Programm und Segelanweisung Die 60 Seemeilen von Berlin Juni 2017

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1 Wettfahrtleiter: Wettfahrtkomitee: Sekretariat: Start- und Zielrichter: Martin Romberg Jürgen Waldheim, Obmann Sven Banse, Katharina von Broen, Hans-Christian Glave, Joachim Goers, Marina Könitzer, Bernd Manthey, Matthias Menningen, Wolfgang Zobel Desirée Hoffmann, Doris Wolff Katharina von Broen, Matthias Menningen, Wolfgang Zobel Protestkomitee: Norbert Kammholz, SCA, Obmann Ernst Klug, PYC Colin v. Hardenberg, PYC weitere Schiedsrichter/-innen können benannt werden Berliner Yardstickkomission: Regattabüro: Preise: Es gelten die Yardstickzahlen (YZ) der neusten DSV Liste. Wird die Yacht in der Berliner Yardstickliste geführt, gilt diese. Die Yardstickzahlen werden nicht vom Veranstalter sondern der BYK vergeben. Sollte für die Yacht keine gültige YZ vorliegen, wird von der BYK eine YZ vergeben. Eigner/ Steuerleute für deren Yachten bis zur Steuermannsbesprechung keine YZ vorliegt werden gebeten, bei der Steuermannsbesprechung anwesend zu sein um für eventuelle Fragen der BYK zur Verfügung zu stehen. Das Regattabüro befindet sich im Sekretariat des PYC. Die Tafel für Bekanntmachungen und Mitteilungen der Wettfahrtleitung hängt neben dem Eingang gemäß Ausschreibung Veranstaltungen: Mittwoch, ab Uhr Steuermannsbesprechung im PYC mit Grill und Chill im Rahmen der Siegerehrung der vereinsoffenen Mittwochsregatta Sonntag, ab Uhr Siegerehrung im PYC Programmausgabe: ab Mittwoch, den , Uhr im Sekretariat des PYC oder unter Bitte beachten Sie: - Die offizielle Tafel für Bekanntmachungen - Die Signale auf dem Startschiff und an Land Die Startzeiten, Startreihenfolge und Gruppeneinteilung können von der Ausschreibung abweichen. Der Veranstalter behält sich vor, die in der Ausschreibung angegebenen Gruppeneinteilungen und Yardstickzahlen zu ändern. Startnummern: Jede Yacht erhält mit dem Programm zwei Startnummern. Diese sind auf beiden Seiten des Bootes gut sichtbar ca. 1 m vom Bug entfernt am Rumpf anzubringen und während der gesamten Wettfahrt zu führen. Die Startnummern sind den Booten der Wettfahrtleitung an den Wendemarken und beim Zieldurchgang zuzurufen.

2 Segelanweisungen Startgruppeneinteilung Erster Start für Yachten mit einer Yardstickzahl unter 100 und Startverfahren: Zweiter Start für Yachten mit einer Yardstickzahl ab einschließlich 100 Wettfahrtregeln: Die Regatta wird nach den Wettfahrtregeln der ISAF gesegelt ( WR ) Start: Die Starts erfolgen gemäß Regel 26 WR - Erster Start für Yachten mit YZ unter 100 Zahlenwimpel 1 Ankündigungssignal um Uhr - Zweiter Start für Yachten, deren YZ 100 und mehr beträgt Zahlenwimpel 2 Ankündigungssignal 5 Minuten nach dem ersten Start Zeitlimit: Rundenprotokolle: Ersatzstrafe: Proteste: Regeln: Samstag um Uhr Yachten, die die Wettfahrt bis zu diesem Zeitpunkt nicht beendet haben, werden als DNF gewertet. Die Führung von eigenen Rundenprotokollen durch die Schiffsführer wird dringend empfohlen. Sie können die Klärung von Unstimmigkeiten erleichtern und dienen der eigenen Übersicht. Gemäß WR 44.1 und 44.2: 720 Strafdrehung. Wird eine Strafdrehung ausgeführt muss innerhalb der Protestfrist eine schriftliche Meldung im Wettfahrtbüro erfolgen. Unterbleibt dies, so gilt die Ersatzstrafe als nicht ausgeführt. (Ziff. 9.2 Berliner Segelanweisungen) In Ergänzung der WR 61.3 und der Ziff der Berliner Segelanweisungen endet die Frist für die Abgabe von Protesten am Sonntag, den um Uhr. Jede Yacht hat die Pflicht, sich davon zu überzeugen, ob ein Protest gegen sie vorliegt. Jedes Boot, das protestieren will, muss dem Wettfahrtkomitee bei Zieldurchgang mitteilen, gegen wen es protestieren will, sofern die Wetterverhältnisse dies zulassen. Die Regatta wird gesegelt nach den Wettfahrtregeln Segeln der World Sailing, den Segelanweisungen des BSV und den Segelanweisungen für des PYC, jeweils neueste Ausgabe

3 Sicherheitsbestimmungen: Die Teilnahme erfordert insbesondere während der Dunkelheit ein besonderes Verantwortungsbewusstsein und umsichtiges Verhalten. Jedes Crewmitglied muss für seine eigene Sicherheit Sorge tragen. Alle Teilnehmer sind zu besonderer Rücksicht und Fairness aufgefordert. In der Nacht sind von allen Teilnehmern die Lichter entsprechend der Binnenschifffahrtsstrassenordnung zu führen. Nichtbeachtung der korrekten Lichterführung führt ohne Protest zum Ausschluss aus der Wettfahrt. Es dürfen keine Lichter geführt werden, die andere Teilnehmer behindern. Für jedes Crewmitglied sind Schwimmwesten mitzuführen und bei Zeigen der Flagge Y zu tragen. Für Trapezmannschaften gilt während der Zeit von bis Uhr grundsätzlich Schwimmwestenzwang. Segler, die das DSV-Jugendalter ( U 20 )erfüllen, müssen auf dem Wasser jederzeit persönliche Auftriebsmittel tragen außer zum kurzfristigen Wechsel oder Anpassen von Kleidung oder persönlicher Ausrüstung. Dies ändert das Vorwort zu WR Teil 4 und WR 40. Soweit die Klassenregeln keine diesbezüglichen Vorgaben machen, muss das persönliche Auftriebsmittel mindestens die Vorgaben der ISO erfüllen. Die Berufsschifffahrt (z.b. Ausflugs- und Frachtschiffe) haben Wegerecht gegenüber Sportbooten. Fischereibetriebe und bestimmte Anglervereinigungen haben auf Berliner Gewässern das Recht, Netze auszubringen. Besatzung: Grundsätzlich müssen so viele Besatzungsmitglieder an Bord sein, wie es für eine sichere Schiffsführung auch bei schwerem Wetter und bei Nacht erforderlich ist. Die Mindestzahl der Besatzungsmitglieder ist bei DSV-Klassen die normale Besatzung entsprechend den Klassenvorschriften. In Abänderung der Regel 47 wird am Ende der ersten und zweiten Runde die Möglichkeit gegeben, die Crew zu ergänzen oder zu verändern. Hierfür wird von der Wettfahrtleitung nach vorheriger Anmeldung unter ein Motorboot-Shuttle-Service angeboten, der das Zusteigen an der Wendemarke 3 vor dem Potsdamer Yacht Club ermöglicht.

4 Signale vom Startschiff Flagge AP: Startverschiebung und an Land: Flagge AP mit Zahlenwimpel: Flagge AP mit Flagge A: Wettfahrt um so viele Stunden verschoben, wie Wimpel anzeigt Die Wettfahrt ist abgebrochen und wird nicht wiederholt. Signale vom Startschiff: (in teilweiser Abänderung der Regel 26 WR) Zahlenwimpel : Nummer der Startgruppe (1 bis 2) mit Ankündigungssignal (5 Minuten vor dem Start ) Flagge P (Blauer Peter) : Vorbereitungssignal (4 Minuten vor dem Start) Streichen der Flagge P: Beginn der Verbotszeit (1 Minute vor dem Start) Schallsignal und Streichen des Zahlenwimpels: Flagge X: Start Einzelrückruf 1. Hilfsstander: Gesamtrückruf Startstrafen: Die Flagge P wird eine Minute vor dem Start niedergeholt. Yachten, die sich während der letzten Minute vor dem Start mit irgendeinem Teil des Rumpfes, der Mannschaft oder der Ausrüstung auf der Bahnseite der Startlinie befinden, müssen um eines der Enden der Linie (Startschiff oder Bahnmarke) auf die Vorderseite segeln, bevor sie starten. Verletzungen dieser Regel werden durch Setzen der Flagge X und ein akustisches Signal angezeigt. Eine Einzelbenachrichtigung erfolgt nicht. Die Flagge X wird spätestens 5 Minuten nach dem Start der jeweiligen Gruppe eingeholt. Yachten, diese Regel verletzt haben, können bis spätestens 5 Minuten nach dem Start erneut starten, ansonsten erhalten sie eine Zeitstrafe von 2 % ihrer gesegelten Zeit. (in Abänderung Regel 30.2 WR) Startkontrolle: Bei der Startkontrolle ist die Yacht durch Zuruf der Startnummer anzumelden. Hierbei dürfen startende Yachten nicht behindert werden.

5 Regattabahn: Die Regattabahn ergibt sich aus der Bahnkarte. Es sind insgesamt 7 Runden zu segeln. Die 1. Runde (Startrunde) läuft vom Start gegen den Wind zur Tonne 1, anschließend zur Wendemarke Weinmeisterhorn und abschließend zur Wendemarke Wannsee. Die 2. bis 6. Runde beginnt und endet an der Wendemarke Wannsee. Die 7. Runde ist die "Zielrunde". Sie endet an der Wendemarke Wannsee die zu runden ist. Das Ziel liegt luvwärts unweit der Wendemarke oder wird durch diese gebildet. Die grünen Fahrwassertonnen im Wannsee W1 ( Schwiegermutter ) und W 3 ( kleine Schwiegermutter ) westlich und südwestlich von Schwanenwerder sowie die unbeleuchtete rote Fahrwassertonne W2 östlich Tiefehorn gelten als Hinderniss und müssen auf der Seeseite passiert werden. Bahnmarken und Markboote Die Bahnmarke 1 ist eine aufblasbare rote Zylindertonne in Luv der Startlinie, sie wird nach dem Passieren aller Teilnehmer eingezogen. Start- und Zielschiff: Motorboot "Charly" des PYC. Boote der Wettfahrtleitung an den Wendemarken zeigen nach Möglichkeit die Flagge M ; Nachts wird nach Möglichkeit ein weißes Rundum-Licht gezeigt. Die Boote an den Wendemarken können ohne Vorankündigung von der Wettfahrtleitung geändert werden. Das Runden der Wendemarken Alle Bahnmarken werden an Steuerbord gelassen Booten der Wettfahrtleitung ( Markboote ) muss bei Rundung der Wendemarken die Startnummer lt. Programm durch Zuruf mitgeteilt werden. Bahnabkürzungen: Die Abkürzung der Bahn wird während der Regatta auf den Booten der Wettfahrtleitung durch Setzen der Flagge S angezeigt. Die Zahl der zu segelnden Runden wird für jede Wertungsgruppe auf einer Tafel an der Steuerbordseite des Start-/ Zielschiffes in der Nähe der Wendemarke Wannsee angezeigt.

6 Wertung: Die Gesamtwertung erfolgt nach der letzten Runde die für alle Teilnehmer abzusegeln war. Die Wertung der einzelnen Wertungsgruppen erfolgt nach der letzten Runde die für die Teilnehmer dieser Gruppe abzusegeln war. Die Wanderpreise für die schnellste Yacht nach gesegelter Zeit und die schnellste Yacht nach berechneter Zeit erfolgt über alle Gruppen nach der letzten Runde, die für alle Teilnehmer abzusegeln war. Sofern bei Bekanntgabe der Bahnabkürzung eine oder mehrere Yachten einer Wertungsgruppe schon mehr Runden als gefordert abgesegelt haben, gilt als Zieldurchgang für diese Wertungsgruppe die Rundung einer Wendemarke, die von 80 % der Teilnehmer dieser Wertungsgruppe zuletzt absolviert wurde. Erreichen weniger als 80 % der Teilnehmer einer Wertungsgruppe das Ziel innerhalb des Zeitlimits nicht, so gilt als Zieldurchgang für diese Wertungsgruppe die Rundung eines Markbootes, die von 80 % der Teilnehmer dieser Wertungsgruppe zuletzt absolviert wurde. Wird das Ziel von weniger als 80 % aller Teilnehmer innerhalb des Zeitlimits erreicht, gilt als Zieldurchgang für alle Teilnehmer die Rundung eines Markbootes, die von 80 % der Teilnehmer zuletzt absolviert wurde. Eine Yacht, die vor ihrem ordnungsgemäßen Zieldurchgang die Wettfahrt aufgibt, wird in ihrer Wertungsgruppe und in der Gesamtwertung als DNF gewertet. Vergütung für Yachten ohne Spinnacker: Die Vergütung für Yachten, die ohne Spinnaker gemeldet haben, wird nach Lage des Kurses und der Hauptwindrichtung festgesetzt. Gegen diese Festsetzung ist ein Protest nicht möglich. Die Vergütung beträgt auf die in der Teilnehmerliste aufgeführte Yardstickzahl: 0 Punkte bei weniger als 20% Spinnakerkursen 1 Punkt bei 20-40% Spinnakerkursen 2 Punkte bei mehr als 40 % Spinnakerkursen

7

8 Rundungszeiten der Yacht: Runde 1: Markboot Markboot Start Spandau Wannsee Runde 2: Runde 3: Runde 4: Runde 5: Runde 6: Runde 7: Ziel: Gesegelte Runden: : Uhr

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