SOZI ALES MARKETI NG -

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "SOZI ALES MARKETI NG -"

Transkript

1 Freie wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des akadem ischen Grades einer Diplom - Medienwirt in an der Universit ät Siegen SOZI ALES MARKETI NG - Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Vorgelegt von: Hellen Falk Mat rikelnum m er: St udienfach: Medienplanung, - ent wick lung und berat ung Bet reuer und Erst gut acht er: Prof. Dr. Andreas Käuser

2 Freie wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des akademischen Grades einer Diplom Medienwirtin an der Universität Siegen SOZIALES MARKETING - Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Vorgelegt von: Hellen Falk Matrikelnummer: Studienfach: Medienplanung, -entwicklung und beratung Betreuer und Erstgutachter: Prof. Dr. Andreas Käuser

3 Inhaltsverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis...III Abkürzungsverzeichnis...IV 1 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Relevanz der Arbeit Zielsetzung und Aufbau Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship - Erklärungsansätze für Soziales Marketing Rahmenbedingungen Gesellschaftlicher Kontext Verantwortung von Unternehmen Corporate Citizenship-Mix - Verantwortung demonstrieren Spenden Unternehmensstiftung Sponsoring Cause-Related Marketing als CC- und CSR-Tool Cause-Related Marketing - Werbekooperationen im Sozialen Marketing CRM als Form des Sozialen Marketings Ausprägungen des CRM Abgrenzungsproblematik CRM - Sponsoring Kooperationen zwischen Organisationen Werbekooperationen von Wirtschaftsunternehmen CRM-Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Einordnung des CRM in die Marketingtheorie Bedürfnishierarchie nach Maslow (1978) Drei Wellen des Marketings Vertrauen - Erfolgsfaktor des Cause-Related Marketings Definition von Vertrauen Vertrauen in Organisationen Modell der Vertrauensentstehung nach Mayer, Davis, Schoorman (1995) Informationsökonomischer Ansatz Möglichkeiten der Schaffung von Vertrauen Image und Imagetransfer Identität und Corporate Identity Funktionen und Strategien von Marken im Profit- und Non-Profit-Bereich...59 I

4 4.2.4 Gütesiegel Schaffung von Vertrauen in CRM-Werbespots - Entwicklung der Analysekriterien Art und Darstellung der Kooperation Darstellung der Spendenleistung Akteure in der Werbung Darbietung der Werbebotschaft Darstellung der Marke Fallbeispiele CRM-Werbekooperationen Fallbeispiel: CRM-Kooperation Krombacher - WWF Analyse: Schaffung von Vertrauen im CRM-Spot 2008 Getränkemarkt Fallbeispiel: CRM-Kooperation Volvic - Unicef Analyse: Schaffung von Vertrauen im CRM-Spot 2008 von Volvic Fallbeispiel: CRM-Kooperation Pedigree Deutscher Tierschutzbund Analyse: Schaffung von Vertrauen im CRM-Spot 2008 von Pedigree Schlussbetrachtung Anhang Literatur- und Quellenverzeichnis II

5 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abb. 1: Spendenquote in Prozent von 1995 bis Abb. 2: Verwendung des CSR- und CC-Begriffs in den deutschen Printmedien...12 Abb. 3: Welche Sponsoringarten setzen Sie ein?...20 Abb. 4: Abläufe der Kooperation im Rahmen des CRM...33 Abb. 5: Bedürfnishierarchie nach Maslow...36 Abb. 6: What are the most important factors you take into account when making a judgement about a company?...43 Abb. 7: Modell der Vertrauensentstehung...45 Abb. 8: Informationsökonomisches Dreieck...48 Abb. 9: Imagemodell...51 Abb. 10: Aktuelle und zukünftige Bedeutung der Markenanreicherungsoptionen...52 Abb. 11: Imagetransfer im Cause-Related Marketing...55 Abb. 12: Corporate Identity und Corporate Image...58 Abb. 13: Das Brutpflegereaktionen auslösende Schema des Menschen...81 Abb. 14: Markenidentifizierung und Recall-Erfolg...87 Tab. 1: Aufteilung Spendenvolumen...17 Tab. 2: Cause-Related Marketing mit TV-Spots in Deutschland...70 Tab. A - 1: Einstellungsprotokoll zum Krombacher Regenwaldprojekt 2008, TV-Spot Getränkemarkt Tab. A - 2: Einstellungsprotokoll zur Volvic Trinkwasserinitiative 2007, TV-Spot Tab. A - 3: Einstellungsprotokoll zur Volvic Trinkwasserinitiative 2008, TV-Spot Tab. A - 4: Einstellungsprotokoll zur Pedigree Aktion Liebevolles Zuhause gesucht 2008, TV-Spot Abb. A - 1: Etikett der Produktverpackung,Volvic naturell im Aktionszeitraum Abb. A - 2: Dosendeckel von Pedigree Hundefutter im Aktionszeitraum Abb. A - 3: Plakatwand an Restaurant in Siegen Weidenau (eigenes Foto) Abb. A - 4: Werbeaufsteller am Point of Sale in Siegen (eigenes Foto) III

6 Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung Abb. A- Abbildung Anhang CC Corporate Citizenship CDU Christliche Demokratische Union CRM Cause-Related Marketing ebd. ebenda engl. Englisch e.v. eingetragener Verein FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung f. folgende ff. fortfolgende GfK Gesellschaft für Konsumforschung griech.: griechisch lat.: lateinisch MarkenG Markengesetz Mars Inc. Mars Incorporation NPO Non-Profit-Organisation NGO Non-Governmental-Organisation o.j. ohne Jahr o.s. ohne Seite SGB Sozialgesetzbuch SPD Sozialdemokratische Partei Deutschland SZ Süddeutsche Zeitung Tab. Tabelle Tab. A- Tabelle Anhang vgl. vergleiche WWF World Wildlife Fund IV

7 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen 1 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen 1.1 Relevanz der Arbeit The wave of the future isn t checkbook philanthropy. It is a marriage of corporate marketing and social responsibility (Smith/Alcorn 1991, S. 21) Altruistisch motiviertes Geben muss man sich leisten können. Diese provokative Aussage, bezugnehmend auf das oben genannte Zitat, umschreibt die Realität sowohl von Unternehmen, als auch von spendenbedürftigen Organisationen. Soziales Marketing in Form einer Werbekooperation zwischen Profit- und Non-Profit- Organisationen ist als Reaktion auf gegenwärtige Problemstellungen beider Partner interpretierbar. Da der Staat aufgrund knapper Ressourcen immer häufiger öffentliche Gelder für Sozialausgaben streicht, übernehmen nun vermehrt Non-Profit-Organisationen (NPOs) Verantwortung für gesellschaftsrelevante Projekte (vgl. Helmig/Lauper 2007, S. 796f.). Folglich steigt der Bedarf an finanziellen Mitteln der NPO. Doch der,deutsche Spendenmonitor 2007 zeigt deutlich, dass der Spendenmarkt auf gleich bleibendem Niveau stagniert. Spitzenwerte: 47% in 2002 Elbehochwasser 50% in 2005 Tsunamikatastrophe Abb. 1: Spendenquote in Prozent von 1995 bis 2007 Quelle: tns infratest (vgl. tns infratest 2007, S.4), Grundgesamtheit: deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren, Stichprobe n =

8 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Aus diesem Grund müssen Non-Profit-Organisationen neue Wege beschreiten, Gelder zu akquirieren. Unternehmen als Profit-Organisationen stehen vor der Herausforderung, angesichts des Wettbewerbs auf den zumeist globalen Märkten konkurrenzfähig zu bleiben. Sie müssen sich von anderen Anbietern differenzieren, um vom Konsumenten wahrgenommen zu werden. In dieser Arbeit soll,cause-related Marketing (CRM 1 ) als soziales Marketing von Unternehmen näher betrachtet werden. Es handelt sich dabei um eine verkaufsfördernde Produktwerbung, zumeist im Konsumgüterbereich, die an eine absatzbezogene Spende gekoppelt ist. Zur Erläuterung dient ein regionales Beispiel: Helfen Sie mit. Jeder Becher zählt! lautete bis Ende Juli 2008 eine Aufschrift an den Getränkeautomaten des Unternehmens Scheerer. Für jedes verkaufte Getränk erfolgte eine Spende an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe (vgl. Scheerer 2008). Den Begriff Cause-Related Marketing prägte das Kreditunternehmen American Express während seiner ersten Kampagne 1981 in den USA. Um einen häufigeren Gebrauch der Kreditkarte anzuregen, spendete es für jede Zahlung, die mit einer American Express getätigt wurde, 2 Cent an eine Non-Profit-Organisation (Adkins 2005, S. 14). 2 American Express nationale Kampagne zur Restaurierung der Freiheitsstatue in 1983 sorgte dann für weites, öffentliches Interesse an Cause-Related Marketing (vgl. ebd.). Der amerikanische Cone Research Report 2007 dokumentiert das Potenzial von Cause-Related Marketing. 75% (58% in 2004) der befragten Männer und 84% (68% in 2004) der Frauen gaben an, das soziale Engagement eines Unternehmens zu berücksichtigen, wenn sie sich für ein Produkt oder eine Einkaufsstätte entscheiden (vgl. Cone 2007, S. 8) 3. 87% der Befragten wären bereit, ein Produkt zu wechseln (bei gleichem Preisniveau und Qualität), wenn das alternative Produkt mit einem guten Zweck verbunden ist (vgl. ebd., S. 7) Die Abkürzung CRM ist außerdem für den Begriff,Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement) gebräuchlich. Zwischen 1981 und 1984 unterstützte American Express insgesamt 45 soziale Projekte (vgl. Adkins, S. 14). Die Studie wurde 2007 von der Agentur Cone Inc. durchgeführt. Es nahmen Amerikaner ab 18 Jahren an der Online-Befragung teil (vgl. Cone 2007, S. 22). 2

9 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen Die Idee der absatzbezogenen Spende ist auch in Deutschland nicht neu. Bereits seit 1949 verkauft das,sozialwerk Wohlfahrtsmarken Briefmarken, jedoch mit einem Aufpreis, der einem guten Zweck zugeführt wird (vgl. Wohlfahrtsmarken 2008). Ein weiteres Beispiel sind Schallplattenproduktionen in den 1970ern, von denen ein Teil des Erlöses der,aktion Sorgenkind (heute:,aktion Mensch ) zu Gute kam (vgl. Was ist was 2008). Dennoch wurde Cause-Related Marketing in der deutschen Literatur bislang vernachlässigt. 1.2 Zielsetzung und Aufbau Soziales Marketing in Form von Cause-Related Marketing erlangte durch die Fernsehwerbung deutschlandweite Bekanntheit. Erstmals geschah dies in 2002 durch das Krombacher Regenwaldprojekt der gleichnamigen Brauerei in Zusammenarbeit mit dem WWF. Mittlerweile folgen immer mehr Unternehmen diesem Beispiel. Cause-Related Marketing Werbung funktioniert auf der Basis des Vertrauens. Dies betrifft das Verhältnis zwischen den Kooperationspartnern sowie das Vertrauen des Rezipienten in die Wahrhaftigkeit der beworbenen Projekte. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, aufgrund welcher gesellschaftlichen Hintergründe sich soziales Marketing herausbildete. Des Weiteren soll Cause-Related Marketing als Form des sozialen Marketings Erläuterung finden. Ziel ist darüber hinaus, die Beurteilbarkeit von Cause-Related Marketing Programmen zu ermöglichen. Dabei steht das Vertrauensbildungspotenzial für den Rezipienten und die Qualität der Kooperation zwischen den Partnern im Mittelpunkt der Betrachtung. Zu diesem Zweck sollen qualitative Analysekriterien der Vertrauenskonstruktion in Cause-Related Marketing TV-Spots konzipiert werden. Die Einordnung des sozialen Marketings in den gesellschaftlichen Kontext, sowie die Klärung zentraler Begriffe erfolgen in Kapitel 2. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship sind Erklärungsversuche für soziales Marketing. Diese Ansätze des sozialen Engagements von Unternehmen gelten als Antwort auf den Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Marktwirtschaft. Es steht ferner zur Diskussion, inwie- 3

10 Soziales Marketing Werbekooperationen zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen fern Cause-Related Marketing im Rahmen des Corporate Citizenships als Instrument des sozialen Einsatzes von Unternehmen angesehen werden kann. Kapitel 3 setzt sich mit Cause-Related Marketing auseinander, eine Werbekooperation zwischen Profit- und Non-Profit-Organisationen im Sozialen Marketing. Nach der begrifflichen Definition und Abgrenzung des Cause-Related Marketings findet eine Darstellung grundlegender Termini und Zielsetzungen von Kooperationen statt. Daraufhin wird auf Werbekooperationen von Wirtschaftsunternehmen im Allgemeinen eingegangen, um anschließend spezifisch Cause-Related Marketing zu betrachten. Weiterhin erfolgt eine Einordnung des Cause-Related Marketings in die Marketingtheorie. Im Anschluss daran soll Vertrauen als Erfolgsfaktor von Cause-Related Marketing in Kapitel 4 näher bestimmt werden. Dem Modell der Vertrauensentstehung nach Mayer, Davis und Schoormann (1995) geht eine Definition von persönlichem und systemischem Vertrauen voraus. Zur Vertrauensbildung dienen gemäß des,informationsökonomischen Ansatzes Informationssubstitute. Diese Substitute bilden sodann die Grundlage für die Entwicklung von Gestaltungskriterien zur Analyse des Vertrauensschaffungspotenzials innerhalb Cause-Related Marketing TV-Spots. Die Analysekriterien finden in Kapitel 5 Anwendung in den divergenten Fallbeispielen der aktuellen Cause-Related Marketing TV-Spots des,krombacher Regenwaldprojektes (Krombacher), der,aktion Liebevolles Zuhause gesucht (Pedigree) und der,trinkwasserinitiative 1 Liter trinken = 10 Liter spenden (Volvic). Diese Arbeit soll einen Beitrag zum Verständnis der Konzeptionalisierung von Cause- Related Marketing und dessen Implementierung in Deutschland leisten. Vertrauen und Verantwortung als gesellschaftliche Werte stellen zentrale Begriffe dieser Arbeit dar. Auf wirtschaftsethische Diskurse wird jedoch nicht eingegangen. Die Zusammenstellung der herausgearbeiteten Analysekriterien ist exemplarisch zu interpretieren und soll auf Zusammenhänge zwischen Gestaltungsoptionen und Vertrauensbildung verweisen. 4

11 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship 2 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship - Erklärungsansätze für Soziales Marketing It is easy to agree that we ought to be doing something good (Porter 2003, o.s.) Der zentrale Begriff dieser Arbeit,,Social Marketing oder,soziales Marketing, wird in der Literatur nicht einheitlich gebraucht. Kotler, der den Begriff Social Marketing 1971 erstmals einführte (vgl. Kotler/Zaltman 1971, S. 3ff.) nimmt eine problemorientierte Perspektive ein. Er versteht unter Sozialem Marketing [ ] eine Managementtechnik, die sozialen Wandel einleiten soll und sich aus Planung, Umsetzung und Kontrolle von Programmen zusammensetzt, die das Ziel haben, die Akzeptanz einer gesellschaftspolitischen Vorstellung oder einer Verhaltensweise bei einer oder mehreren Zielgruppen zu erhöhen. Es werden hierzu Konzepte der Marktsegmentierung, Konsumforschung, Produktkonzipierung und -prüfung, zielgerichtete Kommunikation, soziale Aktivierung, Anreize und die Austauschtheorie zur Maximierung der Reaktion einer Zielgruppe eingesetzt (Kotler/Roberto 1991, S. 37). Soziales Marketing kann jedoch auch aus einer institutionellen Sichtweise heraus definiert werden (vgl. Bruhn/Tilmes 1994, S. 22). So lässt sich Soziales Marketing von Non-Profit-Organisationen beschreiben als die [ ] Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Marketingstrategien und aktivitäten nichtkommerzieller Organisationen, die direkt oder indirekt auf die Lösung sozialer Aufgaben gerichtet sind (Bruhn/Tilmes 1994, S. 23). Aus Unternehmenssicht steht der Terminus für [ ] ein strategisches Marketing- und Positionierungsinstrument, das ein Unternehmen oder eine Marke zu beidseitigem Nutzen mit einem gesellschaftlich relevanten Anliegen verbindet. (Pringle/Thompson 2002, S. 3). In dieser Arbeit wird,soziales Marketing aus Unternehmensperspektive thematisiert. Zur Klärung der Motive für die Implementierung von Sozialem Marketing im Kommunikationsmix von Unternehmen sowie des Bedarfs aus Non-Profit- und gesellschaftlicher Perspektive sollen im Folgenden die Begriffe Corporate Social Responsibility 5

12 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship (CSR) 4 und Corporate Citizenship (CC) herangezogen werden. In der Literatur werden im Zusammenhang mit der unternehmerischen Ausrichtung an gesellschaftlichen Bedürfnissen zahlreiche weitere Schlagworte wie beispielsweise Corporate Social Recitude 5 und Corporate Social Responsiveness 6 diskutiert, die an dieser Stelle nicht weiter erörtert werden können. 2.1 Rahmenbedingungen Erste Anhaltspunkte zum Verständnis der aus dem angloamerikanischen Raum stammenden Begriffe bietet die schrittweise Übersetzung ins Deutsche: - corporate körperschaftlich, gesellschaftlich (vgl. Weis/Weis 1967, S. 213) - social sozial, gesellschaftlich (ebd., S. 938) - responsibility Verantwortung, Verpflichtung(ebd., S. 841) - citizen Bürgerrecht (ebd., S. 161).,Corporate Social Responsibility beschreibt demnach eine körperschaftliche oder eine gesellschaftliche soziale Verantwortung oder Verpflichtung. Auf Unternehmen bezogen würde eine Übersetzung mit dem Adjektiv körperschaftlich 7 die Abgrenzung gegenüber der Gesellschaft, der sie sich verantwortlich zeigen soll, verdeutlichen.,corporate Citizenship hingegen betont die Bürgerrechte und die Staatsangehörigkeit einer Unternehmung als juristischer Person, die auch Pflichten einer solchen impliziert. Zwei Begründungstraditionen werden in der Entwicklung des Bürgerbegriffs differenziert. Im Republikanismus stellt man die Bürgerpflichten gegenüber dem Gemeinwesen heraus. Bürgerschaft bedeutet das aktive Wahrnehmen politischer Mitwirkungsrechte Weitgehend synonym zu CSR verwendet wird der Begriff der Nachhaltigkeit oder auch Corporate Sustainability (vgl. Engemann et al. (2007, S. 14), Schrader (2003, S. 64), Haas et al. (2007, S. 139). Nachhaltigkeit betont den Aspekt der Verantwortung des zukunftsorientierten Wirtschaftens: [ ] Das in der Forstwirtschaft seit Jahrhunderten angewandte Prinzip der Nachhaltigkeit ist unter dem Aspekt der Ökonomie als Art des Wirtschaftens zu bezeichnen, bei welcher derzeitige Bedürfnisse befriedigt werden, ohne zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage zu entziehen (sustainable developement). Kennzeichnung durch langfristig orientiertes Denken und Handeln, um ein Fließgewicht der natürlichen Ressourcen zu erreichen (Gabler Wirtschaftslexikon 2000, S. 2195). Vgl. hierzu Frederick (1987). Vgl. hierzu Ackermann/Bauer (1976). Körperschaft, Korporation, mit den Rechten einer jurist. Person ausgestattete Vereinigung mehrerer Personen zu gemeinsamem Zweck [ ] (Brockhaus 2000, S. 492). Bürger aber ist allgemein der, der Anteil hat am Herrschen und am Beherrschtwerden (Aristoteles 1989). 6

13 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship (vgl. Schrader 2003, S. 9). Der Liberalismus hingegen verweist auf die Bürgerrechte gegenüber anderen, unabhängig davon, ob diese ausgeübt werden oder nicht. Der Bürgerbegriff beschreibt in diesem Falle einen Status (vgl. ebd. S. 18 u. 23). Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften gab 2001 ein Grünbuch unter dem Titel Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung von Unternehmen heraus. Darin wird Corporate Social Responsibility (CSR) als Prozess beschrieben, [ ] nach dem die Unternehmen ihre Beziehungen zu unterschiedlichen Stakeholdern gestalten, die ihrerseits realen Einfluss nehmen auf den Handlungsspielraum der Unternehmen (Europäische Kommission 2001, S. 5). Die soziale Verantwortung der Unternehmen sei im Wesentlichen eine freiwillige Verpflichtung, auf eine bessere Gesellschaft und eine sauberere Umwelt hinzuwirken (vgl. ebd., S. 4), und dies über [ ] die bloße Gesetzeskonformität hinaus [ ] (ebd., S. 7). Wieland (vgl. Wieland 2003, S. 16) weist auf die Problematik der Freiwilligkeit als Basis für CSR in Deutschland hin. Durch diese Definition hebe man beispielsweise Unterschiede in den nationalstaatlichen Standards der Rechtsgrundlagen hervor. Britische CSR-Maßnahmen könnten nicht im gleichen Umfang in Deutschland als CSR- Errungenschaft deklariert werden, da sie hierzulande längst als Rechtsansprüche bestünden. Deshalb eigne sich das CSR-Konzept nicht zur Begründung von Corporate Citizenship. Im Gegensatz dazu wird,corporate Citizenship im Grünbuch definiert als Instrument der CSR zur Gestaltung der Gesamtheit der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und dessen lokalem, nationalem und globalem Umfeld. An dieser Stelle bezeichnet man CC verallgemeinernd als gesellschaftliches Engagement der Unternehmen (vgl. Europäische Kommission 2001, S. 28). Einen differenzierteren Erklärungsansatz bietet Schrader (vgl. Schrader 2003, S. 38ff.) mit seinem,drei-ebenen-modell des Corporate Citizenships : - Corporate Citizenship im engeren Sinne befindet sich an der Schnittstelle zur Zivilgesellschaft. Diese in Deutschland vorherrschende Form beinhaltet die Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Aktivitäten, wie zum 7

14 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Beispiel die Förderung von Vereinen und sozialen Einrichtungen durch Unternehmen, meint jedoch weniger politisches Engagement. - Corporate Citizenship im weiteren Sinne bezeichnet eine Schnittstelle zum Staat. Unternehmen übernehmen Mitverantwortung für die politische Weiterentwicklung bestehender Rahmenbedingungen durch beispielsweise positives Lobbying zur Förderung gesellschaftlicher Anliegen. Sollten staatliche Regulierungen zur Durchsetzung gemeinwohlorientierten Wirtschaftens nicht möglich sein, können alternativ unternehmensübergreifende Initiativen, z.b. Selbstverpflichtungserklärungen 9, eine Lösung bieten. - Corporate Citizenship im weitesten Sinne betrifft das Kerngeschäft der Unternehmen. Dabei handelt es sich um die bewusste Gestaltung gesellschaftlich relevanter Aktivitäten. Westebbe/Logan (vgl. Westebbe/Logan 1995) legten die erste Abhandlung in deutscher Sprache über Corporate Citizenship vor. Sie betonen die strategische Komponente, indem sie CC definieren als: [ ] das gesamte koordinierte, einer einheitlichen Strategie folgende und über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Engagement eines Unternehmens zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. [ ] Wesentliches Element von Corporate Citizenship ist die bewusste und gezielte Kommunikation des gesellschaftlichen Engagements gegenüber möglichst vielen Zielgruppen (ebd., S. 17). Das Verständnis der,eigentlichen Geschäftstätigkeit bedarf einer genaueren Bestimmung. Laut Seitz (vgl. Seitz 2002, S. 39) ist eine kommerzielle Tätigkeit explizit vom Corporate Citizenship-Begriff auszuschließen. Es ist jedoch fraglich, ob eine,gezielte Kommunikation des Engagements im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nicht dennoch als ein Teil der,eigentlichen Geschäftstätigkeit anzusehen ist, wenn durch diese Vorteile gegenüber Wettbewerbern entstehen, die sich letztendlich auf kommerzieller Ebene auszahlen. 9 Als internationales Beispiel wäre hier Transparency International zu nennen. Gegründet 1993 mit Sitz in Berlin setzt sich die Organisation gegen Korruption und für mehr Transparenz in der Wirtschaft ein (vgl. Transparency International 2008). Auch regional nutzen Interessengruppen wie die Gentechnikfreie Region Gießen das Instrument der Selbstverpflichtungserklärung. Landwirte in Gießen versuchen dadurch mehr Vertrauen vom Verbraucher zu gewinnen (vgl. Gentechnikfreie Region Gießen 2008). 8

15 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Zumeist beschreiben drei unterschiedliche Auffassungen das Verhältnis der Terminologien Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship zueinander: Entweder wird CC als Teilaspekt von CSR gesehen 10, oder CC wird als Modell, welches CSR einschließt und über dieses hinausgeht, verstanden. 11 Eine dritte Sichtweise beschreibt CC und CSR als alternative Begriffe, die das gleiche Phänomen beschreiben 12 (vgl. Beckmann 2007, S. 6f.). Zur eindeutigen Bestimmung der Begrifflichkeiten mangelt es an einer allgemein anerkannten Definition. Kritiker merken an, Unternehmen seien bemüht, den vielzähligen Erwartungen ihrer Interessengruppen gerecht zu werden, weshalb es nicht möglich und vielleicht sogar kontraproduktiv sei, das Verständnis von CSR beziehungsweise von gesellschaftlicher Verantwortung zu standardisieren (vgl. Luchtefeld et al. 2006, S. 314). Behrent (vgl. Behrent 2003, S. 27) führt die begrifflichen Unschärfen ebenfalls auf die unterschiedlichen Ausprägungen der Aktivitäten zurück, jedoch im Kontext des Corporate Citizenships. Nicht nur die Definitionen stünden zur Diskussion. Fraglich sei auch, bei welchen unternehmerischen Anstrengungen es sich um eine Demonstration gesellschaftlicher Verantwortung handele, oder ob lediglich ein ökonomisches Eigeninteresse vorläge. Er verweist auf kritische Stimmen, die Corporate Citizenship in Deutschland [ ] als eine semantische Aufhübschung alter Aktivitäten und beileibe kein neues Rollenverständnis der Unternehmen [ ] (ebd.) interpretieren. Angesichts des ausufernden Gebrauchs von Anglizismen und semantischen Wortgefügen mit,corporate wie zum Beispiel Corporate Giving 13 zur Umschreibung von Spenden- und Sponsoringaktivitäten, die es schon vor der Diskussion über Corporate Citizenship gab (vgl. Schrader 2003, S. 41), ist diese kritische Stellungnahme nachvollziehbar. Das Fehlen eines definitorischen Konsenses birgt die Gefahr des beliebigen Gebrauchs der Begriffe CC und CSR als Etikett für jegliches unternehmerische Handeln, dem man eine Anmutung von Verantwortung beimessen möchte. Diese Arbeit folgt der Grünbuchdefinition, die CC als Teilaspekt von CSR versteht, da der Verantwortungsbegriff als theoretischer Überbau weitläufiger erscheint als der Vgl. hierzu Definition der Europäischen Kommission (vgl. Europäische Kommission, 2001, S. 4ff. u. S. 28). Vgl. hierzu Logan/Tuffrey (1999). Vgl. hierzu Henderson (2004, S. 26). In Kapitel 2.2 wird gesondert auf den Corporate Citizenship-Mix eingegangen. 9

16 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Bürgerbegriff, mit dem konkrete Aktivitäten zur Erfüllung dieser Verantwortung assoziiert werden können. Die Einwände Wielands (vgl. Wieland 2003, S. 16) sind durchaus berechtigt, wenn man CC-Verpflichtungen auf internationaler Ebene vergleichbar formulieren möchte. National betrachtet impliziert die freiwillige Übernahme sozialer Verantwortung, die über die gesetzlichen Ansprüche hinausgeht, eine wünschenswerte Haltung der Unternehmen gegenüber der Gesellschaft. Einem Wertewandel von der rein kapitalistischen Zielorientierung zum gesellschaftsorientierten Wirtschaften wird somit mehr Bedeutung zugeschrieben als der Erfüllung staatlich oktroyierter Pflichten. Aus dieser Perspektive ist die Begründung von Corporate Citizenship-Aktivitäten mit dem Corporate Social Responsibility-Konzept durchaus vertretbar Gesellschaftlicher Kontext Während der Staat aufgrund fehlender finanzieller Mittel immer weniger soziale Projekte unterstützen kann, steigen die gesellschaftlichen Erwartungen zur Verantwortungsübernahme der Unternehmen. Ein gesellschaftlicher Wandel wird ersichtlich: Lehnten Non-Profit-Organisationen in den 1970er-1980er Jahren noch eine Partnerschaft mit der Wirtschaft aus moralischen Gründen ab, erhoffen sie sich seit Mitte der 1990er Lösungsbeiträge zu sozialen und ökologischen Problemen, die die Unternehmen möglicherweise mitverursacht haben. Insbesondere multinational agierende Unternehmen erfahren eine Bedeutungsaufwertung. Einerseits stellen sie ein Bindeglied zwischen den nationalen Wirtschaftsräumen dar, die zunehmend mit den gleichen globalen Problematiken wie z.b. dem Klimawandel konfrontiert werden. Andererseits verfügen global agierende Unternehmungen über Gestaltungsspielräume. Sie entscheiden darüber, in welchem Land sie Steuern zahlen und wie sie ihr Kapital einsetzen (vgl. Habisch/Schmidpeter 2008; S. 45 Schrader 2003, S. 73f.). 14 Unternehmen stehen somit unter einem erhöhten gesellschaftlichen und auch ökonomischen Druck. Kritiker befürchten eine Machtausbreitung der Unternehmen gegenüber dem Staat und empfinden weitere Einmischungen als bedrohlich. In der Öffentlichkeit entsteht jedoch das Bild, Unternehmen könnten und sollten sich mehr für 14 Aktuelles Bespiel für die Flexibilität der Untenehmen und deren sozialen Folgen liefert die Schließung des Nokiawerks in Bochum. Trotz Gewinnen im Mai 2008 erfolgte eine Verlagerung der Produktion nach Osteuropa (vgl. WDR.de 2008). 10

17 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship gesellschaftliche Belange einsetzen. (Beckmann 2007, S. 28). Laut einer europaweiten Studie des Instituts Market & Opinion Research International (MORI) im Auftrag von CSR Europe 15 im September 2000 stimmen durchschnittlich 58% der befragten Europäer (n = ) überein, dass sich Unternehmen nicht ausreichend ihrer sozialen Verantwortung widmen (vgl. CSR Europe 2000, o.s.). Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich gewandelt. Der Wettbewerb weitet sich auf die globalen Märkte aus. Den Konsumenten stehen z.b. durch das Internet mehr Informations- und Vergleichsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese Voraussetzungen zwingen zu einer Neuausrichtung des sozialen Engagements fort vom klassischen Gießkannenprinzip 16 hin zu strategischen und zielgerichteten Aktivitäten im Rahmen des Corporate Citizenships (vgl. Habisch et al. 2008, S. 7). Beckmann (vgl. Beckmann 2007, S. 6) vertritt in seiner empirischen Studie über Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship die These, die Diskussion über die gesellschaftliche Rolle von Unternehmen sei Ausdruck eines allgemeineren Orientierungsbedarfs. Erstmals wurde über den Begriff Corporate Social Responsibility in den 1960ern-1970ern in den USA debattiert. Die Diskussion blieb auf die USA beschränkt und klang in diesem Zeitraum wieder ab. In Großbritannien fanden sich Mitte der 1980er erste Beiträge zu CSR in der Times. Häufigere Erwähnungen sind jedoch erst seit Ende der 1990er nachzuweisen. Beide Begriffe fanden erst zu Beginn der 1990er Eingang in den deutschen Diskurs. Abbildung 2 zeigt die jährliche Anzahl der in den Gesamtausgaben von,handelsblatt,,faz,,sz sowie,die Zeit im Zeitraum von 1994 bis 2005 herausgegebenen Artikeln, die entweder den CSR-Begriff oder den CC-Begriff beinhalten, in Form eines gestapelten Liniendiagramms (vgl. Beckmann 2007, S. 35f.) CSR Europe ist ein Businessnetzwerk, welches Fragestellungen bezüglich Corporate Social Responsibility behandelt. Die Organisation wurde 1995 gegründet und umfasst 70 multinationale und 25 nationale Unternehmen (CSR Europe 2008). Gießkannenprinzip steht wortbildlich für die Förderung vieler Nachfrager mit kleineren Beträgen. 11

18 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Abb. 2: Verwendung des CSR- und CC-Begriffs in den deutschen Printmedien Quelle: Beckmann (2007, S. 36) Bei der Betrachtung des Diagramms ist erkennbar, dass im Zeitraum von 1999 bis 2003 der CSR-Begriff in den deutschen Printmedien wesentlich weniger Resonanz erfahren hat als der CC-Begriff. Erst 2004 ändert sich das Verhältnis der Begriffsverwendungen mit 16 Beiträgen zu CSR und 9 Artikeln zu Corporate Citizenship. Im Folgejahr 2005 sind es dann schon 64 Schriftstücke zu CSR und 19 Beiträge zu CC. Auch Beckmann (vgl. ebd.) kommentiert, dass sich anfangs auffälligerweise der Corporate Citizenship-Begriff durchzusetzen schien, jedoch im weiteren Zeitverlauf auch in Deutschland der Terminus,Corporate Social Responsibility Bedeutungszuwachs verzeichnete. Eine Erklärung dafür bietet er jedoch nicht an. Vermutlich lieferten die eingangs beschriebenen Begründungstraditionen die nötigen Konzepte, um in Deutschland den Bürgerbegriff zu konkretisieren. Es bleibt festzuhalten, dass die Modelle des Corporate Citizenships und der Corporate Social Responsibility als Orientierungsansätze der Erwartungen an die Unternehmen und ihre Rolle in der Öffentlichkeit aufgefasst werden können. Im nächsten Abschnitt erfolgt eine Auseinandersetzung zur Fragestellung, welche gesellschaftliche Verantwortung die Unternehmen tragen und wie sie diese praktisch umsetzen. 12

19 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Verantwortung von Unternehmen CSR Europe definiert zwei Verantwortungsbereiche von Corporate Social Responsibility: It has been said that companies have two kinds of responsibility commercial responsibilities (that is, running their business successfully) and social responsibilities (that is their role in society and the community). This means, activities beyond profit making that some companies are now involved in, protecting the environment, looking after their employees, being ethical in their trading and being involved in the local community around which they operate (CSR Europe, 2000). Es wird zwischen einer ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimension differenziert. Diese drei Bereiche werden in der Literatur auch unter dem Prinzip der Tripple Bottom Line 17 gefasst, an welcher der unternehmerische Erfolg gemessen werden soll (vgl. Elkington 1997). In den 1970ern vertritt Milton Friedman im Sinne der freien Marktwirtschaft die konträre Position zum sozial orientierten Ansatz. Seiner Ansicht nach sei die einzige Verantwortung eines Unternehmens, Profite zu erzielen: [ ] there is one and only one social responsibility of business to use its resources and engage in activities designed to increase its profits so long as it stays within the rules of the game, which is to say, engages in open and free competition without deception or fraud (Friedman 1970, S. 126). Konsequent praktiziert würde die Übernahme sozialer Verantwortung von Unternehmen bedeuten, dass ein Geschäftsführer auch gegen die finanziellen Interessen seines Arbeitgebers agieren müsse. Er dürfe keine Preiserhöhungen durchführen, um Inflationen vorzubeugen. Langzeitarbeitslose müssten einem hoch qualifizierten Bewerber vorgezogen werden, um Armut zu bekämpfen. Der Geschäftsführer verteile in diesen Fällen das Geld anderer, zum Beispiel jenes der Aktionäre. Wenn die Kosten für das soziale Engagement über die Produktpreise mitfinanziert würden, kämen dafür letztendlich die Kunden auf oder die Angestellten, wenn die Löhne geringer ausfallen, um soziales Engagement zu finanzieren (vgl. ebd., S. 33). Friedman unterstellt, dass die Ausweitung der Erwartungen an Unternehmen letztlich die Erfüllung des eigentlichen Zwecks einer Unternehmung, nämlich Gewinne zu 17 Geprägt wurde diese Bezeichnung von dem Briten John Elkington in seinem Werk Cannibals with Forks: the Triple Bottom Line of 21st Century Business (1997). Elkington ist Mitbegründer der Agentur SustainAbility 1987 in London (SustainAbility 2008). 13

20 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship erzielen, zu lähmen droht. Aus heutiger Perspektive ist jedoch das Gegenteil der Fall. Das Gewinnprinzip gerät zunehmend in die Kritik, auf Kosten der Gesellschaft Interessen Einzelner zu verfolgen. 18 Das Vertrauen der Gesellschaft in den Nutzen von Unternehmensgewinnen schwindet (vgl. Beckmann 2007, S. 22ff.). CSR und CC sollen als Konzepte für Unternehmen eine Orientierung bieten, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen und ihre licence to operate zu sichern (vgl. Beckmann 2007, S. 41). Für die Unternehmen stellt sich die Aufgabe, den wahrgenommenen Tradeoff 19 als Zielkonflikt zwischen Eigeninteressen und den Interessen der Gesellschaft zu lösen. Es werden grundsätzlich zwei Ansätze zur Orientierung diskutiert: Beim Balance -Ansatz werden CSR und CC als korrektive Konzepte verstanden, die durch Kompromisse ein Gleichgewicht zwischen Partikularinteressen und berechtigten Interessen Dritter anstreben. Eine selbständige Regulierung in der Marktwirtschaft scheint nicht wahrnehmbar. Maßnahmen des CC und des CSR sollen deshalb diese Wahrnehmung korrigieren (ebd., S. 61ff.). Eine alternative Sichtweise bietet die Herbeiführung einer Win-Win - Situation durch CSR und CC. Dabei sollen langfristig die Ziele der Interessengruppen harmonisiert und die Wahrnehmung von Tradeoffs durchbrochen werden. Ursache für vermeintliche Zielkonflikte sei eine kurzsichtige Perspektive hinsichtlich der Gewinnorientierung und des Shareholder Value-Denkens 20 (engl.: an Kapitalgeber orientiertes Denken) der Unternehmen, die in der Umsetzung durchaus in einen Konflikt mit sozialen Zielen geraten kann. 21 Eine langfristige und nachhaltige Orientierung des Wirtschaftens wirke sich demnach positiv auf alle Interessengruppen aus (ebd., S. 64ff.) Vgl. hierzu z.b. Kapitalismusdebatte 2005 über Private Equity-Investoren: [ ],Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten. Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir. O-Ton Franz Müntefering, Mitte April 2005 (Stern.de 2008a). Bei einem Tradeoff liegt die Annahme zu Grunde, dass zwei Ziele [ ] nicht unabhängig voneinander erreicht werden können, sondern dass die Entscheidung für den Zielerreichungsgrad von Ziel A auch zugleich den Zielerreichungsgrad von Ziel B bestimmt und umgekehrt [ ] (Beckmann 2007, S. 54). Eingehende Ausführungen zum Shareholderbegriff siehe Kapitel 3.2. Schrader (vgl. Schrader 2003, S. 114) merkt an, dass beispielsweise Kinderarbeit kurzfristig lukrativ sei und ein Reputationsverlust nicht zwangsläufig langfristige Gewinneinbußen zur Folge haben müsse. 14

1. Einleitung. 2. Grundlagen

1. Einleitung. 2. Grundlagen 1. Einleitung In der Wissenschaft, Wirtschaftspraxis und auf Kapitalmärkten gab es ab den 80er Jahren eine Zunahme an Beiträgen, Zeitschriften, Fonds und Studiengängen zu Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit

Mehr

Dialogforum Corporate Social Responsibility

Dialogforum Corporate Social Responsibility Dialogforum Corporate Social Responsibility Beiträge zur Engagementstrategie für Baden-Württemberg FET Unternehmerisches gesellschaftliches Engagement Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Mehr

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit?

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit? Corporate Citizenship Fachtagung: Unternehmen, soziale Organisationen und bürgerschaftliches Engagement, 22.04.2004 in Heidelberg Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine

Mehr

Strategische CSR als Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft

Strategische CSR als Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft Strategische CSR als Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft Stiftungssymposium des Österreichischen Sparkassenverbandes 25. Jänner 2013 Roman H. Mesicek Studiengangsleiter Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement

Mehr

Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft

Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft Wolfgang Stark Labor für Organisationsentwicklung Universität Duisburg-Essen Schlüsselbegriff

Mehr

Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX

Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX VII Inhaltsverzeichnis Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX 1. Einleitung 1 1.1 Ausgangslage: Veränderte Rahmenbedingungen für

Mehr

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der Strategische Umsetzung von Corporate Social Responsibility in Klein- und Mittelständigen Unternehmen in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen der Internationalisierung Erik Lindner

Mehr

Erfolgsfaktor CSR Unternehmen gestalten ihre Zukunft

Erfolgsfaktor CSR Unternehmen gestalten ihre Zukunft Erfolgsfaktor CSR Unternehmen gestalten ihre Zukunft Erfolgsfaktor CSR Corporate Social Responsibility (CSR) die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung rückt als strategisches Instrument immer mehr

Mehr

Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit

Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Themen-Workshops 14.09.2011 im Westhafen Pier 1, Frankfurt am Main Hinweis zu den Ergebnissen Die nachfolgend dargestellten

Mehr

Cause Related Marketing

Cause Related Marketing Timo Geißel Cause Related Marketing Bestimmung erfolgskritischer Faktoren Orientierungshilfen zur Planung und Umsetzung der Kampagne Diplomica Verlag Timo Geißel Cause Related Marketing - Bestimmung erfolgskritischer

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Cause Related Marketing

Cause Related Marketing Timo Geißel Cause Related Marketing Bestimmung erfolgskritischer Faktoren Orientierungshilfen zur Planung und Umsetzung der Kampagne Diplomica Verlag Timo Geißel Cause Related Marketing - Bestimmung erfolgskritischer

Mehr

Die wachsende nationale und internationale Bedeutung von CSR im Agribusiness

Die wachsende nationale und internationale Bedeutung von CSR im Agribusiness Die wachsende nationale und internationale Bedeutung von CSR im Agribusiness Georg-August-Universität Göttingen Berlin, 1 1. Internationalisierung im Agribusiness Entwicklungstrends Agribusiness durchläuft

Mehr

Studie: Corporate Social Responsibility Bedeutung, Herausforderungen und Trends - Praxislösung Online-Spendenaktionen

Studie: Corporate Social Responsibility Bedeutung, Herausforderungen und Trends - Praxislösung Online-Spendenaktionen Studie: Corporate Social Responsibility Bedeutung, Herausforderungen und Trends - Praxislösung Online-Spendenaktionen 1. Was ist Corporate Social Responsibility (CSR)? Definition: Soziale Verantwortung

Mehr

4. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Verantwortung. Bamberg, 30. April Nicht gegen, sondern mit der Wirtschaft

4. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Verantwortung. Bamberg, 30. April Nicht gegen, sondern mit der Wirtschaft 4. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg Bamberg, 30. April 2010 Verantwortung Nicht gegen, sondern mit der Wirtschaft Prof. Dr. Dr. Alexander Brink 1 1. These: Verantwortung und Ökonomie

Mehr

Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland

Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland Stefanie Lingenfelser Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland Sozialwirtschaftliches Handeln zwischen ethischen und ökonomischen Anforderungen Metropolis-Verlag Marburg 2011 Bibliografische Information Der

Mehr

Profitability. Charity

Profitability. Charity Profitability Sponsoring z.b. Spendenportale Corporate Social Responsibility Social Entrepeneurship CrM Corporate Citizenship Active Philantropy Spende Spende Corporate Philantropy Corporate Volunteering

Mehr

Erfolgsfaktoren des Cause-Related Marketing

Erfolgsfaktoren des Cause-Related Marketing Erfolgsfaktoren des Cause-Related Marketing Dr. Wissenschaftspreis des Deutschen Marketing-Verbandes Berlin, 20. Juni 2012 1 Kennen Sie diese 3 Gleichungen? 1 Kasten = 1 qm 1 Packung = 1 Impfdosis 1 Liter

Mehr

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer?

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Hintergrund Nachhaltigkeit ist ein Begriff, bei dem die eindeutige Definition fehlt. Dies führt im Zusammenhang mit nachhaltigen

Mehr

CR - AUSSER SPESEN NICHTS GEWESEN? Prof. Dr. Alexander Bassen Universität Hamburg

CR - AUSSER SPESEN NICHTS GEWESEN? Prof. Dr. Alexander Bassen Universität Hamburg CR - AUSSER SPESEN NICHTS GEWESEN? Prof. Dr. Alexander Bassen Universität Hamburg Prof. Dr. Alexander Bassen 2 DEN PUDDING AN DIE WAND NAGELN Sustainability refers to the long term maintenance of systems

Mehr

Das Konzept der Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit Universität Passau Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät im Rahmen der Wissensinitiative Passau Plus Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

tue gutes und rede darüber!

tue gutes und rede darüber! Leitlinien tue gutes und rede darüber! Leitlinien für wirkungsvolle Berichterstattung über Corporate Citizenship Seite 2 / 8 einleitung Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen wirkt dann, wenn es

Mehr

1 Einleitung... 1. 1.1 Ausgangssituation... 2. 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6

1 Einleitung... 1. 1.1 Ausgangssituation... 2. 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6 XV Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 1.1 Ausgangssituation... 2 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6 1.3 Zielsetzungen und Abgrenzung... 9 1.4 Stand der Wissenschaft,

Mehr

Social Supply Chain Management

Social Supply Chain Management Social Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile durch Social Supply Chain Management aus ressourcenorientierter Sicht (Johannes Nußbaum) Abstract Der Druck, soziale Auswirkungen entlang der Supply Chain

Mehr

Marketing für NPO ein ethisches Problem? " " 19.09.2012 Mag. Peter Stepanek"

Marketing für NPO ein ethisches Problem?   19.09.2012 Mag. Peter Stepanek Marketing für NPO ein ethisches Problem? " " 19.09.2012 Mag. Peter Stepanek" Mag. Peter Stepanek" Geschäftsführer praxiserfolg die Unternehmensberatung" Unternehmensberater, Wirtschaftstrainer" Jahrelange

Mehr

Bachelor Thesis an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Sommersemester 2011. : Prof. Dr. Doris Weßels

Bachelor Thesis an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Sommersemester 2011. : Prof. Dr. Doris Weßels Handlungsempfehlungen zur Nutzung von Social Media zur Gestaltung von Wissensmarktplätzen am Beispiel des europäischen Förderprojektes Win-Vin: Wissen nutzen im Norden Bachelor Thesis an der Fachhochschule

Mehr

Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen

Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen Das Prinzip Unternehmen spendet Geld Organisation realisiert Projekte Unternehmen spendet Geld Organisation realisiert?? Projekte Unternehmen

Mehr

CSR. Corporate Social Responsibility. Hendrik Schilder. Seminar Wirtschaft und Informatik Institut für Informatik Friedrich-Schiller-Universität Jena

CSR. Corporate Social Responsibility. Hendrik Schilder. Seminar Wirtschaft und Informatik Institut für Informatik Friedrich-Schiller-Universität Jena CSR Corporate Social Responsibility Hendrik Schilder Seminar Wirtschaft und Informatik Institut für Informatik Friedrich-Schiller-Universität Jena Sommersemester 2011 CSR RWE Werbevideo http://www.youtube.com/watch?v=rhmv0e_cfai

Mehr

Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen

Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen Einfach. Gutes. Tun. Soziales Engagement (CSR) sichtbar machen Das Prinzip re al i eld Unternehmen Projekte G d el nisat a g r O Unternehmen itt Unternehmen generiert mit diesen Infos Content für: Website,

Mehr

1 Problemstellung. 1.1 Aktualität des Themas

1 Problemstellung. 1.1 Aktualität des Themas 1 1 Problemstellung 1.1 Aktualität des Themas Aufgrund der ständig wechselnden Markt- und Umweltbedingungen unterliegen auch die Instrumente des Marketing einem stetigen Wandel. Die daraus resultierende

Mehr

CSR im Mittelstand. Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand. entdecken. messen. und aufzeigen

CSR im Mittelstand. Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand. entdecken. messen. und aufzeigen CSR im Mittelstand Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand entdecken messen und aufzeigen 1 EQT e.v und CSR Verein deutscher und niederländischer Träger der Berufsbildung für Handwerk und Industrie

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Spenden - Was muss man darüber wissen? Worauf muss man achten?

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Spenden - Was muss man darüber wissen? Worauf muss man achten? Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Spenden - Was muss man darüber wissen? Worauf muss man achten? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT

Mehr

Corporate Social Responsibility (CSR): Chancen für die Kundenansprache durch Nachhaltigkeit und geförderte Potentialberatung

Corporate Social Responsibility (CSR): Chancen für die Kundenansprache durch Nachhaltigkeit und geförderte Potentialberatung Corporate Social Responsibility (CSR): Chancen für die Kundenansprache durch Nachhaltigkeit und geförderte Potentialberatung Vorstellung, persönlich Jhrg, 74, verh., ein Kind Riccardo Wagner Berater, Autor

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 350

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 350 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 350 Ein konzeptioneller Business-Intelligence-Ansatz zur Gestaltung von Geschäftsprozessen

Mehr

Martin Müller, Stefan Schaltegger Meeting the Future -Zehnjahrestagung des Doktoranden-Netzwerks Nachhaltiges Wirtschaften 13

Martin Müller, Stefan Schaltegger Meeting the Future -Zehnjahrestagung des Doktoranden-Netzwerks Nachhaltiges Wirtschaften 13 Martin Müller, Stefan Schaltegger Meeting the Future -Zehnjahrestagung des Doktoranden-Netzwerks Nachhaltiges Wirtschaften 13 Stefan Schaltegger, Martin Müller 1 CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewältigung

Mehr

Corporate Social Responsibility! Erfolg durch Verantwortung. Prof. Dr. B. Hekman Prof. Dr. U. Schaumann Prof. Dr. J. v. Kiedrowski

Corporate Social Responsibility! Erfolg durch Verantwortung. Prof. Dr. B. Hekman Prof. Dr. U. Schaumann Prof. Dr. J. v. Kiedrowski Corporate Social Responsibility! Erfolg durch Verantwortung Prof. Dr. B. Hekman Prof. Dr. U. Schaumann Prof. Dr. J. v. Kiedrowski Gliederung 1 Corporate Social Responsibility in KMU 1.1 Kundenbindung,

Mehr

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion von Christoph Eiser Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 266 6 schnell und portofrei erhältlich

Mehr

Unternehmensstiftungen im Spannungsverhältnis zwischen Unternehmens- und Gemeinwohlbezug

Unternehmensstiftungen im Spannungsverhältnis zwischen Unternehmens- und Gemeinwohlbezug Unternehmensstiftungen im Spannungsverhältnis zwischen Unternehmens- und Gemeinwohlbezug Interessenkonflikt und Lösungswege Jörg Ultsch Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche

Mehr

Ethik von und in Unternehmen

Ethik von und in Unternehmen 10. Unternehmensethik Ethik von und in Unternehmen Man unterscheidet zwischen der Ethik von und in Unternehmen Handeln eines Unternehmens Lernen als Veränderung aller Wissenstypen Unternehmen das aufgrund

Mehr

CSR in kommunalen Betrieben und gewerblichen Unternehmen

CSR in kommunalen Betrieben und gewerblichen Unternehmen CSR in kommunalen Betrieben und gewerblichen Unternehmen Karin Opphard GmbH für Managementberatung 28.01.2013 Kommunale Unternehmen zwischen ökonomischen und gemeinwohlorientierten Anforderungen Citizen

Mehr

Corporate Citizenship Richtlinien

Corporate Citizenship Richtlinien Corporate Citizenship Richtlinien 1 Inhalt 1 Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung 3 2 Corporate Citizenship 3 3 Unsere Schwerpunkte 4 4 Grundsätze der Förderung 5 5 Ressourcen 6 6 Regelung

Mehr

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Bio und regionale Kompetenz: Vielfalt in der Natur mehr Vielfalt an regionalen Produkten 12. und 13. Oktober 2010, Vilm Gliederung Was ist CSR?

Mehr

Was genau unter CSR zu verstehen ist bzw. welche Kriterien dabei betrachtet werden, ist in verschiedenen, folgend genannten Dokumenten fixiert:

Was genau unter CSR zu verstehen ist bzw. welche Kriterien dabei betrachtet werden, ist in verschiedenen, folgend genannten Dokumenten fixiert: BADER Group www.bader-leather.de Competence Centre Sustainability CSR Corporate Social Responsibility 1 Vorbemerkung location: all locations D-Ichenhausen (BAD101) PL-Boleslawiec (BAD102) CN-Hechan (HES101)

Mehr

EHRENAMTSKONGRESS NÜRNBERG 2012

EHRENAMTSKONGRESS NÜRNBERG 2012 Forum 8: Mit Unternehmen stark im Ehrenamt Bud A.Willim, 07.07.2012 Kontakt: Landeshauptstadt München, Sozialreferat Orleansplatz 11, 81667 München 089-233-48042 engagement.soz@muenchen.de www.muenchen.de/engagement

Mehr

Finanzierung von Veranstaltungen mit Hilfe von Sponsoring. Ressortleiterin Hochschulförderung, Universität Duisburg-Essen

Finanzierung von Veranstaltungen mit Hilfe von Sponsoring. Ressortleiterin Hochschulförderung, Universität Duisburg-Essen Finanzierung von Veranstaltungen mit Hilfe von Sponsoring Petra Bölling Ressortleiterin Hochschulförderung, Universität Duisburg-Essen Gliederung Gliederung Begriffsklärung Fundraising Spende, Sponsoring

Mehr

Philias Humagora 2010. Boston Geneva San Francisco Seattle. März, 2010. www.fsg-impact.org

Philias Humagora 2010. Boston Geneva San Francisco Seattle. März, 2010. www.fsg-impact.org Wie und warum gehen Nonprofit Organisationen und Unternehmen Partnerschaften ein? Theoretische Erkenntnisse aus der Schweiz und dem internationalen Umfeld Philias Humagora 2010 März, 2010 www.fsg-impact.org

Mehr

Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz

Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Vom 18. November 2013 SenJustV II C 1 Telefon: 9013-0 oder 9013-3034, intern:

Mehr

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen 2 BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie (Code of Conduct) Der BME und seine Mitglieder erkennen ihre soziale

Mehr

Marketingkonzeption. Kommunikationspolitik. Sponsoring

Marketingkonzeption. Kommunikationspolitik. Sponsoring Marketingkonzeption Kommunikationspolitik Sponsoring Definition von Sponsoring Sponsoring ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, bei dem Leistung und Gegenleistung klar definiert werden. Der Sponsor setzt

Mehr

Unternehmenskooperationen

Unternehmenskooperationen Unternehmenskooperationen Survival of the fittest ist out Kooperationen sind in Kirchlicher Stiftertag am Zentrale Frage Wie können soziale und wirtschaftliche Unternehmen gemeinsam die Lösung sozialer

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

Skriptum Entwicklung einer Fundraising-Strategie mit dem Corporate Social Responsibility (CSR) Konzept.

Skriptum Entwicklung einer Fundraising-Strategie mit dem Corporate Social Responsibility (CSR) Konzept. Future Fundraising Factory, 2007 Masterclass 25.09.2007 Skriptum Entwicklung einer Fundraising-Strategie mit dem Corporate Social Responsibility (CSR) Konzept. Erstellt von credo creating corporate responsibility

Mehr

SPENDEN UND SPONSORING RÜCKLÄUFIG - Eintreten für Menschenrechte sowie Natur- und Umweltschutz ist Unternehmen wichtig

SPENDEN UND SPONSORING RÜCKLÄUFIG - Eintreten für Menschenrechte sowie Natur- und Umweltschutz ist Unternehmen wichtig A-4040 Linz, Aubrunnerweg 1 Tel.: 0043 (0)732 25 40 24 Fax: 0043 (0)732 25 41 37 Mail: office@public-opinion.at http://www.public-opinion.at SPENDEN UND SPONSORING RÜCKLÄUFIG - Eintreten für Menschenrechte

Mehr

Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg

Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg Seminar: Spezielle Bwl 1 Corporate Social Responsibility Altruismus

Mehr

Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland zwischen Tradition und Innovation

Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland zwischen Tradition und Innovation Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland zwischen Tradition und Innovation Prämierung der Sieger des Wettbewerbs aktiv & engagiert 2014 Saarbrücken, 13. November 2014 Univ.-Prof. Dr.

Mehr

Fundraising für die Stiftungspraxis

Fundraising für die Stiftungspraxis Fundraising für die Stiftungspraxis Ansätze zur Gewinnung von Spenden, Zustiftungen und Treuhand-Stiftungen Andreas Schiemenz Stiftungssymposium der HASPA, 30. Oktober 2009 Agenda 1. Begriffe und ihre

Mehr

Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit. Projekt-Seminar INSTEAD im SS 2011

Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit. Projekt-Seminar INSTEAD im SS 2011 Universität Passau Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit Das Unternehmensleitbild als wesentlicher

Mehr

Mission Statement. des. Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Mission Statement. des. Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung Mission Statement des Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union 2 Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen

Mehr

Klaus-Peter Wiedmann Frank Bachmann Tina Durst. Erfolgsfaktoren von Hospitality im Bereich des Sports Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

Klaus-Peter Wiedmann Frank Bachmann Tina Durst. Erfolgsfaktoren von Hospitality im Bereich des Sports Ergebnisse einer empirischen Untersuchung Klaus-Peter Wiedmann Frank Bachmann Tina Durst Erfolgsfaktoren von Hospitality im Bereich des Sports Ergebnisse einer empirischen Untersuchung Prof. Dr. Klaus-Peter Wiedmann Institut für Marketing und

Mehr

Deutscher Spendenmonitor

Deutscher Spendenmonitor 2015 20 Jahre Methodischer Steckbrief Grundgesamtheit: Stichprobenumfang Deutschsprachige Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland im Alter ab 14 Jahren n = 4.024 Befragte Ø Befragungslänge Erhebungsmethode

Mehr

Sponsoring im Eventmarketing: Neue Wege der Zusatzfinanzierung

Sponsoring im Eventmarketing: Neue Wege der Zusatzfinanzierung Sponsoring im Eventmarketing: Neue Wege der Zusatzfinanzierung von Markus Priester Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 223 9 schnell und portofrei

Mehr

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Dr. Thomas Osburg Director Europe Corporate Affairs Intel Corp. Member, ABIS Board of Directors Board Member of Directors - CSR Europe Sprecher Unternehmensnetzwerk

Mehr

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Ratschläge, die sie für ihre Arbeit nutzen können. Es

Mehr

Stakeholder Erwartungen 2013. März 2013

Stakeholder Erwartungen 2013. März 2013 Stakeholder Erwartungen 2013 März 2013 1 1 Studiendesign 2 Zusammenfassung der Ergebnisse 3 Detailergebnisse Welche Themen? Umgang mit Themen Kriterien für das Handeln der Allianz Kommunikation der Themen

Mehr

Das neue Stiftungsmarketing

Das neue Stiftungsmarketing Das neue Stiftungsmarketing Gemeinnützige Organisationen zwischen digitalem Wandel und traditioneller Kommunikation Kerstin Plehwe Vorsitzende Hamburg, den 02.11.2013 Über uns Unabhängige, überparteiliche

Mehr

NPO-Stimmungsbarometer 2015

NPO-Stimmungsbarometer 2015 NPO-Stimmungsbarometer 2015 Welche Entwicklungen werden im österreichischen NPO-Sektor für 2015 vor dem Hintergrund der Diskussion der zunehmenden Staatsverschuldungen innerhalb der EU, dem fehlenden Wirtschaftswachstum

Mehr

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Corporate Branding Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Redaktioneller Beitrag von CEO Tobias Bartenbach im GWA-Jahrbuch Healthcare-Kommunikation 2014 www.bartenbach.de Corporate Branding Erfolg durch

Mehr

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate von Julia Becker Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 860 6 schnell und portofrei

Mehr

Nachhaltigkeit und CSR:

Nachhaltigkeit und CSR: Nachhaltigkeit und CSR: Mehr als ein kommunikatives Feigenblatt? Sinnstiftung Strategie Kommunikation» Uwe Häfner, Geschäftsführer Werbeagentur Punkt3» Carsten Schulz-Nötzold, Inh. decorum Kommunikation

Mehr

Begriffswirrwarr: CSR

Begriffswirrwarr: CSR Von der Spende zur Zusammenarbeit. Kooperationen mit Unternehmen planen und umsetzen. 4. Fundraising-Tag der politischen Bildung Bundeszentrale für politische Bildung Workshop 11.06.2010, Köln Prof. Dr.

Mehr

Führung und Personalpsychologie

Führung und Personalpsychologie Leseprobe Führung und Personalpsychologie Stefan Melchior Christina Neumann Friedemann W. Nerdinger4 Wissenschaftliche Weiterbildung Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung...5 1 Führung von

Mehr

Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz. Vom 7. Januar 2009

Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz. Vom 7. Januar 2009 Verwaltungsvorschriften zum Umgang mit Sponsoring im Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Justiz Vom 7. Januar 2009 SenJust II C 3 Telefon: 9013-0 oder 9013-3046, intern: 913-3046 Auf Grund des 6

Mehr

Wie mache ich Fundraising?

Wie mache ich Fundraising? Herzlich Willkommen! Wie mache ich Fundraising? 27. Januar 2015 12. Studientag Fundraising für Umwelt und Entwicklung Bettina Charlotte Hoffmann Brot für die Welt Überblick Was ist Fundraising? Wo könnten

Mehr

Vertrauensverlust in die Wirtschaft? Das Engagement deutscher Unternehmen

Vertrauensverlust in die Wirtschaft? Das Engagement deutscher Unternehmen Vertrauensverlust in die Wirtschaft? Das Engagement deutscher Unternehmen Prof. Dr. Michael Hüther Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft Köln München, 24.11.2011 Übersicht 1. Verantwortung wofür?

Mehr

Cause related Marketing in Deutschland. Die erste umfassende Studie zu CrM aus der Perspektive von Konsumenten, Unternehmen und Organisationen.

Cause related Marketing in Deutschland. Die erste umfassende Studie zu CrM aus der Perspektive von Konsumenten, Unternehmen und Organisationen. Cause related Marketing in Deutschland. Die erste umfassende Studie zu CrM aus der Perspektive von Konsumenten, Unternehmen und Organisationen. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse. Juli 2008 Gutes

Mehr

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung Leitbild der Bertelsmann Stiftung Für eine zukunftsfähige Gesellschaft BertelsmannStiftung Mission Statement Leitbild der Bertelsmann Stiftung Vorwort Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich in der Tradition

Mehr

Förderkriterien des CHANGE e.v.

Förderkriterien des CHANGE e.v. Förderkriterien des CHANGE e.v. Wer/Was wird von CHANGE e.v. gefördert? Der gemeinnützige Verein CHANGE Chancen.Nachhaltig.Gestalten e.v. fördert Initiativen und Projekte, die Bildungs- und Lebenschancen

Mehr

Corporate Volunteering - eine wichtige Partnerschaft

Corporate Volunteering - eine wichtige Partnerschaft 1 Corporate Volunteering - eine wichtige Partnerschaft Münchner Unternehmen engagieren sich für Kinder und Jugendliche München, 24. September 2012 2 Einleitung A Herkunft, Definition und Formen von CV

Mehr

Einleitung und Gang der Untersuchung

Einleitung und Gang der Untersuchung Einleitung und Gang der Untersuchung I. Einleitung Europäische Agenturen erfüllen immer mehr Aufgaben und sind ein Bestandteil des Institutionengefüges der Europäischen Union (EU), der nicht mehr wegzudenken

Mehr

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Bearbeitet von Stefan Beck 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 148 S. Paperback ISBN 978 3 95934

Mehr

Akzeptanz strategischer Erfolgsfaktor für die Energiewirtschaft von heute. Ostdeutsches Energieforum. Leipzig, 29./30. April 2013

Akzeptanz strategischer Erfolgsfaktor für die Energiewirtschaft von heute. Ostdeutsches Energieforum. Leipzig, 29./30. April 2013 Akzeptanz strategischer Erfolgsfaktor für die Energiewirtschaft von heute Ostdeutsches Energieforum Leipzig, 29./30. April 2013 Worum geht es? Akzeptanz, Transparenz, öffentliches Vertrauen und Partizipation

Mehr

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 INDUSTRIE 4.0 Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 LECLERE SOLUTIONS 2015 Protokoll vom 25.2.2015 1 Ablauf der Veranstaltung!

Mehr

Corporate Responsibility und Corporate Volunteering am Beispiel der Commerzbank. In Stability Konferenz, 17. Mai 2014

Corporate Responsibility und Corporate Volunteering am Beispiel der Commerzbank. In Stability Konferenz, 17. Mai 2014 Corporate Responsibility und Corporate Volunteering am Beispiel der Commerzbank In Stability Konferenz, 17. Mai 2014 Corporate Responsibility in der Commerzbank Der Abteilung Corporate Responsibility obliegt

Mehr

Corporate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung

Corporate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung Corporate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung Einführung, Strategie und Glossar Bearbeitet von Jan Jonker, Wolfgang Stark, Stefan Tewes 1st Edition. 2010. Buch. xiv, 250 S. Hardcover ISBN

Mehr

Versuch des Fundraising inklusive Erfolg!

Versuch des Fundraising inklusive Erfolg! Versuch des Fundraising inklusive Erfolg! Kongress: Kinder.Stiften.Zukunft wird inklusiv! Workshop Nr. 4 17. Oktober 2013 REGEL Nr. 1 Es gibt keine wirklichen Regeln, - es gibt Wege, die Chance auf Erfolg

Mehr

Impuls-Referat für das Social Café 07. Oktober 2005, McKinsey Hamburg Dr. Norbert Taubken CSR consult, Hamburg

Impuls-Referat für das Social Café 07. Oktober 2005, McKinsey Hamburg Dr. Norbert Taubken CSR consult, Hamburg Corporate Social Responsibility (CSR) zwischen Krisenmanagement und Strategie Impuls-Referat für das Social Café 07. Oktober 2005, McKinsey Hamburg Dr. Norbert Taubken CSR consult, Hamburg Die Europäische

Mehr

1. Präambel... 4. 1.1 Einleitung... 4. 1.1.1 Warum uns dieses Thema wichtig ist... 4. 1.1.2 Wozu eine Handreichung... 4

1. Präambel... 4. 1.1 Einleitung... 4. 1.1.1 Warum uns dieses Thema wichtig ist... 4. 1.1.2 Wozu eine Handreichung... 4 Inhalt 1. Präambel... 4 1.1 Einleitung... 4 1.1.1 Warum uns dieses Thema wichtig ist... 4 1.1.2 Wozu eine Handreichung... 4 1.1.3 Was bedeutet Arbeitgebermarke... 5 1.1.4 Der Zusammenhang zwischen Personalgewinnung

Mehr

Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung?

Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Stefanie Hiß Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziologischer Erklärungsversuch Campus Verlag Frankfurt/New York Inhalt Geleitwort von Richard Münch 9 Danksagung 13 1 Einleitung

Mehr

WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung

WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung Hintergründe & Fakten Oktober 2015 1 Inhalt 3 Backgrounder Die WirSuperhelden stellen sich vor 5 Auf einen Blick Factsheet der WirSuperhelden gug 6 Noch mehr Background

Mehr

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati René Descartes Meditationen Erste Untersuchung INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 3 1.1 PROBLEMSTELLUNG 3 1.2 ZIELSETZUNG

Mehr

CSR Corporate Social Responsibility

CSR Corporate Social Responsibility CSR Corporate Social Responsibility nachhaltig managen, professionell kommunizieren Ihr Image, unsere Kompetenz Was Corporate Social Responsibility ist Corporate Social Responsibility eine Definition Der

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 Einer stetig wachsenden Zahl von Menschen wird klar, dass ihr Kaufverhalten direkten Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentenfamilien

Mehr

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch Marketingkonzept 2. Unterrichtsblock Marketing für den KMU Marketing ist ein Kreislauf, der immer wieder durchlaufen wird. Die quantitativen und die qualitativen Ergebnisse aus der Auswertung müssen dabei

Mehr

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft

Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft Diplomica Verlag Elias Pflaumbaum Bürgerhaushalt im Kräftedreieck Politik-Verwaltung-Bürgerschaft ISBN: 978-3-8428-1302-1

Mehr

Corporate Social Responsibility (CSR) und Fachkräftegewinnung

Corporate Social Responsibility (CSR) und Fachkräftegewinnung Corporate Social Responsibility (CSR) und Fachkräftegewinnung Handlungs- und Lernpotenziale Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung in Ostdeutschland Magdeburg, 29. März 2012 Stephan C. Koch, UPJ Agenda

Mehr

Anti-Fraud Management und Corporate Governance im Mittelstand

Anti-Fraud Management und Corporate Governance im Mittelstand Christine Butscher Anti-Fraud Management und Corporate Governance im Mittelstand Risiken, Erklärungsansätze, Gestaltungsvorschläge Metropolis-Verlag Marburg 2014 Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben

Mehr

HIM. 1 Studium = 2 Abschlüsse. Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt

HIM. 1 Studium = 2 Abschlüsse. Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt Nachhaltiges Management Doppelabschluss: Bachelor of Arts britischer und deutscher Hochschulabschluss HIM 2 1 Studium = 2 Abschlüsse

Mehr

Finanzierung von Vereinen und NGOs. Bernhard Possert

Finanzierung von Vereinen und NGOs. Bernhard Possert Finanzierung von Vereinen und NGOs Bernhard Possert Finanzierung von Vereinen / NGOs Jeder Verein ist anders Es geht anfangs ums Geld, und irgendwann um Energie : Material, Zeit, Ideen, Kontakte, Herzblut,...

Mehr