Gottesdienst für September 2017 Die Arbeiter im Weinberg

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1 Gottesdienst für September 2017 Die Arbeiter im Weinberg 25. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr A (auch an anderen Sonntagen im September zu gebrauchen) Vorbereitung vor der Wort-Gottes-Feier: Prüfen wo stehe ich am besten? Ist der Platz gut beleuchtet? Verteilung der Lesung und der Fürbitten. Sitzen alle gut und keiner weit da hinten? Einzug (Haltung beachten!) Kniebeuge vor dem Altar und gehen an den ausgesuchten Platz. Begrüßung Zu unserem Gottesdienst darf ich heute alle herzlich begrüßen. Wir beginnen zusammen den Gottesdienst. Wir begrüßen Gott mit dem Zeichen der Christen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (A: Amen) Wir kommen zusammen. Wir wollen beten. Wir suchen Gemeinschaft. Gemeinschaft mit Menschen. Gemeinschaft mit Freunden, Gemeinschaft im Verein, Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wir suchen Gemeinschaft mit Gott. Wir sehen Gottes Wort. Wir danken Gott für unser Leben. Wir beten für andere Menschen. Gott lädt uns ein. Wir bitten Gott um sein Erbarmen. Schuldbekenntnis Herr Jesus Christus, du bist hier bei uns. Herr erbarme Dich unser. (A: Herr erbarme Dich unser) Herr Jesus Christus, Du bist hier bei uns Christus erbarme dich unser (A: Christus erbarme dich unser) Herr Jesus Christus, du kommst zu uns und wir kommen zu dir. Herr erbarme Dich unser. (A: Herr erbarme Dich unser) 1

2 Vergebungsbitte Gott ist gut. Gott ist Freund der Menschen. Gott verzeiht uns. Mit Gott dürfen wir neu beginnen. Gott schenkt Leben. (A: Amen ) Tagesgebet Wir beten (kurze Pause, dann): Gott, du bist Liebe, wir kommen zusammen in deinem Namen. Wir suchen Frieden für uns selbst, und wir suchen Frieden und für uns alle. Lass uns spüren: du bist bei uns. Mach uns offen und für deine Liebe. Darum bitten wir mit Christus im Heiligen Geist. Amen. (A: Amen ) Psalm (nach Psalm 104, im Wechsel V:In und Gemeinde) V: Gott, du bist groß. V: Du hast den Himmel aufgespannt wie ein großes Zelt. Gott, du bist groß. V: Du hast die Erde gemacht, unter dem Himmel. Du hast die Erde gemacht, fest und schön. Gott, du bist groß. V: Du hast gemacht Berge und Täler. Gott, du bist groß. V: Du hast Wasser geschickt. Gott, du bist groß. V: Du hast viel Wasser gemacht für die Tiere. Die Tiere haben keinen Durst. Du hast viel Wasser gemacht für die Bäume. Die Bäume werden groß und stark. Gott, du bist groß. V: Gott, Du hast Alles wunderbar gemacht. Gott, du bist groß. V: Du hast auch den Menschen gemacht. Wir finden hier auf der Erde alles, was wir brauchen. Gott, du bist groß. V: Gott, Du hast auch mich gemacht. Darum ich danke Dir. Gott, du bist groß. 2

3 Ruf vor dem Evangelium (Halleluja): V: Halleluja! Halleluja! Halleluja! A: Halleluja! Halleluja! Halleluja! V: Jesus Christus hilf uns. Wir wollen Dein Wort annehmen. Mach uns offen für Dein Wort. A: Halleluja! Halleluja! Halleluja! Evangelium (vgl. Mt 20, 1-16a) Jesus erzählt von Gott Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. Jesus erzählt den Menschen oft von Gott. Einmal sagt er: Gott ist wie ein Mensch, der einen Weinberg hat. Er sucht Arbeiter für die Ernte. Er geht in die Stadt. Dort sind Menschen, die Arbeit suchen. Er verspricht ihnen einen Denar (ein Geldstück), wenn sie den Tag bei ihm im Weinberg arbeiten. Die Arbeiter sind zufrieden. Sie gehen mit ihm an die Arbeit. Die Arbeiter reichen nicht. Mittags geht der Mensch wieder in die Stadt und sucht noch mehr Arbeiter. Wieder verspricht er ihnen einen Denar. Die neuen Arbeiter sind zufrieden. Nachmittags und abends geht er noch einmal in die Stadt. Die Arbeiter reichen noch nicht. Wieder findet er Arbeiter. Wieder verspricht er ihnen einen Denar. Die neuen Arbeiter sind zufrieden. Es wird dunkel. Die Arbeiter kommen, die der Mann zuletzt gefunden hat. Sie arbeiten nur am Abend. Sie bekommen einen Denar Lohn. Dann, die ersten Arbeiter sind an der Reihe. Sie arbeiten den ganzen Tag. Sie denken: Wir bekommen mehr. Aber auch sie bekommen nur einen Denar. Da beginnen sie zu murren. Ein Arbeiter sagt: Die letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und sie haben das gleiche bekommen. Wir haben den ganzen Tag gearbeitet und wir haben die Last der Arbeit und der Hitze ertragen. Da antwortet er: Mein Freund, Dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht den Denar erhalten? Das haben wir vereinbart. Nimm dein Geld und geh. Ich will dem letzten genauso viel geben wie dir. Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gut bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten sein. Evangelium von unserem Herrn Jesus Christus. (A: Lob sei dir, Christus.) 3

4 Stille oder kurze Ansprache! Gedanken zur Ansprache Schwestern und Brüder in Christus: Jesus erzählt von Gott. Ist Gott ungerecht? Nein natürlich nicht. Das ist ein Gleichnis. Jesus erzählt von Gottes Liebe und von uns. Wir sind wichtig für Gott. Alles was wir tun, alles was wir können. Wir sind wichtig für Gott. Gott schätzt unsere Arbeit wert. Gott schätzt uns wert. Wir sind kostbar für Gott. Gott redet uns an als Freunde: Mein Freund! Vor Gott sind alle Menschen gleich. Gott kennt keinen Leistungsdruck. Gottes Liebe ist gleich Geld? Das ist nur ein Gleichnis. Gott rechnet nicht mit Liebe. Gott ist keine Sparkasse. Gottes Liebe lässt sich nicht steigern. Gott schenkt jedem Menschen seine Liebe. Wir dürfen Gottes Liebe annehmen. Ein Denar damals: ist ein Geldstück. Damals das Geld reicht für eine Familie für einen Tag. Alle Menschen in der Familie haben für einen Tag genug zu Essen. Gottes Liebe verändert unser Denken und Leben. Gottes Liebe ist nicht in Geld und nicht in Arbeit aufzuwiegen Gott braucht keinen Leistungsgott. Das möchte Gott: Alle Menschen sollen genug zu essen und genug zum Leben haben. Und Gott schenkt uns seine Liebe. Amen. Gebärdenlied (vorher kopieren und austeilen oder mit Beamer an die Wand werfen) Text zum Beten im Wechsel: A: Lass uns in deinem Namen Herr, die nötigen Schritte tun. Gib uns dem Mut, voll Glauben, Herr, Heute und morgen zu handeln. Nur die Männer: Lass uns in Deinem Namen Herr, die nötigen Schritte tun. Gib uns den Mut, voll Liebe, Herr, heute die Wahrheit zu Leben. 4

5 Nur die Frauen: Lass uns in deinem Namen Herr, die nötigen Schritte tun. Gib uns dem Mut, voll Hoffnung, Herr, heute von vorn zu beginnen. A: Lass uns in deinem Namen Herr, die nötigen Schritte tun. Gib uns dem Mut, voll Glauben Herr, mit Dir zu Menschen zu werden. (vgl.: Gotteslob, Nr. 446) Glaubensbekenntnis L: Wir glauben an Gott, den Vater. Er hat Himmel und Erde erschaffen. L: Wir glauben an Jesus Christus. Er ist der Sohn Gottes. Er ist Mensch und Gott. Maria hat Jesus empfangen. Der Heilige Geist ist auf Maria herabgekommen. Maria hat Jesus geboren. Jesus hat die Welt erlöst. L: Jesus ist am Kreuz für uns gestorben und wurde begraben. Am dritten Tag ist Jesus auferstanden. Am Weltende wird Jesus Christus kommen und alle Menschen richten. L: Wir glauben an den Heiligen Geist, die heilige gemeinsame Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden und das ewige Leben. L: Wir glauben an den einen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. A: Ja, Wir glauben. Amen. 5

6 Fürbitten L: Gott, du bist in unserer Mitte. Wir bitten Dich: Wir antworten nach jeder Bitte gemeinsam: Herr, nimm unsere Bitten an 1: Für die Menschen, die im Streit leben müssen. 2: Für die Menschen, die im Krieg leben müssen. 3. Für die Menschen, die Angst haben vor Terroranschlägen. 4: Für die Menschen, die mit Krankheiten leben müssen. 5. Für die Menschen, die alleine leben müssen. 6. Für die Menschen, die deine Liebe weitertragen. 7. Für unsere Toten, die auf Deine Liebe hoffen. L: Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, im Heiligen Geist. Amen. Vater unser Schlussgebet Gott, Freund der Menschen, Wir danken dir für dein Wort und für die Gemeinschaft. Jesus zeigt uns deinen Weg. Hilf uns Frieden halten und schenke uns deinen Segen. Darum bitten wir mit Christus im Heiligen Geist. Amen. 6

7 Segen (Kreuzzeichen) Jesus segnet uns und beschützt uns; Jesus begleitet uns auf all unseren Wegen; Jesus schenkt uns seinen Frieden; Und so segnet uns der Dreifaltige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. (A: Amen.) So lasst uns gehen in Frieden. (A: Dank sei Gott dem Herrn.) Wolfgang Schmitz, Rheinberg Pfarrer Wolfgang Schmitz aus Enniger ist Diözesanpräses der Gehörlosenseelsorge im Bistum Münster und Geschäftsführer des VKGD. L = Leiter(in) des Gottesdienstes V = Vorbeter(in) A= Alle wgd.kath-gl.de wgd.holger-meyer.net Redaktion: Holger Meyer 7

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