S P E C T R A K T U E L L DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN 10/02. I:\MUSTER\Deckbl-Aktuell.doc

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1 S P E C T R A A DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN 0/0 K T U E L L I:\MUSTER\Deckbl-Aktuell.doc

2 DER SCHILLING BEGINNT NOSTALGISCH ZU GLÄNZEN Die EUROphorie nimmt deutlich ab. Paradoxerweise wird das Preisgefühl der Österreicher für die neue Währung schlechter anstatt besser! Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle SPECTRA-Studie. Während die neue Währung nach ihrem fulminanten Start den Schilling scheinbar schnell vergessen ließ, nimmt jetzt die Distanz zum Euro zu. Er verliert an Sympathie. Die positive Einstellung der Österreicher zum EURO ist seit der letzten SPECTRA- Untersuchung im Februar dieses Jahres schwächer geworden. Hatten sich damals bereits % der Bevölkerung mit der neuen europäischen Währung gut angefreundet, so waren es im August nur noch %. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung dürften zwei Faktoren sein: Das schlechte Preisgefühl und der berühmte TEURO- Effekt: Nicht weniger als 8% der Bevölkerung (+%) mutmaßen, dass sich die Preise durch den Umstieg auf den EURO erhöht haben. Dass die neue Währung eine Verbilligung gebracht hat ist eine absolute Außenseiter-Meinung: Nur % ist davon überzeugt. Trotz eines achtmonatigen Zahlens mit dem EURO liegt das seltsame Ergebnis vor, dass das Preisgefühl für die neue Währung eher schlechter als besser geworden ist. 84% der Österreicher haben derzeit kein gutes Gefühl beim Umgang mit dem neuen Geld. Diese Zahl ist gegenüber dem Februar um 8% gestiegen. Konkret haben 3% der Bevölkerung mit dem EURO ein noch viel schlechteres Gefühl als mit dem Schilling (+%), % ein etwas schlechteres. Nur noch % können mit dem EURO genauso gut umgehen wie früher mit dem Schilling (ein Minus von %). Der Rückblick auf den Schilling nimmt zweifellos nostalgische Züge an, denn die Sympathien für den guten, alten Alpendollar sind gestiegen, während die Zuneigung zum EURO sinkt. Im Februar waren es bereits % der Österreicher, die den EURO genauso sympathisch fanden wie den Schilling. Jetzt sind es nur mehr 4%, also um 0% weniger. Dass die Anfangs-EUROphorie vorläufig beendet ist, zeigt zudem eine Trendumkehr bei der Frage, ob die Trennung vom Schilling leicht oder schwer gefallen ist. Im Februar war das Scheiden vom Schilling für nur % der Österreicher eine schwierige Sache, jetzt sind es beachtliche 44%, denen die Trennung schwer gefallen ist. Logisch erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass die EURO-Banknoten an Glanz verloren haben. Die Scheine gefallen nicht mehr so gut wie noch im Februar (-%), wenngleich nach wie vor 7% der Bevölkerung dem Design ein positives Zeugnis ausstellen. Der einzige Punkt schließlich, wo der EURO in den letzten sieben Monaten zulegen konnte, ist bei den Münzen. 4% der Österreicher können jetzt die Münzen leicht auseinanderhalten, was einem Plus von % gegenüber dem Februar entspricht. I:\PR-ARTIK\Aktuell0\0\Ende_Europhorie.doc

3 Erhebungscharakteristik Stichprobe: n=.000 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab Jahre Methodik: Telefonische Interviews Umfrage: M-43 Feldzeit: August 00 Die maximale Fehlerspanne bei.000 Befragten beträgt +/- 3,% I:\PR-ARTIK\Aktuell0\0\Ende_Europhorie.doc

4 Das Preisgefühl für den Euro (Trend) FRAGE: Wenn Sie mit dem EURO bezahlen, wie ist da Ihr Gefühl für die Preise von Waren in EURO? FRAGE: Kosten die Waren des alltäglichen Bedarfes durch den Umstieg vom Schilling auf den EURO gleich viel wie bisher, sind sie eher teurer geworden oder sind sie eher billiger geworden? Das Gefühl für die Preise in Euro ist - Jänner Februar August Diff. 00 *) 00 *) 00 % % % % Noch viel schlechter als mit dem Schilling Nur etwas schlechter als mit dem Schilling Bereits gleich gut wie mit dem Schilling 4 - Kann nicht sagen 0 + Die Waren kosten durch den Umstieg auf Euro Gleich viel Eher teurer Eher billiger 4 Kann nicht sagen *) Andere Fragestellung: Werden die Waren des alltäglichen Bedarfs durch den Umstieg vom Schilling auf den EURO gleich viel kosten wie bisher, eher teurer werden oder eher billiger werden? I:/pr_artik/Aktuell0_0/Euro S P E T R A

5 FRAGE: Wie sehr haben Sie sich mit dem EURO bereits angefreundet? FRAGE: Haben Sie sich eher schwer oder eher leicht vom Schilling getrennt? FRAGE: Wie sympathisch ist Ihnen der EURO? Die Einstellung zum Euro (Trend) Jänner Februar August Diff Es haben sich mit dem Euro angefreundet - % % % % Sehr gut 8 7 Gut Mittel 3 +4 Weniger 8 +4 Noch gar nicht Es haben sich vom Schilling getrennt - Sehr schwer Schwer 30 Mittel Leicht Sehr leicht Der Euro ist - Noch nicht so sympathisch wie der Schilling 4 + Genauso sympathisch wie der Schilling Sympathischer als der Schilling Kann nicht sagen I:/pr_artik/Aktuell0_0/Euro S P E T R A

6 Das Gefallen der Euro Banknoten und Münzen (Trend) Jänner Februar August Diff Die Münzen gefallen - % % % % Sehr gut 3 4 Gut Es geht 4 + Weniger gut Gar nicht gut 4 + Kann nicht sagen Wie leicht man die Münzen unterscheiden kann Sehr leicht Leicht 0 7 Es geht Schwer Sehr schwer + Kann nicht sagen Die Banknoten gefallen - Sehr gut 4 44 Gut Es geht Weniger gut 3 Gar nicht gut Kann nicht sagen I:/pr_artik/Aktuell0_0/Euro S P E T R A 3

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