WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014"

Transkript

1 Ausgabe 8 / August 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte Juli und Mitte August schalteten die internationalen Finanzmärkte in den Krisenmodus. In der Ukraine hatte sich die angespannte Situation mit dem Abschuss eines Passagierflugzeuges und den verschärften Sanktionen seitens der USA und der EU gegenüber russischen Unternehmen und weiteren Einzelpersonen zusätzlich verschärft. Russland kündigte im Gegenzug mögliche Erhöhungen der Energiepreise an, was sich negativ auf die Konjunkturentwicklung in Europa auswirken könnte. Folglich hat der Konflikt zwischen Russland und dem Westen eine neue Eskalationsstufe erreicht. Eine Lösung erscheint gegenwärtig kaum absehbar und dürfte die Märkte noch längere Zeit beschäftigen. Hinzu kamen sich verschärfende Auseinandersetzungen in Syrien, im Irak sowie in Libyen. Die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten hinterließen am Kapitalmarkt Spuren und führten die Volatilität verschiedener Anlageklassen auf ein erhöhtes Niveau. Gleichzeitig machte sich eine Fluchtbewegung der Anleger in sichere Anlageklassen bemerkbar. Vor diesem Hintergrund markierte der Bund Future ein neues Allzeithoch. Neben diesen geopolitischen Risiken sorgte der neuerliche Zahlungsausfall Argentiniens für weitere Unsicherheit. Das Land konnte sich in einem Rechtsstreit nicht mit seinen Gläubigern einigen und kam deshalb seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nach. Gleichzeitig traten in der Eurozone erneut Befürchtungen vor einer Rückkehr der Finanzkrise auf. Das in Schieflage geratene portugiesische Finanzinstitut Banco Espirito Santo, welches von der portugiesischen Zentralbank gerettet werden musste, ließ generelle Zweifel bezüglich der Stabilität von Banken der europäischen Peripheriestaaten aufkommen. Entsprechend könnte die Bereitschaft der Banken, sich gegenseitig Kredite zu vergeben, nachlassen und damit Liquiditätsengpässe auslösen. Zusammen mit enttäuschend ausgefallenen Konjunkturdaten sowie anhaltenden Spekulationen über den Zeitpunkt der Leitzinswende in den USA erhielten Ängste vor Konsequenzen für die globale und besonders die europäische Konjunktur neue Nahrung. WÄHRUNGEN Empfehlung Anleger Kreditnehmer US-Dollar (USD) aufbauen kurz- und langfristig spekulativ Schw. Franken (CHF) abbauen kurz- und langfristig attraktiv Jap. Yen (JPY) halten kurz- und langfristig spekulativ Australischer Dollar Kanadischer Dollar Türkische Lira WÄHRUNG IM BLICKPUNKT Ungarischer Forint STARPLAN TOP CALLGELD aufbauen halten aufbauen aufbauen Angesichts zahlreicher Krisenherde nahm die Nervosität bei den Marktteilnehmern sichtlich zu. Insgesamt wurden die globalen Wachstumsaussichten deutlich zurückhaltender eingeschätzt. Vor dem Hintergrund aufkommender Wachstumsängste und der damit verbundenen Zunahme der Risikoaversion wurden als riskant angesehene Titel deutlich und unter entsprechendem Abgabedruck in den Portfolios reduziert.

2 STARPLAN TOP CALLGELD / SONSTIGE WÄHRUNGEN 2 / 8 STARPLAN Top Callgeld STRATEGIE Fremdwährungen standen in der Betrachtungsperiode insgesamt unter dem Einfluss verschiedener Krisenherde. Die Entwicklungen an der ukrainischen Ostgrenze wirkten sich vor allem auf osteuropäische Währungen negativ aus. Doch auch der neuseeländische Dollar und das britische Pfund gaben infolge des gestiegenen Risikos einer Verlangsamung der Weltkonjunktur nach. Der Grund hierfür liegt wiederum in der nachlassenden Dynamik des internationalen Handels, was auch auf die Entwicklungen in Osteuropa zurückzuführen ist. Der zentrale Punkt im Konflikt in der Ukraine ist, ob russische Truppen tatsächlich militärische Operationen auf ukrainischem Gebiet durchführen oder nicht. Ein weiterer Konflikt entwickelt sich im Irak. Derzeit kann wohl nur die kurdische Miliz vor Ort den Kämpfern der sogenannten ISIS Einhalt gebieten. Die Bundesrepublik will Waffen und militärisches Gerät liefern was selbstverständlich nicht den Beifall der türkischen Partner finden wird. Der Ausgang dieser Krisen und die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte sind ungewiss, daher konzentrieren wir uns auf vorhandene Fakten. Neuseeland verbleibt voraussichtlich auf dem aktuellen Zinsniveau, was die Währung als Zinsdifferenzgeschäft interessant macht. Das britische Pfund wird wohl auch weiterhin von der erfreulichen Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt getragen. Der US-Dollar wird voraussichtlich die erste große Währung sein, die sich steigenden Zinsen ausgesetzt sehen wird. Osteuropa allen voran Ungarn liefert weiterhin positive Wirtschaftsdaten. Dies kann in Zentraleuropa noch nicht beobachtet werden. Türkische Lira (TRY) Die Erholung der türkischen Lira gegenüber dem Euro hat zunächst eine Pause eingelegt. Im Zeitraum zwischen Mitte Juli und Mitte August tendierte die Lira seitwärts wie schon im Monat zuvor. Wegen geopolitischer Risiken, welche für die Währung temporäre Rückschlagsgefahren darstellen, konnte die Lira nicht weiter von einem angeschlagenen Euro profitieren. Per saldo verringerte sich die türkische Lira um 0,8 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung verbesserte sich um 2,34 Kurus auf 2,9046 türkische Lira. Bislang hat sich die Wirtschaft des Landes noch als robust gegenüber innenpolitischen Spannungen der letzten Quartale sowie dem hohen Leitzinsniveau erwiesen. So stieg das BIP im Zeitraum zwischen Januar und März 2014 um stolze 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings bestehen für die türkische Wirtschaft weiterhin Abwärtsrisiken. Hierzu zählen ein langanhaltender Einbruch der türkischen Ausfuhren in den Irak (zweitgrößter Exportmarkt) sowie der deutlich schwächere Zufluss von Auslandskapital. Die türkische Zentralbank hat den Leitzins Mitte Juli erneut gesenkt. Mit 8,25 Prozent ist das geldpolitische Umfeld in der Türkei jedoch weiter restriktiv. Eine weitere moderate Zinssenkung dürfte deshalb in den nächsten drei Monaten zu erwarten sein. Ein deutlich niedrigeres Leitzinsniveau ist allerdings erst auf Jahressicht zu erwarten, sobald sich der Inflationsausblick aufgehellt haben sollte. Auf Jahressicht gestehen wir der Lira gegenüber dem Euro noch weiteres Aufwärtspotenzial zu. Als Grund hierfür ist neben der wieder an Schwung gewinnenden türkischen Wirtschaft auch die erwartete Euroschwäche zu nennen. Zudem dürfte der Lira das globale, Schwellenländer-freundliche Umfeld helfen, obwohl sie davon nicht übermäßig profitieren sollte. Auch die Erwartung, dass politische Risiken in den Hintergrund rücken dürften, sollte die Lira stützen. Dennoch stehen dem Aufwärtspotenzial der Währung kurzfristig noch einige Unsicherheitsfaktoren gegenüber. WERTENTWICKLUNG ZUSAMMENSETZUNG KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ

3 US-DOLLAR (USD) 3 / 8 US-Dollar (USD) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Laufe des Berichtszeitraums konnte der US-Dollar kontinuierlich gegenüber dem Euro zulegen. Die zunehmenden Diskussionen über den näher rückenden Zeitpunkt der Leitzinswende in den USA angesichts positiver Wirtschaftsdaten sorgten für stetiges Anlegerinteresse. Zudem kamen aus der Eurozone tendenziell schwächere Wirtschaftsdaten. Gleichzeitig profitierte der US-Dollar als sicherer Hafen von steigenden geopolitischen Risiken. Insgesamt legte der US-Dollar im Berichtszeitraum gegenüber dem Euro um rund 1,2 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung gab um knapp zwei US-Cents auf 1,3401 US-Dollar nach. Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2014 deutlich um 4,0 Prozent (annualisiert) gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Der Erholungsprozess in den Vereinigten Staaten ist weiter intakt. Auch in der zweiten Jahreshälfte dürfte die Dynamik der US-Wirtschaft ähnlich hoch bleiben und nur leicht nachlassen. Der Preisdruck hat zuletzt zugenommen. In den kommenden Monaten sollten sich die Inflationsraten auf ein Niveau leicht oberhalb der Marke von 2,0 Prozent bewegen. Auch wenn die Stabilisierung der EWU- Konjunktur weiter voranschreitet, kann die US-Wirtschaft noch stärker überzeugen. Mit Blick auf die Jahre 2014 / 2015 lockt ein langfristiges US-Wachstumsmodell, das Investoren in die USA ziehen könnte. Demgegenüber sieht sich die Eurozone weiter Risiken ausgesetzt, welche für Unruhe sorgen können. Zu nennen sind hier neben einer unterdurchschnittlichen Wachstumsdynamik die tatsächliche Verfassung der Staatsfinanzen sowie die Stabilität des Finanzsektors. In den kommenden Monaten sollte der US-Dollar vermehrt von diesen strukturellen Vorteilen profitieren. Ein deutlich freundlicheres Wachstumsbild in den USA wird den US-Dollar unterstützen, während die Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB den Euro unter Druck setzt. In einem solchen konjunkturell und geldpolitisch freundlichen Umfeld werden die noch immer bestehenden US-Strukturprobleme vermutlich ausgeblendet. Auf Sicht von zwölf Monaten erscheint ein Rückgang des Euros auf rund 1,27 US-Dollar wahrscheinlich. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM US-LEITZINSSATZ DER US-NOTENBANK VERLAUF EUR/USD UND PROGNOSE VON 92 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE ZINSEN Die US-Notenbank wird ihrem Kurs einer kontinuierlichen Drosselung der Liquiditätszuführung treu bleiben. Dies bedeutet, dass sie auf jeder der anstehenden Sitzungen ihre Anleihekäufe um jeweils 10 Mrd. US-Dollar reduzieren wird. Damit ist diese unkonventionelle Maßnahme mit hoher Wahr scheinlichkeit im Oktober 2014 abgeschlossen. Zwar wird der Leitzinssatz der US-amerikanischen Zentralbank über diesen Zeitpunkt hinaus auf seinem aktuellen Niveau von maximal 0,25 Prozent verharren, angesichts der guten Wachstumsperspektiven und des allmählich anziehenden Preisdrucks sollte die US-Notenbank jedoch die Trendwende in ihrer Geldpolitik im Jahre 2015 endgültig vollziehen und beginnen, ihren Leitzinssatz anzuheben. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM US-DOLLAR AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN FAZIT Anleger: Angesichts des deutlich freundlicheren Wachstumsbildes in den USA bei gleichzeitigem Auslaufen des Anleiheankaufprogramms sowie der im kommenden Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit anstehenden Trendwende bei den Leitzinsen sollten strategisch orientierte Anleger Investitionen in die US-Währung in ihre Anlageentscheidungen miteinbeziehen. Kreditnehmer: Im Betrachtungszeitraum konnte die US-Währung erneut gegenüber dem Euro zulegen. Ende Juni 2014 notierte das Währungspaar noch bei rund 1,37 US-Dollar je Euro. Im laufenden Monat konnte der Greenback bis unter 1,33 US-Dollar je Euro erneut Boden gutmachen. Begründet ist diese Entwicklung in der Tatsache, dass die aktuellen Wirtschaftsdaten in den USA samt Aussichten eine höhere Prosperität erwarten lassen, als dies in der Eurozone der Fall ist. In Erwartung eines weiter stärker werdenden US-Dollars ist die Kreditaufnahme nur vor dem Hintergrund der Kursabsicherung von Einnahmen in der Währung empfehlenswert. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,3309 1,3739 1,4385

4 SCHWEIZER FRANKEN (CHF) 4 / 8 Schweizer Franken (CHF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Der Schweizer Franken präsentierte sich gegenüber dem Euro erneut in einer stärkeren Verfassung und stieg auf den höchsten Stand seit Anfang des Jahres Die Stärke des Franken kann sich durch einen Mix aus schlechten Daten der Eurozone und der Funktion als sicherer Hafen aufgrund der weiterhin angespannten Lage in der Ostukraine erklären lassen. Letztendlich legte die Währung der Schweiz gegenüber dem Euro um 0,5 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung büßte 0,58 Rappen auf 1,2095 Schweizer Franken an Wert ein. Das Gesamtbild der Schweizer Wirtschaftet deutet dank einer stabilen Inlandskonjunktur auf eine solides Wachstum hin. So legte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal des laufenden Jahres um 0,5 Prozent zu. Als Folge der aufwärtsgerichteten Konjunktur hat sich die Konsumentenpreisentwicklung nach vielen Monaten der Deflation inzwischen um die Null-Linie stabilisiert. Ein deutliches Anspringen der Teuerung ist aber auch für das Jahr 2014 nicht in Sicht. Durch die unerwartete Zustimmung zum Zuwanderungsstopp steht die Schweiz allerdings vor einer Phase erhöhter politischer Unsicherheit. Die ökonomischen Folgen sind erst abschätzbar, wenn konkrete Umsetzungspläne vorliegen. Als Wirkungskanäle kommen Fachkräftemangel und Immobilienmarkt infrage. Um die Wirtschaft zu schützen und Deflationsrisiken zu bekämpfen, hat die Notenbank der Schweiz eine Untergrenze in Relation zum Euro bei 1,20 Schweizer Franken eingeführt. Wir sind überzeugt, dass es der Schweizer Nationalbank ungeachtet möglicher spekulativer Attacken gelingen wird, diese Grenze zu verteidigen, da sie theoretisch unbegrenzt zur Schwächung des Franken intervenieren kann. Allerdings haben Unsicherheiten durch geopolitische Risiken den Kurs zum Euro jüngst in die Nähe dieser Wertuntergrenze gedrängt. Mittel- und langfristig sind wir zuversichtlich, dass sich der eidgenössischen Währung mit nachhaltiger Beruhigung der weiteren Krisenherde moderater Abwertungsspielraum eröffnet. Auf Jahressicht erscheint ein Anstieg des Euros in Richtung 1,27 Schweizer Franken möglich. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER SCHWEIZERISCHEN NATIONALBANK VERLAUF EUR/CHF UND PROGNOSE VON 69 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM SCHWEIZER FRANKEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN ZINSEN Eine Normalisierung der Geldpolitik ist angesichts der Stärke des Franken und der Deflation auf absehbare Zeit keine Option. Die Einführung der Währungsuntergrenze birgt allerdings grundsätzlich Preisrisiken, hat die Notenbank der Schweiz doch die Geldmenge ausgeweitet. Bislang ist jedoch kein Preisdruck erkennbar, da die Liquidität im Finanzsektor bleibt und nicht in den realwirtschaftlichen Kreislauf gelangt. Die Entwicklung der Immobilienpreise ist für die Schweizer Notenbank ein Grund zur Besorgnis. Die Hypothekenkredite nähern sich der Marke von 115 Prozent zum BIP. FAZIT Anleger: Zwar kann angesichts des vorhandenen Enttäuschungspotenzials bei der Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise, zunehmender Risiken durch Regierungskrisen und geopolitische Entwicklungen jederzeit das Interesse an Anlagen in Schweizer Franken zunehmen. Längerfristig ist tendenziell von schwächeren Franken-Notierungen auszugehen. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die Währung der Schweiz daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Dass der Devisenmarkt ein scheues Reh ist und besonders der Schweizer Franken bei geopolitischen Risiken zur Stärke neigt, ist seit dem Jahr 2008 bekannt. Aktuell lässt die helvetische Währung im kleineren Ausmaß durch den ungelösten Konflikt in der Ukraine ebenfalls ihre Muskeln spielen. Mit Kursen von 1,2085 Franken je Euro erreichte der Franken den höchsten Stand seit Januar sollte die Entwicklung weiter seitwärts verlaufen, ohne dass die Kursuntergrenze ernsthaft angetastet werden sollte. Dies birgt weiterhin die Zuversicht bei den Kreditnehmern, an bestehenden Finanzierungen festzuhalten und auf eine Erholung im Währungspaar zu setzen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,2116 1,2039 1,1942

5 JAPANISCHER YEN (JPY) 5 / 8 Japanischer Yen (JPY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Der japanische Yen bewegte sich während der Berichtsperiode weiterhin innerhalb einer engen Bandbreite stabil. Zwar musste die japanische Volkswirtschaft im zweiten Quartal ein deutlich negatives Wachstum mit annualisiert -6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Allerdings war dies wegen der Mehrwertsteuererhöhung Anfang April 2014 von 5,0 Prozent auf 8,0 Prozent bereits erwartet worden. Insgesamt fielen die Zahlen sogar weniger dramatisch aus, als vom Markt erwartet. Verdeutlicht wurde dennoch, dass der Konsumverzicht durch die Mehrwertsteuererhöhung Spuren in der japanischen Wirtschaftsleistung hinterlässt. Letztendlich verbesserte sich der japanische Yen um 0,6 Prozent gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. Der Euro gab leicht um 0,81 auf 137,16 japanische Yen nach. Auch in Japan verstummt die Diskussion über die künftige Geldpolitik nicht. Zwar betont die japanische Notenbank weiterhin, dass eine erneute Ausweitung geldpolitischer Maßnahmen im Bereich des Möglichen liegt, sie ist aber momentan nicht der Meinung, dass dies schon notwendig wäre. So schien zuletzt eher der Erfolg bisheriger Maßnahmen im Vordergrund zu stehen. Dennoch kann eine Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Problematisch bleibt das Thema Inflation. Zwar wird die Inflationsrate im laufenden Jahr auf 2,7 Prozent steigen können, dies wird allerdings zu großen Teilen der Mehrwertsteuererhöhung geschuldet sein. Die Inflationsdynamik wird im zweiten Quartal des Jahres 2015 wieder deutlich nachlassen und für das Gesamtjahr 2015 wieder knapp unter dem angestrebten Ziel von 2,0 Prozent liegen. Der Yen sollte im restlichen Verlauf des Jahres 2014 stabil seitwärts tendieren und nur noch moderat an Boden verlieren. Die schlechten Nachrichten sind mittlerweile eingepreist, und auch wenn der Yen traditionell eine negative Korrelation mit dem Aktienmarkt aufweist, ist das Abwertungspotenzial der Währung weitgehend ausgeschöpft. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER JAPANISCHEN NOTENBANK VERLAUF EUR/YEN UND PROGNOSE VON 69 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM JAPANISCHEN YEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN ZINSEN Die japanische Zentralbank wird bis Ende des Jahres 2014 die Geldmenge in erster Linie über den Kauf von Staatsanleihen verdoppeln. Im April wurde die Mehrwertsteuer um 3,0 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent angehoben. Die japanische Zentralbank hat wiederholt signalisiert, dass sie bereit ist, mit einer Ausweitung ihrer Geldpolitik einer erneuten Beeinträchtigung der Konjunktur des Landes entgegenzutreten. Premierminister Abe hatte für Ende Juni 2014 Strukturreformen angekündigt und auch pünktlich ein Maßnahmenpaket vorgestellt. Inwiefern diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können, bleibt allerdings abzuwarten. FAZIT Anleger: Auch wenn das Abwärtspotenzial des japanischen Yen derzeit eingeschränkt ist, sollte die Kursentwicklung der japanischen Währung unter einer geopolitischen Beruhigung bzw. einer Entspannung der allgemeinen Risikoumlage tendenziell leiden. Anlagen in japanischen Yen erachten wird weiter als nicht empfehlenswert. Kreditnehmer: Die Nipponwährung pendelte im August in einer Bandbreite von 135 und 138 Yen je Euro. Damit hat der Yen die höchsten Notierungen seit Anfang Februar 2014 erreicht. Geprägt ist die Nachrichtenlage von fiskalpolitischen Maßnahmen der Regierung zur Erhöhung der Staatseinnahmen, um der Schuldenlast von 240 Prozent des Bruttoinlandsproduktes Herr zu werden. Ob die japanische Wirtschaft robust genug ist, um die Steuererhöhungen zu verkraften oder das wirtschaftliche Wachstum dadurch abgewürgt wird, werden die nächsten Monate zeigen. Spekulativ orientierte Kreditnehmer könnten diese Atempause zum Einstieg nutzen, sollten dabei aber die möglichen Risiken eines stärkeren Yen nicht außer Acht lassen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 137,06 136,55 135,04

6 WÄHRUNG IM BLICKPUNKT 6 / 8 Ungarischer Forint (HUF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG In der Betrachtungsperiode büßte der ungarische Forint weiter gegenüber dem Euro ein. Belastend wirkte die Zinssenkung der ungarischen Notenbank (MNB) Ende Juli um 20 Basispunkte auf ein neues Rekordtief von 2,1 Prozent. Diese fiel stärker aus, als vom Markt erwartet. Negativ wirkten darüber hinaus die eskalierenden Entwicklungen in der Ukraine, welche die Währung zusätzlich geschwächt haben. Letztendlich verlor der ungarische Forint gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung um 1,6 Prozent. Der Euro verbesserte sich auf 314,50 ungarische Forint. Die ungarische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2014 um 3,9 Prozent im Jahresvergleich. Dies war das stärkste Wachstum seit dem Jahr 2006 und lag entsprechend höher, als von den Marktteilnehmern erwartet. Ministerpräsident Orban hat mit Beginn seiner zweiten Amtszeit angekündigt, die eingeschlagene politische Richtung beizubehalten. Daher ist mit weiteren staatlichen Eingriffen in die Privatwirtschaft zu rechnen. Besonders ausländische Energieunternehmen und Banken müssen mit belastenden Maßnahmen rechnen. Das Investitionsklima dürfte daher angeschlagen bleiben. Für den Forint bleibt damit ein übergeordneter Belastungsfaktor bestehen. bestehen zudem Risiken hinsichtlich geopolitischer Entwicklungen. Angesichts der engen Handelsverflechtungen zwischen der EWU und Osteuropa bereitet dem Forint die momentane Schwäche des Euro Sorgen. Auch die allgemeine Erwartung einer temporären Wachstumsdelle dürfte zunächst einer Aufwertung der ungarischen Landeswährung entgegenstehen. Als Pluspunkt für den ungarischen Forint ist das Ende des Leitzinssenkungszyklus zu werten, welches von der ungarischen Notenbank angekündigt wurde. Neben dem intakten übergeordneten Wachstumstrend dürfte die ungarische Landeswährung mittelfristig auch von einem wieder freundlichen Emerging- Markets-Sentiment profitieren. Einer übermäßigen Aufwertung stehen allerdings das verhaltene Investitionsklima sowie das anhaltend niedrige Leitzinsniveau entgegen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ ZINSEN Nach der jüngsten Zinssenkung hat die ungarische Notenbank (MNB) den Zinssenkungszyklus für beendet erklärt und bis Ende 2015 ein unverändertes Leitzinsniveau von 2,1 Prozent in Aussicht gestellt. Nach Ansicht von Notenbank-Chef Matolcsy geben die derzeit weltweit niedrigen Zinsen sowie der schwache Preisdruck der MNB den dafür notwendigen Spielraum. Die ungarischen Verbraucherpreise sind im Juni um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen und damit stärker als im Vormonat. Insgesamt senkte die Notenbank den Leitzins seit August 2012 um 490 Basispunkte. FAZIT Anleger: Angesichts der geopolitischen Risiken bestehen auf kurze Sicht noch Rückschlagsgefahren für den ungarischen Forint. sprechen der intakte übergeordnete Wachstumstrend sowie ein wieder freundlicheres Emerging-Market-Sentiment für die ungarische Landeswährung.

7 SONSTIGE WÄHRUNGEN 7 / 8 Australischer Dollar (AUD) Der australische Dollar präsentierte sich zwischen Mitte Juli und Mitte August in einer stärkeren Verfassung gegenüber dem Euro. Die Währungshüter ließen den Leitzins zuletzt unangetastet bei 2,5 Prozent. Letztendlich verbesserte sich der Aussie um 0,7 Prozent. Der Euro gab um 1,03 australische Cent auf 1,4377 australische Dollar nach. Nachdem das Jahr 2013 für die australische Wirtschaft noch enttäuschend verlief, lag das BIP-Wachstum von 3,5 Prozent im ersten Quartal 2014 leicht über den Markterwartungen und stellt die Stärke der australischen Volkswirtschaft unter Beweis. Die größte Herausforderung ist die Abkoppelung von der Dominanz des Rohstoffsektors und die Begrenzung des Immobilienbooms. Grundsätzlich birgt der langfristig gewünschte Wandel Chinas weg von einer investitionsintensiven und rohstoffhungrigen Industrie hin zur Konsumorientierung Gefahren für Australien als klassischen Rohstoffexporteur. Der im Mai 2014 vorgestellte Haushalt (Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen, höheres Rentenalter) stellt die australische Wirtschaft zusätzlich vor neue Herausforderungen. Seit einigen Wochen profitiert die Währung vom Ausklingen überzogener Zinssenkungsspekulationen und konnte sich deshalb trotz nachlassender Rohstoffpreise und sich einengender internationaler Zinsdifferenzen spürbar erholen. Positiv ist, dass er sich auch bei einer temporären Verschlechterung des globalen Sentiments stabil zeigt. Der weitere Ausblick des australischen Dollar sollte von der robusten Konjunktur gestützt werden. Gegenüber dem Euro besteht daher Aufwärtspotenzial. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ Kanadischer Dollar (CAD) Die kanadische Landeswährung bewegte sich gegenüber dem Euro in einem engen Seitwärtstrend stabil. Angesichts der jüngsten Schwäche des Euro zum US-Dollar spricht dies nicht für eine Stärke der kanadischen Währung. Insgesamt zeigte sich der kanadische Dollar gegenüber dem Euro mit einem Plus von 0,04 Prozent fast unverändert. Der Euro reduzierte sich unwesentlich um 0,05 kanadische Cents auf 1,4603 kanadische Dollar. Kanada ist mit einem BIP-Wachstum von 2,2 Prozent im ersten Quartal trotz des harten Winters gut ins Jahr gestartet. Das Wirtschaftswachstum lag im April mit 2,1 Prozent zwar noch unter der Erwartung, im Mai jedoch bestätigte der Anstieg mit 2,3 Prozent die Marktschätzung. Die kanadische Notenbank ist vorsichtig, wie die leicht reduzierte BIP-Jahresprognose für das Jahr 2014 von 2,2 Prozent (bisher 2,3 Prozent) und für das kommende Jahr von 2,4 Prozent (bisher 2,5 Prozent) zeigt. Risikofaktoren für Kanada bestehen in einer unerwartet schwachen US-Konjunktur und in einem möglichen Rückgang der Rohstoffpreise sowie aus der hohen privaten Verschuldung und einer möglichen Immobilienpreiskorrektur. Die kanadische Notenbank geht davon aus, dass die gestiegene Inflationsrate nur die Folge von temporären Effekten bei Energie- und Importpreisen ist. Im Mai und Juni stiegen die Konsumentenpreise überraschend stark an. Für einen nachhaltigen Anstieg der Inflationsrate muss die Wirtschaft nach Ansicht der Notenbank weiter an Fahrt aufnehmen. Sie hat betont, dass ihre geldpolitische Einschätzung neutral ist. Der Leitzins dürfte zunächst nicht angetastet werden. Auf Sicht von einem Jahr sollte der kanadische Dollar gegenüber dem Euro kleinere Gewinne verbuchen können, ohne dass sich Investitionen in die Währung aufdrängen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ

8 IMPRESSUM 8 / 8 IMPRESSUM LEGENDE EMPFEHLUNG ANLEGER: DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-1445 Luxembourg-Strassen DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8001 Zürich kaufen aufbauen halten abbauen verkaufen die Währung aktuell kaufen in Schwächephasen sukzessive kaufen bestehende Positionen beibehalten in Stärkephasen sukzessive verkaufen die Währung aktuell verkaufen Telefon LEGENDE WÄHRUNGSPROGNOSE: seitwärts Redaktion Portfoliomanagement LuxCredit Angebotserstellung und -kommunikation Redaktionsschluss 16. August 2014 Wert des Euro steigt gegen über ausländischer Währung Wert des Euro sinkt gegen über ausländischer Währung LEGENDE EMPFEHLUNG KREDITNEHMER: HINWEIS: kurzfristig mittelfristig langfristig spekulativ attraktiv Break-even- Kurs: bis zu 12 Monate auf Sicht 3 Jahre auf Sicht 5 Jahre es ist mit hohen Währungsschwankungen zu rechnen es ist mit relativ geringen Währungsschwankungen zu rechnen gibt jenen Euro-Kurs an, bei dem der Zinsvorteil / -nachteil durch die Währungsveränderung ausgeglichen wird Alle Angaben in der Währungsinformation dienen ausschließlich der Information. Sie können eine persönliche Anlage- oder Kreditberatung nicht ersetzen und gelten nicht als Angebot zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte. Die Inhalte dieser Währungsinformation sind unter Beachtung größtmöglicher Sorgfalt aktuell zusammengestellt worden. Sämtliche Daten und Prognosen können sich jedoch seit dem Druck verändert haben. Zukünftige Entwicklungen können aus den Daten nicht abgeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir trotz sorgfältiger Erstellung keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben übernehmen können.

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014 Ausgabe 9 / September 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte August und Mitte September bestimmten die aktuelle Geldpolitik sowie Erwartungen über die künftige Ausrichtung der

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014 Ausgabe 7 / Juli 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum sahen sich die internationalen Finanzmärkte einer hohen Volatilität ausgesetzt. Enttäuschend ausgefallene Wirtschaftsdaten, welche

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014 Ausgabe 6 / Juni 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Spekulationen und Erwartungen an die Europäische Zentralbank hinsichtlich ihrer künftigen Geldpolitik beeinflussten in der Zeit von Mitte Mai bis

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014 Ausgabe 12 / Dezember 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die schwersten Krisenjahre liegen hinter uns, das globale Wachstum hat sich im vergangenen Jahr wieder erholt, die ersten zaghaften Annäherungen

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 13. Februar 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Markus Reinwand, CFA HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Ausgabe 4 / April 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Nachdem das erste Quartal des Jahres durch einen auf breiter Front nachlassenden Preisdruck,

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG?

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Ausgabe 5 / Mai 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Seit Mitte April konnte der Euro seine Abwärtsbewegung beenden und Kursgewinne generieren. Die entscheidende

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK Ausgabe 2 / Februar 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK Der Euro dürfte die ersten Wochen dieses Jahres sicherlich gerne vergessen wollen. So brach die europäische

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Oktober 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013 Ausgabe 1 / Januar 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten hellte sich die Stimmung zwischen Mitte November und Mitte Dezember deutlich auf. Grund dafür war die Entscheidung

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013 Ausgabe 5 / Mai 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte März und Mitte April war das Handelsgeschehen an den internationalen Märkten von einer hohen Volatilität geprägt. Zunächst nahm die

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Juli 2015 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Ausgabe 3 / März 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Der weltweite Zinssenkungswettlauf ist zwar schon einige Wochen in vollem Gange, aber seit Anfang März nimmt die

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015 Ausgabe 6 / Juni 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE VERHANDELN, DROHEN, VERHANDELN GRIECHENLANDKRISE STRAPAZIERT WEITER DIE NERVEN Auch im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni bestimmte die sich kontinuierlich

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Ausgabe 9 / September 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September sah sich der Handel an den internationalen Finanzmärkten

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Ausgabe 8 / August 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte August gehörte die europäische Gemeinschaftswährung zu den

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012 Ausgabe 11 / November 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte September und Mitte Oktober trat das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten in eine Phase der Konsolidierung und

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012 AUSGABE 3 / März 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar verbesserte sich die Stimmungslage an den internationalen Finanzmärkten deutlich. Aufgrund der Absicht

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012 AUSGABE 2 / Februar 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Dezember bis Mitte Januar hielt die europäische Staatsschuldenkrise die Märkte weiter fest im Griff. Erhebliche Verunsicherung

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015 Ausgabe 7 / Juli 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE GRIECHENLAND AM ABGRUND PFUND UND YEN STEIGEN IN DER GUNST DER ANLEGER Auch im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli stand das Thema Griechenland

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Wachstumsverlangsamung in China sorgt für

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012 Ausgabe 10 / Oktober 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte August und Mitte September wurde das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten erneut von den Erwartungen auf eine

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012 Ausgabe 6 / Juni 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten war das Handelsgeschehen im Berichtszeitraum von Mitte April bis Mitte Mai von drastisch erhöhter Unsicherheit

Mehr

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research Devisenfokus 13. September 2012 Japanischer Yen Autor: Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de Redaktion: Claudia Windt Der Euro erholte sich in

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012 Ausgabe 7 / Juli 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni spitzte sich die europäische Schuldenkrise mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Handelsgeschehen

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012 Ausgabe 9 / September 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die Aussicht auf eine noch großzügigere Liquiditätsversorgung durch die führenden Notenbanken hat das Handelsgeschehen an den internationalen

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben Die Aktienmärkte zeigten in dieser Woche eine starke Leistung: der S&P 500 Index kletterte 26 Punkte oder 2,4 %, um die Woche bei 1117 zu beschließen. Der Benchmark-Index durchbrach mit Leichtigkeit den

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A 06. M ä r z 2 0 1 5 Die Währungen Osteuropas entwickelten sich seit Februar 2014 also kurz vor dem Beginn der russischen Annexion der Krim sehr unterschiedlich.

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Hauptszenario (hohe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Unsicherheit über künftiges chinesisches Wirtschaftswachstum belastet die Aktienmärkte.

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die ersten Unternehmensergebnisse der aktuellen

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen Die starke Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Euro brach in dieser Woche zusammen: Der Euro erholte sich von seinem Tiefststand, aber die Aktienmärkte testeten die Flash-Crash-Tiefststände

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011 AUSGABE 12 / Dezember 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten zeigte sich das Handelsgeschehen in den letzten Wochen erneut schwankungsintensiv. Das heftige Auf und Ab

Mehr

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Bank of England hält an Niedrigzins fest Die britische Notenbank hält die Zinsen weiterhin auf ein historisch niedriges Niveau. Gestern wurde der Schlüsselsatz

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld US-Notenbank bestimmt weiterhin

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Ausgabe 10/2015 Editorial WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Im September verblieben die internationalen Finanzmärkte weiter im Krisenmodus. Enttäuschend ausgefallene

Mehr

Devisenfokus 25. Juli 2012. Schweizer Franken. Helaba Volkswirtschaft/Research

Devisenfokus 25. Juli 2012. Schweizer Franken. Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research Devisenfokus 25. Juli 2012 Schweizer Franken Autor: Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de Redaktion: Claudia Windt Der Euro verlor in den letzten

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 21. September 2015 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung U.S. Notenbank: September Zinsentscheidung Keine Veränderung des US Leitzins Verweis auf Risiken aus

Mehr

US-Dollar, Schweizer Franken und Britisches Pfund Geldpolitische Unterstützung für den Euro bricht ab Verhältnis USD- zu EUR-Geldbasis USD Tendenz: Au

US-Dollar, Schweizer Franken und Britisches Pfund Geldpolitische Unterstützung für den Euro bricht ab Verhältnis USD- zu EUR-Geldbasis USD Tendenz: Au Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 13. Januar 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen Hongkong / Mainz, März 2015 Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen 2015 langsameres Wachstum und mehr notleidende Kredite zu erwarten Eine neue Studie von

Mehr

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. Mai 2013 Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Die deutsche Wirtschaft ist im 1. Quartal 2013 nur

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Zürich, 14. Dezember 2006 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Wie Sie unserer Medienmitteilung entnehmen können, erhöht die Schweizerische Nationalbank das Zielband für

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER VIERTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Topografie und

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2012 Ausgabe 12 / Dezember 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten sah sich das Handelsgeschehen zwischen Mitte Oktober und Mitte November einer stetig steigenden Unsicherheit

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Wohnungsbaufinanzierung jenseits von Subprime

Wohnungsbaufinanzierung jenseits von Subprime Wohnungsbaufinanzierung jenseits von Subprime Erste Sitzung: Garanten der Stabilität in Krisenzeiten / Fremdwährungskredite in Ungarn 17. Mai 21 András Gábor BOTOS, Generalsekretär des Verbands Ungarischer

Mehr

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Medienmitteilung BIP-Prognose für die Schweiz Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Basel, 11.09.2015 Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Vor allem

Mehr

Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen

Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen Strategieupdate das große Bild 05.05.2013 Teil 2.2.4. Intermarketanalyse 2.2.4.1. Einleitung Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen Wir

Mehr

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst?

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Die gestrigen Trades EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Short 1,4250 Pips Short 1,6235 Pips Short 80,85 Pips 100% Kursziel 1,4180 70 100% Kursziel 1,6165 70 100%

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9 Kurzfassung 9 1. Die Lage der Weltwirtschaft 13 Überblick 13 Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten 13 Preisverfall für Rohstoffe und Energieträger 13 Celdpolitik zumeist expansiv ausgerichtet

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Zinsanstieg zu schwach für Wende am Devisenmarkt Der Euro sah sich in den vergangenen Wochen einem starken Zinsanstieg ausgesetzt. Allein seit Anfang Juni sind die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen

Mehr

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 1 MAVEST WOCHENBERICHT 38. KW 2011 MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 (25. September 2011) Die Volatilität ist zurück. In der Berichtswoche traf es Rohstoffe ganz besonders hart. Die Kursbewegungen

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012 Ausgabe 8 / August 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten stand im Berichtszeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli unter dem Einfluss des EU-Gipfels.

Mehr

Einleitende Bemerkungen von Andréa M. Maechler

Einleitende Bemerkungen von Andréa M. Maechler Bern, 10. Dezember 2015 Einleitende Bemerkungen von Ich werde in meinen Bemerkungen heute zunächst auf die Entwicklungen an den Finanzmärkten seit Mitte Jahr eingehen. Danach werde ich auf die Wirkungsweise

Mehr

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen AHK World Business Outlook Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen 2 AHK World Business Outlook Der AHK World Business Outlook wurde in diesem

Mehr

Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN

Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN 1 Die Märkte sehen zur Zeit überall Probleme: Reihenweise schwächere Konjunkturdaten vor allem aus USA. Arbeitsmarktbericht war viel schlechter als erwartet.

Mehr

3. Kein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Weltmeistertitel 4. Wachstumsbranche Umwelttechnik

3. Kein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Weltmeistertitel 4. Wachstumsbranche Umwelttechnik Pressestatement von DIHK-Außenwirtschafts-Chef Dr. Axel Nitschke Der deutsche Außenhandel 2010/2011- AHK-Experten-Index Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern (AHK) 09.08.2010

Mehr

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2010 zwischen Konjunkturerwachen & Budgetsorgen Dr. Dr. Martina Schweitzer, CEFA CEFA Treasury/Volkswirtschaftliche Treasury/Volkswirtschaftliche Analyse Analyse 4. Mai

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr?

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Führt ausufernde Staatsverschuldung in Zukunft zu hoher Inflation? Oder führt die Schwäche der makroökonomischen Kräfte zu einem deflationären Szenario?

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro zum Sommeranfang: Ab in den Süden In den vergangenen vier Wochen gab es zwei wichtige Ereignisse für die Europäische Gemeinschaftswährung, die für viele Schlagzeilen gesorgt haben: Erstens die Wahlen

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015 Das "große Warten" auf Leitzinserhöhungen Die Geldpolitik ist ein wichtiger Einflussfaktor an den Devisenmärkten. So hat sich vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Wege der Geldpolitik in den USA und

Mehr

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK. Die Federal Reserve hat bislang an der expansiven Ausrichtung ihrer Geldpolitik festgehalten, eine Normalisierung der Geldpolitik steht jedoch bevor. Das Ankaufprogramm

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Dieses Jahr blickten Anleger vor allem auf die Turbulenzen in China und den Zinspoker der US-Notenbank. Dabei entging vielen, dass Indiens Wirtschaftswachstum stark

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 4.12.2015: Hauptszenario (80 %) Niedrigzinsumfeld; lange

Mehr

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 205 Im zweiten Quartal 205 wurden im Unternehmenskundengeschäft

Mehr