Grenzkosten und Durchschnittskosten

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1 Grenzkosten und Durchschnittskosten Grenzkosten Durchschnittskosten Durchschnittliche variable Kosten Durchschnittliche fixe Kosten Wo liegt die optimale Produktionsmenge? Kosten ( ) GK DK DVK DFK Produktions- Menge (Q) 166

2 Betriebsoptimum Kosten ( ) GK kleiner als DK: DK fallen GK größer als DK: DK steigen! GK gleich DK: Betriebsoptimum GK DK Betriebsoptimum Die Grenzkostenkurve schneidet die Durchschnittskostenkurve in ihrem Minimum ProduktionsMenge (Q) 167

3 Skalenerträge 1 Skalenerträge ist die Ersparnis die durch die Aufteilung der fixen Kosten auf die Produktionsmenge entstehen. Je größer die Produktionsmenge, desto höher die Verringerung der durchschnittlichen Kosten (Stückkosten). Langfristig sind alle Kosten variabel, da langfristig alle Produktionsanlagen erweitert/verringert werden können. Da Fixkosten langfristig variabel sind, unterscheiden sich kurzfristige und langfristige DK Es lassen sich wiederum U-förmige langfristige gesamte DK Kurven konstruieren. Durchschnittskosten ( pro Auto) 24 DK kurzfristig bei kleiner Fabrik DK kurzfristig bei mittlerer Fabrik DK kurzfristig bei großer Fabrik 2 DK langfristig Produktionsmenge (Autos pro Tag)

4 Skalenerträge 2 Skalenerträge beschreiben, wie sich der Output bei einer gleichmäßigen Erhöhung der Inputs verändert (gleich, überproportional steigend, degressiv fallend) Zunehmende Skalenerträge (economies of scale): Rückgang der langfristigen Durchschnittskosten bei wachsender Betriebsgröße. (z.b. wegen Spezialisierungsvorteilen) Abnehmende Skalenerträge: Rückgang der langfristigen Durchschnittskosten bei wachsender Betriebsgröße. (z.b. wegen zunehmenden Koordinierungskosten) Konstante Skalenerträge: : Gleichbleiben der langfristigen Durchschnittskosten bei wachsender Betriebsgröße. Durchschnittskosten ( pro Auto) DK kurzfristig bei kleiner Fabrik DK kurzfristig bei mittlerer Fabrik DK kurzfristig bei großer Fabrik DK langfristig Zunehmende Skalenerträge Konstante Skalenerträge 169 Abnehmende Skalenerträge Produktionsmenge (Autos pro Tag)

5 Aufgaben Mankiw Kapitel 13 17

6 Aufgaben Mankiw Kapitel

7 Aufgaben Mankiw Kapitel

8 Wie sollen Unternehmen handeln? Ziel: Gewinnmaximierung G = p*x - K(x) Strategien: Preisstrategien Mengenstrategien Welche Strategie auf welchem Markt? Welche Marktform liegt für das jeweilige Unternehmen vor? Markteinordnung: Marktformenschema von Freiherr von Stackelberg 173

9 Vollständiger Wettbewerb und Marktstruktur 174

10 Das Ideal der vollständigen Konkurrenz Vollständige Konkurrenz = homogenes Polypol Marktform unendlich viele Anbieter unendlich viele Nachfrager Marktelemente: homogene Güter! Auf diesem Markt sind Anbieter und Nachfrager Preisnehmer (weil sie den Preis nicht beeinflussen können). Sie können nur bezüglich der angebotenen oder nachgefragten Mengen reagieren (Mengenanpasser). Weitere Eigenschaft von Wettbewerbsmärkten: der Marktzugang ist frei, und es entstehen keine Kosten beim Verlassen des Marktes. P D (a) Branche A S S D Q Branchenproduktion (b) Unternehmen Abbildung 8-1: Die Nachfragekurve ist für ein Unternehmen im vollständigen Wettbewerb vollkommen elastisch Die Branchennachfragekurve links zeigt die unelas- P d q Unternehmenproduktion d 175

11 Beispiel Mankiw Kapitel 14 Erlössituation des einzelnen Unternehmens im Polypol Molkerei in polypolistischer Preissetzung: Preis wird durch den Markt bestimmt und beträgt 6 Menge (Liter) Preis ( ) Gesamterlös ( ) Durchschnittserlös ( ) Grenzerlös ( ) (Q) (P) (E=P Q) (DE=E/Q) (GE=ΔE/ΔQ)

12 Molkerei will Gewinne maximieren - wie? Ziel: Gewinnmaximierung (Gewinn = Erlöse Kosten) Der Gesamterlös eines Unternehmens ist der Verkaufspreis mal der verkauften Menge. E = (P Q) Der Durchschnittserlös entspricht dem Gesamterlös dividiert durch die verkaufte Menge. DE = E/Q Im Polypol entspricht der Durchschnittserlös dem Preis (P) der verkauften Güter. Der Grenzerlös ist die Veränderung des Gesamterlöses durch eine zusätzliche verkaufte Einheit: GE = ΔE / ΔQ Im Polypol entspricht der Grenzerlös dem Preis eines Gutes und dem Durchschnittserlös. P = GE =DE 177

13 Wo ist der Gewinn maximal? Menge (Liter) Gesamterlös Gesamtkosten Gewinn Grenzerlös Grenzkosten (Q) (E=P Q) (K) (E-K) (GE=ΔE/ΔQ) (GK=ΔK/ΔQ) ? 6?

14 Welche Menge soll produziert werden? Menge (Liter) Gesamterlös Gesamtkosten Gewinn Grenzerlös Grenzkosten (Q) (E=P Q) (K) (E-K) (GE=ΔE/ΔQ) (GK=ΔK/ΔQ)

15 Gewinnmaximale Menge bei: Grenzerlös = Grenzkosten Kosten und Erlös GK 2 P=GE=GK GK 1 2 Der Gewinn wird maximal, wenn die Menge produziert wird, bei der der Grenzerlös den Grenzkosten entspricht. Q 1 Q G-MAX Q 2 GK DK DVK Menge Die Gewinne sind bei dem Output am größten, bei dem der Grenzerlös gleich den Grenzkosten ist. Wenn GE > GK, Menge ausweiten Wenn GE < GK, Menge reduzieren Wenn GE = GK Gewinn ist maximal 18

16 Angebotsfunktion im Polypol Preis P 2 Dieser Teil der Grenzkostenkurve entspricht der Angebotskurve der Unternehmung. GK DK Steigt der Preis von P1 auf P2 dehnt die Unternehmung die Produktion auf Q2 aus. P 1 DVK Q 1 Q 2 Menge 181

17 Aufgaben Mankiw Kapitel

18 Mankiw: Aufgabe 1 Kapitel 14 Preis Preis P2 P1 Gewinn GK DK P2 P1 A B S1 Langfristiges Angebot D 1 D 2 Menge (Unternehmen) Q 1 Q 2 Menge (Markt) P 1 GK DK P2 P1 A B S1 C S2 Langfristiges Angebot D2 D1 Menge 183 (Unternehmen) Q 1 Q 2 Q 3 Menge (Markt)

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