8 Kenngrößen eines Sicherheitssystems Mehr Informationen zu einem Titel 8 Kenngrößen eines Sicherheitssystems Dieses Kapitel beschreibt die quantitativen Stufen der Sicherheit, die Erfüllung der notwendigen Maßnahmen zur Risikominderung und

Mehr

Service Innovation Lab. Prozessoptimierung für Dienstleistungen

Service Innovation Lab. Prozessoptimierung für Dienstleistungen Service Innovation Lab Prozessoptimierung für Dienstleistungen 2 Dienstleistungsprozesse im Unternehmen Ein reibungsloser Ablauf der unternehmensinternen Prozesse ist die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs

Mehr

Professionelles Projektmanagement in der Praxis

Professionelles Projektmanagement in der Praxis Professionelles Projektmanagement in der Praxis Veranstaltung 3 Teil 3 (23.05.2005): Projektrisikomanagement SS 2005 1 Agenda Alle Projekte beinhalten Risiken Definition des Risikobegriffes Kategorien

Mehr

ISO 27000 mit oder ohne BSI-Grundschutz? Oliver Müller

ISO 27000 mit oder ohne BSI-Grundschutz? Oliver Müller ISO 27000 mit oder ohne BSI-Grundschutz? Oliver Müller Agenda ISO 27001+BSI IT Grundschutz ISO 27001 nativ Eignung Fazit http://www.bsi.bund.de Grundsätzlicher Analyseansatz Prozess benötigt Anwendungen

Mehr

5 ECTS. 4 Modulverantwortlicher Prof. Dr. Francesca Saglietti

5 ECTS. 4 Modulverantwortlicher Prof. Dr. Francesca Saglietti 1 Modulbezeichnung Konstruktives Software Engineering (Constructive Phases of Software Engineering) 2 Lehrveranstaltungen V+Ü: Konstruktive Phasen des Software Engineering (erste zwei Monate der Vorlesung

Mehr

Prozessanalysentechnik Wertsteigernde und innovative Dienstleistungen

Prozessanalysentechnik Wertsteigernde und innovative Dienstleistungen Bilfinger Maintenance GmbH Prozessanalysentechnik Frank Weiske ACHEMA 2015, Frankfurt am Main 15.-19. Juni 2015 Prozessanalysentechnik dient der Optimierung der Analyse der Kontrolle Prozessanalysentechnik

Mehr

Einbezug von Nutzungsversprechen und Requirements Engineering in die Entwicklung von AAL-Systemen

Einbezug von Nutzungsversprechen und Requirements Engineering in die Entwicklung von AAL-Systemen Einbezug von Nutzungsversprechen und Requirements Engineering in die Entwicklung von AAL-Systemen 4. AAL-Kongress Berlin, 25. 26. Januar 2011 Alexander Rachmann, Hochschule Niederrhein Dr. Irene Maucher,

Mehr

Informationssystemanalyse Software Risk Evaluation 7 1

Informationssystemanalyse Software Risk Evaluation 7 1 Informationssystemanalyse Software Risk Evaluation 7 1 Software Risk Evaluation Um Risiken bei Software-Projekten abzuschätzen und ihnen zu begegnen, wurde am SEI die Software Risk Evaluation-Methode entwickelt.

Mehr

A259414. Johannes Högner. Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur -

A259414. Johannes Högner. Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur - A Johannes Högner Private Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur - Eine theoretische Analyse und empirische Untersuchung anhand von Fallstudien A259414 Seite IV Inhaltsübersicht 1 Einleitung 1 1.1

Mehr

Robustheit von Baugruppen und Systemen

Robustheit von Baugruppen und Systemen 12. FED-Konferenz Ulm, 16. September 2004 service for microelectronics Referent: Klaus Dittmann Praxisbeispiel: Gegenseitige Beeinflussung von Komponenten einer Baugruppe oder eines Gerätes Entwicklungsbegleitende

Mehr

Qualitätssicherung von Software

Qualitätssicherung von Software Zentrum zur Förderung eingebetteter Systeme e.v. Qualitätssicherung von Software Fehleranalysen PHA (Prophylactic hazard analalysis) FTA (Failure Tree Analysis) FMEA (Failure Mode and Effects Analysis)

Mehr

Fertigstellungsgrad (FGR) EVA (Earned Value Analysis) Projektcontrolling Fertigstellungsgrads EVA Instrument Methoden FGR und EVA IHR VORTEIL

Fertigstellungsgrad (FGR) EVA (Earned Value Analysis) Projektcontrolling Fertigstellungsgrads EVA Instrument Methoden FGR und EVA IHR VORTEIL Der Fertigstellungsgrad (FGR) und die EVA (Earned Value Analysis) sind heutzutage wichtige Instrumente des Projektcontrolling! Sie gewährleisten, dass Ihre Projekte nicht aus dem Ruder laufen, Ressourcen

Mehr