Healthcare. Sind Sie am Puls der Zeit? Clarity on März 2015 CHECK-UP. Spital 2022 HEALTHCARE. New look and feel FOR YOUR CONVENIENCE

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1 Clarity on März 2015 Healthcare FOR YOUR CONVENIENCE HEALTHCARE CHECK-UP New look and feel ehealth und das epatientendossier Wie können Sie Ihr Unternehmen auf die digitalen Herausforderungen und die bevorstehenden EPDG-Vorgaben vorbereiten? Maturity Assessment des Controlling-Systems Praxiserprobtes Vorgehen zur Reifegradüberprüfung Ihres Spitalcontrollings Automation von Kommunikationsprozessen im Spitalumfeld Effizienzsteigerung durch automatisierte Kommunikation und Prozessgestaltung Sind Sie am Puls der Zeit? Spital 2022

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3 Clarity on Healthcare INHALT Clarity on Healthcare 03 EDITORIAL 04 KERNAUSSAGEN KAPITEL I Schweiz 10 KPMG Healthcare Event Spital 2022 Weiterhin auf Kurs? 13 KPMG unterstützt Sie auf Ihrem digitalen Weg ehealth und das epatientendossier 16 Maturity Assessment des Controlling-Systems im Spital 18 REKOLE als Grundlage für Management Reportings 20 Swiss GAAP FER auf dem Vormarsch 22 Automation von Kommunikationsprozessen im Spitalumfeld mit ServiceNow KAPITEL II Deutschland 26 Performance durch Governance KAPITEL III International 30 Das Gesundheitssystem von Chile KAPITEL IV Analyse 34 Gesundheitsausgaben DE vs. CH 40 PINBOARD 41 IMPRESSUM & KONTAKTE 1

4 ROADMAP TO SPITAL 2022 DIFFERENZIERUNG DER LEISTUNG VERNETZUNG DER ANBIETER INTERAKTION KUNDE UND LEISTUNGS- ERBRINGER TRANSPARENZ BEZÜGLICH KOSTEN UND QUALITÄT RÜCKBLICK: KPMG HEALTHCARE EVENT 2014 ehealth UND DAS epatientendossier MATURITY ASSESSMENT DES CONTROLLING- SYSTEMS REKOLE ALS GRUNDLAGE FÜR MANAGEMENT REPORTINGS SWISS GAAP FER AUF DEM VORMARSCH AUTOMATION VON KOMMUNIKATIONSPROZESSEN IM SPITALUMFELD 2

5 Clarity on Healthcare EDITORIAL André Zemp und Michael Herzog Es freut uns, Ihnen unser bewährtes Check-up Magazin in einer überarbeiteten Gestaltung präsentieren zu dürfen. Nach vier erfolgreichen Jahren haben wir das Format der Publikation für Sie aufgefrischt und modernisiert. Zusammen mit der Neugestaltung hat sich auch der Name gewandelt: Clarity on Healthcare. Nicht verändert hat sich die Tatsache, dass wir Ihnen mit diesem Magazin aufschlussreiche Informationen zu den aktuellen Themen im Gesundheitswesen liefern. Wir hoffen, Ihnen gefällt die Neuausgabe, und freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Die Thematik «Spital 2022» treibt uns weiterhin voran. Auch am fünften Healthcare Event in Zürich zeigte sich zahlreiches Interesse an den Aspekten, die unter dem Titel «Weiterhin auf Kurs?» diskutiert wurden. Zentral war einerseits das Thema ehealth im Zusammenhang mit dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier, welches voraussichtlich 2017 in Kraft treten wird, und den damit verbundenen digitalen Herausforderungen. Ein weiteres Thema stellte das Controlling-System in Spitälern und dessen Entwicklung dar. KPMG hat dafür ein Maturity Assessment zusammen gestellt, welches eine Einstufung Ihres Spitalcontrollings ermöglicht und Ihnen die Stärken und Schwächen sowie Verbesserungsansätze aufzeigt. Weiter finden Sie in diesem Heft Input zu den folgenden Themen: Wie REKOLE als Führungsinstrument genutzt werden kann und Sie bei der Steuerung des Unternehmens unterstützt Worauf Sie bei einem Rechnungslegungswechsel zu Swiss GAAP FER achten müssen Wie Sie Effizienzsteigerungen durch automatisierte Kommunikation und Prozessgestaltung erreichen können Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und freuen uns, wenn Sie aus dieser Publikation Ideen und Impulse für Ihre Arbeit mitnehmen. Michael Herzog Sektorleiter Healthcare Leiter Audit Healthcare André Zemp Leiter Advisory Healthcare 3

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7 Clarity on Healthcare NEUE BEHANDLUNGSMODELLE SIND NOTWENDIG DIE PATIENTEN UND IHR UMFELD SOLLEN AKTIV IN DIE BEHANDLUNG MIT EINBEZOGEN WERDEN DENN INFORMIERTE PATIENTEN UNTERSTÜTZEN EFFIZIENTE BEHANDLUNGSMODELLE 5

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9 Clarity on Healthcare DRUCK AUF TRANSPARENZ BEI DEN ZAHLEN NIMMT ZU Dies erfordert mehr denn je ein professionelles Spitalcontrolling. Unser Maturity Assessment zeigt Ihnen die STÄRKEN UND SCHWÄCHEN Ihrer Controlling-Umgebung und identifiziert konkrete Entwicklungspotenziale. Und: Haben Sie Swiss GAAP FER und REKOLE schon umgesetzt? 7

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11 Clarity on Healthcare DAS ELEKTRONISCHE PATIENTENDOSSIERGESETZ KOMMT DIE FORTSCHREITENDE DIGITALISIERUNG MACHT AUCH VOR DEM GESUNDHEITSWESEN NICHT HALT WISSEN SIE WAS AUF SIE ZUKOMMT? 9

12 KAPITEL I SCHWEIZ KPMG hat im November 2014 zum fünften Mal zahlreiche Exponenten aus dem Gesundheitswesen zum Healthcare Event eingeladen. Unter dem Motto «Spital Weiterhin auf Kurs?» haben ausgewählte Referenten zentrale Herausforderungen im Gesundheitswesen dargelegt. Höhere Patientenorientierung, Einbindung der Angehörigen, Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, Befähigung der Belegschaft, Optimierung der finanziellen Führung und die Einführung des elektronischen Patientendossiers sind wichtige Meilensteine, um auf Kurs zu bleiben. KPMG HEALTHCARE EVENT SPITAL 2022 WEITERHIN AUF KURS? Der Teilnehmerkreis des fünften Healthcare Event war sehr breit gefächert: Vertreter aus Spitälern, Psychiatrien, Rehabilitationskliniken bis hin zu öffentlichen Verwaltungen haben den Diskurs bereichert. Nach verschiedenen Referaten zu den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen folgte eine spannende Podiumsdiskussion darüber, wie diesen im Klinikalltag begegnet wird. Alle Beiträge bestätigten einen tiefgreifenden Wandel weg von Verwaltungsapparaten hin zu betriebswirtschaftlich autonomen, digitalisierten, patientenorientierten Leistungserbringern mit starken Kooperationen. Patientenzentrierte Kultur Gemäss Michael Herzog, Sektorleiter Healthcare, sind alle Fachkräfte im Gesundheitswesen angehalten, die Patientenpräferenzen noch besser zu verstehen sowie qualitativ hochstehende Ergebnisse und gute Patientenerlebnisse anzustreben. Eine Segmentierung von Patienten und eine Koppelung von organisatorischen Zielen und Prämien an die Patientenergebnisse sowie der Einbezug des ganzen Krankheitsverlaufs können dabei helfen. Neue Behandlungsmodelle unter Einbezug des Patientenumfeldes In den letzten Jahren sind das Selbstbewusstsein und das Interesse an gesundheitlichen Themen kontinuierlich angestiegen. Das medizinische Personal muss diese Entwicklung fördern und die Patienten sowie deren Familien und Angehörige bei der Selbstbehandlung unterstützen. Denn: Aktive und informierte Patienten erzielen bessere gesundheitliche Ergebnisse zu tieferen Kost en und entlasten damit auch die Pflege. Für diese Behandlungsmodelle sind Entscheidungshilfen, neue Telemedizinund Selbstbehandlungstechnologien sowie eine Befähigung des Pflegepersonals notwendig. Ganzheitliche Messung des Patientenerlebnisses Die Messung der Behandlungen sollte das Patientenerlebnis umfassend abbilden. Dafür sind nicht nur quantitative Daten, sondern auch qualitative Informationen mittels Patientengeschichten zu erfassen. Aus diesem Grund sollen die Patientenerlebnisse auch in Strategie, Aus bildung, Zielvereinbarungen und Prämien einfliessen. Die Patientenorganisationen können zur Entwick lung solcher Messungen wesentlich beisteuern. 10

13 Clarity on Healthcare Im November trafen sich die Teilnehmer zum jährlichen KPMG Healthcare Event. Das Gesetz über das elektronische Patientendossier wird kommen ehealth ist ein grosses Schlagwort in der heutigen Zeit. Gemäss Salome von Greyerz, Leiterin Abteilung Gesundheitsstrategien des BAG, ist das elektronische Patientendossiergesetz (EPDG) zentraler Bestandteil für die Umsetzung der «Strategie ehealth Schweiz». Ziel ist die föderale Entwick lung von ehealth unter einem Dach. In einem Balanceakt wurde die Gesetzes vorlage unter Einbezug der betroffenen Anspruchsgruppen verfasst. Diese wurde vom Ständerat sowie auch vom Nationalrat gutgeheissen. Umsetzung des EPDG mit grossen Herausforderungen Salome von Greyerz betonte die Stärkung der informationellen Selbstbestimmung als zentrales Element des Entwurfs. Ferner soll das Vertrauen mittels eindeutiger Identifikationsnummern und Protokollierung der Zugriffe aufgebaut werden. Ein weiteres wichtiges Element der Gesetzesvorlage ist die Sicherstellung der Interoperabilität durch einheitliche Normen, Standards und Integrationsprofile Die aktuellen Herausforderungen rund um das Spital 2022 beschäftigen auf sowie auch neben der Bühne. sowie einer Zertifizierungspflicht. Eine der grössten Herausforderungen ist, die Verbreitung zu fördern, zumal die Nutzeneffekte erst mittel- bis langfristig realisiert werden können. Dafür sind der Dialog zwischen Kantonen und Interessenten zu führen, Wissen schweizweit auszutauschen, die Bevölkerung zu sensibilisieren sowie Bund und Kantone bei der Finanzierung einzubeziehen. Für eine erfolgreiche Einführung des elektronischen Patientendossiers sind neue Formen der Zusammenarbeit elementar. Professionelles Klinikcontrolling zur Unternehmenssteuerung Der steigende Kosten- und Konkurrenz druck einerseits sowie der steigende Autonomie grad für betriebswirtschaftliche Entscheidungen andererseits bedingen ein ausgereiftes, konsequentes Klinik controlling. Nur wenn die Zahlen systematisch erfasst und ausgewertet werden, kann eine Klinik die finanzielle Überwachung und Steuerung sowie eine adäquate Strategieentwicklung sicherstellen. Gemäss Erfahrungswerten von Walter Gratzer, 11

14 KAPITEL I SCHWEIZ Oben: Walter Gratzer erläutert die Reifegradprüfung von Controllingsystemen Unten: Christan Juchli und Dr. Andreas Gattiker diskutieren mit André Zemp über die Erfolgsfaktoren in der Spitalbranche. Senior Manager bei KPMG, besteht hier noch grosser Handlungsbedarf. Maturity Assessment von Controlling-Systemen Die Healthcare-Experten von KPMG haben über Jahre hinweg eine ganzheitliche und praxiserprobte Methodik zur Reifegradprüfung des Spitalcontrollings entwickelt. In vier Phasen (Design, Review, Reflexion, Umsetzung) liefert das Maturity Assessment klare, nachvollziehbare Bewertungen und konkrete Handlungsempfehlungen. Erfolgsfaktoren in der Spitalbranche In einer Podiumsdiskussion hat André Zemp, Leiter Advisory Healthcare, die Herausforderungen im Klinikalltag des Privatspitals Seeschau und des öffentlichen Spitals GZO thematisiert. Christian Juchli und Dr. Andreas Gattiker haben in den letzten Jahren ihren Betrieb innovativ und proaktiv gestaltet. Sie sehen einen grossen Mehrwert in der Kooperation und arbeiten in der Medizin, aber auch in Bezug auf IT, Einkauf, Infrastruktur mit anderen Unternehmen zusammen. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. zu stärken, investieren beide Spitäler erheblich in deren Infra struk tur. Sie gaben zudem spannende Ein blicke in ihre umfangreichen Sanierungs- und Neubaupläne. Ausserdem besteht aufgrund des zunehmenden Kosten drucks die Notwendigkeit, durch gründliche Analysen und eine sorgfältige Planung die Spitäler effizienter auszurichten. Zum Schluss betonte André Zemp, dass nur diejenigen Betriebe, die initiativ sind und innovativ auf Veränderungen reagieren können, sich langfristig werden durchsetzen können. Simon Jaeger Consultant Advisory Healthcare KPMG AG Zürich

15 Clarity on Healthcare KPMG UNTERSTÜTZT SIE AUF IHREM DIGITALEN WEG ehealth UND DAS epatientendossier 13

16 KAPITEL I SCHWEIZ Die fortschreitende Digitalisierung des Gesundheitswesens ist für KPMG ein wichtiges Anliegen. Erst kürzlich hat KPMG im Auftrag von ehealth Suisse eine Studie zum elektronischen Patientendossiergesetz (EPDG) verfasst. Was kommt auf Sie zu? Wie können Sie Ihr Unternehmen auf die digitalen Herausforderungen und die bevorstehenden EPDG-Vorgaben vorbereiten? Nach dem Ständerat wird der Nationalrat noch dieses Jahr die Gesetzesvorlage beraten. Am Healthcare Event betonte Salome von Greyerz, Leiterin Abteilung Gesundheitsstrategien, aus Sicht des BAG die Wichtigkeit der Digitalisierung im Gesundheitswesen und die Bedeu tung des EPDG, welches aller Voraussicht nach 2017 in Kraft treten wird 1. ehealth sei Information plus Kommuni kation plus Integra tion, unterstrich die Referentin. Somit fördert das elektronische Patienten dossier (EPD) die koordinierte und integrierte Versorgung, begünstigt die Patientensicherheit, unterstützt die Qualität der Behandlungsprozesse und erhöht die Effizienz der Gesundheits versorgung. Das EPDG regelt die Vor aussetzungen für die Bereitstellung und den Abruf von behandlungsrelevan ten Daten über ein landesweit einheitliches EPD. Das EPDG baut auf der eingeschrän kten doppelten Freiwilligkeit auf. So ist es jedem Bürger bzw. Patienten freigestellt, ein EPD zu eröffnen. Auch Hausärzte, Arztpraxen, Apotheken, Therapeuten und Spitexorganisationen sind nicht verpflichtet, sich einer Gemein schaft bzw. Stammgemeinschaft 2 anzuschliessen. Ausgenommen vom Grund satz der Freiwilligkeit sind die Leistungserbringer nach Art. 39 und 49a Abs. 4 KVG. Die Listen- und Vertragsspitäler, Rehabilitationskliniken, Pflegeheime sowie Geburtshäuser sind verpflichtet, sich nach einer fünfjährigen Übergangsfrist einer zertifizierten Gemeinschaft anzuschliessen oder eine solche zu gründen 3. Gemeinschaften als zentrales Element Unter Gemeinschaften sind Zusammenschlüsse von Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen zu verstehen, welche die für die Datenbearbeitung im EPD notwendige Informatikinfrastruktur gemeinsam nutzen (Art. 2 Bst. d E-EPDG). Die Gesetzesvorlage enthält keine Vor - gaben zur organisatorischen Struk tur einer Gemeinschaft. Für die Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen stellen sich zwei grundlegende Fragen: Soll Ihre Organisation eine eigene Gemeinschaft nach EPDG gründen oder sich einer bestehenden anschliessen? Wie sollen die Investitions- sowie Betriebskosten der für den gemeinschaftsübergreifenden Datenaustausch notwendigen IT-Infrastruktur nachhaltig finanziert werden? Gibt es hierfür Geschäftsmodelle? Herausforderungen und Organisationsmodelle für die Umsetzung des EPDG Im Auftrag des Koordinationsorgans Bund-Kantone (ehealth Suisse) hat KPMG mögliche Organisations- und Finanzierungsmodelle von Gemeinschaften aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht untersucht. Einleitend wird auf die Kosten-Nut- ¹ Ende Februar stimmte die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK-N) dem EPDG mit 23 zu 1 bei 1 Enthaltung zu. Der Ständerat hatte die Vorlage bereits mit 37 zu 0 Stimmen angenommen. Zum Stand des Geschäftes vgl. ² Stammgemeinschaften müssen nebst den Funktionen Datenbereitstellung und Datenabruf zusätzlich die Einwilligungen und Widerrufserklärungen verwalten und Zugriffseinstellungen über ein internes Zugangsportal ermöglichen. Vgl. Art. 10 Abs. 2 E-EPDG. 14

17 Clarity on Healthcare WIE KPMG SIE UNTERSTÜTZEN KANN Dank breiter Expertise und langjähriger Praxiserfahrung kann KPMG Sie bei der strategischen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Vorbereitung sowie der Umsetzung der EPDG- Vorgaben unterstützen. Kontaktieren Sie uns. Wir sind gerne bereit, Ihnen unsere Leistungen offen und transparent zu präsentieren. Unsere Spezialisten stehen Ihnen in den Bereichen Strategie, Prozesse und Organisation unter anderem bei folgenden Themen zur Verfügung: Strategie-Workshop und Coaching Gap-Analysen gegenüber EPD-Regulatorien Datensicherheit und Datenschutz Data Governance Zertifizierung/Attestation Prozessoptimierung Projekt- und Change Management Reorganisationen Kooperationen und Partnerschaften Digitale Vermarktung zen-problematik verwiesen, wobei die grössten Herausforderungen diesbezüglich darin liegen, dass erstens das Potenzial des EPD erst auf lange Sicht zum Tragen kommt, während die Investitionen sofort anfallen, und dass zweitens der Nutzniesser nicht zwingend die Kosten trägt. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache und basierend auf den Erfahrungen aus den kantonalen Umsetzungsprojekten konnten zwei Organisationsmodelle erarbeitet werden. Das Modell «All in one» sieht vor, dass eine Gesellschaft als Träger und Gemeinschaft auftritt und gleichzeitig die Finanzierung der EPD-Infrastruktur gewährleistet. Die Zusammensetzung der Gemeinschaft beschränkt sich auf Gesundheitsfachpersonen und deren Institutionen und erlaubt aus organisatorischer Sicht keine Teilnahme anderer Akteure. Im Modell «Duopol» treten die Gemeinschaft und die Trägerschaft als zwei eigenständige Gesellschaften auf. Dies erlaubt aus organisatorischer Sicht den aktiven Einbezug weiterer Akteure über die Trägerschaft, wobei die Gemeinschaft nach wie vor nur aus Gesundheitsfachpersonen und deren Institutionen besteht. Die Rollen des Finanzierers und des Betreibers der EPD-Infrastruktur können in beiden Modellen intern wahrgenommen oder an externe Partner übertragen werden. Mit beiden Modellen können Finanzhilfen vom Bund beantragt werden, sofern sich Kanton oder Dritte in der gleichen Höhe daran beteiligen. Aspekte zum Aufbau von Gemeinschaften Obwohl keine Vorgaben zur Finanzie - rung der Investitions- und Betriebskosten bestehen, sind die Möglichkeiten stark eingeschränkt. Für eine nachhaltige Finanzierung liegt die grösste Herausforderung darin, ein erfolgversprechendes, mehrwertgenerierendes Geschäftsmodell zu finden, welches mit dem EPDG sowie den relevanten kantonalen und weiteren Bundesgesetzen konform ist. Unseres Erachtens kommen vor allem vier Geschäftsmodelle in Frage: Öffentliche Hand, Mitgliederbeiträge, Ausbau des Zugangsportals zu einem Gesundheitsportal sowie Sponsoring. Wie weiter? Ihre Herausforderungen und unsere Lösungsansätze würden wir gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch erörtern. Eric Beer Manager Advisory Healthcare KPMG AG Zürich ³ Nach dem Vorschlag der SGK-N sollen nicht nur die stationären Einrichtungen sondern alle Leistungserbringer das EPDG einführen müssen. Die Übergangsfrist soll bei den stationären Einrichtungen drei und bei den anderen Leistungserbringern 10 Jahre betragen. 15

18 KAPITEL I SCHWEIZ Viele Spitäler fragen sich aufgrund der zunehmenden Herausforderungen an eine professionelle finanzielle Führung: Auf welcher Entwicklungsstufe stehen wir in Bezug auf Planung, Budgetierung und Controlling? Das Maturity Assessment von KPMG ermöglicht eine Einstufung, zeigt Stärken und Schwächen Ihres Systems und identifiziert konkrete Verbesserungsansätze. Maturity Assessment des Controlling-Systems im Spital M it der Einführung von SwissDRG hat der Druck auf die Betriebsergebnisse der Spitäler stark zugenommen. Dies erfordert mehr denn je ein professionelles Spital-Controlling, welches vor allem folgende Merkmale aufweist: Substantielle strategische Planung mit klaren finanziellen Eckwerten Herleitung der operativen Planung aus strategischen Zielen und Initiativen Inhaltliche Verknüpfung strategischer und operativer Planung über Werttreiber Einheitliche Struktur und technische Integration der relevanten Teilpläne IT-basiertes Workflow Management unterstützt Controllingsystem Durchgängiges, kennzahlenbasiertes Reportingsystem Automatisierte Erlös- und Kostenverrechnung Standarisierte Methoden/Instru- mente zur Planung, z.b. Szenarios, Simulationen Modernes Controlling-Verständnis und qualifizierte Controlling-Funktion Zielorientierte, konstruktive Controlling-Dialoge in der Organisation In unseren Mandaten stellen wir jedoch fortgesetzt sehr unterschiedliche, z.t. unzureichende Entwicklungsstände im Spitalcontrolling fest. Innovative Konzeption Um die Entwicklungsstufe und den Handlungsbedarf Ihres Spitals im Hinblick auf eine professionelle finanzielle Führung transparent zu machen, hat KPMG ein sogenanntes Maturity Assessment entwickelt, welches den Reifegrad Ihres Controllings für folgende zehn Themenbereiche ermittelt: Controlling-System Strategische Planung/MIFRI Budgetierung/Jahresplanung Berichtswesen und Kennzahlen- System Erlös- und Kostenmanagement Prozessunterstützung/IT Solutions Tools und Instrumente Controlling-Organisation Controlling-Dialog in der Organisation Projektcontrolling Pro Themenbereich wird Ihr Spital auf Basis eines Industriestandards, das heisst anhand von 8-12 spezifischen Kriterien bewertet. Gesamthaft gesehen basiert unser Maturity Assessment damit auf einer Evaluierung von mehr als 100 Positionen. Diese haben wir auf Basis von wissenschaftlichen Konzepten, Studien und Benchmarks sowie unserer jahrelangen Erfahrung entwickelt und in der Praxis erprobt. Wichtig ist, dass wir je Kriterium jeweils eine Begründung für die Einstufung geben. Damit sind für Sie die Assessment-Ergebnisse gut nachvoll- 16

19 Clarity on Healthcare KPMG DIENSTLEISTUNGEN IM BEREICH PLANUNG & CONTROLLING Wir bieten nicht nur Methodik, sondern auch Inhalte. Mit unserer Expertise und unserer langjährigen Praxiserfahrung unterstützen wir Sie bei Ihren Controlling-Themen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, gerne stellen wir Ihnen unser Maturity Assessment im Detail vor. Ganzheitliche Analyse des Spitalcontrollings Optimierung Ihres internen und externen Reportings Erstellung/Evaluierung von Businessplänen Systematisierung Ihrer Controllingprozesse (Controlling-Handbuch) Professionalisierung der Budgetierung Qualifizierung Ihrer Führungskräfte im Controlling ziehbar. Mittels Ampel-System sehen Sie schnell wo ihr Spital bereits gut aufgestellt ist und in welchen Bereichen es Defizite gibt. Methodisch betrachtet erfolgt die Analyse in Form von Interviews, Live-Checks in den vorhandenen Systemen, Auswertung von Dokumenten, Berichten und Unterlagen sowie durch relevante Kalkulationen. Praxiserprobtes Vorgehen zur Reifegradüberprüfung Gemeinsam mit Ihnen führen wir unser Maturity Assessment in vier Schritten durch: 1. Design Kick-off, Themenfokus, Projekt- und Zeitplan, interne Kommunikation des Vorhabens 2. Review Unterlagenauswertung, strukturierte Interviews, Systemchecks und Kalkulationen zur Reifegradbestimmung sowie Identifikation der Gaps zum Benchmark 3. Reflexion Management-Workshops zur Validierung der Ergebnisse, Handlungsempfehlungen, Bericht 4. Umsetzung Massnahmen, Projekte, Umsetzungsplanung Erfahrungsgemäss wird das Maturity Assessment durch den VR oder den CEO beauftragt, immer häufiger sind es auch CFO oder Klinikleitungen, denn es geht ja nicht um die Überprüfung der Arbeit der Controlling-Abteilung, sondern um eine ganzheitliche Standortbestimmung und Weiterentwicklung von Systemen, Tools, Prozessen und Performance und dies ist eine spitalweite Aufgabe aller Führungskräfte. Umsetzungsorientierte Ergebnisse Zunächst liefert unser Assessment eine neutrale und nachvollziehbare Standortbestimmung ihres Controlling- Systems, basierend - wie gesagt auf über 100 Statements. Damit einhergehend erfolgt eine professionelle Beurteilung relevanter Themen, z. B. Business Plan durch unsere Spitalexperten. All dies mündet in einem klaren Ergebnisbild. Zusätzlich werden von uns je Themenbereich konkret umsetzbare Massnahmen zur Verbesserung des Status quo aufgezeigt. Hinzu kommen Ideen, Anregungen und Hinweise zur Weiterentwicklung des Controllings. Diese fliessen in eine gemeinsam mit Ihnen festgelegte Controlling-Roadmap (Umsetzungsfahrplan) ein. So kann der «Reifegrad» Ihres Controllings systematisch, konsequent und nachhaltig verbessert werden. Dr. Walter Gratzer Senior Manager Audit KPMG AG Zürich

20 KAPITEL I SCHWEIZ REKOLE hat sich als alleiniger Standard zur Erfassung der Kosten und Leistungen in Spitälern in der Schweiz durchgesetzt. Der Druck auf Zertifizierung der Kostenrechnung nimmt sowohl aus gesetzlicher als auch aus spitalinterner Sicht rasant zu. Wird REKOLE nicht nur zum Erhalten des Zertifikats implementiert, sondern auch als Führungsinstrument genutzt, entsteht ein immenser Nutzen für die Steuerung des Unternehmens. REKOLE als Grundlage für Management Reportings Kostenrechnungsstandard REKOLE Im Herbst 2010 haben die ersten REKOLE Zertifizierungen stattgefunden. Seither sind gut vier Jahre vergangen und der Druck auf eine einheitliche Kostenermittlung hat stetig zugenommen. REKOLE ist der einzige Standard für die Kostenrechnung im Spitalumfeld und er ist weitestgehend akzeptiert. Seit 2010 hat sich kein weiterer Standard entwickelt oder etabliert, wodurch das Gütezeichen REKOLE der einzige verlässliche Nachweis zur Kostenrechnung von Gesundheitsinstitutionen ist. Druck auf Einheitlichkeit nimmt zu Die jüngsten Bundesverwaltungsgerichtsentscheide (BvGer-Entscheide) haben dargelegt, dass die Qualität und die Einheitlichkeit der Kostenermittlung noch nicht genügend gegeben sind. Insbesondere der Zürcher Entscheid hat «keinen Zweifel daran gelassen, dass die heute oft noch fehlende Qualität und Einheitlichkeit [ ] mit Hochdruck herzustellen ist», wie Michael Waldner jüngst in der NZZ geschrieben hat. Vereinzelte Kantone haben bereits vor den BvGer- Entscheiden reagiert und die Spitäler in die Pflicht genommen. So besteht beispielsweise für die Listenspitäler des Kantons Graubünden die Anforderung, die Kosten und Leistungen nach dem Standard von REKOLE zu ermitteln und zu erfassen. Im Kanton Bern muss per 31. Dezember 2015 eine zertifizierte Kostenrechnung für die Listenspitäler vorliegen. Auch der Kanton Zürich hat nach dem BvGer-Entscheid reagiert und fordert für die Listenspitäler eine REKOLE -Zertifizierung bis zum Abschluss Es ist eine Frage der Zeit, bis das Zertifikat in allen Kantonen für die Aufrechterhaltung eines Listenplatzes nötig sein wird. Viele Spitäler haben auch bereits ohne den gesetzlichen Druck reagiert und ihre Kostenrechnung nach REKOLE aufgebaut und zertifizieren lassen. Zum heutigen Zeitpunkt sind bereits über 60 Institutionen REKOLE zertifiziert, einige davon gar schon rezertifiziert. Nutzen einer zertifizierten Kostenrechnung Nebst dem offensichtlichen Nutzen einer zertifizierten Kostenrechnung, wie beispielsweise der Erfüllung von gesetzlichen Anforderungen oder der Verhinderung von Intransparenzabzügen bei Tarifverhandlungen, geht es auch um die Schaffung von Transparenz und die Bildung einer Grundlage für ein nationales 18

21 Clarity on Healthcare Benchmarking. Nun sind aber die aufgezählten Vorteile mehrheitlich von aussen getrieben, wodurch die Frage erlaubt ist, inwiefern sich der zugegebenermassen grosse Aufwand für die Implementierung der Kostenrechnung nach REKOLE auch intern nutzen lässt. Gütezeichen und Mehrwert? Die Frage, wie die Kostenrechnung nach REKOLE als Führungsinstrument genutzt werden soll, stellt sich daher bereits bei der Implementierung von REKOLE. Ist das alleinige Ziel, das Gütezeichen zu erhalten, oder möchte man mit den gewonnenen Informationen auf Führungsebene besser lenken und steuern können? Die Implementierung und Pflege der Kostenrechnung nach REKOLE ist nicht umsonst mit einem hohen Aufwand verbunden. Der Umfang reicht von der Definition für Verrechnungsschlüssel bis hin zur Falldefinition und Leistungserfassung. REKOLE bildet dabei die Grundlage für die Umsetzung; wie die gewonnenen Informationen genutzt werden, hängt von der Verankerungsebene der Thematik ab. Erst bei der Nutzung der gewonnenen Informationen entsteht der Mehrwert für die gesamte Institution. Management Reportings auf Basis der Kostenrechnung Im heutigen Spitalumfeld spielen Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Kosteneffizienz oder Ergebnisorientierung eine immer wichtigere Rolle. Um das Ergebnis gezielt steuern zu können, muss das Management Bescheid wissen, wo die Kosten- und die Ertragstreiber sind, um effektive Massnahmen ergreifen zu können. Die Verantwortung liegt dabei bei der Geschäftsleitung, die Umsetzung und Beeinflussung kann aber nicht alleine von der Geschäftsleitung vollzogen werden. Kostenstellenleiter müssen Transparenz über ihre Kosten haben und wissen, wie sie diese steuern können. Regelmässige Reportings mit Auswertungen pro Kostenstelle sind dafür essentiell. Auch Patienten können gezielt gesteuert werden: Die Behandlung von Patienten soll in erster Linie der Heilung dienen. Aber: Mit Auswertungen auf Fallebene kann die Behandlung effizienter und wirtschaftlich gestaltet werden. Wir sprechen hierbei von Deckungsbeitragsrechnungen pro Kostenstelle, pro DRG oder pro Fallart. Auch ein Leistungscontrolling auf Mitarbeiterebene hat eine grosse Wirkung. REKOLE fordert eine vollständige Leistungserfassung, wodurch beispielsweise die Produktivität der Ärzteschaften sowie von weiteren Mitarbeitenden gemessen und ausgewertet werden kann. Die gewonnenen Informationen können wiederum mit Zielwerten und Bonussystemen verknüpft werden, wodurch gezielte Anreize geschaffen werden. Für die Optimierung der Prozesse empfehlen wir die Einführung eines Prozesscontrollings basierend auf unternehmensspezifischen Key Performance Indicators (KPIs). Eine Kostenrechnung nach dem Standard von REKOLE ist die Grundlage für die Erstellung von umfassenden Management Reportings, welche die nötigen Informationen für die gezielte und erfolgreiche Steuerung des Unter nehmens enthalten. Ganz nach dem Motto: «Was man nicht messen kann, kann man nicht steuern.» Wie KPMG Sie unterstützen kann Als akkreditierte Zertifizierungsstelle für REKOLE mit lang jähriger Beratungserfahrung im Gesundheitswesen können wir Sie kompetent und mit den richtigen Lösungsansätzen, von der Implemen tierung von REKOLE bis zur Entwicklung eines Management Reporting, wie folgt unterstützen: Quick Check Stand KORE bzgl. REKOLE Coaching zur Implementierung von REKOLE REKOLE Zertifizierung Analyse und Definition KPIs Unterstützung bei der Einführung von Management Reportings Stefanie Ruckstuhl Assistant Manager Advisory Healthcare KPMG AG Zürich

22 KAPITEL I SCHWEIZ SWISS GAAP FER AUF DEM VORMARSCH Transparenz wird wichtiger Der Druck auf mehr Transparenz steigt von allen Anspruchsgruppen. Deren einzelne Beweggründe mögen zwar unterschiedlich sein, das Ziel ist jedoch klar: Klarheit und Vergleichbarkeit. Gleichzeitig nimmt gefördert durch die Möglichkeit der freien Spitalwahl der schweizweite Wettbewerb unter den Spitälern und Kliniken zu. Swiss GAAP FER kommt Rund 10% aller Schweizer Spitäler und Kliniken veröffentlichen bereits heute einen Abschluss nach Swiss GAAP FER 1. Dieser Anteil wird sich in den kommenden Jahren laufend erhöhen. Weshalb? Neu können Grundversicherte für die stationäre Behandlung akuter Krankheiten (Somatik oder Psychiatrie) oder für die stationäre Durchführung von Massnahmen der medizinischen Rehabilitation das Spital grundsätzlich frei wählen. Um solche Leistungen anbieten zu können, muss das Spital auf die Spitalliste des jeweiligen Kantons aufgenommen werden. Der jeweilige Standortkanton gibt die Bedingungen für eine Aufnahme vor. Einige Kantone haben nun bereits für die Aufnahme auf die Spitalliste die Anwendung von Swiss GAAP FER als Rechnungslegungsstandard vorgeschrieben (u.a. Bern, Graubünden, Basel-Stadt, Zürich ab 2018). Weitere werden folgen. Neue Bilanzleser neue Interessen Im Spitalsektor stehen in den kommenden Jahren enorme Bauprojekte und Investitionen an. Je nach Schätzung wird in den nächsten 10 Jahren von Investitionen von bis zu 20 Milliarden Franken in öffentlichen Spitälern ausgegangen. Spitäler werden zur Sicherstellung der Finanzierung vermehrt auf private Investoren zurückgreifen müssen. Die Ansprüche dieser für Spitäler neuen Bilanzleser sind ungemein höher als die der bisherigen Abschlussadressaten. Solide Entscheidungsbasis Höhere Anforderungen im wirtschaftlichen Umfeld verlangen zudem mehr Management. Für die Spital- bzw. Klinikleitung wird daher eine verlässliche Datenbasis umso wichtiger, denn sie gewährt eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Swiss GAAP FER bietet diese Grundlage. Zudem bietet eine saubere Datengrundlage ¹ Analyse KPMG Schweiz ² Herzog, Widmer, Schweizer Treuhänder 2014/11, S ³ Im Rahmen des jährlichen KPMG Swiss GAAP FER Event vom 26. August 2015 veranstalten wir wieder einen Spitalworkshop, bei dem aktuelle Themen und Entwicklungen diskutiert werden. 20

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