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1 Windows Netzwerk Sie haben einen oder mehrere PC mit einander verbunden? Dann sollte man das auch nutzen. Generelles: Ein PC hat in der Regel IMMER eine feste Nummer / Adresse (egal ob wechselnd oder immer die gleiche). Die Adressen im Netzwerk sehen ungefähr so aus: Das kann sich in der Regel aber niemand merken. Deshalb haben PC auch einen normalen Namen (z.b. PC Klaus). Der Computer macht aus dem Namen dann die o.g. Adresse und versucht diesen damit zu erreichen. Wenn wir also versuchen auf einen anderen PC zuzugreifen, dann können wir sowohl per Name als auch mit der Adresse suchen. Was aber heißt nach einem PC suchen, auch einen fremden PC zugreifen, auf einem anderen PC drucken? Die Daten auf Ihrem PC direkt vor Ihrer Nase liegen in Form von Dateien vor. Um diese einem angeschlossenen PC zugänglich zu machen muss man diese explizit freigeben. Daten freigeben: Die Überschrift lässt viel vermuten, leider ist es enttäuschend einfach Daten freizugeben. Prinzipiell kann man am besten immer ganze Ordner freigeben. Damit werden alle in diesem Ordner abgelegten Dateien und alle Unterordner mit wiederum weiteren Dateien freigegeben. 1

2 Man muss einfach den Windows Explorer öffnen (oder ein anderes Medium um an den Ordner der Freigabe zu navigieren) und den Ordner mit der rechten Maustaste anklicken. Es erscheint ein Menü mit Befehlsangeboten für diesen Ordner. (Auch hier gilt: Ausprobieren! Prinzipiell geht nichts kaputt, wenn man auf ein Objekt in Windows mit der rechten Maustaste klickt. In der Regel aber öffnet sich ein spezielles Menü mit zum Teil selbsterklärenden Befehlen.) Wir haben also die rechte Maustaste auf einen Ordner angewendet und sehen ein ähnliches Bild wie in Abb1: (Abb1.) Unschwer zu erkennen gibt es hier einen Punkt der unserem Wunsch nach Datenfreigabe sehr ähnelt. FREIGABE. Nach der Bestätigung mit der linken Maustaste öffnet sich der angeforderte Befehl: Als erstes geben Sie an, daß Sie diesen Ordner überhaupt freigeben wollen. Anschließend geben Sie (falls abweichend von dem Originalnamen) einen Ordnernamen an. Dies ist der Name, wie dieser Ordner später bei einem Netzwerkrechner ausgegeben wird (eigentlich reine Kosmetik). (Abb2.) Berechtigungen etc führen hier etwas zu weit, daher wird nun einfach mit OK bestätigt. Der Ordner ist freigegeben. 2

3 Berechtigungen: Solange Sie den Zugriff nicht beschränken kann jeder, der auf Ihren PC zugreifen kann auch auf diesen Ordner sehen und evtl. Daten verändern. Das geht unter Umständen AUCH ÜBER DAS INTERNET. Nachdem nun dieses Freigabefenster geschlossen ist, kann man auch kurz danach die Reaktion im Windows Explorer bewundern. Der Ordner Nanoware ist nun freigegeben. Erkennbar durch eine blaue Hand. (Abb3.) Das Freigeben ist allerdings verständlicher Weise nur die halbe Miete. Was nun fehlt ist. Der Zugriff: Der Datenzugriff ist zwar nicht ganz so simpel wie die Freigabe, allerdings muss man auch hier keine Sorge vor unverständlichem Fachchinesisch haben. Suchen Sie via IP Adresse den anderen Client (notfalls per Ping) und verbinden Sie sich mit der freigegeben Ordnerstruktur. Natürlich geht es auch auf deutsch: Öffnen Sie den Windows Explorer (auch hier wieder mein Hinweis: Es gibt viele Wege nach Rom, allerdings versuchen wir bei unseren Lektionen einer Linie treu zu bleiben. Lassen Sie sich also von den guten Ratschlägen von Bekannten nicht verwirren). Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Punkt Netzwerkumgebung. Anschließend mit links auf Computer suchen. 3

4 Geben Sie hier den Namen des Computer ein, auf dessen Daten Sie zugreifen wollen (entweder die Adresse oder den einfachen Namen). Betätigen Sie nun den Jetzt suchen Knopf. (Abb. 4) Wenn Sie nicht wissen wie der Computer heißt, dann lesen sie zuerst das nächste Kapitel. Der Computer schickt nun eine Suchabfrage durch die Kabel um den anderen PC zu lokalisieren. Hat er ihn gefunden, dann wird der PC auf der rechten Seite angezeigt. (Abb. 5) Doppelklicken Sie nun auf diesen PC um sich die freigegebenen Ordner (evtl. Drucker) anzeigen zu lassen. 4

5 (Abb. 6) Wenn Sie sich noch an die Lektion Windows Explorer und das Hineinschälen erinnern, dann werden Sie hier eine Ähnlichkeit feststellen. Auch hier schälen wir uns in den PC ein und haben nun die Ordner zum Weitereinschälen zur Verfügung, welche an diesem PC freigegeben wurden. Da dieser Weg aber für häufig verwendete Ordner sehr umständlich ist, gibt uns Microsoft eine kleine Erleichterung zur Hand. Das Netzwerklaufwerk: Ein Netzwerklaufwerk ist im Endeffekt eine Mischung aus Ordner an einem fremden PC und Laufwerk auf dem eigenem PC (Sie erinnern sich? Laufwerk = Festplatte, CD Laufwerk, Diskettenlaufwerk Netzwerklaufwerk). Um ein solches einzurichten muss man einmal den oben beschriebenen Weg des Zugriffs gehen, bis man den Ordner auf dem fremden PC vor sich hat, mit welchem man dauerhaft verbunden sein möchte. Dann betätigt man auf dem gewünschten Ordner die rechte Maustaste. Er erscheint folgendes Menü: 5

6 (Abb. 7) Mit links auf Netzwerklaufwerk verbinden... Es öffnet sich ein neuer Dialog. (Abb. 8) Sieht wüst aus, hat aber nur eine Funktion: Welchen Laufwerksbuchstaben soll dieser neue Ordner auf Ihrem Arbeitsplatz nun bekommen. In der Regel ist das absolut egal. Manchmal (speziell wenn mehrere Netzwerklaufwerke eingerichtet werden) versucht man mit dem Laufwerksbuchstaben den Inhalt zu verknüpfen. Z.B. Laufwerk K für Kunden 6

7 Anschließend geht man mit links auf Fertigstellen und hat somit ein neues Netzwerklaufwerk eingerichtet welches in Zukunft schnell über den Arbeitsplatz erreicht werden kann (falls sich nach dieser Aktion das Netzwerklaufwerk in einem separaten Ordner öffnet, dann können Sie diesen Ordner einfach direkt wieder schließen). Der Computername: Alle Zugriffe scheitern, wenn Sie den Namen des anderen PC nicht kennen. Diesen erfährt man unter Windows 2000 sehr einfach. An dem unbekannten PC einfach folgendes machen: Start -> Ausführen -> Ins Textfeld: cmd schreiben -> OK Es öffnet sich ein schwarzes Fenster. Hier muss man nun ipconfig / all schreiben und die Entertaste betätigen. (Abb. 9) Auch dies sieht wieder wüst aus. Aber wenn man weiß was man wo findet, ist das der schnellste Weg um an den Computernamen (und mehr) zu kommen. Das schwarze Fenster kann man mit dem Wort exit wieder schließen. 7 Hier steht der Computer NAME. Hier steht die Computer NUMMER.

8 Nun wissen Sie über den Zugriff und die Datenfreigabe schon ganz gut bescheid und wenn Sie bis hierhin die Flinte noch nicht ins Korn geworfen haben, dann wird die Einrichtung eines Netzwerkdruckers ein Klacks sein. Der Netzwerkdrucker: Um an einem PC einen Drucker für andere PC freizugeben muss man eigentlich nichts anderes machen, als bei der Freigabe von Dateien. Ich verrate Ihnen hier auch nur, wie sie zu dem Drucker kommen den Sie freigeben möchten. Die Freigabe selber sollten Sie mit o.g. Hilfe selbst einrichten können (kleiner Tipp: nie die Rechte Maustaste aus den Augen lassen ). Um die Drucker zur Freigabe ansehen zu können, geht man auf Start -> Einstellung -> Drucker! (Abb. 10) Viel Erfolg bei der Freigabe. Der Zugriff auf einen Netzwerkdrucker ist sehr einfach. Navigieren Sie auf bekanntem Weg an den PC mit der Druckerfreigabe. Wenn Sie auch hier Ihrer Neugierde und der rechten Maustaste auf den Drucker freien Lauf lassen, werden Sie selbst den sinnvollsten Menüpunkt finden, welcher Sie ans Ziel führ. 8

9 (Abb. 11) Ihr PC wird nun den Netzwerkdrucker in Ihr Druckersortiment zufügen. Ab jetzt können Sie bei jedem Druck, von jedem Programm aus auch diesen neuen Netzwerkdrucker für den Druck auswählen. Wichtige Info: Beachten Sie bitte, dass alle Aktivitäten mit Netzwerkdaten oder Netzwerkdruckern AUF DEM PC AM ANDEREN ENDE DES KABELS stattfinden. Daher 2 Grundsätze: 1.) Ist dieser PC nicht eingeschaltet, dann funktioniert da logischer Weise auch kein Zugriff. 2.) Auch wenn Sie die Dateien durch ein Netzwerklaufwerk oder ähnliches auf IHREM PC sehen können ist das keine Sicherungskopie. Änderungen oder gar Löschungen werden direkt an den Dateien auf dem anderem PC vollzogen 9

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