Übungsaufgaben zu Kapitel 3: Der Gütermarkt

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1 Kapitel 3 Übungsaufgaben zu Kapitel 3: Der Gütermarkt Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie

2 Übungsaufgabe 3 3 In einer Volkswirtschaft werden zwei Güter gehandelt: Computer (C) und Kleidung (K). Im Jahre 2009 beträgt der Preis für einen Computer, der Preis für einen Warenkorb Kleidung Euro. Zu diesen Preisen werden Computer und Warenkörbe Kleidung gehandelt. Im Jahre 200 ist der Preis für einen Computer auf gefallen, der Preis für den Warenkorb Kleidung auf Euro gestiegen. Zu diesen Preisen werden Computer und Warenkörbe Kleidung gehandelt. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 2

3 Übungsaufgabe 3 a a) Berechnen Sie die Preissteigerung der Volkswirtschaft mit Hilfe des Laspeyres Index! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 3

4 Übungsaufgabe 3 a Laspeyres Index: 3*0 + 5*4 = 4*0 + 0*4 = =,25 Gemäß Laspeyres Index ergibt sich eine Inflationsrate von 2,5%. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 4

5 Übungsaufgabe 3 b b) Berechnen Sie die Preissteigerung der Volkswirtschaft mit Hilfe des Paasche Index! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 5

6 Übungsaufgabe 3 b Paasche Index: Gemäß Paasche Index ergibt sich eine Inflationsrate von 3,8%. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 6

7 Übungsaufgabe 3 c c) Begründen Sie, warum häufig argumentiert wird, dass der Preisindex nach Laspeyres die Inflationsrate überschätzt, der Preisindex nach Paasche hingegen die Inflationsrate unterschätzt. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 7

8 Übungsaufgabe 3 c Der Laspeyres Index enthält konstante Mengen der Basisperiode zur Gewichtung der Preise. Er benutzt einen festen Warenkorb und berücksichtigt daher nicht, dass die Konsumenten die Möglichkeit haben, die relativ teurer gewordenen Güter durch billigere zu substituieren. Daher überschätzt der Laspeyres Index in der Regel den tatsächlichen Preisanstieg. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 8

9 Übungsaufgabe 3 c Der Zähler des Paasche Index enthält nicht nur die Preise (wie der Laspeyres Index), sondern auch die Mengen aus der Berichtszeit (t=200). Da die neuen Mengen auch im Nenner des Paasche Index stehen, liegt hier die Fiktion zugrunde, der repräsentative Haushalt habe die nach der Substitution geltende Mengenkombination schon in der Basisperiode konsumiert; dies bedeutet regelmäßig eine Unterschätzung der tatsächlichen Ausgabensteigerung. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 9

10 Übungsaufgabe 3 d d) Wie würde man einen Preisindex bezeichnen, der Qualitätsverbesserungen der Produkte berücksichtigt? Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 0

11 Übungsaufgabe 3 d Hedonischer Preisindex: Die hedonische Methode berücksichtigt, dass sich die Produkteingenschaften verändern können. Insbesondere bei rasch voranschreitendem technischen Fortschritt kann eine Veränderung der Merkmalsausprägung eines Gutes zu Verzerrungen bei der Preiserfassung führen. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie

12 Übungsaufgabe 3 d Hedonischer Preisindex: Die Grundidee der Methode ist es, die verschiedenen Merkmale eines Gutes (z.b. Prozessorgeschwindigkeit, Arbeitsspeicher, Festplattengröße beim PC) mit einem Preis zu versehen und sie den Gütermerkmalen der Basisperiode anzupassen. So kann es sein, dass zwar die Preise eines neuen PCs gestiegen sind, dieser aber viel leistungsfähiger ist als das Vorjahresmodell und somit der Preis eines neuen PCs in Merkmalen eines alten PCs gesunken ist. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 2

13 Übungsaufgabe Berechnen Sie anhand der folgenden Daten für Deutschland (Werte des Jahres 2008 in Mrd. ) das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und den Außenbeitrag! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 3

14 Übungsaufgabe 3 2 Private Konsumausgaben (C) 402,25 Bruttoinvestitionen (I) 478,67 Konsumausgaben des Staates (G) 452,04 Exporte (X) 77,4 Importe (IM) 020,07 Vorratsveränderungen und Nettozugang an Wertsachen (VÄ),97 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 4

15 Übungsaufgabe 3 2 Y = C + I + G + X IM + VÄ = 402, , , ,4 020,07 +,97 = 2492,0 Außenbeitrag = X IM => NX = 77,4 020,07 = 57,07 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 5

16 Übungsaufgabe Nehmen Sie an, eine Ökonomie sei durch folgende Gleichungen beschrieben: C = ,6 Y D ; I = 50, G = 50, T = 00. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 6

17 Übungsaufgabe 3 3a a) Bestimmen Sie das Gleichgewichtseinkommen, das verfügbare Einkommen sowie die Konsumausgaben im Gleichgewicht! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 7

18 Übungsaufgabe 3 3a Im Gleichgewicht gilt: Z = C + I + G = Y Einsetzen führt zu: Y = ,6(Y 00) ( 0,6)Y = Y = 400/( 0,6) Y = 000 Y D = = 900 C = ,6 900 = 700 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 8

19 Übungsaufgabe 3 3b b) Unterstellen Sie, G sinke auf 0! Welche Auswirkungen hat dies auf die Größen, die Sie in Aufgabenteil a) bestimmt haben? Erläutern Sie das Ergebnis! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 9

20 Übungsaufgabe 3 3b G' = 0 ( 0,6)Y' = Y' = 360/( 0,6) = 900 Y D ' = = 800 C' = ,6 800 = 640 Y, Y D sowie C sinken. Grund: Rückgang der staatlichen Nachfrage Dieser Rückgang bewirkt auch einen Rückgang der Produktion im Gleichgewicht. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 20

21 Übungsaufgabe 3 3c c) Berechnen Sie für Aufgabenteil b) die private und die staatliche Ersparnis! Vergleichen Sie die Gesamtersparnis mit den Investitionen und interpretieren Sie! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 2

22 Übungsaufgabe 3 3c private Ersparnis: S = Y D C = Y T C d.h. S = = 60 staatliche Ersparnis: T G d.h = 0 < 0 also Budgetdefizit (negative staatl. Ersparnis) Gesamtersparnis: S + T G = 60 0 = 50 = I Gesamtersparnis = Investitionen Äquivalente Gleichgewichtsbedingung zu Produktion = Gesamtnachfrage Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 22

23 Übungsaufgabe Sowohl aus politischen wie aus makroökonomischen Gründen verpflichten sich manche Regierungen, einen ausgeglichenen Haushalt ohne Defizit oder Überschuss anzustreben. Unterstellen Sie eine vom verfügbaren Einkommen abhängige Konsumfunktion, konstante Investitionen und konstanten Staatskonsum! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 23

24 Übungsaufgabe 3 4a a) Verwenden Sie die Gleichgewichtsbedingung des Gütermarktes, um die Wirkung einer Erhöhung von G um eine Einheit auf Y zu analysieren! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 24

25 Übungsaufgabe 3 4a Im Gleichgewicht gilt: Z = C + I + G = Y C = c 0 + c Y D ; Y D = Y T und I, T, G gegeben Y = c 0 + c Y D + I + G = c 0 + c (Y T) + I + G ( c ) Y = c 0 c T + I + G Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 25

26 Übungsaufgabe 3 4a Y = 0 + c ΔG = ΔY = ΔG c ( c c T + I G) c (alle anderen Größen konstant) = Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 26

27 Übungsaufgabe 3 4b b) Wie verändert sich Y, wenn T um eine Einheit sinkt? Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem aus a)! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 27

28 Übungsaufgabe 3 4b ΔT = ΔY c = c (alle anderen Größen konstant) Wegen 0 < c < gilt: ΔT c = c c < c c ( ) c = c d.h., die Wirkung einer Erhöhung des Staatskonsums um eine Einheit ist größer als die Wirkung einer Steuersenkung um eine Einheit. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 28

29 Übungsaufgabe 3 4b Bsp.: 0,8 c = 0,8 = 4 < = 0,8 0,8 5 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 29

30 Übungsaufgabe 3 4c c) Unterstellen Sie nun, dass G und T um eine Einheit steigen, so dass der Haushalt des Staates ausgeglichen bleibt! Welche Wirkung ergibt sich nun auf das Gleichgewichtseinkommen? Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 30

31 Übungsaufgabe 3 4c ΔT = ΔG = ΔY c = c + c = c = c Multiplikator ist gleich ; sog. Haavelmo Theorem bei T = G (ausgeglichenes Budget) gilt: ΔY = falls ΔT = ΔG = Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 3

32 Übungsaufgabe Die Konsumfunktion sei gegeben durch C = ,8 Y D, die Investitionen durch I = 00, der Staatskonsum durch G = 50 und die Steuern durch T = 50. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 32

33 Übungsaufgabe 3 5a a) Bestimmen Sie die Sparfunktion! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 33

34 Übungsaufgabe 3 5a S = c0 + d.h. S ( c )( Y T ) + ( 0, 8)( 50) = 00 Y = , 2Y 0 = 0 + 0, 2Y Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 34

35 Übungsaufgabe 3 5b b) Bestimmen Sie das Gleichgewichtseinkommen mit Hilfe der Bedingung "Gesamtersparnis = Investitionen! Ermitteln Sie die Gesamtersparnis im Gleichgewicht! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 35

36 Übungsaufgabe 3 5b S + T G = I 0 + 0,2Y = I = ,2Y = 00 0,2Y = 20 Y = 050 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 36

37 Übungsaufgabe 3 5b S = 0 + 0,2 050 = 00 Gesamtersparnis: S + T G = = 00 (= I) Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 37

38 Übungsaufgabe 3 5c c) Nehmen Sie nun an, die Wirtschaftssubjekte möchten mehr sparen und erhöhen die autonome Ersparnis um ΔS = 20! Wie lautet die neue Sparfunktion? Wie hoch ist das Gleichgewichtseinkommen und die entsprechende Ersparnis? Interpretieren Sie das Ergebnis! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 38

39 Übungsaufgabe 3 5c ΔS = 20 bedeutet, dass Δc0 = 20 c = 80 0 S = 0 + 0,2Y, S = , 2Y ,2Y = 00 0,2Y = 90 Y = 950 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 39

40 Übungsaufgabe 3 5c Private Ersparnis: S = ,2 950 = 00 Gesamtersparnis: S + T G = = 00 (= I) Obwohl mehr gespart wird, steigt die private Ersparnis nicht! Spar Paradoxon Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 40

41 Übungsaufgabe 3 5c Grund: Einkommen sinkt im Gleichgewicht gerade so stark, dass der Nettoeffekt auf die Ersparnis = 0 ist. Aber: Gilt nur kurzfristig! Nicht auf mittlere und lange Frist! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 4

42 Übungsaufgabe Nehmen Sie an, eine Volkswirtschaft sei durch die nachstehenden Gleichungen gekennzeichnet: C = ,5 Y D, T = 600, I = 300, G = 000! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 42

43 Übungsaufgabe 3 6a a) Bestimmen Sie das Gleichgewichtseinkommen über die Bedingung "Gesamtnachfrage = Produktion"! Illustrieren Sie Ihre Berechnung grafisch! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 43

44 Übungsaufgabe 3 6a Y = 0 + c = 500 0, ,5 = 3000 ( c c T + I G) ( ) Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 44

45 Übungsaufgabe 3 6a Nachfrage Z Produktion Y Y = Z ZZ autonome Ausgaben Y A Gleichgewicht Y = Z Y = 3000 Einkommen Y Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 45

46 Übungsaufgabe 3 6b b) Unterstellen Sie, dass das Konsumentenvertrauen steigt, so dass der autonome Konsum auf 600 zunimmt! Wie hoch ist das neue Gleichgewichtseinkommen? Wie groß ist die Veränderung des Einkommens? Berechnen Sie den Multiplikator! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 46

47 Übungsaufgabe 3 6b c = Y = 0,5 ΔY = 3200 = Y Y = Multiplikator ( 600 0, ) = = c = 0, = 2 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 47

48 Übungsaufgabe 3 6c c) Veranschaulichen Sie die Effekte dieser Veränderung grafisch! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 48

49 Übungsaufgabe 3 6c Z, Y Y B D A' E C ZZ ZZ ' (c > c 0 0 ) Y Y A Y Einkommen Y Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 49

50 Übungsaufgabe 3 6d d) Erklären Sie kurz, warum die Änderung des Einkommens größer als die ursprüngliche Zunahme des autonomen Konsums ist! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 50

51 Übungsaufgabe 3 6d Nachfrage Z Produktion Y Nachfrage Z Produktion Y.... Runde: Z AB gleich groß; z.b. Y BC die 00 aus der Aufgabe Runde: Z CD Y DE c Runde: Z Y c c 00 c c c 00 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 5

52 Übungsaufgabe 3 6d... + c + c geometrische Reihe c n = c, mit n Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 52

53 Übungsaufgabe Unterstellen Sie, dass die Steuereinnahmen steigen, wenn die Produktion zunimmt! Dies bedeutet, dass nunmehr T = t 0 + t Y mit t 0 > 0 sowie 0 t. Es gelten ansonsten die bisher getroffenen Annahmen zur Konsumfunktion, zum Staatskonsum sowie zu den Investitionen. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 53

54 Übungsaufgabe 3 7a a) Berechnen Sie nun das Gleichgewichtseinkommen! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 54

55 Übungsaufgabe 3 7a T = t 0 + ty,c = c0 + cy D,YD = Y T ; I, G gegeben ( Y t t Y ) + I G 0 0 Y = Z = C + I + G = c + c + ( c + c t ) = c c t + I G Y Y = c + 0 ( ) ( c c t + t I G) 0 Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 55

56 Übungsaufgabe 3 7b b) Bestimmen Sie den Multiplikator! Reagiert die Wirtschaft stärker auf Änderungen der autonomen Ausgaben, wenn t = 0 oder wenn t > 0? Interpretieren Sie das Ergebnis! Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 56

57 Übungsaufgabe 3 7b Multiplikator t t = c t ( ) = 0 wie bisher c > 0 < c Warum? ( t ) c Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 57

58 Übungsaufgabe 3 7b Bsp.: t =, 2, c = 0 6 0, c = 0, 6 = 2, 5 c ( t ) 0, 6( 0, 2) = = 0, 6 0, 8 = 0, 48 92, Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 58

59 Übungsaufgabe 3 7b Die Zahl im Nenner wird größer, d.h. bei einer vom Einkommen abhängigen Steuer ist der Multiplikator kleiner. Erhöhungen der autonomen Ausgaben führen zu einem Anstieg des Einkommens und zu einem Anstieg der Steuern, so dass die Produktion in einem geringeren Ausmaß steigt. Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 59

60 Übungsaufgabe 3 7c c) Warum bezeichnet man Fiskalpolitik in diesem Fall als automatischen Stabilisator? Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 60

61 Übungsaufgabe 3 7c Die Einkommenssteuer senkt den Multiplikator; jede Änderung des Staatskonsums (nach oben oder unten) wird in ihrer Wirkung abgemildert bzw. abgefedert. Produktion schwankt weniger stabilisierende Fiskalpolitik automatischer Stabilisator Florian Verheyen, Master Econ. Makroökonomik I Sommersemester 20 Folie 6

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