Opensource in Schulen

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1 Brandenburger Linux-Infotag Opensource in Schulen Beispiele in einem Projekt in Brandenburg Albrecht Barthel blog.abar.de twitter/abarthel

2 Weshalb besteht Handlungsbedarf? (Motivation) Die Vision Bestandsaufnahme und Standortbestimmung Was ist die neue Qualität? Wie erzielt man Nachhaltigkeit Ergebnisse Ausblick Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 2

3 Weshalb besteht Handlungsbedarf? (Motivation) veraltete Technik extrem heterogene Netzwerk- und Serverstruktur unklare Abgrenzung der Aufgaben mehrfache, nicht synchrone Benutzerverwaltungen an vielen Schulen unzureichende Internetanbindung Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 3

4 Die Vision (Teil I pragmatische Ziele) Konsolidierung von Hard- und Software Strukturierte Verkabelung in den Gebäuden Ein schulübergreifendes Betriebskonzept Zentrale Benutzerverwaltung in einer Datenbank Proprietäre Software nur bei zwingender Notwendigkeit, sonst ausschließlich Opensource Management by ADIDAS nur dort wo notwendig Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 4

5 Die Vision (Teil II der Weg zum Ziel) (Server-) Virtualisierung Migration wo erforderlich Schutzkarten oder entsprechende Software Einsatz eines Trouble-Ticket-Systems (OTRS::ITSM) Einsatz eines Monitoring-Systems (NAGIOS) Remote Control für Support und Administration (via OpenVPN, SSH, RDP und VNC) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 5

6 Bestandsaufnahme und Standortbestimmung Das Projekt m.a.u.s. Schulen ans Netz e.v. historisch gewachsene Strukturen und Methoden des Betriebes sowie der Bestandspflege sind zu hinterfragen (2 Administratoren 1200 bis 1400 Syteme) 78% der Systeme älter als 10 Jahre (!!!) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 6

7 Was ist die neue Qualität? Vereinheitlichung / Konsolidierung der Architektur Ausbaufähige und flexible Basis (Virtualisierung) Klassenraum-Management (italc) green IT soziale IT (Opensource bis zu jedem Arbeitsplatz!) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 7

8 Exkurs: green IT Nettops statt Standard-PCs LCD statt CRT Virtualisierung (von Servern) Thin-Clients Cloud Computing Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 8

9 Exkurs: soziale IT Zugangserschwernisse zur Bildung durch sozial Schwache z. B. durch den Einsatz proprietärer Softwareprodukte Rolle der IHK (Word & Excel) DRM - Rolle der Verlage und Content- Anbieter (Beispiel DRM in öffentlichen Bibliotheken) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 9

10 Einsatz eines Monitoring-Systems (Nagios) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 10

11 Einsatz eines Monitoring-Systems (Nagios) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 11

12 Wie erzielt man Nachhaltigkeit? - Teil I Von Anfang an für Akzeptanz der Anwender sorgen! IT als fortlaufenden Prozess im Sinne von ITIL betrachten Ausbaufähige und flexible Basis (Virtualisierung) Transparenz, u. a. bei Betrieb Störungsbeseitigung Planung Evaluation Realistische Betrachtung der Folgekosten Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 12

13 Exkurs: Akzeptanz Von Anfang an für Akzeptanz der Anwender (und aller Beteiligten) sorgen! Kommunikation (Betrieb eines [geschützten] Web- Portals) Transparenz Workshops zu ausgewählten Themen Enge Zusammenarbeit (Inventarisierung, Ermittlung der Bedarfe) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 13

14 Wie erzielt man Nachhaltigkeit? - Teil II Evaluation neuer Technik und Software als fortlaufender Prozess Einsatz neuer Medien auch in nicht IT-affinen Bereichen (z. B. Moodle, interaktive Tafeln, ) Offenheit für neue Technologien (Web 2.0, Cloud Computing) (Gute) Konzepte umsetzen! Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 14

15 Hemmende Faktoren Mangelhafte oder nicht vorhandene Vision Unklare Vorgaben von Budget Lange Bearbeitungszeit bei Förderanträgen Kameralistisches Haushaltsrecht Handelnde Personen Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 15

16 Fördernde Faktoren EFRE Programm Konjunkturpaket II Förderprogramme aus DDR-Parteienvermögen Umstellung des Haushaltsrechtes auf Doppik Handelnde Personen Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 16

17 Exkurs: Ein Weg zu durchgängig freier Software: Setze (Opensource-) Software ein, die auf beiden Plattformen verfügbar ist (sowohl Windows als auch Linux): OpenOffice, Firefox, Thunderbird, Gimp, Filezilla, Scribus, Truecrypt,... Wenn der Anwender seine Anwendung ( Killerapplikation ) wie gewohnt benutzen kann, fällt der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem deutlich leichter. Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 17

18 Ausblick Vervollständigung, Fortschreibung und Umsetzung der Konzeption z. B. im Hinblick auf: Datenschutz und Datensicherheit Kommunikation und Web2.0 ( , Twitter & Co) Warenkorb Wireless LAN / Mobile Devices Anbindung Nagios an OTRS::ITSM Changemanagement (ITIL-konform) Zentralisierung bestimmter Dienste z. B. Jugendschutzfiler (Proxy) Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 18

19 Fragen? Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 19

20 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Albrecht Barthel blog.abar.de twitter.com/abarthel Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Barthel 20

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