Leitbild von der Assistenzgenossenschaft Bremen

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1 Unser Betrieb heißt:. Unseren Betrieb gibt es seit dem Jahr Menschen mit Behinderung haben sich für ihre Rechte eingesetzt. Diese Menschen haben zusammen einen Betrieb gemacht. Menschen mit Behinderung sollen über ihr Leben bestimmen können. Dafür brauchen sie jeden Tag Hilfen von anderen Menschen. Diese Menschen heißen: Assistenz. Wir wollen Menschen mit Behinderung Assistenz anbieten. Dafür arbeiten wir. Wir prüfen immer, ob unsere Arbeit gut ist. Wir überlegen, was wir besser machen können. Unseren Betrieb nennt man: Genossenschaft. Unsere Mitglieder heißen: Genossen. Darum sind wir eine Genossenschaft: Unsere Genossen können mitbestimmen. Unsere Genossen können mitmachen.

2 Das wollen wir: Menschen mit Behinderung sollen über ihr Leben bestimmen können. Menschen mit Behinderung sollen besser leben können. Dafür müssen Politiker etwas machen. Wir sagen Politikern, dass sie etwas machen müssen. Wir helfen Menschen mit Behinderung: Wir geben Assistenz. Wie geben Infos über Assistenz. Wir geben Kurse über Assistenz. Darum helfen wir: Damit Menschen mit Behinderung über ihr Leben bestimmen können. Das ist für uns wichtig: Menschen bekommen von uns Assistenz. Diese Menschen heißen dann: Assistenz-Nehmer. Die Assistenz-Nehmer können bestimmen: Wer Ihre Assistenz ist. Wie Ihre Assistenz Hilfen geben soll. Wo Ihre Assistenz Hilfen geben soll.

3 Assistenz-Nehmer bekommen Geld für die Assistenz. Über dieses Geld können sie bestimmen. Die Genossenschaft hat manchmal Geld übrig. Dieses Geld kann die Genossenschaft ausgeben. Unsere Genossen können prüfen, wofür wir das Geld ausgeben. Das ist für unsere Arbeit wichtig: Miteinander reden. Alle müssen alles verstehen können. Ehrlich sein. Auf andere Menschen achten. Darauf achten wir: Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch kann etwas anderes gut. Jeder Mensch macht etwas anders. Unsere Assistenz-Nehmer bestimmen über sich. Die Assistenz-Nehmer bestimmen, was die Assistenz in der Arbeit machen soll. Assistenz-Nehmer haben einen Vertrag mit der Genossenschaft: Sie haben Rechte bei der Genossenschaft und ihren Mitarbeitern.

4 Sie haben Pflichten bei der Genossenschaft und ihren Mitarbeitern. Wir wollen, dass viele Menschen etwas über Assistenz wissen. Damit helfen wir, dass Menschen sich achten. Das ist besonders an uns: Wir achten darauf: Dass Assistenz-Nehmer über sich bestimmen. Dass Assistenz-Nehmer bei der Genossenschaft mitbestimmen. Wir sind Fach-Leute für Assistenz für Menschen mit Behinderung. Unsere Mitarbeiter können alle Hilfen geben, die der Assistenz-Nehmer braucht. Unsere Mitarbeiter arbeiten in Gruppen zusammen. Die Mitarbeiter kennen sich. Wir haben eine Assistenz, die in der Nacht mit dem Auto kommen kann. Diese Assistenz heißt: Nacht-Assistenz. Die Nacht-Assistenz gibt kurze Hilfen.

5 Unsere Fach-Leute beraten Menschen mit Behinderung. Unsere Fach-Leute begleiten Menschen mit Behinderung. Wir planen Assistenz. Assistenz-Nehmer haben die gleiche Assistenz und die gleichen Ansprech-Partner. Man kann in der Genossenschaft mitbestimmen und mitmachen. Dafür gibt es in der Genossenschaft verschiedene Arbeits-Gruppen. In der Genossenschaft arbeiten möglichst viele Menschen mit Behinderung. Vor allem Menschen mit Behinderung haben Leitungs-Aufgaben. Unseren Betrieb nennt man: Genossenschaft. Unsere Mitglieder heißen: Genossen. Darum sind wir eine Genossenschaft: Unsere Genossen können mitbestimmen. Unsere Genossen können mitmachen.

6 Das machen wir: Wir sind Fach-Leute. Wir wollen gut arbeiten. Wir achten darauf, was die Assistenz-Nehmer brauchen. Die Assistenz-Nehmer können mitbestimmen. Wir geben Assistenz. Wir können den ganzen Tag und die ganze Nacht Assistenz geben. Das macht die Assistenz: Pflege. Hilfe im Haushalt. Begleitung. Unsere Assistenz können wir so lange geben, bis man stirbt. Dann muss man nicht umziehen, wenn man alt wird. Man kann so leben und sterben, wie man es will. Wir können diese Assistenz geben: Assistenz bei der Arbeit. Assistenz für die Uni. Assistenz in der Schule. Assistenz, wenn man Hilfe beim Atmen braucht.

7 Wir geben das für Assistenz-Nehmer: Infos. Kurse. Beratung von Fach-Leuten. Vielleicht kann eine Assistenz nicht kommen. Dann kommt eine andere Assistenz. Unsere Mitarbeiter geben Assistenz: Sie setzen sich für ihre Arbeit ein. Sie wissen, dass sie eine wichtige Aufgabe haben. Sie haben etwas über Assistenz gelernt. Wir zahlen den Lohn für unsere Mitarbeiter nach Regeln. Die Regeln heißen: Tarifliche Vergütung. Unsere Mitarbeiter haben feste Arbeits-Verträge. Es gibt Gruppen-Gespräche für unsere Mitarbeiter. Fach-Leute helfen unseren Mitarbeitern. Es gibt ein Sport-Angebot für unsere Mitarbeiter. Es gibt Kurse für unsere Mitarbeiter. In den Kursen lernt man etwas Neues über Assistenz. Unsere Mitarbeiter arbeiten gut zusammen:

8 Wir können zusammen überlegen, was wir wollen. Wir können zusammen etwas machen für einen guten Arbeits-Platz. Wir können zusammen etwas machen, dass man den Arbeits-Platz behalten kann. Unsere Mitarbeiter haben Rechte. Wir achten auf diese Rechte. Das Büro für Leichte Sprache von der Lebenshilfe Bremen e.v. hat den Text in Leichte Sprache übersetzt.

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