Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

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1 Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Möglichkeiten/ Erfahrungen der Städtebauförderung zur Unterstützung des energetischen Umbaus Thomas Thurn , Möglichk. d. StBauFd z. Unterstützung energet. Umbaus 1

2 Energetische Erneuerung/ Klimaschutz im Sinne der Städtebauförderung Voraussetzung Einbindung der für energetischen eine Förderung Erneuerung ist die Erstellung in die eines Stadtentwicklung Integrierten auf Stadtentwicklungskonzeptes Basis des INSEK und der Praxisregel (INSEK) durch Energie die Kommunen der Städtebauförder-RILI Bündelung Quartiersentwicklung und punktuelle auch Ergänzung an den Zielen von vorhandenen der Energieeinsparung und Planungsvorstellungen Klimaschutz/-anpassung und anhand (sektoralen) der Potentiale Konzepten und der Kommunen Rahmenbedingungen Zentrales Programme Steuerungsinstrument der Städtebauförderung für die auch örtliche für Stadtentwicklungsstrategie Energieeinsparung/ Klimaschutz nutzen, wie z.b. Zukunft Stadtgrün, Soziale Stadt, usw. Handlungsfelder der Städtebauförderung auch für Energie/ Klimaschutz nutzen, wie z.b. Planung(B.1), Management (B.2) 1

3 Energetische Erneuerung/ Klimaschutz Voraussetzungen für Städtebauförderung Voraussetzung Mögliche vorhandene für eine Förderung Fachförderprogramme ist die Erstellung (z.b. eines Wohnraumförderung, Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes KfW) vorrangig anwenden bzw. (INSEK) mit Städtebauförderung durch die Kommunen kombinieren Bündelung Hinweis: KfW und Programm punktuelle Ergänzung 432 weiterhin von mit vorhandenen Städtebauförderung Planungsvorstellungen kombinierbar (KfW 65%, und Städtebauförderung (sektoralen) Konzepten 35%) der Kommunen Zentrales Konzepterarbeitung Steuerungsinstrument der energetischen für die örtliche Erneuerung Stadtentwicklungsstrategie unter Einbeziehung der Akteure (z.b. Eigentümer, Nutzer) Einsatz der Städtebaufördermittel nur für verbleibenden unrentierlichen Baukostenanteil zulässig 2

4 Ziele des Stadtumbau III Voraussetzung Stärkung und Anpassung für eine Förderung von Quartieren ist die Erstellung für nachhaltige eines Integrierten Stadtstrukturen Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) durch die Kommunen Reduzierung von Leerständen in Gebäuden durch Rückbau bzw. Bündelung Umnutzung und punktuelle Ergänzung von vorhandenen Planungsvorstellungen und (sektoralen) Konzepten der Kommunen Gestaltung der Stadtstrukturen entsprechend den Anforderungen des Zentrales Klimaschutzes/-anpassung Steuerungsinstrument für die örtliche Stadtentwicklungsstrategie Revitalisierung von Brachen 3

5 Konzeptionelle Grundlagen des Stadtumbau III Voraussetzung INSEK für eine Förderung ist die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) durch die Kommunen Stadtumbaukonzept, das die Ziele des Stadtumbaus verbindet und Bündelung konkretisiert und punktuelle Ergänzung von vorhandenen Planungsvorstellungen und (sektoralen) Konzepten der Kommunen Energetisches Quartierskonzept kann zum Stadtumbau-Konzept Zentrales entwickelt Steuerungsinstrument werden, es dann die für o.g. die den örtliche Anforderungen Stadtentwicklungsstrategie erfüllt Ansatzpunkte im Rahmen einer integrierten Quartierentwicklung können z.b. sein: Wärmeversorgung, Infrastruktur f. Mobilität, Umfeld, Aber spezifische Fach-Förderprogramme sind vorrangig! 4

6 Antragsverfahren für Stadtumbau III Voraussetzung Anträge mit Eckpunkten für eine Förderung Strategie ist die Erstellung - für das eines Programmjahr Integrierten 2018 Stadtentwicklungskonzeptes (STUB III) bis zum (INSEK) an LBV durch die Kommunen Bündelung Entwurf des und Stadtumbaukonzeptes/ punktuelle Ergänzung von -strategie vorhandenen bis zum an das Planungsvorstellungen LBV und (sektoralen) Konzepten der Kommunen Zentrales Informationen Steuerungsinstrument und Kontakt zum für Stadtumbau die örtliche Stadtentwicklungsstrategie III über die Websites des MIL und des LBV 5

7 Integrierte Quartiersentwicklung, das Beispiel Wittstock, Röbeler Vorstadt Voraussetzung Energetisches für Quartierskonzept eine Förderung ist 2013 die Erstellung (Kosten: 100 eines T. Integrierten, KfW 432: 65 T., Stadtentwicklungskonzeptes GWV 35 T. ) + Stadtumbaukonzept (INSEK) durch die Kommunen Bündelung Ziele: Wohngebiet und punktuelle im Wandel Ergänzung nachhaltig von vorhandenen sanieren, Neugestaltung der Planungsvorstellungen Wärmeversorgung, Energetische und (sektoralen) Sanierung Konzepten der der Gebäude, Kommunen Anpassung der techn. Infrastruktur Zentrales Steuerungsinstrument für die örtliche Stadtentwicklungsstrategie Eine Umsetzungsmaßnahme: Aufbau eines neuen Nahwärmenetzes incl. Heizhaus (BHKW), Heizhaus 2015 fertig, Nahwärmenetz schrittweise mit Straßenbau bis 2018 fertig Förderung im Stadtumbau Ost im Rahmen Kooperations- Vereinbarung zwischen MIL, Stadt und GWV 6

8 Quartiersentwicklung, das Beispiel Wittstock, Röbeler Vorstadt Voraussetzung Gesamt-Investitionsvolumen: für eine Förderung ca.18,2 ist die Mio. Erstellung, Förderung eines Integrierten ca. 13,7 Mio. Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) durch die Kommunen Davon: Bündelung und punktuelle Ergänzung von vorhandenen Gebäudemaßnahmen: Kosten ca.12 Mio., Wohnraumförderung 11 Mio. Planungsvorstellungen und (sektoralen) Konzepten der Kommunen Wohnumfeld: Kosten 1,4 Mio., Förderung Stadtumbau-Aufw 0,9 Mio. Zentrales Steuerungsinstrument für die örtliche Stadtentwicklungsstrategie Straßen: Kosten ca. 2,7 Mio., Förderung Stadtumbau- Aufw 0,8 Mio. Heizhaus/ Trassen: Kosten 2,1 Mio., Förderung Stadtumbau RSI 1 Mio. Kostenreduzierung Fernwärme von 174 /MWh auf 60 /MWh CO²-Reduzierung auf ca. 5% der Emissionen vor dem Umbau 7

9 Röbeler Vorstadt, Modernisierung

10 Röbeler Vorstadt, Wohnumfeld

11 Röbeler Vorstadt, Heizhaus

12 Röbeler Vorstadt, Wohnumfeld

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