Aufwärtstrend der Weltwirtschaft verstärkt sich Ergebnisse des 91. World Economic Survey (WES), Januar

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1 Aufwärtstrend der Weltwirtschaft verstärkt sich Ergebnisse des 91. World Economic Survey (WES), Januar Gernot Nerb und Anna Stangl Im Januar 2006 verbesserte sich der ifo Index für das Weltwirtschaftsklima gegenüber der vorangegangenen Oktober-Umfrage erheblich. Die Besserung betraf sowohl die allgemeine wirtschaftliche Lage als auch die für die nächsten sechs Monate. Mit 109,2 Punkten (nach 99,3 im Oktober; 1995 = 100) entfernte sich der Klimaindikator von seinem langfristigen Durchschnitt ( : 94,3) noch weiter in positiver Richtung. Die Erholungstendenz des ifo Indikators setzte bereits in der zweiten Hälfte 2005 ein, nachdem er sich seit Anfang 2004 abgeschwächt hatte (vgl. Abb. 1). Während das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2004 und in der ersten Jahreshälfte 2005 in erster Linie von der US-Nachfrage gezogen wurde, verspricht das aktuelle Jahr zwischen den jeweiligen Weltregionen wirtschaftlich ausbalancierter zu werden: Das Wirtschaftsklima verbesserte sich im gleichen Maße in den drei größten Wirtschaftsregionen Nordamerika, Westeuropa und Asien (vgl. Abb. 2). Positiv anzumerken ist, dass die wirtschaftliche Erholung nun auch in der Eurozone und in Japan Fuß gefasst hat. Die drei positiven aufeinander folgenden Umfrageergebnisse, bei denen die Urteile zur aktuellen Wirtschaftslage den positiven folgten, können nun als ein deutliches Zeichen für den konjunkturellen Aufschwung der globalen Wirtschaft interpretiert werden. Die wichtigsten Ergebnisse in Stichworten Die Einschätzungen zur aktuellen wirtschaftlichen Situation sind in allen Regionen auf hohem Niveau. Die wirtschaftlichen für die nächsten sechs Monate bleiben optimistisch. Die Inflationserwartungen sind nahezu hoch. Häufiger als bisher werden e Zinssätze erwartet. Der japanische Yen gilt häufiger als unterbewertet. Konjunkturentwicklung in den Weltregionen Besserungstendenzen sind diesmal insbesondere in Westeuropa auszumachen. In fast allen westeuropäischen Staaten haben sich sowohl die Urteile zur aktuellen wirtschaftlichen Lage als auch die für die nächsten sechs Monate deutlich gebessert. Die aktuelle Wirtschaftslage wird nun in Westeuropa im Durchschnitt als»«beurteilt. Die für die kommenden sechs Monate sind sehr optimistisch, was auf die Fortsetzung des Abb. 1 1 Im Januar 2006 hat das ifo Institut zum 91. Mal seine weltweite Umfrage»Ifo World Economic Survey«, kurz WES, bei 1080 Wirtschaftsexperten multinationaler Unternehmen und kompetenter Institutionen in 90 Ländern durchgeführt. Die Aufgabe des WES ist, vierteljährlich ein möglichst aktuelles Bild über die Wirtschaftslage sowie Prognosen für wichtige Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer zu liefern. Im Gegensatz zur amtlichen Statistik, die in erster Linie auf quantitativen (in Werteinheiten messbaren) Informationen aufbaut, werden beim WES qualitative Informationen Urteile und von Wirtschaftsexperten abgefragt. Während amtliche Statistiken auf internationaler Ebene oft nur mit großen Zeitverzögerungen erhältlich sind, zeichnen sich die WES-Umfrageergebnisse durch ihre hohe Aktualität und internationale Vergleichbarkeit aus. Gerade in Ländern, in denen die amtliche Statistik auf einer unsicheren Datenbasis steht, sind die von Wirtschaftsexperten vor Ort abgegebenen Urteile und von besonderer Bedeutung. Die Umfrage wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer (ICC) in Paris und mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführt.

2 Daten und Prognosen 27 Abb. 2 Wirtschaftliche Lage Weltwirtschaft Westeuropa Nordamerika Lateinamerika Mittel- und Osteuropa Asien Quelle: Ifo World Economic Survey Q1/ Jahrgang ifo Schnelldienst 4/2006

3 28 Daten und Prognosen positiven Trends in 2006 schließen lässt. In den nordeuropäischen Staaten außerhalb der Eurozone, Dänemark, Norwegen und Schweden, beurteilten die befragten WES- Experten die aktuelle Wirtschaftslage mit den Bestnoten auf der WES-Skala. Der Ausblick für das erste Halbjahr 2006 verspricht Stabilisierung auf dem derzeit hohen Niveau. In Großbritannien dagegen war das Jahr 2005 von einer wirtschaftlichen Abkühlung gekennzeichnet. Doch auch hier scheint die Jahreswende eine konjunkturelle Wende mit sich gebracht zu haben. Die Urteile zu gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage haben sich auf dem»befriedigend«-niveau stabilisiert. Die wirtschaftlichen blieben jedoch noch vorsichtig, vor allem im Hinblick auf die Unternehmensinvestitionen und die private Konsumnachfrage. Der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum stieg im Januar 2006 deutlich an. Damit setzte sich die Erholung fort, die sich bereits Mitte letzten Jahres abgezeichnet hatte. Sowohl die Urteile zur aktuellen wirtschaftlichen Situation als auch die Perspektiven für die nächsten sechs Monate hellten sich spürbar auf. Auch wenn die Einschätzung der augenblicklichen Wirtschaftslage immer noch leicht negativ ausfiel, ist es doch der beste Wert seit über vier Jahren. Irland, Finnland und Luxemburg bilden weiterhin die Spitzengruppe im Urteil der WES- Experten. Ebenfalls auf vorderen Plätzen befinden sich Spanien und Österreich sowie neuerdings auch Belgien. Die wirtschaftlichen Aussichten für die nächsten sechs Monate haben sich in allen Ländern des Euroraums, ausgenommen Spanien, gebessert. Auch in jenen Mitgliedsländern, in denen derzeit die wirtschaftliche Situation noch nicht als voll befriedigend gilt, war eine Verbesserung des Wirtschaftsklimas festzustellen, besonders stark in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden. Nur leicht verbesserten sich wiederum Italien und Portugal, die derzeit von den WES-Experten am ungünstigsten beurteilt werden. Auch in Nordamerika ist die Tendenz des Klimaindikators wieder ; der Rückschlag im Oktober letzten Jahres war offenbar nur temporärer Natur. Beide Komponenten der Klimareihe die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage und die für die kommenden sechs Monate haben sich gegenüber der letzten Oktober-Umfrage wieder gebessert. Dennoch sehen die befragten WES-Teilnehmer die e Wirtschaftsstimmung angesichts des enormen Haushaltsdefizits in Gefahr, sollte bei den Investoren das Vertrauen in die US-Wirtschaft schwinden und einen Wertverfall des US-Dollar nach sich ziehen. In Mittel- und Osteuropa setzte auch im Januar der Wirtschaftsklimaindex seinen Stabilisierungskurs fort. In allen neuen EU-Staaten wurde die aktuelle Wirtschaftslage als»«beurteilt. Besonders positiv wurde sie erneut in den baltischen Staaten (Estland, Litauen und Lettland) sowie in Tschechien und der Slowakei bewertet. Die kurzfristigen Prognosen versprechen ein wirtschaftlich stabiles Jahr Auch in mehreren osteuropäischen Ländern außerhalb der EU Albanien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien wurde das Wirtschaftsklima als günstig beschrieben. Nur Serbien und Montenegro bildeten in diesem Kontext eine Ausnahme. Die gegenwärtige Wirtschaftslage wird hier als»ungünstig«beschrieben. Die befragten Experten rechnen jedoch mit einer Aufhellung in den kommenden sechs Monaten. In den in die Umfrage aufgenommenen GUS-Staaten Russland, Kasachstan und Ukraine blieb das günstige Wirtschaftsklima über die Wintermonate stabil. Vor allem die Volkswirtschaften Russlands und Kasachstans profitieren enorm von den derzeit hohen Ölpreisen sowie der gestiegenen globalen Nachfrage nach Rohstoffen, wobei die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Unternehmen außerhalb des Energie- und Rohstoffsektors auf dem Weltmarkt in allen Ländern noch zu wünschen übrig lässt. Nichtsdestotrotz beurteilen die befragten WES-Experten die aktuelle Wirtschaftslage in Russland seit über drei Jahren als positiv, und auch für 2006 ist ein Stabilisierungskurs angesagt. Das gleiche gilt für Kasachstan. Nicht ganz so positiv zeigten sich die Ökonomen in der Ukraine, wo sich die wirtschaftliche Erholung nach den WES-Ergebnissen nur zögerlich vollzieht und das Klimabild auf eine Eintrübung in der ersten Jahreshälfte hindeutet. In Asien blühen die Märkte weiter auf, und das günstige Wirtschaftsklima verspricht anzuhalten. Die WES-Experten schätzten die gegenwärtige wirtschaftliche Lage deutlich positiver ein als in der vorangegangenen Oktober- Erhebung, die fielen ebenfalls günstiger aus. Die ersten Befragungsergebnisse des neuen Jahres bestätigten, dass selbst krisengeprägte Volkswirtschaften der Region wieder auf Erfolgskurs gehen. Gemeint ist hier in erster Linie Japan, welches zwar den dritten Platz in der Rangliste der größten Volkswirtschaften gemessen an ihrem Anteil am Welthandel an das Wirtschaftswunderland China abtreten musste (vgl. Tab. 1), das aber dennoch in der aktuellen WES-Runde eindeutig zu den Gewinnern gezählt werden kann. Sowohl die Urteile zur aktuellen Wirtschaftslage als auch die für die kommenden sechs Monate zeigen in Japan deutlich nach oben. Als»«und»optimistisch«beschrieben die befragten Volkswirte die Wirtschaftsstimmung in Indien, Singapur und Vietnam. In China wird weiterhin mit einer Abkühlung gerechnet, die jedoch, nur um einer möglichen Überhitzung der Konjunktur vorzubeugen, seitens der Staatsführung kontrolliert vonstatten gehen soll. Ähnliches gilt für Hongkong. In der gesamten Region fielen lediglich in Bangladesch und den Philippinen die Urteile

4 Daten und Prognosen 29 Tab. 1 Importe und Exporte in 2004 und der Landesanteil am Weltaußenhandel in Mill. US-Dollar Land Exporte Importe Gesamter Landesanteil (FOB) (CIF) Außenhandel in % 90 WES-Länder ,00 USA ,28 Deutschland ,23 China ,54 Japan ,78 Frankreich ,91 Großbritannien ,49 Italien ,01 Holland ,41 Belgien ,35 Kanada ,27 Hongkong ,00 Südkorea ,71 Spanien ,49 Mexiko ,19 Singapur ,95 Russland ,46 Taiwan ,40 Malaysia ,31 Schweden ,27 Schweiz ,25 Österreich ,23 Australien ,11 Thailand ,09 Saudi-Arabien ,96 Indien ,94 Irland ,94 Polen ,93 Brasilien ,92 Türkei ,90 Dänemark ,81 Tschechien ,77 Norwegen ,73 Indonesien ,70 Vereinte Arabische Emirate ,67 Ungarn ,65 Finnland ,63 Südafrika ,51 Portugal ,47 Philippinen ,46 Israel ,46 Griechenland ,38 Ukraine ,35 Iran ,35 Slowakei ,33 Chile ,32 Argentinien ,32 Vietnam ,32 Rumänien ,32 Venezuela ,29 Nigeria ,26 Neuseeland ,25 Kuwait ,23 Slowenien ,19 Kolumbien ,19 Kasachstan ,19 Pakistan ,18 Algerien ,17 Luxemburg ,16 Kroatien ,14 Bulgarien ,14 Peru ,13 Tunesien ,13 Litauen ,12 Ägypten ,12 Marokko ,11 Bangladesh ,10 Ecuador ,09 Costa Rica ,08 Estland ,08 Quelle: UNO, Monthly Bulletin of Statistics, No. 1012, 2005, S Jahrgang ifo Schnelldienst 4/2006

5 30 Daten und Prognosen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage weiter unter die»befriedigend«-marke. In allen anderen asiatischen Ländern blieb die wirtschaftliche Lage stabil oder besserte sich gegenüber der vorangegangenen Oktober-Umfrage. Das Wirtschaftsklima in Australien und Neuseeland weicht im Januar deutlich vom globalen Trend ab. In beiden Ländern fiel der Klimaindex. Während in Australien die Vererung eher geringfügig ausfiel und zumindest die Lageurteile weiterhin im positiven Bereich blieben, gleicht der Rückgang des Klimaindikators in Neuseeland eher einem Sturz, nach einer sechsjährigen Erfolgsphase. Die befragten Experten rechnen mit einem weiteren Rückgang in den kommenden sechs Monaten. Einschnitte werden vor allem für den agrarorientierten Exportsektor prognostiziert, aber auch für Unternehmensinvestitionen und die private Nachfrage. Positive Signale kamen dagegen aus Mittel- und Lateinamerika. In Argentinien hat die wirtschaftliche Erholung nicht nur Fuß gefasst, sondern sich seit Beginn 2003 als ausgesprochen robust erwiesen. Im Januar erreichten die Urteile zur aktuellen Wirtschaftslage einen achtjährigen Höchststand. Mit wirtschaftlichen Wachstumsraten um die 9%-Marke in 2004 und 2005 zählt Argentinien zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit. Die positiven der befragten Experten deuten auf die Fortsetzung des wirtschaftlichen Erfolgskurses auch in 2006 hin. Die Wirtschaftsstimmung in Chile, das bereits seit mehreren Jahren zum Vorbild in Sachen Wirtschaftspolitik auf dem Kontinent zählt, blieb auch nach dem Amtsantritt der neuen Staatschefin, Michele Bachelet, ungebrochen positiv, was sich im Optimismus für die erste Jahreshälfte 2006 widerspiegelt. Die Wirtschaft Mexikos kam zwar durch die Herbsthurrikans des letzten Jahres, welche vor allem dem Tourismus-, Agrar- und dem Ölsektor zusetzten, ins Stolpern, im Januar richtete sich der Index jedoch wieder etwas auf, gezogen in erster Linie von den optimistischeren für die kommenden Monate. Einem en Trend folgte der Klimaindex im Verlaufe des letzten Jahres in Brasilien, und auch im Januar haben sich beide Komponenten des zusammengesetzten Indikators Lage und erneut leicht verert. Dennoch blieben beide noch deutlich im positiven Bereich. Insgesamt spricht das Bild eher für eine sich abzeichnende wirtschaftliche Konsolidierung in Sehr positiv fielen die Umfrageergebnisse betreffend die gegenwärtige Wirtschaftslage in Peru und Venezuela aus. Die deuten auch hier auf eine Stabilisierung hin. Von allen in die Umfrage einbezogenen Ländern des Kontinents rechnen die befragten Experten nur in Paraguay sowie Ecuador und Panama mit einer weiteren Eintrübung des Wirtschaftsklimas in den kommenden sechs Monaten. Das Wirtschaftsklima im Nahen Osten gilt weiterhin als stabil. Die besten Einschätzungen der gegenwärtigen Wirtschaftslage kommen auch im Januar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait sowie aus Jordanien und Bahrain. In allen diesen Ländern soll nach Ansicht der befragten Experten die günstige wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2006 anhalten. Die aktuelle Wirtschaftslage in der Türkei wurde erneut als voll»«beurteilt. Die für die kommenden sechs Monate wurden zwar leicht nach unten korrigiert, deuten jedoch insgesamt auf eine wirtschaftliche Stabilisierung im kommenden Halbjahr hin. Ein ähnliches Bild zeichneten die befragten Wirtschaftsfachleute in Israel. Während die Urteile zur aktuellen Wirtschaftslage etwas positiver ausfielen als in der vorangegangenen Oktober- Umfrage, haben sich die wirtschaftlichen leicht verert. Es überrascht nicht, dass der politische Sieg der radikalen Hamas nun auch die Wirtschaftsstimmung im Lande drückt. Afrika ist ein Kontinent, auf dem die wirtschaftlichen Tendenzen der einzelnen Länder auseinanderklaffen wie auf keinem anderen. Während das Wirtschaftswachstum in Südafrika seit nun mehr einer Dekade robust und stabil verläuft und dieser Trend, den WES-Ergebnissen zur Folge, auch im Jahr 2006 anhält, profitieren die angrenzenden Länder kaum von ihrer geographischen Nähe. Die gegenwärtige Wirtschaftslage in Simbabwe z.b. wird seit derselben Dekade von den im Lande ansässigen WES- Experten mit den esten Noten der WES-Skala beurteilt. Und auch am nördlichen Ende des Kontinents findet man Kontraste. Während in Tunesien, Algerien und Marokko die aktuelle Wirtschaftslage als»«beurteilt wurde, zeigten sich die Experten in dem angrenzenden Ägypten erneut wenig zuversichtlich. Allen gemein blieb hier jedoch der optimistische Ausblick in die erste Jahreshälfte Kaum Abschwächung der Inflation erwartet Im weltweiten Durchschnitt wird 2006 mit einer Inflationsrate gemessen an den Verbraucherpreisen von 3,2% gerechnet (vgl. Tab. 2). Dies ist zwar geringfügig niedriger als die von den WES-Experten für das vergangene Jahr gemeldete Preissteigerungsrate von 3,3%, aber doch deutlich höher als die Rate, die vor Jahresfrist erwartet worden war (2,9%). Allerdings wurden im Laufe des letzten Jahres die Preiserwartungen ständig weiter nach oben korrigiert. Im Euroraum verharrten die Inflationserwartungen der WES- Experten für 2006 in Höhe der für 2005 gemeldeten Preissteigerungsrate (2,2%). Die erwartete Preissteigerungsrate liegt damit weiterhin über der Zielmarke der Europäischen

6 Daten und Prognosen 31 Tab. 2 Inflationserwartungen der WES-Teilnehmer für 2006 und 2005 (im Januar 2006 und Oktober 2005)* Region QI/2006 QIV/2005 Region QI/2006 QIV/2005 Durchschnitt der 90 Staaten 3,2 3,3 Mittel- und Lateinamerika 5,5 5,8 Argentinien 13,0 12,8 EU (alte Mitglieder) 2,2 2,2 Bolivien 4,3 3,9 EU (neue Mitglieder) a) 3,0 3,1 Brasilien 4,9 5,3 Euroraum b) 2,2 2,2 Chile 3,4 3,8 Costa Rica 12,0 14,2 Westeuropa 2,1 2,1 Ecuador 4,6 2,5 Belgien 2,3 2,6 El Salvador 4,4 5,2 Dänemark 2,3 1,9 Kolumbien 4,8 5,2 Deutschland 2,0 2,0 Mexiko 3,5 4,0 Finnland 1,7 1,4 Panama 1,7 1,6 Frankreich 1,9 1,9 Paraguay 10,0 8,9 Griechenland 3,3 3,6 Peru 2,6 2,1 Großbritannien 2,4 2,3 Trinidad und Tobago 5,0 Irland 2,5 2,5 Uruguay 5,5 6,0 Island - 4,0 Venezuela 16,2 17,0 Italien 2,2 2,2 Luxemburg 2,3 3,2 Asien 2,8 2,7 Malta 3,0 2,7 Bangladesch 7,2 6,6 Niederlande 1,7 1,7 China 2,8 2,6 Norwegen 2,0 1,9 Hongkong 2,3 2,2 Österreich 2,1 2,2 Indien 5,2 5,0 Portugal 2,5 2,4 Indonesien 9,6 9,4 Schweden 1,6 1,1 Japan 0,4 0,0 Schweiz 1,1 1,2 Korea 3,5 3,4 Spanien 3,4 3,4 Malaysia 3,2 3,0 Zypern 2,9 2,5 Pakistan 8,1 9,0 Philippinen 6,6 7,7 Mittel- und Osteuropa 3,5 3,8 Singapur 2,2 1,6 Albanien 3,2 3,4 Sri Lanka 12,3 12,2 Bosnien-Herzegowina 3,0 Taiwan 1,8 2,4 Bulgarien 5,3 5,1 Thailand 5,0 5,1 Estland 3,4 3,6 Vietnam 7,0 8,1 Kroatien 2,9 3,2 Lettland 5,9 6,8 Naher Osten 5,6 5,9 Litauen 2,7 2,7 Bahrain 6,0 Polen 2,8 2,4 Iran 14,8 17,0 Rumänien 6,9 7,8 Israel 2,9 2,5 Serbien und Montenegro 11,9 15,5 Jordanien 3,5 3,5 Slowakei 3,7 3,6 Kuwait 3,3 Slowenien 2,3 2,6 Libanon 2,5 1,5 Tschechien 2,7 2,6 Saudi-Arabien 1,2 1,2 Ungarn 3,2 3,8 Türkei 6,3 7,8 Vereinigte Arabische Emirate 6,4 6,5 GUS 10,0 11,5 Kasachstan 7,7 7,2 Afrika k.a. k.a. Russland 10,0 11,8 Ägypten 10,0 8,0 Ukraine 11,3 11,9 Algerien 2,8 Kenia 10,8 Nordamerika 2,8 3,2 Marokko 2,3 Kanada 2,4 2,8 Mauritius 6,0 5,2 Vereinigte Staaten von Amerika 2,9 3,4 Nigeria 15,0 23,0 Simbabwe 500,0 400,0 Ozeanien 3,0 3,1 Südafrika 4,6 4,4 Australien 3,0 3,1 Tansania 4,0 Neuseeland 3,3 3,2 Tunesien 2,7 2,8 * Innerhalb jeder Ländergruppe sind die Ergebnisse nach den Export/Import Anteilen am Weltdurchschnitt gewichtet. a) Tschechische Rep., Zypern, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowenien, Slowakei (ab 1. Mai 2004). b) EU Länder ohne Dänemark, Schweden und Großbritannien. Quelle: Ifo World Economic Survey (WES), Q1/ Jahrgang ifo Schnelldienst 4/2006

7 32 Daten und Prognosen Zentralbank (»geringfügig unter 2%«). Die höchsten Inflationsraten dürften nach Ansicht der WES-Teilnehmer in diesem Jahr wiederum in Spanien (3,4%) und in Griechenland vorliegen (3,3% nach 3,6% in 2005). Am unteren Ende der Inflationsskala rangieren auch in diesem Jahr Finnland und die Niederlande (jeweils 1,7%). In Deutschland wird laut WES ein Anstieg der Verbraucherpreise um 2, in 2006 erwartet. In den USA haben die WES-Experten ihre Inflationsprognose mit 2,9% für dieses Jahr spürbar unter der für 2005 gemeldeten Preissteigerungsrate von 3,4% angesetzt. Auch in Kanada wird mit einer Abschwächung der Inflation gerechnet (von 2,8% in 2005 auf 2,4% in 2006). In Asien liegen die Zeiten einer befürchteten Deflation schon länger zurück. Für dieses Jahr wird mit einer Inflationsrate von durchschnittlich 2,8% gerechnet, was gegenüber 2005 (2,7%) eine leichte Zunahme bedeuten würde. Entgegen diesem Trend haben sich die Inflationserwartungen in Taiwan zurückgebildet und liegen für dieses Jahr bei 1,8% nach einer Inflationsrate von 2,4% in Auf den Philippinen (6,6% nach 7,7% in 2005), in Pakistan (8,1% nach 9, in 2005) und in Vietnam (7, nach 8,1% in 2005) dürfte sich die Inflation im laufenden Jahr zwar ebenfalls abschwächen, wird allerdings weiterhin hoch bleiben. Auf der anderen Seite wird die Inflationsrate nach den der WES-Experten in diesem Jahr in China (2,8% nach 2,6% in 2005) und in Indien (5,2% nach 5, in 2005) höher ausfallen als in 2005 In Südkorea (3,5%) und Thailand (5,) dürfte die Inflationsrate etwa auf demselben Niveau bleiben wie im letzten Jahr. In Japan wird in 2006 nunmehr erstmals seit langem mit einem leichten Preisanstieg in Höhe von 0,4% gerechnet; im Vorjahr blieben die Preise stabil, nachdem sie im Zeitraum 2001 bis 2004 zurückgegangen waren. In Nordamerika sowohl in den USA wie in Kanada und noch ausgeprägter in Ozeanien sowohl in Australien als auch Neuseeland wird im Laufe der nächsten sechs Monate mit einem verlangsamten Zinsanstieg, allerdings noch nicht mit einem Zinsrückgang gerechnet. In Mittel- und Osteuropa dürfte der seit einiger Zeit e Zinstrend im Laufe der kommenden sechs Monate von leicht en Zinsen abgelöst werden. Eine Ausnahme bildet lediglich Ungarn, wo sich der Trend er Zinsen in den nächsten Monaten wenn auch abgeschwächt fortsetzen wird. Sinkende Zinsen werden weiterhin die GUS- Staaten, vor allem Russland kennzeichnen. Auch in Lateinamerika werden sich die Zinsen in den nächsten sechs Monaten voraussichtlich weiter zurückbilden. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern: Während in Chile der Zinstrend weiter nach oben zeigt, dürften insbesondere in Brasilien, aber auch in Mexiko die Zinsen weiter nachgeben. In Afrika wird insgesamt mit stabilen Zinsen im nächsten Halbjahr gerechnet. Ausnahmen hiervon sind jedoch Südafrika und Simbabwe, wo sich nach Ansicht der WES-Experten der Zinsanstieg, wenn auch verlangsamt, fortsetzen wird. In Asien zeichnet sich noch kein Ende des Zinsanstiegs ab. Vor allem in Hongkong, Thailand, Südkorea, Singapur und Taiwan dürften die Zinsen in den nächsten Monaten weiter nach oben klettern. In China und in Japan werden nach Ansicht der WES-Experten die Zinsen ebenfalls in den nächsten sechs Monaten anziehen, wenn auch nur leicht. Lediglich in Indonesien und auf den Philippinen werden e Zinsen in den nächsten Monaten erwartet. Im Nahen Osten gehen die WES Experten von annähernd stabilen Zinsen aus; eine Ausnahme hiervon ist die Türkei, wo sich voraussichtlich der Zinsrückgang weiter fortsetzen wird. Zinsanstieg häufiger als bisher erwartet Wohl bedingt durch die kaum gesunkenen Inflationserwartungen wird in den nächsten sechs Monaten häufiger als in den vier vorangegangenen Erhebungen mit en Zinsen gerechnet, und zwar sowohl am kurzen wie auch am langen Ende. Diese Tendenz gilt im Besonderen für den Euroraum, aber auch für die westeuropäischen Länder außerhalb des Euroraums, mit Ausnahme von Großbritannien, wo ein weiterer Rückgang der kurzfristigen Zinsen und stabile bis allenfalls leicht e Kapitalmarktzinsen erwartet werden (vgl. Abb. 3). Der japanische Yen gilt als unterbewertet Der US-Dollar gilt nunmehr im Durchschnitt aller erfassten Länder als leicht überbewertet, nachdem er von den WES- Experten mehr als zwei Jahre lang als unterbewertet eingestuft worden war. Dagegen werden der Euro und noch mehr das britische Pfund weiterhin als überbewertet angesehen. Der japanische Yen wurde wie schon bei der vorangegangenen Erhebung als leicht unterbewertet eingestuft (vgl. Abb. 4). Nachdem sich erfahrungsgemäß die Wechselkurse zumindest vorübergehend deutlich von den als fundamental richtig angesehenen Relationen entfernen können, wurde wiederum die Frage gestellt, wie sich voraussichtlich der Kurs des US-Dollar im nächsten Halbjahr entwickeln wird. Im Welt-

8 Daten und Prognosen 33 Abb. 3 Kurzfristige Zinsen Aktuelle Zinssätze a) und für die nächsten sechs Monate Alle Länder 3 months EURIBOR b) Deutschland Frankreich Großbritannien 15% 3 months LIBOR 16% 3 months EURIBOR b) % -16% USA Japan Certificate of deposits 12% 1 Certificate of deposits % -1 a) Quartalswerte OECD, Main Economic Indicators. b) Seit Q1/2001 EURIBOR. Vorher FIBOR in Deutschland und PIBOR in Frankreich. Quelle: Ifo World Economic Survey Q1/ Jahrgang ifo Schnelldienst 4/2006

9 34 Daten und Prognosen Abb. 4 Währungsbeurteilung Die Skala geht von 1 (unterbewertet) bis 9 (überwertet). 7.5 richtig bewertet UK Euro US $ 5.0 Yen überbewertet unterbewertet 2.5 Quelle: Ifo World Economic Survey Q1/2006. durchschnitt gehen die WES-Experten von einem leicht en Wert des US-Dollar aus. Im Gegensatz zu diesem Gesamtdurchschnitt wird weiterhin mit einer Verteuerung des US-Dollar in den meisten mittel- und osteuropäischen, südamerikanischen und afrikanischen Ländern gerechnet. Auf der anderen Seite wird wie schon in der vorangegangenen Erhebung von einer relativen Verbilligung des US-Dollar in den meisten asiatischen Ländern ausgegangen; besonders stark ausgeprägt ist diese Erwartung in China und Malaysia. Eine ausführlichere Analyse zu den einzelnen Weltregionen, der Zinsentwicklung, Inflation und Währungen findet sich in der englischsprachigen Veröffentlichung»CESifo World Economic Survey«.

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