Eröffnungsbriefing EASA-Neuerungen für Segelflugpiloten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eröffnungsbriefing 2014. EASA-Neuerungen für Segelflugpiloten"

Transkript

1 Eröffnungsbriefing 2014 EASA-Neuerungen für Segelflugpiloten Prof. Dr.iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Luftrecht an der Universität St.Gallen 1 Prof. Dr. Roland Müller Zielsetzungen des Pilotenrefreshers Aufzeigen der Neuerungen für Segelflugpiloten auf Grund von EASA FCL und MED Klarstellen der Möglichkeit von unentgeltlichen und entgeltlichen Passagierflügen Hinweisen auf die Problematik der nicht durch EASA geregelten Bereiche Überblick verschaffen über Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten Beantwortung offener Fragen insbesondere im Hinblick auf elektronische Unterlagen im Cockpit 2 Prof. Dr. Roland Müller 1

2 Gliederung des Pilotenrefreshers 1. Überblick über die EASA Vorschriften 2. Details der EU VO 1178/2011 (EASA FCL/MED) 3. Entgeltliche und unentgeltliche Passagierflüge mit Segelflugzeugen 4. Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten 5. Beantwortung offener Fragen - Elektronische Unterlagen im Cockpit - Fragen der Piloten Präsentation ist aufgeschaltet unter im Bereich Know How/Luftrecht 3 Prof. Dr. Roland Müller EASA als Teil der Regulierungsbehörden EU EASA EUROCONTROL Regulator JAA ICAO ECAC Nat. Gesetzgebung 4 Prof. Dr. Roland Müller 2

3 European Aviation Safety Agency (EASA) 5 Prof. Dr. Roland Müller European Aviation Safety Agency (EASA) Sitz in Köln 2003 Arbeitsaufnahme aktuell rund 700 Mitarbeiter eigene Rechtspersönlichkeit (Verein) Ziele: - Gewährleistung grösstmöglicher Sicherheit in der europäischen Zivilluftfahrt - Einhaltung der Umweltschutzvorschriften - Gewährleistung des freien Verkehrs für Waren, Personen und Dienstleistungen - Weltweite Verbreitung der EASA Normen - Schaffung von Zulassungsverfahren für bestimmte Flugzeugmodelle, Triebwerke und Ausrüstungsteile 6 Prof. Dr. Roland Müller 3

4 European Aviation Safety Agency (EASA) Vorbereitung von Gesetzesvorschlägen sowie technische Beratung für die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten Durchführung von Inspektionen, Ausbildung- und Standardisierungs-Programmen für eine einheitliche Umsetzung der europäischen Sicherheitsvorschriften Musterzulassungen luftfahrttechnischer Produkte (Flugzeuge, Triebwerke, Ausrüstungsgegenstände) Genehmigung (und Aufsicht) von Entwicklungsbetrieben weltweit sowie von Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieben im EU-Ausland Datenerhebung, Analyse und Forschung zur Verbesserung der Flugsicherheit 7 Prof. Dr. Roland Müller European Aviation Safety Agency (EASA) Die Regulierungen umfassen: Essential Requirements (ER) Dies sind die grundlegenden Anforderungen Implementing Rules (IR) Dies sind die Ausführungsbestimmungen Acceptable Means of Compliance (AMC) Dies sind akzeptierte Nachweismethoden Guidance Material (GM) Dies sind Richtlinien für die Durchführung 8 Prof. Dr. Roland Müller 4

5 European Aviation Safety Agency (EASA) Im November 2005 hat der National- und Ständerat einen Beitritt der Schweiz zur EASA ohne Gegenstimme gutgeheissen Auf den 1. Dezember 06 wurde der Beitritt der Schweiz vollzogen In der EU sind die EASA Regulierungen rechtsgültig In der Schweiz werden alle EASA Regulierungen in das Schweizer Recht überführt. Änderungen bei den grundlegenden Anforderungen müssen durch den Bundesrat genehmigt werden. Änderungen bei den Ausführungsbestimmungen werden automatisch übernommen. Insbesondere die Änderungen betr. FCL und MED gelten deshalb automatisch auch für Segelflieger! 9 Prof. Dr. Roland Müller Gliederung des Pilotenrefreshers 1. Überblick über die EASA Vorschriften 2. Details der EU VO 1178/2011 (EASA FCL/MED) 3. Entgeltliche und unentgeltliche Passagierflüge mit Segelflugzeugen 4. Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten 5. Beantwortung offener Fragen - Elektronische Unterlagen im Cockpit - Fragen der Piloten 10 Prof. Dr. Roland Müller 5

6 EU VO 1178/2011 (EASA FCL und MED) Die EU-Kommission hat am die EU-VO 1178/2011 für das fliegende Personal in der Zivilluftfahrt mit 193 Seiten (!) erlassen. Diese Verordnung regelt die Erteilung von Pilotenlizenzen wie die bisherige JAR-FCL, welche nun aufgehoben ist (daher Bereiche FCL und MED) 11 Prof. Dr. Roland Müller EU VO 1178/2011 (EASA FCL und MED) A. ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN B. LEICHTFLUGZEUG PILOTENLIZENZ - LAPL C. PRIVATPILOTENLIZENZ (PPL), SEGELFLUGZEUGPILOTENLIZENZ (SPL) UND BALLONPILOTENLIZENZ (BPL) D. LIZENZ FÜR BERUFSPILOTEN - CPL E. LIZENZ FÜR PILOTEN IN MEHRKÖPFIGEN FLUGBESATZUNGEN- MPL F. LIZENZ FÜR VERKEHRSPILOTEN - ATPL G. INSTRUMENTENFLUGBERECHTIGUNG - IR H. KLASSEN- UND MUSTERBERECHTIGUNGEN I. WEITERE BERECHTIGUNGEN J. LEHRBERECHTIGTE K. PRÜFER 12 Prof. Dr. Roland Müller 6

7 EU VO 1178/2011 (EASA FCL und MED) Nach Art. 4 der EU-VO 1178/2011 gelten vor dem ausgestellte JAR-Lizenzen automatisch als EASA-Lizenzen Das BAZL stellt seit dem bei einer Ausweiserneuerung oder einer Erstausstellung automatisch eine EASA-Lizenz aus Piloten in der Schweiz müssen also gar nichts unternehmen und erhalten automatische eine EASA- Lizenz (bereits durchgeführte EASA-Kurse von Flugschulen waren also überflüssig!) Die Voraussetzungen zur Erneuerung bzw. Verlängerung einer EASA-Lizenz entsprechen den bisherigen JAR-Vorschriften 13 Prof. Dr. Roland Müller EU VO 1178/2011 (EASA FCL und MED) 8. April April April April April April April 2018 Language Proficiency obligatorisch für RTF Umwandlung von ICAO Flz und Helikopter-Lizenzen Umwandlung von ICAO Segelflug und Ballonlizenzen Umwandlung von RPPL in LAPL BB-Lizenzen gemäss RFP Based on Lizenzen Umwandlung von JAR- Medical in Medical Part-MED Einführung ATO s Keinen Austausch von BB-Lizenzen Sogenannte based on - Lizenzen werden nicht mehr akzeptiert Umwandlung von Lizenzen JAR- FCL in Lizenzen EASA Part.FCL Ist in der Schweiz früher abgeschlossen! Übergangsphase Eingeführt Nicht mehr zugelassen 14 Prof. Dr. Roland Müller 7

8 EU VO 1178/2011 (EASA FCL und MED) Neu gibt es eine Light Aircraft Pilot License (LAPL) nur für den EU-Raum schon ab 30 Ausbildungsstunden für Flugzeuge bis 2000 kg MTOW Neu erhalten auch Segelflug- und Ballonpiloten eine EASA-Lizenz Neu gibt es auch EASA-Berechtigungen für Kunstflug und Segelflugzeugschlepp; damit sind die Anerkennungen in der EU kein Problem mehr Neu gibt es detaillierte Anforderungen an die praktische Ausbildung Neu benötigen auch Ballon- und Segelflugpiloten zumindest ein Medical Klasse 2 Neu zwingend LPC nötig für Lizenz-Berechtigung ausser für Segelflugpiloten 15 Prof. Dr. Roland Müller Passagierflüge nach EU VO 1178/2011 FCL.060 Fortlaufende Flugerfahrung a) Ballone... b)...segelflugzeuge. Ein Pilot darf ein Flugzeug im gewerblichen Luftverkehrt oder zum Transport von Fluggästen nur betreiben: (1) als PIC oder als Kopilot, wenn er in den letzten 90 Tagen mindestens 3 Starts, Landeanflüge und Landungen in einem Luftfahrzeug desselben Musters oder derselben Klasse oder in einem FFS absolviert hat, der dieses Muster oder diese Klasse nachbildet. Die 3 Starts und Landungen müssen entsprechend den Rechten des Piloten beim Führen eines Luftfahrzeugs mit mehreren Piloten oder mit einem Piloten absolviert werden und (2) als PIC bei Nacht, wenn Prof. Dr. Roland Müller 8

9 Anforderungen an SPL nach EU VO 1178/2011 FCL.205.S SPL - Rechte und Bedingungen (1. Teil) a)... b) Inhaber einer SPL (1) dürfen nur Fluggäste befördern, wenn sie nach der Erteilung der Lizenz mindestens 10 Stunden Flugzeit oder 30 Starts als PIC auf Segelflugzeugen oder Motorseglern absolviert haben; (2) dürfen nur ohne Vergütung im nichtgewerblichen Betrieb tätig sein, solange sie nicht i) das Alter von 18 Jahren erreicht haben, ii) nach der Erteilung der Lizenz 75 Stunden Flugzeit oder 200 Starts als PIC auf Segelflugzeugen oder Motorseglern absolviert haben, iii) eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer absolviert haben Prof. Dr. Roland Müller Anforderungen an SPL nach EU VO 1178/2011 FCL.205.S SPL - Rechte und Bedingungen (2. Teil) c) Ungeachtet Buchstabe b Absatz 2 darf der Inhaber einer SPL mit den Rechten eines Lehrberechtigten oder Prüfers eine Vergütung erhalten für - die Durchführung von Flugausbildung für die LAPL(S) oder SPL; - die Durchführung von praktischen Prüfungen und Befähigungsüberprüfungen für diese Lizenzen; - die mit diesen Lizenzen verbundenen Berechtigungen und Zeugnisse Prof. Dr. Roland Müller 9

10 Weitere Berechtigungen nach EU VO 1178/2011 FCL.800 Kunstflugberechtigung a) Inhaber einer Pilotenlizenz für Flugzeuge, TMG oder Segelflugzeuge dürfen Kunstflüge nur unternehmen, wenn sie Inhaber der entsprechenden Berechtigung sind. b) Bewerber um eine Kunstflugberechtigung müssen Folgendes absolviert haben: (1) mindestens 40 Flugstunden oder, im Falle von Segelflugzeugen, 120 Starts als PIC in der entsprechenden Luftfahrzeugkategorie, absolviert nach Erteilung der Lizenz; (2) einen Ausbildungslehrgang bei einer ATO, der Folgendes umfasst: i) einen für die Berechtigung angemessenen theoretischen Unterricht; ii) mindestens 5 Stunden oder 20 Flüge Kunstflugausbildung mit der entsprechenden Luftfahrzeugkategorie. c) Die Rechte einer Kunstflugberechtigung sind auf die Luftfahrzeugkategorie beschränkt, in der die Flugausbildung absolviert wurde Prof. Dr. Roland Müller Weitere Berechtigungen nach EU VO 1178/2011 FCL.805 Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen (1) a) Inhaber einer Pilotenlizenz mit Rechten zum Fliegen von Flugzeugen oder TMGs dürfen Segelflugzeuge oder Banner nur schleppen, wenn sie Inhaber der entsprechenden Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen oder zum Schleppen von Bannern sind. b) Bewerber um eine Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen müssen Folgendes absolviert haben: (1) mind. 30 Flugstd. als PIC und 60 Starts und Landungen in Flugzeugen, wenn die Aktivität in Flugzeugen durchgeführt werden soll, oder in TMGs, wenn die Aktivität in TMGs durchgeführt werden soll, absolviert nach Erteilung der Lizenz; (2) einen Ausbildungslehrgang bei einer ATO, der Folgendes umfasst: i) theoretischen Unterricht über die Betriebsabläufe und Verfahren beim Schleppen; ii) mindestens 10 Schulungsflüge, bei denen ein Segelflugzeug geschleppt wird, davon mindestens 5 Schulungsflüge mit einem Lehrberechtigten, und 20 Prof. Dr. Roland Müller 10

11 Weitere Berechtigungen nach EU VO 1178/2011 FCL.805 Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen (2) iii)ausser bei Inhabern einer LAPL(S) oder einer SPL, 5 Flüge zum Vertrautmachen in einem Segelflugzeug, das von einem Luftfahrzeug gestartet wird. d) Die mit den Berechtigungen zum Schleppen von Segelflugzeugen und Bannern verbundenen Rechte sind auf Flugzeuge oder TMG beschränkt, je nach dem, in welchem Luftfahrzeug der Flugausbildung absolviert wurde. Die Rechte werden erweitert, wenn der Pilot Inhaber einer Lizenz für Flugzeuge oder TMGs ist und mindestens 3 Schulungsflüge mit einem Fluglehrer absolviert hat, die den vollen Schlepp-Lehrplan in beiden Luftfahrzeugkategorien umfassen, wie erforderlich. e) Um die mit den Berechtigungen zum Schleppen von Segelflugzeugen oder Bannern verbundenen Rechte ausüben zu können, muss der Inhaber der Berechtigung während der letzten 24 Monate mindestens 5 Schleppflüge absolviert haben. f) Wenn der Pilot die Anforderung von Buchstabe e nicht erfüllt, muss er die fehlenden Schleppflüge mit einem oder unter der Aufsicht eines Lehrberechtigten absolvieren, bevor er die Ausübung seiner Rechte wieder aufnimmt Prof. Dr. Roland Müller Neuer Syllabus im Fach 010 Luftrecht Einführung auf Mai 2014 Die Schweiz ist verpflichtet, die EASA-Vorgaben betr. Theorieprüfungen umzusetzen, daher neuer Syllabus. Der Syllabus im Fach 010 Luftrecht wurde komplett überarbeitet. Neu liegt das Schwergewicht auf den internationalen Vorschriften. Die nationalen Vorschriften werden nur noch soweit aufgeführt, als sie von den internationalen Vorschriften abweichen oder diese ergänzen. Bis im Mai 2014 bleiben die Theoriefragen unverändert. Ab dann werden neue und zusätzliche Fragen gestellt Prof. Dr. Roland Müller 11

12 Gliederung des Pilotenrefreshers 1. Überblick über die EASA Vorschriften 2. Details der EU VO 1178/2011 (EASA FCL/MED) 3. Entgeltliche und unentgeltliche Passagierflüge mit Segelflugzeugen 4. Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten 5. Beantwortung offener Fragen - Elektronische Unterlagen im Cockpit - Fragen der Piloten 23 Prof. Dr. Roland Müller Übersicht über die Unterteilung der Flüge Gewerbsmässig Nicht gewerbsmässig Planmässiger Flug Extraflug Charterverkehr Taxiverkehr Arbeitsflüge Werkflüge Firmeneigener Werksverkehr Freizeitaviatik Ausbildungsflüge Linienverkehr Charter General Aviation 24 Prof. Dr. Roland Müller 12

13 Unterschiedliche Anwendungsbereiche Definition Gewerbsmässigkeit Definition im Luftrecht Internationales Luftrecht (ICAO) Regionales Luftrecht (JAA/EASA) Nationales Luftrecht (NAA) Definition im Haftpflichtrecht Warschauer Abkommen Montrealer Übereinkommen EG-VO 2027/97 und 889/2002 Definition im Abgaberecht Mehrwertsteuer Unternehmenssteuern Mineralölsteuer Zollabgaben 25 Prof. Dr. Roland Müller Gewerbsmässigkeit nach EASA (1. Teil) In Art. 3 lit. i) der VO-EG Nr. 216/2008 des europ. Parlaments und des Rates vom 20. Februar 2008 zur Festlegung gemeinsamer Vorschriften für die Zivilluftfahrt und zur Errichtung einer Europäischen Agentur für Flugsicherheit wurde der Begriff gewerbliche Tätigkeit wie folgt definiert: Betrieb eines Luftfahrzeugs gegen Entgelt oder sonstige geldwerte Gegenleistungen, der der Öffentlichkeit zur Verfügung steht oder der, wenn er nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, im Rahmen eines Vertrags zwischen einem Betreiber und einem Kunden erbracht wird, wobei der Kunde keine Kontrolle über den Betreiber ausübt Prof. Dr. Roland Müller 13

14 Gewerbsmässigkeit nach EASA (2. Teil) 1. Voraussetzung ist in jedem Fall ein Entgelt oder eine sonstige geldwerte Gegenleistung für den Flug 2. Voraussetzung ist alternativ entweder: öffentliche Verfügbarkeit des Fluges, oder Vertrag zwischen Operator und Kunde, wobei der Kunde keine Kontrolle über den Operator ausübt. Nach FCL.205.A ist der Inhaber einer PPL aber nur berechtigt, Flüge ohne Vergütung als PIC oder Kopilot auszuführen Problematik Was ist unter Kontrolle des Kunden über den Operator zu verstehen? Wie ist der Widerspruch zur konkreten Berechtigungseinschränkung der Lizenz zu lösen? 27 Prof. Dr. Roland Müller Gewerbsmässigkeit nach EASA (3. Teil) Wird ein Flug öffentlich angeboten (Werbung) darf überhaupt kein Entgelt angenommen werden, sonst liegt Gewerbsmässigkeit vor! Eine Kontrolle des Operators durch den Kunden dürfte wohl in folgenden Fällen gegeben sein: Operator ist Gesellschaft bzw. Verein, und Kunde ist stimmberechtigter Gesellschafter bzw. stimmberechtigtes Vereinsmitglied, oder Kunde ist Organ der Gesellschaft bzw. Verein und kann selbst Willensbildung vornehmen 28 Prof. Dr. Roland Müller 14

15 Vorgesehene Änderung per Mit Schreiben vom teilte das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit, die VO-EU 965/2012 und die VO 1178/2011 würden per ergänzt bzw. präzisiert, so dass auch Privatpiloten u.u. Flüge gegen Entgelt durchführen können Nicht als gewerbsmässig sollen folgende Flüge gelten: Selbstkostenflüge mit Flugzeugen bis zu 6 Plätzen, sofern die Flugkosen durch alle Insassen geteilt werden Wettbewerbs- oder Schauflüge, wobei hier auch Preisgelder angenommen werden dürfen Einweisungsflüge durch Vereine oder Flugschulen Absetzflüge von Fallschirmspringern Schleppflüge für Segelflugzeuge Kunstflüge durch Vereine oder Flugschulen 29 Prof. Dr. Roland Müller Gewerbsmässigkeit in der Schweiz (Teil 1) Art. 100 LFG: Gewerbsmässigkeit 1 Flüge gelten als gewerbsmässig, wenn: a. für sie in irgend einer Form ein Entgelt entrichtet wird, das mehr als die Kosten für Luftfahrzeugmiete, Treibstoff sowie Flugplatz- und Flugsicherungsgebühren decken soll; und b. sie einem nicht bestimmten Kreis von Personen zugänglich sind Bei nicht gewerbsmässigen Flügen, für die ein Entgelt entrichtet wird, sind die Passagiere vor dem Abflug auf den privaten Charakter des Fluges und auf die damit verbundenen Folgen hinsichtlich des Versicherungsschutzes hinzuweisen. Ohne Werbung kann Entgelt in beliebiger Höhe entgegengenommen werden, mit Werbung jedoch nicht mehr als "Selbstkosten", sonst gilt der Flug als gewerbsmässig! 30 Prof. Dr. Roland Müller 15

16 Gewerbsmässigkeit in der Schweiz (Teil 2) Problematik Wie soll die Formulierung "einem nicht bestimmten Kreis von Personen zugänglich" ausgelegt werden? Genügt es, wenn im Flugpreis die Kosten für eine Vereinsmitgliedschaft enthalten sind? Klarstellung durch das BAZL: Verein muss tatsächlich operativ sein Fluggast muss tatsächlich Mitglied des Vereins sein (Anmeldung, Statuten, Mitgliederliste) Zwischen Anmeldung zum Verein und Flug muss eine Wartefrist liegen (gewünscht sind 30 Tage) Nur Vereinsmitglieder dürfen gegen Entgelt befördert werden 31 Prof. Dr. Roland Müller Konsequenzen der Gewerbsmässigkeit (1. Teil) Unternehmen, die gewerbsmässige Flüge anbieten, benötigen eine entsprechende Betriebsbewilligung Bei gewerbsmässigen Flügen sind zahlreiche zusätzliche Vorschriften einzuhalten, insbesondere bezüglich Arbeitszeit Nur Piloten mit einer CPL oder ATPL dürfen gewerbsmässige Flüge durchführen Die medizinischen Anforderungen an gewerbsmässig tätige Piloten sind erhöht Nur Flugzeuge mit entsprechender Ausrüstung und Wartung dürfen gewerbsmässig eingesetzt werden Ein gewerbsmässiger Flug bedarf, im Gegensatz zum Privatflug, der Gewährung der benötigten Verkehrsrechte 32 Prof. Dr. Roland Müller 16

17 Konsequenzen der Gewerbsmässigkeit (1. Teil) Die Durchführung gewerbsmässiger Flüge ohne entsprechende Bewilligung und ohne Einhaltung der Vorschriften kann ein strafrechtliches Delikt darstellen Die gewerbsmässige Qualifikation hat Auswirkungen im Haftpflichtrecht und damit auch im Versicherungsbereich, grundsätzlich gilt eine verschärfte Haftung Bei gewerbsmässigen Flügen aus dem Ausland wird eine Einfuhrsteuer erhoben, wenn das Luftfahrzeug in der Schweiz verbleibt Innerstaatliche Flüge gegen Entgelt können zollmässig als gewerblich qualifiziert werden, womit Verzollung nötig ist Bei gewerbsmässigen Flügen ins Ausland kann eine Befreiung von der Mineralölsteuer geltend gemacht werden 33 Prof. Dr. Roland Müller Notwendigkeit der Passagierversicherung 34 Prof. Dr. Roland Müller 17

18 Bedeutung und Berechnung von SZR / XDR Sonderziehungsrechte 1. Was sind Sonderziehungsrechte und wo kommen sie vor? 2. Wie werden Sonderziehungsrechte berechnet? Unter Sonderziehungsrecht (SZR) bzw. auf Englisch Special Drawing Right (XDR) wird eine hypothetische Währung nach der Definition des internationalen Währungsfonds (IWF) verstanden, welche aus den massgebenden Leitwährungen der Mitgliedstaaten entsprechend ihrer Bedeutung (Quote) berechnet wird. SZR Sind relevant in der Luftfahrthaftung. Derzeit gilt ein Umrechnungskurs von 1 SZR = 1.4 CHF (vgl. aktuellen Umrechnungskurs unter Prof. Dr. Roland Müller Gliederung des Pilotenrefreshers 1. Überblick über die EASA Vorschriften 2. Details der EU VO 1178/2011 (EASA FCL/MED) 3. Entgeltliche und unentgeltliche Passagierflüge mit Segelflugzeugen 4. Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten 5. Beantwortung offener Fragen - Elektronische Unterlagen im Cockpit - Fragen der Piloten 36 Prof. Dr. Roland Müller 18

19 Auswahl einer Rechtsschutzversicherung Welche Kosten werden gedeckt? Weltweite Deckung? Obergrenze für Anwaltshonorar? Prämienhöhe kann stark divergieren (Bsp. Privatrechtsschutz): Baloisedirect.ch: DAS classic: DAS basic: AXA-ARAG Fortuna-Generali: Assista TCS Groupe Mutuel: Orion Protekta: Coop Quelle: ; Privatrechtsschutz Einzelperson 37 Prof. Dr. Roland Müller Negatives Beispiel Rechtsschutzversicherung Fluglehrer hat ein Rechtsproblem, das sofortige und rechtlich korrekte Reaktion erfordert (Protest) Umgehende telefonische Meldung an Rechtsschutzversicherung und Mandatierung eines spezialisierten Anwaltes, der das Protestschreiben erstellt Entscheid der Rechtsschutzversicherung erst nach zweieinhalb Wochen (Begründung: Ferien des Sachbearbeiters) Keine Kostengutsprache mit der Begründung, dass der Anwalt vor einer schriftlicher Meldung mandatiert worden sei und dass die versicherungsinternen Anwälte (keine Spezialisten!) den Fall auch behandelt hätten 38 Prof. Dr. Roland Müller 19

20 Positives Beispiel Rechtsschutzversicherung Ein Pilot fliegt versehentlich in den Airspace A von London ein, aber ohne jemanden zu gefährden Üblicherweise führt dies zu einer Busse und einem Ausweisentzug Pilot wendet sich an einen auf Luftrecht spezialisierten Anwalt, der umgehend eine Stellungnahme abgibt und mit der englischen CAA verhandelt Statt einer Busse gibt es nur eine Verwarnung und entsprechend auch keinen Ausweisentzug Die Rechtsschutzversicherung zahlt anstandslos die Kosten von rund CHF 3'500 für den Anwalt! 39 Prof. Dr. Roland Müller DAS Piloten-Rechtsschutzversicherung Versicherung für alle AOPA-Mitglieder (nat. Personen) als Flugzeughalter, Piloten und Flight Instructors Versicherungsdeckung in folgenden Rechtsgebieten: Allrisk-Unfallrechtsschutz Strafrecht Ausweisentzug Versicherungsrecht Vertragsrecht Max. Deckungssumme CHF Grundsätzlich freie Anwaltswahl (Ablehnungsrecht DAS) Anwaltskosten gemäss ortsüblichen Tarifen (in Praxis aber kulant) 40 Prof. Dr. Roland Müller 20

21 DAS Piloten-Rechtsschutzversicherung Basic Deckungsbetrag CHF (CH + FL) Selbstbehalt CHF 500. Prämie: CHF 204. Classic Deckungsbetrag: CHF (EU + EFTA) Kein Selbstbehalt Prämie: CHF 236. Top Deckungsbetrag: CHF (ausserhalb Europas: ) Kein Selbstbehalt Geltungsbereich: Ganze Welt Prämie: CHF Prof. Dr. Roland Müller Gliederung des Pilotenrefreshers 1. Überblick über die EASA Vorschriften 2. Details der EU VO 1178/2011 (EASA FCL/MED) 3. Entgeltliche und unentgeltliche Passagierflüge mit Segelflugzeugen 4. Rechtsschutzversicherungen für Segelflugpiloten 5. Beantwortung offener Fragen - Elektronische Unterlagen im Cockpit - Fragen der Piloten 42 Prof. Dr. Roland Müller 21

22 Elektronische Unterlagen im Cockpit (FCL.045) Zulässigkeit von elektronischen Unterlagen Welche Unterlagen müssen noch physisch vorhanden sein und welche genügen in elektronischer Form? Lizenz, Medical und Lichtbildausweis (z.b. ID) sind zwingend immer im Original mitzuführen (Schüler entspr. Auftrag) Alle Bordunterlagen nach VLL Art. 22: Eintragungszeugnis, Lufttüchtigkeitszeugnis, Lufttüchtigkeits-Folgezeugnis, Lärmzeugnis, Nachweis Haftpflichtversicherung, Nachweis Paxversicherung, Konzession für Flugzeugstation, Flughandbuch, Flugreisebuch (oder gleichwertiges) und Check List müssen bis zum nächsten Start vorgelegt werden Alles Übrige genügt in elektronischer Form! 43 Prof. Dr. Roland Müller Aufstieg von Kinderballonen in der CTR Dürfen bei einer Geburtstagsfeier 250 Kinderballone mit angehängten Karten freigelassen werden, wenn sich der Festplatz in einer CTR befindet? Gemäss ATC Manual bis zu 300 Ballone erlaubt, sofern keine Ballonbündel gemacht werden und keine Metallteile oder Feuerwerk angehängt werden. Bei Militärflugdienstzeiten ist Bewilligung der Luftwaffe einzuholen. Andernfalls ist eine Koordination mit dem Flugverkehrsleiter erforderlich! 44 Prof. Dr. Roland Müller 22

PILOTENREFRESHER 2014. EASA-Neuerungen, Passagierflüge und Lufträume

PILOTENREFRESHER 2014. EASA-Neuerungen, Passagierflüge und Lufträume PILOTENREFRESHER 2014 EASA-Neuerungen, Passagierflüge und Lufträume Prof. Dr.iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Luftrecht an der Universität

Mehr

Begriff und Konsequenzen der Gewerbsmässigkeit in der Aviatik

Begriff und Konsequenzen der Gewerbsmässigkeit in der Aviatik CFAC-Forum Haftung und Versicherung Begriff und Konsequenzen der Gewerbsmässigkeit in der Aviatik Rechtsanwalt und Fluglehrer Präsident CFAC-HSG Folie 1 Zielsetzungen des Impulsreferates Klarstellen der

Mehr

Aktuelles im Luftrecht

Aktuelles im Luftrecht Swiss PSA FI-Refresher 2013 Aktuelles im Luftrecht Prof. Dr. iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Luftrecht an der Universität St.Gallen Folie

Mehr

EASA Segelfluglizenzen

EASA Segelfluglizenzen Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Segelflugverband der Schweiz EASA Segelfluglizenzen Ein Ausbildungskurs für Bewerber um eine EASA Segelfluglizenz September 2012 Ziele dieser Präsentation Der Teilnehmer

Mehr

9. Oktober 2013 CFAC-Forum 2013 1. Coop DAS. TCS Assista Helvetia (Coop) Migros (CAP) Helsana ACS (Orion) CAP Fortuna-Generali Orion Protekta

9. Oktober 2013 CFAC-Forum 2013 1. Coop DAS. TCS Assista Helvetia (Coop) Migros (CAP) Helsana ACS (Orion) CAP Fortuna-Generali Orion Protekta Martin Bernhard Rechtsschutzversicherungen in der Aviatik CFAC-Forum 2013 CFAC-Forum 2013 1 Übersicht über die Rechtsschutzversicherungen in der Schweiz Versicherung Coop DAS TCS Assista Helvetia (Coop)

Mehr

Ein kleiner Auszug der wichtigsten Änderungen mit EASA

Ein kleiner Auszug der wichtigsten Änderungen mit EASA Ein kleiner Auszug der wichtigsten Änderungen mit EASA Nationale Lizenzen sind nur noch bis 7.4.2015 gültig. Sie müssen vorher in eine EASA Lizenz umgewandelt werden. Aus Segelflugschein wird SPL oder

Mehr

INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL

INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL Nieders. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, Kaiserstr. 27, 26122 Oldenburg Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Oldenburg - Luftfahrtbehörde

Mehr

INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL

INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Luftfahrtbehörde INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL 1. LEICHTLUFTFAHRZEUG-PILOTENLIZENZ LAPL FCL.105 LAPL - Rechte und Bedingungen a)

Mehr

Freie Hansestadt Bremen Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Luftfahrtbehörde. INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL

Freie Hansestadt Bremen Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Luftfahrtbehörde. INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL Freie Hansestadt Bremen Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Luftfahrtbehörde INFORMATIONSBLATT Segelflug LAPL(S) und SPL Leichtluftfahrzeug-Pilotenlizenz LAPL FCL.105 LAPL - Rechte und Bedingungen

Mehr

Leitfaden. Fliegen gegen Entgelt

Leitfaden. Fliegen gegen Entgelt Leitfaden Fliegen gegen Entgelt Stand: Absprache BLAG-FCL vom 28.07.2015 1 Begriffsbestimmungen: 1. Vorwort Die Verordnung (EU) 965/2012 legt Durchführungsbestimmungen für den Flugbetrieb mit Flugzeugen,

Mehr

EASA Part FCL Europäische Lizenzen. Kendlbacher Christoph

EASA Part FCL Europäische Lizenzen. Kendlbacher Christoph EASA Part FCL Europäische Lizenzen Kendlbacher Christoph Inhalt Lizensierung nach den Regeln der EU LAPL(A) LAPL(S) SPL PPL(A) Ultra Leicht Übergang auf eine Part FCL Lizenz Schulen nach EASA ATO Lizensierung

Mehr

Vereinsabend 2.Juli 2014

Vereinsabend 2.Juli 2014 Vereinsabend 2.Juli 2014 Pilotenscheine nach EU Recht und ATO als Ersatz für unsere Pilotenschule Informationen zu den neuen Regelungen und Hilfestellung zur Entscheidungsfindung 1. Klassen und Gruppen

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) (7) Daher sollten weitere Anforderungen für die Qualifikation

(Text von Bedeutung für den EWR) (7) Daher sollten weitere Anforderungen für die Qualifikation 14.3.2014 Amtsblatt der Europäischen Union L 74/33 VERORDNUNG (EU) Nr. 245/2014 DER KOMMISSION vom 13. März 2014 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 der Kommission vom 3. November 2011 zur Festlegung

Mehr

EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern

EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern Ein Ausbildungskurs für Bewerber um eine EASA Pilotenlizenz September 2012 Ziele dieser Präsentation Der Teilnehmer

Mehr

Hinweise. zur Rechtslage. beim. Fliegen gegen Entgelt

Hinweise. zur Rechtslage. beim. Fliegen gegen Entgelt Anlage 1 Referat 520 - obere Luftfahrbehörde - Hinweise zur Rechtslage beim Fliegen gegen Entgelt Stand: 04.06.2015 Inhalt: Seite 1. Vorwort 3 2. Flugbetriebsrechtliche Bestimmungen 3 2.1 Gewerblicher

Mehr

VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom XXX

VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom XXX EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den XXX [ ](2011) XXX D011541/03 VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION vom XXX zur Festlegung technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf das fliegende

Mehr

INFORMATIONSBLATT Lehrberechtigte FI(A/S/B) und CRI(A)

INFORMATIONSBLATT Lehrberechtigte FI(A/S/B) und CRI(A) INFORMATIONSBLATT Lehrberechtigte FI(A/S/B) und CRI(A) FCL.900 Lehrberechtigungen LEHRBERECHTIGTE Allgemeine Anforderungen a) Allgemeines. Personen dürfen nur Folgendes durchführen: (1) Flugunterricht

Mehr

Pilotenrefresher Fliegerschule Altenrhein 2015. Rechtliche Konsequenzen von Luftraumverletzungen. Need to know für Piloten

Pilotenrefresher Fliegerschule Altenrhein 2015. Rechtliche Konsequenzen von Luftraumverletzungen. Need to know für Piloten Pilotenrefresher Fliegerschule Altenrhein 2015 Rechtliche Konsequenzen von Luftraumverletzungen Need to know für Piloten Prof. Dr. iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer Titularprofessor an den Universitäten

Mehr

nicht möglich (es gibt keinen LAPL FI oder FE).

nicht möglich (es gibt keinen LAPL FI oder FE). Relevante Vorschriften im Part-FCL Lizenztypus Allgemeine Rechte Gewerbliches Fliegen ÜBERBLICK Part-FCL MOTORFLUGLZENZEN Leichtflugzeug-Pilotenlizenz für Flugzeuge LAPL(A) GRUNDSÄTZLICHES Abschnitt B

Mehr

Regierungspräsidium Darmstadt

Regierungspräsidium Darmstadt Informationen zur Segelflugzeugpilotenlizenz (SPL) und zur Leichtluftfahrzeugpilotenlizenz Segelflug LAPL(S) nach VO (EU) Die Behörde darf keine Rechtsberatung geben. Es handelt sich um unverbindliche

Mehr

(Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN

(Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN 18.3.2015 L 74/1 II (Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN VERORDNUNG (EU) 2015/445 R KOMMISSION vom 17. März 2015 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 zur Festlegung von technischen

Mehr

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation (Approved Training Organisation, ATO) gemäß 5 Abs. 1 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) in Verbindung mit ORA.ATO.105 ff.

Mehr

L 311/16 Amtsblatt der Europäischen Union

L 311/16 Amtsblatt der Europäischen Union L 311/16 Amtsblatt der Europäischen Union 25.11.2011 FCL.105.A KAPITEL 2 Besondere Anforderungen für die LAPL für Flugzeuge LAPL(A) LAPL(A) Rechte und Bedingungen a) Inhaber einer LAPL für Flugzeuge sind

Mehr

Fragebogen zur Beantragung einer Erlaubnis nach 5 Abs. 1 LuftVG zur Ausbildung von fliegendem Personal

Fragebogen zur Beantragung einer Erlaubnis nach 5 Abs. 1 LuftVG zur Ausbildung von fliegendem Personal Fragebogen zur Beantragung einer Erlaubnis nach 5 Abs. 1 LuftVG zur Ausbildung von fliegendem Personal Beantragung der Erlaubnis gemäß 5 Abs. 1 LuftVG für die Ausbildung i. V. m. Zeugnis nach VO (EU) 1178/2011

Mehr

Einführung EU Lizenzen Segelflug. Fluglehrerfortbildung Februar 2012 Rabenberg Referent: K.-H. Dannhauer LAL Sachsen

Einführung EU Lizenzen Segelflug. Fluglehrerfortbildung Februar 2012 Rabenberg Referent: K.-H. Dannhauer LAL Sachsen Einführung EU Lizenzen Segelflug Fluglehrerfortbildung Februar 2012 Rabenberg Referent: K.-H. Dannhauer LAL Sachsen EU-Lizenzen Ist: JAR-FCL Lizenzen (A) und (H) Neue Lizenzen der EASA (Part-FCL): Segelflugzeuge

Mehr

EU Part-FCL Übersicht über Änderungen und Neuerungen durch die Einführung der europäischen Regeln, Teil Flächenflugzeuge

EU Part-FCL Übersicht über Änderungen und Neuerungen durch die Einführung der europäischen Regeln, Teil Flächenflugzeuge EU Part-FCL Übersicht über Änderungen und Neuerungen durch die Einführung der europäischen Regeln, Teil Flächenflugzeuge 1 / 125 Hinweis Diese Präsentation wurde durch den Motorflug-Verband der Schweiz

Mehr

Luftfahrtbehörde Schleswig Holstein

Luftfahrtbehörde Schleswig Holstein Luftfahrtbehörde Schleswig Holstein INFORMATIONSBLATT Ausarbeitung zur Rechtslage Fliegen gegen Entgelt (non commercial) Inhalt: 1. Einleitung Verordnungslage 2 2. Flugbetriebsrechtliche Genehmigung 2

Mehr

(5) Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und Störungen zu vermeiden, sollten geeignete Übergangsmaßnahmen

(5) Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und Störungen zu vermeiden, sollten geeignete Übergangsmaßnahmen L 106/18 VERORDNUNG (EU) 2015/640 R KOMMISSION vom 23. April 2015 über zusätzliche Anforderungen an die Lufttüchtigkeit für bestimmte Betriebsarten und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 DIE

Mehr

SBAV Sicherheitsseminar 2015. Rechtliche Konsequenzen von Luftraumverletzungen. Need to know für Ballonpiloten

SBAV Sicherheitsseminar 2015. Rechtliche Konsequenzen von Luftraumverletzungen. Need to know für Ballonpiloten SBAV Sicherheitsseminar 2015 Rechtliche von Luftraumverletzungen Need to know für Ballonpiloten Prof. Dr. iur. Roland Müller, Rechtsanwalt/Fluglehrer Titularprofessor an den Universitäten St.Gallen und

Mehr

Erläuterungen. zur Rechtslage. beim. Fliegen gegen Entgelt

Erläuterungen. zur Rechtslage. beim. Fliegen gegen Entgelt Anlage 1 Referat 520 - obere Luftfahrbehörde - Erläuterungen zur Rechtslage beim Fliegen gegen Entgelt Stand: 19.02.2015 Inhalt: Seite 1. Vorwort 3 2. Flugbetriebsrechtliche Genehmigung 3 3. Lizenzrechtliche

Mehr

Abschnitt D - Berufspilotenlizenz (Flugzeug) - CPL(A)

Abschnitt D - Berufspilotenlizenz (Flugzeug) - CPL(A) - Berufspilotenlizenz (Flugzeug) - CPL(A) JAR-FCL 1.140 Mindestalter Der Bewerber für eine CPL(A) muss mindestens 18 Jahre alt sein. JAR-FCL 1.145 Flugmedizinische Tauglichkeit Der Bewerber für eine CPL(A)

Mehr

Season Opener 2015. Sandra WECHSELBERGER. Michael LEHNER-MORAWEC. Sachbearbeiter Flugschulen. Senior Sachbearbeiter Flugschulen

Season Opener 2015. Sandra WECHSELBERGER. Michael LEHNER-MORAWEC. Sachbearbeiter Flugschulen. Senior Sachbearbeiter Flugschulen Season Opener 2015 Sandra WECHSELBERGER Sachbearbeiter Flugschulen Michael LEHNER-MORAWEC Senior Sachbearbeiter Flugschulen Stand: 11.04.2015 Neue Berechtigungen Enroute IR Competency Based IR 2 Neue Ausbildungen

Mehr

Teil-FCL Anhang I zur VO (Übersicht)

Teil-FCL Anhang I zur VO (Übersicht) PPL (Privatpilotenlizenz) / SPL (Segelflugzeugpilotenlizenz) / BPL (Ballonpilotenliz.) Abschnitt C LAPL (Leichtflugzeug- Pilotenlizenz) Abschnitt B Allgemeine Vorschriften Abschnitt A Teil-FCL Anhang I

Mehr

748.222.3 Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste

748.222.3 Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste (VAPF) vom 13. Januar 2014 (Stand am 1. Februar 2014) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr,

Mehr

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Informationen BAZL Safety Workshop 2014

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Informationen BAZL Safety Workshop 2014 Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Informationen BAZL Safety Workshop 2014 Isabelle Pecoraio Patrick Hofer SBFL Themen Umsetzung EASA Lizenzen Zertifizierung von Approved Training Organisations (ATOs) ex

Mehr

Zur Durchführung von sog. Gastflügen u.ä. im nichtgewerblichen Luftverkehr nach Inkrafttreten des Europäischen Lizenzrechts ( EU-FCL )

Zur Durchführung von sog. Gastflügen u.ä. im nichtgewerblichen Luftverkehr nach Inkrafttreten des Europäischen Lizenzrechts ( EU-FCL ) Mittelstraße 9 12529 Schönefeld Aktualisierte Information für Luftsportvereine und Privatpiloten in Berlin und Brandenburg Zur Durchführung von sog. Gastflügen u.ä. im nichtgewerblichen Luftverkehr nach

Mehr

EU Flight Crew Licencing

EU Flight Crew Licencing EU Flight Crew Licencing Vorwort Auf dem Weg nach Europa Liebe Luftsportler, das Thema Europa beherrscht die Nachrichten und wir Europäer gewöhnen uns daran, dass Aufgabenstellungen nunmehr in größeren,

Mehr

Erwerb des PPL(A) oder LAPL(A) für Inhaber SPL oder LAPL(S)

Erwerb des PPL(A) oder LAPL(A) für Inhaber SPL oder LAPL(S) Stand 22.01.2018 alle Informationen nach bestem Wissen und ohne Rechtsanspruch damit die aktuellsten Inhalte angezeigt werden den Browsercache leeren /aktualisieren (F5) Erwerb des PPL(A) oder LAPL(A)

Mehr

Fragen zur Umwandlung

Fragen zur Umwandlung Fragen zur Umwandlung VO 1178/2011 und deren Übersetzung ins Deutsche lassen viele Fragen offen Herr Hey im BMVBS sammelt Anfragen von LBA und RegPräs und klärt mit EASA Einige Unklarheiten konnten bereits

Mehr

Übergangsregelung für Theorieprüfungen für Privatpiloten (Flugzeug und Hubschrauber), Segelflieger und Ballonfahrer

Übergangsregelung für Theorieprüfungen für Privatpiloten (Flugzeug und Hubschrauber), Segelflieger und Ballonfahrer Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Abteilung Sicherheit Flugbetrieb Richtlinie 318.11.000.20 D / O-018 D Gegenstand: Übergangsregelung

Mehr

E-Mail. Name Art der Lizenz (z. B. PPL(A) gem. Teil-FCL) Lizenznummer. Name Art der Lizenz (z. B. PPL(A) gem. Teil-FCL) Lizenznummer

E-Mail. Name Art der Lizenz (z. B. PPL(A) gem. Teil-FCL) Lizenznummer. Name Art der Lizenz (z. B. PPL(A) gem. Teil-FCL) Lizenznummer Kontaktdaten der Ausbildungsorganisation, unter dem die Ausbildungsorganisation betrieben wird Telefon Fax Regierung von Oberbayern - Luftamt Südbayern - 80534 München E-Mail Vertretungsberechtigte Person

Mehr

«Forum Haftung & Versicherung in der Luftfahrt»

«Forum Haftung & Versicherung in der Luftfahrt» «Forum Haftung & Versicherung in der Luftfahrt» Unterschiedliche Versicherungsleistungen bei privaten & gewerbemässigen Flügen Unterschiedliche Versicherungsleistungen bei privaten und gewerbemässigen

Mehr

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation Kontaktdaten der Ausbildungsorganisation Name, unter dem die Ausbildungsorganisation betrieben wird Straße, Haus-Nr Telefon Fax Regierungspräsidium Kassel Luftverkehr Steinweg 6 34119 Kassel E-Mail Vertretungsberechtigte

Mehr

Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg

Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg Information für Luftsportvereine in Berlin und Brandenburg Schönefeld, 24.05.2013 Zur Durchführung von sog. Gästeflügen durch Luftsportvereine mit Segelflugzeugen und Reisemotorseglern (TMG) auf der Grundlage

Mehr

Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) - Luftfahrtbehörde - Mercatorstraße 9 24106 Kiel

Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) - Luftfahrtbehörde - Mercatorstraße 9 24106 Kiel LBV-SH Kontaktdaten der Ausbildungsorganisation, unter dem die Ausbildungsorganisation betrieben wird Telefon Fax Landesbetrieb Straßenbau Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) - Luftfahrtbehörde - Mercatorstraße

Mehr

EASA 2012 Neuigkeiten für Privatpiloten

EASA 2012 Neuigkeiten für Privatpiloten EASA 2012 Neuigkeiten für Privatpiloten 13. November 2010, Klagenfurt Workshop Motorfliegerclub Kärnten Gerda Pardatscher Rulemaking Officer, Project Manager Part-FCL Rulemaking Directorate R.3.1 1 Agenda

Mehr

Theorieausbildung: Einführung

Theorieausbildung: Einführung Theorieausbildung: Einführung Übersicht über die Ausbildung Stand: Januar 2013 Uwe Bodenheim SFG Wershofen e.v. Übersicht Segelflugausbildung Lizenzen und Berechtigungen Literatur/Lernmittel Segelflugausbildung

Mehr

Europe Flying - Einheitliche Europäische Regelungen zu Technik, Betrieb und Lizenzwesen. Historie, Aktuelles und Ausblick

Europe Flying - Einheitliche Europäische Regelungen zu Technik, Betrieb und Lizenzwesen. Historie, Aktuelles und Ausblick Europe Flying - Einheitliche Europäische Regelungen zu Technik, Betrieb und Lizenzwesen. Historie, Aktuelles und Ausblick 216/2008 LuftVG 2 von 31 Art. 23 GG [Verwirklichung der Europäischen Union; Beteiligung

Mehr

Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien

Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK) 1 748.941 vom 24. November 1994 (Stand am 1. Februar 2013) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Mehr

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen 2011R1178 DE 08.04.2012 000.003 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen B VERORDNUNG (EU) Nr. 1178/2011 DER KOMMISSION

Mehr

Haftungs- und Versicherungsproblematik

Haftungs- und Versicherungsproblematik CFAC-Forum Haftung und Versicherung Haftungs- und Versicherungsproblematik bei Schulungsflügen Rechtsanwalt und Fluglehrer Präsident CFAC-HSG Folie 1 Zielsetzungen des Impulsreferates Klarstellen der involvierten

Mehr

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. Schweizerischer Ballonverband / Balloon Team SA Lugano. EASA Ballonlizenzen

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. Schweizerischer Ballonverband / Balloon Team SA Lugano. EASA Ballonlizenzen Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL Schweizerischer Ballonverband / Balloon Team SA Lugano EASA Ballonlizenzen Ein Ausbildungskurs für Bewerber um eine EASA Ballonlizenz Juli 2016 Ziele dieser Präsentation

Mehr

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER 61. JAHRGANG LANGEN, 21. FEBRUAR 2013 NfL I 16 / 13 e der Büro der Nachrichten für Luftfahrer Managementsystem DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 Artikel 4 Absatz 4 der

Mehr

Antrag auf Erteilung / Erweiterung einer Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen gemäß FCL.805 VO(EU) Nr. 1178/2011

Antrag auf Erteilung / Erweiterung einer Berechtigung zum Schleppen von Segelflugzeugen gemäß FCL.805 VO(EU) Nr. 1178/2011 Name Vorname Straße, Haus-Nr. PLZ, Ort Telefon (freiwillige Angabe) Geburtsdatum Regierung von Oberbayern - Luftamt Südbayern - 80534 München Fax (freiwillige Angabe) Lizenz Nr. E-Mail (freiwillige Angabe)

Mehr

Die neuen EASA Vorschriften

Die neuen EASA Vorschriften Themen Ziele Übersicht EASA EC Regulation 216/2008 EU Commission Regulation 1178/2011 Das Wichtigste für uns Unterschiede zu heute Fragen Ziel Diese Präsentation soll klar machen, dass sich etwas ändert

Mehr

Nachfolgend werden für die im Gebührenverzeichnis mit Rahmengebühren versehenen Amtshandlungen die jeweiligen Einzelgebühren festgelegt.

Nachfolgend werden für die im Gebührenverzeichnis mit Rahmengebühren versehenen Amtshandlungen die jeweiligen Einzelgebühren festgelegt. des Luftfahrt- Bundesamtes Die Erhebung von Kosten (Gebühren und Auslagen) durch das Luftfahrt-Bundesamt basiert auf der Kostenordnung der Luftfahrtverwaltung (LuftKostV) vom 14. Februar 1984 (BGBl. I

Mehr

Allgemeine Prüfliste zum spezialisierten Flugbetrieb mit gefährlichen Gütern gem. VO(EU) Nr. 965/2012

Allgemeine Prüfliste zum spezialisierten Flugbetrieb mit gefährlichen Gütern gem. VO(EU) Nr. 965/2012 Betreiber Bemerkungen / Sonstiges Datum 1. Wird spezialisierter Flugbetrieb durchgeführt? Nutzung von AMC 1 zu SPO.GEN.005 für die Prüfung auf spezialisierten Flugbetrieb. Hinweis: Generelle Ausnahmen

Mehr

CB-IR(A) Der einfache Weg zur vollwertigen Instrumentenflugberechtigung

CB-IR(A) Der einfache Weg zur vollwertigen Instrumentenflugberechtigung Kompetenzbasierte Instrumentenflugberechtigung CB-IR(A) Seite 1 von 9 CB-IR(A) Der einfache Weg zur vollwertigen Instrumentenflugberechtigung Sehr geehrte/r Interessent/in, vielen Dank für Ihr Interesse

Mehr

EU-Lizenzen HH1109. EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen

EU-Lizenzen HH1109. EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen FAA Länder HH1109 EU-Lizenzen HH1109 EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen Managementsystem HH1010 EU/EASA bindend Basic Regulations(BR)/

Mehr

Bezirkstagung BWLV. Nord-/Südbaden, 29.03.2014 Karlsruhe/Grötzingen. Jürgen Niedecker, Referat 46 Luftfahrt Stand: 28.03.2014

Bezirkstagung BWLV. Nord-/Südbaden, 29.03.2014 Karlsruhe/Grötzingen. Jürgen Niedecker, Referat 46 Luftfahrt Stand: 28.03.2014 Bezirkstagung BWLV Nord-/Südbaden, 29.03.2014 Karlsruhe/Grötzingen Jürgen Niedecker, Referat 46 Luftfahrt Stand: 28.03.2014 Vorstellung meiner Person: Jürgen Niedecker geb.: 01.08.1960 wohne in Filderstadt/Plattenhardt

Mehr

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH 1 von 1 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2009 Ausgegeben am 13. März 2009 Teil II 71. Verordnung: Änderung der Zivilluftfahrt-Personalverordnung 2006 71. Verordnung der Bundesministerin

Mehr

Stellungnahme Nr. 03/2013. Befähigungsnachweise für Flug unter Instrumentenflugwetterbedingungen (Instrument Meteorological Conditions, IMC)

Stellungnahme Nr. 03/2013. Befähigungsnachweise für Flug unter Instrumentenflugwetterbedingungen (Instrument Meteorological Conditions, IMC) Europäische Agentur für Flugsicherheit Direktion Vorschriftenerstellung Stellungnahme Nr. 03/2013 Befähigungsnachweise für Flug unter Instrumentenflugwetterbedingungen (Instrument Meteorological Conditions,

Mehr

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER 15 MAI 2014 gültig ab: sofort 1-139-14 e der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Büro der Nachrichten für Luftfahrer -zertifiziertes Managementsystem nach DIN EN ISO 9001 Artikel

Mehr

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER

NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER 61. JAHRGANG LANGEN, 21. FEBRUAR 2013 NfL I 16 / 13 e der Büro der Nachrichten für Luftfahrer Managementsystem DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 Artikel 4 Absatz 4 der

Mehr

GEMEINSAM FÜR DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT

GEMEINSAM FÜR DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT Lizensierung in der Allgemeinen Luftfahrt GEMEINSAM FÜR DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT Matthias Borgmeier - EASA Boudewijn Deuss Project Manager General Aviation Roadmap xx Month 2016 GA Road Map: Working towards

Mehr

Gastflüge und Haftung 07.12.2014. Unter welchen Voraussetzungen sind bezahlte Gastflüge zulässig? Rechtsgrundlagen:

Gastflüge und Haftung 07.12.2014. Unter welchen Voraussetzungen sind bezahlte Gastflüge zulässig? Rechtsgrundlagen: Jürgen Reese Stand: Dec. 2014 Gastflüge Unter welchen Voraussetzungen sind bezahlte Gastflüge zulässig? Rechtsgrundlagen: VO (EU) 216/2008 (Rat / Parlament) [Basic Regulation] VO (EU) Nr. 1178/2011 (Implementing

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XI Stichwortverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XI Stichwortverzeichnis 3. Die Bestimmung des Lieferortes Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XI Stichwortverzeichnis... 269 A. Luftfahrtrechtliche Rahmenbedingungen auf österreichischer, europäischer und internationaler

Mehr

Hinweise. zur Rechtslage. bei der. Durchführung von Flügen zur. Beförderung von Fluggästen gegen Entgelt

Hinweise. zur Rechtslage. bei der. Durchführung von Flügen zur. Beförderung von Fluggästen gegen Entgelt Anlage 1 Referat 520 - obere Luftfahrbehörde - Hinweise zur Rechtslage bei der Durchführung von Flügen zur Beförderung von Fluggästen gegen Entgelt Stand: 21.07.2017 Inhalt: Seite 1. Vorwort 3 2. Flugbetriebsrechtliche

Mehr

Erwerb und Verlängerung der Lizenz für Segelflugzeugführer

Erwerb und Verlängerung der Lizenz für Segelflugzeugführer LuftPersV 36 Erwerb und Verlängerung der Lizenz für Segelflugzeugführer Fachliche Voraussetzungen (1) Fachliche Voraussetzungen für den Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer sind 1. die theoretische

Mehr

SPINS & MORE. Man muss es erleben. Spins & More verknüpft klassische Gefahreneinweisung mit Theorie.

SPINS & MORE. Man muss es erleben. Spins & More verknüpft klassische Gefahreneinweisung mit Theorie. Newsletter März 2012 SPINS & MORE EMT Emergency Maneuver Training Sicherheitstraining, Kunstflug, Spornrad ALLE WOLLEN MEHR FLUGSICHERHEIT - WIR TUN WAS DAFÜR Man muss es erleben. Spins & More verknüpft

Mehr

EU-Lizenzen HH1109. EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen

EU-Lizenzen HH1109. EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen FAA Länder HH1109 EU-Lizenzen HH1109 EU Regelwerk 3 Arten Gesetzgebung: 1. Grundlegende Regulation 2. Umsetzungsregeln 3. Zulassungsspezifikationen Managementsystem HH1010 EU/EASA bindend Basic Regulations(BR)/

Mehr

EASA FCL Die Europäische Lizenz Stand 23.04.2013. Hier eine kurze Zusammenstellung über das aktuelle Lizenzwesen

EASA FCL Die Europäische Lizenz Stand 23.04.2013. Hier eine kurze Zusammenstellung über das aktuelle Lizenzwesen EASA FCL Die Europäische Lizenz Stand 23.04.2013 Hier eine kurze Zusammenstellung über das aktuelle Lizenzwesen Termine: Die EU-Verordnung EU VO 1178/2011 ist in Kraft. Hiervon sind alle Piloten betroffen

Mehr

der Lizenz entsprechen: Luftrecht / betriebliche JAR-FCL 1.465 Anforderungen

der Lizenz entsprechen: Luftrecht / betriebliche JAR-FCL 1.465 Anforderungen - Erforderliche theoretische Kenntnisse und Verfahren für die Durchführung von theoretischen en für CPL, ATPL und Instrumentenflugberechtigungen JAR-FCL 1.465 Anforderungen Der Bewerber für eine CPL, ATPL

Mehr

Bedingungen für das Lenken von Kleinbussen für soziale Institutionen

Bedingungen für das Lenken von Kleinbussen für soziale Institutionen Bedingungen für das Lenken von Kleinbussen für soziale Institutionen Fähigkeitsausweis & Führerausweis (Übersetzung des französischen Originaltextes der AVDEMS) Juni 2013 CURAVIVA Schweiz Zieglerstrasse

Mehr

«Zertifizierter» Datenschutz

«Zertifizierter» Datenschutz «Zertifizierter» Datenschutz Dr.iur. Bruno Baeriswyl Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich CH - 8090 Zürich Tel.: +41 43 259 39 99 datenschutz@dsb.zh.ch Fax: +41 43 259 51 38 www.datenschutz.ch 6.

Mehr

Psychotherapie: Anerkennung ausländischer Berufs- bzw. Studienqualifikationen

Psychotherapie: Anerkennung ausländischer Berufs- bzw. Studienqualifikationen Psychotherapie: Anerkennung ausländischer Berufs- bzw. Studienqualifikationen P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Hier: Auszug der Vorschriften des PsychThG in der seit dem 01.04.2012 geltenden Fassung

Mehr

ANHANG ZUR EASA-STELLUNGNAHME 03/2013. VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom XXX

ANHANG ZUR EASA-STELLUNGNAHME 03/2013. VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom XXX EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, XXX EASA-Stellungnahme 03/2013 [...](2013) XXX Entwurf ANHANG ZUR EASA-STELLUNGNAHME 03/2013 VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION vom XXX zur Änderung der Verordnung

Mehr

Ausbildung zum Erwerb der Schleppberechtigung Segelflug

Ausbildung zum Erwerb der Schleppberechtigung Segelflug Logo Flugschule $CIWKJZEK 3KGKFUO IRSAN9 TIIih/ FKD,,Af,oAr SUI$( DE VQi A VOIU RAZIC,WJ*!ZZDEA IVW* W4A Ausbildungsdokument für: Name: Vorname: Segelflug Verband der Schweiz (SFVS) Ausbildung zum Erwerb

Mehr

(Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN

(Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN 17.12.2014 L 362/1 II (Rechtsakte ohne Gesetzescharakter) VERORDNUNGEN VERORDNUNG (EU) Nr. 1321/2014 R KOMMISSION vom 26. November 2014 über die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen

Mehr

PROTOCOL OF Class/Type Rating Progress Check. TCR Anlage 2. Klassen-/Typenberechtigung Fortschrittskontrolle

PROTOCOL OF Class/Type Rating Progress Check. TCR Anlage 2. Klassen-/Typenberechtigung Fortschrittskontrolle PROTOCOL OF Class/Type Rating Progress Check Klassen-/Typenberechtigung REV 08 mfu-wien 20.05.2011 1 Prüfungsprotokoll / Inhalt der Ausbildung und der praktischen Prüfung oder der Befähigungsüberprüfung

Mehr

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation

Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz Fachgruppe Luftverkehr Gebäude 89 55483 Hahn-Flughafen Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses als zugelassene Ausbildungsorganisation (ATO) nach 5 Abs. 1 LuftVG

Mehr

Abwicklungsleitfaden Anmeldung zur Ausbildung zur IR-Berechtigung

Abwicklungsleitfaden Anmeldung zur Ausbildung zur IR-Berechtigung Flugschule-Marl Abwicklungsleitfaden Anmeldung zur Ausbildung zur IR-Berechtigung Hier haben wir kurz zusammengefasst, welche Schritte zur Anmeldung nötig sind: 1.) Fliegerarzt Sie benötigen ein Tauglichkeitszeugnis

Mehr

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Bodenabfertigungsdienst-Verordnung

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Bodenabfertigungsdienst-Verordnung Bundesrat Drucksache 186/04 04.03.04 Verordnungsantrag des Landes Hessen Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Bodenabfertigungsdienst-Verordnung A. Problem und Ziel Die Bodenabfertigungsdienst-Verordnung

Mehr

Zivilluftfahrtpersonal-Hinweis

Zivilluftfahrtpersonal-Hinweis Zivilluftfahrtpersonal-Hinweis ZPH OeAeC 002 20 DEC 2016 Inhaltsverzeichnis 0. Revisionsverzeichnis 2 1. Zweck 2 2. Geltungsbereich 2 3. Inkrafttreten 2 4. Beschreibung/Regelung (Festlegungen) 2 4.1 Aufschieben

Mehr

Im Punkt 4) erhalten Sie eine Übersicht über die einzelnen Neuerungen und Antworten zu den wichtigsten Fragen.

Im Punkt 4) erhalten Sie eine Übersicht über die einzelnen Neuerungen und Antworten zu den wichtigsten Fragen. 1. Vorbemerkung Mit Veröffentlichung der Verordnung (EU) 2015/1088 am 07.07.2015 ergeben sich Neuerungen für Instandhaltungsbetriebe. Für die allgemeine Luftfahrt, speziell für die ELA1- und ELA2- Luftfahrzeuge

Mehr

CAMO(+) DE.MG.0503 Aufrechterhaltung und Prüfung der Lufttüchtigkeit von nichtgewerblich betriebenen Luftfahrzeugen bis 2.000 kg MTOW aller Bauweisen

CAMO(+) DE.MG.0503 Aufrechterhaltung und Prüfung der Lufttüchtigkeit von nichtgewerblich betriebenen Luftfahrzeugen bis 2.000 kg MTOW aller Bauweisen Prüforganisation und Wirtschaftsdienst GmbH des LVB www.lvbayern.de/camo PO@lvbayern.de Prinzregentenstraße 120 D-81677 München CAMO(+) DE.MG.0503 Aufrechterhaltung und Prüfung der Lufttüchtigkeit von

Mehr

(Segelflugausbildung) Vereinbarung zur Flugausbildung im Rahmen der ATO

(Segelflugausbildung) Vereinbarung zur Flugausbildung im Rahmen der ATO (Segelflugausbildung) Vereinbarung zur Flugausbildung im Rahmen der ATO Zwischen Deutscher Aero-Club Nordrhein-Westfalen e. V., Friedrich-Alfred-Str. 25, 47055 Duisburg - im Weiteren auch: Verband - und

Mehr

EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern

EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL EASA Lizenzen für Piloten auf Flugzeugen und Hubschraubern Ein Ausbildungskurs für Bewerber um eine EASA Pilotenlizenz Juli 2016 Ziele dieser Präsentation Der Teilnehmer

Mehr

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der aufsichts- und berufsrechtlichen Regelungen der Richtlinie 2014/56/EU sowie

Mehr

Ausbildungsvertrag. zwischen. Flugschule / Charterflug Gregor Stahnke, Mühlweg 4b, D-09385 Lugau OT Erlbach-Kirchberg, und Herrn / Frau

Ausbildungsvertrag. zwischen. Flugschule / Charterflug Gregor Stahnke, Mühlweg 4b, D-09385 Lugau OT Erlbach-Kirchberg, und Herrn / Frau Seite 1 von 5 zwischen Ausbildungsvertrag, Mühlweg 4b,, und Herrn / Frau Name Vorname Geburtsdatum Geburtsort Anschrift Straße PLZ Ort Tel. privat Tel. dienstlich Mobil E-Mail nachfolgend Ausbildungsteilnehmer

Mehr

BEKANNTMACHUNG DER BESTIMMUNGEN ÜBER DIE LIZENZIERUNG VON PILOTEN (FLUGZEUG) (JAR-FCL 1 deutsch)

BEKANNTMACHUNG DER BESTIMMUNGEN ÜBER DIE LIZENZIERUNG VON PILOTEN (FLUGZEUG) (JAR-FCL 1 deutsch) LUFTRECHT-ONLINE JAR-FCL 1 deutsch BEKANNTMACHUNG DER BESTIMMUNGEN ÜBER DIE LIZENZIERUNG VON PILOTEN (FLUGZEUG) (JAR-FCL 1 deutsch) Vom 17. November 2008 (BAnz. Nr. 13a vom 27. Januar 2009) Dieter von

Mehr

Verordnung des UVEK über den fliegerärztlichen Dienst der Zivilluftfahrt

Verordnung des UVEK über den fliegerärztlichen Dienst der Zivilluftfahrt Verordnung des UVEK über den fliegerärztlichen Dienst der Zivilluftfahrt (VFD) 1 748.222.5 vom 18. Dezember 1975 (Stand am 15. April 2007) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und

Mehr

[DE]-Opinion 04/2008 - Explanatory Note 127/2010

[DE]-Opinion 04/2008 - Explanatory Note 127/2010 Opinion 04/2008 Description: Language: [DE]-Opinion 04/2008 - Explanatory Note German Opinion number: 04/2008 Related regulation(s): Commission Regulation (EU) No 127/2010 Related NPA(s): NPA 2007-01 European

Mehr

2 Mindestalter, Qualifikation (1) Fahrten im Güterkraftverkehr zu gewerblichen Zwecken darf. (BGBl. I 2006, 1958)

2 Mindestalter, Qualifikation (1) Fahrten im Güterkraftverkehr zu gewerblichen Zwecken darf. (BGBl. I 2006, 1958) Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG) (BGBl. I 2006, 1958)

Mehr

Verordnung über die JAR-FCL-Lizenzen zum Führen von Flugzeugen und Hubschraubern

Verordnung über die JAR-FCL-Lizenzen zum Führen von Flugzeugen und Hubschraubern Verordnung über die JAR-FCL-Lizenzen zum Führen von Flugzeugen und Hubschraubern (VJAR-FCL) vom 14. April 1999 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, gestützt auf

Mehr

Tarifordnung Engadin Airport

Tarifordnung Engadin Airport 4.1.1 Allgemeine Bestimmungen 1.1 Rechtsgrundlagen Tarifordnung Engadin Airport Rechtsgrundlage der Tarifordnung ist Artikel 39 des LFG vom 1. Januar 1995 und Artikel 10 der Konzession für den Betrieb

Mehr

PPL (A) 2014 (Part FCL / EASA)

PPL (A) 2014 (Part FCL / EASA) MFA FLYING TRAINING ORGANISATION Verkehrsfliegerschule D-FTO 1.067 Luftfahrtunternehmen D-302 EG professionelle Ausbildung seit 20 Jahren täglich für Sie Optimiert zum europäischen PPL(A) - optional Instrumentenflug

Mehr

VSG - SSPES Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer 3000 Bern

VSG - SSPES Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer 3000 Bern OFFERTE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG KOLLEKTIV- UND VERGÜNSTIGUNGSVERTRAG für VSG - SSPES Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer 3000 Bern nachfolgend VSG genannt als Beitritt zum

Mehr

INHALTSÜBERSICHT. Name des Gesetzes: Verordnung über Luftfahrtpersonal. veröffentlicht in: BGBl. I 1984 S. 265

INHALTSÜBERSICHT. Name des Gesetzes: Verordnung über Luftfahrtpersonal. veröffentlicht in: BGBl. I 1984 S. 265 Name des Gesetzes: Verordnung über Luftfahrtpersonal Abkürzung: LuftPersV veröffentlicht in: BGBl. I 1984 S. 265 zuletzt geändert durch: Art. 2 und 3 der Verordnung zur Anpassung luftrechtlicher Bestimmungen

Mehr

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL UL Erweiterung im schweizerischen Luftraum

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL UL Erweiterung im schweizerischen Luftraum Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL UL Erweiterung im schweizerischen Luftraum Patrick Hofer, Senior Flight Inspektor Schulleiter- und Fluglehrer-Meeting 5. November 2016 Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL

Mehr