Programm und Segelanweisung Internationale Deutsche Meisterschaft der 505er Klasse 2017

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1 Programm und Segelanweisung Internationale Deutsche Meisterschaft der 505er Klasse 2017 vom 11. bis 14. Mai 2017 Veranstalter: Deutscher Segler Verband Durchführender Verein: Berliner Yacht-Club Programm der Internationalen Deutschen Meisterschaft: Mittwoch, Anmeldung von 13:00 19:00 Uhr Practice Race um 18:00 Uhr Eröffnungsfeier um 19:30 Uhr Donnerstag, Anmeldung von 8:30 10:00 Uhr Freitag, Samstag, Sonntag, Eröffnung um 11 Uhr Start zur ersten Wettfahrt ab ca. 13:00 Uhr Es sind 4 Wettfahrten geplant Stegparty nach den Wettfahrten 505er Jahreshauptversammlung ab ca. 19:30 Uhr Start zur ersten Wettfahrt ab ca. 11:00 Uhr Stegparty nach den Wettfahrten Start zur ersten Wettfahrt ab ca. 11:00 Uhr BYC Jubiläumsparty nach den Wettfahrten Start zur ersten Wettfahrt ab ca. 11:00 Uhr Letzte Startmöglichkeit bis 14:00 Uhr Siegerehrung ca. 90min nach der letzten Wettfahrt Wir wünschen allen Regattateilnehmern faire Wettfahrten und einen angenehmen Aufenthalt im Berliner Yacht Club. Jens Kuphal Dr. Matthias Grothues-Spork Lorenz Buchler Regattawart Wettfahrtleiter Wettfahrtleiter Stand: Seite 1 von 6

2 Segelanweisung: 1. Regeln 1.1. Die Regatta unterliegt den Regeln wie sie in den aktuell geltenden Wettfahrtregeln Segeln festgelegt sind Bei einem Sprachkonflikt sind bei den Ordnungsvorschriften Regattasegeln, Ausschreibung und Segelanweisung der deutsche Text und sonst der englische Text maßgebend. 2. Mitteilung für die Teilnehmer 2.1. Mitteilungen für die Teilnehmer werden an der offiziellen Tafel für Bekanntmachungen ausgehängt. Sie befindet sich an der Werft des BYC. 3. Änderungen der Segelanweisungen 3.1. Änderungen der Segelanweisungen werden spätestens zwei Stunden vor dem ersten Startsignal des Tages ausgehängt, an dem sie gelten. Änderungen des Zeitplans werden bis spätestens Uhr des Vortages ausgehängt. 4. Signale an Land 4.1. Der Ort für Signale an Land ist der Flaggenmast auf dem Clubgelände Wenn Flagge AP über Flagge H an Land gesetzt wird, dürfen Boote den Hafen nicht verlassen. 5. Zeitplan der Wettfahrten 5.1. Datum und Zahl der Wettfahrten siehe Ausschreibung Um die Boote darauf aufmerksam zu machen, dass eine Wettfahrt oder eine Folge von Wettfahrten bald beginnt, wird die orangefarbene Startlinien-Flagge mit einem Schallsignal mindestens fünf Minuten vor dem Ankündigungssignal gesetzt. 6. Klassenflaggen 6.1. Die Klassenflaggen sind: Klasse: 505er Flagge: Klassenflagge 7. Wettfahrtgebiete 7.1. Anlage A zeigt die Lage der Wettfahrtgebiete. Stand: Seite 2 von 6

3 8. Die Bahnen 8.1. Es wird ein Up-and-Down-Kurs ausgelegt gem. Anlage B Bahnkarte Die Länge der Bahn wird am Startschiff durch eine weiße Tafel mit schwarzer Ziffer, die der Anzahl der zu segelnden Runden entspricht, angezeigt. Bahnanzeige 2: Start 1 2 Tor Ziel Bahnanzeige 3: Start 1 2 Tor 1 2 Tor Ziel Bahnanzeige 4: Start 1 2 Tor 1 2 Tor 1 2 Tor Ziel 8.3. Das Tor besteht aus den Bahnmarken 3 und 3A und muss aus der Richtung der vorherigen Bahnmarke kommend durchsegelt werden Mit Ausnahme des Tors müssen alle Bahnmarken an Backbord gelassen werden Die Wettfahrtleitung zeigt spätestens mit dem Ankündigungssignal die zu segelnde Bahn gemäß Bahnskizze an und legt die 1. Bahnmarke gegen den Wind. Die Startbahnmarke kann bis 3 Minuten vor dem Start bewegt werden. 9. Bahnmarken 9.1. Die Bahnmarken 1, 2, 3, 3A und 4 sind aufblasbare rote Zylinder und sind entsprechend der Bahnkarte ausgelegt Die Bahnmarke für eine Bahnänderung ist ein aufblasbarer roter Zylinder und ist mit X gekennzeichnet. 10. Gebiete; die Hindernisse sind Die folgenden Gebiete sind als Hindernisse gekennzeichnet: Das Flach von Schwanenwerder, begrenzt durch die grünen Fahrwassertonnen W1 und W Start Die Startlinie wird gebildet durch den Flaggenstock mit einer orangen Flagge auf dem Startschiff und eine Boje/Schiff mit oranger Flagge Boote, die später als 5 Minuten nach ihrem Startsignal starten, werden ohne Verhandlung als DNC oder DNS gewertet. (Änderung WR A4) 12. Änderung des nächsten Bahnschenkels Gemäß WR Das Ziel Die Ziellinie wird gebildet durch den Flaggenstock mit einer orangen Flagge auf dem Startschiff und eine Boje mit oranger Flagge Das Zeigen des Zahlenwimpels 2 bedeutet, es ist beabsichtigt eine weitere Wettfahrt zu segeln. 14. Das Strafsystem Für die Wettfahrten gilt WR Anhang P. Stand: Seite 3 von 6

4 15. Zeitlimit und Sollzeiten Hat kein Boot innerhalb des Zeitlimits die Bahn abgesegelt, so wird die Wettfahrt abgebrochen Sollzeiten und Zeitlimits sind wie folgt: Klasse Sollzeit Zeitlimit 505er 50 Minuten 75 Minuten Das nicht Einhalten der Sollzeit ist kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung (das ändert WR 62.1(a)) Boote, die nicht innerhalb von 20 Minuten ins Ziel gehen, nachdem das erste Boot die Bahn abgesegelt hat und durchs Ziel gegangen ist, werden ohne Verhandlung als DNF gewertet. (das ändert WR 35, A4 und A5). 16. Proteste und Anträge auf Wiedergutmachungen Jedes Boot, das protestieren will, soll dies am Zielschiff der WL mitteilen. Dies ändert WR Protestformulare sind im Wettfahrtbüro erhältlich. Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung oder Wiederaufnahme müssen dort innerhalb der Protestzeit eingereicht werden. Die Protestzeit beträgt 90 Minuten nach Zieldurchgang des letzten Bootes der Klasse in der letzten Tageswettfahrt bzw. dem Signal der Wettfahrtleitung heute keine Wettfahrten mehr. Je nachdem was später ist Nicht später als 30 Minuten nach Ablauf der Protestfrist werden Bekanntmachungen ausgehängt, um die Teilnehmer über Verhandlungen zu informieren, bei denen sie Partei sind oder als Zeugen benannt wurden. Die Verhandlungen werden im Verhandlungsraum der sich im 1. OG des Clubhauses des BYC befindet, abgehalten und beginnen um die ausgehängte Zeit Bekanntmachungen von Protesten durch die WL oder das Schiedsgericht werden zur Information nach WR 61.1(b) ausgehängt Eine Liste der Boote, die nach Anhang P wegen Verstoßes gegen Regel 42 bestraft wurde, wird vor Ende der Protestfrist ausgehängt Verstöße gegen die Segelanweisungen 18, 21, 23, 24, 25 sind nicht Gründe für einen Protest durch ein Boot (Änderung WR 60.1). Strafen für diese Verstöße können geringer sein als DSQ, wenn das Schiedsgericht so entscheidet In Abänderung von WR 66 müssen am letzten Wettfahrttag Anträge auf Wiederaufnahme bei Protesten des Vortages innerhalb der Protestfrist und sonst innerhalb von 30 Minuten nach Verkünden der Entscheidung eingereicht werden. Stand: Seite 4 von 6

5 17. Wertung Siehe Ausschreibung 18. Sicherheitsanweisungen Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss unverzüglich die Wettfahrtleitung bzw. das Wettfahrtbüro darüber informieren. (Tel. Nr: 030 / ) 19. Ersetzen von Besatzung und Ausrüstung Das Ersetzen von Teilnehmern ist in Übereinstimmung mit den Ordnungsvorschriften des DSV nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die WL erlaubt Das Ersetzen von beschädigter oder verlorener Ausrüstung ist nur mit Genehmigung durch die WL gestattet. Der Austausch muss bei erster zumutbarer Gelegenheit bei der WL beantragt werden Bei Ranglistenregatten ist Steuermannswechsel nicht erlaubt 20. Ausrüstungs- und Vermessungskontrollen Ein Boot oder die Ausrüstung können jederzeit in Bezug auf die Einhaltung der Klassenvorschriften und der Segelanweisungen überprüft werden. Auf dem Wasser kann ein Boot durch einen Ausrüstungskontrolleur oder Vermesser der Wettfahrtleitung aufgefordert werden, sich sofort für eine Überprüfung zu einer bestimmten Stelle zu begeben. 21. Werbung Vom Veranstalter gestellte Werbung ist wie folgt anzubringen: Sponsorenaufkleber, im ersten Viertel des Bootrumpfes. 22. Funktionärsboote (Funktionsboote) Funktionsboote sind wie folgt durch weiße Flaggen mit Buchstaben gekennzeichnet: Schiedsrichterboote: JURY Boote der WL: RC Vermesser: M Presseboote: P 23. Teamboote Teamleiter, Trainer und weitere Hilfspersonen müssen vom Zeitpunkt des Vorbereitungssignals für die erste startende Klasse außerhalb der Wettfahrtgebiete bleiben, bis alle Boote durchs Ziel gegangen sind oder aufgegeben haben oder die Wettfahrtleitung eine Verschiebung, einen allgemeinen Rückruf oder einen Abbruch signalisiert. Stand: Seite 5 von 6

6 24. Ordnung und Abfall Alle Boote, Trailer und Fahrzeuge müssen ausschließlich in den dafür vorgesehenen Bereichen abgestellt sein Abfall muss an Land in die dafür vorgesehenen Behälter entsorgt werden. 25. Funkverkehr und Telefon Außer im Notfall darf ein Boot während der Wettfahrt weder über Funk, noch über Mobilfunknetze senden, sowie Funkmitteilungen empfangen, die nicht allen Booten zur Verfügung stehen. 26. Preise Siehe Ausschreibung 27. Haftungsausschluss Die Teilnehmer beteiligen sich an der Regatta gänzlich auf eigenes Risiko. Siehe Regel 4 Teilnahme an der Wettfahrt - Der Veranstalter haftet nur in dem im Meldeformular dargelegten Umfang. 28. Versicherung Siehe Ausschreibung 29. Weitere revierspezifische Regelungen Die Fahrwassertonnen W1 und W3 westlich von Schwanenwerder (Peilung Leuchtturm und Sendemast Schäferberg) sind seewärts zu passieren Es kann eine Spierentonne mit der Flagge M vor dem Strandbad ausgelegt werden, diese ist seewärts zu passieren. Stand: Seite 6 von 6

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