Bauen und Wohnen Aktuelle Wohnungspolitik des Landes

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1 Bauen und Wohnen Aktuelle Wohnungspolitik des Landes Folie 1

2 Aktuelle wohnungspolitische Ausgangslage Insgesamt in Deutschland wie auch in RLP keine Wohnungsknappheit wie Anfang der 90er Jahre Regionale Unterschiede nehmen zu: Wachstum ( Wohnungsnachfrage) und Schrumpfung ( Leerstände) liegen oft dicht beieinander Wohnungspolitik entwickelt sich zunehmend zum Querschnittsinstrument aktiver Sozial-, Klimaschutz- und Städtebaupolitik Folie 2

3 Aktuelle wohnungspolitische Ausgangslage Insgesamt in Deutschland wie auch in RLP keine Wohnungsknappheit wie Anfang der 90er Jahre Regionale Unterschiede nehmen zu: Wachstum ( Wohnungsnachfrage) und Schrumpfung ( Leerstände) liegen oft dicht beieinander Wohnungspolitik entwickelt sich zunehmend zum Querschnittsinstrument aktiver Sozial-, Klimaschutz- und Städtebaupolitik Die großen Themen für die nächsten Jahre: > Bezahlbares Wohnen in den Wachstumsregionen > Nachhaltiges, energetisch optimiertes Bauen > Anpassung des Immobilienbestandes an gesellschaftliche Veränderungen > Sicherung der Infrastruktur in den Schrumpfungsregionen 6 Folie 3

4 Bundesweite Bevölkerungsverschiebung Quelle: Bevölkerungsfortschreibung (Regionaldatenbank), eigene Berechnung und Darstellung Anmerkung: Kreise mit einem Kreuz sind de jure Landkreise, umfassen aber eine größere Kernstadt mit Umland (Hannover, Paderborn, Göttingen, Marburg, Gießen, Tübingen, Reutlingen). Die Herausrechnung der Kernstadt ist nur für das Jahr 2011 erfolgt. 4

5 Bauen und Wohnen Wohnraumförderung 2017: Anpassung der Fördermietenstufen Folie 5

6 Folie 6

7 Bauen und Wohnen Wohnraumförderung 2017: Anpassung der Fördermietenstufen Wozu Fördermietenstufen? Spannweite bei den Mietpreisen, z.b. Neuvertragsmieten: Pirmasens Stadt u. Kreis sowie Birkenfeld: unter 4,80 Mainz u. Trier 8 und mehr (Preisdatenbank empirica/wohnungsmarktbeobachtung ISB/Bauforum) Bandbreite der durchschnittlichen Kaufwerte für baureifes Land 2015 (Angaben Stat. Landesamt) Landkreis Vulkaneifel 28 Mainz 436 Unterschiedliche Förderbedarfe, damit Wohnen überall im Land bezahlbar bleibt Folie 7

8 Bauen und Wohnen Koalitionsvertrag RLP Gutes Wohnen in Stadt und Land Wohnen ist ein soziales Gut, es ist für die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen von elementarer Bedeutung. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen, die mit dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel einhergehen, setzen wir einen politischen Schwerpunkt auf bezahlbares und attraktives Wohnen in ganz Rheinland-Pfalz. Die anhaltend hohe Wohnungsnachfrage in bestimmten Städten und Regionen geht mit zunehmenden Leerständen in anderen Regionen einher. Die demografische Entwicklung ist darüber hinaus durch eine älter werdende Bevölkerung geprägt. Wir wollen mehr bedarfsgerechten, barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum, attraktive Ortskerne und Quartiere sowie ein lebenswertes Wohnumfeld mit umfassender Mobilität und moderner Kommunikationsinfrastruktur. Diese Herausforderungen erfordern eine erfolgreiche Kooperation mit allen wichtigen Akteuren, die sich aktuell im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen haben. Ländliche Räume sind lebenswert und müssen dies auch bleiben. Neben der Infrastruktur und der Versorgung stellen sich auch beim Bauen und Wohnen besondere Herausforderungen. Wir wollen Programme entwickeln, die das künftige Wohnen in den ländlichen Räumen attraktiv machen und die örtliche Struktur erhalten. Das Programm des Landes Mehr Mitte bitte ist hierfür ein sehr gelungenes Beispiel. Folie 8

9 Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Ziele sind: gegründet auf Initiative des Finanz- und Bauministeriums am 20. Oktober Mitglieder sind die Landesregierung und 20 weitere Institutionen. mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Zielgruppen in angemessener Qualität bei steigenden qualitativen Anforderungen für generationengerechtes, d.h. barrierefreies und gemeinschaftliches, sowie energieeffizientes Wohnen neu zu schaffen, bestehenden bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und sozial-verträglich weiterzuentwickeln, dabei innovatives und nachhaltiges Planen und Bauen im Sinne einer qualitätsvollen Baukultur zu sichern und eine sozial ausgewogene Durchmischung der Wohnquartiere in den rheinland-pfälzischen Kommunen zu erhalten und zu stärken. Folie 9

10 Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Zur Umsetzung der Ziele und der Bearbeitung zentraler Themen wurden vier Arbeitsgruppen (AGen) gebildet: AG Wohnraumförderung AG Günstiger, wirtschaftlicher und schneller Bauen AG Baulandverfügbarkeit und -aktivierung AG Wohnungsmarktbeobachtung Gemeinsames Ziel der Arbeitsgruppen ist es, konkrete Initiativen, Prozesse und Projekte anzustoßen, die zur Erreichung der Bündnisziele beitragen. Folie 10

11 Bezahlbares Wohnen und Bauen Folie 11

12 Bauen und Wohnen Koalitionsvertrag RLP Wir führen die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch das Land Rheinland- Pfalz auf hohem Niveau fort. Insgesamt sollen in dieser Legislaturperiode gut Wohnungen neu in die soziale Wohnraumförderung aufgenommen werden. Die Förderungen sollen darauf ausgerichtet sein, Wohnraum bezahlbar, barrierefrei und generationengerecht entsprechend den Bedarfen zur Verfügung zu stellen. Wir fördern auch speziell genossenschaftliches Wohnen, weil häufig durch gemeinsame Initiative späterer Bewohner und Bewohnerinnen bedeutende zukunftsfähige Projekte entstehen. Das Bauen steht unter permanentem Anforderungsdruck sich an die Strömungen der Zeit anzupassen - alternde Gesellschaft, Klimawandel, Mobilität. Gleichzeitig soll zeitgemäßes Bauen dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht werden. Barrierefreies Wohnen und Bauen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Erleichterungen im Alltag, Teilhabe vieles wird erst möglich durch Barrierefreiheit. Hinzu kommt unser Anspruch nach Ästhetik und Architektur. Deswegen verstehen wir es als Aufgabe die Baukultur im Land weiter zu fördern und die enge Zusammenarbeit mit den Architekten und dem Zentrum für Baukultur zu suchen. Planungs- und Architektenwettbewerbe können hierzu einen Beitrag leisten. Folie 12

13 Bauen und Wohnen Förderung von Genossenschaften Folie 13

14 Bauen und Wohnen Förderung von Genossenschaften Folie 14

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