erhalten fördern gestalten Perspektiven Burg Sternberg Symposiumsbericht

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1 erhalten fördern gestalten Perspektiven Burg Sternberg Symposiumsbericht

2 Vorwort Frank Jendreck Lippische Kulturagentur, Burg Sternberg 4 Perspektiven der Burg Sternberg Anke Peithmann Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe 8 Ralf Noske Direktor Lippische Kulturagentur Landesverband Lippe 12 Diane Restemeyer Leiterin Technische Immobilienabteilung Landesverband Lippe 16 Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 18 Impressum: Perspektiven Burg Sternberg Symposiumsbericht Herausgeber: Lippische Kulturagentur, Landesverband Lippe Redaktionelle Betreuung: Frank Jendreck Ralf Noske Gestaltung: Bilder: Landesverband Lippe, Musikakademie NRW, Jugendburg Ludwigstein, Robin Jähne, shutterstock 1

3 Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Antje Nöhren Leiterin Kulturbüro OWL 28 Markus Rempe Fachgebietsleiter Bildung Kreis Lippe 34 Heinrich Kessen, Schulamtsdirektor Förderschulen, Kreis Lippe 38 Forum 2 Vernetzung und Kooperation Dr. Antje Valentin Direktorin Landesmusikakademie NRW 42 Reinhard Knoll stv. Vorsitzender Kulturrat NRW 48 Norbert Arnold Präsident Lippischer Sängerbund 54 Plenum Wirtschaftlichkeit und Finanzierung Selmar Sechtling Burgbetriebsleiter der Jugendburg Ludwigstein 62 Andreas Roefs Referent für Umweltbildung, Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe 72 Plenum Wirtschaftlichkeit und Finanzierung Karl Hermann Haack MdB a. D. 78 Dr. Barbara Rüschoff-Thale Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe 86 Forum 3 Förderung Kultur und Bildung Walter Neuling Kulturdezernent Bezirksregierung Detmold 96 Angela Josephs Leiterin Presse Phoenix Contact 102 Forum 4 Kulturmarketing und touristische Zielsetzungen Stephan A. Vogelskamp Geschäftsführer Agentur NOAH, Goch 108 Günter Weigel Vorstand LTM-AG, Detmold 116 Schlusswort Anke Peithmann Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe 123 Schlussbemerkungen Frank Jendreck Lippische Kulturagentur, Burg Sternberg

4 Vorwort Vorwort Der 21. März 2014 war ein wichtiges Datum in der Kulturgeschichte der Burg Sternberg, dieser Tag stand ganz unter dem Motto Burg Sternberg Perspektiven. Die unterschiedlichsten Ansichten, Perspektiven, Ausblicke, und Sichtweisen wurden nicht nur von den achtzehn Referenten vorgestellt, ihre Anregungen und Ideen trugen ebenso die mehr als hundertfünfzig Gäste in den Diskussionsprozess ein. Dieses breite Engagement, das rege Interesse der Vortragenden und des Publikums, ist nicht selbstverständlich, belegt es doch, wie groß die Wertschätzung, die Wahrnehmung und Identifikation der Region mit der Burg Sternberg geworden ist. Es sind nicht nur historische oder persönliche Bezüge, welche die Bedeutung der Burg für die Region begründen, es sind vor allem die Interessen an der kulturellen Arbeit und der kulturellen Ausrichtung, welche die Diskussionen angeregt haben. Für dieses Engagement und dieses Interesse möchten sich die Veranstalter der Lippischen Kulturagentur, ganz herzlich bei den Mitwirkenden und Gästen bedanken. Frank Jendreck Lippische Kulturagentur Burg Sternberg Die Vorträge anerkannter Fachleute diverser Disziplinen bildeten die Grundlage der offenen Diskussionen mit Publikumsbeteiligung. Eine große Spannbreite unterschiedlichster Fachrichtungen, von der Musik bis zur Biologie, über die Pädagogik bis zum touristischen Marketing, ermöglichte die Betrachtung der Burg Sternberg aus vielen Blickwinkeln. Die Beteiligung des Publikums in den Diskussionsforen brachte wichtige Impulse ein und berücksichtigte die Belange der Region. Erwartungsgemäß konnte niemand einen Königsweg zur Gestaltung der Zukunft der Burg Sternberg beschreiben, es wurden jedoch einige Perspektiven entwickelt, die bei näherer Betrachtung durchaus das Potential haben, die Zukunft der Burg Sternberg zu sichern und erfolgreich zu gestalten. Die positive Resonanz, welche dieses Symposium gefunden hat, lässt die Hoffnung zu, dass die Beteiligten an diesem Prozess die Burg Sternberg bei den vor ihr liegenden Anstrengungen weiter unterstützen werden. Die hier vorliegenden Texte der Referenten entstammen einem Transkriptionsprozess, der aus dem gesprochenen Wort über die Abschrift der Tonmitschnitte zu redigierten Texten führt. Dabei gehen die Intonation und der Duktus ebenso verloren wie die Mimik und Gestik des Vortragenden, es kann sich bei dieser Dokumentation nur um eine eingeschränkte Wiedergabe handeln. Es gilt das gesprochene Wort. In weiteren Arbeitsschritten wird die Lippische Kulturagentur die in den Beiträgen enthaltenen Kernaussagen und Vorschläge extrahieren und mit Hilfe einer Arbeitsgruppe vertiefend beraten und prüfen, welche konzeptionellen Ansätze und Erweiterungen für die Burg Sternberg relevant sind und weiter verfolgt werden sollen. Ihr Frank Jendreck 4 5

5 Perspektiven der Burg Sternberg Anke Peithmann Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe Ralf Noske Direktor Lippische Kulturagentur Landesverband Lippe Diane Restemeyer Leiterin Technische Immobilienabteilung Landesverband Lippe Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 6 7

6 Perspektiven der Burg Sternberg Grußwort Meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen, liebe Frau Ministerin Schäfer, herzlich willkommen, Herr Landrat Heuwinkel, herzlich willkommen, Herr Bürgermeister Hoppenberg als Bürgermeister der Standortkommune. Herzlich willkommen heißen möchte ich außerdem alle Vertreterinnen und Vertreter aus den Räten und Parlamenten, des Kreistags, der Landschaftsverbandsversammlung Westfalen-Lippe, sowie die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe. Begrüßen möchte ich ferner die Kulturschaffenden, deren Mitwirkung mir besonders wichtig ist, weil sie sich mit ihren Ideen in dieses Symposium sicher intensiv einbringen werden. Herzlich willkommen möchte ich nicht zuletzt die Referentinnen und Referenten heißen, ohne die dieses Symposium nicht stattfinden könnte und die uns natürlich auch mit ihrer fachlichen Expertise heute begleiten werden und in die Lage versetzen werden, uns hoffentlich dazu bringen werden, produktive Ergebnisse zu erzielen. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, dieses Symposium zu organisieren. Die Burg ist eine sehr alte Burg. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut, gegründet und ist damit schon fast 800 Jahre alt. Der Landesverband Lippe hat dabei vergleichsweise kurz das Leben dieser Burg geprägt: 1948 wurde er Eigentümer, sie ist somit seit 66 Jahren in seinem Besitz. Seine Verantwortung für die Burg Sternberg nimmt der Landesverband Lippe sehr ernst. Unser Ziel ist es, die Burg als Ort der kulturellen Bildung und der künstlerischen Begegnung zu erhalten. In den heute wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das nicht einfach. Sie alle wissen und erleben tagtäglich, dass die Finanzierung und Förderung von Kulturangeboten aufgrund knapper finanzieller Mittel immer häufiger hinterfragt wird. Mit seinen Angeboten hier auf der Burg Sternberg erzielt der Landesverband Lippe durchaus beachtenswerte Ergebnisse. Immerhin zwischen und Besucherinnen und Besucher kommen jährlich hierhin. Legt man eine ein- fache Einnahmen/Ausgaben-Rechnung zugrunde, investiert bzw. bezuschusst der Landesverband Lippe die Burg mit ca Euro jährlich. Die aktuelle Beschlusslage der Verbandsversammlung, unseres Parlaments, sieht vor, dass wir diesen Zuschuss senken. Der Grund: Wir wollen und müssen den Landesverband Lippe nachhaltig konsolidieren, um ihn dauerhaft für Lippe zu erhalten. Auf Ihre Frage, Frau Schäfer, Was erwarten Sie sich eigentlich, Frau Peithmann?, habe ich die kurze Antwort: Ich erwarte mir Antworten auf die Frage, wie wir eine solche Burg wirtschaftlich betreiben können. Wie ist unser aktuelles Angebot zu bewerten? Ist es überhaupt noch im Trend? Ist das eine Zukunftsrichtung, in die wir gehen? Gibt es auch Möglichkeiten von verstärkten Vernetzungen und Kooperationen? Meine Wunschvorstellung wäre, wenn wir hier sozusagen als Ergebnis festhalten könnten, dass wir nachhaltige Konzeptideen formulieren, für eine kulturelle Nutzung der Burg Sternberg als einen Ort der Kultur, der Begegnung, aber auch als einen Ort zahlreicher Kulturveranstaltungen. Meine Wunschvorstellung wäre zudem, dass wir mehr Partner haben, die sich auf dieser Burg engagieren, und zwar inhaltlich, personell, aber auch finanziell. Perspektiven der Burg Sternberg Grußwort Anke Peithmann Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe 8 9

7 Der Ablauf des Symposiums ist konzipiert als eine offene Diskussionswerkstatt, um möglichst vielen von Ihnen zu ermöglichen, sich einzubringen, mit eigenen Beiträgen und eigenen Vorstellungen. Am Ende werden wir die Ergebnisse im Plenum zusammentragen. Zum Schluss bleibt mir nur Danke zu sagen, Danke an die Kulturagentur für die inhaltliche Gestaltung und Organisation, Danke an die Referentinnen und Referenten, für ihre Bereitschaft hier mitzuarbeiten. Danke auch an die beiden Moderatorinnen, die uns heute durch den Tag begleiten werden. Und ein herzliches Dankeschön an die vielen Interessierten, die heute die Diskussion auch aktiv mitgestalten werden. Danke möchte ich auch sagen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe über alle Bereiche hinweg. Sie können sich vorstellen, dahinter steckt auch viel Organisation, Vorbereitung, Nachbereitung, Begleitung. Für den Landesverband Lippe war das auch eine organisatorische große Herausforderung, diese haben wir ganz wunderbar gemeistert. Perspektiven der Burg Sternberg Grußwort Anke Peithmann Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe Wir haben das Symposium ergebnisoffen als Ideen- und Erfahrungsbörse konzipiert, wir wollen mit Ihnen diskutieren, wir wollen Erfahrungen und Einschätzungen mit Ihnen austauschen, Tipps erhalten. Wir wollen über den Tellerrand schauen und sehen, wie sich andere Einrichtungen erfolgreich behaupten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Möglichkeiten für die weitere konzeptionelle Arbeit ausloten. Dementsprechend haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturagentur das Symposium inhaltlich strukturiert, auch an dieser Stelle noch mal, Herr Noske, an Sie und Ihr Team ein herzliches Dankeschön für die inhaltliche und organisatorische Arbeit. Zuerst geben wir Ihnen einen Überblick über den kulturellen und baulichen Ist-Stand. Dann wollen wir über die gesetzlichen Rahmenbedingungen informieren. Danach geht es in die Foren, wo wir Themenbereiche diskutieren wollen, z. B. Vernetzung und Möglichkeiten von Kooperationen, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung, sowie Förderungen und Kulturmarketing. Auch mit touristischen Zielsetzungen wollen wir uns heute auseinandersetzen

8 Perspektiven der Burg Sternberg Die kulturelle Entwicklung der Burg Sternberg in den vergangenen Zehn Jahren Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Einstieg vermitteln in das Thema Burg Sternberg. Ich werde das tun über einen kurzen geschichtlichen Rückblick zur Burg und Ihnen dann den Ist-Zustand der Kulturarbeit hier auf der Burg Sternberg vorstellen. Meine Ausführungen beginnen möchte ich im Jahr 1945 mit der Ankunft von Peter Harlan auf der Burg Sternberg. Peter Harlan, Instrumentenbauer aus Markneukirchen, gelang es nach dem Krieg, seine Instrumentensammlung aus Markneukirchen einschließlich der Werkstatt auf die Burg Sternberg zu transportieren und damit zu beginnen, kleine Burgmusiken durchzuführen. Er musizierte insbesondere mit Kindern und Jugendlichen und baute auch schon einfache Instrumente. Wichtig für die Arbeit mit Kindern war der Übernachtungsbereich in der Unterburg, der damals als Jugendheim vom Kreis Lippe genutzt und betrieben wurde. Mit dem Tod von Till Harlan 1996 endeten die Aktivitäten der Harlans hier auf der Burg Sternberg. Die Frage, die sich der Besitzer der Burg Sternberg, nämlich der Landesverband Lippe, nun stellen musste, war, wie eine künftige Nutzung der Burg Sternberg aussehen könnte. Das war schwierig, weil sich die Burg Sternberg baulich in einem sehr schlechten Zustand befand. Um die Frage nach Möglichkeiten einer künftigen Nutzung zu diskutieren, wurde 1996 ein Symposium veranstaltet, das im Ergebnis die Entwicklung eines Konzeptes einer kulturellen Nutzung einer sanierten Burganlage vorschlug. Das dann erarbeitete Nutzungskonzept sah vor, eine Förderung der Laienmusikarbeit und den Aufbau eines Klingenden Museums vorzunehmen. Außerdem sollte der Übernachtungs- und Verpflegungsbereich für Laienmusikgruppen und Schulklassen weitergeführt werden. Das erarbeitete Nutzungskonzept war dann Grundlage der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen für die bauliche Sanierung der gesamten Oberburg. Die Arbeiten zur Umsetzung des Konzeptes wurden dem damaligen Institut für Lippische Landeskunde, der heutigen Kulturagentur, übertragen, die ab 2003 in Person von Herrn Jendreck begann, das erarbeitete Nutzungskonzept umzusetzen. Was passiert nun auf der Burg Sternberg heute, meine Damen und Herren. Es gibt verschiedene Schwerpunkte, die hier organisiert und durchgeführt werden. Im Zentrum der Kulturarbeit steht die Bildungsarbeit im Klingenden Museum, das große Teile der Instrumentensammlung der Familie Harlan aufgenommen hat. Das Klingende Museum umfasst ca. 260 Musikinstrumente, die meisten hat der Landesverband Lippe Ende der neunziger Jahre ankaufen können. Mittlerweile befinden sich auch sehr viele Instrumente in der Sammlung, die von Privatpersonen geschenkt wurden, besonders Flöten und Streichinstrumente. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt sicherlich im Bereich der Saitenund Holzblasinstrumente. Es gibt einen umfangreichen Satz an Blockflöten aus der Frühzeit der Wiederentdeckung der Blockflöte aus den Zwanziger Jahren und es gibt eine Sammlung hochwertiger Gamben aus mehrfarbigen Hölzern. Der Wert der Sammlung besteht nicht so sehr im Wert der einzelnen Instrumente, sondern erklärt sich mehr aus dem Funktionszusammenhang nämlich, dass Zeugnisse musikalischer Vergangenheit an die Erlebniswelt der Burg Sternberg angeknüpft sind. Sie haben hier, und das ist tatsächlich relativ einmalig, ein Museum zum Anfassen. Sie können die Instrumente ganz hautnah erleben, weil sie nicht hinter Glasvitrinen verschlossen sind, sondern von der Wand genommen und ausprobiert werden können, natürlich unter fachkundiger Anleitung. Man kann erleben, wie so eine Drehleier funktioniert, wie das da innen im Instrument aussieht und wie stark man drehen muss, damit überhaupt irgendein Ton heraus kommt. Gerade für Kinder ist ein solches unmittelbares Erleben von Instrumenten wichtig. Wir haben zum zweiten die Akademie für Alte Musik und Instrumentenbau, die im Wesentlichen von dem Instrumentenbauer Walter Waidosch getragen wird. Die Akademie für Alte Musik und Instrumentenbau steht für musikalische Spielkreise, für Laienmusik mit den Schwerpunktthemen Mittelalter, Barock und Renaissance sowie dem Gambenkonsort. Wir können mittlerweile 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Jahr zählen. Perspektiven der Burg Sternberg Die kulturelle Entwicklung der Burg Sternberg in den vergangenen Zehn Jahren Ralf Noske Direktor Lippische Kulturagentur Landesverband Lippe 12 13

9 Neben diesen Aktivitäten werden auch verschiedene Sonderveranstaltungen von Walter Waidosch durchgeführt. Das sind Kombinationen aus Instrumentenbau und Spielkreisen, insbesondere die Winterwerkstatt ist ja hier in der Region sehr bekannt. Kurse mit dem Schwerpunkt Instrumentenbau ist dann das dritte Standbein der Kulturarbeit auf der Burg Sternberg, und das vierte schließlich die Restauration von Instrumenten. Infolge der Arbeit von Walter Waidosch hier auf der Burg Sternberg ist das eine günstige Situation, weil weil wir einen ausgewiesenen Fachmann für Instrumentenbau unmittelbar beauftragen können, unsere eigenen Musikinstrumente im Klingenden Museum, die zum Teil in einem sehr stark renovierungsbedürftigen Zustand sind, zu reparieren. Perspektiven der Burg Sternberg Die kulturelle Entwicklung der Burg Sternberg in den vergangenen Zehn Jahren Ralf Noske Direktor Lippische Kulturagentur Landesverband Lippe Kernaufgabe der Kulturarbeit auf der Burg Sternberg ist das Schaffen von Bildungsangeboten für Kinder und Schulen. Wir haben auch Angebote für die ganz kleinen Kindergartenkinder. Die Kinder können Töne kennenlernen, und sie lernen, wie Töne und Klänge produziert werden, das alles in Kursen und Freizeiten. Herr Jendreck und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier haben zum Beispiel eigene Musikinstrumente konzipiert und auch gebaut. Einfache Instrumente, wie z. B. die Tunnelgusla, oder kleine Klarinetten und Flöten. Die Nachfrage nach diesen Kursen ist hoch, die Zahlen der Kurse und auch der Teilnehmer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wir haben 2005 angefangen mit acht Kursen und 120 Teilnehmern. Mittlerweile sind die Zahlen im Jahr 2013 auf 94 Kurse mit fast Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestiegen. Die Bildungsangebote auf der Burg Sternberg zum Instrumentenbau sind übrigens auch aufgenommen im Programm der Kulturscouts, was die Qualität der Kulturarbeit auf Burg Sternberg beschreibt. Dann haben wir den Bereich der Kulturveranstaltungen selbst mit den klassischen Konzerten, den Theater- und den Kabarettveranstaltungen, die hier im Rittersaal durchgeführt werden. So konnten große Konzerte, z. B. mit dem Detmolder Kammerorchester oder die von Prof. Weber organisierte Brahmsiade, durchgeführt und viele Kooperationen mit Kulturträgern eingerichtet werden. Hier sind besonders die sogenannten Jung-Konzerte zu nennen, die seit 2010 in Kooperation mit den Veranstaltern von Jugend Musiziert organisiert werden. Auch die Kooperation mit dem Westfälischen Kinderdorf, das hier auf der Burg Sternberg in diesem Jahr erstmals ein Heavy Metal Konzert durchführen möchte, sei in diesem Zusammenhang erwähnt. Außerdem plant das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold e. V. in diesem Jahr eine Veranstaltung des Literaturfestes Wege durch das Land auf der Burg Sternberg. Burg- und Brunnenführung mit mittlerweile Besuchern im Jahr und die stark nachgefragten Carving Kurse runden das Kulturangebot auf der Burg Sternberg ab. Neben den Kulturveranstaltungen gibt es aber auch noch weitere Nutzungen. Einmal die Raumvermietungen in der Oberburg. Sie wissen, dass die Räume der Oberburg auch für private Zwecke genutzt werden können. Nutzen können die Räume auch Kulturvereine für eigene Veranstaltungen oder Proben, dann zu stark verbilligten Preisen. Und wir führen den Übernachtungsbetrieb in der Unterburg. Der Unterburgbereich steht nach dem Nutzungskonzept insbesondere den Schulklassen und Laienmusikensembles für mehrtägige Aufenthalte zur Verfügung. Die Möglichkeit von Übernachtungen ist übrigens von großer Bedeutung für die gesamte Bildungsarbeit der Burg Sternberg, denn dadurch erhöht sich zum einen der Kreis von Teilnehmern der Angebote auch über die Kreisgrenzen hinweg, zum anderen können aufwändigere und intensivere Bildungsangebote konzipiert werden

10 Perspektiven der Burg Sternberg Aktuelle bauliche Situation auf der Burg Sternberg Die Anlage der Burg Sternberg gliedert sich in die Unterburg mit der Jugendherberge und dem gastronomischen Café sowie in die Oberburg als Veranstaltungsort. Im Außengelände befindet sich der Carvingplatz, der Garten und eine Feuerstelle. Perspektiven der Burg Sternberg Aktuelle bauliche Situation auf der Burg Sternberg Diane Restemeyer Leiterin Technische Immobilienabteilung Landesverband Lippe Burg Sternberg wurde von 1998 bis 2003 umfangreich saniert und ausgebaut, das Kostenvolumen betrug rund 3,58 Mio. Euro. Davon hat im Wesentlichen die Oberburg profitiert, die als vielfältiger Veranstaltungsbereich fungiert. Diese besteht aus vier Seminar- bzw. Veranstaltungsräumen, die bei klassischer Bestuhlung für 50 bis 60 Personen geeignet sind. Zwei davon befinden sich im Erdgeschoss und zwei im Obergeschoss. Der große Veranstaltungssaal, der so genannte Rittersaal, bietet Platz für 120 Personen. Die Seminarräume im Untergeschoss bieten auch die Möglichkeit, den Burghof in Veranstaltungen mit einzubeziehen. Hinzu kommen Verwaltungsräume und Räume, die museal die Geschichte der Burg darstellen, z. B. das Brunnenhaus und im Obergeschoss die beiden Räume des Klingenden Museums, in denen historische Musikinstrumente, im Wesentlichen aus der Sammlung Peter Harlans, ausgestellt sind. Viele der genannten Räumlichkeiten stehen für private Feiern zur Verfügung. Regelmäßig durchgeführt werden Trauungen, im sogenannten Raum der Kapelle, der Saalbereich bietet sich für die Hochzeitsfeier an. Die Unterburg wurde nicht grundlegend saniert. Hier wurden in den letzten Jahren kleinere Instandhaltungen durchgeführt sowie Brandschutzmaßnahmen, die erforderlich waren, um die Jugendherberge zu betreiben. Die Jugendherberge bietet eine einfache Unterbringungsmöglichkeit für die Kindergruppen. Sie besteht aus Mehrbettzimmer mit bis zu zehn Betten. Dazu gehört ein Bereich mit Vollküche und einer Art Tagungs- bzw. Gruppenraum. Von der Herberge aus kann der Burghof direkt mit einbezogen werden, der z. B. auch für Feste genutzt werden kann. Das Café wird vom Westfälischen Kinderdorf Lipperland aus Barntrup betrieben: In einem Rahmenprojekt zur beruflichen Förderung und Integration junger Erwachsener bildet das Kinderdorf hier Jugendliche zum Koch, Beikoch oder Fachkraft aus, hier finden auch Jugendliche mit Förderschulabschluss einen Ausbildungsplatz. Die Burg Sternberg hat Potenzial: Sie verfügt über eine Reihe extrem gut ausgestatteter, sehr attraktiver Veranstaltungsräume. Ihre räumliche Disposition, gerade auch im Zusammenhang mit der wirklich reizvollen, landschaftlichen Lage und dem wunderbaren Ambiente ihrer historischen Räume, spricht für diese Höhenburg. Die Unterbringung in der Jugendherberge richtet sich jedoch an eine sehr begrenzte Zielgruppe. Wenn man jetzt die Zielgruppe erweitern, also auch Menschen ansprechen möchte, die nicht in Jugendherbergen übernachten, besteht unter Umständen die Möglichkeit, anstelle des heute nicht mehr vorhandenen Nordflügels ein Gästehaus zu errichten. Es besteht die Möglichkeit der baulichen Erweiterung für die Anlage. Eine Größenordnung von 30 Betten wäre realisierbar

11 Perspektiven der Burg Sternberg Impulsvortrag zum neuen Kulturfördergesetz NRW Kunst und Kultur mit ihrer integrativen und identitätsstiftenden Kraft sind heute für unsere Gesellschaft, in der es starke Fliehkräfte gibt, wichtiger denn je und ihr wachsen neue Aufgaben zu. Gleichzeitig haben sich durch die Finanzkrise und die zunehmend knappen öffentlichen Kassen ich denke hier gerade auch an die Kommunen die finanziellen Spielräume weiter verengt. Wir brauchen also heute mehr denn je Ideen und zukunftsfähige Konzepte für die Kulturpolitik. Dass wir in NRW neue Wege gehen und als erstes Land ein Kulturfördergesetz kurz KFG entwickeln, wird mit viel Interesse beobachtet. Bei uns im Land, aber auch außerhalb von NRW. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Und ich habe deshalb auch sehr gerne Ihre Einladung angenommen, heute bei diesem Symposium das geplante Kulturfördergesetz intensiver zu beleuchten. Das KFG hat viele interessante Facetten, die sich in unterschiedlichen thematischen Bezügen auch im heutigen Programm wiederfinden: vom Stellenwert der kulturellen Bildung über die Stärkung von Vernetzung und Kooperation bis hin zu Grundsatzfragen der Kulturentwicklung. Die vielschichtigen Themen heute, die breite regionale Beteiligung, aber auch der Blick über die Grenzen der Region hinaus versprechen interessante Diskussionen bei diesem Symposium und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Burg Sternberg als Ort der Kultur in Lippe. Ich freue mich, dazu heute einen Beitrag leisten zu können. Das Kulturfördergesetz NRW ist in erster Linie ein kulturpolitisches Projekt kurz gesagt: eine kulturpolitische Standortbestimmung für das Land. Es geht uns um die politische Positionierung der Kulturförderung. Es geht uns darum, die Bedeutung der Kultur in den politischen Meinungs- und Willensbildungsprozessen und in der Öffentlichkeit zu stärken. Das Kulturfördergesetz schafft einen Rahmen für mehr Verbindlichkeit und Verlässlichkeit in der Kulturförderung. Das Gesetzgebungsvorhaben erfordert einen aktuellen politischen Konsens, welche Ziele und inhaltlichen Schwerpunkte, welche allgemeinen Grundsätze und welche Verfahren für die Kulturförderung insgesamt gelten sollen. Das fertige Gesetz schafft für alle Beteiligten dauerhaft mehr Klarheit, mehr Transparenz in diesen Fragen. Und es bietet Argumentationshilfe für die politische Auseinandersetzung um den Stellenwert von Kunst und Kultur auf allen politischen Ebenen. Wir halten den Weg eines Gesetzes für richtig, weil es wesentlich darauf ankommt, dass sich das Parlament intensiv mit den Fragen der Kulturpolitik auseinandersetzt. Dass die Landeskulturpolitik im Kontext und auf Augenhöhe mit den anderen Politikfeldern diskutiert und verankert wird. Nicht nur im Gesetzgebungsverfahren, sondern auch in Zukunft immer wieder. Wenn es darum geht, politische Legitimität und Relevanz der Kulturförderung zu untermauern, dann ist von einem Gesetz sicherlich das höchste Maß an Wirksamkeit zu erwarten. Das Gesetzgebungsverfahren hat schon jetzt noch vor Einbringung des Referentenentwurfs in das Parlament eine Intensität und Breite der kulturpolitischen Diskussion bewirkt, ein Maß an Interesse und Teilhabe, wie es auf anderen Wegen kaum möglich wäre. Das haben bereits die fünf großen kulturpolitischen Konferenzen gezeigt, die wir auf dem Weg zum Kulturfördergesetz im Frühjahr 2012 in den fünf Regierungsbezirken unseres Landes durchgeführt haben. Das hat die Abstimmung des Referentenentwurfs mit allen betroffenen Ressorts innerhalb der Landesregierung gezeigt, die weitgehend abgeschlossen ist. Perspektiven der Burg Sternberg Impulsvortrag zum neuen Kulturfördergesetz NRW Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 18 19

12 Hintergrund dieser Aufforderung ist die Tatsache, dass in zahlreichen Gemeinden die kulturelle Infrastruktur und die Förderung der künstlerischen Aktivitäten von gravierenden Sparmaßnahmen betroffen, in Einzelfällen sogar ganz in Frage gestellt sind. Die freiwilligen Aufgaben, zu denen auch die Kulturpflege gehört, werden zur notwendigen Haushaltskonsolidierung vorrangig herangezogen. Das kann von denen, die kulturpolitische Verantwortung tragen, nicht klaglos akzeptiert werden. Die Diskussion, ob es eigentlich richtig ist, die Kulturpflege als sogenannte freiwillige Aufgabe zu definieren, gibt es schon lange. Perspektiven der Burg Sternberg Impulsvortrag zum neuen Kulturfördergesetz NRW Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Sie hat aber jedenfalls in NRW durch die aktuelle Entwicklung der Kommunalhaushalte und die damit verbundenen Kämpfe um die Verteilung der Ressourcen bzw. der Sparlasten eine neue Aktualität und Bedeutung gewonnen. Und das wird davon bin ich überzeugt auch die für Mai/Juni dieses Jahres geplante Anhörung der Verbände und vor allem auch das eigentliche parlamentarische Gesetzgebungsverfahren zeigen, das voraussichtlich im Sommer beginnen wird. Die wahrscheinlich schwierigste und politisch brisanteste Frage, die wir im Rahmen dieses Gesetzgebungsvorhabens beantworten müssen, ist: Können und wollen wir die kommunale Kulturarbeit durch das Kulturfördergesetz zur gesetzlichen Pflichtaufgabe der Kommunen machen und dadurch in Haushaltssicherungs- bzw. Nothaushaltsgemeinden vor allzu einschneidenden Sparzwängen schützen? Die Regierungsfraktionen im Landtag haben uns mit dem Auftrag, ein Kulturfördergesetz zu erarbeiten, auch aufgefordert zu prüfen: Können wir sicherstellen, dass auch Kommunen mit Haushaltssicherungskonzepten oder im Nothaushalt ein gewisses Mindestmaß an Kulturförderung und Kulturangebot als so genannte freiwillige Aufgabe vorhalten, weiterleisten oder entwickeln können ohne dass ihnen dieses kommunalaufsichtlich untersagt werden kann? Häufig wurde deshalb von Kulturschaffenden und Kulturverantwortlichen die Auffassung vertreten, Kultur müsse als Pflichtaufgabe behandelt werden. In der kommunalrechtlichen Praxis insbesondere der Kommunalaufsichtsbehörden und auch in der juristischen Fachliteratur hat sich diese Meinung aber nicht durchgesetzt. Wenn nun zum ersten Mal in Deutschland ein Kulturfördergesetz auf der Agenda steht, liegt natürlich der Gedanke nahe, den alten Streit bei dieser Gelegenheit gesetzgeberisch zu lösen und die Kulturförderung im Gesetz als pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe der Gemeinden zu definieren. Die kommunalverfassungsrechtlichen Zusammenhänge und Fragestellungen sind hier außerordentlich komplex. Das Kulturfördergesetz NRW wird die kommunale Kulturarbeit nicht zur Pflichtaufgabe machen, weil das weder verfassungsrechtlich möglich noch letztendlich politisch sinnvoll ist. Wir diskutieren aber auf der Grundlage eines von uns in Auftrag gegebenen Gutachtens von Prof. Dr. Johannes Hellermann, ob wir mit dem Kulturfördergesetz andere Wege finden, zur Stabilität der Kulturarbeit von Kommunen 20 21

13 beizutragen, die sich in der Haushaltssicherung oder im Nothaushalt befinden. Wir sind hier auf einem guten Weg, einen Kompromiss zu finden, der klarstellt, dass auch finanziell notleidende Kommunen nicht daran gehindert werden dürfen, in ihrem Haushaltssicherungskonzept die freiwilligen kulturellen Aufgaben angemessen zu berücksichtigen solange sie das Ziel der Haushaltskonsolidierung binnen zehn Jahren einhalten. Dies soll nicht auf Gesetzesebene, sondern durch einen Erlass an die Kommunalaufsicht der Bezirksregierungen sichergestellt werden. Das Kulturfördergesetz soll nach unseren Vorstellungen neue Verfahren und neue Instrumente schaffen, die zukünftig Grundlage einer planvollen und zielorientierten, verlässlichen, transparenten und nachvollziehbaren Förderpolitik des Landes sein sollten: Die Kulturförderpolitik soll zukünftig geleitet werden durch einen Kulturförderplan. Er soll am Beginn einer Legislaturperiode jeweils für fünf Jahre die Ziele und Entwicklungsperspektiven der Kulturförderung des Landes definieren und die Förderbereiche benennen, in denen besondere Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Er soll ein Arbeitsinstrument der Landesregierung sein. In die Erarbeitung sollen die kommunalen Spitzenverbände, aber auch die Verbände und Organisationen der Kulturschaffenden und -verantwortlichen einbezogen werden. Der Kulturförderplan das ist uns sehr wichtig muss auch und gerade die kulturelle Entwicklung in den Kommunen reflektieren. Er soll eine wesentliche Grundlage in einem weiteren neuen Instrument der Landeskulturpolitik finden: Ebenfalls alle fünf Jahre aber jeweils gegen Ende einer Legislaturperiode soll die Landesregierung dem Landtag zukünftig einen Landeskulturbericht vorlegen. Der Kulturbericht soll zur Umsetzung des Kulturförderplanes und zur Lage der Kultur im Lande insgesamt Stellung nehmen. Er wird einigen Arbeitsaufwand einschließlich empirischer Forschung, statistischer Erhebungen etc. erforderlich machen. Er soll für die Kulturförderpolitik der Kommunen ebenso aufschlussreich und nützlich sein wie für die des Landes. Eben ein Bericht zur Lage der Kultur im Land insgesamt! Deshalb wird der Bericht auch Daten und Informationen verarbeiten, die von den Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Der Kulturbericht soll dann wiederum für die Landesregierung eine wesentliche Grundlage für den jeweils darauf folgenden Kulturförderplan sein. Der Kulturförderplan und der Landeskulturbericht bedeuten mehr konzeptionelle Zusammenarbeit von Land und Gemeinden. Es muss hinzukommen, dass wir noch stärker als bisher den Charakter der Kulturpolitik als Strukturpolitik in den Blick nehmen. Schon seit den 1990er Jahren betreiben wir in Nordrhein-Westfalen unter diesem Motto eine aktive Kulturförderpolitik, die die Beiträge der Kultur zum wirtschaftlichen Strukturwandel z.b. im Ruhrgebiet besonders fördert. Aktuell und in Zukunft verstärkt wird sich Kulturpolitik als Strukturpolitik aber auf die kulturelle Infrastruktur beziehen müssen. Allein schon angesichts des demografischen Wandels wird die kulturelle Infrastruktur in unserem Land wohl kaum ohne Veränderungen und Erneuerungen auskommen können. Unser Gesetzentwurf soll behutsam die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kulturförderung des Landes sich dieser Probleme verstärkt annehmen kann. Behutsam deshalb, weil die kulturelle Infrastruktur Nordrhein-Westfalens historisch gewachsen besonders stark kommunal getragen und geprägt wird. ca. 80 % aller Aufwendungen für Kultur werden von den Kommunen geleistet. Die Konsequenz ist ein gegenüber den Kommunen traditionell eher zurückhaltendes, subsidiär geprägtes Selbstverständnis des kulturfördernden Landes. Zwar wird unser Gesetzentwurf betonen und fixieren, was sich in den letzten 20 Jahren allmählich immer stärker herausgebildet hat: Dass nämlich das Land mit eigenen Aktivitäten und mit gezielten Förderprogrammen nach Maßgabe eigener, d.h. landesspezifischer Zielsetzungen inhaltliche Akzente Perspektiven der Burg Sternberg Impulsvortrag zum neuen Kulturfördergesetz NRW Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 22 23

14 setzt. Aber an der Rollenverteilung zwischen Kommunen und Land will niemand rütteln und an ihr wird sich auch durch das Kulturfördergesetz grundsätzlich nichts ändern. Das heißt vor allem: Die Verantwortung und die Entscheidungsfreiheit der kommunalen Selbstverwaltung, zu deren Kernbereich die Kulturpflege gehört, darf in keiner Weise angetastet werden! Einen für die Gemeinden verbindlichen Landes-Kulturentwicklungsplan z. B. kann es selbstverständlich nicht geben! Aber der Gesetzentwurf wird z. B. auch eine Regelung enthalten, wonach freiwillige kommunenübergreifende Kulturentwicklungsplanungen besonders gefördert werden sollen. Das Kulturfördergesetz wird Land und Kommunen an hervorgehobener Stelle aufgeben, bei der Pflege und Förderung von Kunst, Kultur und kultureller Bildung partnerschaftlich zusammenzuwirken. Der Kulturförderplan und der Landeskulturbericht werden Land und Kommunen veranlassen, das tatsächlich zu tun und gemeinsam auf das Ganze zu schauen. Das Kulturfördergesetz wird keine Vorgaben im Sinne konkreter Handlungspflichten für die Kommunen enthalten. Es wird also nicht konnexitätsrelevant sein. Im Wesentlichen richtet sich das Gesetz selbstverständlich an die Kulturförderung des Landes. Dabei wird das Gesetz die Kulturpolitik des Landes natürlich nicht neu erfinden. Viele Merkmale der Kulturförderung, die sich in NRW in den letzten, sagen wir mal 20 Jahren herausgebildet und bewährt haben, werden aufgenommen und knapp auf den Punkt gebracht: die Förderung der interkommunalen Kooperation beispielsweise (Sekretariate, Regionale Kulturpolitik), der Landesbüros, die vor allem für die freie Szene so wichtig sind, die gesellschaftspolitisch ansetzenden Förderprogramme (z. B. Interkultur), die starke Einbeziehung der freigemeinnützigen Kulturakteure, die Förderung von Spitze und Breite, die Förderung der Kulturwirtschaft usw. Alles das werden Sie im Kulturfördergesetz selbstverständlich wiederfinden. Ich möchte hier nur zwei aktuelle Akzentsetzungen hervorheben, die der Gesetzentwurf enthält und die mir besonders wichtig sind: Die kulturelle Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung für das zentrale Ziel der kulturellen Teilhabe. Das Gesetz unterstreicht die Bedeutung der kulturellen Bildung und stellt sie gleichberechtigt neben die Förderung der Künste und den Erhalt des kulturellen Erbes. Es macht die Wahrnehmung kultureller Bildungsaufgaben für die eigenen Kultureinrichtungen des Landes und auch für die vom Land institutionell geförderten Einrichtungen zur Pflicht bzw. zur Fördervoraussetzung. Das Gesetz hebt als Fördergegenstand im Bereich der kulturellen Bildung insbesondere die örtlichen Netzwerke hervor, die Kultur, Schule sowie Kinder- und Jugendarbeit zu wesentlich erhöhter Wirksamkeit zusammenführen. Zweitens: Unter den derzeit gegebenen Umständen ist Planungssicherheit das vielleicht dringlichste Anliegen der Kulturschaffenden und -verantwortlichen, auf allen Ebenen. Das wurde auch auf den von mir schon erwähnten fünf regionalen Kulturkonferenzen in den Regierungsbezirken sehr deutlich. Der Gesetzentwurf konstituiert als einen allgemeinen Grundsatz der Kulturförderung des Landes und der Gemeinden, dass Nachhaltigkeit und Planungssicherheit zur Ermöglichung langfristiger Entwicklungsprozesse bei der Kulturförderung stets anzustreben sind. Im Zusammenhang mit dem Kulturfördergesetz bemühen wir uns, hier für die Praxis der Landesförderung Verbesserungen zu erreichen. Das gilt übrigens auch noch für eine Reihe weiterer Zweifels- und Streitfragen des Zuwendungsrechts, die den Förderempfängern unseres Erachtens in der Praxis das Leben unnötig schwer machen. Auch der vorgesehene Kulturförderplan soll natürlich zu mehr Planungssicherheit für die Kulturförderung des Landes beitragen. Er wird unter Haushaltsvorbehalt stehen, den Kulturförderetat des Landes also nicht rechtsverbindlich festlegen. Aber er wird doch eine verabredete, politische 5-Jahres-Planung der Landesregierung darstellen, was die Voraussehbarkeit der Landesförderung und damit die Planungssicherheit erheblich erhöht. Perspektiven der Burg Sternberg Impulsvortrag zum neuen Kulturfördergesetz NRW Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 24 25

15 Ich möchte zum Schluss noch eine Anmerkung zu einer Grundfrage der Gestaltung eines solchen Gesetzes machen: Eine der grundsätzlichen Einwendungen, die gegen ein solches Gesetzesvorhaben vorgebracht werden, ist die Gefahr, die Kultur, insbesondere die Kunst, unangemessen, ihrem Wesen zuwiderlaufend, zu verrechtlichen. Der Gesetzesentwurf verzichtet deshalb auf alle die Inhalte von Kunst, Kultur und kultureller Bildung betreffende Regelungen. Er enthält z. B. auch keine Legaldefinition von Begriffen wie Kunst, Kultur, Theater usw. Er benennt bzw. umschreibt vielmehr nur äußerlich die Handlungsfelder der Kulturförderung und der eigenen Aktivitäten des Landes. Die notwendigen Konkretisierungen werden dem Kulturförderplan, gegebenenfalls noch zu erlassenden Förderrichtlinien und Förderprogramm-Ausschreibungen etc. überlassen. Andererseits darf das Gesetz allerdings auch nicht so abstrakt und allgemein sein, dass es inhaltsleer und belanglos wird. Es war uns sehr wichtig, das Gesetz insgesamt so zu gestalten, dass es die Vielfalt und die Entwicklung von Kunst, Kultur und kultureller Bildung keinesfalls einschränkt dass es offen bleibt, für das Experiment, das Unerwartete, das in keine Schublade Passende. Wir müssen der Kunst und Kultur den größtmöglichen Freiraum zur autonomen Entwicklung belassen und ihre Eigengesetzlichkeiten respektieren. Ein solches Kulturfördergesetz, wie wir es auf den Weg bringen, ist keine leichte Sache. Es ist ein sehr komplexes Projekt. Es ist aber auch sehr spannend! Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Antje Nöhren Leiterin Kulturbüro OWL Markus Rempe Fachgebietsleiter Bildung Kreis Lippe Heinrich Kessen, Schulamtsdirektor Förderschulen, Kreis Lippe Forum 2 Vernetzung und Kooperation Dr. Antje Valentin Direktorin Landesmusikakademie NRW Reinhard Knoll stv. Vorsitzender Kulturrat NRW Norbert Arnold Präsident Lippischer Sängerbund Über viele Detailfragen werden wir noch intensiv diskutieren bei der Verbändeanhörung und im Rahmen des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens. Aber ich bin überzeugt, dass wir in schwierigem Fahrwasser für die Zukunft der Kultur in unserem Lande und dabei auch und gerade in unseren starken Kulturregionen in jedem Fall besser aufgestellt sein werden als bisher, wenn wir dieses Gesetz unter Dach und Fach haben. Vielen Dank! 26 27

16 Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Außerschulische Bildung als Förderschwerpunkt Burg Sternberg als Lernort Ich wurde gebeten in diesem Rahmen ein wenig über die Potentiale kultureller Bildungsangebote, speziell zu Burg Sternberg als außerschulischem Lernort, zu sagen. Ich werde das versuchen in der Kürze der Zeit so sportlich wie möglich zu machen. Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Außerschulische Bildung als Förderschwerpunkt Burg Sternberg als Lernort Antje Nöhren Leiterin Kulturbüro OWL Kulturelle Bildung, das haben wir eben gehört, auch noch mal von der Ministerin hat einen hohen Stellenwert hier in Nordrhein-Westfalen. Es ist eine Besonderheit, das kann man so sagen. Ostwestfalen-Lippe wurde 2009 sogar zur Modellregion kultureller Bildung erklärt. Das heißt, hier haben wir ein richtiges Pfund, viele Kultureinrichtungen machen hier bereits ein sehr breites Angebot, Burg Sternberg ist hier auf jeden Fall schon von Anfang an mit dabei. Auch im Kulturfördergesetz ist es nun nochmal verankert, dass kulturelle Bildung neben der Wahrung des kulturellen Erbes und der Förderung der Freien Künste ein ganz eigener Schwerpunkt ist, also ein wichtiges Kriterium, auf das wir uns auch offen beziehen sollen. Das gilt auch für die regionale Kulturpolitik. Dieses Förderprogramm fördert hier in der Region Projekte mit dem Schwerpunkt, kulturelle Bildung und Attraktivierung der Region und holt jährlich eine halbe Million Euro ganz gezielt in die Region, um Initiativen und Projekte zu unterstützen. Antragsteller nutzen das Kulturbüro, um sich entsprechend Beratung einzuholen und die Idee ist, das klang auch eben im Forum schon durch, dass man dem Appell nachkommt, sich strukturell zu vernetzen, also über den eigenen kommunalen Tellerrand hinaus zu arbeiten, möglichst auch über die Kreisgrenzen hinaus zu arbeiten. Burg Sternberg tut das bereits, unter anderem über die Beteiligung an dem Projekt Kulturscouts OWL, ich bin nicht sicher, ob das jedem so ein Begriff ist. Die Kollegin Lilian Wohnhas, präsentiert das Projekt hier auch an einem Infostand. Es ist sehr spannend sich darüber zu informieren. Ein Projekt, das hier in der Region entwickelt wurde aus einer Bestands- aufnahme der kulturellen Bildung heraus, um Kultureinrichtungen dafür zu qualifizieren, speziell Angebote für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 zu entwickeln und dabei geht es eben nicht darum, die Schüler nur im Rahmen ihres Unterrichtes an den außerschulischen Lernort zu bringen, um hier eine Führung mitzumachen, sondern es geht um eine aktivierende Teilhabe, in allen nur denkbaren Sparten. Das ist im Grunde der Kernbereich kultureller Bildungsangebote aller beteiligten Kultureinrichtungen, derer wir im KulturScouts-Programm zurzeit knapp 30 haben. Ganz wichtig war, als wir dieses Projekt entwickelt haben, dass Kinder und Jugendliche an diesem Projekt unentgeltlich teilnehmen können. Die Fahrt zum Kulturort ist inbegriffen, das heißt, sie können mit Bus und Bahn, entweder mit den Öffentlichen (das wäre hier wahrscheinlich eher schwierig) oder mit einem gecharterten Bus zum Kulturort reisen. Weder die Fahrt, noch der Eintritt kosten Geld. Uns war, als wir dieses Programm entwickelt haben aber wichtig, dass dieses Angebot nicht zu Lasten der Kultureinrichtungen geht

17 Denn oftmals wird gesagt: Ja, wieso? Dann verzichtet eben derjenige, der das Programm durchführt, auf einen Teil seines Honorars oder man knappst hier und da und dort... Und das war ein ganz wesentlicher Aspekt, wenn wir kulturelle Bildung fördern, dann ist der Fokus auf Förderung der Kultureinrichtung und Unterstützung der Kultur. Wir haben eben weniger Schule und Jugendarbeit im Fokus, sondern mit dem Programm Regionale Kulturpolitik die Kultureinrichtung. Ja, warum kulturelle Bildung überhaupt? Ich schätze, bei den meisten die hier sitzen, trage ich da Eulen nach Athen. Es wird ja immer wieder betont, kulturelle Bildung ist ein wichtiges Instrument für die Stärkung der Selbstwirksamkeit. Das wird immer wieder gerne zitiert. Ich weiß gar nicht, ob jeder das so unbedingt weiß, was das ist: Selbstwirksamkeit. Also, dieses Erlebnis: Tatsächlich, ich kann etwas bewirken! Ich mache einen Unterschied. Eine ganz wichtige Erfahrung für Kinder und Jugendliche, die in der Schule gar nicht unbedingt immer so selbstverständlich ist. Aber darüber hinaus nicht nur die Selbstwirksamkeit, sondern eben auch die Stärkung des Teamgeistes. Das erlebt man immer wieder bei Projektangeboten, wenn es darum geht, in kleineren Gruppen etwas zusammen auf die Beine zu stellen, was hinterher präsentiert wird. Sei es im Theater, in der Musik oder bei anderweitigen Veranstaltungen. Darüber hinaus dann aber auch das Verständnis für Zusammenhänge herstellen, an Stelle der Anhäufung von punktuellem Wissen. Also: kulturelle Bildung verschafft Zugang. Zugang zu wesentlichen Ursprüngen von Kreativität, von Einfallsreichtum, von freiem zukunftsweisendem Denken und insofern ist es natürlich ein ganz wichtiger Aspekt, auch wenn wir an die Fachkräftesicherung hier in der Region denken, im ländlichen Raum. Wenn es darum geht, um die vorhin zitierte Lebensqualität, wo möchtet ihr eigentlich später mal hin? Wo möchtet ihr leben? Daher ist es unheimlich wichtig, Kinder und Jugendliche wirklich da abzuholen, wo sie stehen. Außerschulische Bildungsorte geben über Schule hinaus natürlich einen sehr lehrund abwechslungsreichen Rahmen, das haben wir mit den Scouts hier auch erlebt. Viele Klassen, die hier waren, haben sehr gestaunt darüber... Ich weiß noch, ich glaube in dem Imagefilm ist das sogar zitiert, manche Schüler können sich überhaupt gar nicht vorstellen, dass es so etwas überhaupt noch gibt. Man denkt das nicht, wenn man so aus dem Kulturbereich, aus dem etablierten Milieu kommt, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die nie aus ihrem städtischen Kiez rauskommen. Die kennen solche ländlichen Umgebungen nicht. Das heißt: Das, was an anderer Stelle natürlich auch manchmal Probleme macht, in punkto schlechte Erreichbarkeit, ist durchaus auch ein Pfund, also das ist auch etwas, was man noch viel, viel stärker, so denke ich, nutzen und ausbauen kann. Was wird hier konkret bereits gemacht? Wir haben das vorhin schon von Herrn Noske gehört: In den Werkstätten wird ermöglicht, Instrumenten-Baukurse zu absolvieren, immer auch entsprechende Zielgruppen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anzusprechen. Es gibt eine Annäherung, auch oft erste Annäherung an das Spielen von teilweise selbstgebauten Instrumenten, teilweise Instrumenten aus dem klingenden Museum. Auch das, ein Museum zu haben, das Instrumente anbietet, die nicht nur zum Angucken da sind, die wirklich unmittelbar ausprobiert werden können, ist ein Alleinstellungsmerkmal. Das gibt es so nicht nur in ganz OWL nicht. Ich glaube, Frau Valentin von der Landesmusikakademie sagte, in Hamburg gäbe es so etwas noch, aber Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Außerschulische Bildung als Förderschwerpunkt Burg Sternberg als Lernort Antje Nöhren Leiterin Kulturbüro OWL 30 31

18 das ist schon etwas ganz Besonderes. Wichtig ist nur, dass wir diese Besonderheit, die uns vielleicht bewusst ist, den Kindern und Jugendlichen auch als solche bewusst machen. Wir können nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass sie sich über den Wert und Nutzen von diesen besonderen Angeboten ganz von allein bewusst sind. Es müssen entsprechende Angebote her, die vielleicht auch noch etwas zeitgemäß und vor allem zukunftsweisend weiterentwickelt werden. Das wäre so ein kleiner Appell. Die Chancen liegen denke ich, in der gezielten Ansprache und Entwicklung von einer zielgruppengerechten Ansprache. Wir müssen uns also überlegen (damit haben natürlich viele Kultureinrichtungen zu tun): wie sprechen wir Kinder und Jugendliche heute an, mit dem Angebot, das wir haben? Wie können Sie überhaupt direkt erreicht werden? Schule ist da erfahrungsgemäß immer noch ein wichtiger Kooperationspartner. Unserer Erfahrung nach, einfach ganz allein aus dem Grund, weil sie nicht sozial selektiv ist. Hier erreichen wir wirklich alle. Das heißt nicht unbedingt, dass alle alles lernen müssen. Aber das heißt, dass allen Zugänge verschafft werden, an dem, was man hat, teilzunehmen. Denn auch wenn wir jetzt darüber nachdenken, Jugendeinrichtungen stärker ins Boot zu holen, was sowohl von Landesseite als auch von regionaler Seite gewünscht und gerne gesehen ist, also den Freizeitbereich, den wenigen, den es noch gibt, mit einzubeziehen, dann muss man sich immer bewusst machen, auch wenn man das nicht gerne hört: Auch Jugendarbeit ist sehr selektiv, hat auf informellem Level eine sehr hohe Schwelle und wenn wir wirklich viele Kinder und Jugendliche nachhaltig ansprechen möchten und sie eben auch für die Zukunft zu unserer Zielgruppe zu machen, die sich eben auch mit so einem Ort identifiziert, die sich hier vielleicht auch eigeninitiativ beteiligen, in kleineren Projekten z. B., dann ist das sehr wichtig und wertvoll. Natürlich geht es bei kultureller Bildung genauso um Erwachsene, es geht auch um Seniorenarbeit aber wir fokussieren natürlich gerne auf die jungen Leute, weil wir auch ein nachhaltiges Bewusstsein schaffen wollen um den Wert der Kultureinrichtungen, die wir heute haben, die eben nicht mehr so ohne weiteres zum Erfahrungshorizont gehören. Und ich glaube, das Beste, was Kultureinrichtungen tun können, ist vielleicht zweierlei: Einerseits sich zusammenzutun mit vielen Kooperationspartnern gerade da, wo es vielleicht nicht die personellen Ressourcen gibt, um alles alleine zu stemmen. Und ich denke, das ist hier durchaus auch wo ein Fall. So wie ich das erlebt habe, ist das Team von Burg Sternberg unheimlich engagiert und aktiv, aber natürlich kann man auch als Onemanshow nur in begrenzter Weise arbeiten, das heißt, man muss sich die Expertise auch an anderen Stellen holen. Und das zweite, damit ende ich dann auch, ist, sich wirklich gezielt an Förderprogrammen, an Förderprojekten, an kooperativen Initiativen zu beteiligen, wie beispielsweise diesem Kulturscouts-Katalog, der ja eine schöne Zusammenfassung ist und damit schon eine gewisse PR-Maßnahme. So etwas noch etwas stärker zu betreiben, könnte denke ich, eine sinnvolle Maßnahme sein. So. jetzt habe ich tausend Fässer aufgemacht und auch wenn es jetzt so eine etwas frontale Situation ist, fühlen Sie sich eingeladen Fragen zu stellen und Ihre Ideen mit einzuflechten. Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Außerschulische Bildung als Förderschwerpunkt Burg Sternberg als Lernort Antje Nöhren Leiterin Kulturbüro OWL 32 33

19 Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Regionales Bildungsnetzwerk Kreis Lippe Chancen für die kulturelle Bildung Ich wurde eingeladen, um etwas über die mögliche Einbindung des regionalen Bildungsnetzwerkes im Kreis Lippe zu berichten und was das mit der Burg Sternberg, auch in der perspektivischen Entwicklung, zu tun haben kann. Ich habe Ihnen dazu drei Folien mitgebracht. Die ersten beiden Folien sollen aufzeigen, was sich eigentlich hinter dem regionalen Bildungsnetzwerk verbirgt und eine weitere Folie mit einigen Ideen und Gedanken, wie die Arbeit der Burg Sternberg davon profitieren kann. Sie sehen hier, dass wir seit 2008, mit ersten Anfängen schon im Jahr 2000, schrittweise ein Bildungsnetzwerk aufgebaut haben. Ein wichtiges Stichwort, das was Sie da oben sehen, ist das übergeordnete Thema: Bildung gemeinsam verantworten. Bildung ist nicht nur Aufgabe eines Einzelnen und auch nicht alleine Aufgabe des Stabsbereichs Bildung beim Kreis. Es gibt viele unterschiedliche Akteure, die dabei zusammenarbeiten müssen. Ich habe hier einige aufgelistet, die wir unmittelbar in unserem Netzwerk zusammengefasst haben. Wenn ich auf den Kreis Lippe schaue, ist das der Fachbereich Jugend, Familie, Soziales, der heute auch hier mit Frau Piltmann und Herrn Lückermann vertreten ist. Wir haben den Eigenbetrieb der Schulen, der als Träger für die lippischen Berufskollegs wie auch für KITA s und Förderschulen verantwortlich ist. Wir haben ganz neu beim Kreis das Kommunale Integrationszentrum, was sicherlich auch ein interessanter Partner für Angebote auf der Burg Sternberg sein kann. Wir haben die Bildungsgenossenschaft, die als Dienstleister für das Regionale Bildungsnetzwerk arbeitet, im Jahr 2008 gegründet wurde und inzwischen mit über 35 Partnern eng zusammen arbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Einbindung der sogenannten zivilgesellschaftlichen Akteure. Das sind zum Beispiel Privatpersonen, Stiftungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, Kammern, Bildungsträger oder Vereine. möglicherweise auch Berührungspunkte gibt und eben auch das Bildungsbüro. Das ist eine Einrichtung, bei der es um die Einbindung der 16 Städte und Gemeinden, der Bezirksregierung und des Landes NRW geht. So arbeiten verschiedene Institutionen unter dem Dach des regionalen Bildungsnetzwerks an einer gemeinsamen Idee: Die Bildung im Kreis Lippe immer weiter voranzubringen. Hinter diesen einzelnen Rauten verbergen sich jetzt weitere Kooperationspartner. Ich möchte damit aufzeigen, dass hier in den vergangenen Jahren ein großes Netzwerk von Akteuren entstanden ist. Ich denke es ist eine wichtige Aufgabe und ein Angebot auch dieses Netzwerks, die Arbeit des Landesverbandes, gerade im Bereich der kulturellen Bildung hier auch mit zu verknüpfen. Neben der Darstellung der Akteure im regionalen Bildungsnetzwerk ist für die Menschen im Kreis Lippe ja eigentlich viel wichtiger, mit welchen Themenfeldern wir uns vorrangig beschäftigen. Eine Besonderheit ist bei uns schon, dass wir im Prinzip die ganze Bildungskette abbilden können. So fangen wir im Fachbereich Jugend, Familie & Soziales schon im Bereich der Familie an. Frau Piltmann, die ja auch hier sitzt, ist speziell für die Ausbildung von Bildungsund EntwicklungsbegleiterInnen verantwortlich. Wir haben das Thema der Sprachbildung, der MINT-Bildung, der Bildungsübergänge, der Bildungsberatung bis hin zur beruflichen Bildung und in Teilen auch der kulturellen Bildung. Hier ist insbesondere das Landesprogramm Kultur und Schule zu nennen, was wir jährlich mit weit über 35 Schulen und vielen Künstlern im Kreis Lippe erfolgreich durchführen. Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Regionales Bildungsnetzwerk Kreis Lippe Chancen für die kulturelle Bildung Markus Rempe Fachgebietsleiter Bildung Kreis Lippe Das sind die Handlungsfelder und Akteure, mit denen wir im regionalen Bildungsnetzwerk gemeinsam für bessere Bildungschancen hier in Lippe arbeiten. Und dieses Netzwerk bietet sich auch dem Landesverband und der Burg Sternberg an, mitzumachen und sich an ganz unterschiedlichen Stellen einzubringen. Ich glaube das ist die große Chance, mit in diese Diskussion und gemeinsame Arbeit zu kommen. Ich sehe dort Frau Dr. Lüpkes, wir haben beispielweise vor einiger Zeit zum Thema des Kulturrucksacks miteinander gesprochen. Die Frage war, wie können wir hier unser Netzwerk nutzen und mit gemeinsamen Ressourcen das Thema bearbeiten. So kommen hier zwei Bereiche gut zusammen. Auf diese Suche müssen wir uns verstärkt machen und konkrete Ansatzpunkte finden, wo wir zum gegenseitigen Nutzen erfolgreich Ein weiterer Akteur ist der Stabsbereich Bildung selber, wo unter anderem die miteinander arbeiten können? Schulamtsverwaltung angebunden ist, aber auch das Medienzentrum, wo es 34 35

20 Wir sind derzeit mit der Bildungsgenossenschaft dabei, eine Akademie für Erzählkunst einzurichten. Das wird etwas sein, was sicherlich Richtung Norddeutschland ausstrahlen wird. Die Burg Sternberg bietet sich dazu für eine Beteiligung unmittelbar an. Vielleicht als Außenstelle der Akademie, wo Schulungen und Aufführungen stattfinden können. Wir haben zudem unterschiedliche, mehrtägige Camps, wo wir Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Themen in Kontakt bringen. So zum Beispiel das Energy-Camp. Wir starten immer im Energiedorf Wendlinghausen. Auch hier könnte die Burg zu verschiedenen Aspekten eine Anlaufstelle, bis hin zur Übernachtung, sein. Ein weitere Punkt: Wir haben über Hundert Abschlussklassen in der Grundschule jedes Jahr hier in Lippe und wer Kinder in dem Alter hat weiß, es gibt dort häufig Abschlussfahrten. Bei der Entscheidung für eine solche Fahrt geht es oft um Geld und Entfernungen. Hier hätte die Burg Sternberg einen guten Ansatzpunkt für ein interessantes Angebot. Kulturelle Bildung und Vernetzung Forum 1 Kulturelle Bildungsangebote Regionales Bildungsnetzwerk Kreis Lippe Chancen für die kulturelle Bildung Markus Rempe Fachgebietsleiter Bildung Kreis Lippe Ich habe das auf der nächsten Folie mal mit einigen Punkten konkretisiert. Ein Punkt ist glaube ich grundsätzlich ganz wichtig, wenn ich sehe, wie sich die Bildungslandschaft, wie sich die Kinder, wie sich die Jugendlichen verändert haben. Bewahren heißt Veränderung! Man muss laufend immer wieder prüfen, ob die Angebote in der jeweiligen Form noch zu den sich verändernden Zielgruppen passen und von diesen angenommen werden. Meine erste Überlegung dazu war die Frage: Was ist denn das für eine Burg? Ich habe immer was von Musik mitbekommen, Musikburg? Welche Identität hat sie? Ist es wirklich eine Musikburg? Ist es eine alte Musikburg? Kann ja sein! Ist es eine Erlebnisburg? Ist es eine Kulturburg? Ist es eine Begegnungsburg? Was ist eigentlich der Identitätskern dieser Burg, die man nach Möglichkeit mit einem Schlagwort auch nach außen tragen kann! Zudem könnte man gemeinsam mit Partnern, wie dem Dorf der Tiere, von dem wir eben gehört haben, beispielsweise Angebote auch im MINT-Bereich schaffen. Ich behaupte mal, wir haben hier im Umkreis von Kilometern sicherlich ein Potenzial von 200 bis 300 Grundschulklassen, die hier hinkommen würden. Und ich glaube das sind Punkte, über die man nachdenken muss. Einen wichtigen Punkt sprach Frau Nöhren eben auch schon an, die Übernachtungsmöglichkeit. Für Seminarangebote oder auch internationale Gruppen wäre das eine wichtige Voraussetzung. Und eben eine systematische Beteiligung an unterschiedlichsten Projektausschreibungen. Das, wie gesagt, sind nur einige Schlaglichter. Wir stehen mit unserem Netzwerk, mit den Akteuren, mit den Handlungsfeldern bereit. Wenn klar ist, wohin sich die Burg Sternberg entwickelt dann sind wir gerne bereit, eine oder auch mehrere dieser Ideen zu konkretisieren. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich glaube diese Fragen zuerst zu klären. Dann können wir auch mit den verschiedenen Handlungsfeldern im regionalen Bildungsnetzwerk an ganz vielen Stellen andocken. Deswegen sind das, was ich Ihnen als Ideen mitgebracht habe wirklich nur Vorschläge und sicher noch keine Lösungen. Es soll ja am Ende auch kein Gemischtwarenladen sein, den sie hier haben

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