Amt der Oö. Landesregierung Direktion Präsidium Information der Abt. Statistik. Arbeitsstätten 2012 Vergleich mit 2011

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1 Amt der Oö. Landesregierung Direktion Präsidium Information der Abt. Statistik Arbeitsstätten 2012 Vergleich mit /2014

2 Arbeitsstätten /2013 Mit Hilfe der Arbeitsstättenzählung 2012 kann eine umfassende Analyse der Beschäftigten, Arbeitsstätten und Unternehmen erfolgen. Sowohl eine branchenspezifische als auch eine regionale Auswertung und Darstellung ist möglich. Ein Vergleich der Daten 2012 mit 2011 gibt Aufschlüsse über die Veränderung der Arbeitsstätten und Unternehmen im Jahresabstand. Die Zahl der Arbeitsstätten ist in den Wirtschaftsabschnitten Öffentliche Verwaltung, Bergbau und Verkehr stark gesunken. Zusätzliche Arbeitsstätten und Unternehmen gibt es besonders im Grundstücks- und Wohnungswesen und bei Sonstigen Dienstleistungen. Zielsetzung Zusammenfassung Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Auftraggeber Amt der Oö. Landesregierung Dir. Präsidium Dr. Thomas Raferzeder Verena Höfler Bearbeiter 4021 Linz, Altstadt 30a Adresse +43 (0)732 / Statistik Austria eigene Berechnungen Telefon Datenquelle 60/2014 Folge Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 2

3 1 Einleitung Arbeitsstätten Unternehmen Inhaltsverzeichnis Tabelle 1: Arbeitsstätten nach Rechtsform und Beschäftigtengrößenklassen Tabelle 2: Arbeitsstätten nach Struktur und Beschäftigtengrößenklassen Tabelle 3: Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen Tabelle 4: Veränderung der Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Tabelle 5: Unternehmen nach Rechtsform und Beschäftigtengrößenklassen Tabelle 6: Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen Tabelle 7: Veränderung der Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Tabellenverzeichnis Abbildung 1: Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten... 5 Abbildung 2: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach ÖNACE- Wirtschaftsabschnitten Abbildung 3: Arbeitsstätten nach Bezirken... 7 Abbildung 4: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach Bezirken Abbildung 5: Anzahl Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen... 9 Abbildung 6: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen Abbildung 7: Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Abbildung 8: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach ÖNACE- Wirtschaftsabschnitten Abbildung 9: Unternehmen nach Bezirken Abbildung 10: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach Bezirken Abbildung 11: Anzahl Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen Abbildung 12: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen Abbildung 13: durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstätten pro Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Abbildungsverzeichnis Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 3

4 1 Einleitung Erstmals wurde die Arbeitsstättenzählung 2011 im Rahmen des Census 2011 als Registerzählung durchgeführt. Dazu wurden bestehende Verwaltungsdatenbestände unter Einhaltung des Datenschutzes anonymisiert verknüpft und ausgewertet. Nun gibt es auch jährliche Ergebnisse aus dem Unternehmensregister. Der große Vorteil dieser Vollerhebung ist die detaillierte Auswertbarkeit und Vergleichbarkeit von regionalen Daten der Arbeitsstätten in Österreich. In diesem Bericht werden die Ergebnisse für Oberösterreich für 2012 und die Veränderung 2011/2012 analysiert und grafisch aufbereitet. Erstmalig wurde 2011 auch der Bereich Land- und Forstwirtschaft erfasst. Es wurde die aktuelle ÖNACE-Systematik 2008 verwendet. Im Wirtschaftsabschnitt Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen sind unter anderem die Vermietung von beweglichen Sachen, Arbeitskräfteüberlassung, Reisebüros, Wachdienste und Gebäudebetreuung enthalten. Bei der Arbeitsstättenzählung 2012 wurden methodische Änderungen vorgenommen. Alle Arbeitsstätten eines Unternehmens, welches von einer Einheit des Öffentlichen Sektors gemäß ESVG 2010 kontrolliert wird, sind nun bei ihrer kontrollierenden Einheit angeschlossen. Die Arbeitsstätten werden bei der kontrollierenden Einheit gezählt, wodurch das kontrollierte Unternehmen nicht mehr aufscheint. Dadurch ergeben sich in einigen Bereichen teilweise große Rückgänge bei der Zahl der Unternehmen. methodische Änderungen Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 4

5 2 Arbeitsstätten Die meisten Arbeitsstätten gibt es in der Land- und Forstwirtschaft (23.424) sowie im Handel (17.942). Relativ wenige Arbeitsstätten sind in den Wirtschaftsabschnitten Bergbau (109), Energieversorgung (404), Wasserversorgung und Abfallentsorgung (470) und Öffentliche Verwaltung (1.106) vorhanden. Abbildung 1: Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Land- und Forstwirtschaft <A> Handel <G> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Sonst. Dienstleistungen <S> Herstellung von Waren <C> Beherbergung und Gastronomie <I> Bau <F> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Erziehung und Unterricht <P> Information und Kommunikation <J> Verkehr <H> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Öffentliche Verwaltung <O> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Energieversorgung <D> Bergbau <B> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 5

6 Insgesamt ist die Zahl der Arbeitsstätten zwischen 2011 und 2012 um 1,4 Prozent gefallen. Die größten Zuwächse an Arbeitsstätten gibt es in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (4,1 %) und Sonstige Dienstleistungen (1,8 %). Die meisten Wirtschaftsabschnitte verzeichnen eine Abnahme, vor allem die Öffentliche Verwaltung (-6,7 %) sowie Bergbau (-6,0 %) sind sehr stark betroffen. Auch im Verkehr (-5,5 %), in der Energieversorgung (-4,5 %) und in Erziehung und Unterricht (-3,8 %) gibt es Rückgänge. Abbildung 2: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten proz. Veränd. der Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Sonst. Dienstleistungen <S> Information und Kommunikation <J> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Bau <F> Handel <G> Beherbergung und Gastronomie <I> Land- und Forstwirtschaft <A> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Herstellung von Waren <C> Erziehung und Unterricht <P> Energieversorgung <D> Verkehr <H> Bergbau <B> Öffentliche Verwaltung <O> -0,5% -1,3% -1,5% -1,9% -2,0% -2,3% -2,3% -2,7% -2,9% -3,8% -4,5% -5,5% -6,0% -6,7% -1,4% 0,4% 0,3% 0,2% 1,8% 4,1% -8% -6% -4% -2% 0% 2% 4% 6% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 6

7 Mit Arbeitsstätten liegt der Bezirk Linz-Stadt deutlich an erster Stelle. Danach folgen Vöcklabruck (10.898) und Linz-Land (9.771). Der Bezirk Eferding belegt knapp vor Steyr-Stadt den vorletzten Platz. Die Zahl der Arbeitsstätten hat sich im Vergleich zu 2012 in allen Bezirken verringert. Abbildung 3: Arbeitsstätten nach Bezirken Arbeitsstätten nach Bezirken Linz (Stadt) Bez. Vöcklabruck Bez. Linz-Land Bez. Gmunden Bez. Braunau Bez. Urfahr-Umg. Bez. Freistadt Bez. Wels-Land Bez. Grieskirchen Bez. Ried i. I. Bez. Perg Wels (Stadt) Bez. Kirchdorf Bez. Rohrbach Bez. Steyr-Land Bez. Schärding Bez. Eferding Steyr (Stadt) Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 7

8 Alle Bezirke weisen eine negative Veränderung bei der Zahl der Arbeitsstätten zwischen 2011 und 2012 auf. Am meisten betroffen sind die Statutarstädte Wels (-2,8 %) und Linz (-2,3 %). Jedoch auch die Bezirke Eferding (-2,2 %) und Gmunden (-2,0 %) verzeichnen einen Rückgang der Arbeitsstätten. Abbildung 4: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach Bezirken proz. Veränd. der Arbeitsstätten nach Bezirken Bez. Wels-Land Steyr (Stadt) Bez. Braunau Bez. Urfahr-Umg. Bez. Linz-Land Bez. Steyr-Land Bez. Vöcklabruck Bez. Schärding Bez. Ried i. I. Bez. Perg Bez. Grieskirchen Bez. Freistadt Bez. Kirchdorf Bez. Rohrbach Bez. Gmunden Bez. Eferding Linz (Stadt) Wels (Stadt) -2,8% -2,2% -2,3% -0,7% -0,7% -0,8% -0,8% -1,0% -1,2% -1,2% -1,2% -1,3% -1,6% -1,7% -1,7% -1,8% -2,0% -1,4% -0,2% -3,0% -2,5% -2,0% -1,5% -1,0% -0,5% 0,0% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 8

9 In der Abbildung 5 sieht man, dass vor allem die Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten gegenüber zum Vorjahr zugenommen haben. Die Kleinunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte) verzeichnen einen Rückgang um Beschäftigte. Abbildung 5: Anzahl Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen Anzahl Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen 0-9 Besch Besch Besch Besch. 250 u. mehr Besch Neben dem Zuwachs der Arbeitsstätten mit 250 und mehr Beschäftigten (+4,3 %) gab es auch kleine Steigerungen bei den mittleren Arbeitsstätten. Die Kleinunternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten verzeichnen einen Rückgang um 1,6 Prozent. Abbildung 6: prozentuelle Veränderung der Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen proz. Veränd. der Arbeitsstätten nach Beschäftigtengrößenklassen Besch Besch Besch Besch. 250 u. mehr Besch. -1,6% -1,4% -0,3% 0,1% 0,3% 4,3% -2% -1% 0% 1% 2% 3% 4% 5% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 9

10 In der Tabelle 1 werden die Arbeitsstätten nach ihrer Rechtsform und den Beschäftigtengrößenklassen gegliedert dargestellt. Tabelle 1: Arbeitsstätten nach Rechtsform und Beschäftigtengrößenklassen Rechtsform 0 bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Aktiengesellschaft Ausländische Rechtsform Einzelunternehmen Ges. nach bürg. Recht Genossenschaft, Reg. Genossenschaft, Reg.Gen.m.b.H Ges.m.b.H (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) Kommanditgesellschaft Offene Gesellschaft Privatstiftung Europäische Gesellschaft Sonstige Rechtsformen Sparkasse Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Verein In Tabelle 2 wird ersichtlich, ob es im Unternehmen eine oder mehrere Arbeitsstätten gibt bzw. ob die Arbeitsstätte eine Filiale des Unternehmens ist. Tabelle 2: Arbeitsstätten nach Struktur und Beschäftigtengrößenklassen Struktur 0 bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Einzige Arbeitsstätte des Unternehmens Eine v. mehreren Arbeitsst. d. U. u. zugl. Unternehmenssitz Eine Filiale (Zweigstelle) Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 10

11 In der Tabelle 3 wird die Zahl der Arbeitsstätten nach den ÖNACE-Abschnitten und nach Beschäftigtengrößenklassen ausgewiesen. Tabelle 3: Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten 0 bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Land- und Forstwirtschaft <A> Bergbau <B> Herstellung von Waren <C> Energieversorgung <D> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bau <F> Handel <G> Verkehr <H> Beherbergung und Gastronomie <I> Information und Kommunikation <J> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Öffentliche Verwaltung <O> Erziehung und Unterricht <P> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Sonst. Dienstleistungen <S> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 11

12 Die Veränderung der Anzahl der Arbeitsstätten zwischen 2011 und 2012 nach Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen ist in Tabelle 4 ersichtlich. Tabelle 4: Veränderung der Arbeitsstätten nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Veränderung - ÖNACE bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Land- und Forstwirtschaft <A> Bergbau <B> Herstellung von Waren <C> Energieversorgung <D> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bau <F> Handel <G> Verkehr <H> Beherbergung und Gastronomie <I> Information und Kommunikation <J> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Öffentliche Verwaltung <O> Erziehung und Unterricht <P> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Sonst. Dienstleistungen <S> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 12

13 3 Unternehmen Die größte Anzahl an Unternehmen gibt es in der Land- und Forstwirtschaft (23.155). Nur wenige Unternehmen sind in den Wirtschaftsabschnitten Bergbau (71), Wasserversorgung und Abfallentsorgung (268) und Energieversorgung (272) vorhanden. Abbildung 7: Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Land- und Forstwirtschaft <A> Handel <G> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Sonst. Dienstleistungen <S> Herstellung von Waren <C> Beherbergung und Gastronomie <I> Bau <F> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Information und Kommunikation <J> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Verkehr <H> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Erziehung und Unterricht <P> Öffentliche Verwaltung <O> Energieversorgung <D> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bergbau <B> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 13

14 Die Zahl der Unternehmen ist zwischen 2011 und 2012 um 0,3 Prozent gefallen. Die größte Steigerung an Unternehmen gibt es in den Wirtschaftsabschnitten Sonstige Dienstleistungen (+3,9 %) und Grundstücks- und Wohnungswesen (+3,5 %). Die größte Abnahme verzeichnet der Abschnitt Bergbau, mit einem Rückgang um 7,8 Prozent. Aber auch in der Energieversorgung (-4,6 %), im Verkehr (-3,4 %), in der Wasserversorgung und Abfallentsorgung (-3,2 %) und in Erziehung und Unterricht (-3,2 %) sinkt die Zahl der Unternehmen im Vergleich zu Abbildung 8: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten proz. Veränd. der Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Sonst. Dienstleistungen <S> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Information und Kommunikation <J> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Öffentliche Verwaltung <O> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Bau <F> Beherbergung und Gastronomie <I> Handel <G> Herstellung von Waren <C> Land- und Forstwirtschaft <A> Erziehung und Unterricht <P> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Verkehr <H> Energieversorgung <D> Bergbau <B> -7,8% -0,3% -0,6% -1,0% -1,6% -1,9% -2,0% -3,2% -3,2% -3,4% -4,6% -0,3% 3,9% 3,5% 2,3% 2,3% 1,9% 1,2% 0,4% 0,2% -10% -8% -6% -4% -2% 0% 2% 4% 6% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 14

15 Mit Unternehmen rangiert der Bezirk Linz-Stadt im Bezirksvergleich deutlich am ersten Platz. Danach folgen Vöcklabruck (9.729) und Linz-Land (8.454). Der Bezirk Eferding belegt knapp vor Steyr-Stadt den vorletzten Platz. Die Zahl der Unternehmen ist in den meisten Bezirken zurückgegangen. Abbildung 9: Unternehmen nach Bezirken Unternehmen nach Bezirken Linz (Stadt) Bez. Vöcklabruck Bez. Linz-Land Bez. Gmunden Bez. Braunau Bez. Urfahr-Umg. Bez. Wels-Land Bez. Freistadt Bez. Grieskirchen Bez. Ried i. I. Bez. Perg Bez. Kirchdorf Bez. Steyr-Land Wels (Stadt) Bez. Rohrbach Bez. Schärding Bez. Eferding Steyr (Stadt) Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 15

16 Die Statutarstadt Steyr verzeichnet mit 1,4 Prozent die höchste Steigerungsrate bei der Zahl der Unternehmen zwischen 2011 und Auch Linz-Stadt (+0,3 %) und Wels-Land (+0,2 %) weisen eine positive Veränderung auf. Der Bezirk Linz-Land bleibt gegenüber zum Vorjahr gleich. Alle anderen Bezirke haben eine Abnahme, vor allem die Bezirke Eferding (-1,6 %) sowie Wels-Stadt (-1,3 %) sind stark betroffen. Abbildung 10: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach Bezirken proz. Veränd. der Unternehmen nach Bezirken Steyr (Stadt) Linz (Stadt) Bez. Wels-Land Bez. Linz-Land Bez. Steyr-Land Bez. Perg Bez. Braunau Bez. Urfahr-Umg. Bez. Freistadt Bez. Vöcklabruck Bez. Grieskirchen Bez. Schärding Bez. Ried i. I. Bez. Rohrbach Bez. Kirchdorf Bez. Gmunden Wels (Stadt) Bez. Eferding -1,6% -1,3% -0,9% -0,9% -0,1% -0,2% -0,3% -0,3% -0,3% -0,4% -0,4% -0,5% -0,5% -0,5% -0,3% 0,0% 0,2% 0,3% 1,4% -2,0% -1,5% -1,0% -0,5% 0,0% 0,5% 1,0% 1,5% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 16

17 In der Abbildung 11 sieht man, dass nur die Unternehmen mit 10 bis 19 Beschäftigten gegenüber zum Vorjahr zugenommen haben. Die anderen Unternehmen sind alle rückläufig. Abbildung 11: Anzahl Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen Anzahl Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen 0-9 Besch Besch Besch Besch. 250 u. mehr Besch Die Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten verzeichnen einen starken Rückgang um 7,9 Prozent. Aber auch die mittleren Unternehmen haben eine negative Veränderung zum Vorjahr. Abbildung 12: prozentuelle Veränderung der Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen proz. Veränd. der Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen Besch Besch Besch Besch. 250 u. mehr Besch. -7,9% -3,0% -1,1% -0,3% -0,3% 0,5% -9% -8% -7% -6% -5% -4% -3% -2% -1% 0% 1% Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 17

18 Im Schnitt gibt es pro Unternehmen 1,13 Arbeitsstätten. Deutlich über dem Durchschnitt liegen die ÖNACE-Abschnitte Öffentliche Verwaltung (2,29), Erziehung und Unterricht (2,11) und Wasserversorgung und Abfallentsorgung (1,75). Deutlich unter dem Durchschnitt liegen die Branchen Land- und Forstwirtschaft, Grundstücks- und Wohnungswesen und Freiberufliche/technische Dienstleistungen. Hier besitzen die Unternehmen fast ausschließlich nur eine Arbeitsstätte und keine weiteren Filialen. Abbildung 13: durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstätten pro Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten 2012 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstätten pro Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten 2012 Öffentliche Verwaltung <O> Erziehung und Unterricht <P> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bergbau <B> Energieversorgung <D> Verkehr <H> Handel <G> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Herstellung von Waren <C> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Sonst. Dienstleistungen <S> Beherbergung und Gastronomie <I> Information und Kommunikation <J> Bau <F> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Land- und Forstwirtschaft <A> 1,07 1,03 1,02 1,01 1,15 1,15 1,14 1,12 1,12 1,10 1,09 1,13 1,30 1,24 1,54 1,49 1,47 1,75 2,11 2,29 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 18

19 In der Tabelle 5 werden die Unternehmen nach ihrer Rechtsform und den Beschäftigtengrößenklassen gegliedert. Tabelle 5: Unternehmen nach Rechtsform und Beschäftigtengrößenklassen Rechtsform 0 bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Aktiengesellschaft Ausländische Rechtsform Einzelunternehmen Ges. nach bürg. Recht Genossenschaft, Reg. Genossenschaft, Reg.Gen.m.b.H Ges.m.b.H (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) Kommanditgesellschaft Offene Gesellschaft Privatstiftung Europäische Gesellschaft Sonstige Rechtsformen Sparkasse Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Verein In der Tabelle 6 ist die Zahl der Unternehmen nach den ÖNACE-Abschnitten und nach Beschäftigtengrößenklassen ersichtlich. Tabelle 6: Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten 0 bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Land- und Forstwirtschaft <A> Bergbau <B> Herstellung von Waren <C> Energieversorgung <D> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bau <F> Handel <G> Verkehr <H> Beherbergung und Gastronomie <I> Information und Kommunikation <J> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Öffentliche Verwaltung <O> Erziehung und Unterricht <P> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 19

20 Die Veränderung der Unternehmenszahl zwischen 2011 und 2012 nach Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen ist in Tabelle 7 dargestellt. Tabelle 7: Veränderung der Unternehmen nach ÖNACE-Wirtschaftsabschnitten Veränderung - ÖNACE bis 9 10 bis und mehr Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Land- und Forstwirtschaft <A> Bergbau <B> Herstellung von Waren <C> Energieversorgung <D> Wasserversorgung und Abfallentsorgung <E> Bau <F> Handel <G> Verkehr <H> Beherbergung und Gastronomie <I> Information und Kommunikation <J> Finanz- und Versicherungsdienstleistungen <K> Grundstücks- und Wohnungswesen <L> Freiberufliche/techn. Dienstleistungen <M> Sonst. wirtschaftl. Dienstleistungen <N> Öffentliche Verwaltung <O> Erziehung und Unterricht <P> Gesundheits- und Sozialwesen <Q> Kunst, Unterhaltung und Erholung <R> Arbeitsstätten 2012 November 2014, Seite 20

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